Jan Gruber

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Jan Gruber

Verdi-Streik: Hamburg sagt erneut alle Abflüge ab

Am Flughafen Hamburg werden am 22. März 2022 aufgrund des von Verdi organisierten Streiks des Sicherheitspersonals sämtliche Abflüge ausfallen. Der Airport teilte mit, dass die Sicherheitskontrollen geschlossen sein werden. Aus diesem Grund können am Dienstag keine Passagierflüge ab der Hansestadt durchgeführt werden. Ankünfte sind allerdings weiterhin möglich. Es ist davon auszugehen, dass nicht viele Fluggesellschaften ihre Verbindungen oneway bedienen werden. Daher ersucht der Hamburger Flughafen, dass alle Fluggäste, die Buchungen von/nach Hamburg für Dienstag und/oder Mittwoch haben, dass diese mit ihrer Airline Kontakt aufnehmen und die weitere Vorgehensweise abklären. Bereits in der vergangenen Woche wirkte sich der Streik des Sicherheitspersonals in der Freien und Hansestadt besonders heftig aus. Alle Siko-Linien waren geschlossen und somit konnten keine Abflüge durchgeführt werden. Hamburg rechnet damit, dass am morgigen Dienstag rund 18.000 Reisende betroffen sein werden. Auch an anderen deutschen Verkehrsflughäfen hat Verdi das Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, so dass mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen ist.

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Vogelschlag in Wien: Wizz-Air-A321-231 erleidet Triebwerksschaden

Der von Wizz Air betriebene Airbus A321-231 HA-LTI befindet sich seit einigen Tagen flugunfähig in Wien-Schwechat abgestellt. Hintergrund ist, dass diese Maschine am 14. März 2022 auf Flug W62881 (Wien-Tirana) einen Vogelschlag erlitten hat. Dabei wurde das rechte Triebwerk schwerwiegend beschädigt. Laut Wizz Air erlitt die HA-LTI während dem Take-Off in Wien einen Vogelschlag. “Das ist die Ursache für den Triebwerksausfall. Deswegen waren am Freitag Techniker an der Maschine und haben das Triebwerk getauscht. Das Flugzeug befindet sich weiterhin in Wien, da der komplexe Triebwerktausch noch nicht abgeschlossen ist”, so eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Die aufgrund des vogelschlagbedingten Engine Failures notwendige Rücklandung konnte am 14. März 2022 sicher durchgeführt werden. Die Passagiere wurden anschließend mit einem anderen Flugzeug an ihr Ziel Tirana gebracht. Vogelschläge kommen in der Luftfahrt immer wieder vor und gelten bei Fluggesellschaften als besonders ärgerlich, denn in vielen Fällen ist das Triebwerk so stark beschädigt, dass ein Tauschtriebwerk montiert werden muss. Dieses ist sehr teuer und dabei sind die Kosten für die Montage und die notwendige Standzeit noch gar nicht berücksichtigt. Ein Weiterflug nach Tirana wäre aus Sicherheitsgründen nicht in Frage gekommen.

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Flucht vor Ryanair: Croatia Airlines setzt verstärkt auf Split

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines reagiert auf die bevorstehende Expansion des Mitbewerbers Ryanair in Zagreb und Zadar. Der Carrier verlegt einige Routen auf den Flughafen Split, wo man deutlich weniger Konkurrenz hat. Dabei handelt es sich um die Ziele Stockholm-Arlanda, Bukarest, Dublin, Mailand-Malpensa und Amsterdam. Weiters wird man am 2. Mai 2022 die derzeit pausierende Route zwischen Osijek und München reaktivieren. Diese soll dann zweimal wöchentlich bedient werden, wobei in der kroatischen Stadt auch weiterhin kein Fluggerät stationiert wird. Ryanair expandiert seit einiger Zeit in Kroatien stark. Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe unterhält auf den Flughäfen Zagreb und Zadar Bases. Weiters steuern andere Konzernairlines von anderen Stützpunkten heraus die beiden Airports an. Croatia Airlines sieht sich offenbar vom irischen Mitbewerber zunehmend unter Druck gesetzt. Hinsichtlich dem Produkt stellte man erst kürzlich eine Neuerung vor und zwar eine abgespeckte Business-Class. Das Star-Alliance-Mitglied bietet in der bevorstehenden Sommersaison verstärkt Nonstop-Verbindungen von/nach Split an. An diesem Airport hat man weniger Konkurrenz, denn die Ryanair Group konzentriert sich stark auf Zagreb, Zadar sowie Dubrovnik. Croatia Airlines wird die neuen Split-Routen Mitte Juni 2022 aufnehmen und wie folgt bedienen: dreimal wöchentlich Mailand-Malpensa, einmal pro Woche Amsterdam, zweimal wöchentlich Bukarest, dreimal pro Woche Dublin und zweimal wöchentlich Stockholm-Arlanda. Seitens des Carriers wird ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass weitere Nonstop-Flüge ab sekundären kroatischen Airports aufgenommen werden könnten. Diese würden dann zu Lasten des Zagreb-Angebots gehen.

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Salzburg: Eurowings nimmt Kopenhagen und Stockholm auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe wird im Sommerflugplan 2022 mit Stockholm-Arlanda und Kopenhagen zwei weitere Destinationen ab Salzburg bedienen. Diese sollen Ende Mai 2022 aufgenommen werden. Die dänische Hauptstadt wird ab 28. Mai 2022 jeweils an Samstagen bedient. Unter der Flugnummer EW4320 hebt Eurowings Europe gegen 17 Uhr 20 in der Mozartstadt hab. Kopenhagen erreicht man um 19 Uhr 05. Der Rückflug wird als EW4321 durchgeführt und verlässt die dänische Hauptstadt gegen 19 Uhr 45. Die Landung in Salzburg ist für 21 Uhr 25 angekündigt. Stockholm-Arlanda wird im Rahmen eines Charterauftrags ab 28. Mai 2022 jeweils am Verkehrstag Samstag angesteuert. Zusätzlich gibt es am 25. Mai 2022 einen einmaligen Umlauf im Veranstalterauftrag. Flugscheine für diese Strecke sind momentan nur über den Tour Operator erhältlich.

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Wien: Airlines rechnen mit hoher Nachfrage im Sommer 2022

Ende dieses Monats tritt auch am Flughafen Wien-Schwechat der Sommerflugplan 2022 in Kraft. Die markanteste Neuerung ist, dass der Terminal 2 samt der Gatebereiche B, C und D wieder in Betrieb gehen wird. Nebst der neuen Sicherheitskontrolle wird es in diesem Komplex, der reaktiviert wird, auch neue Lounges geben. Die ab Wien-Schwechat tätigen Fluggesellschaften fahren ihre Angebote wieder deutlich hoch. Davon ausgenommen ist Wizz Air, die ihre Präsenz auf dem größten Airport Österreichs reduzieren wird. Erst kürzlich hat man beschlossen, dass weitere 15 Ziele gestrichen und zwei Flugzeuge abgezogen werden. Der Mitbewerber Ryanair legt eigenen Angaben nach 15 zusätzliche Destinationen auf. Austrian Airlines nimmt etwa Los Angeles, Göteborg und Bologna wieder auf. Nach einer pandemiebedingten Pause kommen außerdem Air Corsica, China Airlines, Condor, EVA Air, Flynas, Kuwait und Volotea wieder zurück nach Wien. Mehr Frequenzen auf bestehenden Verbindungen gibt es von Emirates, Etihad Airways, Qatar Airways, Turkish Airlines und SunExpress. Vor allem nach Europa und in den Mittelmeerraum stehen viele Angebote zur Auswahl, mit insgesamt 190 Destinationen deckt der Flughafen Wien im Sommer 2022 bereits nahezu das Vorkrisenangebot (2019) ab. Sehr betroffen machen die nach wie vor andauernden kriegerischen Handlungen in der Ukraine: Aktuell finden keine Flüge zwischen der Ukraine, Russland und Wien statt, weitere Auswirkungen der Entwicklungen in der Ukraine auf die Luftfahrt sind derzeit noch schwer abschätzbar. „Der neue Sommerflugplan spiegelt die Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher nach zwei Jahren Pandemie wider: Bis zu 190 Flugziele in 60 Ländern werden heuer direkt ab Wien erreichbar sein, das entspricht

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China Eastern Airlines: Boeing 737 B-1791 abgestürzt

Die von China Eastern Airlines betriebene Boeing 737-89P mit der Registrierung B-1791 ist abgestürzt. Offiziellen Angaben nach sollen sich 132 Personen an Bord befunden haben. Die Maschine war als MU5735 auf dem Weg von Kunming nach Guanghzou. Derzeit ist noch völlig unklar warum dieses Passagierflugzeug verunglückt ist. Chinesische Behörden erklären, dass es keine Überlebenden geben soll. Videos von Personen, die den Absturzort erreicht haben, zeigen, dass die B-1791 in viele Einzelteile zerfallen ist. Der Absturz hat laut chinesischem Staatsfernsehen am Boden einen Brand verursacht. China Eastern Airlines Flug MU5735 hob am Montag in Kunming ab und befand sich auf dem Weg nach Guanghzou. Der Inlandsflug war bis zum Unfall, der sich in den Bergen auf der Höhe von Teng (Wuzhou) ereignet hat, ohne besondere Vorkommnisse. Die Aufnahmen einer Überwachungskamera (unten eingebettet) zeigen, dass die B-1791 regelrecht senkrecht abgestürzt ist. Aus den momentan zugänglichen Daten ist ersichtlich, dass diese Boeing 737-89P aus ungeklärter Ursache aus der Reiseflughöhe in den steilen Sturzflug gegangen ist. Bis zu diesem Vorfall befand sich der Mittelstreckenjet auf etwa 29.000 Fuß. Was den Absturz dieser Boeing 737 verursacht hat, müssen nun die Unfallermittlungen ans Licht bringen. China Eastern setzt alle 106 Boeing 737-800 vorerst nicht mehr ein Die Fluggesellschaft China Eastern Airlines entschied sich im Nachgang des fatalen Unfalls dazu, dass man vorerst auf den Einsatz des Maschinentyps Boeing 737-800 verzichten wird. Der Carrier wird vorsorglich sämtliche 106 Exemplare auf dem Boden lassen. Wie lange diese Maßnahme andauern wird, ist derzeit noch offen. Der Carrier teilte allerdings

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Flughafen Wien sucht dringend Lehrlinge

Der Flughafen Wien-Schwechat befindet sich derzeit auf der Suche nach jungen Menschen, die eine Lehre an österreichs größtem Airport machen wollen. Vorstand Günther Ofner sagt gar, dass man “dringend Lehrlinge” sucht. Die Flughafen Wien AG bildet derzeit 53 Lehrlinge in den Fachgebieten Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich aus. Nach der Grundausbildung in der firmeneigenen Lehrwerkstatt folgt der fließende Übergang in die Fachbereiche, dort werden Lehrlinge mit den berufsspezifischen Inhalten vertraut gemacht. Den jungen Menschen vermittelt der Flughafen dabei auch Zusatzqualifikationen: So stehen regelmäßige Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, Englischkurse oder Mathematik-Coaching am Programm. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Lehre mit Matura abzuschließen. Ein besonderes Highlight ist ein Austauschprogramm mit internationalen Flughäfen, das Lehrlinge im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren können. Kürzlich war auch Staatssekretärin Claudia Plakolm zu Gast und überzeugte sich selbst von der Lehrlingsausbildung am Flughafen Wien-Schwechat. Das Regierungsmitglied sagte unter anderem: „Die Lehre ist nicht der Plan B, wenn es mit der Schule nicht klappt, sondern Plan A für eine praktische Ausbildung, mit der man seine Karriere startet. Der Flughafen Wien ist dafür ein Vorzeigebetrieb, der es schafft, auch immer mehr junge Frauen für technische Berufe zu begeistern“. Airport-Vorstand Günther Ofner erklärte: „Lehrlinge sind am Flughafen dringend gesucht und wir laden interessierte Jugendliche herzlich ein, sich bei uns zu bewerben. Sie erwartet eine zukunftsorientierte Ausbildung: Gerade in technischen Bereichen sind gut ausgebildete Fachkräfte immer gesucht – für moderne Büros mit einer immer komplexeren Gebäudetechnik wird es in den nächsten

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Paid Catering: AUA bietet nur noch zwei warme Speisen an, aber kein Schnitzel

Vor einiger Zeit hat Austrian Airlines kostenpflichtiges Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke eingeführt. Der zu Beginn äußerst umfangreiche Verkaufskatalog ist mittlerweile deutlich abgespeckt worden. Auf das kostenlose Wasser wird nur noch in kleiner Schrift in einer Fußzeile hingewiesen. Die AUA erklärt unter anderem, dass die “Melangerie” ein Erfolgsmodell ist. Die Speisekarte des kostenpflichtigen Economy-Class-Caterings auf der Kurz- und Mittelstrecke von Austrian Airlines hat mittlerweile deutlich an Umfang verloren. Derzeit werden nur zwei warme Mahlzeiten angeboten, wobei das bei Österreichern angeblich beliebte Schnitzel derzeit nicht enthalten ist. Auch die Anzahl der belegten Brote und Brötchen wurde gegenüber der Einführung des Paid-Caterings deutlich zurückgefahren. Markant ist auch, dass bei den Salaten keine Preise mehr abgedruckt sind. Dies erklärt Austrian Airlines unter anderem damit, dass es sich um eine Art Werbeinserat von Do&Co handeln würde. Das Zurückfahren der Auswahl ist allerdings am Standort Wien kein Einzelfall. Beispielsweise ging die mittlerweile nicht mehr existierende Level Europe mit einer der umfangreichsten Verkaufskataloge überhaupt an den Start. Schritt für Schritt verlor die Speisekarte deutlich an Umfang und war zuletzt nur noch ein ultradünner Folder. Die Vermutung liegt daher nahe, dass es die Fluggesellschaft bzw. den Catering-Partner, in dessen Namen und auf dessen Rechnung verkauft wird, schlichtweg zu teuer kommt eine große Auswahl, für die es kaum Nachfrage gibt, vorzuhalten. Eine Sprecherin der Austrian Airlines erklärte auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct: “Die angesprochenen Salate ohne Preis sind die Bebilderung der Präsentation unseres Cateringpartners Henry. Wir haben auch in diesem Menüzyklus (alle drei Monate wird das Melangerie-Angebot erneuert)

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Austrian Airlines bietet kostenpflichtige Siko-Fastlane-Nutzung an

Seit einigen Wochen bietet Austrian Airlines Passagieren ohne Miles&More-Status oder Business-Class-Ticket die kostenpflichtige Buchung der Security-Fastlane am Flughafen Wien-Schwechat an. Diese kann nun während dem Web-Check-in gebucht werden. Analog dem schon länger buchbaren Lounge-Zutritt wird während dem Online-Check-in nun auch die Nutzung der Security-Fastlane angeboten. Das Extraprodukt, das Lowcoster in Wien-Schwechat schon länger anbieten, kostet neun Euro pro Person. „Diesen Service bietet Austrian Airlines seit Februar 2022 auf Flügen ab Wien an und kann beim Web-Check In gebucht werden“, erklärt ein AUA-Sprecher gegenüber Aviation.Direct.

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Austrian Airlines öffnet Business-Lounge für Dragonpass-Teilnehmer

Inhaber der chinesischen Lounge-Zugangskarte Dragonpass haben seit wenigen Wochen am Flughafen Wien-Schwechat mehr Auswahl, denn Austrian Airlines akzeptiert diese für den Zugang in die Business Lounges im Terminal 3. Zuvor kooperierte Dragonpass mit den von der Flughafen Wien AG betriebenen Lounges. Allerdings ist bereits seit längerer Zeit lediglich die Sky Lounge im Schengen-Bereich des Terminals 3 in Betrieb. Dies soll sich Ende dieses Monats im Zuge der Wiedereröffnung des Terminals 2 sowie der Gatebereiche B, C und D ändern. Dragonpass ist ein Mitbewerber von Priority Pass und bietet unabhängig von der gebuchten Fluggesellschaft Zutritt zu den exklusiven Wartebereichen an den Airports. Das chinesische Produkt gilt als günstiger, jedoch hat dieses – weltweit gesehen – weniger Lounges unter Vertrag. In Wien können Inhaber dieses Produkts nun auch die Austrian-Airlines-Business-Lounges (Schengen und Non-Schengen) in Anspruch nehmen. “Mit dem Dragon Pass können unsere Gäste seit Anfang des Jahres unsere Lounge nutzen”, bestätigt ein AUA-Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Unabhängig davon bietet der Carrier eigenen Economy-Class-Passagieren ohne Status den Zugang gegen Bezahlung von 35 Euro an. Beispielsweise während dem Web-Check-in kann dieses optionale Produkt gekauft werden.

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