Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines mit 150.000 Buchungen rund um Pfingsten

Für den Reisezeitraum rund um Pfingsten hat Austrian Airlines rund 150.000 Tickets verkauft. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man rund dreimal so viele Flugscheine absetzen. Die Vorausbuchungen für die Hauptsaison, also Sommer 2022, sollen ums vierfahre höher liegen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies soll nun zur Entscheidung geführt haben, dass die Kapazität in Richtung europäischer Ferienziele um etwa 20 Prozent aufgestockt werden soll. Neu im Streckennetz ist Valencia, das ab 4. Juni 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag ab Wien-Schwechat angesteuert wird. Während der Sommermonate Juli und August wird auf bis zu vier wöchentliche Verbindungen aufgestockt. Das Streckennetz wächst damit auf rund 110 Destinationen an. „Ziele rund ums Mittelmeer erfreuen sich aktuell enormer Beliebtheit. Mit der Neuaufnahme von Valencia in unser Streckennetz kommen wir der aktuell erfreulicherweise ungebremsten Reiselust der Österreicher nach und erweitern kontinuierlich unser Netzwerk sogar über Vorkrisen-Niveau“, so Austrian CCO Michael Trestl. Austrian Airlines hat heuer den Fokus auf touristische Ziele innerhalb Europas gelegt. Angeboten werden 35 Destinationen rund um das Mittelmeer. Spanien bildet dabei einen Schwerpunkt. Beispielsweise fliegt man bis zu dreimal täglich nach Palma de Mallorca, zweimal täglich nach Barcelona und bis zu fünfmal pro Woche nach Ibiza. Ebenfalls angeboten werden Malaga, Gran Canaria, Teneriffa, Menorca und neu Valencia.

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Leasinggeber lässt Aeroflot-A330 in Sri Lanka an die Kette legen

Dem Leasinggeber Celestial Aviation ist es gelungen den Airbus A330 mit der momentanen Registrierung RA-73702 in Sri Lanka an die Kette legen zu lassen. Der Lessor zog im Inselstaat vor Gericht und konnte eine Einstweilige Verfügung erwirken, die zur Folge hat, dass das Langstreckenflugzeug, das Aeroflot nutzt, zumindest vorläufig gepfändet wurde. Es handelt sich um den Airbus A330-343 mit der Seriennummer 1301. Dieses war ursprünglich als VQ-BMY auf den Bermuda Inseln registriert. Das Leasingflugzeug wurde ohne Zustimmung des Eigentümers in das russische Luftfahrtregister eingetragen und wird weiterhin von Aeroflot genutzt. Man war offenbar der Ansicht, dass bei Flügen nach Sri Lanka kein Pfändungsrisiko besteht. Der Leasinggeber Celestial Aviation sah das anders und versuchte mit Hilfe der lokalen Justiz an sein Eigentum zu kommen. Dieses Vorhaben war erfolgreich, denn ein Gericht ordnete an, dass dieser A330 vorläufig gepfändet ist und daher Sri Lanka nicht verlassen darf. Aufgrund der unter anderem seitens der USA und der Vereinigten Staaten von Amerika ausgesprochenen Sanktionen mussten Lessoren ihre Flugzeuge zurückfordern. Allerdings sind viele russische Carrier – mit Hilfe der russischen Regierung – dem nicht nachgekommen. Im Expresstempo wurden die Maschinen ins russische Register überführt. Zahlungen sind auf so genannte C-Konten in Rubel zu leisten, wobei die Eigentümer aufgrund der Sanktionen auf das Geld nicht zugreifen können. Auch wurde angeordnet, dass die hinterlegten Kautionen „aufgebraucht“ werden sollen. Dieses Vorgehen ist normalerweise allenfalls im Zuge einer bevorstehenden Rückgabe zulässig, ansonsten handelt es sich um Zahlungsverzug und kann den sofortigen Einzug der Maschine zur Folge haben. Dem Vernehmen

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Nur für Flüge am Wochenende: Condor verzichtet auf Gebühren für Vorabend-Check-in in Frankfurt

Am Flughafen Frankfurt am Main bietet die Ferienfluggesellschaft Condor während der Sommersaison temporär die Möglichkeit den Vorabend-Check-in für die Abgabe von Koffern kostenfrei zu nutzen. Allerdings gibt es Einschränkungen, die Passagiere berücksichtigen sollten. Generell auf verzichtet Condor nämlich nicht auf die Gebühren, sondern nur dann wenn der Abflug an einem Samstag oder Sonntag geplant ist. In diesem Fall kann am Abend zuvor das Gepäck im Zeitraum von 18 Uhr 00 bis 22 Uhr 00 an den Schaltern 776, 777 und 778 aufgegeben werden. Diese befinden sich in Terminal 1, Halle C. Die Regelung will man bis vorerst Herbst 2022 aufrechterhalten. Fliegt man unter der Woche, so verlangt Condor für die Nutzung des Vorabend-Check-ins weiterhin Gebühren. Diese betragen mindestens fünf Euro pro Person. Der Web-Check-in steht auf den meisten Strecken ab etwa 24 Stunden vor dem Abflug zur Verfügung.

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Russische Airlines wollen Leasingraten in Rubel bezahlen

Russische Fluggesellschaften wollen ihre Zahlungen an ausländische Leasinggeber künftig in Rubel leisten. Dazu haben zehn Airlines so genannte C-Konten eröffnet. Ein Dekret von Wladimir Putin sieht vor, dass Schulden gegenüber Unternehmen „unfreundlicher Staaten“ über derartige Konten in Rubel zu leisten sind. Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Wedomosti haben sich Aeroflot, Pobeda, Rossiya, S7 Airlines, Smartavia, Alrosa, Aurora, Polar Airlines, Yakutia Airlines und Yamal Airlines bereits für die C-Konten entschieden. Bei iFly Airlines, Izhavia, NordStar, Ural Airlines und Rusline sollen die Vorbereitungen laufen. Die Carrier S7 Airlines, Aeroflot und Smartavia haben bestätigt, dass man unter Referenz auf den Erlass vom 5. März 2022 derartige Sonderkonten eingerichtet hat. Auf diese werden die Leasingraten in russischen Rubel überwiesen. An die Eigentümer der Flugzeuge ist bislang kein Geld geflossen und das soll einen obskuren Grund haben: Die russische Regierung will, dass zunächst die hinterlegten Kautionen „aufgebraucht“ werden. Je nach Leasinggeber muss eine Sicherheitsleistung in der Höhe von drei bis acht Monaten hinterlegt werden. Alternativ werden auch Bankgarantien akzeptiert. Eigentlich ist in den Verträgen nicht vorgesehen, dass die Kaution „aufgebraucht“ wird. Dennoch wird dies seitens russischer Fluggesellschaften genau so praktiziert. Künftig sollen sich die Lessoren die Zahlungen in Rubel von den C-Konten „abholen“ können. Über diese waltet die russische Regierung, so dass die Eigentümer der Flugzeuge mehr oder weniger vom Godwill abhängig sind. Für westliche Lessoren ist das aber ein Problem, denn westliche Sanktionen untersagen Geschäftsbeziehungen mit russischen Fluggesellschaften. Die russische Regierung ist der Ansicht, dass man auf den so genannten C-Konten das Geld „treuhänderisch“

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Luftwaffe flog verwundete ukrainische Soldaten nach Nürnberg

Mit dem Airbus A310 mit der Registrierung 10+25 hat die deutsche Luftwaffe am Donnerstag verwundete und erkrankte Ukrainer nach Nürnberg eingeflogen. Die Patienten wurden anschließend von Rettungsdiensten auf dem Landweg in Krankenhäuser in ganz Bayern gebracht. Die Flughafenfeuerwehr und der Verkehrsbereich des Flughafens übernahmen die Organisation vor Ort; die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg koordinierte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Krankentransporte. Gegen 16 Uhr 00 ist der Airbus A310, der von Polen aus verwundete Soldaten der ukrainischen Armee nach Deutschland brachte, auf dem Flughafen Nürnberg gelandet. Die Pateinten wurden nach dem so genannten Kleeblattkonzept auf Krankenanstalten in ganz Bayern verteilt und dort behandelt. Aus diesem Grund waren zahlreiche Rettungsfahrzeuge aller Organisationen vor Ort. Die nachstehende Fotogalerie zeigt den A310 der Luftwaffe sowie die Rettungsfahrzeuge. Die Patienten insbesondere aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zu sehen. Der Flughafen Nürnberg hat verständlicherweise strikt untersagt, dass Fotos von den Verwundeten gemacht werden.

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Alba Star legt weitere Italien-Strecken auf

Die spanische Fluggesellschaft Alba Star sucht auch heuer wieder ihr Glück in Italien. Ab Bergamo, Bologna, Parma und Perugia bedient man zahlreiche Strecken, die überwiegend touristischen Charakter haben. Von Bergamo aus geht es seit 31. Mai 2022 einmal wöchentlich nach Fuerteventura. Cagliari steuert man in identer Frequenz ab 4. Juni 2022 an. Ebenso fliegt man ab 5. Juni 2022 nach Lampedusa. Alghero steht ab 11. Juni 2022 einmal pro Woche im Flugplan. Dakar fliegt Alba Star ab Bergamo ab 13. Juni 2022 zunächst einmal wöchentlich an. Ab 4. Juli 2022 soll zweimal pro Woche geflogen werden. Boa Vista soll am 1. Juli 2022 aufgenommen werden und einmal wöchentlich bedient werden. Von Parma aus fliegt man saisonal ab 12. Juni 2022 einmal pro Woche nach Catania (Sizilien). Ab Perugia geht es ab 14. Juni 2022 zweimal wöchentlich nach Lamezia Terme. Alle von Alba Star neu angekündigten Routen sind saisonal geplant. Teilweise handelt es sich auch um PSO-subventionierte Strecken. Andere Routen werden im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient. Einige wenige auch auf eigene Rechnung.

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Ryanair seit 15 Jahren in Weeze und seit 10 Jahren in Köln

Die Billigfluggesellschaft Ryanair feierte am 1. Juni 2022 zwei Jubiläen in Deutschland: Am Flughafen Weeze ist man seit 15 Jahren präsent und in Köln/Bonn seit zehn Jahren. Der Carrier vermarktet den zuerst genannten Airport, der offiziell Niederrhein heißt, weiterhin als „Düsseldorf Weeze“. Dass Weeze nicht gerade um die Ecke der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ist, hat Ryanair im Marketing noch nie interessiert. Es gibt sogar ein Gerichtsurteil, das besagt, dass der Billigflieger drauf hinweisen muss, dass sich der Flughafen Weeze rund 70 Kilometer von Düsseldorf entfernt befindet. Im Jahr 2003 hat das Landgericht Köln dem Carrier untersagt den Airport als „Niederrhein (Düsseldorf)“ zu vermarkten. Derzeit sind an diesem Regionalflughafen drei Flugzeuge stationiert. Angeboten werden 28 Strecken. „15 Jahre Ryanair-Basis – dieses Jubiläum unterstreicht die gute und verlässliche Kooperation zwischen den Systempartnern Airline und Flughafen. Für unsere Gäste vor allem aus den Niederlanden und aus Nordrhein-Westfalen bieten die in Weeze stationierten Jets ideale Flugzeiten und eine breite Auswahl an Urlaubs- und Citydestinationen. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen 15 Jahre als erfolgreiche Ryanair-Basis“, so Weeze-Flughafendirektor Sebastian Papst. Seit einem Jahrzehnt in Köln/Bonn aktiv In Köln/Bonn ist der irische Billigflieger seit zehn Jahren präsent. Derzeit sind vor Ort fünf Flugzeuge stationiert. Angeboten werden im Sommer 38 Strecken. Eigenen Angaben nach hat man seit dem Markteintritt im Jahr 2012 rund 14 Millionen Passagiere von/nach Köln/Bonn befördert. Die Basis wurde in 2014 eröffnet. „Zwischen Ryanair und dem Flughafen Köln/Bonn gibt es seit nun bereits zehn Jahren eine hervorragende Zusammenarbeit. Wir freuen uns, einen solchen

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Gatwick: Vueling-Passagiere wegen Personalmangel sitzengelassen

Am Montagabend ist es auf dem Flughafen London-Gatwick zu einem sprichwörtlichen „Super-Gau“, der sinnbildlich für den aktuellen Personalmangel ist, gekommen. Vueling-Flug VY6209 musste den Airport ohne Passagiere in Richtung Florenz verlassen. Das Chaos hat bereits am Check-in-Schalter begonnen, denn laut Augenzeugen sollen über den gesamten Tag hinweg nur drei Mitarbeiter für die Abfertigung von Vueling-Flügen zur Verfügung gestanden haben. Die Folge daraus: Enorm lange Wartezeit. Betroffene berichten, dass sie rund vier Stunden in der Schlange gestanden haben wollen und dann heiß es, dass man nicht mitfliegen kann. Für die Durchführung des Boardings soll kein Personal vorhanden gewesen sein. Kein einziger Passagier durfte trotz gültiger Flugtickets an Bord des Vueling-Fluges von Gatwick nach Florenz gehen. Der Kapitän entschied nach etwa zwei Stunden Abwarten, dass leer nach Florenz geflogen wird. Sonderlich viele Passagiere hatten das Gate ohnehin noch nicht erreicht, denn wer den Check-In-Schalter dank Web-Check-In und kofferlosem Reisen nicht benötigt hat, auf den wartete schon die nächste „Überraschung“: Unterbesetzte Sicherheitskontrolle, die ebenfalls eine extrem lange Warteschlange fabrizierte. Man konnte es drehen und wenden wie man es wollte: Der Airbus A319 von Vueling flog ohne Passagiere nach Florenz und verständlicherweise war die Wut der in Gatwick gestrandeten Reisenden groß, denn schaffte man die Geduldsproben Check-in-Schalter und Sicherheitskontrolle, so durfte man den Sicherheitsbereich wieder verlassen, denn mit Passagieren wurde nicht nach Florenz geflogen. Am Gate war schlichtweg kein Personal für das Boarding verfügbar. Der Vueling-Vorfall ist ein Extrembeispiel für die Zustände an zahlreichen europäischen Verkehrsflughäfen, insbesondere Vereinigtes Königreich und Niederlande. Den Fluggesellschaften, Airports

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Klagenfurt: Lilihill lädt Politik zum runden Tisch ein

Die Lilihill Group, Mehrheitseigentümerin des Klagenfurter Flughafens, begrüßt wenig überraschend die Entscheidung der Kärntner Landesregierung, dass die Call-Option nicht wie unter anderem von ÖVP-Landesrat Martin Gruber und der Wirtschaftskammer Kärnten gefordert gezogen wird. In einer Medienerklärung schreibt Lilihill unter anderem, dass man der Ansicht ist, dass man ihm Rahmen der jüngsten Gespräche und Präsentationen „Missverständnisse“ gegenüber dem Kollegium der Kärntner Landesregierung ausräumen habe können. Man ist der Ansicht, dass die im Vorjahr vorgestellten Pläne, die unter anderem die Airport City beinhalten, „nun ohne weitere politische Störmanöver gestartet werden können“. Eigenen Angaben nach will Lilihill Vertreter des Landes Kärnten und der Stadt Klagenfurt zeitnah zu einem runden Tisch einladen und ein Maßnahmenpaket vorstellen, das zur ehestmöglichen Umsetzung der weiteren für den Airport geplanten Entwicklungsschritte führen sollen. Weiters verweist Lilihill darauf, dass man nebst Austrian Airlines, Eurowings und Ryanair auch mit weiteren Fluggesellschaften intensive Gespräche führe.

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Lufthansa übernimmt ersten Dreamliner im Sommer 2022

Lufthansa geht davon aus, dass man die erste Boeing 787-9 im Sommer 2022 ausgeliefert bekommt. Diese wird die Registrierung D-ABPA tragen und soll auf den Namen „Berlin“ getauft werden. Die Übergabe soll nach der Zulassung durch die U.S.-amerikanische FAA erfolgen. Zwischen 2022 und 2027 wird die größte Fluggesellschaft Deutschlands insgesamt 32 Maschinen dieses Typs erhalten. Mit der Einführung dieses Musters wird auch ein neues Kabinendesign Einzug halten. Das Unternehmen erklärt unter anderem, dass es einen direkten Gangzugang für alle Passagiere in der Business-Class geben wird. Die Ausrüstung der Kabine wird in Frankfurt am Main vorgenommen. Die D-ABPA soll zunächst zu Trainingszwecken auf innerdeutschen Strecken eingesetzt werden. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2022 soll der Dreamliner in den aktiven Langstreckendienst gestellt werden. Das erste Interkontinentalziel der „Berlin“ wird Toronto sein.

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