Jan Gruber

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Jan Gruber

Lufthansa Group setzt Ukraine-Flüge teilweise aus

Die Lufthansa Group steuert die ukrainischen Flughäfen Odessa und Kiew-Borispil bis auf Weiteres nicht mehr an. Seit Montag sind die Verbindungen von Swiss, Austrian Airlines und Lufthansa auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Offiziell erklärte man, dass man vorerst bis Ende Feber 2022 nicht nach Borispil und Odessa fliegen wird. Das Ziel Lwiw ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken aufgrund der aktuellen Lage. Bereits zuvor stelle KLM die Ukraine-Verbindungen temporär ein. Zuvor hatten unter anderem Deutschland und Österreich offizielle Reisewarnungen ausgesprochen und ihre Staatsbürger zum Verlassen der Ukraine aufgefordert. Angesichts des Umstands, dass immer mehr Flugverbindungen eingestellt werden, wird dies ein immer komplizierteres Unterfangen. Leasinggesellschaften haben einige Flugzeuge ukrainischer Fluggesellschaften kassiert, da große Versicherungen den Deckungsschutz im Lauftraum der Ukraine verweigern. Beispielsweise musste Bees Airline die komplette Flotte in die EU ausfliegen. Die Billigfluggesellschaft Ryanair erklärte auf Anfrage, dass man jene Ukraine-Ziele, die noch bedient werden, auch weiterhin anfliegen wird. Man beobachtet die weitere Entwicklung der Lage sehr genau und entscheidet kurzfristig.

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Wien: Beschlagnahmte Chamäleons haben Nachwuchs bekommen

Der Tiergarten Schönbrunn kann sich über Nachwuchs seltener Chamäleon-Arten erfreuen. Die Elterntiere wurden im Jänner des Vorjahres am Flughafen Wien-Schwechat durch Zollbeamte beschlagnahmt und zur Pflege an den österreichischen Zoo übergeben. Am 20. Jänner 2021 wurde ein 56-jähriger Mann am größten Airport Österreichs beim Versuch streng geschützte und seltene Chamäleons nach Österreich zu schmuggeln erwischt.. Laut damaliger Erklärung der Zollbehörde waren die Tiere in einem schlechten Zustand. Die Kleinreptilien wurden unverzüglich an den Tiergarten Schönbrunn zur Pflege übergeben. Dieser konnte die insgesamt 74 artengeschützten Chamäleons erfolgreich aufpeppeln und stabilisieren. Nun kann der Tiergarten Schönbrunn sogar vermelden, dass es mittlerweile Nachwuchs gibt. „Mittlerweile haben alle der seltenen Chamäleon-Arten Eier gelegt, von drei Arten sind die Jungtiere bereits geschlüpft“, so eine Verantwortliche des Tiergartens. Offensichtlich war die Beschlagnahme durch den Zoll im Sinne der Chamäleons die beste Lösung, denn im Tiergarten Schönbrunn scheinen diese sich so wohl zu fühlen, dass es nun Nachwuchs gibt. Eigenen Angaben nach ist der Wiener Zoo eine von nur zwei Einrichtungen, der Jungtiere von seltenen Chamäleon-Arten hat. Diese sind kurz nach der Geburt exklusive Schwanz nur etwa einen Zentimeter groß.

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Leasinggeber kassieren komplette Bees-Airline-Flotte

Bees Airline bestätigte, dass man die komplette Flotte auf Anweisung der Eigentümer der vier Boeing 737-800 aus der Ukraine ausfliegen musste. Die Verträge wurden aber nicht beendet, sondern der Carrier soll die Flugzeuge wieder nutzen dürfen sobald sich die Situation im Zusammenhang mit der Russland-Ukraine-Krise entspannt hat. Einen Zeitpunkt für die Rückkehr der vier Boeing 737-800 nach Kiew-Schuljany kann man noch nicht nennen. Dieser ist derzeit nicht absehbar. Bees Airline: „Wir bitten die Passagiere um Verständnis für mögliche Flugverspätungen und Flugplanänderungen. Wir unternehmen alle Anstrengungen, um die Situation zu stabilisieren und alle Flüge gemäß dem geplanten Flugplan durchzuführen“. Der Carrier versucht nun ACMI-Fluggerät zu organisieren. Man strebt einen Schulterschluss mit den Mitbewerbern Ukraine International, Windrose, Motor Sich Airlines, SkyUp Airlines und AirOcean Airlines an. Man werde sich nach Möglichkeit gegenseitig helfen, um sicherzustellen können, dass möglichst alle Flüge durchgeführt werden können. Bees Airlines greift zunächst auf ACMI-Dienstleistungen von Ukraine International und Windrose zurück. Aus operativen Gründen werden nun fast alle Kiew-Flüge temporär vom innerstädtischen Schuljany-Airport zum weit entfernten Borispil-Flughafen verlegt. Die Fluggesellschaft Bees Airline wurde von Aviation.Direct im Rahmen der Rubrik „Tripreports“ näher vorgestellt. Auch Air Ocean Airlines, die kürzlich Probleme mit dem AOC hatte, darf nun wieder fliegen. Die Antonow An-148 mit der Registrierung UR-CTC fliegt man bereits im Auftrag von Bees Airline. In Kürze stößt auch die UR-CTF dazu. Punktuell soll in den nächsten Tagen auch Motor Sich Airlines mit Maschinen wie Antonow An-24 aushelfen.

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Austrian Airlines will A320neo als „Klimabotschafter“ vermarkten

Austrian Airlines will jene vier Airbus A320neo, die ab August 2022 zur Flotte stoßen werden, als so genannte „Klimabotschafter“ vermarkten. Firmenintern sucht man nach Vorschlägen für die Taufnamen, „um ihre Rolle als Klimabotschafter zu unterstreichen“. Aus einem vorliegenden Rundschreiben, das von den Vorstandsmitgliedern Michael Trestl und Francesco Sciortino unterschrieben ist, geht hervor: „Die neuen A320neos sollen daher fliegende Botschafter für unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt sein und für den innovativen Spirit in unserem Unternehmen stehen“. Die Mitarbeiter von Austrian Airlines können bis zum 31. März 2022 ihre Vorschläge für Taufnamen der vier Airbus A320neo einreichen. Dazu ist unter anderem zu lesen. „Eure Ideen sind gefragt: Auf welche Namen sollen die vier Neuzugänge getauft werden, um ihre Rolle als Klimabotschafter zu unterstreichen? (…) Bitte achtet darauf, dass die Namen international verständlich sind. Alle Ideen werden gesammelt und anschließend von einer internen Jury bewertet“.

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Wetlease für Eurowings: Sieben A320 ab Stuttgart, drei ab Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings wird im Sommerflugplan insgesamt zehn Maschinen der Airbus A320 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags von Avion Express betreiben lassen. Diese werden in Stuttgart-Echterdingen und Düsseldorf stationiert werden, bestätigte der Carrier. Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic ist bereits mit zwei Airbus A220-300 unter Vertrag. Momentan fliegen die beiden Mittelstreckenjets ab Stuttgart im Auftrag von Eurowings. Mit Wechsel auf den Sommerflugplan 2022 werden diese auf den Flughafen Düsseldorf „umziehen“ und drei weitere A220-300 stoßen dazu. Avion Express wird seitens Eurowings ebenfalls unter Vertrag genommen. Insgesamt zehn Maschinen wird der Carrier seinen maltesischen Ableger im Auftrag der Lufthansa-Tochter betrieben. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte Eurowings, dass sieben Aviation-Express-Flugzeuge in Stuttgart-Echterdingen stationiert werden. Drei weitere werden ab Düsseldorf für den Lufthansa-Billigflieger unterwegs sein. Die Wetlease-Maschinen werden ab dem Sommerflugplan 2022 schrittweise an den beiden deutschen Flughäfen stationiert. In der Hochsaison wird die komplette eingemietete Kapazität – inklusive der A220-300 von Air Baltic – der Fluggesellschaft Eurowings zur Verfügung stehen.

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Helvetic soll mit zwei Embraer 195-E2 für Swiss fliegen

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways soll ab 26. März 2022 mit dem Maschinentyp Embraer 195-E2 im Auftrag von Swiss fliegen. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com ist vorgesehen, dass zwei dieser brasilianischen Regionaljets zum Einsatz kommen sollen. Offiziell kommentieren wollten die beiden Carrier nicht. Man verweist darauf, dass man bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeitet und das auch langfristig beibehalten wird. Über genaue Einzelheiten der Vertragsgestaltung will man aber keine Auskunft erteilen. Im Swiss-Flugplan ist bereits auf zahlreichen Strecken der Maschinentyp Embraer 195-E2 mit dem Hinweis „durchgeführt von Helvetic Airways“ verzeichnet. Derzeit hat die Regionalfluggesellschaft vier Einheiten dieses Typs in der Flotte. Acht Embraer 190-E2 sind derzeit bei Swiss im Wetlease untergebracht. Vier E190-E1 sind laut CH-Aviation.com seit November 2021 abgestellt.

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Ab Köln und Düsseldorf: Corendon legt Kütahya-Zafer auf

Die türkische Corendon Airlines legt ab vier zusätzlichen Airports Nonstop-Flüge nach Kütahya-Zafer auf. Diese sollen während der Hauptsaison des Sommerflugplans 2022 bedient werden. In Deutschland wird das Ziel künftig ab Düsseldorf und Köln/Bonn angeboten. Neben den beiden zuvor genannten Flughäfen will Corendon auch ab Amsterdam und Brüssel nach Kütahya-Zafer fliegen. Dieser Airport befindet sich zwischen den Städten Kütahya, Afyonkarahisar und Uşak. Die saisonalen Routen werden jeweils einmal pro Woche angeboten. Von Köln/Bonn aus ist Kütahya-Zafer von 29. Juni 2022 bis 14. September 2022 im Flugplan. Ab Düsseldorf fliegt man von 28. Juni 2022 bis 13. September 2022. Der türkische Airport wird ab Amsterdam zwischen 27. Juni 2022 und 19. September 2022 angesteuert und ab Brüssel von 24. Juni 2022 bis 16. September 2022.

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Blick in den „Zweckbau“: BER-Terminal 2

Der Flughafen Berlin-Brandenburg beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 das Terminal 2, das bereits zum Zeitpunkt der Eröffnung fertiggestellt war, jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht benötigt wurde, in Betrieb nehmen. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Zeitplan bis Ende März sieht Schulungsprogramme für die Mitarbeiter der FBB, der Behörden, Airlines und Dienstleister sowie Probebetrieb vor. Im Terminal 2 sollen künftig in erster Linie Billigfluggesellschaften abgefertigt werden. Ein ehemaliger BER-Geschäftsführer bezeichnete dieses Gebäude als „Zweckbau“. Damit umschrieb der Manager galant, dass das Terminal 2 kein Schmuckstück ist, sondern für den Check-in und die Ausgabe von Gepäckstücken dient. Ein paar Shops, Toiletten, Sicherheitskontrolle und punkt. Sonderlich viel mehr hat es nicht zu bieten. Blickt man straßenseitig auf das Terminal 1, dann befindet sich das T2 rechts. Ryanair wird Hauptnutzer des T2 Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird am 27. März 2022 in das Terminal 2 umziehen. Laut einem Ryanair-Manager befindet man sich derzeit mit der Flughafengesellschaft in einem engen Austausch. Hintergrund ist, dass der Carrier die Prozesse, insbesondere beim Boarding- und Deboarding, beschleunigen will. Im Zuge der Planungen für das Terminal 2 wurde damals beschlossen, dass man den Nordpier des T1 künftig für Walk-Boarding nutzen wird. Das ist ganz im Sinn von Billigfliegern. Seitens Ryanair überlässt man offensichtlich nichts dem Zufall, denn werden immer wieder Mitarbeiter des Carriers am BER angetroffen, die angeblich anschließend „Extrawünsche“ an die Flughafengesellschaft tragen sollen. Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2022 insgesamt neun Boeing 737-800 am Flughafen Berlin-Brandenburg stationiert haben. Der Mitbewerber Wizz Air unterhält hier keine Basis,

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Air France-KLM weiterhin tief in den roten Zahlen

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verzeichnete im Vorjahr einen Nettoverlust in der Höhe von 3,3 Milliarden Euro. Dieser ist zwar niedriger als im ersten Coronajahr, jedoch steckt man weiterhin tief in den roten Zahlen. Auch hat man die Staatshilfen bislang nicht zurückbezahlt. Im vierten Quartal 2021 konnte die Firmengruppe erstmals seit längerer Zeit wieder einen Gewinn erzielen. Das Ebitda wird mit 745 Millionen Euro ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020, das von Lockdowns geprägt war, hatte Air France-KLM einen Verlust in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro. An Bord hatte man im Vorjahr 44,7 Millionen Passagiere. Gegenüber 2020 konnte man damit um 31 Prozent zulegen. Die Folge daraus ist, dass auch der Umsatz gestiegen ist. Dieser wird mit 14,3 Millionen Euro ausgewiesen. Für das laufende Geschäftsjahr will die Geschäftsleitung noch keine Prognose abgeben. Man rechnet damit, dass das Angebot im ersten Quartal 2022 zwischen 73 und 78 Prozent von 2019 liegen wird. Eine Vorausschau für den Rest des Jahres 2022 will man noch nicht abgeben. Dies wird unter anderem damit begründet, dass derzeit noch nicht absehbar ist wann sich unter anderem China und Japan für europäische Passagiere öffnen werden.

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Düsseldorf: Eurowings schiebt Leipzig und Nürnberg auf die lange Bank

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird mit Nürnberg und Leipzig zwei innerdeutsche Strecken ab Düsseldorf vorerst nicht reaktivieren. Hintergrund ist offenbar, dass die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Man spricht aber von „vorübergehender Nichtaufnahme“. „Zwar steigen Buchungen vor allem im Bereich der Ferienflüge aber auch im Business Segment stetig, dennoch kann es passieren, dass einzelne Flugangebote entsprechend angepasst werden müssen – sollte sich die Nachfrage nicht wie erhofft entwickeln. Dies hat ökonomische und auch ökologische Gründe. So konnten die Verbindungen von Düsseldorf-Nürnberg und Düsseldorf-Leipzig noch nicht wiederaufgenommen werden und werden vorübergehend nicht angeboten. Eurowings überprüft kontinuierlich die Entwicklung des Passagieraufkommens und die damit verbundene Nachfrage, um Kapazitäten bzw. Verbindungen entsprechend anzupassen. Grundsätzlich sieht Eurowings Leipzig und Nürnberg als relevante Märkte und strebt eine schnellstmögliche Wiederaufnahme der Verbindungen an“ erklärt eine Eurowings-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct.

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