Jan Gruber

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Jan Gruber

Klagenfurt: Gesellschafter uneins über Inhalt der Generalversammlung

Unter den Gesellschaftern des Klagenfurter Flughafens scheint es ordentlich Unstimmigkeiten über den Inhalt der jüngsten Generalversammlung zu geben. Das Büro von Landesrat Martin Gruber (ÖVP) teilte mit, dass man sich auf einen langfristigen Plan und Investments in der Höhe von 28 Millionen Euro geeinigt habe. Mehrheitseigentümer Lilihill dementiert das und fordert den Landesrat gar zur Rücknahme dieser Information auf. Klagenfurt befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Lilihill Group. Diese kann den Inhalt der Medienerklärung des ÖVP-Landesrats so ganz und gar nicht teilen und betont, dass lediglich die Bestellung zweier weiterer Geschäftsführer sowie eines Wirtschaftsprüfers beschlossen wurden. Das Flughafenbudget wäre nur für das Jahr 2021 abgesegnet worden, nicht jedoch für die Folgejahre. Die Medienmitteilung von Landesrat Gruber würde „in keiner Weise den Tatsachen“ entsprechen, so Lilihill. Weiters verweist man darauf, dass die Investitionen von 28 Millionen Euro weder ein Tagesordnungspunkt waren, noch besprochen wurden. Man verlangt nun von den Minderheitsgesellschaftern der öffentlichen Hand eine Richtigstellung. Seitens der Kärntner Landesregierung wollte man zu dieser Angelegenheit keine Stellungnahme abgegeben.

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Wizz Air Abu Dhabi kündigt Moskau-Vnukovo an

Der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi wird künftig auch Moskau-Vnukovo anfliegen. Der Carrier kündigte an, dass der Erstflug am 15. Dezember 2021 durchgeführt werden soll. Vorerst sind vier Flüge pro Woche mit Airbus A321neo geplant. Die russische Hauptstadt wird auch von den Konzernschwestern Wizz Air UK ab London-Luton sowie Wizz Air Hungary ab Budapest angeflogen. Ab 13. Dezember 2021 will der Konzern auch ab dem ungarischen Debrecen nach Moskau-Vnukovo fliegen. Eine weitere Destination in Russland, die Wizz Air im Portfolio hat, ist Sankt Petersburg. Mit Ausnahme von Budapest befinden sich alle Routen in einer Dauerwarteschleife. Lediglich ab Turin und London-Luton verkauft man noch Flugscheine für ab Mitte Dezember 2021. Ab allen anderen Orten, darunter auch Salzburg, wurde bereits in den Sommerflugplan 2022 verschoben.

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Belavia: Leasinggeber kassiert drei Embraer 195-E2

Die Fluggesellschaft Belavia musste am 26. Oktober 2021 auf Anweisung des Leasinggebers drei Maschinen des Typs Embraer 195-E2 ausfliegen. Die drei Flugzeuge befinden sich im Eigentum der irischen Bandeira Aircraft Leasing Ltd und werden von AerCap verwaltet. Betroffen sind die EW-555PO, EW-560PO und die EW-563PO. Die drei Embraer 195-E2 sind am 26. Oktober 2021 unmittelbar hintereinander unter den Flugnummern B22023, B22025 und B22027 in Minsk mit dem Ziel Nur-Sultan gestartet. Auf dem kasachischen Airport werden diese auf Anweisung des irischen Eigentümers eingelagert. Damit kassierte der erste Lessor – wohl auf politischen Druck – an Belavia verleaste Flugzeuge ein. Weder die Fluggesellschaft noch der Eigentümer der drei Embraer 195-E2 wollte sich zur Rückholung der im vorherigen Absatz genannten Flugzeuge äußern. Auch ist unklar, ob weitere westliche Lessoren die Verträge mit Belavia unterbrechen oder beenden werden. Derzeit least die staatliche Fluggesellschaft Weißrussland Leasinggesellschaft rund 20 Maschinen von AerCap (sechs Flugzeuge), Air Lease Corporation (ein Flugzeug), Altavair (zwei Flugzeuge), Carpatair (ein Flugzeug), Merx Aviation Finance (ein Flugzeug), Nordic Aviation Capital (sieben Flugzeuge), SMBC Aviation Capital (ein Flugzeug) und Thunderbolt Aircraft Lease (ein Flugzeug). Nicht berücksichtigt sind Boeing 737-Max, die noch nicht ausgeliefert wurden.

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Nice Places: Kabakum Beach – Ruhe statt Party am Goldstrand

Der sich nahe der Stadt Varna befindliche Goldstrand hat mittlerweile den zweifelhaften Ruf als „neuer Ballermann“ oder „Billig-Ballermann“. Das führt leider dazu, dass die gesamte Küstenregion in etwas schiefem Licht steht. Völlig zu Unrecht, denn nur drei Kilometer entfernt befindet sich ein wunderschöner Strand, der der alle Vorurteile widerlegt. Der Kabakum-Strand ist international weniger bekannt als der Goldstrand. Das liegt definitiv auch daran, dass es hier ruhig und chillig zugeht, während am in der Ortschaft Golden Sands zunehmend der Party- und Sauftourismus die Oberhand gewinnt. Auch ist der Markt auf der Uferpromenade bezüglich Produktfälschungen so auffällig geworden, dass die Zollbehörden einiger Länder das Gepäck von Varna-Reisenden genauer unter die Lupe nehmen. Wer auf Party-Urlaub steht wird im Ort Goldstrand auf jeden Fall fündig. Für wen das aber so ganz und gar nichts ist, der sollte den Kabakum Beach bei der Urlaubsplanung ernsthaft unter die Lupe nehmen, denn diese Region ist äußerst ruhig. Saufgelage und Parties am Strand gibt es hier nicht. Ganz im Gegenteil: Abgesehen von ein paar wenigen Hotels und einem Sessellift gibt es hier auch so ziemlich gar nichts. Das sollte man berücksichtigen, denn der nächste Supermarkt ist einen sehr langen Fußmarsch in Richtung Golden Sands entfernt. Ruhiger Strand ohne Party-Urlauber Der Kabakum Beach ist ein sehr großer, aber auch in der Hauptsaison wenig frequentierter Sandstrand am Schwarzen Meer. Hier trifft man lediglich auf Hotelgäste und ein paar Einheimische, die die Ruhe dieser Gegend genießen. Getränke und kleine Snacks gibt es an den kleinen Bars, die von den

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Für 4,4 Milliarden Euro: Orban-Regierung will Flughafen Budapest zurückkaufen

Die Regierung von Viktor Orban will den Flughafen Budapest wieder in ungarische Hände bringen. Offen ist noch, ob der Staat direkt oder über den Erdölkonzern MOL oder aber eine dem Premierminister nahestehende Immobiliengruppe erwerben soll. Geboten werden nun 4,44 Milliarden Euro. Derzeit ist der größte Airport Ungarns in den Händen von AviAlliance, Malton Investment und Caisse de dépôt et placement du Québec. Die Regierung bot im Vorjahr rund drei Milliarden Euro für den Rückkauf, jedoch war dies den Eigentümern offenbar zu wenig. Welch hohe Priorität Viktor Orban dem Projekt einräumt, zeigt das nun auf 4,4 Milliarden Euro nachgebesserte Angebot. Laut lokalen Medienberichten könnte Ungarn somit eine Jahresrate an EU-Förderungen für den Rückkauf des Budapester Flughafens in die Hand nehmen. Fix ist aber nur, dass der Staat künftig „mindestens 51 Prozent“ halten will. Am liebsten wäre aber das vollständige Eigentum, doch könnte man dieses auch über MOL oder die Orban nahestehende Indotek-Gruppe realisieren. Seitens der ungarischen Regierung wird argumentiert, dass man in den Airport investieren will und diesen mit neuen Terminals, Abstellflächen für Autos, Hotel sowie Frachteinrichtungen ausrüsten will. Auch soll das seit einigen Jahren stillgelegte Terminal 1 in moderner Form wieder ans Netz gehen. Ob es renoviert wird, abgerissen wird oder aber ein Neubau daneben entsteht, wurde nicht kommuniziert. Generell ist man sehr zurückhaltend was Details zu den Zukunftsplänen anbelangt. Der Flughafen Budapest wurde im Jahr 2005 privatisiert. Seither wechselte die Betreibergesellschaft wiederholt die Besitzer. Derzeit halten AviAlliance 53,44 Prozent, Malton 23,33 Prozent und Caisse de depot et placement du

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Kimaticket bei Regiojet: Sitzplatz-Reservierung erforderlich

Die tschechische Privatbahn Regiojet nimmt am neuen Klimaticket teil. Während Westbahn und Österreichische Bundesbahnen mehr oder weniger klar kommuniziert haben unter welchen Bedingungen die Netzkarte akzeptiert wird, ist man bei Regiojet bis zuletzt zurückhaltend gewesen. Gegenüber Aviation Direct bestätigte ein Firmensprecher, dass man das Klimaticket in den Regiojet-Zügen bis zum jeweiligen Grenzbahnhof akzeptiert. Auf der Strecke nach Prag ist das Břeclav und in Richtung Budapest ist es Hegyeshalom. Konkret bedeutet das, dass man ab Wien bis zu den genannten Bahnhöfen, auch wenn sich diese im Ausland befinden, mit dem Klimaticket keinen Fahrschein kaufen muss. Fährt man allerdings weiter, so muss ein reguläres Ticket ab dem Grenzbahnhof zum Ziel in Tschechien bzw. Ungarn gekauft werden. Generell nicht gültig ist das Klimaticket in den Regiojet-Fernbussen, die ab Wien beispielsweise nach Prag, Brünn, Bratislava, Györ und Budapest verkehren. Ein Sprecher bestätigte, dass nur die Züge und nicht die Busse mit dem Klimaticket genutzt werden können. Um die neue österreichische Netzkarte bei Regiojet in Richtung Tschechien bzw. Ungarn (und umgekehrt) einsetzen zu können, muss man eine Sitzplatzreservierung erwerben. Diese kostet in der Standard-Klasse etwa zwei Euro bzw. in der Relax-Class 2,80 Euro. Erwirbt man diese nicht, so kann man laut dem Regiojet-Sprecher nur dann befördert werden, wenn es im Zug, in den man einsteigt, freie Plätze gibt. Kostenpflichtige Sitzplatzreservierung für den Bordservice notwendig Der Medienreferent wies im Gespräch mit Aviation Direct auf einen besonderen Umstand hin, der spezifisch für dieses Eisenbahnunternehmen ist: „Ohne die Sitzplatzreservierung haben die Passagiere eine eingeschränkte Nutzung des Borddienstes. Sie

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Wien: Türkei-Angebot für den Sommer 2022 nimmt Gestalt an

Mittlerweile strecken die türkischen Fluggesellschaften mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2022 ab Österreich. Dieser nimmt langsam Gestalt an, denn das Angebot soll gegenüber dem momentanen Status erweitert werden. Bis zum Sommer 2022 fließt sprichwörtlich noch viel Wasser die Donau hinab, weshalb damit zu rechnen ist, dass der Flugplan noch angepasst werden könnte. Dies kann sowohl in Richtung Erweiterungen als auch Kürzungen gehen. Gerade auf der Strecke zwischen Wien und Istanbul werden traditionell eher kurzfristig zusätzliche Angebote aufgelegt. Turkish Airlines plant während der Sommerferien 2022 ab Wien-Schwechat auch nach Samsun-Çarşamba, Kayseri, Trabzon und Gaziantep zu fliegen. Diese sollen überwiegend einmal wöchentlich in der Nacht durchgeführt werden. Nach Istanbul (IST) sind bis zu drei wöchentliche Nachtflüge geplant. Abgesehen von der Metropole am Bosporus ist derzeit vorgesehen, dass die genannten Ziele hauptsächlich während der Sommerferien bedient werden sollen. Der Mitbewerber SunExpress plant zwischen 30. Juni 2021 und 8. September 2022 einmal wöchentlich mit Boeing 737-800 das Ziel Samsun-Çarşamba anzubieten. Die Flüge sind derzeit für den Verkehrstag Donnerstag geplant und sollen nachmittags durchgeführt werden. Die Reisezeit zu dieser Destination beträgt in etwa zwei Stunden und 40 Minuten. Ebenso wird SunExpress das Ziel Kayseri im Programm haben. Zwischen 8. Juni 2022 und 7. September 2022 will man jeweils am Verkehrstag Mittwoch fliegen. Man tritt aber nicht nur in den Wettbewerb mit Hälfte-Eigentümer Turkish Airlines, sondern auch mit Corendon und Pegasus. Der zuletzt genannte Carrier plant in der Zeit von 30. März bis 21. September 2022 mit Airbus A320 jeweils mittwochs einen Nachtflug durchzuführen.

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Salzburg: Turkish bringt Ordu-Giresun zurück

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines plant im Sommerflugplan 2022 die Destination Ordu-Giresun wieder nonstop ab dem österreichischen Salzburg anzubieten. Derzeit ist geplant, dass diese Route mit Boeing 737 Max 8 bedient werden soll. Es handelt sich um eine saisonale Strecke, die während der Sommerferien angeboten wird. Der Erstflug ist für den 1. Juli 2022 angekündigt. Jeweils am Verkehrstag Freitag soll bis 9. September 2022 geflogen werden. Der Flug TK 1447 von Ordu-Giresun erreicht die Mozartstadt gegen 20 Uhr 00 Lokalzeit. Zurück in die Türkei geht es als TK 1448 um 21 Uhr 00. Die Ankunft ist am Folgetag und 1 Uhr 20 Lokalzeit. Laut Turkish Airlines beträgt die Flugzeit rund drei Stunden und 20 Minuten.

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Reaktion: Flughafen Wien wirft Greenpeace „plumpe Propaganda“ vor

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, reagiert auf eine Aussendung der Umweltorganisation Greenpeace und widerspricht dieser diametral. In der Headline der Medienerklärung spricht der Airport gar von „plumper Propaganda“. Das Klimathema ist generell sehr heikel und es werden die unterschiedlichsten Ansichten vertreten. Aus diesem Grund bringt Aviation Direct die Informationen von Greenpeace und der Flughafen Wien AG in zwei separaten Artikeln, die zeitgleich erscheinen. Um Lesern größtmögliche Entscheidungsmöglichkeiten bieten zu können, wurden die Artikel auch von unterschiedlichen Redakteuren des Aviation Direct Teams bearbeitet. Die Sichtweise der Umweltschutzorganisation ist unter diesem Link zu lesen. Die Flughafen Wien AG bezieht sich in ihrer Medienerklärung auf eine aktuelle Studie der Eurocontrol, die heuer erstellt wurde. Diese kommt unter anderem zum Schluss, dass Kurzstreckenflüge „vielfach unverzichtbare Zubringerflüge für Mittel- und Langstreckenverbindungen“ sind. Weiters: „Eine der Kernaussagen ist, dass diese aktuell auch durch die Bahn nicht ersetzt werden können, weil vielfach das Bahnangebot nicht oder nur unzureichend vorhanden ist. Der dafür notwendige Bahnausbau wird nicht nur Jahrzehnte dauern, sondern auch gewaltige Milliardenbeträge verschlingen“. Weiters argumentiert die Flughafen Wien AG auf Grundlage der Eurocontrol-Studie, dass in Europa die Kurzstreckenflüge 24,1 Prozent aller Verbindungen ausmachen würde. Der Anteil an den Kohlenstoffdioxid-Emissionen soll demnach bei 3,8 Prozent liegen. Weltweit gesehen wäre die Luftfahrt für 2,7 Prozent des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes verantwortlich. In Europa für 0,52 Prozent in Österreich für 0,16 Prozent. Flughafen Wien verweist auf hohen Transferanteil Weiters führt der größte Airport Österreichs an, dass auf vielen Kurzstrecken der Transferanteil sehr hoch ist. Als Beispiel wird die München-Strecke angeführt. Man schreibt unter

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Fehler in Stellenanzeige: Wizz Air suchte Personal für Basis Győr

Bislang wird der ungarische Airport Győr-Pér nicht von Wizz Air angeflogen, doch der Carrier suchte kürzlich in Stellenausschreibungen nach Personal. Der Billigflieger winkt allerdings ab und erklärt unter anderem, dass sich ein Fehler eingeschlichen habe. Vor einigen Jahren wurde die Piste des ungarischen Flughafens Flughafen Győr-Pér verlängert. Schnell kamen Gerüchte auf, dass ab dem hauptsächlich von Audi genutzten Airport eine Basis des Billigfliegers Wizz Air entstehen könnte. Der Carrier suchte kürzlich Personal, wobei in den Stellenausschreibungen explizit von „Base Györ“ die Rede war. Ein möglicher Linienflugbetrieb ab dem ungarischen Airport wird aufgrund seiner Nähe zu Wien und Bratislava als ernstzunehmender Konkurrent gehandelt. Dazu wird es laut Wizz Air aber nicht kommen, denn eine Sprecherin des Billigfliegers erklärte gegenüber Aviation Direct, dass sich in die Stellenausschreibungen ein Fehler eingeschlichen habe. „Wizz Air eröffnet keine Basis in Györ. Es wurde lediglich ein allgemeiner Recruitment-Day abgehalten“, so die Medienreferentin. In der betroffenen Stellenanzeige war die Rede davon, dass für die neue Basis Györ Flugbegleiter gesucht werden.

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