Jan Gruber

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Jan Gruber

Eurowings: Mit dem Air-Baltic-A220 durch Europa

Seit einigen Wochen hat Eurowings zwei von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 unter Vertrag. Diese sind momentan in Stuttgart stationiert und kommen auf zahlreichen Strecken der Lufthansa-Tochter zum Einsatz. Im Sommerflugplan 2022 werden die kanadischen Airbus-Jets auf den Flughafen Düsseldorf wechseln. Eurowings und Air Baltic haben gegen Ende des Vorjahres einen langfristigen Wetlease-Vertrag über mehrere Airbus A220 abgeschlossen. Das hat zur Folge, dass der lettische Carrier derzeit ab Stuttgart und im Sommer ab Düsseldorf mit diesem Maschinentyp im Auftrag der Lufthansa-Tochter fliegt. Unbestätigte Gerüchte besagen gar, dass sich Eurowings und ihre Konzernmutter mit Hilfe des ACMI-Deals den A220-300 ausgiebig in ihren Streckennetzen testen und möglicherweise selbst baugleiche Flugzeuge bestellen könnten. Wenn eine andere Fluggesellschaft, in diesem Fall Air Baltic, im Auftrag jenes Carriers, der das Ticket ausgestellt hat, fliegt, ändert sich für die Passagiere im Regelfall nur wenig. So gelten auch bei diesem Wetlease weiterhin die Tarifbestimmungen und Regeln von Eurowings. Auch der Check-in erfolgt über die Eurowings-Homepage bzw. –App oder den –Check-in-Schalter. Air Baltic ist lediglich für die Durchführung des Fluges zuständig. Eurowings-Bordverkauf, jedoch sonst kaum Branding In der Vergangenheit hatte Eurowings ab Stuttgart beispielsweise CSA unter Vertrag. Auf den von der tschechischen Airline durchgeführten EW-Flügen gab es zeitweise kostenfreie Getränke und Snacks, denn es erfolgte zunächst kein Boardverkauf. Beim momentanen Air-Baltic-Wetlease ist das anders, denn in der Kabine liegt der Verkaufskatalog aus und die Flugbegleiter bieten Eurowings-Produkte zum Kauf an. Trolley und beispielsweise Pappbecher sind im Design des Auftraggebers gehalten. Die Screens, Sicherheitskarten und sonstige Designmerkmale weisen weiterhin

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SkyUp verschiebt Flüge nach Wien und München auf unbestimmte Zeit

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp wird die im Dezember 2021 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Lwiw und Wien-Schwechat vorläufig nicht aufnehmen. Ebenso betroffen ist die Route Borispil-München. Ursprünglich kündigte der Carrier an, dass man ab 22. April 2022 zweimal wöchentlich zwischen Lwiw und Wien fliegen wird. Nebst saisonalen Flügen nach Salzburg wäre es die zweite Destination in Österreich gewesen. Vorläufig wird SkyUp diese Strecke nicht aufnehmen und hat mittlerweile den Verkauf eingestellt. Zu den genauen Gründen äußerte man sich nicht, jedoch liegen diese aufgrund der aktuellen Situation durchaus auf der Hand. SkyUp plant jedoch zu einem späteren Zeitpunkt Lwiw-Wien aufzunehmen. Deckungsgleich verhält es sich mit der Route Kiew (Borispil)-München. Diese hätte ab 28. April 2022 dreimal wöchentlich bedient werden sollen. Auch diese Verbindung ist vorläufig abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Von der Entscheidung nicht betroffen sind die Flüge zwischen Borispil und Berlin. Diese sollen ab 4. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden.

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Diesmal klappt es: Eurowings kehrt nach Linz und Graz zurück

Die Flughäfen Linz und Graz werden schon bald wieder von Deutschland aus von Eurowings angesteuert. Der Carrier bestätigte, dass der angekündigte Termin für die Wiederaufnahme der derzeit pausierenden Routen diesmal halten wird. Das hat zur Folge, dass die Lufthansa-Tochter ab 28. Feber 2022 wieder von Linz und Graz nach Düsseldorf fliegen wird. Auch wird Eurowings die ab der Steiermark angebotene Stuttgart-Strecke zu diesem Termin reaktivieren. Alle drei Routen wurden einst von Austrian Airlines bedient, jedoch wurden diese schrittweise an die deutsche Schwestergesellschaft übergeben. „Erfreulicherweise werden die Verbindungen Düsseldorf-Linz mit fünf Flügen pro Woche und Düsseldorf-Graz mit drei Flügen pro Woche zum 28. Februar 2022 wiederaufgenommen. Zeitgleich hat Eurowings auch wieder die Verbindung Stuttgart-Graz fünfmal wöchentlich im Programm“, so ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber Aviation.Direct.

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Alexis von Hoensbroech ist nun Westjet-Chef

Der ehemalige Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech hat Anfang dieser Woche seinen neuen Job bei der kanadischen Westjet angetreten. Der Manager löste den Interims-CEO Harry Taylor ab. „Während die WestJet Group ihr nächstes Kapitel aufschlägt, freue ich mich, diesem engagierten Team in einer so kritischen Zeit beizutreten. Während wir voranschreiten, haben die mehr als 8.500 Mitarbeiter von WestJet und Swoop in den letzten zwei Jahren bewundernswerte Hartnäckigkeit und Entschlossenheit gezeigt. Gemeinsam werden wir gestärkt aus der Pandemie hervorgehen, und ich freue mich darauf, mit dieser unglaublichen Gruppe zusammenzuarbeiten, während wir WestJet und Swoop zu neuen Höhen führen“, so der neue Westjet-Chef.

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Österreich: Mückstein kündigt Umstellung der Einreisebestimmungen auf 3G an

Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigte am Mittwoch an, dass ab „Mitte/Ende nächster Woche“ die Einreiseverordnung geändert wird. Die bislang praktizierte 2Gplus-Regel soll abgeschafft werden. „Wir werden die Einreisebestimmungen dahingehend gestalten, dass der 3G-Nachweis für die Einreise nach Österreich ausreichend ist. Davon ausgenommen sind selbstverständlich Virusvariantengebiete“, erklärte Mückstein während einer Pressekonferenz. „Die EU legt die EU-Reisebestimmungen fest. Wenn man im Sommer beispielsweise nach Deutschland oder Griechenland reisen will, wird man weiterhin den grünen Pass brauchen, so der bis dahin überhaupt vorgesehen ist. Es kommt dann auf die Regelungen, die im jeweiligen Land gelten, an“. Ein genauer Termin für das Inkrafttreten der vom österreichischen Gesundheitsminister angekündigten Lockerungen bei der Einreise in die Alpenrepublik steht noch nicht fest. Das Regierungsmitglied kündigte an, dass die Novelle „Mitte/Ende nächster Woche“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden soll. Die momentane Fassung ist bis zum 28. Feber 2022 befristet, kann jedoch jederzeit von Wolfgang Mückstein novelliert oder verlängert werden. Derzeit sehen die momentan noch gültigen Einreiseregeln vor, dass – abgesehen von Ausnahmen – nur Personen, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, gänzlich von Auflagen befreit sind. Wer „nur“ genesen oder zweimal geimpft ist, muss zusätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser kann auch binnen 24 Stunden in Österreich nachgeholt werden. In diesem Fall muss man die Pre-Travel-Clearance ausfüllen. Transitreisende, also beispielsweise Personen, die an einem Flughafen umsteigen oder vom Airport auf direktem Weg ins Ausland weiterfahren, sind generell ausgenommen.

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Düsseldorf: Air Baltic fliegt mit fünf Airbus A220-300 für Eurowings

Derzeit fliegt die lettische Fluggesellschaft Air Baltic mit zwei in Stuttgart stationierten Airbus A220 im Auftrag von Eurowings. Im Sommerflugplan 2022 werden fünf Wetlease-Flugzeuge dieses Typs ab Düsseldorf für die Lufthansa-Tochter eingesetzt. Seit Dezember 2021 fliegen zwei Airbus A220 der lettischen Air Baltic ab Stuttgart im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung im Auftrag von Eurowings. Im Sommer 2022 werden diese nicht mehr ab dem größten Airport Baden-Württembergs, sondern ab Düsseldorf zum Einsatz kommen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften wird um drei A220-300 erweitert, so dass Air Baltic mit fünf Maschinen für Eurowings fliegen wird. Air Baltic bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass man ab Sommerflugplan 2022 nicht mehr ab Stuttgart, sondern ab Düsseldorf mit mehreren Airbus A220 für den Lufthansa-Billigableger fliegen wird. Eurowings als Auftraggeber des Wetlease bestätigte ebenfalls die Ausdehnung der Zusammenarbeit und bezifferte die Anzahl der von Air Baltic für Eurowings betriebenen Airbus A220-300 auf fünf Stück. „Eurowings wird ab dem Sommerflugplan insgesamt fünf A220 von Air Baltic am Standort Düsseldorf einsetzen. Hintergrund für den Wet Lease mit Air Baltic, ein bereits bewährter Wet Lease Partner im Lufthansa-Konzern, sind starke Nachholeffekte, die wir für den Sommer erwarten: So sind z.B. Familien und ihre Kinder im Gegensatz zu 2021 in diesem Jahr vollständig geimpft und wollen endlich den versäumten Urlaub nachholen. Wir nennen das Prinzip Ketchupflasche: Erst kommt lange nichts und dann alles auf einmal. Die klaren Tendenzen zeichnen sich in konstant hohe Buchungen (zehntausende täglich) ab. In diesem Kontext strebt Eurowings eine bestmögliche Vorbereitung ihrer Ops an – worunter auch gut

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Elbe Flugzeugwerke rüsten 12 A330 in Frachter um

Das Leasingunternehmen CDB Aviation lässt durch die Elbe Flugzeugwerke zwölf Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A330 in Frachter konvertieren. Im Portfolio hat man bereits 14 umgerüstete Cargojets dieses Typs. Die Maschinen sollen laut Medienmitteilung des Lessors an Sichuan Airlines und Jiangxi Cargo Airlines gehen. Damit führt man den A330P2F erstmals in der Volksrepublik China ein. Die mexikanische Fluggesellschaft Mas Air wird jedoch die ersten beiden Einheiten übernehmen. Die Umrüstung läuft derzeit in Dresden. Viele Flugzeuge haben nach ihrem Einsatz als Passagierflugzeug ein “zweites Leben” als Frachter. Die seit dem Beginn der Coronapandemie gesteigerte Cargo-Nachfrage hat diesen Trend bei bestimmten Maschinentypen beschleunigt. Beispielsweise wurden erstmals Airbus A321 konvertiert.

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München: Eurowings Discover kündigt Malediven-Flüge an

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird im Winterflugplan 2022/23 eine Langstreckenverbindung von München nach Malé aufnehmen. Die Malediven sollen dem aktuellen Planungsstand nach zweimal wöchentlich ab dem bayerischen Airport bedient werden. In der bevorstehenden Sommerflugplanperiode wird der Carrier diese Destination zweimal wöchentlich ab Frankfurt am Main bedienen. Mit dem Wechsel in die kalte Jahreszeit ist eine Aufstockung auf drei Umläufe pro Woche vorgesehen. Im Sommer 2022 wird Eurowings Discover ab München die Langstreckenziele Las Vegas, Punta Cana und Cancun anbieten. Die Verbindung in die USA soll ab 27. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden. Punta Cana wird taggleich mit selbiger Frequenz aufgenommen. Die mexikanische Stadt will die Lufthansa Tochter ab dem 30. März 2022 zweimal wöchentlich bedienen. Im Laufe des Sommers erweitert Eurowings Discover ihren Flugplan ab München zudem um weitere Ziele auf der touristischen Kurz- und Mittelstrecke, unter anderem auf die Kanarischen Inseln, zu über zehn griechischen Inseln und in die Türkei. Vor Ort sollen fünf Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 stationiert werden.

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British Airways will Piloten als Flugbegleiter einsetzen

Offenbar ist bei British Airways derzeit der Flugbegleiter-Bedarf höher als jener nach Piloten. Der Carrier sucht nun in einem internen Rundschreiben nach Flugzeugführern, die bereit sind temporär in der Kabine zu arbeiten. Auch an Beschäftigte aus der Verwaltung wendet man sich. Die IAG-Tochter nennt das firmeninterne Programm “Take To The Skies”. Dieses soll es Piloten und Bodenmitarbeitern ermöglichen temporär in der Kabine der in London City ansässigen Tochtergesellschaft BA CityFlyer zu arbeiten. Offensichtlich hat man dort akuten Flugbegleitermangel, den man überbrücken möchte. Ganz ohne Training geht es aber dennoch nicht, denn es muss der Grundkurs für Kabinenpersonal absolviert werden. Die Beschäftigten müssen sich für mindestens 2,5 Monate für die Tätigkeit als Flugbegleiter verpflichten. Anschließend soll man wieder an den normalen Arbeitsplatz zurückkehren können. Interessant ist auch die Art und Weise wie British Airways Piloten und Verwaltungsmitarbeitern den Job in den Embraer 170/190-Kabinen schmackhaft machen will. Beispielsweise wirbt man damit, dass man “viele neue Menschen kennenlernen” würde, “zu vielen Destinationen reisen” würde oder “wie es für unsere Crew wirklich ist, ihre Arbeit zu erledigen”. Die Gehälter sollen während dem Einsatz als Flugbegleiter beibehalten werden. Laut British Airways soll dies ausdrücklich auch für Piloten gelten. Welches Konzept British Airways mit diesem Programm verfolgt, ist nicht so ganz klar. Anzunehmen ist, dass man besonders bei BA Cityflyer auf akuten Flugbegleitermangel zusteuert. Während der Corona-Pandemie wurde beim Kabinenpersonal abgebaut bzw. viele haben das Unternehmen freiwillig verlassen. Noch hat man mit den Gewerkschaften keine Gespräche bezüglich dem Einsatz von Piloten und Verwaltungsmitarbeitern in der Kabine

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Griechenland ist bei U.S.-Carriern gefragtes Ziel

Das griechische Tourismusministerium rechnet derzeit damit, dass im Sommerflugplan 2022 mindestens 14 Umläufe seitens U.S.-amerikanischer Carrier von/nach Griechenland angeboten werden. Die ersten Verbindungen nach Athen sollen am 7. März 2022 aufgenommen werden. Tourismusminister Vassilis Kikilias rechnet damit, dass Griechenland heuer ein beliebtes Urlaubsziel auf dem nordamerikanischen Markt sein wird. Derzeit habe man Zusagen für 14 wöchentliche Nonstop-Rotationen nach Athen. Diese sollen von acht großen U.S.-Flughäfen aus durchgeführt werden. Derzeit geht man in Griechenland davon aus, dass nordamerikanische Fluggesellschaften noch weitere Routen auflegen werden. Nähere Einzelheiten nannte Tourismusminister Vassilis Kikilias allerdings nicht.

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