
Reportage: AUA sagt „Pfiat di, Dash!“
Über Jahrzehnte hinweg waren Turbopropflugzeuge der Typen DHC Dash 7 und 8 das Rückgrat der Regionalflotte von Tyrolean Airways, die vor einigen Jahren in Austrian Airlines fusioniert wurde. Während die Dash 7 und die kleineren Varianten der Dash 8 bereits seit vielen Jahren nicht mehr eingesetzt waren, war die Dash 8-400 besonders im Winterflugplan 2020/2021 das Rückgrat der Austrian Airlines. Muster war zuletzt das Rückgrat der Flotte Der Grund dafür war simpel: Wegen der Corona-Pandemie war die Nachfrage äußerst niedrig und selbst auf “Rennstrecken” wie Frankfurt, München und Zürich kam das Turboprop-Muster zum Einsatz. Umso verwunderlicher war es für viele Brancheninsider, dass die AUA eisern am Ausflottungsplan, der noch vor der Pandemie verkündet wurde, festgehalten hat. „Austrian Airlines ist auf die Ausflottung der Dash gut vorbereitet. Mit den komfortablen, effizienten Embraer- und Airbus-Flugzeugen werden wir unseren Passagieren weiterhin ein gutes Zubringerangebot mit Wien als unserem Drehkreuz anbieten“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl Einst hatte man bis zu 18 Dash 8-400 im Einsatz, doch die Stärke der Flotte ist bis März 2021 auf zwei Einheiten geschrumpft. Eigentlich sollten die Turboprops schon Ende März ausgeflottet werden, aber die AUA entschied sich dafür zwei DHC Dash 8-400 noch bis Ende Mai im Einsatz zu halten. Alle 18 Maschinen wurden bereits verkauft und am 31. Mai 2021 endet auch im Lufthansa-Konzern eine Ära: Austrian Airlines war bislang der letzte konzerneigene Operator von Turbopropflugzeugen. Das ist nun Geschichte. „Die Dash hat eine beeindruckende Laufbahn in unserem Unternehmen hingelegt, sie ist und bleibt Teil unserer





