Jan Gruber

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Jan Gruber

Österreich: Neue Einreisebestimmungen ab 1. November 2021

Mit Wirksamkeit zum 1. November 2021 modifiziert Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) die Einreisebestimmungen. Die bisherige Verordnung wäre mit 31. Oktober 2021 durch Zeitablauf außer Kraft getreten. Die neuen Regeln gelten bis vorerst 31. Dezember 2021. Der Inhalt der Verordnung wurde nur minimal verändert, bringt jedoch für Zypern-Urlauber eine entscheidende Erleichterung. Der Paragraph 5a der Covid-Einreiseverordnung wird ersatzlos gestrichen. Das hat zur Folge, dass das verpflichtende Vorweisen eines negativen PCR-Befunds bzw. die Durchführung einer solchen Untersuchung binnen 24 Stunden nach Einreise entfallen. Zypern war zuletzt der letzte Herkunftsort, der dieser im Sommer 2021 eingeführten Regel unterlag. Unverändert bleibt, dass der 3G-Nachweis das Kernstück der Einreisebestimmungen bleibt. Es ist weiterhin möglich, dass Ungeimpfte die notwendige Testung innerhalb eines Tages nach ihrer Ankunft in Österreich vornehmen lassen können. Die grundsätzliche Aufteilung der Welt in „Staaten und Gebiete mit geringem epidemiologischem Risiko“, „Virusvariantengebiete und –staaten“ sowie quasi „alle anderen“ wird beibehalten. Das gilt auch für die Regeln bei der Einreise, die an den Grenzen vom Bundesheer im Auftrag der jeweiligen Bezirksgesundheitsbehörde kontrolliert werden sollen. Maßgebliche Änderungen bei der Einteilung sind wie folgt: Von der „grünen Liste“ werden Bosnien und Herzegowina sowie die Republik Moldau gestrichen. Im Gegenzug betrachtet das Gesundheitsministerium nun Kuwait und Ruanda Staaten mit geringem epidemiologischem Risiko. Von der „roten Liste“ werden Brasilien, Chile, Costa Rica und Suriname gestrichen. Neuaufnahmen in die Liste der Virusvariantengebiete gibt es nicht, so dass es keine rot gelisteten Staaten mehr gibt. Daraus ergibt sich mit Wirksamkeit zum 1. November 2021 die nachstehende „grüne Liste“: Andorra

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„Neue Flybe“ geht mit neuem Chef an den Start

Die „neue Flybe“ wird mit Dave Pflieger an der Spitze an den Start gehen. Der Manager wurde diese Woche als neuer CEO der Regionalfluggesellschaft vorgestellt. Zunächst will man innerhalb des Vereinigten Königreichs fliegen und gleichzeitig ausgewählte EU-Destinationen anfliegen. Cyrus Capital hatte einige Vermögenswerte aus der Konkursmasse der „alten Flybe“ herausgekauft und diese auf die Neugründung Thyme Opco aufgesetzt. Die zuletzt genannte Firma wurde in Flybe Limited umbenannt. Laut Erklärung des Unternehmens ist man für den Erstflug startklar. Die erste Maschine wurde bereits in das Design der „neuen Flybe“ umlackiert. Das Projekt war zeitweise ins Stocken geraten, denn die britische Zivilluftfahrtbehörde hatte die Betriebsgenehmigung der „alten Flybe“ annulliert. An dieser hafteten jedoch begehrte Start- und Landerechte, unter anderem in London-Heathrow und London-City. Diese sind verloren, so dass sich die „neue Flybe“ um Slots bemühen musste.

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Klimaticket: ÖBB evaluieren Integration der Vienna Airport Lines

Die von der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines sind derzeit nicht im neuen Klimaticket enthalten. Das könnte sich aber ändern, stellt ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen gegenüber Aviation Direct in Aussicht. Bereits vor der Einführung des Klimatickets waren die Postbusse, die zwischen der Bundeshauptstadt und dem Flughafen Wien-Schwechat unter der Marke Vienna Airport Lines verkehren, nicht in den Verkehrsverbund Ostregion integriert. Ein Sprecher der Muttergesellschaft betont gegenüber Aviation Direct: „Die Vienna Airport Lines sind eine eigenwirtschaftliche Leistung, die von Verbünden und öffentlichen Geldgebern unabhängig sind“. Derzeit sind die VAL, nebst dem City Airport Train, der jedoch schon länger in einer „Corona-Pause“ ist, nicht im Klimaticket enthalten. Bezüglich der Flughafenbusse könnten sich Änderungen ergeben, denn: „Die Vienna Airport Lines in das KlimaTicket aufzunehmen wird noch evaluiert“, so ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen. Hinsichtlich der momentanen Gültigkeit sagte der Medienreferent: „Mit dem KlimaTickte können, neben den Zügen und Straßenbahnen, nahezu alle Busse im Gebiet des jeweiligen Verkehrsverbundes genutzt werden. Davon ausgenommen sind unter anderem jedoch Tickets der Vienna Airport Lines“.

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Norse Atlantic Airways setzt auf Fort Lauderdale

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways wird sein U.S.-amerikanisches Hauptquartier am Flughafen Fort Lauderdale einrichten. Gleichzeitig plant man ab diesem Airport die europäischen Städte Paris, London und Oslo anzufliegen. Die Aufnahme der Flüge soll laut Mitteilung des Unternehmens im Laufe des Jahres 2022 erfolgen. „Der Zeitpunkt ist perfekt für Norse, da der internationale Reiseverkehr von und nach Südflorida ansteigt“, so Firmenchef Bjørn Tore Larsen. Weiters hält er diesen Airport für den „Schlüssel zum Erfolg“. Ähnlich wie Norwegian in den Anfangszeiten wird Norse Atlantic Airways zunächst auf sekundäre Airports in den Vereinigten Staaten setzen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Ontario und Newburgh. Zunächst sollen Verbindungen ab dem norwegischen Oslo aufgenommen werden. In London-Gatwick will man einen UK-Ableger etablieren. Man erwartet, dass man im Laufe des Novembers 2021 seitens der norwegischen Behörden AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommt. Im Sommerflugplan 2022 will Norse Atlantic Airways mit zwölf Boeing 787-9 und drei B787-8 fliegen.

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Klagenfurt: Gesellschafter uneins über Inhalt der Generalversammlung

Unter den Gesellschaftern des Klagenfurter Flughafens scheint es ordentlich Unstimmigkeiten über den Inhalt der jüngsten Generalversammlung zu geben. Das Büro von Landesrat Martin Gruber (ÖVP) teilte mit, dass man sich auf einen langfristigen Plan und Investments in der Höhe von 28 Millionen Euro geeinigt habe. Mehrheitseigentümer Lilihill dementiert das und fordert den Landesrat gar zur Rücknahme dieser Information auf. Klagenfurt befindet sich mehrheitlich im Eigentum der Lilihill Group. Diese kann den Inhalt der Medienerklärung des ÖVP-Landesrats so ganz und gar nicht teilen und betont, dass lediglich die Bestellung zweier weiterer Geschäftsführer sowie eines Wirtschaftsprüfers beschlossen wurden. Das Flughafenbudget wäre nur für das Jahr 2021 abgesegnet worden, nicht jedoch für die Folgejahre. Die Medienmitteilung von Landesrat Gruber würde „in keiner Weise den Tatsachen“ entsprechen, so Lilihill. Weiters verweist man darauf, dass die Investitionen von 28 Millionen Euro weder ein Tagesordnungspunkt waren, noch besprochen wurden. Man verlangt nun von den Minderheitsgesellschaftern der öffentlichen Hand eine Richtigstellung. Seitens der Kärntner Landesregierung wollte man zu dieser Angelegenheit keine Stellungnahme abgegeben.

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Wizz Air Abu Dhabi kündigt Moskau-Vnukovo an

Der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi wird künftig auch Moskau-Vnukovo anfliegen. Der Carrier kündigte an, dass der Erstflug am 15. Dezember 2021 durchgeführt werden soll. Vorerst sind vier Flüge pro Woche mit Airbus A321neo geplant. Die russische Hauptstadt wird auch von den Konzernschwestern Wizz Air UK ab London-Luton sowie Wizz Air Hungary ab Budapest angeflogen. Ab 13. Dezember 2021 will der Konzern auch ab dem ungarischen Debrecen nach Moskau-Vnukovo fliegen. Eine weitere Destination in Russland, die Wizz Air im Portfolio hat, ist Sankt Petersburg. Mit Ausnahme von Budapest befinden sich alle Routen in einer Dauerwarteschleife. Lediglich ab Turin und London-Luton verkauft man noch Flugscheine für ab Mitte Dezember 2021. Ab allen anderen Orten, darunter auch Salzburg, wurde bereits in den Sommerflugplan 2022 verschoben.

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Belavia: Leasinggeber kassiert drei Embraer 195-E2

Die Fluggesellschaft Belavia musste am 26. Oktober 2021 auf Anweisung des Leasinggebers drei Maschinen des Typs Embraer 195-E2 ausfliegen. Die drei Flugzeuge befinden sich im Eigentum der irischen Bandeira Aircraft Leasing Ltd und werden von AerCap verwaltet. Betroffen sind die EW-555PO, EW-560PO und die EW-563PO. Die drei Embraer 195-E2 sind am 26. Oktober 2021 unmittelbar hintereinander unter den Flugnummern B22023, B22025 und B22027 in Minsk mit dem Ziel Nur-Sultan gestartet. Auf dem kasachischen Airport werden diese auf Anweisung des irischen Eigentümers eingelagert. Damit kassierte der erste Lessor – wohl auf politischen Druck – an Belavia verleaste Flugzeuge ein. Weder die Fluggesellschaft noch der Eigentümer der drei Embraer 195-E2 wollte sich zur Rückholung der im vorherigen Absatz genannten Flugzeuge äußern. Auch ist unklar, ob weitere westliche Lessoren die Verträge mit Belavia unterbrechen oder beenden werden. Derzeit least die staatliche Fluggesellschaft Weißrussland Leasinggesellschaft rund 20 Maschinen von AerCap (sechs Flugzeuge), Air Lease Corporation (ein Flugzeug), Altavair (zwei Flugzeuge), Carpatair (ein Flugzeug), Merx Aviation Finance (ein Flugzeug), Nordic Aviation Capital (sieben Flugzeuge), SMBC Aviation Capital (ein Flugzeug) und Thunderbolt Aircraft Lease (ein Flugzeug). Nicht berücksichtigt sind Boeing 737-Max, die noch nicht ausgeliefert wurden.

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Nice Places: Kabakum Beach – Ruhe statt Party am Goldstrand

Der sich nahe der Stadt Varna befindliche Goldstrand hat mittlerweile den zweifelhaften Ruf als „neuer Ballermann“ oder „Billig-Ballermann“. Das führt leider dazu, dass die gesamte Küstenregion in etwas schiefem Licht steht. Völlig zu Unrecht, denn nur drei Kilometer entfernt befindet sich ein wunderschöner Strand, der der alle Vorurteile widerlegt. Der Kabakum-Strand ist international weniger bekannt als der Goldstrand. Das liegt definitiv auch daran, dass es hier ruhig und chillig zugeht, während am in der Ortschaft Golden Sands zunehmend der Party- und Sauftourismus die Oberhand gewinnt. Auch ist der Markt auf der Uferpromenade bezüglich Produktfälschungen so auffällig geworden, dass die Zollbehörden einiger Länder das Gepäck von Varna-Reisenden genauer unter die Lupe nehmen. Wer auf Party-Urlaub steht wird im Ort Goldstrand auf jeden Fall fündig. Für wen das aber so ganz und gar nichts ist, der sollte den Kabakum Beach bei der Urlaubsplanung ernsthaft unter die Lupe nehmen, denn diese Region ist äußerst ruhig. Saufgelage und Parties am Strand gibt es hier nicht. Ganz im Gegenteil: Abgesehen von ein paar wenigen Hotels und einem Sessellift gibt es hier auch so ziemlich gar nichts. Das sollte man berücksichtigen, denn der nächste Supermarkt ist einen sehr langen Fußmarsch in Richtung Golden Sands entfernt. Ruhiger Strand ohne Party-Urlauber Der Kabakum Beach ist ein sehr großer, aber auch in der Hauptsaison wenig frequentierter Sandstrand am Schwarzen Meer. Hier trifft man lediglich auf Hotelgäste und ein paar Einheimische, die die Ruhe dieser Gegend genießen. Getränke und kleine Snacks gibt es an den kleinen Bars, die von den

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Für 4,4 Milliarden Euro: Orban-Regierung will Flughafen Budapest zurückkaufen

Die Regierung von Viktor Orban will den Flughafen Budapest wieder in ungarische Hände bringen. Offen ist noch, ob der Staat direkt oder über den Erdölkonzern MOL oder aber eine dem Premierminister nahestehende Immobiliengruppe erwerben soll. Geboten werden nun 4,44 Milliarden Euro. Derzeit ist der größte Airport Ungarns in den Händen von AviAlliance, Malton Investment und Caisse de dépôt et placement du Québec. Die Regierung bot im Vorjahr rund drei Milliarden Euro für den Rückkauf, jedoch war dies den Eigentümern offenbar zu wenig. Welch hohe Priorität Viktor Orban dem Projekt einräumt, zeigt das nun auf 4,4 Milliarden Euro nachgebesserte Angebot. Laut lokalen Medienberichten könnte Ungarn somit eine Jahresrate an EU-Förderungen für den Rückkauf des Budapester Flughafens in die Hand nehmen. Fix ist aber nur, dass der Staat künftig „mindestens 51 Prozent“ halten will. Am liebsten wäre aber das vollständige Eigentum, doch könnte man dieses auch über MOL oder die Orban nahestehende Indotek-Gruppe realisieren. Seitens der ungarischen Regierung wird argumentiert, dass man in den Airport investieren will und diesen mit neuen Terminals, Abstellflächen für Autos, Hotel sowie Frachteinrichtungen ausrüsten will. Auch soll das seit einigen Jahren stillgelegte Terminal 1 in moderner Form wieder ans Netz gehen. Ob es renoviert wird, abgerissen wird oder aber ein Neubau daneben entsteht, wurde nicht kommuniziert. Generell ist man sehr zurückhaltend was Details zu den Zukunftsplänen anbelangt. Der Flughafen Budapest wurde im Jahr 2005 privatisiert. Seither wechselte die Betreibergesellschaft wiederholt die Besitzer. Derzeit halten AviAlliance 53,44 Prozent, Malton 23,33 Prozent und Caisse de depot et placement du

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Kimaticket bei Regiojet: Sitzplatz-Reservierung erforderlich

Die tschechische Privatbahn Regiojet nimmt am neuen Klimaticket teil. Während Westbahn und Österreichische Bundesbahnen mehr oder weniger klar kommuniziert haben unter welchen Bedingungen die Netzkarte akzeptiert wird, ist man bei Regiojet bis zuletzt zurückhaltend gewesen. Gegenüber Aviation Direct bestätigte ein Firmensprecher, dass man das Klimaticket in den Regiojet-Zügen bis zum jeweiligen Grenzbahnhof akzeptiert. Auf der Strecke nach Prag ist das Břeclav und in Richtung Budapest ist es Hegyeshalom. Konkret bedeutet das, dass man ab Wien bis zu den genannten Bahnhöfen, auch wenn sich diese im Ausland befinden, mit dem Klimaticket keinen Fahrschein kaufen muss. Fährt man allerdings weiter, so muss ein reguläres Ticket ab dem Grenzbahnhof zum Ziel in Tschechien bzw. Ungarn gekauft werden. Generell nicht gültig ist das Klimaticket in den Regiojet-Fernbussen, die ab Wien beispielsweise nach Prag, Brünn, Bratislava, Györ und Budapest verkehren. Ein Sprecher bestätigte, dass nur die Züge und nicht die Busse mit dem Klimaticket genutzt werden können. Um die neue österreichische Netzkarte bei Regiojet in Richtung Tschechien bzw. Ungarn (und umgekehrt) einsetzen zu können, muss man eine Sitzplatzreservierung erwerben. Diese kostet in der Standard-Klasse etwa zwei Euro bzw. in der Relax-Class 2,80 Euro. Erwirbt man diese nicht, so kann man laut dem Regiojet-Sprecher nur dann befördert werden, wenn es im Zug, in den man einsteigt, freie Plätze gibt. Kostenpflichtige Sitzplatzreservierung für den Bordservice notwendig Der Medienreferent wies im Gespräch mit Aviation Direct auf einen besonderen Umstand hin, der spezifisch für dieses Eisenbahnunternehmen ist: „Ohne die Sitzplatzreservierung haben die Passagiere eine eingeschränkte Nutzung des Borddienstes. Sie

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