Jan Gruber

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Jan Gruber

Vilnius: Heston übernimmt zweiten Airbus A320

Das Airline-Startup Heston Airlines konnte zwischenzeitlich den zweiten Airbus A320 übernehmen. Dieser trägt die Registrierung LY-VUT und ist rund 17 Jahre alt. Ursprünglich wurde der Zweistrahler an den Billigflieger Easyjet ausgeliefert. Der Carrier erhielt vor wenigen Tagen AOC und Betriebsgenehmigung seitens der Behörden in Litauen erteilt. Die LY-FJI wurde bereits im April 2021 offiziell übernommen. Ursprünglich wollte das Unternehmen, das ein Joint-Venture des Wartungsbetriebs Heston und des Leasinggebers Genesis ist, mit drei A320 starten. Der Plan mit drei Maschinen dieses Typs zu fliegen ist immer noch aktuell, jedoch wird man zum Zeitpunkt der Betriebsaufnahme zunächst mit der LY-VUT und der LY-FJI beginnen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein weiterer A320 in die Flotte aufgenommen. Heston Airlines wird sich auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisieren. Die Aufnahme von Linienflügen auf eigene Rechnung ist derzeit nicht geplant.

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Reisepässe: Wien empfiehlt rechtzeitige Terminbuchungen

Die Stadt Wien rechnet damit, dass es kurz vor den Sommerferien zu einem Ansturm auf die 19 Pass-Stellen, die in den Magistratischen Bezirksämtern angesiedelt sind, kommen wird. Nun richtet man einen Appell an die Einwohner und will damit erreichen, dass nur dann ein neuer Reisepass beantragt werden soll, wenn dieser für eine Auslandsreise benötigt wird. Rund 200.000 Pässe laufen in Wien 2021 ab, das stellt die Passservicestellen der Bezirksämter vor eine erhebliche Herausforderung. Um relativ rasch zu seinem Pass zu kommen, sollte man sich somit nicht erst in letzter Minute um einen Termin bemühen. Der Pass sollte auch nur dann vor der Urlaubszeit erneuert werden, wenn dies wegen einer Auslandsreise unbedingt notwendig ist. Für den erwarteten Ansturm wurden jetzt von den Bezirksämtern zahlreiche zusätzliche Termine für die Antragstellung zur Verfügung gestellt. Allein im Juni werden insgesamt knapp 25.000 Termine angeboten. Bis auf Weiteres bieten die Wiener Bezirksämter ein erweitertes Terminangebot an, u.a. mit verlängerten Öffnungszeiten an Dienstagen – hier wurde der Parteienverkehr bis auf Weiteres analog zu den langen Donnerstagen ausgeweitet (8-17:30). Zudem öffnen die Bezirksämter auch an zwei Samstagen im Juni ausschließlich für Antragstellungen zu Reisepässen, und zwar am 12.06. und am 19.06.  jeweils von 8-14 Uhr. Jeder dieser zusätzlichen Termine außerhalb der bisherigen Öffnungszeiten wird im Online-Kalender mit 20 Min. veranschlagt, sodass noch mehr Termine zur Verfügung stehen. Unbedingt zu beachten ist, dass für eine Reisepasserneuerung eine vorherige Terminvereinbarung (online, telefonisch, etc.) erforderlich ist.  Ein Termin für eine Passerneuerung kann überdies nicht für mehrere Personen, sondern nur für

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Qatar Airways prüft Comeback der First Class

Vor einigen Jahren zog sich Qatar Airways aus dem “First-Class-Wettrüsten”, das sich einige Golfcarrier geliefert hatten, zurück. Aus vielen Maschinen wurde diese Beförderungsklasse sogar ausgebaut, denn laut Firmenchef Akbar Al Baker war sie defizitär. Nun könnte es zu einem Comeback der Ersten Klasse kommen. Die einzigen Maschinen, die derzeit über eine First-Class-Kabine verfügen, sind jene Airbus A380, die der Qatar-Chef nicht mehr reaktivieren möchte. Während einer Luftfahrttagung bezeichnete er diesen Maschinentyp gar als große Fehlentscheidung. Die Konsequenz daraus ist aber, dass dieser Golfcarrier momentan keine Erste Klasse anbieten kann. Der Grund ist simpel: die anderen Flugzeuge haben schlichtweg keine verbaut. Das könnte sich ändern, denn Akbar Al Baker erklärte gegenüber dem Portal Simple Flying, dass derzeit die Wiedereinführung der First Class auf bestimmten Strecken geprüft wird. Der Manager sieht auf bestimmten Routen eine gute Nachfrage für das Spitzenprodukt, jedoch nicht auf allen Strecken. Nun steht die Überlegung im Raum, dass einige Maschinen um Erste-Klasse-Kabinen aufgerüstet werden könnten. Der Qatar-Chef hebt gleichzeitig auch die Vorzüge des Business-Class-Produkts hervor und nennt keine näheren Einzelheiten zu einem möglichen Zeitplan für ein mögliches Comeback der First-Class. Die Wiedereinführung gilt allerdings als wahrscheinlich, um besonders zahlungskräftiges Klientel besser ansprechen zu können. Anzunehmen ist, dass man sich auf jene Strecken, auf denen vormals die Erste Klasse auf dem Airbus A380 angeboten wurde, fokussieren wird. Fix ist aber noch nichts.

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Norwegian schickt Schweden-Tochter in die Insolvenz

Erst vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Norwegian in Schweden eine zweite Fluggesellschaft gegründet hat. Nun ist auch klar warum, denn der ursprüngliche schwedische Ableger steht vor der Insolvenz. Ein Sprecher bestätigte, dass die Tochter in Schweden Insolvenz anmelden wird. Eine Fortführung ist nicht geplant. Norwegian wird die Aktivitäten nahtlos über den neuen Schweden-Ableger fortführen. Offiziellen Angaben nach soll es dadurch zu keinen Stellenstreichungen kommen. Zwischenzeitlich konnte der Konzern in den in Irland und Norwegen geführten Insolvenzverfahren alle Auflagen erfüllen und am 26. Mai 2021 den Gläubigerschutz verlassen. Den Löwenanteil des dafür benötigten Kapitals konnte Norwegian auf dem Finanzmarkt besorgen. Die Airline wird sich künftig auf Flüge innerhalb Skandinaviens sowie touristische Europa-Strecken fokussieren. Die Langstrecke wird nicht mehr reaktiviert, sondern die entsprechenden Tochtergesellschaften befinden sich mittlerweile in Auflösung.

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Russland verweigert Austrian Airlines die Fluggenehmigung

Austrian Airlines musste Kurs OS601 von Wien nach Moskau mangels Genehmigungen streichen. Der Carrier kam der Empfehlung der EASA nach und wollte den Luftraum von Belarus umfliegen. Russland war damit aber nicht einverstanden und erteilte dem AUA-Flug keine Erlaubnis. Der österreichische Carrier ist kein Einzelfall, denn Moskau verweigerte gestern und heute auch Air France die entsprechende Genehmigung. Laut Austrian Airlines muss jede Änderung von Flugrouten behördlich genehmigt werden. Genau dies wird seitens der Russischen Föderation aber verweigert. Inwiefern weite Flüge der AUA betroffen sein könnten, ist noch unklar. Einige EU-Länder verweigern der weißrussischen Belavia die Nutzung ihrer Lufträume. Es handelt sich um nationale Alleingänge, da auf Unionsebene das Verbot noch nicht verkündet wurden. Laut Kommission müssen zunächst die juristischen Grundlagen geschaffen werden. So will man verhindern, dass Belavia keine Schadenersatzansprüche geltend machen kann. Davon unabhängig können die Nationalstaaten auf eigenes Risiko bereits jetzt Flugverbote aussprechen.

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Köln/Bonn baut Campus-Cell-5G-Handynetz auf

Nach dem Flughafen Wien-Schwechat hat sich nun auch der Köln/Bonn-Airport für ein so genanntes Campus-Cell-5G-Netzwerk entschieden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein kleines, eigenes Mobilfunknetzwerk auf dem rund 1.000 Hektar großen Areal aufgebaut wird. Dieses soll den Empfang für die Passagiere und Mieter verbessern. Der Aufbau des Campus-Cell-Networks erfolgt in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister NTT. Auch wird man in Köln/Bonn Innovationen wie zum Beispiel intelligente Gepäck- und Grenzkontrollen entwickeln, erproben und bei Erfolg zur Marktreife bringen. Die Maßnahmen sollen langfristig die Effizienz des Airports deutlich steigern.

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Litauen: Heston Airlines erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Das Luftfahrt-Startup Heston Airlines mit Sitz in Vilnius erhielt seitens der Luftfahrtbehörde Litauens AOC und Betriebsbewilligung erteilt. Dies teilte das Unternehmen, das sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisieren will, mit. Demnach habe man am 21. Mai 2021 die behördlichen Dokumente überreicht bekommen. Die Flotte wird zu Beginn aus drei Airbus A320 bestehen. Die erste Einheit hat man bereits im April 2021 übernommen und trägt die Registrierung LY-FJI. Laut Heston Airlines habe der Zulassungsprozess vom Einreichen des Antrags bis zur Erteilung von AOC und OL rund sieben Monate gedauert. Hinter dem Startup steht der Wartungsbetrieb Heston Aviation.  “Vor sieben Monaten haben wir den Antrag eingereicht, und trotz der Pandemie haben wir uns neu gemacht und gelobt, gemeinsam voranzukommen. Manchmal fühlte es sich an, als würde man sich nach hinten beugen, aber mit diesem unglaublichen Team von Profis haben wir die Hindernisse überwunden und dieses Ziel erreicht”, so Heston Airlines in einem Statement.

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Grüner Pass im Nationalrat beschlossen – Reaktionen eher gemischt

Der österreichische Nationalrat machte am Mittwoch den Weg für den so genannten grünen Pass frei. Dieser soll künftig eine tragende Rolle im Reiseverkehr, aber auch im Inland bei Zutrittsbeschränkungen spielen. Die Reaktionen auf den “Privilegienpass” sind gemischt. Seitens einiger Oppositionsparteien wird kritisiert, dass der Staat viel zu viele Daten sammeln würde und obendrein Menschen, die sich nicht impfen oder Testen lassen wollen, zu Personen zweiter Klasse abgestuft werden. Die Regierung hingegen ist davon überzeugt, dass mit diesem Nachweis die Reisefreiheit wiederhergestellt werden kann. „Endlich wieder frei reisen. Mit dem Grünen Pass bekommen wir unsere Grundfreiheiten zurück“, so Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) zum Beschluss im Nationalrat. „Der Grüne Pass kommt europaweit, damit sind weitere Reiseerleichterungen in Sicht. So wird der Grüne Eintrittspass zum Grünen Reisepass! Nach und nach werden die Quarantänemaßnahmen gelockert, das ist für eine starke Sommersaison entscheidend. Wir haben die rasche Umsetzung des Grünen Passes versprochen, dieses Versprechen lösen wir ein! Denn wir alle wünschen uns beim Reisen dringend wieder Normalität. Der Grüne Pass bringt diese Reisefreiheit und Sicherheit.“  „Wir werden den digitalen Grünen Pass damit schon einige Wochen vor dem europaweiten Start nützen können“, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) im Vorfeld des Nationalrats-Beschlusses. „Ab Anfang Juni kann mittels digitalem Grünen Pass etwa am Handy nachgewiesen werden, ob man getestet, geimpft oder genesen ist. Damit wird auch den Betrieben die Überprüfung erleichtert, da die Nachweise zukünftig mit QR-Codes ausgestattet sind. Somit ist er genau das richtige Instrument, um unser gesellschaftliches Leben mit den Öffnungen wieder hochzufahren – benutzerfreundlich und

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Etihad bereitet A350-1000-Einsatz vor

Zumindest auf dem Papier hat Etihad Airways schon längere Zeit Langstreckenjets des Typs Airbus A350-1000. Allerdings wurden diese unmittelbar nach der Übernahme in Frankreich geparkt. Nun mottet der Golfcarrier die fabrikneuen Maschinen aus. Der erste Airbus A350-1000 wurde am vergangenen Freitag noch unter der Werksregistrierung F-WXAA von Bordeaux nach Abu Dhabi überstellt. Dort wird das Langstreckenflugzeug die Kennung A6-XWB erhalten. Die fünf betroffenen Flugzeuge wurden bereits im Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, übernommen und unverzüglich ins Long Time Storage verbracht. Firmenchef Tony Douglas erklärte während dem World Aviation Festival, dass das Rückgrat der Langstreckenflotte künftig die Boeing 787 bilden wird. Der Airbus A350-1000 wird ebenfalls eine tragende Rolle spielen. Man habe das Muster fest eingeplant. Ob allerdings die weiteren 15 Bestellungen übernommen werden, ist noch unklar. Einen fixen Termin für den kommerziellen Erstflug mit A350-1000 gibt es ebenfalls noch nicht. Man befinde sich aber mitten in den Vorbereitungen, so Etihad.

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Green Airlines will „klimafreundliche“ Ferienflüge vermarkten

Das eigenen Angaben nach “klimafreundliche” Startup Green Airlines kündigt an, dass ab Rostock und Paderborn die Ziele Palma de Mallorca, Rhodos, Kreta und Kos angeboten werden sollen. Die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft ist keine Airline, sondern eine Firma, die Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung verkauft. Die operative Durchführung der angekündigten Strecken soll durch German Airways (vormals: WDL) mit Embraer 190 erfolgen. Die Aufnahme der Ferienziele sind für Juli 2021 angekündigt und sollen nur über Veranstalter buchbar sein. Nach Palma, Rhodos und Kreta will man je zweimal pro Woche fliegen. Die anderen Destinationen sollen einmal pro Woche bedient werden. Geflogen wird unter den Flugnummern von German Airways, da das Charterunternehmen Green Airlines keine Fluggesellschaft ist, denn man ist nicht im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung. Auch macht man keine näheren Angaben dazu warum die Charterflüge, die mit Embraer 190 durchgeführt werden, besonders “klimafair” sein sollen. “Vor dem Hintergrund des sukzessiven Impffortschritts zieht die Nachfrage nach Reisen spürbar an. Darauf reagieren wir mit klimafreundlichen Flügen zu den beliebtesten Urlaubszielen“, sagt Stefan Auwetter, Gründer und CEO der Green Airlines in einer Medienaussendung. Nähere Angaben zu den Klima-Maßnahmen machte das Unternehmen jedoch nicht.

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