Jan Gruber

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Jan Gruber

A321XLR: Wizz Air will nicht über den großen Teich fliegen

Ab 2023 bekommt die Billigfluggesellschaft Wizz Air insgesamt 20 Airbus A321XLR ausgeliefert. Die ersten Einheiten sollen an der Homebase Budapest stationiert werden. Ins Transatlantik-Geschäft will man mit diesem Muster aber nicht einsteigen. Betrachtet man die Range des A321XLR so würde sich dieser Maschinentyp eignen zwischen Europa und den beiden amerikanischen Kontinenten zu fliegen. Das fasst Wizz Air aber nicht ins Auge. Chief Commercial Officer George Michalopoulos betonte gegenüber Simple Flying abermals, dass das langstreckentaugliche Muster zur Verbindung äußerster Punkte des bestehenden Streckennetzes eingesetzt werden soll. „Unser Plan ist es wirklich die Punkte zu verbinden. Es gibt Punkte, die wir derzeit von unseren 191 Flughäfen aus bedienen, an denen Sie einfach nicht direkt fliegen können, weil wir nicht die Reichweite des A321XLR haben. Hier liegt der Hauptzweck für uns beim Kauf der XLR“, so der Manager gegenüber Simple Flying. Ab Abu Dhabi könnten beispielsweise Flüge nach Indien durchgeführt werden, jedoch hat man noch nicht final entschieden. Besonderen Komfort dürfen die Passagiere an Bord der A321XLR-Teilflotte aber nicht erwarten. Die Bestuhlung wird sich an jener der Bestandsflotte orientieren. George Michalopoulos betont dazu, dass für die Passagiere der günstigste Preis zählt.

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Nach Überschwemmungen: Luxemburg geht der Sprit aus

Die Überschwemmungen dieser Woche haben erhebliche Auswirkungen auf den Flughafen Luxemburg, denn diesem geht langsam, aber sicher der Sprit aus. Der Airport wird über eine Pipeline der Nato mit Treibstoff versorgt und genau diese ist beschädigt. Noch weiß man nicht genau wo der Schaden entstanden ist, jedoch wird vermutet, dass in Echternacherbrück ein Ventil beschädigt wurde. Die Kerosin-Pipeline ist insgesamt 5.000 Kilometer lang und ist insbesondere für die Nato von besonderer Bedeutung, da damit mehrere militärische Einrichtungen versorgt werden. Der Flughafen Luxemburg bestätigte, dass der Kerosin-Vorrat nur noch für den heutigen Freitag reicht. Man habe alle Airlines und Privatpiloten eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass Kerosin auch in den nächsten Tagen äußerst knapp sein wird und Betankungen in Luxemburg möglicherweise nicht möglich sein werden. Es wird den Piloten empfohlen ausreichend Sprit für den Rückflug zu tanken oder aber mittels Trucking von den Mineralölgesellschaften das Kerosin zum Flughafen schaffen zu lassen. Dem Vernehmen nach sind die Tankgesellschaften bemüht mit Lastwägen den für die Flugzeuge benötigten Treibstoff heranzuschaffen, jedoch stehen nicht dieselben Mengen wie sonst über die Pipeline zur Verfügung. Luxemburg gilt bei Airlines als äußerst beliebter Ort zum Auffüllen der Tanks. Es bleibt abzuwarten, ob auch an anderen Flughäfen die Auswirkungen der Überschwemmungen spürbar werden. An dieser Pipeline hängen nämlich auch Zürich, Frankfurt am Main, Brüssel und Amsterdam. Die Reparaturen, die auf deutscher Seite vorgenommen werden müssen, sollen dem Vernehmen nach einige Tage in Anspruch nehmen.

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Irland: Ryanair vereitelt PSO-Strecke im Inland

Im Nachgang der Pleite der Regionalfluggesellschaft Stobart Air kündigt der Lowcoster Ryanair an, dass man ab 28. Juli 2021 die Inlandsstrecke zwischen Dublin und Kerry aufnehmen wird. Der Ticketverkauf wurde bereits eingeleitet. Vormals wurde diese Route von Stobart Air unter Inanspruchnahme von PSO-Subventionen bedient. Ryanair wird diese auf kommerzieller Basis, also ohne Unterstützungen, bedienen. Damit macht man eine entsprechende Ausschreibung der Regierung überflüssig, da PSO-Förderungen nur auf Strecken vergeben werden dürfen auf denen es keinen marktwirtschaftlichen Betrieb gibt. Ryanair will die Domestic-Strecke vorerst einmal täglich bedienen. Per 1. September 2021 ist eine Aufstockung auf den doppelten Tagesrand angekündigt. Die Aufnahme der neuen Route stellt auch den neuen Höhepunkt eines Zwists, den der Billigflieger und die irische Regierung öffentlich austragen, dar. Der Lowcoster wirft vor, dass die Staatsführung zu wenig für die Luftfahrt unternehmen würde und fordert niedrigere Flughafengebühren. Seitens der Regierung ist man nicht wirklich erfreut, dass sich Ryanair auf die einstige PSO-Strecke „setzt“, denn Anschlüsse an das Streckennetz der Aer Lingus gibt es nicht.

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Zürich: Air Albania führt Erstflug nach Kukës durch

Die Fluggesellschaft Air Albania führte am Donnerstag die Erstflüge von Kukës nach Zürich und Istanbul durch. Eingesetzt wurde ein Airbus A319. Laut der Airline befanden sich auf dem Weg von der Schweiz nach Albanien 120 Passagiere an Bord. „Wir freuen uns, dass Kukës schnell als Reiseziel der nördlichen Region Albaniens, einschließlich des Kosovo, wahrgenommen wird. Der neue Flughafen von Kukës hat bereits 6 Flüge pro Woche geplant und es scheint, dass die Nachfrage der Passagiere nach und von Kukës hoch ist, ebenso wie unsere Erwartungen an dieses neue Projekt des albanischen Luftverkehrs“, sagte der Chief Executive Officer von Kukës International Flughafen, Altin Progonati. „Wir sind sehr begeistert und fühlen uns geehrt, dass wir heute, am ersten Tag der Flüge von Air Albania in Kukës, fast ausgebucht sind. Das bedeutet, dass uns Albaner vertrauen, nicht nur, weil wir den Flugverkehr einfacher und schneller gemacht haben, sondern auch, weil wir günstige Preise und exzellenten Service gebracht haben. Wir sind stolz, dass das zweite Tor am Himmel Albaniens alle albanischen Territorien Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und Montenegro bedient“, sagte der Chief Executive Officer von Air Albania, Sinan Dilek.

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Eurowings Discover: Startklar, aber keine Überraschungen

In wenigen Tagen wird der neue Lufthansa-Ableger Eurowings Discover zum ersten offiziellen Linienflug abheben. Das ambitionierte Projekt wird von Arbeitnehmervertretern scharf kritisiert, da außerhalb des Lufthansa-Konzerntarifvertrags geflogen wird. Um genau zu sein: EW Discover hat überhaupt keinen Kollektivvertrag. Der Erstflug soll am 24. Juli 2021 mit Airbus A330 von Frankfurt am Main nach Sansibar über Mombasa durchgeführt werden. Das „Innenleben“ der Maschinen ist weitgehend identisch mit dem vormaligen Eurowings-Produkt. Auffällig ist lediglich, dass die Logos um den Zusatz „Discover“ erweitert wurden. Ansonsten gibt es für die Passagiere keine nennenswerten Überraschungen. Ersatz für einstige Tochter Condor Unter dem Brand Eurowings Discover will Lufthansa die Touristik bündeln. Vereinfacht gesagt baut man sich einen „Ersatz“ für die einstige Ferienflugabteilung Condor. Diese hat man vor vielen Jahren verkauft und sich damit weitgehend aus dem touristischen Geschäft zurückgezogen. Dass man die Konfrontation mit der ehemaligen Tochter sucht, ist offensichtlich. So versuchte Lufthansa – vorerst vergeblich – die Verträge über Zubringer aufzukündigen und „doppelte“ zahlreiche Routen. Eurowings Discover soll äußerst schnell wachsen, denn bis Jahresmitte 2021 will man die zehn Airbus A320 und elf Airbus A330 betreiben. Zunächst startet man mit Langstreckenflügen ehe ab November 2021 die Mittelstrecke – zunächst ab Frankfurt – bedient werden soll. In München sollen ab Mai 2022 vorerst fünf A320 fix stationiert werden. Gegenüber Aero.de betätigte ein Sprecher, dass die A320-Flotte zu je fünf Exemplaren auf Frankfurt am Main und München verteilt werden soll. Mit diesen sollen Ziele wie die kanarischen Inseln angesteuert werden. Inwiefern dies Auswirkungen auf das bisherige Angebot

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Remco Steenbergen nun im Swiss-Verwaltungsrat

Im Verwaltungsrat der Fluggesellschaft Swiss ist es zu einer Veränderung gekommen. Auf den ausgeschiedenen Detlef Kayser folgt Lufthansa-Finanzchef Remco Steenbergen. Im Zuge einer außerordentlichen Generalversammlung wurde der Wechsel vollzogen. „Ich danke Detlef Kayser für seinen großen Einsatz für Swiss in schwieriger Zeit. Ich habe die äußerst konstruktive, kenntnisreiche und engagierte Zusammenarbeit sehr geschätzt und wünsche ihm das Beste für die Zukunft“, so Reto Francioni, Präsident des Verwaltungsrats. Das neue Verwaltungsratsmitglied Remco Steenbergen ist seit dem 1. Januar 2021 Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und hat die Funktion des Chief Financial Officers inne. Der Verwaltungsrat von Swiss setzt sich neu aus Reto Francioni (Präsident), Christina Foerster, Doris Russi Schurter, André Blattmann sowie dem neuen Mitglied Remco Steenbergen zusammen.

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Kommentar: Mücksteins Traum vom nächsten Lockdown

Der noch vor wenigen Wochen von der Politik gefeierte „Grüne Pass“ entwickelt sich mehr und mehr zum Rohrkrepier. Versprochen wurde, dass Genesene, Geimpfte und Getestete damit frei reisen können, doch der Fleckenteppich an unterschiedlichen Einreise- und Quarantänebestimmungen wurde nicht beseitigt. Wie wertlos dann der „Grüne Pass“ sein kann, zeigt das jüngste Beispiel Malta. In Österreich träumen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Werner Mückstein (Grüne) schon von den nächsten Lockdowns, doch die Glaubwürdigkeit der Politiker ist mittlerweile auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Für das Steigen der Infektionszahlen hat man aber schon zwei Sündenböcke ausgemacht: Die Nachtgastronomie und – wenig überraschend – Touristen. Sofern die Behauptungen, dass rund ein Viertel der Neuinfektionen auf Reiserückkehrer zurückzuführen ist, muss sich die Regierung die Frage gefallen lassen warum Flugreisende fast lückenlos kontrolliert werden, während auf dem Landweg nur halbherzig durchgewunken wird und teilweise keinerlei Kontrollen der Einreiseunterlagen stattfinden. Es ist problemlos möglich – beispielsweise – von Deutschland oder Italien aus nach Österreich zu kommen. Ganz ohne Test, Impfung oder Genesung, denn es bekommt ohnehin keiner mit. Genau dieser Umstand eröffnet fragwürdigen „Experten“ wieder Raum zur Panik- und Angstmache, die mit haltlosen und wissenschaftlich unbegründeten Behauptungen wieder mal Flugreisende an den Pranger stellen. Tatsache ist, dass beim Großteil der Bevölkerung schon länger der Punkt des „Mitmachens“ überschritten wurde und für „Coronamaßnahmen“ kaum mehr Verständnis bzw. Bereitschaft herrscht. Wo ist der normale Sommer des Sebastian Kurz? Da war doch das Versprechen des Sebastian Kurz, dass es heuer einen normalen Sommer geben wird. Corona gibt es ja

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Salzburg: FlyDubai führte Premierenflug durch

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr 40 landete Flydubai erstmals auf dem Salzburger Flughafen. Der Carrier bietet nun eine Ganzjahresverbindung nach Dubai ein. Der Airport bezeichnet das Ereignis als „Meilenstein in der Geschichte des Flughafens“. Umstiege auf Emirates-Flüge sind möglich. „Es ist geschafft! Die Verhandlungen rund um diese Strecke waren sehr komplex und langwierig, aber schlussendlich doch von Erfolg gekrönt. Es ist ein ganz besonderes Ereignis für unseren Flughafen, denn mit dieser Verbindung nach Dubai eröffnen sich eine Fülle an neuen Weiterflugmöglichkeiten in die ganze Welt“, freut sich Flughafenprokurist Christopher Losmann. „Die Codeshare-Verbindung in den Emirates-Hub Dubai schafft für den Flughafen Salzburg ganz neue Perspektiven. Wir haben – neben den drei bereits vertretenen AirlineAllianczen Star Alliance, One World und Skyteam nun quasi eine „4. Allianz“ dazubekommen. Damit bieten wir künftig Fluggästen die Möglichkeit, Destinationen im flydubai- und EmiratesNetz auf der ganzen Welt rasch und bequem zu erreichen. Ein unglaublicher Gewinn für den Flughafen, das Bundesland Salzburg und angrenzenden Regionen und unsere Fluggäste“. Vorerst führt FlyDubai vier wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten durch. Dahinter strecken intensive Bemühungen des Airports, denn zunächst mussten die Verkehrsrechte erlangt werden und dann machte Corona einen vorläufigen Strich durch die Rechnung. „In den vergangenen Wochen war die österreichische Einreiseverordnung die letzte Hürde, die genommen werden konnte, denn durch die Anpassung der Richtlinie steht einer quarantänefreien Einreise für bereits gegen Covid-19 geimpften Personen nichts mehr im Wege“, so der Salzburg Airport in einer Erklöräung. „Mit der Aufnahme von Flügen nach Salzburg bauen wir unser Netzwerk kontinuierlich aus,

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Tipps: So funktioniert die Einreise nach Spanien

Spanien ist ein traditionell beliebtes Urlaubsland. Bei den Deutschen steht auch heuer wieder Mallorca besonders hoch im Kurs. Doch einfach mal so nach „Malle“ fliegen ist nicht mehr drin. Es gilt einiges zu beachten. Vorab die gute Nachricht: Spanien macht es Touristen vergleichsweise recht einfach und momentan braucht man aus vielen Staaten kommend weder Test-, Impfungs- oder Genesungsnachweis. Lediglich ein QR-Code muss vorab über das Internet erstellt werden. Dabei handelt es sich um ein elektronisches PLF-Formular, das im Zuge der Einreise von Mitarbeitern der Gesundheitsbehörde abgescannt wird. Mit Stand 15. Juli 2021 können Personen aus Deutschland und der Schweiz ohne weitere Auflagen nach Spanien einreisen. In Österreich gilt dies für alle Bundesländer, ausgenommen Tirol und Kärnten. Aus den zuletzt genannten Gebieten müssen negativer Antigen-  oder PCR-Test, Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung vorgelegt werden. Den QR-Code braucht man immer. In nachstehendem Video, das auf dem Flughafen Palma de Mallorca aufgenommen wurde, werden die aktuellen Bestimmungen für Deutsche, Österreicher und Schweizer kurz erklärt und insbesondere Tipps gegeben wo man das PLF-Formular findet und auf welcher Homepage Spanien in vielen Sprachen Einreiseinformationen bereitstellt.

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Ryanair startet verbesserten Fare-Finder

Der irische Billigflieger Ryanair hat schon lange einen so genannten Fare-Finder auf seiner Homepage. Dieser war bislang in Sachen Bedienung äußerst launisch und unübersichtlich. Das soll sich nun geändert haben, denn der Carrier verspricht nun, dass Reisen einfacher nach Budget gesucht werden können. „Der Fare Finder macht es für Kunden schneller und einfacher, die perfekten Flüge im gesamten Ryanair-Netzwerk zu den günstigsten Tarifen zu finden und wird ab diesem Sommer die Flugbuchung für Familien, Paare und Urlauber in ganz Europa vereinfachen, da nun nach der Lockerung der langwierigen Reisebeschränkungen der wohlverdiente Urlaub oder Kurztrip gebucht werden“, verspricht der Lowcoster. „Wir freuen uns, heute unser neues und stark verbessertes Fare Finder-Suchtool zu präsentieren, während wir in die Hochsommermonate Juli und August starten. Der Fare Finder von Ryanair ist ein starkes, visuelles Buchungstool, das unseren Kunden mehr Kontrolle über ihre Flugsuche gibt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wohin Sie fliegen möchten und einfach nur günstig reisen wollen, können Sie schnell und einfach die günstigsten Tarife finden. Auch für Kunden, die nach der Abflugzeit oder Art des Reiseziels filtern möchten, bietet unser neues Fare Finder Tool die Möglichkeit, nach beliebigen Kriterien zu suchen, egal ob es sich um einen Familienurlaub, einen Wochenendausflug oder ein Solo-Abenteuer handelt“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

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