Jan Gruber

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Jan Gruber

Olympus Airways stockt Frachterflotte auf

Die griechische Charterfluggesellschaft Olympus Airways befindet sich derzeit mitten im Ausbau des zweiten Standbeins: Der Ferienflieger, der in den letzten Jahren aufgrund zum Teil langer Verspätungen in die Schlagzeilen geraten ist, will groß ins Frachtgeschäft einsteigen. Zwei Boeing 757-200PCF (SX-AMJ und SX-APX) wurden bereites eingeflottet. Nun soll eine Boeing 737-300F hinzugefügt werden. Laut CH-Aviation.com handelt es sich um die Maschine mit der MSN 24834, die vormals bei Airwork im Einsatz war. Derzeit ist der Frachter im österreichischen Register als OE-IFE „zwischengelagert“. Die 737-300F soll in Kürze in das griechische Register auf Olympus Airways eingetragen werden. Derzeit ist das Cargoflugzeug auf dem Flughafen Bukarest- Baneasa abgestellt. Seit 2019 setzt die griechische Fluggesellschaft einen Boeing 757-Frachter ein. Im Vorjahr stieß eine weitere Einheit hinzu. Im Bereich der Passagierflugzeuge sind drei Airbus A321 auf den Carrier registriert. Zwei dieser Mittelstreckenjets sind momentan nicht im Einsatz. Gelegentlich führt man auch mit dieser Maschine Cargoflüge durch.

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Mailand: Ryanair schielt auf Slots in Linate

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia wird sich stark verkleinern und soll in den nächsten Wochen auf eine Neugründung „aufgesetzt“ werden. Die EU-Kommission will die weitere Nutzung der Marke verhindern. Gleichzeitig schielt der Mitbewerber Ryanair auf Slots an den Airports Mailand-Linate und Rom-Fiumicino. Die „neue Alitalia“ (Ita) wird deutlich kleiner ausfallen. Dadurch ist absehbar, dass viele Start- und Landerechte freiwerden. Konzentrieren will sich die staatliche Neugründung auf Fiumicino und Linate. Am zuletzt genannten Airport gelten Slots als besonders heiß begehrt, da dieser Flughafen besonders nah am Stadtzentrum ist. Derzeit steuert Ryanair in dieser Region Malpensa und Bergamo an. Näheres zu den drei Mailänder Flughäfen unter diesem Link. Gegenüber italienischen Medien bestätigte der irische Lowcoster, dass man sich umgehend für freie Start- und Landerechte in Rom-FCO und Mailand-LIN bewerben wird. Die EU-Kommission schreibt Italien vor, dass die Slots ausgeschrieben werden müssen und sich auch Ita um diese bewerben muss. Ryanair preschte nun als Interessent hervor. Fun-Fact: Derzeit fliegt der irische Lowcoster den Linate-Airport gar nicht an. Dennoch zeigt der Gepäck-Tag, der auf einem Kofferpiktogramm auf Bordkarten dargestellt wird, seit einigen Jahren den Flughafencode LIN, also Mailand-Linate.

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Kanada: Flair flottet 13 Boeing 737 Max 8 ein

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair Airlines wird insgesamt 13 Boeing 737 Max 8 einflotten. Noch heuer sollen die ersten Maschinen ausgeliefert werden. Bezogen werden diese über das Leasingunternehmen 777 Partners, das kürzlich 24 Einheiten aus Lagerbeständen erworben hat und Optionen für 60 weitere hält. Demnach ist anzunehmen, dass Flair Airlines die Neuzugänge zu besonders günstigen Konditionen leasen wird. „Unsere effizienten neuen Flugzeuge bilden die Grundlage für die Umsetzung unseres ULCC-Geschäftsmodells. Mit diesen Flugzeugen können wir die Tarife niedrig halten und gleichzeitig unseren Service erweitern, um die Nachfrage nach Reisen abdecken“, erklärt Flair-Chef Stephen Jones in einer Aussendung. In die Maschinen sollen 189 Sitze eingebaut werden. Derzeit betreibt der Lowcoster drei Boeing 737-800. In den nächsten Jahren will man stark expandieren und die Flotte auf etwa 50 Maschinen ausbauen. Dabei soll das Muster Boeing 737 Max 8 eine tragende Rolle spielen. Wann das erste Flugzeug dieses Typs übergeben wird, ist noch offen. Jedenfalls soll es bis spätestens Frühjahr 2021 ausgeliefert werden.

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Mallorca will eine Straßenbahn zum Airport bauen

Einen uralten Plan fand die Regionalregierung der Balearen in der Schublade: Eine Straßenbahn soll künftig den Flughafen Palma de Mallorca mit dem Playa de Palma verbinden. Dieser Strand ist bei Urlaubern insbesondere für ausgelassene Parties bekannt. Die Finanzierung des Projekts ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern, räumt das für Verkehr zuständige Mitglied der Regionalregierung, Jaume Mateu ein. Selbstverständlich ist es nicht geplant, dass eine Art Express-Straßenbahn quasi vom Gate zu den Strandlokalen gebaut werden soll. Ziel ist es, dass die Verkehrsanbindung verbessert wird und dadurch eine Reduktion des Bus- und Taxiverkehrs erreicht wird. In der ersten Ausbaustufe soll die Tramway auch gar nicht bis zum Strand fahren, denn zunächst will man die bereits bestehende Trasse des historischen Touristenzugs „Roter Blutz“ nutzen, um das Krankenhaus mit der Stadt verbinden zu können. Erst ab etwa 2023 soll mit dem Bau der Flughafenanbindung sowie der Verlängerung bis nach Arenal begonnen werden. Ob es eine durchgehende Linie wird oder ob mehrere geschaffen werden, steht noch gar nicht fest. Der Ausbau der Metro wird allerdings ausgeschlossen, da die Behörde der Ansicht ist, dass das Verkehrsaufkommen nicht ausreichend ist. Auch sind die Errichtungskosten einer Straßenbahn bedeutend niedriger. Laut Medienerklärung rechnet die Regionalregierung mit Baukosten von bis zu 400 Millionen Euro. Das Geld hat man allerdings nicht zur Verfügung, hofft jedoch auf Zuschüsse seitens der Zentralregierung und der Europäischen Union. Durch die Errichtung der Straßenbahn sollen auch zusätzliche Arbeitsplätze auf der Insel entstehen. Es gibt einen Vertrag aus dem Jahr 2007, in dem festgehalten ist, dass

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Boeing schreibt Rekordverlust von 11,9 Milliarden Dollar

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von rund 11,9 Milliarden U.S.-Dollar. Einen so hohen Fehlbetrag hatte der Konzern ins einer langjährigen Unternehmensgeschichte noch nie. Das Debakel rund um die Boeing 737-Max, der die EASA am Mittwoch die Wiederzulassung erteilt hat, bescherte Boeing bereits im Jahr 2019 einen Verlust in der Höhe von 636 Millionen U.S.-Dollar. Im Vorjahr wurde das Ergebnis zusätzlich von den Auswirkungen der Coronapandemie negativ beeinflusst. Dazu kommt, dass es beim Projekt 777X nicht rund läuft und der Konzern hierfür 6,5 Milliarden U.S.-Dollar zurückstellen musste. Die Erstauslieferung der 777X wird sich erneut verschieben. Ursache dafür sind – nebst hausgemachten Verzögerungen – auch die Interessen der Kunden. Wegen der Coronakrise drängen mehrere Airlines auf eine spätere Übernahme ihrer neubestellten Langstreckenjets. Boeing gab nun bekannt, dass die erste Übergabe an einen Kunden ungefähr Ende 2023 erfolgen wird.

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EASA erteilt Boeing 737 Max grünes Licht

Die europäische Luftfahrtbehörde EASA gab nach rund 22 Monaten grünes Licht für den kommerziellen Wiedereinsatz der Boeing 737-Max. Behördenchef Patrick Ky erklärte, dass man nach einer „eingehenden Prüfung“ die Wiederzulassung erteilt habe. Daran sind allerdings einige Bedingungen geknüpft: Beispielsweise müssen technische Veränderungen an der Soft- und Hardware vorgenommen werden sowie zusätzliche Pilotentrainings durchgeführt werden. Das hat zur Folge, dass jeder Flugzeugführer ein spezielles Training unter anderem auf einem Full Flight Simulator absolvieren muss. Der umstrittene dritte Sensor ist noch nicht vorgeschrieben. Dieser soll erst zu einem späteren Zeitpunkt verpflichtend werden. Die Variante Max 10 muss diesen aber bereits ab Werk haben. Bei den anderen Modellen steht noch nicht fest wann die Nachrüstung erfolgen soll. Boeing muss diesen noch entwickeln. EASA-Chef Patrick Ky betonte, dass die Entscheidung unabhängig getroffen wurde. Er schließt auch aus, dass es seitens Boeing oder der U.S.-amerikanischen FAA Druck gegeben hatte. Wann die europäischen Fluggesellschaften das Muster tatsächlich einsetzen können, ist derzeit noch offen. Zunächst müssen die Auflagen der EASA erfüllt werden. Es wird also noch einige Wochen dauern.

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Gläubigerschutz: Irisches Gericht gewährt Norwegian eine Fristverlängerung

Vor einigen Wochen meldeten in Irland zwei Norwegian-Töchter Gläubigerschutz. Nun gewährte das zuständige Gericht eine Fristverlängerung bis zum 25. Feber 2021. Dies kommunizierte der Konzern im Rahmen einer ad-hoc-Börsenmitteilung. Damit hat Norwegian Air Shuttle mehr Zeit, um einen Sanierungsplan vorzulegen und die Zustimmung der Gläubiger einzuholen. Zuletzt signalisierte die Regierung Norwegens, dass nun doch ein staatlich garantierter Kredit gewährt werden könnte. Im November 2020 wurde dies noch verweigert, weshalb der Billigflieger sowohl in Irland als auch in Norwegen Gläubigerschutz angemeldet hat.

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Alaska Airlines übernimmt erste B737 Max 9

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines übernahm die erste Boeing 737 Max 9. Der Mittelstreckenjet soll am 1. März 2021 in den Liniendienst gestellt werden. Der Überstellungsflug war allerdings nicht sonderlich lange, denn er führte vom Seattle Boeing Field zum Flughafen Seattle Tacoma – Luftlinie stolze neun Kilometer. Die N913AK (MSN 44079) ist die erste von insgesamt sechs Einheiten dieses Typs, die Alasksa Airlines in diesem Sommer betreiben will. Insgesamt erwartet der Carrier die Auslieferung von 86 Boeing 737-Max-9. Heuer sollen 13 Stück übernommen werden, im nächsten Jahr 30, 13 in 2023 und 12 in 2024. Weiters hält das Unternehmen Optionen für 52 weitere Exemplare. Mit der Einflottung der Boeing 737 Max 9 beginnt auch das Phase-Out der 51 Airbus A320-200. Von der Änderung sind die zehn A321neo nicht betroffen. Diese wurden ursprünglich von Virgin America, die vor einiger Zeit von Alaska Airlines gekauft wurde, bestellt.

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Ryanair verzichtet bis Ende März 2021 auf die Umbuchungsgebühr

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair verlängert den Buchungszeitraum, in dem für nachträgliche Umbuchungen auf die sonst übliche Gebühr verzichtet wird, bis 31. März 2021. Eine etwaige Tarifdifferenz kann dennoch anfallen, so dass das auf den ersten Blick kulante Angebot nicht ganz so kulant ist. Der mögliche Umbuchungszeitraum ist bis zum 31. Oktober 2021 beschränkt. Auch müssen Passagiere Fristen beachten, denn bei kurzfristigen Änderungen kassiert die Ryanair Group dennoch die Gebühr. Somit ist die „Kulanz“ des irischen Billigfliegers auch weiterhin recht unflexibel.

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Lumiwings stellt initiales Streckennetz vor

Die griechische Fluggesellschaft wird auf dem italienischen Flughafen Forli eine Basis errichten und ins Liniengeschäft einsteigen. Der Carrier, der auch Palermo und Trapani anfliegen wird, stellte nun das Streckennetz vor. Die Aufnahme der Linienflüge soll schrittweise ab dem 28. März 2021 erfolgen. Die ersten Destinationen sind Trapani und Palermo. Im Sommer 2021 sollen auch Rhodos, Santorini und Heraklion ab Trapani angesteuert werden. Von Forli aus will man ab Juni 2021 nach Korfu, Kefalonia, Arad, Craiova, Prag, Odessa und Kattowitz fliegen. Geplant, aber noch nicht endgültig fixiert, sind Flüge von Perugia nach Odessa, Arad und Kattowitz. Diese sind zwar in den Medienunterlagen enthalten, jedoch ist kein konkreter Termin für eine mögliche Aufnahme genannt. Derzeit betreibt Lumiwings eine Boeing 737-300.

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