Jan Gruber

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Jan Gruber

Lufthansa: Nur zwei A380 bleiben in Frankfurt

Einige Airbus A380 parkt Lufthansa schon seit einiger Zeit im spanischen Teruel. Nun werden die restlichen in Frankfurt am Main abgestellten Superjumbos ausgeflogen. Den Auftakt machte am Dienstag die D-AIMC, die auf unbestimmte Zeit in Tarbes abgestellt wird. Insgesamt werden fünf Airbus A380 nach Tarbes bzw. Teruel überstellt. Welche Maschine nach Frankreich und welche nach Spanien kommt, steht noch nicht fest. Die Kosten für das Abstellen sind bedeutend niedriger. Aus diesem Grund überstellte auch die Konzerntochter Austrian Airlines die Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPD. Lufthansa wird das Ausfliegen der insgesamt fünf Airbus A380, die noch in Frankfurt geparkt waren, zwischen Jänner und Mai 2021 vollziehen. Die erste Maschine, D-AIMC, wurde am Dienstag auf ihren neuen Parkplatz nach Frankreich geflogen. Eine Maschine pro Monat ist derzeit geplant. Momentan befinden sich am dem größten Airport Deutschlands die nachstehenden Lufthansa-A380: D-AIMD, D-AIME, D-AIMH, D-AIMI, D-AIML und D-AIMM. Der aktuelle Plan bedeutet auch, dass der Kranich zwei Superjumbos in Frankfurt am Main bereithalten wird. Konzernchef Carsten Spohr sagte vor einigen Monaten, dass der Wiedereinsatz nur dann erfolgen wird, wenn eine entsprechende Nachfrage bestehen sollte. Der Carrier will sich offensichtlich die Option offenhalten, dass die Maschinen zum Beispiel für etwaige Repatriierungen schnell reaktiviert werden können.

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Ab Mai 2021: FlyDubai baut in Europa aus

Der Billigflieger FlyDubai will heuer die Anzahl der Europaziele um Catania, Neapel, Luqa (Malta) und Salzburg erweitern. Die genannten Destinationen sollen voraussichtlich im Mai 2021 aufgenommen werden, teilte die Emirates-Konzernschwester mit. „Wir bauen unser Netzwerk schrittweise weiter aus, um der steigenden Nachfrage nach Reisen gerecht zu werden, da immer mehr Passagiere in den Himmel zurückkehren und immer mehr Länder die Beschränkungen für den internationalen Flugverkehr lockern. Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2009 haben wir uns verpflichtet, zuvor unterversorgte Märkte zu öffnen. Die Einführung unserer neuesten Strecken in Europa zeigt, dass wir uns kontinuierlich bemühen, mehr Menschen die Möglichkeit zu bieten, häufiger zu reisen und gleichzeitig freie Verkehrs-, Handels- und Tourismusströme zu schaffen“, erklärt FlyDubai-Chef Ghaith Al Ghaith.

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Deutschland prüft faktische Einstellung des Flugverkehrs

Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit den Flugverkehr nach Deutschland massiv einzuschränken. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird in deutschen Medien gar nachgesagt, dass sie am Liebsten alle Reisen generell verbieten würde. Verfassungsrechtlich ist das aber nicht möglich. Innenminister Horst Seehofer (CSU) brachte am Dienstag ein Szenario, das eine starke Einschränkung des Flugverkehrs vorsieht ins Spiel. Gegenüber der Bildzeitung sagte er, dass die „Gefährdung, die von zahlreichen Virus-Mutationen ausgeht“ die Prüfung „drastischer Maßnahmen verlangt“. Diese werden nun innerhalb der Bundesregierung diskutiert. „Dazu gehören deutlich schärfere Grenzkontrollen, besonders an den Grenzen zu Hochrisikogebieten, aber auch die Reduzierung des Flugverkehrs nach Deutschland auf nahezu Null, so wie Israel das derzeit auch macht, um die Einschleppung der Virus-Mutation zu verhindern“, so der Politiker gegenüber Bild. Das Medium schreibt auch, dass Angela Merkel während einer Videokonferenz ihren Fraktionschefs gesagt haben soll, dass sie den Flugverkehr so stark ausdünnen will, „dass man nirgendwo mehr hinkommt“. Sie führte auch an, dass viele Deutsche weiterhin in den Urlaub fliegen würden und zum Teil die Einreisebestimmungen missachten gehen. Merkel soll in den Raum gestellt haben: „Warum können wir diese Reisen nicht verbieten?“ Als Vorbild dient Innenminister Horst Seehofer übrigens Israel. Er verweist darauf, dass sich das Land auf dem Luftweg abgeschottet habe, um die Einschleppung von Mutationen zu verhindern. Allerdings hinkt dieser Vergleich, denn Israel hat die weltweit am besten geschützten Grenzen, so dass auch auf dem Land- und Seeweg eine unbemerkte Einreise – im Gegensatz zu Deutschland – faktisch unmöglich ist. Eine Umsetzung nach diesem Vorbild erscheint nicht realistisch,

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Bugfahrwerk: Landeunfall von Pegasus-A320neo in Basel

Auf dem Flughafen Basel-Mulhouse ist es am Dienstag kurz nach 12 Uhr 00 zu einem Landeunfall eines von der türkischen Fluggesellschaft Pegasus betriebenen Airbus A320neo gekommen. Ersten Informationen nach trat am Nose Gear der TC-NBH eine Fehlfunktion auf. Bei dem Vorfall ist es zu keinem Personenschaden gekommen. Die Reifen des Bugfahrwerks sind allerdings geplatzt. Aufgrund der auf Fotos sichtbaren Abriebspuren besteht die erste Vermutung, dass dieses blockiert haben könnte. Die lokalen Behörden untersuchen nun die Ursache des Zwischenfalls sowie den Airbus A320neo. Die TC-NBH befand sich auf dem Weg von Istanbul- Sabiha Gökçen nach Basel-Mulhouse. Der Flug PC939 soll – abgesehen von der Landung – ohne Probleme verlaufen sein. Pegasus schickte die TC-NBN als Ersatzmaschine, um die Passagiere, die von Basel-Mulhouse nach Istanbul-SAW gebucht waren, abzuholen. Bedingt durch den Vorfall war die Piste zeitweise gesperrt. Pegasus gab zur Angelegenheit keine Stellungnahme ab.

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Luftfahrtgipfel: Fokus auf Impfungen und Tests

Am Dienstag fand auf Einladung des österreichischen Klimaschutzministeriums ein Luftfahrtgipfel unter dem Vorsitz von Staatssekretär Magnus Brunner statt. An der aufgrund der Corona-Pandemie online abgehaltenen Konferenz nahm auch die Gewerkschaft Vida teil. Die Luftfahrt wurde, wie kaum eine andere Branche, von der Corona Krise getroffen. Die Zahl der Airlines, die Wien anfliegen, hat sich von 75 auf nunmehr 38 annähernd halbiert. Die Flugbewegungen in Österreich nahmen um über 64 Prozent ab, während sich die Zahl der Passagiere an den heimischen Flughäfen sogar um drei Viertel verringerte. „Aufgrund der starken Betroffenheit wurde auf nationaler und europäischer Ebene versucht, den Luftverkehrssektor bestmöglich in dieser Krise zu unterstützen. Dennoch ging die Bruttowertschöpfung der Luftfahrt in Österreich um 2,54 Milliarden Euro zurück und hat sich somit nahezu halbiert“, so das Klimaschutzministerium in einer Medienmitteilung. Die Arbeitnehmervertreter teilen mit, dass aufgrund der Kurzarbeit die Beschäftigung in der stark betroffenen Branche vergleichsweise stabil gehalten werden konnte. „Eine entsprechende Verlängerung der Kurzarbeit IV ist deshalb angezeigt. Sonst droht in Österreich ein Stellenabbau auch mit langfristiger Abwanderung und in der Folge nachhaltigem Personalmangel bei hoch qualifizierten Personen, wenn die Luftfahrt nach dem Ende der Pandemie wieder anläuft“, fordert Vida-Fachbereichsleiter Daniel Liebhart. „Die Bundesregierung hat als Antwort auf die Krise zahlreiche Unterstützungsleistungen ins Leben gerufen. Maßnahmen wie Kurzarbeit und die Investitionsprämie kamen auch der Luftfahrtbranche zu Gute. Dank der Kurzarbeit konnten 95 Prozent der Jobs in der Branche erhalten bleiben, dennoch hat die Krise knapp 2.300 Arbeitsplätze gefordert“, so Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). „Die Pandemie hat die Zeit in

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ANA schickt Wien und München in die Warteschleife

Wann die japanische All Nippon Airways nach Wien und München zurückkehren wird, steht noch nicht fest. Laut Carrier steht die Wiederaufnahme der beiden Verbindungen nach Tokio noch in der Warteschleife. Man beobachte die Nachfrage „weiterhin sehr genau und reagiert flexibel drauf“. Die Strecke Tokio Nariata-Düsseldorf soll bis zum 30. Oktober 2021 ausgesetzt bleiben. Auch die Destinationen Stockholm, Mailand-Malpensa, Moskau und Istanbul werden verschoben. Die tägliche Verbindung zwischen Tokio Haneda und Frankfurt am Main soll weiterhin Betrieb bleiben. Jene Langstreckenverbindungen, die weiterhin bedient werden, sollen verstärkt mit Boeing 787 bedient werden. Der Einsatz dieses Musters soll ANA Kostenvorteile bringen. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die Airline vor allem von den Inlandsstrecken den wesentlichen Anteil am Ertrag. In Japan wird dafür das Netzwerk neu organisiert, um vor allem Strecken mit höherer Nachfrage bedienen zu können. Carrier hofft auf das Geschäft innerhalb Japans Auf den Inlandsrouten der ANA werden aufgrund der anhaltenden Auswirkungen von Covid-19 alle Änderungen oder Aussetzungen des Flugplans monatlich überprüft und veröffentlicht. Sobald ein Anstieg der Nachfrage zu erwarten ist, kann die Airline schnell und flexibel reagieren und entweder die Flugfrequenz erhöhen oder die Strecke mit größeren Flugzeugen bedienen. Auch für die im Inland eingesetzte Flotte gilt, dass die großen Flugzeuge vorzeitig ausgemustert werden. Auf Inlandsstrecken werden zudem vorübergehend Flugzeuge für internationale Routen eingesetzt. Der Betrieb kleinerer und mittelgroßer Flugzeuge senkt die Kosten, im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr wird der Einsatz größerer Flugzeuge daher um 50 Prozent reduziert. Je nach Nachfrage reduziert das Unternehmen auch weiterhin das Flugangebot auf den

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Fotogalerie: So geht es der AUA-B777 OE-LPD in Teruel

Mit der OE-LPD überstellte Austrian Airlines ihre jüngste Boeing 777-200 ins so genannte Long-Time-Storage nach Spanien. Der Langstreckenjet wird für voraussichtlich ein Jahr in Teruel abgestellt bleiben. Dort gesellt sich die „Spirit of Austria“ unter anderem zu zahlreichen Airbus A340-600 und Airbus A380 der Lufthansa. Die Hälfte der Superjumbo-Flotte der Muttergesellschaft ist bereits in Teruel im Long-Time-Storage. Die restlichen Maschinen werden innerhalb der nächsten Tage von Frankfurt auf den spanischen Airport überstellt. In der nachstehenden Fotogalerie, die von Austrian Airlines zur Verfügung gestellt wurde, sehen Sie die OE-LPD und die Gesamtsituation auf dem Flughafen Teruel:

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Wiener Startup will Flatrate-Airline in die Luft bringen

Ein Wiener Startup will im April 2020 eine neue Airline mit einem Flatrate-Tarifmodell in die Luft bringen. Für einen monatlichen Fixbetrag sollen die Kunden eine gewisse Anzahl von Flügen nutzen können. Als Fluggerät sollen angemietete Maschinen der Typen Airbus A319 und A321 eingesetzt werden. SupremeFly sitzt im ersten Wiener Gemeindebezirk, will jedoch nicht ab Schwechat, sondern ab Bratislava starten. Das Unternehmen erklärt dazu gegenüber Aviation Direct: „Bratislava Letisko ist in erster Linie operativ kostengünstiger und flexibler in der Flugabwicklung“. Die erste Route soll voraussichtlich ab April 2021 nach Istanbul führen. Weitere Ziele, die heuer aufgenommen werden sollen sind: Tunis/Algier, Kairo, Marrakesch, Beirut, Amman und Benghazi. Firmengründer Ahmed Taieb beabsichtigt das Streckennetz in den nächsten Jahren kontinuierlich zu expandieren: „Zu den kommenden Destinationen, welche für 2022/23 angepeilt werden, gehören u.a. Jeddah, Berlin, Köln/Bonn, London, Paris, Madrid, Moskau, Kiew“. Flatrate-Modelle zwischen 79 und 999 Euro pro Monat Das Geschäftsmodell sieht drei Flatrate-Modelle vor. Das günstigste soll 79 Euro pro Monat kosten und beinhaltet vier Flüge pro Monat zu zwei Destinationen. Das Familien-Paket inkludiert für monatlich 149 Euro bis zu acht Flüge, Bordverpflegung sowie die Mitnahme von Kindern bis fünf Jahren. Für 999 Euro pro Monat gibt es unbeschränktes Fliegen im Streckennetz, Bordverpflegung, Transfer von/nach Bratislava, WLAN und Loungezutritt am slowakischen Hauptstadtflughafen. Momentan sammelt SupremeFly noch keine verbindlichen Anmeldungen mit Zahlungsverpflichtung, sondern lediglich unverbindliche Interessensbekundungen. Sobald es dann losgeht, sollen die Interessenten kontaktiert werden und können sich dann entscheiden, ob sie buchen wollen oder nicht. Das Geschäftsmodell und wie die Idee entstanden ist

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Erste Malta-Air-Winglets in Renton gesichtet

Momentan fliegen sämtliche Maschinen von Malta Air in der Livery von Ryanair. Lediglich ein kleiner Sticker weist auf die maltesische Tochter hin. Das wird sich ändern, denn die Boeing 737-Max-200 werden – analog der polnischen Schwester Buzz – eine eigene Lackierung tragen. Im amerikanischen Renton wurden nun die ersten Winglets der ersten für Malta Air bestimmten Boeing 737-Max-200 fotografiert. Diese zeigen den Schriftzug „Malta“. Wann die Maschine an die maltesische Fluggesellschaft ausgeliefert wird und wo sie stationiert wird, ist noch offen. Die Ryanair Group hofft, dass im Laufe des Jahres 2021 rund 50 Einheiten übernommen werden können. Die Flugzeuge sollen – im Gegensatz zur bisherigen Praxis – die Livery des jeweiligen Betreibers tragen. Wie viele Boeing 737-Max-200 für Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz und Malta Air bestimmt sind, teilte der Konzern bislang nicht mit. Eddie Wilson, CEO von Ryanair DAC, sagte lediglich, dass die ersten Einheiten ab dem Vereinigten Königreich zum Einsatz kommen werden. Konzernchef Michael O’Leary sagte im Herbst, dass auch Lauda Europe auf Boeing „umgestellt“ werden könnte, sofern Airbus nicht auf seine Preisvorstellungen eingehen sollte. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Leasingverträge der A320 nicht verlängert werden und als „Nachfolger“ Boeing 737 Max 200 eingeflottet werden. Endgültig fix ist das noch nicht, wobei was ist bei der Ryanair Group schon final und endgültig fix?

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Air Malta fliegt nur noch acht Ziele an

Die Fluggesellschaft Air Malta streicht mit Wirksamkeit zum 27. Jänner 2021 den Flugplan auf nur noch 19 wöchentliche Umläufe zusammen. Zahlreiche Strecken, darunter auch Wien, werden vorläufig ausgesetzt. Air Malta selbst spricht von einer Lebensader, die für den Inselstaat aufrechterhalten wird. Bei der Auswahl der acht Destinationen spielten die Aspekte Fracht und Post eine entscheidende Rolle. So will die staatliche Fluggesellschaft sicherstellen, dass für die Cargo- und Postversorgung eine gewisse Mindestkonnektivität bestehen bleibt. Ab Luqa wird Air Malta ab Mittwoch nur noch Amsterdam, Brüssel, Catania, Frankfurt, London-Heathrow, Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino und Zürich anfliegen. Alle anderen Destinationen, darunter auch Wien, pausieren bis mindestens Ende Feber 2021. Der Carrier weist jedoch darauf hin, dass das Minimalprogramm je nach Entwicklung auf dem Festland verlängert werden könnte. Der „Notflugplan“ auf einen Blick: Destination Verkehrstage Amsterdam Dienstag, Sonntag Brüssel Freitag, Sonntag Catania Montag, Freitag Frankfurt Montag, Mittwoch, Sonntag London-LHR Montag, Mittwoch, Freitag Paris-CDG Montag, Freitag Rom-FCO Montag, Mittwoch, Freitag Zürich Montag, Freitag Malta hofft auf Reiseerleichterungen für Geimpfte Die Republik Malta verzeichnet derzeit vergleichsweise äußerst niedrige Infektions- und Todeszahlen. Ein zweiter oder gar dritter Lockdown blieb dem kleinsten Mitglied der Europäischen Union bislang erspart. Die Impfungen gegen Covid-19 sind bereits angelaufen und sollen so rasch wie möglich abgeschlossen werden. Da auf Malta, Gozo und Comino nur knapp über eine halbe Million Menschen leben, dürfe man – im Vergleich mit größeren Staaten – auch zügig vorgehen können. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die Regierung von Malta gemeinsam mit Griechenland und Spanien darauf drängt,

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