Jan Gruber

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Jan Gruber

Peoples verlängert Flugpause bis 28. März 2021

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples verlängert die Flugpause der Linienverbindung Altenrhein-Wien bis zum 28. März 2021. Das Unternehmen begründet den Schritt mit den behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Diese würden dazu führen, dass die Nachfrage auf unverändert niedrigem Niveau stagniert. Die OE-LMK, das einzige Flugzeug des Carriers, ist derzeit auf dem Flughafen Wien-Schwechat abgestellt. Peoples strebt die Wiederaufnahme des Linienflugverkehrs mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 an.

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2020: Volotea will 90,7 Prozent Auslastung erreicht haben

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea will im Vorjahr mit 90,7 Prozent eine vergleichsweise äußerst hohe Auslastung erzielt haben. Der Carrier führte im Vergleich mit 2019 um 49 Prozent weniger Flüge durch. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass der rasche Fokus auf Inlandsflüge das Rezept zum Erfolg war. So wurden 86 Prozent der Flüge innerhalb der jeweiligen Länder, in denen Volotea tätig ist, durchgeführt. Befördert wurden laut Medienmitteilung 3,8 Millionen Passagiere. „Wir sind sehr stolz auf diese Zahlen, angesichts des aktuellen Kontextes sehr positiv. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität von Volotea sowie die Fähigkeit, in Rekordzeit ein brandneues inländisches Netzwerk anzubieten, waren entscheidend. Diese Ergebnisse, die zu dem im Sommer unterzeichneten Konsortialkredit in Höhe von 150 Millionen Euro hinzukommen, helfen Volotea, in einer starken Position in das Jahr 2021 einzutreten, um von der erwarteten Belebung des Kurzstrecken-Freizeitverkehrs im Frühjahr / Sommer zu profitieren, wenn die Impfung voranschreitet“, so Volotea-Chef Carlos Muñoz. Der Billigflieger will heuer wieder expandieren. Dazu flottet man fünf Airbus A320 ein, wobei die erste Einheit bereits in Ostrava lackiert wurde. Auch sollen weitere A319 zur Flotte stoßen. Allerdings beendete man zwischenzeitlich den Betrieb der Boeing 717. Volotea war Europas letzter Betreiber dieses Musters. Die Volotea-Zahlen auf einen Blick: Anzahl Fluggäste: 3,8 Millionen durchgeführte Flüge: 30.600 (-49 Prozent) Ladefaktor: 90,7 Prozent Anzahl der Strecken: 293

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OE-LPA: So sieht es jetzt im AUA-„Frachter“ aus

Aus der Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPA wurden vor einiger Zeit die Sitze der Economy- und Business-Class teilweise entfernt. Austrian Airlines nutzt die Maschine als so genannten „Behelfsfrachter“. Wie es nun innen aussieht und wie sich die „Business“ im Vergleich zu „vor Corona“ verändert hat, zeigen die Fotos in diesem Artikel. Die meisten Fluggesellschaften haben seit etwa März 2020 ein Problem: Die seitens vieler Regierungen aufgrund der Pandemie erlassenen Einreise- und Quarantänebestimmungen haben dazu geführt, dass die Nachfrage – besonders auf der Langstrecke – stark eingebrochen ist. Gleichzeitig besteht immer wieder hoher Bedarf im Cargobereich, denn beispielsweise werden immer wieder Güter wie Masken und Schutzkittel aus China eingeflogen. Die Summe aller Umstände führte dazu, dass zahlreiche Airlines entschieden haben die Sitze aus ihren Passagierflugzeugen auszubauen, um mit dem Fluggerät temporär Fracht zu fliegen. So wurde auch aus der OE-LPA, die im Jahr 1997 an Lauda Air ausgeliefert wurde und durch die Fusion in die AUA-Flotte kam, ein „Frachter auf Zeit“. Vergleichsbild: Business-Class in der OE-LPA „vor Corona“ und jetztDer Langstreckenjet kommt derzeit regelmäßig auf der Strecke Wien-Shanghai-Wien zum Einsatz und bringt diverse Güter nach Österreich. Statt Passagieren mit Maske kann es also durchaus sein, dass palettenweise FFP2-Masken in der Business-Class „sitzen“. Der nachstehende Vergleich zeigt den Unterschied zwischen der AUA-Business-Class für Passagiere („vor Corona“) und der „Business-Class für Fracht“ (momentan in der OE-LPA).

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Wien: Zoll ertappt Schmuggler mit 74 Chamäleons

Die Beamten der Zollstelle am Flughafen Wien-Schwechat konnten am 20. Jänner 2021 einen 56-jährigen Mann aufgreifen, der 74 artengeschützte Chamäleons in einem Koffer versteckt nach Österreich schmuggeln wollte. Zwei der Tiere waren zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits verendet. Laut Mitteilung des Finanzministeriums kam der Passagier aus Tansania und stieg in Addis Abeda um. Er wählte den so genannten „grünen Kanal“ und wurde von den anwesenden Zollbeamten routinemäßig kontrolliert. Da das Durchleuchten des Gepäckstücks ein verdächtiges Bild ergeben hat, wurde der Koffer geöffnet und intensiver untersucht. So fanden die Zöllner mehrere Verstecke wie Socken und Plastikdosen, in denen sich insgesamt 74 artengeschützte Chamäleons befanden. Die Boxen wurden daraufhin umgehend von der Zollfahndung in den Tiergarten Schönbrunn transportiert und dort von Reptilienexperten des Tiergartens geöffnet. Von den 74 Tieren waren zwei bereits tot und sind offenbar während des Transports von Tansania nach Österreich verendet. Die überlebenden Chamäleons wurden im Tiergarten Schönbrunn untersucht und versorgt. Bei den Tieren handelt es sich sowohl um Jungtiere im Alter von nur einer Woche als auch um erwachsene Chamäleons. Sie stammen den Experten des Tiergartens zufolge aus dem Usambara-Gebirge, eine momentan sehr regenreiche und kühle Region in Tansania. Die Reptilien werden nun in Terrarien untergebracht, die ihre speziellen Bedürfnisse wie hohe Grundfeuchtigkeit sowie eine luftige und kühle Umgebung erfüllen. Den Ermittlungen zufolge waren die Tiere für den tschechischen Markt bestimmt und sollten dort weiterverkauft werden. Der Schwarzmarktwert beträgt rund 37.000 Euro. „Die wichtige Arbeit des Zolls trägt auch regelmäßig dazu bei, Tierleid zu beenden und skrupellosen Tierschmugglern

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Corona-Ausbruch bei Airbus: 500 Mitarbeiter unter Quarantäne

Rund 500 Mitarbeiter des Airbus-Werks Hamburg-Finkenwerder wurden von der lokalen Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt. Am Sonntagnachmittag teilte das zuständige Amt mit, dass bislang 21 Beschäftigte positiv getestet wurden. Welche Auswirkungen die Maßnahme auf die Produktion haben wird, ist laut Airbus noch unklar. Der Hersteller teilte mit, dass man die Ursache des Ausbruchs noch untersucht. Die Hamburger Gesundheitsbehörde lässt die Proben auch auf die neuen Mutationen des Coronavirus untersuchen. Mit ersten Ergebnissen ist allerdings erst gegen Mitte der kommenden Woche zu rechnen. Das Amt stufte die rund 500 unter Quarantäne stehenden Mitarbeiter des Herstellers als Kontaktpersonen ersten Grades ein. Zwar gibt es diverse Schutzmaßnahmen, jedoch kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass es beispielsweise in Pausen dennoch zu Kontakten gekommen ist. Airbus erklärte in einer ersten Reaktion, dass die Auswirkungen auf die Produktion im Hamburg-Finkenwerder derzeit geprüft werden. Momentan ist noch nicht absehbar, ob die Fertigungsrate weiter gedrosselt werden muss. Der Flugzeugbauer beschäftigt in der Hansestadt etwa 12.000 Mitarbeiter.

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Finnair: Kein Boarding ohne negativem Coronatest

Ab Montag wird Finnair die Flüge vom Vereinigten Königreich und von Irland als nach Finnland wiederaufnehmen. Die Luftfahrtbehörde Traficom erteilte die entsprechende Genehmigung. Ab 28. Jänner 2021 müssen alle Personen, die auf dem Luftweg nach Finnland einreisen wollen, vor dem Abflug einen negativen Coronabefund vorweisen. Personen, die Covid-19 bereits überstanden haben, können auch einen Nachweis darüber vorweisen. Ausgenommen von der Verpflichtung sind lediglich Reisende, die in Helsinki umsteigen, jedoch nicht einreisen. Finnair teilte mit, dass am Check-In bzw. am Gate überprüft wird, ob ein negativer Testbefund oder ein Nachweis über eine überstandene Erkrankung vorhanden ist. Gegebenenfalls wird das Einsteigen verweigert. „Diese Anforderung ergänzt unsere anderen umfassenden Maßnahmen an Bord und auf Flughäfen, um ein sicheres Reisen während der Pandemie zu gewährleisten“, erklärt Jaakko Schildt, Chief Operating Officer bei Finnair.

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Ab Montag: FFP2-Pflicht bei Austrian Airlines

Ab Montag müssen bei Austrian Airlines sämtliche Passagiere über 14 Jahren FFP2-Masken tragen. Die Allgemeinen Beförderungsbedingungen wurden aufgrund der jüngsten Änderung der Covid-Notmaßnahmenverordnung der österreichischen Bundesregierung angepasst. Der Carrier weist in einer Aussendung darauf hin, dass FFP2-Masken mit Ventil nicht zugelassen sind. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren können auch weiterhin eine normale MNS-Maske tragen. Jüngere sind weiterhin von der Verpflichtung ausgenommen. Wer aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske tragen kann, muss ein ärztliches Attest auf einem Formblatt von Austrian Airlines sowie einen negativen Testbefund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen. Auch die Besatzungen müssen FFP2-Masken tragen. „Reisen und Gesundheitsschutz gehen Hand in Hand. Die umfassenden Schutzmaßnahmen an Bord werden vom großen Teil unserer Passagiere problemlos akzeptiert und umgesetzt. Ich bin überzeugt davon, dass die FFP2 Maske schnell zum neuen Reisebegleiter werden wird“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter.

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EU-Regierungschefs: Keine Reiseerleichterungen für Geimpfte

Zumindest vorläufig wird ein Nachweis über eine bereits erfolgte Covid-19-Impfung keine Erleichterungen für Reisen innerhalb der Europäischen Union bringen. Unter anderem die Regierungen von Spanien, Griechenland und Malta drängen darauf, um die Sommersaison 2021 retten zu können. Dem können aber die meisten anderen Regierungschefs der EU-Mitglieder nichts abgewinnen, so dass das Projekt „einheitlicher digitaler Impfpass“ auf die lange Bank geschoben wurde. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass momentan überhaupt nicht klar wäre, ob geimpfte Personen das Virus weitergeben können oder nicht. Weiters wäre unklar wie lange die Schutzwirkung überhaupt andauert. Gänzlich vom Tisch ist das Projekt allerdings nicht, es soll zu einem späteren Zeitpunkt unter den EU-Regierungschefs diskutiert werden.

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FedEx baut 6.300 Jobs in Europa ab

Die Frachtfluggesellschaft FedEx Express plant rund 6.300 Mitarbeiter in Europa abzubauen. Dieser Schritt hängt mit der bevorstehenden Integration des Netzwerks von TNT Express zusammen. Künftig will man sich auf die Drehkreuze Paris-Charles de Gaulle und Liège konzentrieren. Der Konzern erklärte in einer Medienmitteilung, dass man das in den USA seit Jahrzehnten praktizierte „Dual-Hub-Konzept“ nun auch in Europa umsetzen wird. In den Vereinigten Staaten unterhält FedEx Express in Memphis und Indianapolis Cargo-Drehkreuze. In diesem Zusammenhang wird der Carrier deutlich weniger Personal brauchen. Innerhalb der nächsten Monate sollen bis zu 6.300 Stellen abgebaut werden. „Wir verstehen, dass unsere beabsichtigten Änderungen zwar absolut notwendig sind, um uns auf den richtigen Weg zu bringen, unsere Teammitglieder, insbesondere in Lüttich, jedoch über die Zukunft besorgt sein werden. Wir werden alles tun, um diese Konsultationen konstruktiv durchzuführen, mit einer Einstellung zur Zusammenarbeit und zur Betreuung der Betroffenen. Die Umstellung auf ein Dual-Hub-Modell ist für uns ein strategischer Vorteil: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Express-Geschäfts, Bereitstellung von Flexibilität und Verbesserung unserer Wachstumschancen“, so Dave Canvan, Europe Chief Operating Officer bei FedEx Express. Betagte MD-10-Frachter werden ausgeflottet Auch im Bereich der Flotte wird es zu Veränderungen kommen, denn der Maschinentyp McDonnell Douglas MD-10F soll ausgeflottet werden. Zunächst geht es den fünf MD-10-10F an den Kragen, die im Laufe des Jahres 2021 die Flotte verlassen sollen. Diese bringen es auf ein stolzes Alter von 45,4 Jahren und sind konvertierte McDonnell Douglas DC-10. Die verbleibenden MD-10-30F sollen ebenfalls außer Dienst gestellt werden. Heuer werden drei Einheiten die Flotte verlassen und die

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Dezember 2020: 87,9 Prozent Rückgang in Deutschland

Die deutschen Flughäfen zählten im Dezember des Vorjahres insgesamt 2.033.947 Passagiere. Im direkten Vergleich mit 2019 sind dies um 87,9 Prozent weniger Reisende. Das Frachtaufkommen stieg um 13 Prozent auf 449.226 Tonnen, teilte der Verband ADV mit. Im innerdeutschen Verkehr wurde ein Rückgang um 89,9 Prozent verzeichnet. Auf den Europaflügen befanden sich um 87,4 Prozent weniger Fluggäste. Die Langstrecke hatte 87,8 Prozent weniger Reisende an Bord. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um -69,2 Prozent auf 47.747 Starts und Landungen.zurück. „Das Jahr 2020 endet für die Luftverkehrsnachfrage an deutschen Flughäfen mit einem weiteren Rückgang der Luftverkehrsnachfrage. Der verschärfte Lockdown ab Mitte des Monats Dezember, verbunden mit der politischen Aufforderung nicht notwendige Reisen in den Weihnachtsferien zu unterlassen, drückt die ohnehin geringe Nachfrage. Trotz vereinzelt positiver Buchungszahlen in wenige touristische Destinationen, erfüllten sich die zarten Hoffnungen in der Branche auf eine leichte Erholung der Nachfrage in den Weihnachtsferien nicht. Die Flugverbote nach Großbritannien und Südafrika bremsten eine mögliche Erholung zusätzlich aus. Die Flughäfen verharrten auch über den Jahreswechsel im Lockdown, fernab jeder Wirtschaftlichkeit. Der Start ins neue Jahr wird keine Trendveränderungen mit sich bringen – die wirtschaftliche Lage der Flughäfen, die dennoch ihre Verkehrsfunktion zur Daseinsvorsorge erfüllen, bleibt kritisch und angespannt“, erklärt der ADV: Im Frachtbereich stiegen die Entladungen um 16,3 Prozent auf 219.407 Tonnen. Auch wurde um 10,1 Prozent mehr Cargo eingeladen. Laut ADV waren es im Dezember 2020 insgesamt 229.817 Tonnen. „Die Luftfrachtentwicklung setzt den positiven Trend fort und wächst zum Ende des Jahres sehr deutlich. Ursächlich sind die

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