Jan Gruber

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Jan Gruber

LOT flottet DHC Dash 8-400 aus

Die polnische Fluggesellschaft LOT trennt sich von ihrer DHC Dash 8-400-Flotte. Ende des kommenden Jahres soll das letzte Turboflugzeug ausgeflottet werden. Dies erklärte Firmenchef Rafał Milczarski im Zuge einer parlamentarischen Anhörung. Derzeit verfügt LOT über zwölf DHC Dash 8-400, die allesamt von Nordic Aviation Capital geleast werden. Laut CH-Aviation.com beträgt das durchschnittliche Alter 9,3 Jahre. Zehn Maschinen waren zuvor bei der mittlerweile nicht mehr existierenden Eurolot im Einsatz und tragen teilweise noch deren Livery. Mit der Ausflottung der Turboprop-Flugzeuge will LOT noch heuer starten. Ein genauer Termin für den Beginn des Phase-Out wurde noch nicht genannt.

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Lufthansa: FFP2-Maskenpflicht ab 1. Feber 2021

Die Airlines der Lufthansa Group verlangen ab 1. Feber 2021 das Tragen von FFP2-Masken an Bord ihrer Flüge von/nach Deutschland. Alternativ ist auch eine so genannte OP-Maske gestattet. Die bisherigen „Alltagsmasken“ sind dann nicht mehr erlaubt. Die Airlines der Lufthansa Group hatten bereits im Mai vergangenen Jahres eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Bord ihrer Flüge eingeführt und war damit weltweit einer der Vorreiter. Mit der Adaption der Regelung greift die Lufthansa Group nun den Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar auf. Damit gelten einheitliche Regeln entlang der gesamten Reisekette. Die Regelung tritt am 1. Februar in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind Passagiere dazu verpflichtet, während des Boardings, des Fluges und beim Verlassen des Flugzeuges entweder eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske beziehungsweise Maske mit dem Standard KN95/N95 zu tragen. Alltagsmasken sind dann nicht mehr erlaubt.

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S7 Airlines startet in Berlin und Düsseldorf

Die russische S7 Airlines kündigt die Aufnahme zweier zusätzlicher Strecken ab Deutschland an. Ab Berlin-Brandenburg will der Carrier ab 23. Feber 2021 einmal pro Woche nach Moskau-Domodedovo fliegen. Von Düsseldorf aus soll es ab 6. Juni 2021 jeweils an Sonntagen nach Novosibirsk gehen. S7 Airlines teilt mit, dass beide Strecken mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden sollen. Berlin-Moskau soll jeweils am Verkehrstag Dienstag geflogen werden. Der Carrier ist Mitglied der Luftfahrt-Allianz Oneworld. Der Flugplan auf einen Blick: ab 23. Feber 2021 jeweils an Dienstagen: S7 3571 Moskau DME 13:50 – Berlin 14:50 S7 3572 Berlin 15:45 – Moskau DME 20:20 ab 6. Juni 2021, jeweils an Sonntagen: S7 5881 Novosibirsk 07:10 – Düsseldorf 09:05 S7 5882 Düsseldorf  10:15 – Novosibirsk 21:40

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Tyrolean-Gründer Gernot Langes-Swarovski verstorben

Der Gründer der ehemaligen Fluggesellschaft Tyrolean Airways, Gernot Langes-Swarovski, ist am Donnerstag im Alter von 77 Jahren nach langer Krankheit im Beisein der engsten Familie verstorben. Dies teilten seine Hinterbliebenen am Freitag mit. Im Jahr 1978 übernahm Langes-Swarovski gemeinsam mit Christian Schwemberger-Swarovski die damalige Aircraft Innsbruck. Ein Jahr später wurde daraus Tyrolean Airways formiert, die am 1. April 1980 den ersten Linienflug mit de Havilland DHC-7 durchführte. Über die Jahre hinweg wuchs Tyrolean zu einer der größten Regionalfluggesellschaften Europas. 1994 stieg Austrian Airlines mit einer Minderheitsbeteiligung ein und brachte anschließend die eigene Regio-Tochter AAS Austrian Air Services ein. Gernot Langes-Swarovski und ein weiterer Gesellschafter verkauften 1998 ihre Anteile komplett an Austrian Airlines. Einige Jahre wurde Tyrolean unter eigener Marke fortgeführt. Später flog man nur noch unter AUA-Flugnummern und zeitweise wurde die Livery „Austrian Arrows“ genutzt. Im Jahr 2012 wurde der Flugbetrieb der Austrian Airlines auf Tyrolean übertragen und am 1. April 2015 erfolgte die Fusion mit der AUA. Auch Tyrol Air Ambulance war ursprünglich Teil der Tyrolean Airways. Im Jahr 1983 erfolgte die Ausgliederung als Tyrolean Air Ambulance Gesellschaft mbH. 1999 wurde das Unternehmen per Management-Buy-Out verkauft und erhielt den heutigen Namen Tyrol Air Ambulance. Die ÖAMTC-Hubschrauber-Tochter Heliair geht übrigens ebenfalls auf Tyrolean Airways zurück. Diese Sparte wurde 1995 an den ÖAMTC verkauft. Bis heute im Besitz der Familie Swarovski befindet sich der Businessjet-Betreiber Tyrolean Jet Services. Diese wurde im Gegensatz zu den Linien-, Ambulanz- und Helikoperflügen nicht verkauft und ist sowohl für die Firma Swarovski als auch für Charterkunden

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Alexis von Hoensbroech: „AUA hat noch 420 Millionen Euro“

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat derzeit noch etwa 420 Millionen Euro zur Verfügung. Laut Firmenchef Alexis von Hoensbroech befindet man sich „nicht unter dem Businessplan, der die Basis für die Staatshilfe“ war. Man habe „von Anfang an finanzielle Puffer für eine mögliche zweite Welle eingebaut“ und die Liquidität wäre daher gut, betont der AUA-Generaldirektor gegenüber dem Kurier. Allerdings müsse der von ihm geleitete Carrier „eine harte Kostendisziplin“ praktizieren. Einen Ausblick auf die möglichen Entwicklungen im Jahr 2021 will von Hoensbroech allerdings nicht geben. Er hofft jedoch darauf, dass die Impfungen und Schnelltests die „die Wende in der Pandemie bringen. Wenn sich im Sommer die Nachfrage auf 60 bis 70 Prozent des Vorkrisen-Niveaus erholt, dann kommen wir über den Berg“. Der Sommerflugplan 2021 ist noch nicht final. Derzeit befindet man sich mitten in der Planungsphase. Normalerweise macht man dies immer schon im Herbst, doch aufgrund der unvorhersehbaren Pandemie-Entwicklungen versucht Austrian Airlines durch späte Planung so flexibel wie möglich zu bleiben. Derzeit ist die Auslastung katastrophal, denn viele Flüge sind mit weniger als 20 Passagieren unterwegs. Zwar gibt es seltene „Ausrutscher“ nach oben, doch die Nachfrage und damit auch der Landefaktor sind unterirdisch schlecht. Nur sehr wenige Verbindungen haben haben mehr als 20 Reisende an Bord, viele sogar noch weniger. Austrian Airlines hat eigenen Angaben nach die Kapazität auf etwa zehn bis 15 Prozent des Niveaus von Jänner 2020 reduziert. „Die Menschen wollen wieder reisen, wir bekommen gerade viele Buchungen für die Sommerferien. Das stimmt uns optimistisch“, so von Hoensbroech gegenüber dem

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Teurer Otto-Abgang verärgert AUA-Belegschaft

Der Abgang von Andreas Otto, der zuletzt bei Austrian Airlines als Chief Commercial Officer fungierte, sorgt innerhalb der Belegschaft weiter für Verärgerung. Hintergrund ist, dass der Manager im Zuge seiner vorzeitigen Vertragsauflösung exorbitant hohe Ansprüche stellt. Die AUA kostet es mehr als eine Million Euro. Per Umlaufbeschluss fixierte der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Christine Foerster bereits die Details der Beendigung der Zusammenarbeit mit Andreas Otto. Obwohl dieser selbst gekündigt hat, muss ihm Austrian Airlines mehr als eine Million Euro bezahlen, berichtet der Kurier. Das einstige Vorstandsmitglied wäre nach den Lufthansa-Regularien ohnehin in zwei Jahren in Richtung Pension „ausgemustert“ worden. Der Kurier meint, dass der vorzeitige Ausstieg für Andreas Otto finanziell attraktiver war, denn die Auflagen des deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds greifen vollständig erst im laufenden Geschäftsjahr. Demnach können bei vorzeitiger Vertragsauflösung bis zum 31. Dezember 2020 Ansprüche geltend gemacht werden. Und genau das soll Otto laut Kurier auch gemacht haben. Nun soll eine Einigung erzielt worden sein, die besagt, dass er die restliche Vertragslaufzeit und die Boni ausbezahlt bekommen. Im Sommer 2020 sorgten die Prämien, die sich der Vorstand unmittelbar vor der Auszahlung der Staatshilfe gönnte, für ein politisches Erdbeben. Erst auf Druck von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) bezahlte man diese zurück und willigte einer Stundung ein. Vollständig verzichtet hat kein einziges AUA-Vorstandsmitglied. Innerhalb von Austrian Airlines sorgt der finanziell teure Abgang von Andreas Otto für ziemlichen Unmut, denn das Unternehmen soll einvernehmliche Vertragsauflösungen bei normalen Mitarbeitern verweigern auf Dienstnehmer-Kündigungen drängen, jedoch bei besagtem Vorstandsmitglied trotz Eigenkündigung die restliche Vertragslaufzeit plus

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Wien: Gewessler will endgültiges Aus für dritte Piste

Was Öko-Fanatikern nicht gelungen ist, hat ein winziges Virus geschafft: Die Flughafen Wien AG schiebt die Errichtung der dritten Piste, um deren Genehmigung lange juristisch gekämpft werden musste, auf die lange Bank. Das gab Vorstand Günther Ofner am Mittwoch bekannt. Ursprünglich hätte zwischen 2024 und 2025 mit den Bauarbeiten begonnen werden sollen. Nun geht der Vorstandsdirektor davon aus, dass das Projekt um „einige Jahre nach hinten“ verschoben wird. Ofner betont allerdings, dass das „Projekt nicht abgesagt ist“. Einen neuen Termin für den Baubeginn gibt es noch nicht. Auch andere Investitionen liegen auf unbestimmte Zeit auf Eis. Wenig überraschend übertrumpfen sich Politiker aus der Regierungspartei „Die Grünen“ mit OTS-Aussendungen, in denen die Entscheidung begrüßt wird und gleichzeitig das endgültige Aus für die Errichtung der dritten Piste am Flughafen Wien gefordert wird. Auch Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) äußerte sich bereits dahingehend, dass ihrer Ansicht nach das Projekt endgültig abgeblasen ist. „Wir werden in Zukunft deutlich weniger fliegen, als noch heute. Es ist aus diesem Grund wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll, den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien nicht weiter voranzutreiben“, so das Regierungsmitglied in einer ersten Stellungnahme. Der für Luftfahrt innerhalb des Gewessler-Ministeriums zuständige Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) äußerste sich bislang nicht öffentlich.

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Österreich: Rechnungshof kritisiert nichtvorhandene Drohnenabwehr

Technik zur Abwehr von Drohnen auf Flughäfen würde man logischerweise an Flughäfen vermuten. In Österreich war das aber nicht der Fall, denn diese lagerte das Innenministerium an anderen Orten und schaffte diese im Bedarfsfall erst zeitaufwendig heran. Der Rechnungshof kritisiert die Vorgehensweise. Dieser nahm den Zeitraum von 2013 bis 2017 unter die Lupe und kam zum Schluss, dass die Praxis des Innenministeriums realitätsfern war. Weder Austro Control noch die österreichischen Flughäfen haben eine entsprechende stationäre Technik zur Verfügung gehabt. Kam es zu Störungen durch Drohnen, so musste das Bundesministerium für Inneres diese zunächst sprichwörtlich ankarren und somit war der Einsatz laut Rechnungshof nur zeitverzögert möglich. „Weil ein erhebliches Risiko für Personen- und Sachschäden bestehe, empfahl der Rechnungshof dem Innenministerium, für die größten Flughäfen zumindest je ein Drohnenabwehrsystem vor Ort bereitzustellen. Zudem sollen Strategien zur Drohnenabwehr für Flughäfen entwickelt werden“, ist in der Mitteilung der Parlamentsdirektion zu lesen.

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Korean Air macht Stadtbüros dicht

Das Skyteam-Mitglied Korean Air schließt die Stadtbüros in Wien, Zürich, Rom, Mailand, Madrid und Frankfurt am Main. Der Carrier will sich angesichts der Corona-Pandemie neu aufstellen und künftig stark auf direkte Kommunikation setzen. In Europa werden die Büros in London, Paris, Amsterdam und Prag erhalten bleiben. Teilweise erfolgt eine Integration der Stadtbüros in jene an den Airports. Die Ansprechpartner sollen laut Mitteilung des Carriers unverändert bleiben. Ob es durch diese Maßnahme auch zum Abbau von Stellen kommen wird, teilte Korean Air nicht mit.

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Staat greift Norwegian doch unter die Flügel

Die schwer angeschlagene Billigfluggesellschaft Norwegian kann nun möglicherweise doch auf eine Finanzspritze der Regierung hoffen. Diese wurde zunächst abgelehnt, doch nun änderte Wirtschaftsministerin Iselin Nybø ihre Haltung. In einer Erklärung teilte sie mit, dass der nun vorgelegte Sanierungsplan tragfähiger erscheint und die Regierung nun die Ansicht vertritt, dass die Gewährung einer staatlichen Unterstützung einen positiven Beitrag für Norwegen leisten könnte. Einen Einstieg des Staats oder gar eine Verstaatlichung schließt Nybø jedoch explizit aus. Angeboten wird nun ein „Hybridkredit“, der jedoch eine Grundbedingung hat: Norwegian muss sich auf dem Kapitalmarkt selbst 4,5 Milliarden Norwegische Kronen organisieren. Erst dann würde der Staat quasi aufstocken. Das Vorhaben muss jedoch noch den parlamentarischen Weg passieren. In einer ersten Reaktion sagte Firmenchef Jacob Schram: „Wir haben immer noch einen großen Job vor uns, aber wir nehmen die Unterstützung der Regierung als Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

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