Jan Gruber

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Jan Gruber

Danzig: Lastwagen kracht unter Wizz-Air-A320neo

Noch ist die HA-LJB, ein Airbus A320neo der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air, nicht einmal ein halbes Jahr alt, doch schon reparaturbedürftig. Ein Mercedes-Lastwagen krachte am 7. Jänner 2021 auf dem polnischen Flughafen Danzig unter den Mittelstreckenjet. Es entstand bloßer, aber teurer Sachschaden. Eine Sprecherin des Airports bestätigte, dass niemand verletzt wurde. Auch der Fahrer des Lastwagens konnte unverletzt aussteigen. Die HA-LJB wurde für einen Flug nach Stockholm vorbereitet. Aus noch ungeklärter Ursache krachte das Ground Service Fahrzeug unter den Airbus A320neo der Billigfluggesellschaft Wizz Air. Es handelte sich um einen Lastwagen, der das Flugzeug mit Frischwasser versorgen sollte. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass der Lastwagen es beim Rückwärtsfahren stecken geblieben ist und sich am Fahrwerk des Flugzeugs verfangen hat, schreiben lokale Medien. Wie hoch der Sachschaden ist, konnten weder Wizz Air noch der Flughafen Danzig beziffern. Dies muss noch im Rahmen einer Begutachtung festgestellt werden.

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Condor zieht Leipzig-Strecken auf den 30. Jänner 2021 vor

Die Ferienfluggesellschaft Condor kündigt die Aufnahme einiger Routen ab Leipzig/Halle zum 30. Jänner 2021 an. Hintergrund ist, dass das deutsche Bundesland Sachsen die Winterferien vorziehen wird. Zwei Mal wöchentlich bringt Condor Urlauber wieder in den ägyptischen Badeort Hurghada und steuert drei Mal pro Woche die Kanaren an. Freitags geht es nach Teneriffa, samstags nach Fuerteventura und sonntags nach Gran Canaria. „Die Sehnsucht nach Urlaub ist groß, das sehen wir an unseren Flügen auf die Kanarischen Inseln, nach Kuba, in die Dominikanische Republik oder auf die Malediven. Wir freuen uns, dass verantwortungsbewusstes Reisen pünktlich zu den Winterferien auch für unsere Kunden ab Leipzig wieder möglich ist – mit garantiert menschenleeren Stränden, Sonne und Erholung“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup.

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Dortmund: 55 Prozent weniger Passagiere im Jahr 2020

Der Flughafen Dortmund musste im Jahr 2020 einen 55-prozentigen Fluggastrückgang verzeichnen. Insgesamt fertigte der Airport 1.220.624 Passagiere ab. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich um 48 Prozent. Die meisten Reisenden flogen nach Kattowitz, Bukarest und Sofia. „Ein sehr schwieriges Jahr für die gesamte Branche geht zu Ende. Die Corona-Pandemie hat uns vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt und ein Höchstmaß an Flexibilität gefordert. Die Themenstellungen reichten von der Erstellung von Hygienekonzepten, der Einführung der Kurzarbeit und der Etablierung von Testzentren über das fast vollständige Erliegen des Flugverkehrs, bis hin zur Etablierung einer Wizz Air Base und dem Wiederanlaufen des Flugverkehrs. Auch wenn wir im Vergleich zum Durchschnitt aller deutschen Airports das Jahr 2020 prozentual besser abgeschlossen haben, haben wir unser eigentliches Ziel, an das Rekordjahr 2019 anzuknüpfen, weit verfehlt“, fasst Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber zusammen. Für das Jahr 2021 ist van Bebber vorsichtig optimistisch: „Die gute Zusammenarbeit mit unseren Systempartnern auch in der Krise, die Flexibilität und die Einsatzbereitschaft der gesamten Belegschaft, der Rückhalt unserer Konzernmutter DSW21 und nicht zuletzt auch das Bekenntnis unserer größten Kundin Wizz Air zum Standort Dortmund lassen uns zuversichtlich in die Zukunft schauen. Wir gehen davon aus, dass es im Laufe des Jahres 2021 eine substanzielle Erholung des Luftverkehrs geben wird. Eine genaue Passagierprognose während der Corona-Pandemie ist nahezu unmöglich – das hat uns das Jahr 2020 eindrucksvoll gezeigt. Für uns ist es wichtig, 2021 einen deutlichen Schritt in die richtige Richtung zu machen, damit wir 2022 wieder an das Jahr 2019 anknüpfen können. Bei einer

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Österreich verlängert Bann für UK- und Südafrika-Flüge

Die österreichische Regierung verlängert die Landeverbote für Passagierflugzeuge, die im Vereinigten Königreich bzw. Südafrika gestartet sind, um vorerst zwei Wochen. Der Bann wäre eigentlich am 10. Jänner 2021 ausgelaufen. Das Sozialministerium hält es allerdings für notwendig die Maßnahme aufrecht zu erhalten. Das für die Piloten und Fluggesellschaften notwendige NOTAM wurde noch nicht publiziert. Dieser Schritt soll allerdings zeitnah nachgeholt werden. Aufgrund einer neuen Virusmutation untersagt Österreich ankommende Passagierflüge (nonstop), die in Südafrika bzw. im Vereinigten Königreich gestartet sind. Umsteigeverbindungen sind allerdings von diesem Bann nicht erfasst.

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737-Max: USA verhängen 2,513 Milliarden Dollar Strafe gegen Boeing

Gegen eine Zahlung von 2,513 Milliarden U.S.-Dollar stellen die amerikanischen Strafermittler das Verfahren gegen Boeing ein. Die Vorwürfe, die im Zusammenhang mit der 737-Max erhoben werden, sind heftig. Das Justizministerium der Vereinigten Staaten gab am Donnerstag bekannt, dass man sich mit dem Flugzeugbauer auf die Zahlung der eingangs genannten Summe geeinigt hat. Ermittelt wurde wegen einer „Verschwörung zum Nachteil der USA“. Bundesanwältin Erin Nealy Cox sagte in einem Statement, dass die Mitarbeiter von Boeing Profit vor Transparenz gestellt haben. In diesem Zusammenhang wurden der FAA essentielle Informationen verschwiegen und gleichzeitig wurden entsprechende Vertuschungshandlungen vorgenommen. Mit der Zahlung der Strafe soll der Konzern nun für das „kriminelle Verhalten der Mitarbeiter zur Rechenschaft gezogen werden“. Ein Teil des Milliardenbetrags soll an die Hinterbliebenen der beiden fatalen Abstürze fließen. Auch Airlines sollen von der Einigung profitieren. Laut Ermittlungsbehörden war Boeing in Sachen MCAS geständig. Das Unternehmen habe die Aufsichtsbehörde FAA bezüglich dieses Systems getäuscht, so dass in wichtigen Dokumenten die Informationen über MCAS fehlten, so das Justizministerium der USA. Die Strafsumme schlüsselt sich wie folgt auf: rund 243,6 Millionen U.S.-Dollar erhält das Justizministerium als Bußgeld rund 500 Millionen U.S.-Dollar fließen an die Hinterbliebenen der beiden fatalen Abstürze rund 1,77 Milliarden U.S.-Dollar fließen an die Betreiber der Boeing 737-Max als Entschädigung

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Sommer 2021: Easyjet konzentriert sich in Österreich auf Innsbruck und Wien

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird die Präsenz in Österreich im Sommerflugplan 2021 – im direkten Vergleich mit dem Angebot „vor Corona“ – deutlich reduzieren. Derzeit plant das Unternehmen nicht die Routen ab Graz und Salzburg zu reaktivieren. Ab der Mozartstadt soll jedoch im Winter 2021/22 wieder nach Deutschland geflogen werden. Easyjet gewährte Aviation Direct einen ersten Einblick in die für den Sommerflugplan 2021 ab österreichischen Flughäfen geplanten Strecken. Aus der übermittelten Liste der Routen geht hervor, dass die Angebote ab Salzburg und Graz nach momentanem Stand im Sommerflugplan 2021 nicht mehr aufgenommen werden sollen. Betroffen sind beispielsweise die Verbindungen nach Berlin. „Grundsätzlich überprüfen wir unseren Flugplan fortlaufend mit dem Ziel, diesen mit den sich ändernden Reisebeschränkungen und der Nachfrage in Einklang zu bringen. Wir behalten uns stets vor, unser Flugprogramm flexibel hochzufahren, sollte die Nachfrage vorhanden sein“, so eine Sprecherin des Unternehmens. Ab Salzburg sollen die Deutschland-Strecken nach Berlin und Hamburg wieder im Winterflugplan 2021/22 bedient werden. Das Angebot ist bereits buchbar, so der Carrier. Auch in Wien-Schwechat wird der Carrier mit einem reduzierten Angebot in den Sommerflugplan 2021 gehen. Derzeit sind nur noch vier Routen ab dem größten Airport Österreichs geplant. Generell wird Easyjet die Präsenz in der Alpenrepublik auf die Flughäfen Innsbruck und Wien konzentrieren. Die nachstehend dargestellte Streckenliste wurde von der Billigfluggesellschaft auf Anfrage an Aviation Direct übermittelt und stellt den Planungsstand vom 8. Jänner 2021 dar. Änderungen sind aufgrund der derzeit unklaren Situation rund um Corona und die Einreise- und Quarantänebestimmungen jederzeit möglich. geplante Easyjet-Strecken ab Innsbruck:

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Schnelltests: AUA entscheidet im Jänner 2021 über neues Konzept

Seit 15. Dezember 2020 führt Austrian Airlines keine verpflichtenden Antigen-Schnelltests mehr durch. Bis dahin testete das Lufthansa-Konzernmitglied ein solches Verfahren auf Flügen von/nach Hamburg sowie Berlin. Über eine mögliche Fortführung ist noch keine Entscheidung gefallen. Eine Sprecherin erklärt dazu gegenüber Aviation Direct: “Der Probebetrieb für die Antigen-Schnelltests auf unserer Strecke nach Hamburg ist seit 15. Dezember abgeschlossen. Aktuell sind wir gerade dabei die Erkenntnisse sowie das Kundenfeedback auszuwerten, um daraus das weitere Testkonzept zu gestalten. Rund 600 Personen haben wir während der Testphase in Wien getestet (inkludiert die Flüge nach Berlin & Hamburg). Aus dem Kundenfeedback geht auf jeden Fall hervor, dass der Test so kurz vor dem Abflug das subjektive Sicherheitsgefühl gesteigert hat. Der einfache Registrierungsprozess und der leichte Zugang zum Testzentrum im Terminal wurde von den Kunden ebenfalls sehr geschätzt.” Der “Knackpunkt” so genannten “Tested Flights” war, dass diese den Passagieren keine Einreiseerleichterungen brachten. Deutschland pocht auf PCR-Befunde und auch diese befreien nicht von einer Quarantäne. Österreich anerkennt erst seit dem 19. Dezember 2020 die Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, modifizierte jedoch die Einreiseverordnung dahingehend, dass aus fast allen Ländern der Welt kommend eine Quarantäne angetreten werden muss. Zwar gibt es sowohl in der Bundes- als auch in der Alpenrepublik zahlreiche Ausnahmen, doch können auch diese Fälle nicht von verpflichtenden Antigen-Schnelltests vor jedem Abflug profitieren. Offensichtlich fehlt in Europa der politische Wille ein Verfahren, das Austrian Airlines bis zum 15. Dezember 2020 getestet hat, anzuerkennen. Zu sehr ist man damit beschäftigt nach Möglichkeit alle Reisen zu unterbinden. Dafür spricht auch

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Österreich: Erster Ausblick auf den Wizz-Air-Sommerflugplan 2021

Derzeit fliegt Wizz Air ab Wien deutlich weniger als vor der Corona-Pandemie. Ab Salzburg pausiert das Angebot, das kurzzeitig im Sommer 2020 bedient wurde, komplett. Das soll sich aber – sofern es die Pandemielage zulässt – ab April 2021 ändern. Der Lowcoster plant das Programm nach und nach hochzufahren. Aus einer von Wizz Air an Aviation Direct übermittelten Streckenliste für die Basis Wien sowie Salzburg geht hervor, dass ab der Mozartstadt die Ziele Bukarest und Skopje nicht mehr reaktiviert werden sollen. In Wien trifft es Bremen. Die drei genannten Routen sind auch nicht mehr auf der Homepage der Billigfluggesellschaft gelistet. Wizz Air wies im Zuge der Übermittlung der ab Österreich angestrebten Routen ausdrücklich darauf hin, dass diese den Planungsstand vom 7. Jänner 2021 darstellen. Aufgrund der Pandemielage sowie der damit verbundenen Einreise- und Quarantänebestimmungen sind Änderungen jederzeit möglich. Den “finalen” Sommerflugplan 2021 für Salzburg und Wien wird die Fluggesellschaft so spät wie möglich fixieren. Diese Vorgehensweise haben auch die meisten Mitbewerber gewählt. „Wizz Air befolgt die Vorschriften und respektiert alle behördlichen Auflagen und Gesetzte. Der Flugplan in Österreich wird, sobald es die Reisebeschränkungen zulassen, die nicht im Zuständigkeitsbereich von Wizz Air liegen, voll umfänglich durchgeführt. Wir beobachten kontinuierlich die Nachfrage und die geltenden Reisebeschränkungen und aktualisieren die Website entsprechend”, so eine Sprecherin der Billigfluggesellschaft gegenüber Aviation Direct. Ab Salzburg mit Stand 7. Jänner 2021 geplant: (Änderungen jederzeit möglich) Tuzla Varna (Schwarzes Meer) St. Petersburg Belgrad Kiew-Schuljany Larnaka Ab Wien mit Stand 7. Jänner 2021 geplant:(Änderungen jederzeit möglich) Tirana Eriwan Brüssel-Charleroi

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Tui Österreich: Kinder reisen vergünstigt mit

Der Reiseveranstalter Tui Österreich bietet bis 18. Jänner 2021 für Buchungen von Sommerurlauben eine Sonderaktion für Kinder an. Bei Eigenanreise sind diese kostenfrei dabei. Handelt es sich um Pauschalreisen mit Flug, so wird eine Gebühr ab 149 Euro fällig. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Hotelanlagen, die von der Tui Group selbst betrieben werden. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt allerdings sieben Tage, so dass Kurzurlaube nicht erfasst sind. Der Konzern weist in einer Aussendung darauf hin, dass bis 14 Tage vor Abflug die Reise kostenfrei storniert oder umgebucht werden kann. Weiters ist laut Tui ein sogenannter “Covid Protect-Reiseschutz” ohne Aufpreis inkludiert. Die Kinderaktion hat folgende Einschränkungen: “Die Sparpreise gelten für mindestens ein Kind im Alter von 2 bis 11 Jahren bei einer Zimmerbuchung mit mindestens zwei Vollzahlern für den Sommer 2021. Die TUI Kinderpreise sind von 6. bis 18. Jänner 2021 in ausgewählten Hotels buchbar und gelten nach Verfügbarkeit für Reisen von mindestens einer Woche für Aufenthalte von 1. April bis 31. Oktober 2021.”

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Sale and Leaseback: Lufthansa machte acht Flugzeuge zu Geld

Bislang äußerte sich Lufthansa stets kritisch zu Sale-and-Leaseback-Transaktionen. Der Konzern teilte mit, dass seit Juli 2020 insgesamt acht Maschinen zu Geld gemacht und zurückgeleast wurden. Es handelt sich um fünf Airbus A350 sowie drei A320. Lufthansa erlöste so 500 Millionen Euro. Aufgenommen wurden besicherte Kredite und Schuldscheine. Als Sicherheit dienen die acht Flugzeuge. An den Finanzierungen beteiligten sich Banken, Pen­sions­fonds und Unternehmensinvestoren insbesondere aus Europa und Asien. Der Kranich schreibt in einer Mitteilung, dass man “auch im Vergleich mit den zuletzt begebenen Anleihen attraktive Kondi­tionen vereinbaren” konnte. „Wir sind einen weiteren erfolgreichen Schritt gegangen, bestehende Verbindlich­keiten zu refinanzieren, die 2021 fällig werden. Die Transaktio­nen zeigen erneut das Vertrauen, das der Markt in unser Unternehmen und unsere Restrukturierungsmaßnahmen hat. Uns ste­hen dabei ver­schiedenste Finanzie­rungsinstrumente zur Verfügung und Flugzeug­finanzierungen werden weiterhin eine wesentliche Rolle in unserer Finanzierungs­strategie spielen, da sie finanziell attraktive Konditionen bieten“, erklärt Wilken Bormann, Executive Vice President Corporate Finance der Lufthansa Group.

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