Jan Gruber

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Jan Gruber

S7 Airlines kehrt nach Wien und Düsseldorf zurück

Die russische S7 Airlines kündigt die Wiederaufnahme der Verbindungen von Moskau-Domodedovo nach Wien und Düsseldorf an. Die Deutschland-Strecke wird ab 11. Dezember 2020 jeweils einmal pro Woche bedient. In die österreichische Hauptstadt geht es wieder ab 27. Dezember 2020 und zwar jeweils an Samstagen. Der Carrier weist darauf hin, dass ausländische Staatsbürger, die zur Einreise in die Russische Föderation berechtigt sind, vor dem Abflug bei der Bordkartenkontrolle einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorweisen müssen. Dieser muss in englischer oder russischer Sprache abgefasst sein. Das Einsteigen in die Flüge ab Moskau ist nur für die nachstehenden Personengruppen, die nach Deutschland bzw. Österreich einreisen dürfen, möglich: Staatsbürger Deutschlands bzw. Österreichs, der Schengen-Länder und der Europäischen Union sowie deren unmittelbare Familie; Staatsbürger mit einer Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, den Ländern des Schengener Abkommens oder der Europäischen Union, Andorra, dem Vatikan, San Marino; Diplomaten und konsularisches Personal. Der Flugplan auf einem Blick: Düsseldorf an Freitagen: S7 3571 Moscow 12:30 – Dusseldorf 13:55 S7 3572 Dusseldorf 14:55 – Moscow 20:15 Wien an Samstagen: S7 3567 Moscow 12:30 – Vienna 13:55 S7 3568 Vienna 14:55 – Moscow 20:15

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Vida: „Ryanair zahlt in Wien teilweise Monatsgehälter unter 500 Euro aus“

Die österreichische Verkehrsgewerkschaft Vida hält die von der Ryanair-Tochter Buzz in Wien praktizierte „Selbstständigkeit“ für nicht legal. Die Arbeitnehmervertreter reagierten auf einen Bericht von Aviation Direct, in dem aufgedeckt wurde, dass die polnische Fluggesellschaft in Wien Personal mit slowakischem Gewerbeschein als „Selbstständige“ einsetzt. Daniel Liebhart, Vida-Fachgruppenchef, dazu: „Dazu muss man wissen, dass die Ryanair-Basis am Flughafen Wien an die polnische Buzz übergeben wurde. Das heißt, selbstständige Piloten könnten demnächst auch vom Flughafen Wien aus starten und landen. Aus arbeitsrechtlicher Sicht ist es aber ein sehr schmaler Grat, einen Piloten in Österreich bei einer Airline selbstständig tätig sein zu lassen. Bei einer Linien-Airline sehen wir es als nahezu ausgeschlossen an, dass dies rechtlich korrekt durchgeführt werden kann. Man müsste den Piloten eine große Autonomie zukommen lassen, die eigentlich aufgrund der strikten Safety Procedures in einer Airline im Linienverkehr nicht gegeben sein kann“. Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass es „selbst nach der Auslegung der WKÖ in der Praxis kaum möglich ist selbständige Piloten bei einer Airline im Linienverkehr einzusetzen“. Daher fordert Liebhart nun abermals das Einschreiten der heimischen Behörden: „Einmal mehr sind die zuständigen Behörden gefordert, die dubiosen Vorgänge bei Buzz, ein Unternehmen des Ryanair-Konzerns, zu überprüfen. Im konkreten Fall muss geprüft werden, ob eine Sozialversicherungspflicht vorliegt und ob die Beiträge korrekt abgeführt wurden“. Seit 1. Jänner 2020 obliegt diese Pflicht dem Finanzministerium. Vida: „Lohnzettel der Ryanair Basis Wien deuten auf Lohn- und Sozialdumping hin“ „Wir haben derzeit vermehrt Anfragen von besorgten bei Ryanair beschäftigten Vida-Mitgliedern, wie es mit ihren Arbeitsplätzen

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Lufthansa: „Sprunghafter Buchungsanstieg“

Die Lufthansa-Gruppe verzeichnet eigenen Angaben nach eine verstärkte Nachfrage in der bevorstehenden Weihnachts- und Neujahreszeit. In einer Aussendung schreibt der Konzern von einem „sprunghaft gestiegenen Anstieg von interkontinentalen und innereuropäischen Buchungen“. „In der vergangenen Woche haben bis zu 400 Prozent mehr Menschen Ziele in Übersee sowie Süd- und Nordeuropa gebucht als in der Vorwoche. Besonders gefragt waren dabei Flugziele in Südafrika (Kapstadt, Johannesburg), Namibia (Windhoek), auf den Kanarischen Inseln, Madeira sowie Sonnenziele im Mittelmeerraum, aber auch schneesichere Gebiete in Nordfinnland“, so Lufthansa. Lufthansa reagiert auf die gestiegene Nachfrage mit Neu- und Wiederaufnahmen von Zielen in Europa, aber auch mit Frequenzaufstockungen bestehender Verbindungen. So fliegt Lufthansa von Frankfurt und München nun nahezu jede Insel der Kanaren an und wird ab dem 19. Dezember erstmals die Inseln La Palma und Fuerteventura nonstop ab Frankfurt anbieten. Wieder im Flugplan ab Frankfurt und München sind dann auch Sevilla und Palermo. Ab Frankfurt zusätzlich im Programm: Heraklion auf der griechischen Insel Kreta. Neben den klassischen Sonnenzielen stehen die Skigebiete in Nordfinnland wieder im Flugplan. So erreicht man über Weihnachten und Neujahr ab Frankfurt Ivalo und Kuusamo sowie ab München Kittilä. Für Flüge ab Frankfurt nach Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, Madeira, Malta, Larnaka/Zypern und Faro/Algarve und ab München nach Mallorca, Faro/Algarve, Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa werden die Kapazitäten deutlich ausgebaut und diese Sonnenziele nun teilweise mehrmals wöchentlich angeboten. Darüber hinaus werden auch klassische Strecken der Lufthansa wieder in den Flugplan aufgenommen. So ab Frankfurt unter anderem Dublin, Danzig, Salzburg, Turin und Neapel. Ab München findet

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Wizz Air UK kündigt Basis in Cardiff an

Der britische Billigflieger Wizz Air UK kündigt die Eröffnung einer weiteren Basis im Vereinigten Königreich an. Der Carrier wird einen Mittelstreckenjet des Typs Airbus A321 auf dem Flughafen Cardiff stationieren. Es handelt sich um die vierte UK-Base. Derzeit unterhält Wizz Air UK in Luton, Gatwick und Doncaster/Sheffield Stützpunkte. Das Unternehmen wurde als Brexit-Absicherung gegründet, da ab 1. Jänner 2021 die bisherigen Freiheiten von EU-Carriern im Vereinigten Königreich wegfallen werden. Umgekehrt betrifft dies britische Fluggesellschaften im Unionsgebiet. „Dies ist eine extrem aufregende Zeit für Wizz Air, da wir unsere Präsenz im Vereinigten Königreich noch weiter ausbauen. Die Schaffung unserer vierten britischen Basis am Flughafen Cardiff spiegelt das kontinuierliche Engagement von Wizz Air wider, den britischen Markt zu bedienen und wirtschaftliches Wachstum zu generieren, da wir Arbeitsplätze vor Ort schaffen, die Tourismus- und Gastgewerbebranche stimulieren und unser Versprechen einhalten, erschwingliche Direktflüge zu spannenden Urlaubszielen anzubieten. Die heutige Expansion nach Wales bringt der Region mehr Konnektivität, so dass die Passagiere an Bord unserer jungen und umweltfreundlichen Flugzeugflotte von Wizz Air die Vorteile der extrem niedrigen Tarife nutzen können, um zu ihren sonnigen Lieblingsurlaubszielen zu reisen. Mit der Aufnahme von 47 neuen Strecken ab Großbritannien in diesem Jahr sorgen wir dafür, dass die Passagiere bald wieder erstaunliche Reiseerinnerungen sammeln können“, so Owain Jones, Geschäftsführer von Wizz Air UK. Die neuen Strecken im Überblick: Route  Flugtage  Startdatum  Tarife ab** Cardiff – Tenerife  Montag, Mittwoch, Freitag 26. März 2021 GBP 31,99  Cardiff – Heraklion  Montag, Mittwoch, Freitag (Sommerdestination) 26. März 2021 GBP 36,99 Cardiff – Larnaca 

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Österreichs „Anti-Weihnachten-Verordnung“ soll nur bis 10. Jänner 2021 gelten

Noch wurde die „Anti-Weihnachtsreisen-Verordnung“ seitens der österreichischen Behörden nicht formell erlassen, aber weitere Details wurden kommuniziert. Diese soll am 19. Dezember 2020 in Kraft treten und bis inklusive 10. Jänner 2021 gelten. Ab dem 11. Jänner 2021 will man wieder zu den momentan praktizierten Einreisebestimmungen zurückkehren. Die Maßnahme der Regierung zielt ganz offensichtlich darauf ab, dass Menschen, die das Weihnachtsfest mit ihren im Ausland lebenden Angehörigen verbringen wollen oder aber außerhalb Österreichs arbeiten und in der österreichischen Heimat mit ihren Familien die Zeit verbringen wollen, schikaniert werden sollen. Anders ist nicht zu erklären, dass Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) sagte, dass „großes Mühsal“ auf diese Personen zukommen wird. Die Regierung wird dabei ungeachtet des Umstands, dass man in Österreich selbst derzeit eine erheblich höhere Sieben-Tages-Inzidenz hat, alle Personen, die aus Gebieten bzw. Ländern, die eine Inzidenz über 100 haben, in Zwangsquarantäne stecken. Das gilt somit für so ziemlich alle Länder in Europa. Bemerkenswerterweise liegt diese in Österreich derzeit laut AGES bei 311,5. Ausnahmen wird es für Geschäftsreisende geben, wobei diese noch nicht im Detail mitgeteilt wurden, da die Verordnung noch nicht im Bundesgesetzblatt publiziert wurde. Wer eben kein Geschäftsreisender ist, muss zehn Tage in Quarantäne und kann sich „frühestens“ ab dem fünften Tag auf eigene Kosten „freitesten“. Ab dem 11. Jänner 2021 soll dann wieder ein negativer PCR-Test, der bei der Einreise in Österreich vorgezeigt werden muss, ausreichend sein. Ist das Herkunftsland nicht mit der höchsten Reisewarnstufe belegt, so ist dann wieder überhaupt kein Befund erforderlich.

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Ryanair macht Basis Wien mit Jahresende dicht

Die Bediensteten der Ryanair-Basis Wien erreichte am Mittwoch eine Hiobsbotschaft. Der irische Carrier schließt die aus drei Boeing 737-800 bestehende Base mit Jahresende. Für das Personal hat das fatale Konsequenzen, denn entweder sie ziehen nach Dublin, Athen oder Thessaloniki um oder sie sind ihre Jobs und damit ihr Einkommen los. Bereits vor einigen Wochen drängte Ryanair ihre eigenen Mitarbeiter in unbezahlte Urlaube und das mit knallharten Methoden, denn wer das nicht wollte, riskierte die Kündigung. Die Wiener Basis wurde nur eröffnet, um die damalige Tochtergesellschaft Laudamotion und natürlich auch deren Personal massiv unter Druck setzen zu können. Da man den Lauda-Mitarbeitern die Löhne deutlich senken konnte, kann nun Lauda Europe billiger produzieren als Ryanair selbst. Doch der Ersatz für die Kapazität der Ryanair-Basis Wien, ist bereits Ende Oktober eingerichtet wurden. Die polnische Konzernschwester Buzz eröffnete eine Basis und führt statt der Ryanair DAC zahlreiche Flüge durch. Waren es anfangs noch polnische Mitarbeiter, die aus Kattowitz eingeflogen sind, bedient man sich nun Personen mit slowakischem Gewerbeschein, die formell als Selbstständige tätig sind, berichtet Aviation Direct. Wie viel Ryanair-Mitarbeiter in Wien von der Schließung der Ryanair-DAC-Basis betroffen sind, ist unklar. Stationiert waren drei Boeing 737-800, jedoch gibt es keinerlei Angaben darüber wie viele Personen bereits vor der Hiobsbotschaft gekündigt wurden. Aviation Direct liegt das interne Schreiben, in dem das Wiener Ryanair-Personal über die Schließung der Basis sowie der Wahlmöglichkeit Kündigung oder nach Irland bzw. Griechenland gehen, mitgeteilt wird vor. Mit 1. Jänner 2021 werden daher in Wien die Ryanair-Töchter Lauda Europe und

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Gewerkschaft: Buzz setzt slowakische „Selbstständige“ ab Wien ein

Slowakische und spanische Gewerkschaften erheben schwere Vorwürfe gegen die neuerdings ab Wien tätige Ryanair-Tochter Buzz. Kamen anfangs noch aus Kattowitz eingeflogene Flugbegleiter und Piloten zum Einsatz, soll man laut den Arbeitnehmervertretern auf Slowaken umgestellt haben. Pikant ist aber ein kleines Detail: Laut Gewerkschaften sollen diese als Selbstständige tätig sein. Die spanischen Arbeitnehmervertreter sehen das nicht ohne Grund mit großer Sorge, denn Ryanair praktiziert dieses Modell in vielen Ländern und verbrannte sich wiederholt wegen gerichtlich festgestellter Scheinselbstständigkeit die Finger. Indes klagt die spanische USO gegen Laudamotion und Lauda Europe auf Feststellung eines Betriebsübergangs. Aus internen Buzz-Unterlagen, die der slowakischen Gewerkschaft zugespielt wurden und von Aviation Direct gesichtet wurden, geht hervor, dass in den ab Wien betriebenen Buzz-Flugzeugen sowohl Piloten als auch Flugbegleiter zum Einsatz kommen, die in der Slowakei einen entsprechenden Gewerbeschein lösen sollten und formell als Selbstständige für die polnische Buzz-Tochter fliegen. Wenig überraschend ist, dass die Konzernmutter in Dublin als auch die Tochter in Polen, deren Zentrale sich in der Nähe des Flughafens Chopin befindet, für eine Stellungnahme nicht erreichbar waren und auf E-Mails nicht geantwortet haben. Leiharbeit ist bei Buzz keine Neuigkeit, denn nahezu das gesamte fliegende Personal wird über eine konzerninterne „Agentur“ namens Warsaw Aviation beschäftigt. Der nunmehrige Einsatz von „Selbstständigen“ mit slowakischem Gewerbeschein zeigt, dass die Ryanair Group wieder in alte Muster zurückfällt. Der Konzern verbrannte sich in Deutschland, Frankreich, Irland, Italien und in anderen EU-Staaten aufgrund dieser Praxis enorm die Finger, musste heftige, gerichtlich festgestellte Strafen und Nachzahlungen an die Steuer- und Sozialversicherungsbehörden bezahlen. Da

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Flugstreichungen: Ryanair wird noch kundenunfreundlicher

Die Ryanair Group verschärft die kundenunfreundlichen Maßnahmen, wenn das Unternehmen selbst Flugverbindungen streicht. Nun bucht das Unternehmen eigenmächtig auf andere Reisetermine um und lässt die Kunden nicht mehr streckennetzweit eigenständig umbuchen. Gestrichene Buchungen konnten betroffene Passagiere ursprünglich bis zu drei Monate nach hinten verschieben und konnten diese auf jede beliebige Strecke, die von der Ryanair Group bedient wird, ändern. Vor einigen Wochen wurde der mögliche Umbuchungszeitraum auf 14 Tage geändert. Nun verschärft Ryanair das kundenfeindliche Verhalten abermals: Der Carrier schreibt nun neue Reisetermine vor. Ist man damit nicht einverstanden führt nun kein Weg mehr am Kundenservice vorbei, denn die Buttons für Erstattung und eigenständige Umbuchungen durch den Kunden wurden deaktiviert. Das Servicecenter ist nur über einen Web-Chat und eine kostenpflichtige Hotline erreichbar. Letzteres ist eigentlich unzulässig, da eine EU-Verordnung vorschreibt, dass solche Telefonate nicht mehr kosten dürfen als ein reguläres Festnetztelefonat. Ryanair ist hier kein Einzelfall, denn eine Vielzahl von Fluggesellschaften pfeift auf die Vorschrift und setzt der Kundschaft kostenpflichtige Hotlines vor die Nase. Beim „Ryanair Service“ erleben von Streichungen betroffene Passagiere nun „Frühlingserwachen“, denn Umbuchungen auf andere Strecken oder deutlich spätere Termine sind nur gegen eine horrende Zusatzgebühr und die Aufzahlung der Tarifdifferenz möglich. Die einzige Alternative wäre die Erstattung des Flugpreises. Genau das konnte jedoch bis vor wenigen Tagen noch eigenständig online eingeleitet werden, doch nun ist eine Kontaktaufnahme mit dem schwer erreichbaren Kundenservice, der eher als Abwimmelungsanstalt fungiert, nötig. Von Streichungen betroffene Passagiere, die wirklich reisen wollen oder müssen, sollten sich vom „Kundenservice“ des Billigfliegers nicht abwimmeln

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Austrian Airlines flottet weitere DHC Dash 8-400 aus

Ungeachtet dessen, dass die Nachfrage in der Luftfahrt derzeit sehr gering ist und der Maschinentyp DHC Dash 8-400 bei Austrian Airlines auf vielen Strecken das einzige Muster ist, das einigermaßen wirtschaftlich verträglich betrieben werden kann, schreitet die Ausflottung weiter voran. Das Unternehmen erklärte bereits vor einigen Wochen gegenüber Aviation Direct, dass man am ursprünglichen Plan festhält und sich bis zum Frühjahr von allen verbliebenen Turbopropflugzeugen trennen wird. Unter anderem führt man an, dass man größere Jets angeblich umweltfreundlicher betreiben könnte. In Branchenkreisen stößt das Verhalten von Austrian Airlines auf Unverständnis, denn die Betriebskosten des wesentlich größeren Musters Embraer 195 sind erheblich höher. Angesichts der zum Teil äußerst schwachen Buchungs- und Auslastungslage bleiben momentan enorm viele Sitze leer. Dies führt auch dazu, dass Austrian Airlines auf klassischen Jet-Strecken wie Frankfurt am Main oder Berlin verstärkt die Dash 8-400 zum Einsatz bringt. Allerdings will man die Turboprops dennoch loswerden. Um dies zu manifestieren verlässt nun mit der OE-LGA die nächste Dash 8-400 die Flotte. Diese wird nach Zagreb überstellt und soll nach Angaben des Unternehmens dort einem Käufer übergeben werden. Auf dem von der Austro Control geführten Flugzeugregister sind damit mit Stand 2. Dezember 2020 die nachstehenden DHC Dash 8-400 auf Austrian Airlines eingetragen: OE-LGA OE-LGH OE-LGI OE-LGJ OE-LGK OE-LGL OE-LGM OE-LGN OE-LGO OE-LGQ

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Nehammer droht Weihnachtsurlaubern mit „großem Mühsal bei der Wiedereinreise“

Die österreichische Bundesregierung verkündete am Mittwoch einige Lockerungsschritte. Beispielsweise sollen der Handel und körpernahe Dienstleistungen ab 7. Dezember 2020 wieder öffnen dürfen. Gastronomie, Hotellerie und Touristik müssen sich jedoch noch rund vier Wochen gedulden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kündigte an, dass jene Wirtschaftsbereiche, die noch geschlossen bleiben müssen, ab 7. Jänner 2021 wieder öffnen dürfen. Bis Jahresende soll diesen ein 50-prozentiger Umsatzersatz ausbezahlt werden. Ab 1. Jänner 2021 gibt es nur noch die Möglichkeit den Fixkostenzuschuss zu beantragen. Unter Hinweis auf ausländische Mitbürger, die im Sommer ihre Urlaube in der Heimat verbracht haben, kündigt Kurz ein „konsequentes Grenzregime“ an. Dadurch sollen erneute Einschleppungen aus dem Ausland vermieden werden. Ohne konkret die Staaten zu nennen, war eine Andeutung in Richtung Türkei und Balkanländer wahrnehmbar. Im Inland will die Regierung ab 7. Dezember 2020 wieder zu nächtlichen Ausgangssperren zurückkehren. Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kündigt an, dass noch vor den Weihnachtsfeiertagen neue Einreisebestimmungen erlassen werden. Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, müssen künftig zehn Tage in Quarantäne. „Freitesten“ soll erst nach fünf Tagen ermöglicht werden. „Wir haben im Sommer gesehen, dass mindestens 72 Prozent der Neuinfektionen auf Rückkehrer aus den Westbalkan-Staaten und der Türkei zurückzuführen sind“, so das Regierungsmitglied. Nähere Einzelheiten zu den neuen Einreisebestimmungen nannte er nicht. „Wer über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen wird, muss wissen, dass es großes Mühsal bei der Wiedereinreise nach Österreich geben wird. Für die Quarantäne muss man sich Urlaub nehmen“, mit diesen Worten will der Minister wohl Reisende von Weihnachtsbesuchen bei Familien im Ausland oder

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