Jan Gruber

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Jan Gruber

Berlin will Terminal 5 temporär schließen

Die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH wird das Terminal 5 („Ex-Schönefeld“) in Kürze vom Netz nehmen. Allerdings nicht kurzfristig, sondern voraussichtlich am März 2021 und dann für zumindest ein Jahr. Das Passagieraufkommen ist wesentlich niedriger als erwartet. Das bedeutet, dass auch Carrier wie Ryanair und Wizzair in das Ende Oktober 2020 eröffnete Terminal 1 umziehen werden. Vor der Corona-Pandemie ging man davon aus, dass die Kapazität der Neubauten T1 und T2 nicht ausreichen werden und entschied daher, dass die alten Schönefeld-Abfertigungsgebäude noch einige Jahre genutzt werden sollen. Parallel dazu sollten Erweiterungen rund um die Terminals 1 und 2 errichtet werden. Das Fluggastaufkommen hält sich am BER – eben aufgrund der Corona-Pandemie – in sehr eng gesteckten Grenzen. Dies hatte zur Folge, dass man das eigentlich betriebsbereite Terminal 2 erst gar nicht eröffnet hat, jedoch zunächst darauf verzichtet hatte die Kapazität des Terminals 5 vom Netz zu nehmen. Das ändert sich nun, denn laut Berliner Morgenpost will Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup am Freitag beim Aufsichtsrat die Genehmigung für die temporäre Schließung der ehemaligen Schönefeld-Gebäude einholen. Der gesamte Flugbetrieb soll dann vorläufig im Terminal 1 abgewickelt werden. Auch besteht die Möglichkeit, dass die BER-Gesellschaft bei steigender Nachfrage einen anderen Weg gehen könnte. Anstatt des Terminals 5 könnte das T2, das sich rechts neben dem T1 befindet, in Betrieb genommen werden. Derzeit ist jedoch nicht absehbar wie hoch das Fluggastaufkommen im Sommer 2021 sein wird. Theoretisch wäre es natürlich auch möglich, dass sowohl das T5 reaktiviert wird als auch das T2 eröffnet wird. Mit Stand

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Diese Ziele bedient Austrian Airlines rund um Weihnachten

Austrian Airlines wird rund um die Weihnachts- und Neujahrszeit den Flugplan temporär aufstocken und auch einige Destinationen, die übergangsweise ausgesetzt sind, temporär wieder anfliegen. Allerdings bleibt es bei manchen Zielen bei einem Kurz-Comeback. Dem Vernehmen nach sind Warmwasser-Ziele auf der Langstrecke zwischen Weihnachten und Neujahr gut nachgefragt. Generell rechnen viele Fluggesellschaften damit, dass in diesem Zeitraum mehr Reisende unterwegs sein werden, sind jedoch für die Zeit nach dem 10. Jänner 2021 äußerst zurückhaltend. In den Reservierungssystemen sind dann wieder branchenweit – mit wenigen Ausnahmen – stark reduzierte Frequenzen eingespielt und einige Destinationen werden wieder pausiert. Ein Sprecher von Austrian Airlines übersandte an Aviation Direct jene Destinationen, die der Carrier in der Weihnachts- und Neujahrszeit ab Wien bedienen wird: Kairo Kapstadt Erbil Tel Aviv Chicago New York Newark Washington Shanghai Male Graz Innsbruck Klagenfurt Jerewan Moskau Domodedovo Kiew Borispil Lemberg Odessa Tirana Sarajevo Sofia Varna Athen Thessaloniki Skopje Chişinău Podgorica Bukarest Iaşi Belgrad Pristina Larnaka Zagreb Warschau Chopin Košice Berlin Düsseldorf Frankfurt Hamburg München Stuttgart Kopenhagen Stockholm Arlanda Basel Genf Zürich Brüssel Lyon Nizza Paris Charles de Gaulle Bologna Mailand Malpensa Rom Fiumicino Venedig Amsterdam London Heathrow Zusätzlich wird auch eine Anbindung von Innsbruck an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main angeboten.

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Köstinger: „Reisebüros erhalten Fixkostenzuschuss bis zu drei Millionen Euro“

Österreichische Reisebüros können laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ab Montagnachmittag Anträge für finanzielle Unterstützung einreichen. Diese sollen aus dem Topf „Fixkostenzuschuss II“ gewährt werden und können bis zu einer Höhe von 800.000 Euro über Finanz-Online beantragt werden. „Keine Branche leidet stärker unter den Folgen der Coronakrise als der Tourismus und die Reisewirtschaft. Wir setzen daher alle Hebel in Bewegung, um die betroffenen Betriebe bestmöglich zu unterstützen. Der Fixkostenzuschuss gehört dabei zu den wichtigsten Instrumenten und hat sich bewährt. Diese Krise ist noch nicht vorbei, die Branche braucht weiterhin Hilfe. Umso wichtiger ist es, dass nun der Fixkostenzuschuss 2 mit bis zu 800.000 Euro ab heute via FinanzOnline beantragbar ist und die Unternehmen bei der Bewältigung ihrer laufenden Kosten unterstützt. Ab Dezember soll dann auch der erweiterte Fixkostenzuschuss bis zu 3 Mio. Euro möglich sein. Ich weiß, wie schwierig die Verhandlungen mit der EU-Kommission diesbezüglich waren und sind. Finanzminister Gernot Blümel hat hier aber nicht lockergelassen und einen Weg gefunden, der das ermöglicht“, so die Bundesministerin. Laut Köstinger, die diese Maßnahme als überlebenswichtig bezeichnet, können Kosten wie Miete bzw. Pacht, „frustrierte Aufwendungen“, Versicherungsprämien oder Leasingraten eingereicht werden. Die so genannten „frustrierten Aufwendungen“ sollen auch den Reisebüros zu Gute kommen. „Diese Maßnahme ist für viele Betriebe überlebenswichtig, um Ausfälle und teilweise drastischen Entfall ihrer Geschäftsgrundlage einigermaßen zu überstehen. Der Fixkostenzuschuss ersetzt laufende Kosten, wie etwa Miete, Pacht, frustrierte Aufwendungen, Versicherungsprämien oder Leasingraten. Aufgrund der Pandemie und der Reisewarnungen bricht den Reisebüros seit Monaten die Geschäftsgrundlage weg. Mit der zweiten Phase des Fixkostenzuschusses haben

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Aeroflot bekommt einen neuen Chef

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot bekommt mit Mikhail Poluboyarinov einen neuen Chef. Der Manager war zuletzt als Direktor der staatlichen Leasinggesellschaft GTLK tätig und folgt auf Vitaly Saveliev, der künftig als Verkehrsminister der Russischen Föderation fungieren soll. Poluboyarinov war in der Vergangenheit für Aeroflot in der Funktion des Deputy CEO tätig, eher im Jahr 2010 zur Leasinggesellschaft GTLK wechselte. Seit 2017 hat er ein Aufsichtsratsmandat bei der größten Fluggesellschaft Russlands. Neuer Chef bei GTLK wird übrigens der momentan amtierende Verkehrsminister, Yevgeny Ditrikh. Somit tauschen die drei Russen ihre Funktionen untereinander durch. Aeroflot ist Mitglied der Luftfahrtallianz Skyteam und die größte Fluggesellschaft Russlands. Sie gilt als vom Kreml kontrolliert und betreibt 294 Verkehrsflugzeuge. Mit Ausnahme der 54 Sukhoi SSJ-100 stammen alle Maschinen von den Herstellern Boeing und Airbus. Zahlreiche weitere Flugzeuge werden über Tochtergesellschaften und Beteiligungen wie Pobeda und Rossiya betrieben.

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EU-Kommission arbeitet an einheitlichen Richtlinien für Schnelltests

Innerhalb der Europäischen Union herrscht bei Schnelltests keinerlei Einigkeit, denn manche Staaten setzen diese bereits für Massentests ein, andere zweifeln an der Zuverlässigkeit. Gemeinsam ist lediglich, dass ein negativer Antigen-Befund zu keinen Einreiseerleichterungen führt. Das soll sich – so der Wille von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen – nun ändern. Zunächst müssen einheitliche Qualitätsstandards geschaffen werden. Auf deren Grundlage will die Kommission durchsetzen, dass die EU-Mitglieder diese gegenseitig anerkennen müssen. Das ist ein erster, aber wichtiger Schritt, dass Antigen-Befunde im Reiseverkehr den PCR-Ergebnissen gleichgestellt werden könnten. Maßgeblich ist, so Ursula von der Leyen, dass die Testkits bei „mindestens“ vier von fünf Infizierten korrekt anschlagen. Auf Basis dieser Vorgabe sollen einheitliche Qualitätsrichtlinien geschaffen werden, denn momentan gibt es viele verschiedene Kits, die jedoch noch nicht bewertet sind und die Ergebnisse zum Teil nicht einmal im Inland anerkannt sind. Die EU-Kommission will nun auf eigene Kosten eine Bewertung der Angebote vornehmen und so für einheitliche Qualitätsrichtlinien sorgen. Das Leitungsorgan der Europäischen Union bestellte bereits in großer Menge Schnelltests, die explizit für den Reiseverkehr bestimmt sind. Gegen den Einsatz stemmen sich jedoch zahlreiche EU-Staaten, darunter bis zuletzt auch Deutschland. In der Bundesrepublik Deutschland deutet sich jedoch ein vorsichtiges Umdenken an, denn man will die Teststrategien der Reiseindustrie nun doch genauer ansehen und evaluieren, ob man eventuell Einreiserleichterungen gewähren kann. Die Airlinebranche setzt große Hoffnungen darauf, dass Antigen-Schnelltests, die vor dem Abflug oder aber auf dem Landweg am Grenzübergang durchgeführt werden, zu Einreiseerleichterungen führen. Wer negativ getestet wird soll reisen dürfen und keine Quarantäne

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Oberverwaltungsgericht Münster kippt deutsche „Zwangsquarantäne“

Ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster könnte sich möglicherweise bundesweit auswirken: Das Gericht kippte die Quarantänepflicht für Rückkehrer aus vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten und stellte fest, dass Personen, die aus Regionen mit niedrigeren Infektionszahlen als an ihrem Wohnort eben zu Hause einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind als während der Reise. Das Urteil stellt die bisherige Praxis der Bundesrepublik auf den Kopf, denn wandte man eine starre Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an. Allerdings sind in vielen Regionen Deutschlands die „Quoten“ beachtlich höher, so dass es dazu kommen kann, dass man aus einem vermeintlichen „Risikogebiet“ nach Deutschland zurückkehrt und am Wohnort wesentlich höhere Infektionszahlen sind. Dennoch müsste man in Quarantäne, denn die deutsche Politik suggeriert ungeachtet der Zahlen des RKI, dass Gefahr vom Ausland ausgeht. Das Robert-Koch-Institut stellte allerdings fest, dass nur ein verschwindend geringer Anteil der Infektionen auf Reiserückkehrer zurückzuführen ist, mehr dazu in diesem Artikel. Ein Deutscher, der einen Urlaub auf Ibiza und Teneriffa verbracht hatte, klagte gegen die Quarantänevorschriften der Bundesrepublik Deutschland. Er argumentierte damit, dass die Anzahl der Neuinfektionen auf den Balearen deutlich niedriger wäre als in seiner Heimatstadt Bielefeld. Dennoch sollte er in Quarantäne, da er sich auf Ibiza aufgehalten hatte. Das Gericht gab der Klage statt und kippte die Quarantänevorschrift des Bundeslands Nordrhein-Westfalen. Diese trat pikanterweise erst am 8. November 2020 in Kraft. „Das von den Rückkehrern ausgehende Infektionsrisiko stellt sich jedenfalls bei vergleichbaren Inzidenzwerten nicht anders dar, als wenn sie daheim geblieben wären“, ist in der Urteilsbegründung des Oberverwaltungsgerichts Münster zu lesen. Ein

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Kasachstan will alte Flugzeuge aus dem Verkehr ziehen

Die kasachische Regierung beabsichtigt Verkehrsflugzeuge und Helikopter, die älter als 40 Jahre sind, aus dem kommerziellen Flugverkehr zu entfernen. Derzeit wird im Parlament ein entsprechendes Gesetz diskutiert. Sollte dieses Rechtskraft erlangen, so wäre es Betreibern nicht mehr gestattet Maschinen, die dieses Alter überschreiten, innerhalb von Kasachstan, im Luftraum des Landes und im internationalen Verkehr einzusetzen. Ausnahmen sind für Flugzeuge, die explizit für Oldtimer-Rundflüge gedacht sind, vorgesehen. Ansonsten droht im kommerziellen Bereich auch die behördliche Löschung aus dem Register. Eingeschlossen ist auch, dass Verkehrsflugzeuge und Helikopter, die vor 1975 gebaut wurden, nicht mehr in das kasachische Register eingetragen werden können. Kasachstan will auch erreichen, dass im Cargo-Verkehr keine Flugzeuge mehr eingesetzt werden, die älter als 25 Jahre sind. Betroffene Betreiber hoffen, dass es Ausnahmen für bereits registrierte Flugzeuge gibt. Sollte Kasachstan dies jedoch nicht gewähren, könnte dies einige Operator vor große Herausforderungen stellen.

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IAG: Air-Europe-Übernahme könnte später erfolgen

Die geplante Übernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa durch die International Airlines Group könnte sich noch länger hinziehen, denn diverse Bedingungen für die Staatshilfe werden derzeit nachverhandelt. Weiters soll die IAG maximal 300 bis 400 Millionen Euro bezahlen wollen. Lokale Medien berichten unter Berufung auf interne Quellen, dass es derzeit unwahrscheinlich erscheint, dass die Transaktion im ersten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen werden kann. Auch steht zur Diskussion, dass die IAG die Übernahme nicht in bar, sondern in Form von Aktien bezahlen könnte. Laut El Economista könnte Globalia so 4,6 Prozent an der International Airlines Group halten. Bislang wurde aber noch keine Vereinbarung mit den Gewerkschaften abgeschlossen, denn Air Europa soll in Iberia aufgehen. In diesem Zusammenhang soll es zur Verkleinerung der Flotte und damit verbunden zum Personalabbau kommen. Die spanische Regierung gewährte dem Carrier eine Staatshilfe in der Höhe von 475 Millionen Euro. Ursprünglich wollte die IAG eine Milliarde Euro für Air Europa bezahlen, jedoch sank der Wert aufgrund der Corona-Pandemie erheblich.

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Aer Lingus will Shannon-Langstrecke nach Manchester verlegen

Ab Irland ist es momentan für das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus besonders schwierig Langstreckenflüge anzubieten, denn die Einreisebestimmungen sind äußerst restriktiv. Das Unternehmen versucht nun nach Manchester auszuweichen. Unabhängig vom Brexit könnte Aer Lingus von Verträgen zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich profitieren, die wesentlich älter sind als die Europäische Union. Auf Grundlage uralter Vereinbarungen beabsichtigt der irische Carrier die bislang ab Shannon angebotenen Langstreckenflüge nach Manchester zu verlegen. Laut Reuters hat man bereits 1.500 Slotpaare erlangen können. Am britischen Airport soll eine neue Basis eröffnet werden, die aus einem Airbus A330 sowie drei A321LR bestehen soll. Mit dieser Teilflotte will man primär Langstreckenflüge in Richtung Nordamerika anbieten. Doch so ganz gesichert ist das Vorhaben noch nicht, denn bei Aer Lingus ist man sich nicht ganz sicher, ob das auf Grundlage der uralten Verträge zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich umsetzbar ist. Möglicherweise könnte man doch auf ein Luftfahrtabkommen zwischen der Europäischen Union und UK angewiesen sein. Ein solches existiert allerdings noch nicht und wird ein solches nicht abgeschlossen, könnte das Vorhaben äußerst schwierig werden. Ein Fuß in der Tür wäre dann noch, wenn formell BA-Flugnummern verwendet werden, jedoch die Konzernschwester Aer Lingus als Wetlease-Partner fliegt. Ein Comeback wird es jedenfalls in der Luftfahrtallianz Oneworld geben. Dieses ist primär von der International Airlines Group angetrieben. Aer Lingus gehörte zwischen 2000 und 2007 diesem Bündnis an. Da man sich damals in Richtung Point-to-Point-Lowcoster ausrichtete, hat man die Allianz verlassen. Seitens der Vereinigten Staaten wurde vor wenigen Tagen die kartellrechtliche Bewilligung für den

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Deutschland will Luftfahrt-Hilfspaket auf den Weg bringen

Spät, aber doch hat die deutsche Bundesregierung erkannt, dass die momentane Situation der Luftfahrtbranche massiv zusetzt. Bislang hielt man sich – abgesehen von Lufthansa – mit staatlichen Hilfen stark zurück. Nun prüft man einige Maßnahmen wie man der Branche unter die Flügel greifen kann. Bis vor wenigen Tagen zeigte sich die Spitze der Bundesrepublik hinsichtlich der von Flughäfen und Airlines vorgeschlagenen Schnelltests ablehnend. Nun wirft man doch einen Blick auf das Konzept und stellt zumindest vage – ohne nähere Details zu nennen – in Aussicht, dass Einreiserleichterungen angedacht sind. Im Bereich der Langstrecke will man mit einigen Staaten verhandeln und „Safe Travel Corridors“ schaffen. Wie das genau funktionieren wird, ist allerdings noch hoffen und soll erst mit anderen Staaten evaluiert werden. Über die entsprechenden Pläne berichtete zunächst das Handelsblatt. Das deutsche Verkehrsministerium bestätigte auf Anfrage den Artikel. Über den Zeitplan ist noch nicht viel bekannt, denn erst Anfang Dezember 2020 sollen die Verhandlungen – vorerst innerhalb der Ministerien – beginnen. Die von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) angekündigte „Luftfahrtmilliarde“ soll der deutschen Flugsicherung sowie den Airports zufließen. Dabei wird auch namentlich der neue Flughafen Berlin-Brandenburg genannt, der erst kürzlich mit einer Schließungsandrohung für Aufsehen sorgte. Welcher Airport wie viel Geld bekommen soll, ist noch unklar. Im Hintergrund läuft ein Kompetenzgerangel wie viel die einzelnen Bundesländer beisteuern müssen. Derzeit schwebt dem Verkehrsministerium vor, dass die Hälfte vom Bund und die andere Hälfte von den Ländern aufgebracht werden muss. Demnach würde sich Scheuers Luftfahrtmilliarde real auf eine halbe Milliarde Euro reduzieren, denn der

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