
Salzburg hatte 61,01 Prozent weniger Passagiere
Der Flughafen Salzburg fertigte im Vorjahr 669.790 Passagiere ab – im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 ein Rückgang um 61,01 Prozent. Die Anzahl der kommerziellen Flugbewegungen reduzierte sich um 59,88 Prozent auf 6.670 Starts oder Landungen. Auch im Frachtbereich musste der zweitgrößte Airport Österreichs einen 10,76-prozentigen Rückgang auf 8.166 Kilogramm verzeichnen. Im Linienverkehr nutzten 499.402 Reisende und somit um 62,58 Prozent weniger das Angebot ab Salzburg. Der touristische Verkehr reduzierte sich um 55,57 Prozent auf 170.388 Passagiere. „Als uns die ersten Nachrichten vom Ausbruch einer Epidemie erreichten, waren wir – ähnlich wie bei der Vogelgrippe oder SARS – darauf eingestellt, strengere Auflagen, wie etwa das Auslegen von Seuchenteppichen, befolgen zu müssen. Mit den tatsächlichen Auswirkungen dieser Pandemie, die den Luftverkehr nahezu zum Stillstand brachten, konnte damals allerdings noch niemand rechnen“, so Geschäftsführerin Bettina Ganghofer. Nach der weitgehenden Einstellung der Flugangebote aufgrund des ersten Lockdowns gab es in Salzburg zunächst eine Jubelmeldung: Wizz Air nahm einige Strecken auf. Doch die Freude währte nur kurz, denn mittlerweile ruht das Angebot des ungarischen Billigfliegers. Eine Wiederaufnahme ist jedoch für den Sommerflugplan 2021 angestrebt. Airport fühlt sich von AUA „ungerecht behandelt“ In Salzburg ist man aber auch enttäuscht von Austrian Airlines, denn die Lufthansa-Tochter zog sich vollständig zurück. Damit ist der Airport nicht mehr an das Drehkreuz Wien angebunden. Als Alternative stehen Eisenbahnverbindungen zur Verfügung. Diese sollen jedoch dem Vernehmen nach nur sehr spärlich genutzt werden. „Der Salzburger Flughafen wurde durch die Covid-19-Pandemie nicht nur direkt, sondern auch indirekt massiv getroffen.








