Jan Gruber

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Jan Gruber

SunExpress startet neue Flexi-Optionen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress bietet nun zwei unterschiedliche flexible Tarife an. Diese kosten einen Aufpreis von mindestens 22 Euro und sollen unter anderem kostenfreie Umbuchungen ermöglichen. Allerdings sind die Fristen, die von Passagieren zu beachten sind, nicht sonderlich flexibel. Das Paket „SunClassic-Tarif“ kostet mindestens 22 Euro mehr und beinhaltet, dass die Buchung bis maximal 30 Tage vor dem Abflugtermin einmalig kostenfrei geändert werden kann. Die zweite Option nennt sich „SunPremium-Tarif“ und kostet mindestens 55 Euro mehr. Diese Variante ermöglicht eine einmalige gebührenfreie Umbuchung bis maximal sieben Tage vor dem gebuchten Abflug. In der Einführungsphase gibt es aber eine Sonderregelung: Türkei-Flüge können mit dem „Classic-Paket“ einmalig bis 15 Tage vor Abflug ohne Gebühren umgebucht werden. „Der Kunde ist König und Könige ändern eben manchmal ihre Meinung“, so Peter Glade, Chief Commercial Officer von SunExpress. „Dieser Tage ist das ganz eindeutig: Mit einer verlässlichen Airline zu verreisen und mit dem guten Gefühl buchen zu können, abgesichert zu sein, falls Pläne sich ändern. Genau diese Sicherheit geben wir unseren Gästen jetzt mit unseren neuen SunFlex Tarifen, die einmalig umbuchbar sind. Flexibilität ist seit jeher fest in unserer DNA verankert – nicht verwunderlich also, dass wir die erste Ferienfluggesellschaft in Deutschland sind, die dieses Angebot jetzt bereits für den kommenden Sommer anbietet.“ Laut dem Carrier enthalten die neuen Pakete folgende Leistungen: SunClassic-Tarif: Einmalig gebührenfreie Umbuchung bis 30 Tage vor Abflug (für Abflüge bis 31.März 2021 bis 15 Tage vor Abflug) Bis zu 35 Kilogramm Freigepäck Snacks* und zwei alkoholfreie Getränke an Bord (*keine Snacks

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Emirates-Chef Clark: „Alle A380 ab Anfang 2022 wieder im Einsatz“

Der weltgrößte A380-Betreiber, Emirates Airline, geht derzeit davon aus, dass im Jahr 2022 wieder alle 114 Superjumbos im kommerziellen Liniendienst stehen werden. Derzeit sind 102 Exemplare abgestellt. Firmenchef Tim Clark gibt sich optimistisch und erklärte gegenüber Bloomberg, dass er davon ausgeht, dass er davon ausgeht, dass Ende 2021, aber spätestens im ersten Quartal des Jahres 2022 wieder alle Maschinen des Typs Airbus A380 im kommerziellen Liniendienst stehen werden. Acht Exemplare stehen noch zur Auslieferung an den Golfcarrier an. Anschließend wird Airbus die Produktion einstellen. Die Einschätzung begründet Emirates-CEO Clark damit, dass er davon ausgeht, dass Sars-Cov-2-Impfstoffe rasch verfügbar sein werden und dann nach und nach die Reisebeschränkungen fallen werden. Auch prognostiziert der Manager, dass seiner Ansicht nach die Nachfrage rasch wieder anziehen wird.

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Airbus rechnet mit rascher Erholung auf der Kurzstrecke

Tausende Menschen werden beim europäischen Flugzeugbauer Airbus ihre Jobs verlieren. Werden es aufgrund der neuerlich aufgrund der Lockdowns stark eingebrochenen Nachfrage womöglich noch mehr werden? „Nein“, sagt Konzernchef Guillaume Faury gegenüber der deutschen Bildzeitung. Der Manager erklärt weiters, dass er davon ausgeht, dass der bereits seit einigen Wochen öffentlich bekannte Stellenabbau von etwa 5.000 Vollzeitjobs ausreichend ist. Allerdings fügte Faury auch hinzu, dass es aus heutiger Sicht ausreichend ist. Einen positiven Beitrag zum Erhalt möglichst vieler Stellen würden die Kurzarbeitsprogramme der Regierungen sowie andere Förderungen leisten. Zwischenzeitlich war gar die Rede von der Streichung von 15.000 Vollzeitstellen, jedoch soll die Zahl vom Tisch sein. „Es werden deutlich weniger“, so die Erklärung des Guillaume Faury. Auf die Frage wann die Fluggesellschaften wieder die Beförderungsleistung des Jahres 2019 erreichen werden, sagte der Airbus-Chef gegenüber der Bildzeitung: „Zwischen 2023 und 2025“, wobei er der Ansicht ist, dass es auf der Kurz- und Mittelstrecke recht schnell gehen wird, jedoch die Langstrecke ein wenig länger unter den Folgen der Pandemie zu leiden haben wird.

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Brasilien gibt Boeing 737-Max grünes Licht

Die Zivilluftfahrtbehörde Brasiliens, ANAC, erteilte dem Flugzeugtyp Boeing 737 Max am Mittwoch die Wiederzulassung. Man habe das Muster umfangreich geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass der kommerzielle Wiedereinsatz erfolgen darf. Damit folgen die Brasilianer den Entscheidungen der U.S.-Amerikanischen FAA und der europäischen EASA. Bis zum tatsächlichen Wiedereinsatz werden noch einige Wochen vergehen, da sowohl die Betreiber als auch der Hersteller noch einige Auflagen umsetzen müssen. American Airlines will das Muster gegen Jahresende wieder in den kommerziellen Liniendienst stellen. Mitbewerber Southwest ist noch zurückhaltend und verweist darauf, dass allein die notwendigen Pilotentrainings noch Wochen und Monate in Anspruch nehmen werden. In Brasilien ist auch nicht damit zu rechnen, dass Boeings Krisenjet sofort wieder in der Luft sein wird, da auch hier Schulungen und Adaptionen durchgeführt werden müssen. In Europa können die Max-Maschinen frühestens ab Mitte Jänner 2021 eingesetzt werden. Derzeit läuft die vierwöchige Einspruchsfrist bezüglich der von der EASA herausgegebenen Lufttüchtigkeitsanweisung.

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Boeing 737-Max: EASA verzichtet vorläufig auf dritten Sensor

Die EASA gab nun die Lufttüchtigkeitsanweisung für die Boeing 737 Max heraus. Diese geht in manchen Bereichen über die Anforderungen der FAA hinaus, wirft jedoch auch einige Fragen auf. Beispielsweise muss ein „virtueller Sensor“ erst mit der Verfügbarkeit der Variante 737-Max-10 installiert werden. Derzeit läuft die Einspruchsfrist gegen die Anordnung der europäischen Luftfahrtbehörde. Nachdem diese abgelaufen ist und die Lufttüchtigkeitsanweisung Rechtskraft erlangt hat, können europäische Operator – bei Erfüllung aller Auflagen – das Muster wieder kommerziell einsetzen Die vorgesehene Frist beträgt vier Wochen. Die EASA teilte mit, dass man davon ausgeht, dass Mitte Jänner 2021 die tatsächliche Wiederzulassung erteilt werden kann. Dann wird auch die finale Fassung der Lufttüchtigkeitsanweisung vorliegen. Die Behörde vertritt die Ansicht, dass ein zentrales Problem war, dass vielen Piloten nicht bekannt war, dass das MCAS-System überhaupt vorhanden ist. Im Zuge der Überprüfungen – nach Erteilung des weltweiten Flugverbots – kamen zahlreiche weitere Mängel ans Tageslicht. Die FAA erteilte am 18. November 2020 – nach fast 20 Monaten Grounding – wieder grünes Licht. Zwar kooperierte die EASA im Zuge des Wiederzulassungsverfahrens mit der FAA, betont jedoch, dass man eine unabhängige Entscheidung auf eigener Wissensgrundlage und eigenen Untersuchungen getroffen habe. Behördenleiter Patrick Ky vertritt die Ansicht, dass man die Boeing 737-Max sehr gründlich geprüft habe und sprichwörtlich äußerst viel nachgebohrt habe und den Hersteller mit vielen Fragen konfrontiert habe. Die Lufttüchtigkeitsanweisung weicht laut Ky hinsichtlich der „Hard- und Software nicht von jener der FAA ab“. Etwas verwirrend ist aber der Umstand, dass die EASA von einer bislang zentralen

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Greenpeace: „Klimaschädlichkeit der Luftfahrt wurde unterschätzt“

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sieht sich aufgrund einer Studie der EU-Kommission in der Ansicht, dass die Klimaschädlichkeit des Flugverkehrs bislang unterschätzt wurde, bestätigt. Die NGO kritisiert auch, dass die europäischen Regierungen der Branche mit rund 37 Milliarden Euro unter die Flügel greifen. Greenpeace argumentiert damit, dass der Ausstoß von Kohlendioxid nicht das einzige Problem ist, sondern Verkehrsflugzeuge auch andere schädliche Stoffe ausstoßen. Genannt werden unter anderem Stickoxide und kontaminierter Wasserdampf. Der Impact dieser Stoffe wäre doppelt so stark wie die Kohlenstoffdioxid-Emissionen. Die Umweltschutzorganisation kritisiert, dass bereits 30 Milliarden Euro Finanzhilfe für Fluggesellschaften zugesagt wurden und weitere 7,9 Milliarden Euro derzeit verhandelt werden. Dabei wäre die Gewährung der Mittel an keine rechtlich verbindlichen Umweltbedingungen, die zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens ausreichend wären, gebunden. Besonders die österreichische Staatshilfe für Austrian Airlines in der Höhe von 450 Millionen Euro kritisiert Greenpeace und wirft „mangelhafte Bedingungen in Sachen Klimaschutz und sozialem Ausgleich“ vor. „Die Untersuchungen der Europäischen Kommission zeigen, dass der Luftverkehr uns in die Klimakrise fliegt. Trotzdem lässt die Politik zu, dass Dutzende Milliarden an Steuergeldern in die Taschen der Fluggesellschaften fließen. Die Mittel für den Aufschwung müssen in grüne Mobilität investiert werden, die solide, nachhaltige Arbeitsplätze und erschwingliche, zugängliche Verkehrsmittel für alle bietet. Die Kommission muss Steuerbefreiungen beenden und Kurzstreckenflüge verbieten. Auch für Österreich gilt: weitere Rettungsanker für die klimafeindliche Flugindustrie können wir uns nicht leisten“, so Greenpeace Klimaexperte Adam Pawloff. Die NGO fordert unter Verweis auf die vorliegende Studie der EU-Kommission, dass Kurzstreckenflüge verboten werden sollen. Auch sollen – sofern es eine

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Lufthansa sammelt eine Milliarde Euro auf dem Kapitalmarkt ein

Die Deutsche Lufthansa AG organisierte sich auf dem Kapitalmarkt eine Milliarde Euro. Der Konzern gab eine unbesicherte Anleihe heraus, die eine Laufzeit von 5,5 Jahren hat. Eigenen Angaben nach wurde diese nach Investorengesprächen, die gestern geführt wurden, rund vierfach überzeichnet Die Papiere mit einer Stückelung von 100.000 Euro werden mit 3,0 Prozent pro Jahr verzinst und haben eine Laufzeit bis 29. Mai 2026. Die Transaktion folgte auf die Begebung einer Wandelanleihe von 600 Millionen Euro durch die Deutsche Lufthansa AG am 10. November. Beide Emissionen stärken weiter die Liquiditätsposition des Unternehmens. Zum 30. September standen dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe von 10,1 Milliarden Euro zur Verfügung (einschließlich der bislang größtenteils nicht ausgeschöpften Staatshilfen von Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien). „Der große Erfolg beider Transaktionen unterstreicht das Vertrauen des Kapital­marktes in unser Unternehmen und unsere Restrukturierungsmaßnahmen. Damit können wir weiterhin eine große Vielfalt an vorteilhaften Finanzierungsinstrumen­ten nutzen. Bereits jetzt haben wir den größten Teil unserer im Jahr 2021 auslau­fenden Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 3,2 Milliar­den Euro erfolgreich refi­nanziert“, so Wilken Bormann, Executive Vice President Group Finance der Lufthansa Group. Weiters wird Lufthansa das erste Kündigungsrecht einer zum 12. August 2075 fälligen Hybridanleihe nicht ausüben. Der Wert beträgt 500 Millionen Euro und ist mit 5,125 Prozent verzinst. Der Luftfahrtkonzern kann erst wieder am 12. Feber 2026 vorzeitig kündigen. Darüber hinaus wird der Kupon am 12. Februar 2021 neu festgesetzt. Die Verzinsung beträgt dann 4,783 Prozent und der Zyklus wird fünfjährig sein.

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Nordica: LOT und Xfly gehen getrennte Wege

Bereits seit einigen Monaten bahnt sich an, dass die Zusammenarbeit zwischen Xfly und der polnischen Fluggesellschaft LOT auf der Kippe steht. Die Regierung Estlands machte wiederholt klar, dass man den Minderheitsanteil zurückkaufen will. Nun bestätigte Xfly-Chef Erki Urva in einem lokalen TV-Interview, dass das polnische Star-Alliance-Mitglied aussteigen wird. Die Nordic Aviation Group wurde als Nachfolger für Estonian Air gegründet. Unter der Marke Nordica bot man ab Tallinn diverse Flüge an. Mangels AOC kooperierte man zunächst mit Adria Airways. Nachdem die Nordica-Tochter Regional Jet (heute Xfly) eigene Zulassung erhalten hat, ging man eine Zusammenarbeit mit LOT ein. Die polnische Staatsairline beteiligte sich mit 49 Prozent an dem ACMI- und Charteranbieter. Im Vorjahr wurde die Marke Nordica aufgegeben. Unter der kommerziellen Verantwortung von LOT wurden ausgewählte Routen ab Tallinn fortgeführt. Der Regierung ist das aber zu wenig und wenn man schon Staatshilfe zur Verfügung stellt, will man auch wieder die vollständige und alleinige Kontrolle über die Firmengruppe haben. Daher endet die Zusammenarbeit mit dem polnischen Carrier per Ende November 2020. Der Staat schoss bereits über Nordica 30 Millionen Euro ein. Nun wird Estland wieder alleiniger Eigentümer der Nordic Aviation Group, der unter anderem Nordica, Xfly und Transpordi Varahaldus angehören. Das zuletzt genannte Unternehmen ist eine Leasinggesellschaft, die vier Bombardier CRJ-900, die von Xfly betrieben werden, besitzt. Der Lessor soll mit der Konzernschwester Nordica fusioniert werden. Die Beendigung der Zusammenarbeit mit LOT bringt auch mit sich, dass deren Flugnummern künftig nicht mehr genutzt werden. Es ist allerdings nicht geplant, dass unter dem EE-Code

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Einigung zwischen Tuifly und VC nicht in Sicht

Zwischen der deutschen Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und Tuifly ist eine rasche Einigung nicht in Sicht. Die Arbeitnehmervertreter fühlen sich aufgrund eines internen Rundschreibens, das Geschäftsführer Oliver Lackmann unterzeichnete, schlecht behandelt. In diesem wird behauptet, dass die Flugzeugführer die einzige Mitarbeitergruppe wären, die keinen finanziellen Beitrag zur Sicherheit des Unternehmens leisten wollen. Anfang November 2020 beendete die Tuifly-Geschäftsführung die Verhandlungen mit der Vereinigung Cockpit ergebnislos. Die VC sprach damals davon, dass die Gespräche arbeitgeberseitig beendet wurden und das Unternehmen starke Zugeständnisse fordert, jedoch den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen ablehnen soll. „Wir verurteilen die Blockadehaltung von TUIfly“, kommentiert Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Wir haben in wochenlangen, teilweise zähen Verhandlungen durchaus Schritte in die richtige Richtung gemacht. Jetzt aufzugeben ist keine Option, wenn man bedenkt, was auf dem Spiel steht. Jetzt soll mithilfe von Staatsgeld eine tiefgreifende Umstrukturierung vorangetrieben werden, die mit der aktuellen Krise überhaupt nichts zu tun hat. Dagegen wehren wir uns. Darüber hinaus ist die Aussage des TUIfly-Managements auch inhaltlich falsch, denn die Pilotinnen und Piloten sind sehr wohl bereit, einen erheblichen und schmerzhaften Beitrag für die Zukunft des Unternehmens zu leisten. Das haben wir dem Arbeitgeber in den Verhandlungen auch immer so mitgeteilt.“ Die Gewerkschaft fordert neuerlich, dass die Landes- und Bundespolitik intervenieren soll und verweist auf die Staatshilfe in der Höhe von bislang drei Milliarden Euro. Betont wird auch, dass die VC weiterhin für Verhandlungen zur Verfügung steht.

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München startet „biometrische Bordkarte“

Am Flughafen München wurde am Dienstag die biometrische Passagierkontrolle der Star Alliance in Betrieb genommen. Diese soll es ermöglichen, dass Reisende ohne die Vorlage ihrer Bordkarte den Sicherheitsbereich und das Flugzeug betreten können. Vorerst ist die Teilnahme Mitgliedern des Vielfliegerprogramms Miles&More vorbehalten. Derzeit läuft in München der Testbetrieb an den Gates G28 und G30 sowie an den Zugängen zur Sicherheitskontrolle. Kameras identifizieren registrierte Passagiere über ihr Gesicht. Die MNS-Maske muss dabei nicht abgenommen werden. Das System, das zunächst exklusiv an den Flughäfen München und Frankfurt zum Einsatz kommt, kann auf Flügen der Lufthansa und Swiss genutzt werden. Mitglieder von Miles & More können sich hierfür bereits seit einer Woche in der Lufthansa- und Star-Alliance-App registrieren. Über 1.000 Anmeldungen wurden bereits vorgenommen.

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