Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Neuer A319-Betreiber aus Russland: IrAero

Die russische Regionalfluggesellschaft hat ihren ersten Airbus A319-100 übernommen – kein umbekanntes Flugzeug für Russland. IrAero Airlines hat vergleichsweise früh auf Regionalstrecken Flugzeuge aus westlicher Produktion eingesetzt. Die vier Bombardier CRJ100 resp. CRJ200 ergänzten die damalige Flotte aus Antonov An-24 und An-26. Doch zwischenzeitlich sind die kanadischen Flugzeuge bis auf eine Einheit außer Dienst gestellt und durch aktuell sieben Sukhoi SSJ ersetzt worden. Die Antonovs sind jedoch nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Flotte. Neben neun An-24 betreibt IrAero noch zwei An-26 auf Passagierflügen. Zusätzlich fliegen acht weitere An-26 im Frachtdienst. Mit der Einflottung von drei Boeing 777-200ER hatte sich IrAero im Jahre 2018 finanziell übernommen – wie schon ein Jahr davor die damalige VIM Airlines. Doch dank einer 51% Beteiligung der Verwaltung der Region Irkutsk und der Ausflottung der Boeing-Flugzeuge ging die Reise für die IrAero weiter. Nun konnte IrAero ihre Flotte mit einer ersten Airbus A319-100 ergänzen. Die bereits 16 Jahre alte Maschine flog am 12. August 2021 in ihr neues und altes Zuhause in Russland. Denn die als VP-BKD registrierte A319 ist keine Unbekannte. Die ehemalige easyJet Maschine hatte seit 2012 schon vier unterschiedliche russische Betreiber: RusLine (2012-2013), Tatarstan Air (2013-2014), VIM Airlines (2014-2017) und zuletzt iFly Airlines (2018-2021). Neben dieser Maschine soll IrAero künftig zwei weitere A319 übernehmen. Doch wie lange sollen die A319 überhaupt in der Flotte bleiben? Sind sie nur als Interimslösung gedacht? Noch gibt es darauf keine Antwort. IrAero unterzeichnete bereits im Jahr 2013 eine Bestellung über zehn Irkut MS-21-300 für die

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ETF Airways: 1 Kaninchen: 0

Eine Boeing 737-800 der kroatischen Start-Up-Airline ETF Airways hat Anfangs Monats einen Triebwerksschaden in Bremen erlitten. Durch den Ausfall der Maschine sind der ETF Airways enorme Kosten entstanden. Seit dem 28. Mai 2021 verfügt die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways über ein eigenes AOC (HR-105) und hat seitdem zwei von AerCap geleaste Boeing 737-800 in die Flotte aufgenommen. Mit der „Enterprise“ (9A-ABC) und der „Voyager“ (9A-LAB) bietet man verschiedene Flüge im Bereich Charter, ACMI und AOG („Aircraft On Ground“) an. Doch nun hatte man selbst ein AOG bei der 9A-LAB zu verzeichnen. Wie Simple Flying schreibt, wurde am 2. August 2021 nach der Landung in Bremen ein Kaninchen in eines der beiden CFM56-7B27-Triebwerke gesogen. Der anschließende Flug von Bremen nach Pristina musste aufgrund des sogenannten FOD („Foreign Object Damage“) annulliert werden. Erst nach erfolgter Reparatur des Triebwerks konnte die 9A-LAB am 14. August 2021 wieder den Betrieb aufnehmen. In der Zwischenzeit musste man verschiedene fremde Flugzeuge einmieten – teilweise nur auf einzelnen Rotationen. Aviation.direct hat geprüft, wer für ETF Airways im Sub-Auftrag geflogen ist: ALK Airlines, MD-82 (LZ-DEO) Hi Fly, A321-200 (CS-TRJ) Privilege Style, B767-300ER (EC-LZO) Smartwings, B737-800 (OK-TVF & OK-TVH & OK-TSE) Trade Air, A319-100 (9A-BTJ) & A320-200 (9A-BTH) Nach Aussage der Fluggesellschaft dürften durch den ärgerlichen Zwischenfall Kosten in Höhe von etwa einer Million Euro entstanden sein (500’000 € für die Reparaturkosten, 400’000 € für Leasing der Ersatzflugzeuge, 100’000 € sonstige Kosten). Simple Flying wirft die Frage auf, inwiefern die Liquidität der ETF Airways unter dem Ausfall und der

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Prototyp der Illyushin Il-112V abgestürzt

Es sind schockierende Bilder, welche heute (17. August 2021) aus Russland zu sehen sind. Der Prototyp des neuen russischen Militärtransportflugzeug Il-112V verunglückte auf einem Testflug nahe Moskau. Das neu entwickelte Militärtransportflugzeug des Typs Illyushin Il-112V sollte heute ein Testflug durchführen. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, dass eines der Triebwerke in Brand geraten ist. Bei der folgenden Rechtskurve verlor die Crew anscheinend die Kontrolle über das Flugzeug und stürzte in einen Wald. Gemäß verschiedenen Medien sollen sich die zwei Testpiloten und ein Ingenieur an Bord befunden haben. Es wird vermeldet, dass diese den Absturz nicht überlebt haben. Noch vor wenigen Tagen informierte die UAC United Aircraft Corporation, dass das neue leichte Militärtransportflugzeuge Il-112V am 13. August 2021 von Woronesch zum Moskauer Flughafen Zhukovsky überführt wurde um dort am 7. Internationalen militärisch-technischen Forum „ARMY-2021“ teilzunehmen (22. – 28. August 2021). Pilotiert wurde das Flugzeug von Chefpilot Nikolai Kuimov, Testpilot Dmitry Komarov und vom Testingenieur Nikolai Khludeev. Wahrscheinlich war ebendiese Crew auch heute an Bord. UAC war sehr stolz, an der ARMY-21 mit der Il-112V teilnehmen zu können. Doch daraus wird aufgrund des Unglücks leider nichts. Inwiefern der Absturz die Veranstaltung tangiert, bleibt abzuwarten. Die Il-112V soll die ins Alter gekommene Flotte von Antonov An-26 ersetzen. Sie ist etwa 24 Meter lang und verfügt über eine Flügelspannweite von knapp unter 28 Meter. Das maximale Abfluggewicht (MTOW) wird mit 21 Tonnen angegeben. Als Triebwerke stehen dem Flugzeug zwei Turboprop-Engines des Typs Klimov ТV7-117CT zur Verfügung. Dasselbe Triebwerk steht bei der Ilyushin Il-114 und auch

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Chair Airlines flottet ersten Airbus A320 ein

Die aus der Germania Flug entstandene Chair Airlines wird im November 2021 einen Airbus A320-200 in die Flotte aufnehmen. Wie einer Pressemitteilung der Chair Airlines zu entnehmen ist, wird die Schweizer Fluggesellschaft noch in diesem Jahr die Flotte um einen ersten Airbus A320 vergrößern. Aktuell betreibt Chair zwei kleinere Airbus A319-100, nachdem am 8. Juli 2020 eine dritte Einheit bei Wartungsarbeiten in Neapel irreparable beschädigt wurde. Diesen Sommer hat man sich zudem im Wet-Lease einer Boeing 737-800 der polnischen Muttergesellschaft Enter Air bedient. Für den Reiseveranstalter Air Prishtina soll dieser A320 mehrheitlich im ethnischen Flugverkehr zwischen der Schweiz und dem Kosovo resp. Nordmazedonien zum Einsatz kommen. Aviation.Direct weiß, dass es sich bei dem Flugzeug um eine Maschine der Ursprungsversion (A320-200 / ceo) handelt. Für Chair bedeutet die Einflottung des A320 einen ersten Wachstumsschritt. Sollte die Marktsituation sowie die Entwicklung der Corona-Pandemie es zulassen, wird für 2022 die Übernahme eines weiteren Airbus A320 geplant, schreibt die Fluggesellschaft. Für kurze Zeit betrieb die damalige JetClub ebenfalls einen A320-200 in voller Air Prishtina Farben im ethnischen Flugverkehr. Die nun von Chair betriebene soll hingegen in der bekannten blau-rot-weißen Livery des Betreibers fliegen.

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Helvetic: Flottenerneuerung abgeschlossen

Am 15. August 2021 um 17:07 Uhr war es so weit. Die vierte Embraer 195-E2 der Helvetic Airways, HB-AZL, berührte den Boden der Piste 14 des Zürcher Flughafen Kloten. Damit hat Helvetic die zwölfte und letzte Maschine der E2-Serie aus dem Hause Embraer übernommen. An der Farnborough International Airshow im Juli 2018 unterzeichnete die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways einen „Letter of Intent“ (LOI) über zwölf Embraer 190-E2. Damit wollte man die damalige Flotte von fünf Fokker 100 und sieben Embraer 190-100 ersetzten. Damals sicherte man sich auch das Recht, dass die Bestellung zur größeren Embraer 195-E2 geändert werden kann. Außerdem zeichnete man zwölf Optionen für beide Muster. Die erste neue Embraer 190-E2, HB-AZA, konnte Helvetic dann knapp ein Jahr später am 28. Oktober 2019 im Empfang nehmen. Mitten in der Covid-Krise im Sommer 2020 änderte man die Bestellung für die letzten vier Maschinen auf die größere E195-E2, von denen die erste (HB-AZI) am 24. Juni 2021 zur Flotte gestoßen ist. Mit der nun vierten und letzten E195-E2 hat Helvetic alle zwölf Maschinen innerhalb von nur 22 Monaten übernommen. Alle Flugzeuge sind im Besitz der Helvetic Aircraft AG, eine zur Helvetic Airways Group gehörenden Leasingfirma der Patinex AG von Martin und Rosmarie Ebner. Mit der Übernahme der letzten in Sao Jose dos Campos gefertigten Maschine wird auch das technische Team rund um den ehemaligen Helvetic CEO, Bruno Jans, wieder in die Schweiz zurückkehren. Neben den acht E190-E2 und vier E195-E2 verfügt Helvetic Airways noch über vier geleaste E190-100 der ersten Generation.

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Eurowings war im Juli 2021 die pünktlichste Airline

Der Pünktlichkeitsreport von OAG weist Eurowings als die pünktlichste Fluggesellschaft weltweit aus Große Ehre für die in der Vergangenheit eher gescholtene deutsche Fluggesellschaft Eurowings. Der OTP-Report (On-Time Performance) der OAG Worldwide Ltd, auch als Official Airline Guide bekannt, krönt die Eurowings als die pünktlichste globale Fluggesellschaft weltweit für den Juli 2021. Von den 8’658 durchgeführten Flügen sind 98,3% pünktlich am Zielflughafen gelandet. Platz zwei belegt die südafrikanische Safair (97,9% bei 1’093 Flügen) und Platz drei die Jetstar Asia aus Singapur (97,4% bei 386 Flügen). American Airlines war im Juli 2021 die Airline mit den meisten durchgeführten Flügen. Mit großem Abstand (179’582 Flüge, 74,5% OTP) führt American vor Delta Air Lines (135’629 Flüge, 84,8% OTP) und United Airlines (126’129 Flüge, 70.7% OTP). Gemäß OAG war Hong Kong Airlines (56 Flüge, 22.0% OTP), Go Air (7’193 Flüge, 28.8% OTP) und AirAsiaX (10 Flüge, 37,5% OTP) die unpünktlichsten Airlines weltweit. Interessant ist, dass OAG verschiedene regionale Fluggesellschaften mit einer OTP-Rate von 100% ausweist: Air Alsie (76 Flüge) Air Botswana (203 Flüge) Air Transat (7 Flüge) Amakusa Airlines (266 Flüge) Amelia International (70 Flüge) APG Airlines (22 Flüge) Cambodia Angkor Air (9 Flüge) Global Aviation Operations (54 Flüge) Helvetic Airways (12 Flüge) Iberojet (26 Flüge) Norwegian Air International (54 Flüge) Silver Air [Tschechien] (106 Flüge) Vologda Air Enterprise (44 Flüge) Der OAG-Report berücksichtigt etwa 80% aller Linienflüge weltweit und unter pünktlich gilt eine Ankunftsverspätung bis maximal 15 Minuten.

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Utair: Große Änderungen geplant?

Vor wenigen Tagen hat die ICAO einen neuen Three-Letter-Code an die Utair Limited vergeben. Der bisherige Code „UTA“ der PJSC Utair Aviation wird ergänzt mit dem Code „UTR“. Seit geraumer Zeit hat Utair mit verschiedenen Problemen zu kämpfen – auch finanzieller Art. Dass nun die ICAO einen neuen Three-Letter-Code vergibt wirft deshalb einige Fragen auf. Plant Utair, wie beispielsweise die Norwegian Gruppe, Flugzeuge auf ein neues AOC zu transferieren? Eine Anfrage von Aviation.direct bei Utair blieb bisher unbeantwortet. Fakt ist jedoch, dass die Utair bisher schon über drei AOCs verfügt: AOC #06: PJSC Utair Aviation (mit 15 ATR72-500, 6 Boeing B737-400, 18 B737-500, 15 B737-800 und 3 B767-200ER) AOC #34: JSC Utair-Helicopter Services (mit total 196 verschiedenen Helikoptern, hauptsächlich aber Mil Mi-8) AOC #53: JSC Utair (mit 1 Bombardier Challenger 300, 3 Antonov An-2, 11 An-24, 2 An-26 und 5 An-74) Ob es sich bei der von der ICAO als Utair Limited bezeichnete Firma um ein neues Unternehmen ist nicht klar. Aufgrund unterschiedlicher Auslegungen der juristischen Persönlichkeiten von Staat zu Staat, könnte die in Kanada beheimatete ICAO fälschlicherweise das „Limited“ benutzt haben, anstelle der in Russland gebräuchlichen Rechtsformen OOO, JSC, OJSC oder PJSC. Dennoch, die Aktionäre der Utair haben auf der Hauptversammlung am 22. Juli 2021 einem Umschuldungsprojekt zugestimmt. Damit wurden 4,194 Milliarden zusätzliche Aktien (zu 3,25 Rubel, ca. 4 Eurocent) ausgegeben, um etwa 160 Millionen Euro in die Kasse zu spülen. Gleichzeitig konnte Utair im ersten Quartal 2021 die Schulden um etwa 50% auf 1,1 Milliarden Rubel (ca. 12,7

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Gelix Airlines will mit Il-76 im Frachtgeschäft wachsen

Seit bereits 30 Jahren gibts das Helikopter-Unternehmen Gelix Airlines. Nun sollen drei Ilyushin Il76 Frachter angeschafft werden. Erst vor wenigen Tagen hat Gelix Airlines einen eigenen ICAO-Code erhalten. Der Hintergrund dafür ist, dass man in Kürze mit drei Ilyushin Il-76TD Frachtflugzeugen starten will. Bisher hat Gelix gerade einmal fünf Mil Mi-8T Helikopter ab dem Heimatflughafen in Perm in Betrieb. Der Ausbau mit den vierstrahligen Flugzeugen ist folglich ein enormer Schritt für Gelix. Jedoch werden die Il-76 nicht in Perm stationiert, sondern in Uljanovsk, der „Luftfahrthauptstadt Russlands“. Mit der Regierung der Region Ulyanovsk konnte Gelix vor kurzem einen entsprechenden Vertrag zum Betrieb der drei Flugzeuge vereinbaren. Alle drei Maschinen haben denselben Vorbesitzer, Alrosa Aviakompania, und sollten eigentlich an die Deek Aviation aus Sharjah gehen. Eine erste Maschine hat bereits Gelix Airlines Titel erhalten, eine zweite soll noch im August zu Gelix stoßen, während die dritte Maschine erst Ende Jahr erwartet wird. Die Deek Aviation soll im Eigentum der Russen Oleg Vladimirovich Sergeev und Valery Sevelyev sein. Deek wiederum ist die Muttergesellschaft der Fly Sky Airlines, welche jeweils ein AOC in der Ukraine, Rumänien und Kirgisistan hat oder hatte. Es scheint, als ob Gelix zwischenzeitlich ebenfalls zu dieser Gruppe von Unternehmen gehört. Gemäss eigener Aussage verfügt Deek Aviation über elf Ilyushin 76.

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Afrikanische Airline sichert sich ehemalige OE-LGL

Die kamerunische Nationalairline Camair-Co wird in Kürze eine ehemalige Austrian Airlines De Havilland DHC-8-400 übernehmen. Seit dem 31. März 2021 steht die DHC-8-400 mit dem Kennzeichen OE-LGL (msn 4310) in Bratislava bei der Austrian Airlines Technik Bratislava. Wenige Wochen davor, am 15. März 2021, hatte dieser Turboprop den letzten kommerziellen Einsatz für Austrian Airlines als OE522 von Venedig zurück nach Wien. Doch zwischenzeitlich ist der Eigentümer dieser Maschine die in Dublin ansässige Firma EIC Aircraft Limited – ein Tochterunternehmen der auf Regionalflugzeuge spezialisierten Leasinggesellschaft Regional One. Das in Miami ansässige Unternehmen verfügt über etwa 80 Flugzeuge, jedoch sind die meisten davon aufgrund COVID-19 arbeitslos. Lediglich für 34 Maschinen bestehen aktuell Dry-Lease-Verträge mit unterschiedlichen Fluggesellschaften weltweit. Da kommt es für Regional One gelegen, dass nun die erwähnte DHC-8-400 bei der Camair-Co untergebracht werden konnte. Bereits sind erste Bilder aus Bratislava in voller Camair-Co-Bemalung zu finden. Mit der baldigen Übernahme dieser Maschine wird Camair-Co wiederum die Dash 8-400 betreiben. Bereits zwischen April 2018 und Mai 2020 hatte Camair-Co bis zu zwei Q400 auf dem Regionalnetz im Einsatz. Beide Maschinen wurden jedoch an den Eigentümer Abu Dhabi Aviation returniert und durch die Xian MA-60 ersetzt.

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Fly2Sky: Neue ACMI-Verträge in Europa

Der Bulgarische ACMI-Spezialist Fly2Sky konnte zwei neue Verträge mit Wizz Air für zwei Airbus A320-200 abschließen. Am 10. August 2021 hat Fly2Sky in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass man für die beiden Airbus A320-200, LZ-MDI und LZ-MDK, mit einer europäischen Airline für das Sommergeschäft ACMI-Verträge vereinbaren konnte. Für welches Unternehmen Fly2Sky die beiden A320 einsetzt ging aus der Meldung nicht hervor. Aviation.Direct weiß aber, dass es sich um Wizz Air handelt. Beide Airbusse fliegen bereits seit dem 5. August 2021 für die ungarische Airline und sind in Varna resp. Mailand-Malpensa stationiert. Fly2Sky wurde im Jahre 2017 als indirekter Nachfolger der bekannten Air VIA unter dem Namen VIA Airways gegründet, änderte aber bereits den Namen im Jahr 2019 auf Fly2Sky. Neben den zwei erwähnten A320-200 wird noch eine dritte Maschine (LZ-MDO) aktuell für die ägyptische Alexandria Airlines eingesetzt. Es ist außerdem geplant, noch diesen Sommer einen ersten Airbus A321-200 (LZ-MDF) in die Flotte aufzunehmen.

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