Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Helvetic Airways setzt auf Expansion: Order über weitere Embraer E195-E2

Die Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways hat ihre ambitionierten Flottenausbaupläne bekräftigt und auf der Dubai Airshow 2025 die Bestellung von drei zusätzlichen Embraer E195-E2-Flugzeugen bekannt gegeben. Die Order beinhaltet zudem Kaufoptionen für fünf weitere Maschinen desselben Typs, wodurch die Fluggesellschaft ihre moderne E2-Flotte von derzeit zwölf auf potenziell bis zu 20 Flugzeuge erweitern könnte. Die Auslieferung der fest bestellten Jets ist für den Zeitraum zwischen Ende 2026 und Frühjahr 2027 geplant. Dieser Schritt unterstreicht die strategische Entscheidung von Helvetic Airways, die Flottenstruktur weiter zu modernisieren und das Sitzplatzangebot pro Flug zu erhöhen. Die neuen E195-E2 werden in einer Ein-Klassen-Konfiguration mit 134 Recaro-Sitzen ausgestattet sein und ersetzen schrittweise die älteren, kleineren Embraer E190-Modelle. Die Erneuerung der Flotte positioniert Helvetic Airways als einen der führenden europäischen Betreiber der Embraer E-Jet-Familie und stärkt ihre Flexibilität in den Segmenten Linien-, Charter- und Wet-Lease-Geschäft. Strategischer Austausch und Kapazitätssteigerung Die jüngste Bestellung ist Teil des langfristigen Flottenerneuerungsprogramms von Helvetic Airways, das darauf abzielt, die älteren Jets der ersten E-Jet-Generation durch die leistungsstärkere und größere E2-Familie abzulösen. Bereits die ersten Embraer E190 mit 112 Sitzen haben damit begonnen, die Flotte zu verlassen; eine weitere Maschine (HB-JVN) wird bis Mitte Dezember 2025 außer Dienst gestellt. Durch den Übergang zur E195-E2 gewinnt Helvetic Airways deutlich an Sitzplatzkapazität auf ihren Regionalstrecken, was die Wirtschaftlichkeit pro Flug optimiert. Tobias Pogorevc, CEO von Helvetic Airways, hob die tiefgreifende Partnerschaft mit Embraer hervor und betonte die herausragenden Flugeigenschaften der E2-Jets: „Seit der Einflottung des ersten E2-Jets im Oktober 2019 hat Helvetic Airways diesen Flugzeugtypen

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Russland expandiert Luftfahrttechnik: Belavia wird erster ausländischer Kunde des heimischen ACARS-Systems

Infolge der umfassenden internationalen Sanktionen, die den Zugang russischer Fluggesellschaften zu westlicher Luftfahrttechnologie und Wartungsdienstleistungen stark eingeschränkt haben, hat die staatliche Unternehmensgruppe Rostec die Entwicklung heimischer Alternativen massiv forciert. Ein zentrales Ergebnis dieser Bemühungen ist das digitalisierte Flugfunk- und Berichterstattungssystem ACARS (Aircraft Communications Addressing and Reporting System), das von Infocom-Avia, einer Tochtergesellschaft der Rostec-Tochter Azimuth, entwickelt wurde. Nun hat dieses inländische System einen bedeutenden Erfolg auf dem internationalen Markt erzielt: Die belarussische Fluggesellschaft Belavia hat einen kommerziellen Vertrag über den Einsatz des russischen ACARS-Dienstes unterzeichnet und ist damit der erste ausländische Betreiber, der sich dieser Technologie anschließt. Dieser Vertragsabschluss markiert einen wichtigen Meilenstein in den Bestrebungen Russlands, seine Luftfahrtinfrastruktur technologisch zu isolieren und gleichzeitig in verbündete Märkte zu expandieren. Der Wechsel von Belavia zu der in Russland entwickelten Lösung unterstreicht die wachsende sicherheitspolitische und wirtschaftliche Partnerschaft zwischen Minsk und Moskau und signalisiert die Notwendigkeit für nicht-westliche Akteure, Alternativen zu den vormals dominierenden westlichen Systemen zu schaffen. Der Ersatz westlicher Systeme durch Eigenentwicklung Das Aircraft Communications Addressing and Reporting System (ACARS) ist ein essenzielles digitales Datenfunksystem in der zivilen Luftfahrt. Es ermöglicht die Übermittlung kurzer, textbasierter Nachrichten zwischen Flugzeugen und Bodenstationen, einschließlich der Flugverkehrskontrolle und den operativen Kontrollzentren der Fluggesellschaften. Routinemeldungen wie Abflug- und Ankunftszeiten (die sogenannten OOOI-Zeiten: Out, Off, On, In), Berichte über Triebwerkszustände, Treibstoffverbrauch und Flugfreigaben werden über ACARS digital übermittelt. Dies reduziert die Belastung des Sprechfunks und verbessert die betriebliche Effizienz und die Sicherheit. Nachdem westliche Technologieanbieter ihre Dienste für russische Fluggesellschaften als Reaktion auf die Sanktionen eingestellt

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Air Europa leitet mit 40 Airbus A350-900 eine neue Ära der Langstreckenflotte ein

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat auf der Dubai Airshow 2025 einen bedeutenden Kurswechsel in ihrer Flottenstrategie vollzogen und eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit Airbus über den Kauf von bis zu 40 Großraumflugzeugen des Typs A350-900 unterzeichnet. Diese strategische Entscheidung bildet das Herzstück der geplanten Erneuerung und Erweiterung der Langstreckenflotte des Unternehmens. Der A350-900 soll die derzeitigen Langstreckenjets von Air Europa, die hauptsächlich aus der Boeing 787 Dreamliner-Familie bestehen, ergänzen und sukzessive ablösen. Die Bestellung wird von Air Europa als ein entscheidender Schritt zur Beschleunigung des rentablen Wachstums, insbesondere auf den Schlüsselmärkten in Lateinamerika, betrachtet. Die Fluggesellschaft setzt auf die Wirtschaftlichkeit und die Leistungsfähigkeit des A350, um ihre Netzwerkerweiterung voranzutreiben und den Passagieren einen herausragenden Reisekomfort zu bieten. Die Vereinbarung stärkt die Position von Airbus in einem traditionell Boeing-lastigen Segment der Air Europa Flotte und unterstreicht die Attraktivität des A350-Programms im globalen Interkontinentalverkehr. Strategische Neuausrichtung und Flottenmodernisierung Die Absichtserklärung zwischen Air Europa und Airbus markiert einen bedeutenden Meilenstein für die spanische Airline. Präsident Juan Jose Hidalgo bezeichnete die Bestellung des A350-900 als einen „Gamechanger für Schlüsseldestinationen in Lateinamerika“. Die Fluggesellschaft will die herausragende Kabinenerfahrung und die optimierte Wirtschaftlichkeit des Musters nutzen, um neue Maßstäbe im Flugverkehr zu setzen und die höchsten Standards im Luftverkehr zu gewährleisten. Air Europa betreibt derzeit ihre Langstreckenflotte mit einer Kombination aus Boeing 787-8 und 787-9 Dreamliner-Maschinen. Die neuen Airbus A350-900 sollen in die Langstreckenflotte integriert werden, um die bestehenden Flugzeuge zu ergänzen und schrittweise ältere Maschinen anderer Hersteller, die in der Vergangenheit betrieben

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Etihad Airways bekräftigt Expansionskurs: Großauftrag für Airbus A330neo und A350-Familie

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat auf der Dubai Airshow 2025 eine signifikante Flottenerweiterung und -modernisierung durch einen Großauftrag an Airbus angekündigt. Die Bestellung umfasst die Aufnahme des Airbus A330-900 in die Flotte sowie eine deutliche Aufstockung der bereits bestellten A350-Familie, wodurch die Airline ihre Kapazitäten auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken sowie im globalen Frachtverkehr massiv ausbaut. Die Vereinbarung umfasst eine Festbestellung von sechs Airbus A330-900, wodurch Etihad Airways zum neuesten Kunden für den A330neo wird. Darüber hinaus wurden sieben zusätzliche Passagierflugzeuge des Typs A350-1000 geordert, was die Gesamtbestellung für diesen Typ auf 27 erhöht. Besonders hervorzuheben ist die Verpflichtung für drei weitere A350F-Frachtflugzeuge, wodurch das Gesamtengagement für den A350F auf zehn Maschinen steigt. Ergänzend zu den Festbestellungen wurde ein Leasingvertrag über neun A330-900 mit dem Leasinggeber Avolon bekannt gegeben. Diese strategische Entscheidung unterstreicht Etihads Ziel, eine der modernsten und betriebswirtschaftlich effizientesten Großraumflotten der Welt aufzubauen und die Präsenz Abu Dhabis im globalen Luftverkehr zu stärken. Die Kombination aus A330neo und A350 soll dem Unternehmen die nötige Flexibilität für das geplante Wachstum in verschiedenen Marktsegmenten bieten. Strategische Bedeutung der neuen Großraumflugzeuge Die Flottenentscheidung von Etihad Airways zielt auf die Optimierung des Betriebs in allen wichtigen Marktsegmenten ab. Antonoaldo Neves, CEO von Etihad Airways, betonte die umfassende Bedeutung der neuen Flugzeuge: „Diese Flugzeuge stärken unsere Geschäftstätigkeit auf der Mittelstrecke, der Langstrecke und im Frachtverkehr. Der A330neo bietet die richtige Kombination aus Effizienz und Flexibilität für unser regionales und mittelfristiges Wachstum, während der A350-1000 weiterhin eine außergewöhnliche Leistung

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Air Corsica: Neue Nonstop-Flüge von München nach Calvi

Die Regionalfluggesellschaft Air Corsica verstärkt ihr Engagement auf dem deutschen Markt und kündigt für den Sommer 2026 eine neue Direktverbindung zwischen München und Calvi an. Die Strecke wird vom 28. Juni bis zum 13. September 2026 einmal wöchentlich jeweils am Sonntag bedient. Diese neue Route ergänzt das bereits angekündigte Angebot der Airline nach Korsika und bietet Reisenden aus Süddeutschland eine weitere Nonstop-Option zur viertgrößten Mittelmeerinsel. Die neue Strecke nach Calvi, bekannt als wichtiger Flughafen in der Region Haute-Corse im Nordwesten der Insel, ist die zweite Direktverbindung von Air Corsica ab München. Bereits zuvor hatte die Fluggesellschaft bekannt gegeben, ab dem 11. Juni 2026 Flüge zwischen München und Ajaccio anzubieten. Die Flüge zur korsischen Hauptstadt Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons, werden laut Flugplan zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, durchgeführt und laufen bis Ende September 2026. Beide Verbindungen werden voraussichtlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A320 bedient und sollen die Flugdauer zwischen Deutschland und Korsika auf rund eineinhalb Stunden verkürzen. Durch die Aufnahme der Route nach Calvi erschließt Air Corsica ein weiteres wichtiges touristisches Einfallstor auf Korsika für den süddeutschen Markt. Die Erweiterung des Flugplans ab München – einem der größten Flughäfen in Deutschland – auf zwei korsische Destinationen stellt eine deutliche Verbesserung der touristischen Erreichbarkeit Korsikas dar. Die Insel, die für ihre vielfältigen Landschaften und kulturellen Angebote bekannt ist, rückt damit näher an Reisende heran, die an Nonstop-Verbindungen interessiert sind und Umsteigeverbindungen vermeiden wollen. Die neuen Flugangebote sind typischerweise saisonal ausgelegt, um die Nachfrage in den Hauptreisemonaten des Sommers optimal zu bedienen.

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Bamboo Airways: Bui Quang Dung übernimmt den Vorsitz zur Konsolidierung und Flottenexpansion

Die vietnamesische Fluggesellschaft Bamboo Airways hat einen bedeutenden Führungswechsel vollzogen, der die formelle Rückkehr der Airline unter die direkte Kontrolle ihres Gründungsinvestors, der FLC Group, manifestiert. Der Verwaltungsrat des Unternehmens wählte Bui Quang Dung einstimmig zum neuen Vorsitzenden für die Amtszeit 2023 bis 2028. Er tritt die Nachfolge von Le Thai Sam an, der dem Gremium jedoch als Mitglied erhalten bleibt. Dieser Schritt markiert den Beginn einer umfassenden Restrukturierungsphase, in der Bamboo Airways seine operative Basis festigen und seine ehrgeizigen Wachstumspläne für die kommenden Jahre wieder aufnehmen will. Bui Quang Dung, der einen Master of Business Administration der Southern Columbia University besitzt, bringt über 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Investmentmanagement und Immobiliengeschäft mit. Seine umfangreiche Führungserfahrung, unter anderem bei namhaften Unternehmen wie Colliers International, der BIM Group und der Empire Group, sowie seine bisherige Rolle als stellvertretender Generaldirektor der FLC Group positionieren ihn als idealen Vertreter, um die notwendige enge Verbindung zwischen dem Mutterkonzern FLC und der Airline herzustellen. Die Wahl eines FLC-Vertreters an die Spitze soll die vollständige Synchronisierung der Restrukturierungsstrategie, den Wiederaufbau des Betriebssystems und die langfristige Entwicklungsausrichtung der Fluggesellschaft gewährleisten. Der Kontext der FLC-Rückkehr und die Notwendigkeit der Restrukturierung Der Wechsel an der Spitze von Bamboo Airways erfolgt im direkten Anschluss an die offizielle Rückkehr der Airline unter die Führung der FLC Group. Diese Neuausrichtung wurde auf Vorschlag einer ehemaligen Investorengruppe, vertreten durch n Duong Cong Minh, vollzogen. FLC, das die Fluggesellschaft in ihrer Phase des rasanten Wachstums aufbaute, hat unmittelbar nach der Übernahme einen detaillierten

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Kanarische Inseln: Regierung stoppt Ferienvermietung – Fünfjähriges Moratorium eingeführt

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat eine weitreichende neue Regelung für die Ferienvermietung (Viviendas Vacacionales) erlassen, die umgehend für erhebliche Unsicherheit auf den regionalen Immobilienmärkten sorgt, insbesondere im Süden Gran Canarias. Das Gesetz sieht ein fünfjähriges Moratorium für die Genehmigung neuer Lizenzen für touristische Apartments vor und überträgt den lokalen Gemeindeverwaltungen umfassende Kontrollbefugnisse. Diese politische Intervention stellt eine direkte Herausforderung für Investoren, insbesondere private Investmentfonds, dar, deren Geschäftsmodell auf den Erwerb und die Vermarktung von Immobilien über Plattformen wie Airbnb basiert. Die einschneidendste Maßnahme ist der fünfjährige Stopp für die Erteilung neuer Vermietungslizenzen (VV-Lizenzen). Dies friert die Expansionsfähigkeit von Investoren im Kurzzeitvermietungssegment faktisch ein, wobei lediglich bereits registrierte Objekte ausgenommen sind. Experten erwarten, dass der Wert sogenannter Bestandsimmobilien mit vorhandener Lizenz massiv steigen wird, da die Genehmigung zu einem knappen Gut wird. Im Gegensatz dazu dürften die Preise für nicht registrierte oder neu gebaute Immobilien, die für die touristische Vermietung gedacht waren, sinken, da eine Monetarisierung über dieses Modell stark eingeschränkt ist. Darüber hinaus wird befürchtet, dass ein mögliches Verbot der Übertragbarkeit der Vermietungslizenzen beim Verkauf oder der Vererbung den langfristigen Wert der Tourismusinvestitionen weiter mindern könnte. Die neue Gesetzgebung führt zudem eine strikte Obergrenze ein, die die touristische Nutzung auf maximal 10 Prozent der gesamten bewohnbaren Fläche (auf kleineren Inseln 20 Prozent) begrenzt. In stark nachgefragten Zonen wie Teneriffa und dem Süden Gran Canarias wird dieses Limit als nahezu unüberwindbare Wachstumsgrenze für die Zukunft angesehen. Ein weiterer Engpass entsteht durch das Verbot, Geschäftsräume oder Neubauten (innerhalb der ersten zehn

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Pratt & Whitney beseitigt Lieferengpässe und ebnet Airbus den Weg für ehrgeiziges Jahresziel

Die globalen Lieferketten in der Luftfahrtindustrie zeigen zum Jahresende 2025 entscheidende Anzeichen der Erholung, welche die Produktionsziele des europäischen Flugzeugbauers Airbus maßgeblich beeinflussen. Der amerikanische Triebwerkshersteller Pratt & Whitney (P&W) gab bekannt, seinen Lieferrückstand für das laufende Jahr vollständig aufgeholt zu haben. Diese Entwicklung gilt als kritischer Durchbruch, da die Versorgung mit Triebwerken von P&W und dem Konkurrenten CFM International lange Zeit als einer der Hauptengpässe für die Auslieferungsrate von Airbus identifiziert wurde. Zum Ende des Oktobers 2025 hatte Airbus 585 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert. Um das ehrgeizige Jahresziel von 820 Auslieferungen zu erreichen, müssen in den letzten beiden Monaten des Jahres noch beeindruckende 235 Flugzeuge fertiggestellt und übergeben werden. Die nun erfolgte Zusicherung von P&W, die vertraglich vereinbarten Triebwerksmengen für das laufende Jahr geliefert zu haben, gibt Airbus die notwendige Voraussetzung, um die Produktion deutlich zu beschleunigen. Rick Deurloo, Präsident für kommerzielle Triebwerke bei P&W, bestätigte vor Journalisten im Vorfeld der Dubai Airshow, dass sein Unternehmen nun bereits Triebwerke für die Auslieferungen des kommenden Jahres produziere, was die Erfüllung der 2025er-Verpflichtungen untermauert. Pratt & Whitney im Fokus der Lieferkette Pratt & Whitney, ein Unternehmen der RTX-Gruppe und mit einer hundertjährigen Geschichte in der Luftfahrt, ist ein zentraler Akteur in der Versorgungskette von Airbus. Das aktuelle kommerzielle Portfolio wird von der Geared Turbofan (GTF) Triebwerksfamilie angeführt. Diese Technologie findet breite Anwendung, nicht nur bei Airbus und Boeing, sondern auch bei Herstellern wie Embraer und Irkut. Für die erfolgreichen Airbus-Muster sind insbesondere die Varianten PW1100G-JM für die A320neo-Familie und PW1500G für

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Cathay Pacific nimmt Flüge nach Adelaide wieder auf

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat nach mehrjähriger Unterbrechung die Direktflüge zwischen Hong Kong (HKG) und Adelaide (ADL) in Südaustralien wieder aufgenommen. Der Erstflug startete am 11. November, womit Cathay Pacific zu einer Destination zurückkehrt, die sie erstmals im Jahr 1992 bediente. Die Verbindung wird dreimal wöchentlich mit modernen Airbus A350-900 Maschinen bedient und soll die Reise-, Handels- und kulturellen Beziehungen zwischen Asien und Australien stärken. Die erneuerte Route zwischen Hong Kong, einem der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze Asiens, und der Hauptstadt Südaustraliens ist für beide Seiten von Bedeutung. Cathay Pacifics Chief Customer and Commercial Officer, Lavinia Lau, betonte die Bedeutung der Rückkehr nach Adelaide als „lebendige Stadt, die für ihre kulinarische Szene, Weltklasse-Weine und Küstenschönheit bekannt ist“. Die Fluggesellschaft bietet in den Kabinen Business, Premium Economy und Economy den Passagieren umfassende Dienstleistungen, einschließlich spezieller Bordverpflegung. Mit der Wiederaufnahme der Adelaide-Verbindung stärkt Cathay Pacific ihr Netzwerk in Ozeanien erheblich. Die Fluggesellschaft bedient nun sechs australische Destinationen – Adelaide, Brisbane, Cairns, Melbourne, Perth und Sydney – sowie Auckland und Christchurch in Neuseeland. Insgesamt führt Cathay Pacific in diesem Winter fast 100 wöchentliche Hin- und Rückflüge von Hong Kong nach Ozeanien durch (Recherche). Darüber hinaus wird die neue Route zusätzliche Frachtkapazität bieten, was den Handel zwischen den Regionen weiter begünstigt.

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Salzburg: Die operative Einführung des biometrischen Entry/Exit Systems (EES)

Der Salzburger Flughafen W. A. Mozart hat am 12. November 2025 offiziell mit der operativen Einführung des europäischen Einreise-/Ausreisesystems (EES) begonnen. Diese digitale Neuerung, die die traditionelle manuelle Passstempelung an den Schengen-Außengrenzen ablöst, ist ein zentraler Pfeiler des europäischen Smart-Borders-Programms. Nach jahrelangen Verzögerungen auf EU-Ebene und einem Start in Österreich am Pilotstandort Wien-Schwechat im Oktober, positioniert sich Salzburg als strategischer Implementierungspunkt, der die charakteristischen Anforderungen eines alpinen Tourismus-Flughafens mit bedeutenden saisonalen Schwankungen berücksichtigt. Die umfassende technische Umrüstung dient der lückenlosen biometrischen Erfassung aller Drittstaatsangehörigen, die sich für einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen im Schengen-Raum aufhalten. Die europäische Kommission hat eine schrittweise Implementierung des EES in allen 29 teilnehmenden Schengen-Staaten auf den Weg gebracht. Die Umstellungsphase ist auf sechs Monate angesetzt und soll bis zum 10. April 2026 zur hundertprozentigen Ablösung der manuellen Kontrolle durch das neue, vollständig digitalisierte System führen. EES betrifft alle Nicht-EU-Bürger, die den Schengen-Raum für Kurzaufenthalte betreten, unabhängig davon, ob sie visumfreien Zugang genießen oder ein Kurzaufenthalts-Visum benötigen. Für den Salzburger Flughafen, der insbesondere im Winter ein hohes Aufkommen an internationalen Skitouristen verzeichnet, bringt die Neuerung erhebliche operative Herausforderungen mit sich. Maßgeschneidertes Konzept für den alpinen Tourismus-Flughafen Der Salzburger Flughafen W. A. Mozart, dessen Passagierverkehr stark von den saisonalen Höhepunkten des Wintertourismus beeinflusst wird, hat ein differenziertes Implementierungskonzept für das EES entwickelt. Dieses Konzept zielt darauf ab, die Abläufe während der Spitzenlastzeiten mit erhöhtem Zufluss von Drittstaatsankömmlingen zu optimieren und die Auswirkungen auf die Abfertigungsgeschwindigkeit so gering wie möglich zu halten. Die Investitionen in Salzburg konzentrierten

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