Stefan Steiner

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Stefan Steiner

American Airlines setzt bei Airbus-Flottenausbau weiterhin auf CFM-Triebwerke

Die US-Großfluggesellschaft American Airlines hat eine wegweisende Entscheidung für die künftige technische Ausstattung ihrer Mittelstreckenflotte getroffen. Das Unternehmen wählte das Konsortium CFM International als exklusiven Triebwerkslieferanten für die kommenden Lieferchargen des Typs Airbus A321neo aus. Zum Einsatz kommt dabei das moderne Leap-1A-Triebwerk, das vom Gemeinschaftsunternehmen der Hersteller GE Aerospace und Safran produziert wird. Mit diesem Schritt setzt die Fluggesellschaft eine bestehende technische Linie fort, da auch die bereits im aktiven Dienst befindlichen Flugzeuge dieses Typs innerhalb der Flotte mit Antrieben der Leap-Serie ausgestattet sind. Die Entscheidung sichert American Airlines eine hohe Konsistenz in der Wartung und im Ersatzteilmanagement. Die Wahl des Triebwerkstyps ist eng mit der massiven Flottenerneuerung verknüpft, die American Airlines im März 2024 durch eine der größten Flugzeugbestellungen der Branche eingeleitet hat. Der Konzern orderte insgesamt 260 neue Schmalrumpfflugzeuge, darunter 85 Maschinen vom Typ Airbus A321neo. Durch die Festlegung auf das Leap-1A-Triebwerk profitiert die Airline von Skaleneffekten bei der Instandhaltung und Ausbildung des technischen Personals. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Triebwerke eine gesteigerte Betriebszuverlässigkeit gegenüber Konkurrenzmodellen aufweisen sollen, was insbesondere für den intensiven Betrieb an den US-Drehkreuzen wie Dallas/Fort Worth oder Charlotte von entscheidender Bedeutung ist. Neben der reinen Hardware-Beschaffung umfasst die Vereinbarung mit CFM International langfristige Service- und Wartungsverträge. Diese sogenannten Rate-per-Flight-Hour-Verträge ermöglichen der Fluggesellschaft eine präzise Kalkulation der Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus der Antriebe. Das Leap-1A-Triebwerk zeichnet sich durch fortschrittliche Materialien wie Keramik-Verbundwerkstoffe und im 3D-Druckverfahren hergestellte Komponenten aus, die eine höhere Hitzebeständigkeit und Effizienz im Vergleich zu Vorgängermodellen gewährleisten. Die Auslieferungen der neu

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Orfeó Català verwandelt Langstreckenflug nach Los Angeles in einen Konzertsaal

Die Passagiere des Fluges LL2623 der Fluggesellschaft Level erlebten am 17. Februar 2026 eine außergewöhnliche Premiere in elf Kilometern Höhe. Auf der Route zwischen Barcelona-El Prat und Los Angeles International Airport verwandelte sich die Kabine des Airbus A330-200 in eine fliegende Bühne für eines der renommiertesten Chorensembles Europas. Über 150 Sängerinnen und Sänger des Orfeó Català stimmten mitten über dem Atlantik eine A-cappella-Version von Beethovens 9. Sinfonie an. Was für viele Reisende wie eine spontane Darbietung wirkte, war das Ergebnis monatelanger logistischer Planung zwischen der Fluggesellschaft und dem katalanischen Kulturinstitut. Die Aktion markiert einen Trend in der Luftfahrtbranche, bei dem Airlines versuchen, durch exklusive Inflight-Erlebnisse die Attraktivität langer Transatlantikflüge zu steigern und gleichzeitig kulturelle Brücken zwischen den Zielorten zu schlagen. Der Chor befand sich auf dem Weg zu einer prestigeträchtigen Zusammenarbeit mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter der Leitung des Stardirigenten Gustavo Dudamel. Ein kulturelles Erbe auf Reisen Der Orfeó Català blickt auf eine lange Tradition zurück. Gegründet im Jahr 1891, ist das Ensemble tief in der kulturellen Identität Barcelonas verwurzelt. Sein fester Sitz ist der Palau de la Música Catalana, ein architektonisches Meisterwerk des katalanischen Modernismus, das zum Unesco-Welterbe zählt. Die Reise nach Kalifornien dient einem besonderen künstlerischen Projekt: In der Walt Disney Concert Hall wird der Chor gemeinsam mit den Musikern aus Los Angeles Beethovens Missa Solemnis zur Aufführung bringen. Dass die Sänger bereits während des Fluges zur Ode an die Freude ansetzten, unterstreicht die Bedeutung dieser internationalen Kooperation. Die Durchführung einer solchen Darbietung in einer vollbesetzten

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Moby Lines präsentiert erweitertes Routennetz für die Saison 2026

Die italienische Reederei Moby Lines hat ihren Fahrplan für das Jahr 2026 veröffentlicht und setzt dabei auf eine signifikante Verdichtung des Streckennetzes im Tyrrhenischen Meer. Im Zentrum der operativen Planung steht die ganzjährige Verbindung zwischen Livorno und Olbia auf Sardinien. Auf dieser Hauptroute setzt das Unternehmen seine beiden neuesten Flaggschiffe, die „Moby Fantasy“ und die „Moby Legacy“, ein. Diese Schiffe gehören zu den größten Passagierfähren im Mittelmeerraum und verfügen über eine Kapazität von jeweils bis zu 3.000 Passagieren und 1.300 Fahrzeugen. Die technische Ausstattung dieser Neubauten zielt auf eine hohe operative Effizienz ab, während der Komfort durch dedizierte Gastronomie-Decks und digitale Dienstleistungen wie flächendeckendes WLAN gesteigert wurde. Neben der Verbindung ab Livorno bleibt der Hafen von Genua ein zentraler Knotenpunkt für Reisende aus Nordeuropa. Die Routen nach Olbia und Porto Torres werden weiterhin ganzjährig bedient, wobei vor allem Nachtfahrten den Kern des Angebots bilden, um die Reisezeiten für Passagiere zu optimieren. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch die Verbindung von Civitavecchia nach Olbia, die in der Hochsaison durch zusätzliche Tagfahrten verstärkt wird. Für den schnellen Grenzverkehr zwischen den Inseln sorgt die Verbindung von Santa Teresa Gallura nach Bonifacio auf Korsika, die mehrmals täglich befahren wird und die kürzeste maritime Brücke zwischen den beiden Mittelmeerinseln darstellt. Das Angebot für Korsika-Reisende umfasst zudem Tagesverbindungen ab Livorno und Genua nach Bastia. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erschließung der Insel Elba ab dem toskanischen Hafen Piombino. Die Ziele Portoferraio, Rio Marina und Cavo werden hochfrequent angefahren, wobei die kurzen Überfahrtszeiten von teilweise unter einer

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Tarifkonflikt bei der Lufthansa-Gruppe: Cityline-Piloten stimmen über Arbeitskampf ab

Die Situation bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften verschärft sich zunehmend. Nachdem bereits in der vergangenen Woche die Kernmarke durch einen eintägigen Streik des Cockpit- und Kabinenpersonals beeinträchtigt wurde, hat die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) nun eine Urabstimmung unter den Piloten der Regionaltochter Cityline eingeleitet. Dieses Votum über einen möglichen Arbeitskampf soll bis zum 26. Februar 2026 abgeschlossen sein. Sollte eine Mehrheit für Streiks stimmen, könnten die Cityline-Piloten gemeinsam mit den rund 5.000 Kollegen der Lufthansa-Mutter in den Ausstand treten. Hintergrund des Konflikts bei Cityline sind gescheiterte Gehaltsverhandlungen, bei denen die VC eine stufenweise Erhöhung der Bezüge um insgesamt 9,9 Prozent fordert. Parallel zum Konflikt im Cockpit drohen auch am Boden massive Behinderungen. Die Gewerkschaft Verdi, die rund 20.000 Bodenbeschäftigte vertritt, sieht nach der dritten Verhandlungsrunde keinerlei Fortschritte. Laut Verdi pocht der Konzern weiterhin auf eine Nullrunde und strebt sogar Tarifabsenkungen an, während die Gewerkschaft ein Lohnplus von 6 Prozent oder mindestens 250 Euro monatlich fordert. Da die Friedenspflicht bereits abgelaufen ist, prüft Verdi nun gezielte Warnstreiks, um den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde am 3. März zu erhöhen. Die Lufthansa selbst verweist auf die wirtschaftliche Notwendigkeit von Einsparungen, nachdem das Jahr 2024 mit Verlusten abgeschlossen wurde. Strategisch befindet sich die Lufthansa-Gruppe in einem tiefgreifenden Umbau. Die Tochtergesellschaft Cityline, die derzeit etwa 30 Flugzeuge auf Kurz- und Mittelstrecken betreibt, soll langfristig geschlossen werden. An ihre Stelle tritt die neu gegründete City Airlines, mit der der Konzern durch günstigere Tarifverträge die Personalkosten deutlich senken will. Ziel des Sanierungsprogramms ist es, die

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Opposition fordert Überprüfung der Wirtschaftlichkeit des Flughafens Kassel-Calden

Die Debatte um die wirtschaftliche Zukunft des Regionalflughafens Kassel-Calden verschärft sich. Die Fraktion der Grünen im hessischen Landtag fordert angesichts dauerhafter Defizite eine unabhängige wirtschaftliche Untersuchung des Standorts. Laut Fraktionschef Mathias Wagner und der verkehrspolitischen Sprecherin Katy Walther belasten die tatsächlichen Kosten den Steuerzahler weitaus stärker, als die offiziellen Bilanzen vermuten lassen. Während der ausgewiesene Jahresfehlbetrag bei etwa fünf Millionen Euro liegt, verweisen die Kritiker auf zusätzliche Ausgaben für Sicherheitsdienstleistungen sowie jährliche Abschreibungen in Höhe von zwölf Millionen Euro. Ein von der Opposition beauftragtes Gutachten der TU Chemnitz stützt diese Berechnungen und beziffert die Gesamtkosten deutlich höher. Demgegenüber steht eine Analyse des Zentrums für Recht und Wirtschaft des Luftverkehrs (ZFL), die im Auftrag des Flughafens erstellt wurde. Diese kommt zu dem Schluss, dass der Airport durch generierte Steuereinnahmen und seine Funktion als Standortfaktor für Nordhessen einen volkswirtschaftlichen Gewinn darstellt. Die Opposition hält dagegen, dass der Erfolg des angrenzenden Gewerbeparks nicht zwangsläufig an die Vorhaltung einer Infrastruktur für Großraumflugzeuge gekoppelt sei. Gefordert wird daher eine organisatorische Trennung von Flughafen und Gewerbegebiet sowie eine Prüfung, ob der Betrieb durch private Investoren übernommen oder der Status auf einen Verkehrslandeplatz herabgestuft werden kann. Die operativen Zahlen des Flughafens belegen die schwierige Lage des Standorts, der 2013 eröffnet wurde. Im Jahr 2025 wird erneut ein Defizit von rund fünf Millionen Euro erwartet. Besonders die Passagierzahlen blieben weit hinter den ursprünglichen Prognosen von bis zu 600.000 Reisenden zurück; im vergangenen Jahr nutzten lediglich 25.000 Fluggäste den Airport für Ferien- oder Linienflüge. Im Dezember 2025 verzeichnete der

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Historischer Passagierrekord am Flughafen Bratislava zum Jahresauftakt 2026

Der Flughafen M. R. Štefánik in Bratislava hat im Januar 2026 ein außergewöhnliches Wachstum verzeichnet und das erfolgreichste Monatsergebnis seiner 75-jährigen Geschichte erzielt. Mit insgesamt 195.110 abgefertigten Fluggästen stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 127 Prozent. Dieser massive Zuwachs ist primär auf die strategische Expansion der Fluggesellschaft Wizz Air zurückzuführen, die im Jahr 2026 eine neue Basis am slowakischen Hauptstadtflughafen eröffnet hat. Durch die Stationierung moderner Flugzeuge vom Typ Airbus A321neo konnte das Angebot an Linienverbindungen deutlich ausgeweitet werden, was die Attraktivität des Standorts im Wettbewerb mit dem nahegelegenen Flughafen Wien-Schwechat steigert. Besonders hohe Auslastungen verzeichneten die täglichen Verbindungen nach Barcelona und in die ostslowakische Metropole Košice. Letztere unterstreicht die wachsende Bedeutung des innerstaatlichen Luftverkehrs als Zeitersparnis gegenüber den bodengebundenen Verkehrswegen. Zudem etablierten sich Neuzugänge wie Neapel und Alicante schnell als nachfragestarke Ziele. Das Streckennetz wurde durch Wizz Air im Januar um vier weitere regelmäßige Ziele ergänzt: Kutaisi in Georgien, Chișinău in Moldawien, Larnaca auf Zypern und die armenische Hauptstadt Eriwan. Diese neuen Routen zielen sowohl auf den Tourismus als auch auf den ethnischen Reiseverkehr ab und stärken die Rolle Bratislavas als osteuropäisches Luftverkehrsdrehkreuz. Parallel zum Linienverkehr entwickelte sich das Chartergeschäft positiv, wobei Fernziele wie Salalah im Oman, Punta Cana in der Dominikanischen Republik und die vietnamesische Insel Phu Quoc die Statistik anführten. Diese Langstreckenflüge werden häufig mit geleastem Fluggerät größerer Kapazität durchgeführt. Die Zahl der Flugbewegungen stieg insgesamt um 35 Prozent auf 2.001 Starts und Landungen an. Auch der Luftfrachtsektor profitierte von der erhöhten Aktivität; das Frachtaufkommen

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Air Canada und Pegasus Airlines vereinbaren Kooperation für den türkischen Markt

Die kanadische Nationalfluggesellschaft Air Canada erweitert ihre Reichweite in Richtung Eurasien durch ein neues Interline-Abkommen mit dem türkischen Low-Cost-Carrier Pegasus Airlines. Diese strategische Allianz ermöglicht es Reisenden aus Nordamerika, über zentrale europäische Drehkreuze nahtlose Anschlüsse zu Zielen in der Türkei zu buchen. Die Kooperation umfasst zunächst neun spezifische Flugstrecken, die von Pegasus bedient werden. Als primärer Ankunftsort in der Türkei fungiert der Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen, der als wichtigstes Drehkreuz für Pegasus Airlines gilt. Durch die Bündelung der Flugleistungen auf einem einzigen Ticket wird der Buchungsprozess für internationale Fluggäste erheblich vereinfacht. Die operativen Schnittstellen der Partnerschaft befinden sich an bedeutenden europäischen Flughäfen, darunter Frankfurt, München, Wien, Zürich, Amsterdam und Kopenhagen. Passagiere, die aus Kanada kommen, können an diesen Standorten in das Streckennetz von Pegasus umsteigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Anbindung ab Frankfurt am Main, von wo aus zusätzlich zum Ziel Istanbul auch Direktverbindungen nach Izmir in das gemeinsame Angebot aufgenommen wurden. Ein wesentlicher Vorteil für die Kunden ist das durchgehende Check-in des Reisegepäcks bis zum endgültigen Zielort, was die Umsteigezeiten an den europäischen Hubs verkürzt und den Reisekomfort erhöht. Hinter der Zusammenarbeit steht das Ziel von Air Canada, die Präsenz im wachsenden türkischen Markt zu stärken, ohne eigene Kapazitäten auf Nebenstrecken binden zu müssen. Pegasus Airlines wiederum profitiert von einer erhöhten Zufuhr an Langstreckenpassagieren aus dem nordamerikanischen Raum. Beide Fluggesellschaften haben bereits signalisiert, dass die aktuelle Interline-Vereinbarung lediglich den ersten Schritt einer tiefergehenden Kooperation darstellt. In einem nächsten Stadium wird die Umwandlung in ein umfassendes Codeshare-Abkommen geprüft. Dies würde

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Groupe ADP verzeichnet deutliches Gewinnwachstum im Geschäftsjahr 2025

Der französische Flughafenbetreiber Groupe ADP hat für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 eine positive Bilanz vorgelegt und seine wirtschaftliche Kennzahlen in fast allen Bereichen verbessert. Das Unternehmen, das unter anderem die Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly betreibt sowie internationale Beteiligungen hält, steigerte seinen Umsatz um 8,9 Prozent auf insgesamt 6,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 12,3 Prozent auf 2,32 Milliarden Euro, während der Reingewinn ein Plus von 11,7 Prozent verzeichnete und bei 382 Millionen Euro schloss. Aufgrund dieser soliden Ertragslage plant der Konzern für das Jahr 2025 eine Dividende von drei Euro je Aktie an seine Anteilseigner auszuschütten. Das globale Passagieraufkommen innerhalb des gesamten Konzernnetzwerks stieg um 4,2 Prozent auf 379 Millionen Reisende. Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das Kerngeschäft an den Standorten in der französischen Hauptstadt, wo 107 Millionen Fluggäste abgefertigt wurden, was einer Steigerung von 3,4 Prozent entspricht. Trotz der positiven Ertragszahlen bleibt die finanzielle Belastung durch Verbindlichkeiten bestehen: Die Nettoverschuldung der Gruppe belief sich zum Jahresende auf 8,6 Milliarden Euro. Der Konzern profitiert jedoch von der Erholung des internationalen Reiseverkehrs und einer gestiegenen Auslastung der kommerziellen Flächen in den Terminals. Für das laufende Jahr 2026 gibt sich das Management vorsichtig optimistisch und prognostiziert ein moderates Verkehrswachstum für die Pariser Flughäfen zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Das operative Ergebnis soll laut Zielsetzung die Marke von 2,35 Milliarden Euro überschreiten. Zusätzliche Analysen deuten darauf hin, dass insbesondere die internationalen Beteiligungen, wie etwa am indischen Flughafenbetreiber GMR Airports, weiterhin einen signifikanten Beitrag zum

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Westjet und Virgin Atlantic vertiefen Kooperation durch Vernetzung der Vielfliegerprogramme

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet und die britische Virgin Atlantic haben eine signifikante Erweiterung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt gegeben. Im Zentrum der neuen Vereinbarung steht die vollständige gegenseitige Anerkennung der Vielfliegerprogramme Westjet Rewards und Virgin Atlantic Flying Club. Ab sofort haben Mitglieder beider Programme die Möglichkeit, auf dem gesamten globalen Streckennetz beider Carrier Punkte zu sammeln und einzulösen. Dies schließt ausdrücklich auch sämtliche Codeshare-Verbindungen ein. Für Westjet markiert dieser Schritt die erste neue bilaterale Treuepartnerschaft seit fast einem Jahrzehnt, was die strategische Bedeutung der Zusammenarbeit unterstreicht. Besondere Relevanz gewinnt diese Kooperation auf der prestigeträchtigen Transatlantik-Route zwischen Toronto und London-Heathrow. Virgin Atlantic bereitet sich derzeit auf den ersten Jahrestag ihrer Rückkehr auf diese Strecke vor und plant für die kommende Sommersaison eine Erhöhung der Frequenz auf tägliche Flugverbindungen. Dabei kommt das Flaggschiff der Flotte, der Airbus A350-1000, zum Einsatz. Durch die Vernetzung können Passagiere aus Kanada über das Drehkreuz London nahtlose Anschlüsse zu internationalen Zielen wie Dubai, Kapstadt, Johannesburg oder Malé nutzen und dabei durchgehend von ihren Statusvorteilen profitieren. Die vertiefte Partnerschaft ist eine Reaktion auf den intensiven Wettbewerb im nordatlantischen Luftverkehrsmarkt. Während Virgin Atlantic als Mitglied der SkyTeam-Allianz agiert, bleibt Westjet offiziell allianzunabhängig, baut jedoch gezielt ein Netz aus bilateralen Abkommen auf, um die Reichweite ohne eine formelle Allianzmitgliedschaft zu vergrößern. Die technische Integration der Buchungssysteme ermöglicht es Kunden beider Airlines, Prämienflüge flexibler zu buchen. Branchenexperten werten diesen Schritt als Stärkung der Position beider Unternehmen gegenüber den dominierenden Marktführern auf der Langstrecke. Neben dem Sammeln von Meilen profitieren Statuskunden in naher

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Corsair International erweitert Flugangebot ab Toulouse um Mauritius

Die französische Fluggesellschaft Corsair International baut ihre Präsenz am Flughafen Toulouse-Blagnac aus und nimmt ab dem 15. Juni 2026 eine neue Langstreckenverbindung nach Mauritius in den Flugplan auf. Die Strecke wird ganzjährig bedient, wobei die Airline auf modernstes Fluggerät vom Typ Airbus A330-900neo setzt. Mit dieser Entscheidung reagiert Corsair auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen aus der französischen Provinz. Mauritius ergänzt damit das Portfolio im Indischen Ozean, das bereits Ziele wie La Réunion und Mayotte umfasst, die ebenfalls direkt ab Toulouse angeflogen werden. Die strategische Ausrichtung der Airline zielt darauf ab, den Passagierkomfort durch die Umgehung der großen Pariser Drehkreuze wie Orly oder Charles de Gaulle signifikant zu steigern. Durch das Angebot von Direktflügen ab Regionalflughäfen erspart das Unternehmen den Reisenden aus Südfrankreich zeitaufwendige Umstiege und zusätzliche Inlandsflüge. Diese Strategie der Dezentralisierung ist Teil einer umfassenden Flottenmodernisierung, im Zuge derer Corsair ihre älteren A330-300 schrittweise durch effizientere Neo-Modelle ersetzt, um die Betriebskosten auf den langen Umlaufstrecken zu senken. Wirtschaftlich betrachtet festigt Corsair durch diesen Schritt ihre Position im Wettbewerb mit anderen Ferienfliegern und der nationalen Konkurrenz. Der Flughafen Toulouse-Blagnac gewinnt dadurch weiter an Bedeutung als interkontinentales Sprungbrett. Die Airbus A330neo-Maschinen bieten dabei eine Drei-Klassen-Konfiguration, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende anspricht. Neben dem Passagiertransport spielt auch die Beiladung von Fracht eine Rolle, um die Wirtschaftlichkeit der über elfstündigen Flüge in den Indischen Ozean sicherzustellen. Die Aufnahme der Mauritius-Route ist zudem in den Kontext einer verstärkten Kooperation mit lokalen Tourismusbehörden eingebettet. Corsair plant, die Frequenzen je nach saisonaler Nachfrage flexibel anzupassen,

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