Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Schauinsland-Reisen: Touristikchef Andreas Rüttgers scheidet aus

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen vollzieht eine einschneidende personelle Veränderung an der Spitze seines operativen Geschäfts. Wie das Unternehmen bestätigte, verlässt Andreas Rüttgers nach insgesamt 32-jähriger Betriebszugehörigkeit den viertgrößten deutschen Reiseveranstalter. Das Ausscheiden erfolgt laut offizieller Stellungnahme im gegenseitigen Einvernehmen. Rüttgers prägte über drei Jahrzehnte wesentliche Kernbereiche wie das Marketing, den Hoteleinkauf und die Produktentwicklung. Er galt als eines der bekanntesten Gesichter des mittelständischen Familienunternehmens und war maßgeblich an dessen Aufstieg zu einem Global Player der Touristikbranche beteiligt. Dieser Abschied ist eingebettet in eine umfassende Umstrukturierung der Geschäftsführung, die bereits Ende 2025 durch Inhaber Gerald Kassner und dessen Sohn Steffen eingeleitet wurde. Ziel dieser Neuausrichtung ist eine striktere Trennung zwischen der strategischen unternehmerischen Verantwortung der Eigentümerfamilie und der operativen Leitung des Tagesgeschäfts. Im Zuge dessen wurden bereits im Dezember 2025 mit Markus Förster und Detlef Schroer zwei langjährige Führungskräfte in die Geschäftsführung berufen, um das Gremium breiter aufzustellen und die Last der operativen Entscheidungen auf mehrere Schultern zu verteilen. Zusätzlich zur internen Beförderung plant die Unternehmensführung, die Geschäftsleitung künftig um externe Experten zu ergänzen. Diese sollen spezialisiertes Fachwissen einbringen, um den Herausforderungen eines digitalisierten und hochkompetitiven Reisemarktes zu begegnen. Schauinsland-Reisen reagiert damit auf den wachsenden Konsolidierungsdruck in der Branche und die Notwendigkeit, neue Impulse jenseits der bisherigen Strukturen zu setzen. Die Erweiterung des Führungsteams um externe Persönlichkeiten markiert einen Paradigmenwechsel für den traditionell sehr familiengeführten Veranstalter. Trotz des personellen Umbruchs hält das Unternehmen an seinen ehrgeizigen Wachstumszielen fest. Mit einem zuletzt gemeldeten Rekordumsatz von rund 2,15 Milliarden Euro und einer starken

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AJet erweitert Streckennetz um Direktverbindung zwischen Sivas und Köln/Bonn

Die türkische Fluggesellschaft AJet, eine Tochtergesellschaft der Turkish Airlines, baut ihr Angebot auf dem deutsch-türkischen Markt weiter aus. Ab dem 8. Juli 2026 nimmt der Carrier eine neue saisonale Verbindung zwischen der anatolischen Provinzhauptstadt Sivas und dem Flughafen Köln/Bonn auf. Wie aus einem Bericht von Aeroroutes.com hervorgeht, wird die Strecke bis zum 9. September bedient, um die erhöhte Nachfrage während der Sommermonate abzudecken. Die Flüge finden einmal wöchentlich, jeweils am Mittwoch, statt. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737-800, die für ihre Zuverlässigkeit auf Mittelstrecken bekannt ist und in der Konfiguration von AJet primär auf eine effiziente Beförderung im Low-Cost-Segment ausgelegt ist. Diese neue Route ist Teil einer umfassenden Expansionsstrategie der Fluggesellschaft, die im Jahr 2024 aus der Umfirmierung von AnadoluJet hervorging. Sivas gewinnt als Zielort zunehmend an Bedeutung, insbesondere für den sogenannten Besuchsverkehr von Angehörigen, die in Nordrhein-Westfalen leben und direkte Reisemöglichkeiten in ihre Heimatregionen bevorzugen. Bisher mussten Reisende aus dem Einzugsgebiet Köln/Bonn für Flüge nach Zentralanatolien oft auf Umsteigeverbindungen über Istanbul-Sabiha Gökçen oder Ankara ausweichen. Die Direktverbindung verkürzt die Reisezeit erheblich und stärkt die Position des Flughafens Köln/Bonn als wichtiges Drehkreuz für den Verkehr in die Türkei. Technisch und operativ setzt AJet auf eine konsequente Standardisierung der Flotte. Die eingesetzten Maschinen vom Typ Boeing 737-800 bieten eine Kapazität von etwa 189 Sitzplätzen in einer reinen Economy-Konfiguration. Die Flugzeiten sind so getaktet, dass die Flugzeuge am frühen Mittwochmorgen in Sivas starten und nach einem kurzen Aufenthalt in Köln/Bonn wieder zurückkehren. Neben Sivas bedient AJet von deutschen Flughäfen aus bereits zahlreiche

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Pegasus Airlines eröffnet neues Wartungszentrum am Flughafen Sabiha Gökçen

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines hat am Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (SAW) ein neues Zentrum für die Instandhaltung von Flugzeugen (MRO – Maintenance, Repair and Overhaul) in Betrieb genommen. In der nun fertiggestellten ersten Ausbauphase verfügt die Anlage über zwei Wartungshangars sowie einen spezialisierten Lackierhangar. Auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern bietet der Komplex die Kapazität, bis zu fünf Schmalrumpfflugzeuge gleichzeitig zu warten. Die Investitionssumme für diesen ersten Abschnitt beläuft sich auf etwa 40 Millionen US-Dollar. Mit der Eröffnung wurden rund 200 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Technik und Logistik am Standort Istanbul geschaffen. Das Wartungszentrum verfügt über die notwendigen Zertifizierungen für die gängigsten Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge. Dazu gehören die Boeing 737 NG sowie die gesamte Airbus A320-Familie, einschließlich der modernen Neo-Varianten mit CFM Leap-1A und Pratt & Whitney PW1100G Triebwerken. Durch die Eigenverwaltung der Wartungsprozesse zielt Pegasus Airlines darauf ab, die Standzeiten der Flotte zu optimieren und die Abhängigkeit von externen Dienstleistern zu reduzieren. Der Flughafen Sabiha Gökçen, der als wichtigster Hub für die Fluggesellschaft fungiert, stärkt damit seine Position als technisches Zentrum innerhalb der regionalen Luftfahrtinfrastruktur. Die Expansionspläne für das MRO-Zentrum sind bereits fest terminiert. Eine zweite Ausbaustufe soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und die Kapazität um Stellplätze für weitere fünf Flugzeuge verdoppeln. Langfristig sieht die Strategie eine dritte Phase in etwa vier bis fünf Jahren vor, um dem kontinuierlichen Flottenwachstum der Airline gerecht zu werden. Aktuell betreibt Pegasus eine der jüngsten Flotten Europas, die vorwiegend aus Airbus A321neo besteht. Die neuen Kapazitäten ermöglichen es der Gesellschaft

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Konzentration der Lufthansa-Gruppe am Flughafen München: Eurowings zieht in Terminal 2

Zum Beginn des Sommerflugplans am 25. März 2026 vollzieht die Fluggesellschaft Eurowings am Flughafen München einen strategischen Standortwechsel. Künftig werden sämtliche Abfertigungsprozesse sowie die Abflüge ausschließlich über das Terminal 2 abgewickelt. Bisher waren Teile des Betriebs im Terminal 1 untergebracht, was insbesondere bei Umsteigeverbindungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns zu zeitintensiven Terminalwechseln führte. Mit diesem Schritt werden nun alle Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe, zu denen neben der Kernmarke Lufthansa auch Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines gehören, an einem zentralen Standort des bayerischen Drehkreuzes gebündelt. Die infrastrukturelle Neuausrichtung bietet Passagieren eine modernere Abfertigungslandschaft. Der neue Check-in-Bereich von Eurowings befindet sich in unmittelbarer Nähe zum südlichen Eingangsbereich (E04) des Terminal 2. Ein wesentlicher Bestandteil des Umzugs ist die Integration in das bestehende Self-Service-System des Terminals. Reisende können somit auf die gesamte Flotte an Automaten für den Check-in und die eigenständige Gepäckaufgabe (Self Bag Drop) zurückgreifen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Wartezeiten an den Schaltern zu reduzieren und den Passagierfluss während der Stoßzeiten zu optimieren, während die Wege zu den Anschlussflügen der Partnergesellschaften erheblich verkürzt werden. Der Umzug ist Teil einer langfristigen Effizienzstrategie des Flughafenbetreibers und der Lufthansa, um die operativen Abläufe am Standort München zu straffen. Das Terminal 2, das gemeinsam von der Flughafen München GmbH und Lufthansa betrieben wird, ist speziell auf die Anforderungen eines Drehkreuz-Verkehrs ausgelegt. Durch die Bündelung aller Konzerngesellschaften unter einem Dach entfallen die Shuttle-Verbindungen zwischen den Terminals für Transitpassagiere, was die Mindestumsteigezeit stabilisiert. Gebuchte Passagiere werden bereits im Vorfeld über die digitalen Informationskanäle der Airline über die neuen

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Austrian Airlines nutzt Air Dolomiti für europäisches Streckennetz im Sommer 2026

Austrian Airlines setzt im kommenden Sommerflugplan 2026 verstärkt auf externe Unterstützung zur Bewältigung des saisonalen Passagieraufkommens. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat hierfür ein Wet-Lease-Abkommen mit der italienischen Konzerngeschwister Air Dolomiti geschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden zwei Embraer E195 der Italiener inklusive Besatzung in Wien stationiert. Diese Maßnahme dient primär der Kapazitätssteuerung auf Kurzstrecken sowie der Kompensation von Engpässen bei der eigenen Flottenverfügbarkeit, die durch Wartungsintervalle oder Verzögerungen bei Neuauslieferungen entstehen können. Das Einsatzgebiet der geleasten Regionaljets umfasst sowohl klassische Hub-Zubringer als auch osteuropäische Metropolen. Laut aktuellen Flugplandaten übernimmt Air Dolomiti im Zeitraum vom 4. Juli bis 12. September 2026 eine wöchentliche Verbindung zwischen Wien und Belgrad. Auch die Strecke nach Budapest wird zwischen dem 30. Juni und 13. September dreimal wöchentlich von den italienischen Flugzeugen bedient. Durch den Einsatz der Embraer-Maschinen, die über eine Kapazität von etwa 120 Sitzplätzen verfügen, kann Austrian Airlines die Frequenzen auf diesen Routen stabilisieren, ohne eigene größere Kapazitäten binden zu müssen. Besonders intensiv ist die Kooperation auf den Strecken nach Italien geplant. Die Städte Bologna und Florenz sollen jeweils bis zu zweimal täglich mit den Flugzeugen von Air Dolomiti angeflogen werden. Für die Verbindung nach Venedig sieht der Flugplan sogar eine Taktung von bis zu vier täglichen Flügen vor. Diese Routen profitieren von der operativen Expertise der Air Dolomiti im italienischen Markt und ermöglichen es Austrian Airlines, wertvolle Slots am Drehkreuz Wien effizient zu nutzen. Die Flottenharmonisierung spielt hierbei eine wesentliche Rolle, da Austrian selbst bereits eine größere Anzahl an Embraer E195 betreibt, was die

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Lufthansa modernisiert Kabinen ihrer Airbus A320-Flotte

Die Deutsche Lufthansa hat im Februar 2026 den ersten vollständig umgerüsteten Airbus A320 mit der Registrierung „D-AIZY“ wieder in den Liniendienst gestellt. Damit markiert die Fluggesellschaft einen wichtigen Meilenstein in ihrem Modernisierungsprogramm für die Kurz- und Mittelstrecke. Insgesamt 38 Bestandsmaschinen der A320-Familie werden bis zum Jahr 2029 einem umfassenden „Retrofit“ unterzogen. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Kabinendesign und den Komfortstandard an die neuen Langstrecken-Produkte der Airline anzupassen und die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Flugverkehr durch eine verbesserte Innenausstattung zu sichern. Im Zentrum der Umrüstung steht der Einbau neuer, ergonomisch geformter Sitze des italienischen Herstellers Geven. Diese verfügen über horizontal verstellbare Kopfstützen, während Passagiere in der Business Class zusätzlich von einer weiter nach hinten verstellbaren Rückenlehne profitieren. Ein wesentlicher technischer Fortschritt ist die Ausstattung jedes Sitzplatzes mit USB-A- und USB-C-Anschlüssen sowie speziellen Halterungen für Tablets und Smartphones. Damit reagiert Lufthansa auf das veränderte Nutzerverhalten der Fluggäste, die vermehrt eigene Endgeräte für das Unterhaltungsangebot während des Fluges nutzen. Ein logistischer Schwerpunkt der Kabinenerneuerung liegt auf der Vergrößerung der Gepäckfächer um rund 40 Prozent. Durch ein neues Design können Handgepäckstücke nun vertikal statt horizontal verstaut werden, was die Kapazität deutlich erhöht. Die Airline verspricht sich davon einen effizienteren Boarding-Prozess, da Suchzeiten für freien Stauraum reduziert werden. Der Umbau eines einzelnen Flugzeugs nimmt etwa 30 Tage in Anspruch, wobei rund 1.000 neue Bauteile von etwa 100 verschiedenen Zulieferern verbaut werden. Das Projekt wird von der Wartungstochter Lufthansa Technik koordiniert, die für die zertifizierte Integration der neuen Komponenten verantwortlich zeichnet. Branchenexperten werten diese Investition als

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Wintereinbruch führt zu massiven Flugausfällen am Flughafen Wien

Heftige Schneefälle haben am Freitagmorgen, dem 20. Februar 2026, den Betrieb am Flughafen Wien-Schwechat weitgehend zum Stillstand gebracht. Aufgrund der intensiven Niederschläge und der notwendigen Räumungsarbeiten auf den Start- und Landebahnen sowie der erforderlichen Flugzeugenteisung musste der Flugverkehr zeitweise komplett eingestellt werden. Die Flughafenverwaltung gab bekannt, dass Starts voraussichtlich ab 9:00 Uhr und Landungen erst ab 10:00 Uhr wieder möglich sein würden. Von den 117 Flugbewegungen, die bis zum frühen Vormittag geplant waren, wurden bereits in der ersten Phase des Stillstands 19 Flüge ersatzlos gestrichen. Zusätzliche Informationen aus dem Umfeld der Fluggesellschaften verdeutlichen die Tragweite der Unterbrechung. Besonders betroffen ist die Heimatfluggesellschaft Austrian Airlines, die zahlreiche Kurz- und Mittelstreckenverbindungen innerhalb Europas streichen oder massiv verspäten musste. Da die Enteisungskapazitäten bei derart extremen Wetterlagen an ihre Grenzen stoßen, bildeten sich bereits am Morgen lange Warteschlangen vor den Abfertigungsschaltern. Passagiere wurden aufgefordert, den Flugstatus online zu prüfen, bevor sie die Reise zum Flughafen antreten. Auch die Zufahrtswege zum Airport sowie die Schnellbahnverbindungen kämpften mit den Schneemengen, was die Anreise für das Personal und die Reisenden zusätzlich erschwerte. Trotz der geplanten schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs warnen Experten vor weitreichenden Folgewirkungen für den restlichen Flugtag. Da Maschinen und Besatzungen nicht rechtzeitig an ihren Zielorten eintreffen konnten, kommt es zu einem sogenannten Domino-Effekt im Rotationsplan. Der Flughafen Wien setzt in solchen Situationen zwar einen spezialisierten Winterdienst mit Hochleistungs-Kehrblasgeräten ein, doch die anhaltenden Schneefälle machen wiederholte Sperrungen einzelner Pistenabschnitte zur Reinigung unumgänglich. Auch der Frachtverkehr und die Abfertigung des Gepäcks verzögern sich durch die widrigen Bedingungen

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Logistik und Leerflüge: Die Flugbereitschaft der Bundeswehr unter parlamentarischer Beobachtung

Die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung steht erneut im Zentrum einer Debatte über die operative Effizienz und die Stationierung ihrer Flotte. Neue Zahlen aus dem Verteidigungsministerium, die infolge einer parlamentarischen Anfrage der Gruppe Die Linke veröffentlicht wurden, legen offen, dass im zweiten Halbjahr 2025 die Anzahl der Flüge ohne offizielle Regierungsvertreter die Zahl der beförderten Delegationen deutlich überstieg. Im Zeitraum vom 6. Mai 2025, dem Tag des Amtsantritts der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz, bis zum Jahresende wurden 488 Flüge mit Kabinettsmitgliedern oder dem Bundespräsidenten registriert. Diesen stehen jedoch 700 sogenannte Bereitstellungsflüge gegenüber. Diese Diskrepanz zwischen Passagierflügen und Leerflügen nährt die politische Diskussion um die Beibehaltung des Standorts Köln-Wahn und die allgemeine Nutzung staatlicher Transportressourcen in Zeiten knapper Haushalte. Struktur und Stationierung als Kostentreiber Der Kern der Problematik liegt in der geografischen Trennung von Regierungsstandort und Heimatstützpunkt der Flugbereitschaft. Während sich der politische Betrieb nahezu vollständig in Berlin konzentriert, ist der Großteil der Flugzeuge und das Personal des 1. Lufttransportgeschwaders weiterhin auf dem Flughafen Köln/Bonn stationiert. Ein Bereitstellungsflug wird immer dann notwendig, wenn eine Maschine von Köln nach Berlin-Brandenburg fliegen muss, um dort den Bundeskanzler, Minister oder den Bundespräsidenten aufzunehmen. Nach Abschluss einer Reise kehren die Maschinen oft ohne Passagiere nach Köln zurück, sofern kein unmittelbarer Anschlussauftrag vorliegt. Kritiker wie der Abgeordnete Dietmar Bartsch bezeichnen diese Regelung als teuren Konstruktionsfehler, der seit dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin vor über drei Jahrzehnten besteht. Zwar gibt es in Berlin eine Außenstelle der Flugbereitschaft mit Hubschraubern für den Kurzstreckenverkehr, die

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Expansion von Jö Reisen durch Kooperation mit Dertour Austria

Das Reiseportal Jö Reisen, eine Kooperation zwischen dem jö Bonus Club und dem Reiseveranstalter Dertour Austria, verzeichnet ein Jahr nach seinem Markteintritt eine deutliche Ausweitung seines Portfolios. Das Angebot umfasst mittlerweile rund 12.000 Reisepakete und zielt darauf ab, die Kundenbindung durch die Verknüpfung von Urlaubsreisen mit dem österreichischen Multipartner-Loyalitätsprogramm zu stärken. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Integration von Disneyland Paris, das nun exklusiv im österreichischen Online-Direktvertrieb über die Plattform verfügbar ist. Damit erweitert das Unternehmen sein Segment für Familien- und Erlebnisreisen um eine international renommierte Destination. Die Partnerschaft nutzt die umfangreiche Datenbasis des jö Bonus Clubs, um maßgeschneiderte Angebote für die Mitglieder zu erstellen. Neben Städtereisen und Themenparks wie dem Legoland Feriendorf liegt der Fokus im Sommerflugplan 2026 verstärkt auf klassischen Badeurlauben im Mittelmeerraum, darunter Ziele in Griechenland, Zypern, Spanien und Kroatien. Durch die Bündelung von Flug-, Hotel- und Transferleistungen als Pauschalreise spricht Jö Reisen eine Zielgruppe an, die Wert auf eine unkomplizierte Abwicklung und garantierte Qualitätsstandards legt. Ergänzt wird dies durch Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer und Rundreisen, etwa in der Region Andalusien. Wirtschaftlich basiert das Modell auf einem direkten Rückvergütungssystem: Für jede abgeschlossene Buchung werden dem Kundenkonto 500 „Ös“ gutgeschrieben. Diese Bonuspunkte können nach Beendigung der Reise bei zahlreichen Partnerbetrieben im österreichischen Einzelhandel und Dienstleistungssektor gegen Rabatte beim täglichen Einkauf eingelöst werden. Laut Geschäftsführung führt diese Verzahnung von Reisekonsum und Alltagsvorteil zu einer hohen Wiederbuchungsrate. Besonders regionale Angebote wie das Aldiana Salzkammergut oder Schiffsreisen entlang der kroatischen Küste haben sich als stabile Buchungstreiber innerhalb der jö-Mitgliedschaft etabliert.

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Rekordgewinne und strategische Expansion: Air France-KLM festigt Marktposition im globalen Luftverkehr

Die europäische Airline-Gruppe Air France-KLM blickt auf eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Geschäftsjahre ihrer Geschichte zurück. Dank einer Kombination aus signifikant gestiegenen Ticketpreisen und einer Entspannung an den Energiemärkten konnte der Konzern seinen Überschuss im Jahr 2025 auf fast 1,6 Milliarden Euro steigern, was annähernd einer Verfünffachung des Vorjahresergebnisses entspricht. Trotz der komplexen weltpolitischen Lage verzeichnete das Unternehmen eine ungebrochene Nachfrage im Premium-Segment, insbesondere auf den lukrativen Transatlantikrouten zwischen Europa und Nordamerika. Konzernchef Ben Smith sieht in diesen Zahlen das Fundament für einen weiteren aggressiven Geschäftsausbau im Jahr 2026. Die Strategie zielt dabei klar auf eine qualitative Aufwertung des Angebots ab, wobei Investitionen in exklusive Reiseklassen und die Erweiterung der Kapazitäten im Mittelpunkt stehen. Während die operative Marge durch Effizienzsteigerungen verbessert wurde, bereitet sich die Gruppe nun darauf vor, die Marktanteile der Marken Air France, KLM und Transavia durch gezielte Flotteninvestitionen und Netzwerkerweiterungen weiter auszubauen. Die wirtschaftlichen Treiber hinter dem Bilanzsprung Der massive Gewinnanstieg der Gruppe ist das Resultat einer konsequenten Ertragssteuerung. Der Umsatz kletterte im vergangenen Geschäftsjahr um fünf Prozent auf gut 33 Milliarden Euro, während der operative Gewinn um ein Viertel auf über zwei Milliarden Euro anstieg. Damit übertraf die französisch-niederländische Allianz die Prognosen der meisten Branchenanalysten deutlich. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg war die hohe Zahlungsbereitschaft der Passagiere in den oberen Buchungsklassen. Business-Class-Tickets und First-Class-Kontingente waren auf den Verbindungen in die USA und nach Kanada über weite Strecken ausgebucht. Parallel dazu profitierte die Airline von gesunkenen Aufwendungen für Kerosin. Da Treibstoff traditionell einen der größten Kostenblöcke im

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