Stefan Steiner

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Stefan Steiner

ITA Airways: Volle Integration in das Transatlantik-Geschäft als nächster Schritt

Der deutsche Luftfahrtkonzern Lufthansa bereitet die nächste Phase der Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways vor. Im Sommer 2026 öffnet sich das vertraglich festgelegte Zeitfenster für Lufthansa, um die derzeit auf 41 Prozent begrenzte Beteiligung auf 90 Prozent aufzustocken. Dieser Schritt gilt als zentrale Säule der Expansionsstrategie des Konzerns und soll die volle Integration der italienischen Airline in das globale Netzwerk von Lufthansa gewährleisten. Konzernchef Carsten Spohr hat in Rom jüngst Gespräche mit dem italienischen Wirtschafts- und Finanzminister Giancarlo Giorgetti geführt, um das weitere Vorgehen abzustimmen und die vollständige Übernahme von ITA Airways zu bekräftigen. Die Absicht der Lufthansa, 100 Prozent der Anteile an ITA Airways zu erwerben, war von Anfang an klar kommuniziert worden. Der nächste strategische Meilenstein ist die Einbindung der italienischen Airline in das hochkarätige Transatlantik-Joint-Venture A++, das Lufthansa mit den nordamerikanischen Partnern United Airlines und Air Canada unterhält. Dies ist ein entscheidender Schritt, um ITA Airways unmittelbar im lukrativen und strategisch wichtigen US-Verkehr zu positionieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit signifikant zu steigern. Die gesamte Übernahme, einschließlich der restlichen zehn Prozent, soll spätestens bis zum Jahr 2033 abgeschlossen sein. Der Fahrplan zur 90-Prozent-Beteiligung Die derzeitige Eigentümerstruktur sieht vor, dass Lufthansa 41 Prozent der Anteile an ITA Airways hält, während die übrigen Anteile weiterhin beim italienischen Staat, vertreten durch das Wirtschaftsministerium, verbleiben. Die vertraglichen Vereinbarungen, die mit der italienischen Regierung getroffen wurden, sehen vor, dass Lufthansa im Sommer 2026 die Option ziehen kann, die Beteiligung auf 90 Prozent aufzustocken. Die finanzielle Dimension dieses zweiten Übernahmeschritts ist erheblich. Für den

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Regionalfluggesellschaft Blue Islands stellt Betrieb mit sofortiger Wirkung ein

Die auf den Kanalinseln ansässige Regionalfluggesellschaft Blue Islands hat am 14. November 2025 den sofortigen Stopp des Handels und damit die Annullierung aller zukünftigen Flüge bekannt gegeben. Die Airline, die operative Basen auf Jersey und Guernsey unterhielt, bestätigte die Betriebseinstellung auf ihrer Webseite und entschuldigte sich bei den Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Von der Schließung sind rund 100 Mitarbeiter der Fluggesellschaft betroffen. Passagiere mit gebuchten Tickets wurden dringend angewiesen, nicht zum Flughafen zu reisen, sofern sie keine alternativen Reisearrangements getroffen hatten. Die kurzfristige Einstellung des Betriebs kam überraschend, insbesondere da Blue Islands nur einen Tag zuvor noch aktiv Personal für Positionen wie Piloten, Ingenieure und Kabinenpersonal gesucht und ausgeschrieben hatte. Die unangekündigte Schließung hat eine erhebliche Unsicherheit bei den Kunden und Partnern auf den Kanalinseln ausgelöst, deren Anbindung an das britische Festland und Europa stark von der Regionalfluggesellschaft abhängt (Recherche). Das Streckennetz von Blue Islands umfasste Direktflüge von den Kanalinseln zu verschiedenen Zielen im Vereinigten Königreich und in Europa. Zu den bedienten Destinationen gehörten unter anderem Southampton, Bristol, Dublin, Newcastle sowie europäische Städte wie Paris und Ostende-Brügge. Die Fluggesellschaft war ein wichtiger Akteur im Regionalverkehr und bot essenzielle Verbindungen zwischen den Inseln und dem Festland. Die nun entstehende Lücke im Flugangebot muss kurzfristig von anderen Fluggesellschaften geschlossen werden, um die Reisefähigkeit der Inselbewohner und den Tourismus nicht nachhaltig zu beeinträchtigen.

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Lufthansa Technik legt ACJ318-Elite-Upgrade-Programm auf

Die Lufthansa Technik (LHT) hat ein spezialisiertes Upgrade-Programm für den Airbus ACJ318 Elite gestartet. Ziel ist die umfassende Modernisierung der Kabinen des kleinsten VIP-Modells aus der A320-Familie, dessen ursprüngliche Innenausstattung bereits zwischen 2007 und 2015 exklusiv von LHT entworfen und ausgestattet wurde. Das VIP Center of Excellence von Lufthansa Technik in Hamburg wird maßgeschneiderte Modifikationspakete anbieten, um das Interieur an aktuelle Luxus- und Technologiestandards anzupassen und die Lebensdauer des Flugzeugtyps zu verlängern. Das Modernisierungsportfolio umfasst sowohl optische Auffrischungen als auch technische Upgrades. Optische Maßnahmen beinhalten beispielsweise die Erneuerung von Holzfurnieren, Teppichen und Polstern. Die technischen Verbesserungen fokussieren sich auf die Bordunterhaltung und Konnektivität. Dazu gehören der Einbau neuer, hochauflösender Bildschirme und die Modernisierung des Kabinenmanagementsystems. Ein besonderes Feature ist die Aufrüstung auf hochmoderne LEO-Satellitenkommunikationslösungen (Low-Earth-Orbit-Satelliten), die in Zusammenarbeit mit Airbus Corporate Jets (ACJ) realisiert wird und eine deutlich schnellere Internetverbindung an Bord ermöglicht. Die ACJ318 Elite, die zwischen 2005 und 2013 verkauft wurde, zeichnete sich durch ihren geräumigen Innenraum im Airliner-Format mit Standardkonfiguration für 19 Passagiere aus. Angesichts des rasanten technologischen Fortschritts in der Luftfahrttechnik reagiert Lufthansa Technik mit diesem Programm auf die veränderten Kundenerwartungen. Fabian Nagel, Vice President Sales, VIP & Special Aircraft Services bei Lufthansa Technik, betonte, dass selbst hochwertige Flugzeuge von der schnellen Entwicklung der Konnektivitätstechnologien überholt werden. Das Wiederaufleben des Programms soll den Wert der Flugzeuge erhalten und sie für viele weitere Jahre im Betrieb zukunftssicher machen.

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US-Unternehmen Air T übernimmt den Rex-Kernbetrieb nach Gläubigerzustimmung

Die australische Regionalfluggesellschaft Regional Express Holdings (Rex Group) hat nach einer 15-monatigen Phase der freiwilligen Verwaltung eine entscheidende Wende erfahren. Die Gläubiger stimmten am 11. November formell einem Sanierungsplan (Deed of Company Arrangement, DOCA) zu, der von der US-amerikanischen Luftfahrt-Holding Air T vorgeschlagen wurde. Dieser Beschluss ebnet den Weg für die Übernahme des Kerngeschäfts von Rex – Regional Express durch Air T. Die vollständige Übertragung der operativen Kontrolle und des rechtlichen Eigentums wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2025 abgeschlossen sein. Die Einigung sichert nicht nur die Zukunft der Regionalfluggesellschaft, die 54 Flughäfen in ganz Australien bedient, sondern ist auch an ein substanzielles Unterstützungspaket der australischen Regierung geknüpft. Dieses umfasst einen neuen Kredit in Höhe von 60 Millionen australischen Dollar (etwa 39,3 Millionen US-Dollar) und eine Umstrukturierung von Altschulden in Höhe von rund 90 Millionen australischen Dollar (etwa 59 Millionen US-Dollar). Im Gegenzug verpflichtete sich Air T zur langfristigen Aufrechterhaltung der regionalen Flugdienste in Australien. Die Rettung wird von den Insolvenzverwaltern als ein „überlegenes Ergebnis für die Stakeholder“ gewertet. Kern des Geschäfts: Regionale Konnektivität und Flugzeugflotte Die Übernahme durch Air T konzentriert sich auf die wesentlichen Geschäftsbereiche, die für die Konnektivität des australischen Regionalraums von zentraler Bedeutung sind. Im Zentrum steht der regionale Turboprop-Betrieb von Rex, der mit einer Flotte von Saab 340B Flugzeugen 54 Flughäfen bedient. Diese Flüge waren während der gesamten Administrationsphase von Juli 2024 an durch erhebliche finanzielle Unterstützung der australischen Regierung aufrechterhalten worden, was die Systemrelevanz des Regionalnetzes unterstreicht. Der Übernahmevertrag umfasst neben den Kernflugdiensten weitere wichtige

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Chinesischer Luftfrachtriese Air China Cargo bestellt sechs Airbus A350F Frachter

Air China Cargo, die Frachttochter der nationalen Fluggesellschaft Chinas, hat am 14. November 2025 einen Kaufvertrag mit Airbus über die Lieferung von sechs A350F-Frachtflugzeugen unterzeichnet. Mit diesem Vertragsabschluss wird Air China Cargo zum Erstkunden des brandneuen A350F auf dem chinesischen Festland und setzt damit ein deutliches Zeichen für die Modernisierung und zukünftige strategische Ausrichtung ihrer Langstreckenflotte. Die Bestellung unterstreicht die Attraktivität des A350F in einem der dynamischsten Luftfrachtmärkte der Welt und festigt die Präsenz von Airbus im hart umkämpften Frachtsegment in Asien. Air China Cargo mit Sitz in Peking ist die einzige Frachtfluggesellschaft Chinas, die die Nationalflagge führt, und spielt eine zentrale Rolle im internationalen Warenverkehr des Landes. Die Fluggesellschaft wurde 2003 gegründet und bedient aktuell 25 internationale Routen in Schlüsselregionen wie dem Asien-Pazifik-Raum, Europa, Nord- und Südamerika sowie dem Nahen Osten. Die Entscheidung für den A350F, einen Frachter der neuen Generation, zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern, die Kapazität zu erhöhen und die Widerstandsfähigkeit der Fluggesellschaft gegen betriebliche Risiken im langfristigen stabilen Betrieb zu verbessern. Strategische Flottenerneuerung: Effizienz und Kapazität im Fokus Die Einführung des A350F in die bestehende Flotte von Air China Cargo ist ein strategisch wichtiger Schritt. Wang Hongyan, Vizepräsident von Air China Cargo, betonte: „Die Einführung des A350F in unsere bestehende gemischte Frachtflotte trägt zur Effizienz im Betrieb und bei der Wartung bei.“ Die Wahl eines Flugzeugtyps, der eine hohe Übereinstimmung (Commonality) mit der Passagierflotte der Muttergesellschaft Air China aufweist – welche bereits A350-900 im Einsatz hat – könnte erhebliche Vorteile bei der Schulung

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Air Baltic meldet beliebte Winterziele und verstärkt Frequenzen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic, die führende Airline in den baltischen Staaten, hat die meistgebuchten Destinationen für die aktuelle Wintersaison bekannt gegeben. Die Passagiere wählen demnach hauptsächlich eine Mischung aus warmen Zielen, Städtetrips und wichtigen Geschäftszentren. Vom Hauptdrehkreuz Riga aus sind Barcelona, Dubai, London, München, Paris und Prag am stärksten nachgefragt. Ab Vilnius zählen Amsterdam, Dubai und Teneriffa zu den Favoriten, während von Tallinn vor allem Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen und München frequentiert werden. Die Fluggesellschaft reagiert auf die Nachfrage mit einer gezielten Verstärkung ihres Netzwerks. Air Baltic erhöht die Flugfrequenzen nach Amsterdam von allen drei baltischen Hauptstädten und baut die Verbindungen nach Dubai von Riga und Vilnius aus. Diese Frequenzerhöhungen dienen der besseren Anbindung der baltischen Staaten an zentrale europäische und interkontinentale Drehkreuze. Insgesamt bedient Air Baltic in diesem Winter über 90 Direktverbindungen und hat vier neue Strecken eröffnet, darunter Faro (Portugal) ab Riga sowie Madeira und Gran Canaria ab Tallinn. Air Baltic, die die Region mit insgesamt rund 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus verbindet, spielt eine entscheidende Rolle als Infrastrukturträger. Durch das umfassende Streckennetz und die täglichen Flüge in die wichtigsten europäischen Metropolen wird sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch der Incoming-Tourismus in den baltischen Staaten gefördert. Darüber hinaus ermöglicht die Zusammenarbeit mit mehr als 20 Codeshare-Partnern eine nahtlose Weiterreise mit nur einem Zwischenstopp zu über 200 weltweiten Destinationen.

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Easyjet: Airbus A319 wird bis 2030 zugunsten größerer Neo-Modelle ausgemustert

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat umfassende Pläne zur Modernisierung und Kapazitätserweiterung ihrer Flugzeugflotte bekannt gegeben. Bis zum Jahr 2030 soll der Airbus A319, der derzeit einen signifikanten Anteil des Bestands ausmacht, nahezu vollständig ausgemustert werden. Die 82 Maschinen dieses Typs werden sukzessive durch modernere und größere Airbus A320neo- und A321neo-Flugzeuge aus dem bestehenden Auftragsbestand von 290 Flugzeugen ersetzt. Die strategische Entscheidung zielt auf eine deutliche Vergrößerung der durchschnittlichen Sitzplatzkapazität ab, um die betriebliche Effizienz auf den Hauptrouten zu steigern. Gleichzeitig unterstreicht der rasche Flottenaustausch die Notwendigkeit, ältere Flugzeugmuster durch technisch fortschrittlichere Modelle zu ersetzen. Dies, so betonte CEO Kenton Jarvis anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Airline, sei ein zentraler Pfeiler der Wachstums- und Betriebsstrategie für das kommende Jahrzehnt. Strategische Kapazitätserhöhung als Schlüssel Die geplante Ausflottung des A319 steht in direktem Zusammenhang mit dem Ziel von Easyjet, die durchschnittliche Sitzplatzkapazität signifikant zu steigern. Der A319, der im Vergleich zu seinen größeren Geschwistern weniger Passagiere befördert, soll durch die Neo-Varianten ersetzt werden, um die Passagierzahl pro Flug zu maximieren und die Kosten pro Sitzplatz zu senken. Die Kapazitätsentwicklung ist ambitioniert: Dieser strategische Schritt spiegelt einen allgemeinen Trend in der Billigflugbranche wider, in der größere Flugzeuge auf den verkehrsreichsten Strecken zu einer höheren Auslastung führen und damit die Skaleneffekte maximiert werden. Die Ausflottung betrifft aktuell 82 A319-Maschinen, die 23 Prozent der Gesamtflotte von 356 Flugzeugen ausmachen. Einige wenige A319 sollen jedoch als Ersatzteilspender, insbesondere für die CFM International CFM56-Triebwerke, erhalten bleiben, die auch in älteren A320-Modellen zum Einsatz kommen. Beschleunigte Auslieferungsrate und die Neo-Familie

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B737-Max: Milliardenzahlung an US-Regierung sichert Kontinuität trotz anhaltender zivilrechtlicher Aufarbeitung

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat durch eine erweiterte Vergleichszahlung an die US-Regierung eine drohende erneute strafrechtliche Verfolgung im Zusammenhang mit den Abstürzen zweier 737 max-Flugzeuge abgewendet. Die Vereinbarung, die kürzlich von einem Richter in Texas abgesegnet wurde, verpflichtet den Konzern zu einer weiteren Zahlung von 1,1 Milliarden US-Dollar. Dieser Deal sichert die Fortsetzung des Betriebs, während die zivilrechtliche Aufarbeitung der fatalen Unfälle von Lion Air Flug 610 (Oktober 2018) und Ethiopian Airlines Flug 302 (März 2019) mit insgesamt 346 Todesopfern in Dutzenden weiterer Zivilklagen anhält. Der ursprüngliche Vergleich mit der US-Regierung aus dem Jahr 2021 stand auf der Kippe, nachdem es Anfang 2024 zu einem weiteren schwerwiegenden Qualitätsmangel an einer 737 max 9 von Alaska Airlines gekommen war, bei der sich eine Rumpfblende im Steigflug löste. Die neue Milliardenzahlung dient dazu, diesen Verstoß gegen die Auflagen des ursprünglichen Deals zu bereinigen. Trotz der Bemühungen um eine administrative Beilegung der strafrechtlichen Angelegenheit bleibt die Forderung der Opferfamilien nach der Einsetzung eines Sonderermittlers zur lückenlosen Aufklärung der Unternehmensführung und der Produktionsprozesse unerfüllt. Der Absturz als Ausgangspunkt: Zwei Katastrophen und ihre Folgen Die Abstürze zweier Boeing 737 max-Maschinen innerhalb weniger Monate im Jahr 2018 und 2019 führten zu einem weltweiten Flugverbot des Modells und stürzten Boeing in eine tiefe Vertrauens- und Sicherheitskrise. Bei Ethiopian Airlines Flug 302 kamen am 10. März 2019 alle 157 Insassen ums Leben, darunter die 32-jährige UN-Mitarbeiterin Shikha G. Nur wenige Monate zuvor war eine 737 max von Lion Air unter ähnlichen Umständen abgestürzt. Beide Unglücke wurden maßgeblich auf ein

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Lufthansa Group gründet Beirat zur Verbesserung der Barrierefreiheit

Die Lufthansa Group hat in Frankfurt das erste Treffen ihres neu gegründeten Accessibility Customer Advisory Committee abgehalten. Ziel des Gremiums ist es, das Reiseerlebnis für Fluggäste mit körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen und Behinderungen zu verbessern. Das Komitee setzt sich aus Mitgliedern mit unterschiedlichen Einschränkungen zusammen – darunter Mobilitätseinschränkung, Sehbehinderung, Hörschädigung und kognitive Beeinträchtigung –, die die Lufthansa Group mit ihren direkten Erfahrungen und Ideen unterstützen sollen. Im Fokus steht die ganzheitliche Betrachtung der gesamten Reisekette, um Angebote, Produkte und Services weiterzuentwickeln. Bei der Initiative wird die Lufthansa Group vom Landesbehindertenrat NRW (LBR), dem Dachverband der Selbsthilfevertretungen, unterstützt. Die Kooperation wird vom LBR als ein Meilenstein für die Barrierefreiheit gewertet, da sie die erste dieser Art zwischen einer Selbsthilfevereinigung und einem privaten Unternehmen ist. Geschäftsführerin Ann-Christin Rauch vom LBR betonte, dass Barrierefreiheit nicht nur für Menschen mit Behinderung zwingend notwendig sei, sondern auch der Allgemeinheit Entlastung und Komfort biete. Zusätzlich unterstützen die beiden paralympischen Athleten Johanna Recktenwald und Nico Dreimüller den Beirat mit ihrer Expertise. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group, erklärte, man wolle das Reiseerlebnis so einfach und selbstbestimmt wie möglich gestalten. Der Fokus liege auf allen Hebeln, die der Konzern selbst in der Hand habe, um das Flugerlebnis stetig zu verbessern. Als Teil dieses umfassenden Ansatzes führt die Lufthansa Group konzernweit die „Hidden Disabilities Sunflower“ Initiative ein. Dieses globale Programm soll es Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen (weltweit bis zu 80 Prozent aller Betroffenen) ermöglichen, diskret durch das Tragen eines Symbols (einer gelben Sonnenblume) auf ihre besonderen

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Brussels Airlines, Beobank und Mastercard lancieren Geschäftsreisekarte

Brussels Airlines, die Beobank und Mastercard haben in Belgien eine neue Debitkarte mit aufgeschobener Zahlung auf den Markt gebracht, die sich gezielt an Selbstständige und Unternehmer richtet. Die „Beobank Brussels Airlines Navigator Mastercard“ positioniert sich als das erste Produkt in Belgien mit einem speziell auf Geschäftskunden zugeschnittenen Meilenprogramm und soll eine umfassende Lösung für das Management von Geschäftsausgaben und den Cashflow bieten. Die Karte ist ausschließlich für berufliche Transaktionen vorgesehen. Im Zentrum des Angebots steht die unbegrenzte Möglichkeit zum Sammeln von Miles & More Meilen. Für jeden ausgegebenen Euro bei qualifizierten Geschäftsausgaben, wie Geschäftsessen oder Hotelbuchungen, wird eine Meile gutgeschrieben. Diese können bei Brussels Airlines, der belgischen Tochtergesellschaft der Lufthansa Gruppe, für Flugtickets, Upgrades und den Zugang zu Lounges eingelöst werden. Dieses Angebot soll die Loyalität der Vielreisenden aus dem Unternehmenssektor stärken, was für die Fluggesellschaft ein strategisch wichtiges Ziel ist. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfassendes Versicherungspaket, das neun Policen umfasst, darunter Reiseversicherungen sowie Schutz für geschäftlich unverzichtbare Geräte wie Telefon und Computer. Yannick Willems von der Beobank betonte, das Ziel sei es, den Geschäftskunden den Alltag durch praktische Finanzlösungen zu erleichtern und ihnen mehr Sicherheit zu geben. Die Karte, die das weltweit akzeptierte Mastercard-Netzwerk nutzt, wird von den Partnern als „Business Class“ unter den Zahlungslösungen für das wachsende Segment der Freiberufler und Kleinunternehmer positioniert.

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