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Wizz Air erweitert Streckennetz ab Dortmund um rumänische Stadt Oradea

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air baut ihr Flugangebot am Dortmund Airport weiter aus und nimmt ab Sommer 2026 eine neue Verbindung nach Oradea in Rumänien auf. Die neue Route wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und sonntags, bedient. Der Erstflug ist für den 28. Juni 2026 geplant. Oradea ist damit die neunte rumänische Destination, die von Wizz Air vom Ruhrgebietsflughafen aus angeflogen wird. Die Fluggesellschaft festigt damit ihre Position als wichtiger Partner des Dortmunder Flughafens, von dem aus sie bereits ein umfangreiches Osteuropa-Netzwerk betreibt, das den Schwerpunkt auf Rumänien, Polen und weitere Länder in der Region legt. Oradea, im Westen Rumäniens und nahe der ungarischen Grenze gelegen, gilt als ein kulturelles Zentrum, das besonders für seine Jugendstil-Architektur bekannt ist. Die Stadt lockt Besucher mit prächtigen Barockkirchen, historischen Plätzen und Bauten, die der Stadt den Beinamen „rumänisches Zentrum des Jugendstils“ eingebracht haben. Die fast tausendjährige Burg Oradea bildet das historische Zentrum. Abseits der städtischen Sehenswürdigkeiten bietet die Region um Oradea, insbesondere die nahegelegenen Apuseni-Berge, Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern. Thermalbäder mit mineralhaltigen Quellen ergänzen das touristische Angebot der Stadt, durch die der Fluss Crișul Repede fließt. Die Erweiterung des Angebots unterstreicht die starke Nachfrage nach Flugverbindungen zwischen Dortmund und Rumänien, die sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Verkehrsstrom etabliert hat. Die Destinationen in Rumänien, darunter bereits Städte wie Cluj-Napoca, Timisoara und Sibiu, werden von den Fluggästen aus dem Ruhrgebiet und der umliegenden Region stark frequentiert. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales am Dortmund Airport, betonte, dass das bestehende

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Oberlandesgericht Hamburg untersagt Flightright irreführende Angaben zu Ryanair

Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) Hamburg hat in einem Urteil vom 5. Dezember eine juristische Entscheidung zugunsten von Ryanair getroffen. Dem sogenannten Fluggastrechte-Dienstleister Flightright wurde es gerichtlich untersagt zu behaupten, dass Kunden bei der Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice der Fluggesellschaft auf „Hürden“ stoßen würden. Zudem wurde Flightright dazu verurteilt, offen und transparent den zusätzlichen Anwaltszuschlag von 14 Prozent, den das Unternehmen auf seinen ausgewiesenen Servicepreis erhebt, anzugeben. Diese Entscheidung markiert einen wichtigen Punkt in der Auseinandersetzung zwischen der irischen Billigfluggesellschaft und Unternehmen, die sich auf die Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen nach der EU-Verordnung EU261 spezialisiert haben. Das Urteil bestätigt nach Ansicht von Ryanair die Bemühungen, Verbraucher vor irreführenden Geschäftspraktiken und den teils erheblichen Gebühren sogenannter „Claims Chaser“-Firmen zu schützen. Diese Dienstleister, oft auch als Inkassodienstleister oder Rechtsanwaltskanzleien tätig, behalten für ihre Tätigkeit nicht selten einen hohen Prozentsatz der Entschädigung ein. Nach Angaben von Ryanair können diese Gebühren bis zu 40 Prozent eines Anspruchs betragen, beispielsweise bei einem typischen Anspruch von 250 Euro. Ryanair betont daher weiterhin, dass Fluggäste mit berechtigten Entschädigungsansprüchen diese direkt bei der Fluggesellschaft einreichen sollten, um die volle Summe ohne Abzüge zu erhalten. Die Fluggesellschaft hebt hervor, dass Kunden, die den direkten Weg über Ryanair wählen, 100 Prozent ihres zustehenden EU261-Ausgleichsanspruchs erhalten. Dara Brady, ein Sprecher von Ryanair, begrüßte das Urteil des OLG Hamburg. Er merkte an, dass die Entscheidung Flightright daran hindere, Konsumenten mit unzutreffenden Behauptungen über Ryanair und verschleierten Gebühren in die Irre zu führen. Brady bekräftigte, dass Ryanair einen unkomplizierten und transparenten Prozess anbiete, der sicherstelle,

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Flughafen Schiphol reduziert Bodenabfertiger auf drei Unternehmen

Der Amsterdamer Flughafen Schiphol (AMS) hat eine umfassende Umstrukturierung seiner Bodenabfertigungsdienste eingeleitet und zu diesem Zweck am 4. Dezember eine Ausschreibung gestartet, um die Zahl der Anbieter auf drei Unternehmen zu begrenzen. Die ausgewählten Firmen sollen künftig die Gepäckabfertigung sowie alle flugzeugnahen Aufgaben, wie das Be- und Entladen von Flugzeugen und den Betrieb der notwendigen Bodengeräte, übernehmen. Bisher waren sechs Unternehmen für diese Dienstleistungen in Schiphol tätig. Diese Reduktion der Anbieter signalisiert eine Abkehr vom bisher stark wettbewerbsorientierten, offenen Markt hin zu einem kontrollierteren Dienstleistungsstandard und verbesserten Arbeitsbedingungen. Die Maßnahme folgt der Einführung eines branchenweiten Tarifvertrages im Jahr 2023 und einer Entscheidung des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, die auf Initiative des Flughafens hin die Anzahl der Bodenabfertiger limitiert. Ziel ist es, die Betriebsstandards anzuheben und die Effizienz zu steigern. Durch die Begrenzung der Anbieterzahl will der Flughafen Schiphol die Abläufe auf dem Vorfeld rationalisieren und verbessern. Von den verbleibenden Unternehmen wird erwartet, dass sie Bodengeräte gemeinsam nutzen, wodurch Platz eingespart und eine effizientere Organisation ermöglicht wird. Neue Kriterien in der Ausschreibung legen zudem einen starken Fokus auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und die Steigerung der Servicequalität. Passagiere sollen direkt durch kürzere Wartezeiten bei der Gepäckausgabe profitieren. Um die Stabilität der Belegschaft während der Umstellung zu gewährleisten, wurde ein Vertrag zwischen den derzeitigen Abfertigern (Aviapartner, dnata, Menzies, Swissport, Viggo), der Gewerkschaft FNV und Schiphol unterzeichnet. Dieses Abkommen stellt sicher, dass die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze und ihre bisherigen Konditionen während des Übergangs behalten. Die Fluggesellschaft KLM, die ihre

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Tallinn Airport startet historische Terminalerweiterung für 75 Millionen Euro

Der Flughafen Tallinn (TLL) steht vor der größten Umgestaltung seiner Geschichte. Das estnische Hauptportal hat Pläne für eine umfassende Terminalerweiterung im Wert von 75 Millionen Euro vorgestellt. Das auf sechs Jahre angelegte Projekt zielt darauf ab, das Terminal auf das stark gestiegene Passagieraufkommen vorzubereiten. Die jährlichen Passagierzahlen nähern sich der Fünf-Millionen-Grenze, was die ursprüngliche Kapazität des Terminals von 2,8 Millionen deutlich übersteigt. Die Baumaßnahmen werden in fünf Phasen durchgeführt, um den Flugbetrieb während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten. Die erste Phase des Großprojekts, die bereits begonnen hat, konzentriert sich auf die Renovierung der Check-in-Halle und die Installation von Selbstbedienungssystemen der neuesten Generation. Riivo Tuvike, Vorsitzender der Geschäftsleitung, betonte die Notwendigkeit der Expansion, um die charakteristische Mischung aus Effizienz und Gastfreundschaft des Flughafens zu bewahren. Er räumte ein, dass es zuletzt zu Engpässen, längeren Gepäckausgabezeiten und Warteschlangen bei der Grenzkontrolle gekommen sei – Probleme, die durch die umfassende Neugestaltung behoben werden sollen. Die Erweiterung, die vom Architekten Jaan Kuusemets (Dagopen) entworfen wurde, sieht den Anbau eines Nordflügels und mehrerer kleinerer Strukturen vor, die eine einheitliche Bandfassade entlang des bestehenden Terminals bilden. Das Design setzt auf Holz, großflächige Verglasungen und Ausblicke auf die Stadt und das Flugfeld, um eine nordische und ruhige Atmosphäre zu schaffen. Das Projekt umfasst die Neuschaffung von rund 16.500 $\text{m}^2$ neuer Fläche sowie die Renovierung von über 18.000 $\text{m}^2$ bestehender Fläche. Zu den kommenden Phasen gehören eine neue Ankunftshalle, ein modernes Gepäckabfertigungssystem, zwei neue Gates, erweiterte Bereiche für die Grenzkontrolle und kommerzielle Flächen sowie eine vergrößerte Sicherheitskontrollzone. Eine der

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Flydubai Flugzeug in Malé bei Bodenereignis beschädigt

Die Fluggesellschaft Flydubai hat bestätigt, dass eines ihrer Flugzeuge am 4. Dezember auf dem Velana International Airport (MLE) in Malé, Malediven, in einen Bodenunfall verwickelt war. Die Fluggesellschaft berichtete, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder sicher in das Terminal gebracht wurden und keine Verletzungen gemeldet wurden. Flydubai reagierte umgehend, um die Beeinträchtigungen für die betroffenen Reisenden zu minimieren, indem diese auf die nächsten verfügbaren Flüge umgebucht wurden, während das beschädigte Flugzeug einer gründlichen Inspektion unterzogen wird. Obwohl die Fluggesellschaft zunächst keine Details zum Flugzeugtyp oder zur Art des Bodenereignisses bekannt gab, deuten externe Quellen und Berichte in sozialen Medien auf einen Zusammenstoß mit einem Tanklastwagen hin. Recherchen von Flugverfolgungsdiensten legen nahe, dass es sich bei der involvierten Maschine um eine Boeing 737 MAX 8 mit der Registrierung A6-FMM handelte, die den Flug FZ1025 bediente. Sichtbare Schäden am Flügelbereich des Jets bestätigen die Notwendigkeit einer umfassenden Begutachtung und Reparatur durch Ingenieure. Als direkte Folge des Vorfalls musste der Weiterflug der Maschine nach Colombo gestrichen werden. Der Vorfall auf dem Rollfeld des Velana International Airport in Malé, einem wichtigen Drehkreuz für den Urlaubsverkehr von Flydubai, unterstreicht die Notwendigkeit strikter Sicherheitsprotokolle im Bodenbetrieb. Flydubai betonte, dass die Sicherheit ihrer Passagiere und Besatzung jederzeit oberste Priorität habe. Die Fluggesellschaft unterhält eine wachsende Flotte der Boeing 737 MAX, deren Zuverlässigkeit und Effizienz vom CEO Ghaith Al Ghaith erst kürzlich hervorgehoben wurde. Der Flughafen Malé, als wichtigster internationaler Zugangspunkt zu den Malediven, hat in der Vergangenheit bereits ähnliche Bodenereignisse erlebt, was die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Stärkung der

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Swiss prüft Abschaffung der Deutschpflicht für Flugpersonal

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines, eine Tochter der Lufthansa Group, zieht in Erwägung, eine ihrer langjährigen Einstellungsanforderungen zu lockern: die Pflicht für Piloten und Kabinenpersonal, Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau nachweisen zu müssen. Diese Regelung, die neben der zwingend erforderlichen englischen Sprache eine zusätzliche Fremdsprache verlangt, hat insbesondere in den französisch- und italienischsprachigen Regionen der Schweiz, der Romandie und im Tessin, wiederholt für Kritik gesorgt. Wie die Aargauer Zeitung berichtete, zeigte sich Swiss-Chef Jens Fehlinger offen für eine Überprüfung dieser Vorgabe. Er äußerte sich dahingehend, dass die Deutschpflicht in den kommenden Jahren „kritisch überprüft“ werden sollte. Der dringende Handlungsbedarf leitet sich aus dem gravierenden Personalmangel im Cockpit ab. Erst kürzlich konnten von 32 ausgeschriebenen Pilotenstellen lediglich sechs besetzt werden. Solche Personalengpässe führten bereits im Sommer zu massiven Einschränkungen im Flugbetrieb und zur Streichung von rund 1.400 Flügen, was die operative Stabilität der Airline stark beeinträchtigte. Eine Lockerung oder gar die Abschaffung der Deutschpflicht könnte den Pool potenzieller Bewerber, insbesondere in den nicht-deutschsprachigen Kantonen und im europäischen Ausland, erheblich vergrößern. Die Fähigkeit, neben Englisch eine weitere Amtssprache der Schweiz zu sprechen, galt lange Zeit als wichtiger Bestandteil der Servicequalität und der nationalen Identität der Swiss. Angesichts der akuten Personalnot und des verschärften Wettbewerbs um qualifiziertes Personal in der europäischen Luftfahrtindustrie könnte jedoch die Priorität nun auf der Sicherstellung des Flugbetriebs liegen. Branchenexperten sehen in der möglichen Anpassung der Sprachvorgaben einen pragmatischen Schritt, um dem Druck auf den Flugbetrieb entgegenzuwirken. Die Deutsche Sprache ist eine von vier Landessprachen und galt stets

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ÖBB und SBB starten Nightjet-Generation auf Strecke Zürich–Hamburg

Die SBB und die ÖBB leiten am 4. Dezember 2025 eine neue Ära im europäischen Nachtzugverkehr ein. An diesem Tag nehmen die beiden Bahngesellschaften die erste Garnitur ihrer neuen Nightjet-Züge auf der wichtigen Verbindung zwischen Zürich und Hamburg in Betrieb. Die rollende Unterkunft wurde konzipiert, um Reisenden ein deutlich verbessertes Niveau an Komfort, Privatsphäre und moderner Ausstattung zu bieten. Im Verlauf des Jahres 2026 soll die Einführung der neuen Generation auch auf den Nightjet-Strecken Zürich–Wien und Zürich–Amsterdam folgen. Zur feierlichen Lancierung tauften Vertreter der SBB und der ÖBB gemeinsam mit dem Zürcher Stadtrat Andreas Hauri den ersten Zug auf den Namen „City of Zürich“. Stadtrat Hauri betonte dabei die symbolische Bedeutung des Zuges als Zeichen der Offenheit, der internationalen Anbindung und der klimafreundlichen Mobilität der Stadt Zürich. Sabine Stock, Mitglied des Vorstands der ÖBB Personenverkehr, hob hervor, dass es sich um „die modernsten Nachtzüge, die derzeit in Europa unterwegs sind“, handle. Die Nightjets der nächsten Generation führen eine Reihe von Neuerungen ein, die auf die Bedürfnisse der Reisenden zugeschnitten sind. Zu den Kernmerkmalen zählen feste Betten sowohl in Schlaf- als auch in Liegewagen für einen besseren Schlafkomfort. Für höchste Ansprüche stehen Comfort Plus-Schlafwagenabteile bereit, die über eine eigene Toilette, Dusche und einen dedizierten Sitzbereich verfügen. Eine bedeutende Innovation sind die sogenannten Mini Cabins für Alleinreisende. Diese kompakten Privatbereiche sind mit einem ausklappbaren Frühstückstisch, Spiegel und Leselicht ausgestattet und können über eine Schiebetür auch zu Doppelkabinen verbunden werden. Die Modernität der Züge zeigt sich auch in der technischen Ausstattung: Die Passagiere

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Pilatus eröffnet neue Flugzeugteile-Produktion in Spanien

Der Schweizer Flugzeughersteller Pilatus hat offiziell seine neue Produktionsstätte im Technologiepark Carmona nahe Sevilla in Spanien eingeweiht. Die Fabrik ist bereits seit Jahresbeginn in Betrieb und dient dem Bau von strukturellen Baugruppen und wichtigen Komponenten für die Flugzeugmodelle des Unternehmens. Mit diesem Schritt reagiert Pilatus auf die anhaltend hohe Nachfrage nach seinen Geschäftsreiseflugzeugen und schafft dringend benötigte zusätzliche Fertigungskapazitäten außerhalb des Schweizer Hauptsitzes. Derzeit beschäftigt die neue Fabrik in Carmona 75 Mitarbeiter. Pilatus plant jedoch einen deutlichen Ausbau der Belegschaft im Jahr 2026. Im Fokus der spanischen Produktion stehen zunächst strukturelle Baugruppen für den beliebten Businessjet Pilatus PC-24, auch bekannt als „Super Versatile Jet“. Darüber hinaus werden in der Anlage Kabelbäume für den Turboprop-Klassiker PC-12 hergestellt. Als nächster Schritt ist vorgesehen, Anfang 2026 auch die komplette strukturelle Fertigung des PC-12 an diesem Standort aufzunehmen. Die Entscheidung für den Standort in der andalusischen Region Sevilla ist strategisch motiviert. Die dortige Luftfahrtindustrie bietet Zugang zu qualifiziertem Fachpersonal und einem etablierten Zulieferernetzwerk in Südeuropa. Die Schaffung dieser zusätzlichen Kapazitäten ist für Pilatus von entscheidender Bedeutung, da der Hauptsitz in Stans in der Schweiz aufgrund räumlicher und logistischer Einschränkungen seine Fertigungsgrenzen erreicht hat. Die Expansion nach Spanien ermöglicht es dem Flugzeugbauer, die Produktionsraten zu erhöhen und die Lieferzeiten für die stark nachgefragten PC-12 und PC-24 zu stabilisieren. Die neue Fertigungsstätte in Carmona stellt eine wichtige Ergänzung im globalen Produktionsnetzwerk von Pilatus dar. Die schrittweise Inbetriebnahme und der geplante Ausbau der Belegschaft in den kommenden Monaten unterstreichen die langfristige Verpflichtung des Schweizer Unternehmens zu diesem

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China Eastern startet längste Passagierflugverbindung der Welt nach Buenos Aires

China Eastern Airlines hat den Betrieb des derzeit längsten kommerziellen Passagierflugs der Welt aufgenommen. Die neue Verbindung zwischen Shanghai und Buenos Aires verkürzt die Reisezeit zwischen China und Südamerika um mehr als vier Stunden im Vergleich zu bestehenden Routen. Die Etablierung dieser Ultra-Langstreckenverbindung ist ein Indikator für die Kapazitäten einer neuen Generation von Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A350, der Boeing 787 und der neuesten Variante der Boeing 777. Solche Flugrouten sprechen Reisende an, die bereit sind, für weniger Zwischenstopps einen Aufpreis zu zahlen, und verändern dadurch die globalen Konnektivitätsmuster. Der neue Rekordflug MU745 von China Eastern startete am Donnerstag um 02:19 Uhr Ortszeit vom Shanghai Pudong Airport (PVG) zu seinem Jungfernflug zum Ministro Pistarini International Airport (EZE) in Buenos Aires. Der Flug, der mit einer Boeing 777-39P durchgeführt wird, beinhaltet einen geplanten technischen Zwischenstopp in Auckland, Neuseeland, für das Auftanken und den Wechsel der Besatzung. Die Gesamtdistanz der Reise beträgt beeindruckende 20.000 Kilometer und die gesamte Reisedauer liegt bei 25 Stunden und 30 Minuten, womit er die bisher längste planmäßige kommerzielle Passagierverbindung darstellt. Mit dieser Verbindung übertrifft China Eastern den bisherigen Rekordhalter, den 19 Stunden und 20 Minuten dauernden Nonstop-Flug von Xiamen Airlines zwischen New York JFK und Fuzhou. Auch andere Ultra-Langstreckenflüge, wie die von Singapore Airlines zwischen Newark/JFK und Singapur, sowie die Route Auckland–JFK von Air New Zealand, rangieren nun hinter dieser neuen Rekordstrecke. Die staatliche chinesische Zeitung Global Times hob hervor, dass frühere Routen zwischen Shanghai und Südamerika, die Umwege über Nordamerika oder Europa nahmen, typischerweise 30 Stunden

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Hartenberg Holding verkauft slowenisches Wartungsgeschäft an Easyjet

Die Hartenberg Holding, die Investmentgesellschaft des mutmaßlichen künftigen tschechischen Premierministers Andrej Babiš, zieht sich nach acht Jahren vollständig aus dem Luftfahrtgeschäft zurück. Wie aus jüngsten Berichten hervorgeht, übernimmt die große europäische Billigfluggesellschaft Easyjet die slowenische Wartungsfirma Adria Tehnika. Der Verkauf des Unternehmens, das auf die schwere und Linienwartung von Airbus- und CRJ-Flugzeugen spezialisiert ist und am Flughafen Ljubljana eine Fünf-Bay-Wartungshalle betreibt, wurde bereits bestätigt. Der Verkauf von Adria Tehnika an Easyjet unterliegt noch den notwendigen behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 abgeschlossen. Mit dieser Akquisition sichert sich Easyjet, die eine Flotte von über 350 Airbus A320-Familienflugzeugen betreibt, einen strategisch wichtigen Wartungsstützpunkt in Zentraleuropa. Das MRO-Unternehmen (Maintenance, Repair, Overhaul) Adria Tehnika war Teil der von Hartenberg kontrollierten Avia Prime Gruppe. Diese Gruppe umfasste ehemals auch den polnischen Anbieter Linetech, dessen Anteile Hartenberg bereits zuvor abgegeben hatte. Die Transaktion markiert den Ausstieg der Hartenberg Holding aus dem Luftfahrtsektor, in dem sie seit 2017 mit der Übernahme von Avia Prime aktiv war. Die Holding konzentriert sich künftig auf ihre Kerngeschäfte in Zentraleuropa, darunter konsumentenorientierte Unternehmen, Gesundheitswesen und Immobilien. Zudem steht im Zuge der Konsolidierung der Avia Prime Gruppe auch der Verkauf der serbischen Wartungsstandorte bevor, zu denen unter anderem JAT Tehnika gehört, welches ebenfalls von der Gruppe erworben wurde. Die Übernahme von Adria Tehnika durch Easyjet ist ein weiterer Schritt im Trend der vertikalen Integration in der Luftfahrtindustrie, bei dem große Fluggesellschaften Wartungsdienstleistungen ins eigene Haus holen. Easyjet verspricht sich davon eine verbesserte Kontrolle über die Wartungspläne und die Betriebskosten

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