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Großangelegte Kapazitätserweiterung für den Flughafen Tunis-Karthago beschlossen

Tunesien hat eine strategische Entscheidung zur Modernisierung seiner Luftverkehrsinfrastruktur getroffen und setzt dabei auf den massiven Ausbau des bestehenden Flughafens Tunis-Karthago. Das tunesische Verkehrsministerium gab bekannt, dass die jährliche Passagierkapazität des wichtigsten Drehkreuzes des Landes bis zum Jahr 2031 von derzeit etwa fünf Millionen auf 18,5 Millionen Reisende gesteigert werden soll. Die geschätzten Gesamtkosten für dieses Großprojekt belaufen sich auf rund drei Milliarden Dinar, was etwa 880 Millionen Euro entspricht. Mit der Aufnahme des Vorhabens in den Investitionshaushalt 2026 der Zivilen Luftfahrt- und Flughafenbehörde (OACA) wurde der formelle Startschuss für die Planungs- und Bauphasen gegeben. Hinter dieser Entscheidung steht eine Abkehr von früheren Überlegungen, einen komplett neuen Flughafen in der Region Utique, etwa 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt, zu errichten. Fachleute und Regierungsvertreter kamen zu dem Schluss, dass die Erweiterung des Standorts Tunis-Karthago aufgrund der bestehenden logistischen Anbindungen und der Nähe zum Stadtzentrum wirtschaftlich effizienter ist. Das Ausbaukonzept sieht den Bau eines neuen Terminalgebäudes mit einer Fläche von rund 80.000 Quadratmetern vor. Zudem sollen die Start- und Landebahnen sowie die Rollwege technisch instand gesetzt und an das höhere Verkehrsaufkommen angepasst werden, um die Abwicklungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Ergänzende Recherchen ergeben, dass das Projekt auch eine tiefgreifende Modernisierung der Flugsicherungssysteme und der Bodendienste umfasst. Geplant ist zudem eine verbesserte Anbindung des Flughafens an das öffentliche Verkehrsnetz der Hauptstadt, unter anderem durch die Erweiterung von Schienenverbindungen. Diese Infrastrukturmaßnahmen sind Teil eines umfassenden Wirtschaftsplans, der darauf abzielt, Tunesien als zentrales nordafrikanisches Drehkreuz für den Transferverkehr zwischen Europa und Subsahara-Afrika zu positionieren. Die staatliche Fluggesellschaft

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Erstflug der Embraer E190F: Bridges Air Cargo startet kommerziellen Betrieb in Europa

Die Frachtgesellschaft Bridges Air Cargo hat den europaweit ersten kommerziellen Einsatz einer umgebauten Embraer E190F erfolgreich durchgeführt. Am 9. März 2026 absolvierte die Maschine ihren Jungfernflug im Frachtdienst von Köln/Bonn nach Larnaka auf Zypern. Beladen war das Flugzeug mit zeitkritischen Expressgütern für das Logistiknetzwerk von Bridges Worldwide, das Verbindungen zwischen Europa, dem Nahen Osten und Afrika bereitstellt. Der Betreiber nutzt für die Expansion dieses neuen Flugzeugtyps ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), das in Malta registriert ist. Damit positioniert sich das Unternehmen als Erstkunde für das Umbauprogramm des brasilianischen Herstellers Embraer in der Region. Das E-Freighter-Programm von Embraer basiert auf der Umrüstung ehemaliger Regionalverkehrsflugzeuge in reine Frachtmaschinen (Passenger-to-Freighter, P2F). Die E190F schließt dabei eine Marktlücke zwischen großen Turboprop-Maschinen und den deutlich größeren Standardrumpf-Frachtern wie der Boeing 737 oder dem Airbus A321. Laut Unternehmensangaben bietet der Jet im Vergleich zu Fracht-Turboprops über 40 Prozent mehr Ladevolumen und die dreifache Reichweite. Gleichzeitig liegen die Betriebskosten um bis zu 30 Prozent niedriger als bei größeren Schmalrumpfflugzeugen. Die maximale strukturelle Nutzlast beträgt 13.500 Kilogramm, wobei die Fracht sowohl auf dem Hauptdeck als auch in den Unterflurkompartimenten befördert wird. Zur Vorbereitung des Flugbetriebs entwickelte die Bridges Group im vergangenen Jahr ein spezialisiertes Containersystem sowie angepasste Abfertigungsverfahren. Ziel ist der Transport von acht bis zwölf Tonnen Expressfracht pro Flug, wobei das Hauptaugenmerk auf der E-Commerce-Logistik und der Anbindung von Sekundärmärkten liegt. Unterstützt wird das Vorhaben durch die Leasing- und Investmentfirma Regional One, die als strategischer Partner fungiert und ihre Bestellung für umgerüstete Embraer-Maschinen im Jahr 2025 auf insgesamt

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Europäische Union aktiviert erstmals rescEU-Luftfahrtkapazitäten zur Evakuierung aus dem Nahen Osten

Die Europäische Kommission hat im Rahmen der aktuellen Krise im Nahen Osten zum ersten Mal ihre eigenen rescEU-Luftfahrtkapazitäten mobilisiert, um festsitzende Staatsbürger nach Europa zurückzubringen. In einer konzertierten Aktion wurden insgesamt 356 Personen auf zwei Flügen von Oman nach Rumänien evakuiert. Diese Operation stellt eine operative Neuerung dar, da die im September 2025 eingeführten dedizierten Transport- und Logistikreserven von rescEU zuvor noch nicht für konsularische Rückholaktionen eingesetzt wurden. Die Flüge wurden direkt von der Kommission gechartert, nachdem rumänische Behörden ein entsprechendes Unterstützungsersuchen gestellt hatten. Die gesamte Koordination erfolgte über das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) im Rahmen des EU-Zivilschutzverfahrens. Die Aktivierung von rescEU ergänzt die bereits laufenden Rückholbemühungen der Mitgliedstaaten. Bisher unterstützte die Europäische Union insgesamt 42 Repatriierungsflüge, durch die mehr als 4.100 europäische Bürger aus der Krisenregion evakuiert werden konnten. Zu den Empfängerländern dieser Unterstützung zählen unter anderem Österreich, Italien, Belgien, Zypern, die Niederlande und Schweden. Aktuell haben bereits 23 Länder, darunter Frankreich, Polen, Irland und Finnland, sowie Nicht-EU-Staaten wie Montenegro und Bosnien-Herzegowina, formelle Gesuche um Unterstützung beim Katastrophenschutzverfahren eingereicht. Weitere Evakuierungsflüge befinden sich für die kommenden Tage bereits in der aktiven Planung, um auf die instabile Sicherheitslage in der Region zu reagieren. Das rescEU-System fungiert als strategische Reserve der Union und greift als letztes Mittel ein, wenn nationale Transportkapazitäten der Mitgliedstaaten erschöpft sind oder nicht rechtzeitig bereitgestellt werden können. Ein wesentlicher finanzieller Aspekt dieses Mechanismus ist die Kostenübernahme: Während bei standardmäßigen EU-unterstützten Rückholflügen in der Regel bis zu 75 Prozent der Transportkosten übernommen werden, kann die

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Air India weitet Flugangebot nach Europa und in die USA aus

Die Fluggesellschaft Air India hat eine kurzfristige Erhöhung ihrer Kapazitäten auf wichtigen Langstreckenverbindungen angekündigt. Zwischen dem 10. und 18. März 2026 wird das Unternehmen insgesamt 78 zusätzliche Flüge durchführen, um auf die sprunghaft angestiegene Nachfrage im internationalen Luftverkehr zu reagieren. Grund für diese Maßnahme sind die anhaltenden Störungen des Flugbetriebs über Westasien, die viele Reisende dazu zwingen, auf alternative Routen über die indischen Drehkreuze Delhi und Mumbai auszuweichen. Durch die Bereitstellung von rund 17.660 zusätzlichen Sitzplätzen auf neun verschiedenen Routen positioniert sich die Airline als zentraler Akteur zur Aufrechterhaltung der globalen Konnektivität. Die zusätzlichen Kapazitäten konzentrieren sich vor allem auf europäische Metropolen wie London-Heathrow, Frankfurt, Amsterdam, Paris und Zürich. Insbesondere die Verbindung zwischen Delhi und Frankfurt wird durch tägliche Zusatzflüge verstärkt. Für die Routen nach Europa setzt Air India primär Flugzeuge vom Typ Boeing 787-8 Dreamliner ein. Auch der nordamerikanische Markt steht im Fokus: Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen sind drei zusätzliche Rotationen zum John F. Kennedy International Airport in New York geplant, die mit größeren Maschinen des Typs Boeing 777-300ER bedient werden sollen. Regional werden zudem die Frequenzen nach Malé auf den Malediven und Colombo in Sri Lanka mittels Airbus A320neo erhöht. Hintergrund dieser strategischen Entscheidung ist die veränderte geopolitische Lage, die zu weitreichenden Luftraumsperrungen im Nahen Osten geführt hat. Während zahlreiche internationale Carrier ihre Kapazitäten in der Region reduzieren oder Flüge komplett streichen, nutzt Air India alternative, als sicher eingestufte Flugkorridore. Indien hat sich dadurch zu einem wichtigen Transitkorridor für Passagiere entwickelt, die zwischen Europa und Südostasien reisen. Die

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Strategische Partnerschaft zwischen Airhub Aviation und AerCap am Standort Siauliai

Das Luftfahrtunternehmen Airhub Aviation hat eine weitreichende Wartungsvereinbarung mit AerCap, dem weltweit größten Leasinggeber für Flugzeuge, unterzeichnet. Im Rahmen dieser Kooperation wird Airhub Aviation an seinem Standort am internationalen Flughafen Siauliai (SQQ) in Litauen umfassende Instandhaltungsarbeiten sowie Dienstleistungen für die Rückgabe und Neuauslieferung von Flugzeugen erbringen. Die Vereinbarung konzentriert sich primär auf Schmalrumpfflugzeuge und unterstützt AerCap bei Flottenübergängen in Europa und im Nahen Osten. Airhub Aviation festigt damit seine Rolle als strategischer Partner im Bereich Maintenance, Repair and Overhaul (MRO) für globale Akteure der Leasingbranche. Der Standort in Siauliai ist speziell auf schnelle Durchlaufzeiten bei der Basiswartung, Triebwerkswechsel sowie Modifikationen nach EASA-Standards ausgelegt. Dazu gehören unter anderem Avionik-Anpassungen, Kabinenumkonfigurationen und der Austausch von Fahrwerken. Ein dedizierter Wartungshangar ermöglicht die kurzfristige Aufnahme von Maschinen, um die Standzeiten für Leasinggeber und Betreiber zu minimieren. Ergänzend dazu nutzt Airhub Aviation seine Expertise im Komponentenmanagement und in der Ersatzteilversorgung, um optimierte Inventarlösungen für Flugzeuge in der Mitte oder am Ende ihres Lebenszyklus anzubieten. Ein wesentlicher Vorteil des Standorts in Litauen ist die umfangreiche Kapazität für die Langzeitlagerung von bis zu 25 Schmalrumpfflugzeugen gleichzeitig. Der Flughafen Siauliai dient zudem als NATO-Stützpunkt, was eine hochsichere Infrastruktur und operative Flexibilität rund um die Uhr garantiert. Diese Kombination aus kosteneffizienten Lagerlösungen und hochspezialisierten technischen Dienstleistungen macht den Standort zu einem der bedeutendsten Zentren für Flottenübergänge in der Region. Airhub Aviation verwaltet bereits Luftfahrtwerte im Wert von über 200 Millionen US-Dollar und bedient namhafte Kunden wie Flynas, Chair Airlines und World Star Aviation. Airhub Aviation wurde 2019 gegründet und

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Scandlines nimmt neue Frachtfähre auf der Route Rødby–Puttgarden in Betrieb

Die Reederei Scandlines hat am heutigen Vormittag den regulären Linienbetrieb ihrer neuesten Einheit, der Frachtfähre „The Baltic Whale“, auf der strategisch bedeutenden Verbindung zwischen Rødby in Dänemark und Puttgarden auf Fehmarn aufgenommen. Um 08:05 Uhr legte das Schiff zu seiner Jungfernfahrt in Richtung Deutschland ab. Die Investitionssumme für das Neubauprojekt beläuft sich auf rund 84 Millionen Euro. Mit einer Länge von 147,4 Metern und einer Kapazität für 66 Lastkraftwagen erhöht das Schiff die Frachtkapazitäten auf dem Fehmarnbelt um 27 Prozent. Dies soll insbesondere in der Hochsaison zu einer Entlastung der kombinierten Passagier- und Autofähren führen. Technisch setzt die „The Baltic Whale“ auf ein leistungsstarkes Batteriesystem mit einer Kapazität von 10 Megawattstunden, das laut Reedereiangaben zu den größten weltweit im maritimen Sektor zählt. Die 18,5 Kilometer lange Überfahrt wird in einer Zeit von etwa 45 Minuten bewältigt. In den Häfen wurde zudem eine spezialisierte Ladeinfrastruktur installiert, die es ermöglicht, die Batterien innerhalb von 12 bis 18 Minuten für die nächste Passage aufzuladen. Für Situationen mit erhöhtem Leistungsbedarf oder bei technischen Einschränkungen der Ladeinfrastruktur ist das Schiff zusätzlich mit Dieselgeneratoren für einen Hybridbetrieb ausgestattet. Die Konzeption als reine Frachtfähre zielt primär auf den Transport von Industriegütern und Gefahrgut ab. Hierzu gehören unter anderem Batterien, Kosmetika und Automobilteile, für die nun eine deutlich höhere Abfahrtsfrequenz angeboten werden kann. Durch die Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf das neue Schiff gewinnt Scandlines Flexibilität bei der Abwicklung des touristischen Verkehrs. Das Schiff erreicht im Dienst eine Geschwindigkeit von bis zu 16 Knoten und ist für insgesamt 140

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Airbus veröffentlicht Auslieferungs- und Orderzahlen für Februar 2026

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat seine offiziellen Kennzahlen für den Monat Februar 2026 vorgelegt. Im Berichtszeitraum lieferte das Unternehmen insgesamt 35 Verkehrsflugzeuge an 21 verschiedene Kunden weltweit aus. Ein deutlicher Schwerpunkt lag dabei erneut auf der A320-Familie, wobei allein 21 Maschinen des Typs A321neo und vier A320neo an die Besteller übergeben wurden. Ebenfalls zum Auslieferungsvolumen gehörten acht Flugzeuge der kleineren A220-300-Baureihe sowie zwei Großraumflugzeuge der Typen A350-900 und A350-1000. Damit summiert sich die Gesamtzahl der Auslieferungen im laufenden Kalenderjahr 2026 auf bisher 54 Maschinen an 27 Abnehmer. Im Bereich der Auftragseingänge konnte Airbus im Februar 28 Bruttobestellungen verbuchen. Maßgeblichen Anteil daran hatte die kasachische Fluggesellschaft Air Astana, die einen Großauftrag über 25 Flugzeuge der A320neo-Familie unterzeichnete, aufgeteilt in fünf A320neo und 20 A321neo. Weitere Aufträge kamen von Tigerair Taiwan, die zwei zusätzliche A321neo orderte, sowie von einem namentlich nicht genannten Kunden für eine A320neo. Analysten bewerten die Zahlen als stabilen Jahresauftakt, weisen jedoch darauf hin, dass die Produktionsraten aufgrund weltweiter Engpässe in den Lieferketten, insbesondere bei Triebwerksteilen und Kabinenausstattungen, weiterhin unter dem theoretisch möglichen Maximum liegen. Trotz dieser operativen Herausforderungen zeigt die Dominanz der A321neo im Auftragsbuch die anhaltende Marktnachfrage nach effizienten Schmalrumpfflugzeugen für die Mittelstrecke. Airbus arbeitet derzeit intensiv an der Hochlaufphase für die A321XLR, um die wachsende Lücke zwischen klassischen Kurzstreckenjets und Langstreckenmaschinen zu schließen. Parallel dazu werden die Endmontagelinien in Toulouse, Hamburg und Mobile (USA) kontinuierlich angepasst, um das ehrgeizige Ziel von monatlich 75 Auslieferungen der A320-Familie bis zum Ende des Jahrzehnts zu erreichen. Die im Februar

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El Al implementiert Festpreisstruktur für Rückholflüge nach Israel

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat eine umfassende Tarifreform für Rückflüge nach Tel Aviv angekündigt, um die Heimreise von tausenden im Ausland festsitzenden Bürgern zu koordinieren. Nachdem das Unternehmen die Umbuchung von rund 38.000 Passagieren abgeschlossen hat, deren ursprüngliche Flüge aufgrund der aktuellen Sicherheitslage gestrichen wurden, wird nun eine spezielle Preisliste für über 20 internationale Flughäfen eingeführt. Das Modell sieht einheitliche Pauschalpreise für alle verfügbaren Plätze in der Kabine vor, wobei die Tarife deutlich unter dem üblichen Marktniveau für kurzfristige Buchungen liegen. Die Preisgestaltung umfasst verschiedene geografische Zonen: Während Kurzstreckenflüge ab Larnaca für 99 US-Dollar und ab Athen für 149 US-Dollar angeboten werden, liegen die Preise für europäische Metropolen wie München, Zürich und Rom bei etwa 199 US-Dollar. Langstreckenverbindungen, beispielsweise aus New York oder Bangkok, wurden auf Festpreise zwischen 599 und 699 US-Dollar festgesetzt. Die Airline reagiert damit auf den massiven Rückzug internationaler Fluggesellschaften vom Flughafen Ben Gurion und positioniert sich als verlässlicher Versorger in Krisenzeiten. Zusätzlich zur bestehenden Flugplanung hat die Airline das Angebot um Sonderverbindungen erweitert, unter anderem ab Tokio, womit sich die Zahl der aktiv bedienten Rückhol-Knotenpunkte auf insgesamt 23 erhöht. Shlomi Zafrany, Chief Commercial Officer von El Al, betonte, dass die Veröffentlichung der Tarife bewusst erst nach der Priorisierung der bereits betroffenen Kunden erfolgte. Der Verkauf der Tickets wird schrittweise über die digitale Plattform der Fluggesellschaft sowie über akkreditierte Reisebüros abgewickelt, um eine Überlastung der Buchungssysteme zu vermeiden. Hintergrund dieser Maßnahmen ist die anhaltende Instabilität im Nahen Osten, die zu weitreichenden Sperrungen und Flugstreichungen durch europäische

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Air France forciert Premium-Positionierung mit neuer globaler Werbekampagne

Die französische Fluggesellschaft Air France hat am 8. März 2026 eine umfassende Werbeoffensive gestartet, um ihre strategische Neuausrichtung im Premium-Segment zu untermauern. Im Zentrum der Kampagne steht die Rückkehr der Marke in das französische Fernsehen nach einer siebenjährigen Abwesenheit. Neben der Ausstrahlung des bekannten Markenvideos aus dem Jahr 2022 wird eine Serie von elf neuen visuellen Motiven und Videoclips eingeführt. Diese wurden in Zusammenarbeit mit der Agentur Aura by Omnicom sowie renommierten Fotografen wie Sofia Sanchez, Mauro Mongiello und Clark Franklin entwickelt. Die Kampagne wird nicht nur in französischen Metropolen wie Paris, Nizza und Lyon ausgespielt, sondern zielt auch auf strategische internationale Märkte ab, darunter die USA, Brasilien, Kanada und Italien. Ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation ist die Bewerbung neuer Bordprodukte und Dienstleistungen, die das Reiseerlebnis komfortabler gestalten sollen. Hierzu zählt die schrittweise Einführung von kostenlosem Highspeed-WLAN in der gesamten Flotte sowie die Kooperation mit der Hotelmarke Sofitel für neue Matratzenauflagen in der Business Class. Air France setzt zudem auf die Alleinstellungsmerkmale der französischen Gastronomie und kündigt an, weiterhin Champagner in allen Kabinenklassen ohne Aufpreis zu servieren. Die visuelle Gestaltung der Kampagne nutzt verstärkt 3D-Elemente und monumentale Außenwerbung, wie etwa ein über 1.000 Quadratmeter großes Banner am Hauptsitz am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle, um die Markenpräsenz an ihrem zentralen Drehkreuz zu maximieren. Die künstlerische Umsetzung der neuen Motive greift ikonische Symbole wie den Eiffelturm und das charakteristische rote Kleid auf, ergänzt durch abstrakte Designobjekte. So wurden spezielle Requisiten entworfen, darunter ein Sitz in Form eines WLAN-Symbols oder ein Kleid aus Bettdeckenmaterial, um

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Rekordstart am Liege Airport: Massives Frachtwachstum zu Beginn des Jahres 2026

Der Liege Airport (LGG), Belgiens größter Frachtflughafen und die Nummer fünf in Europa, verzeichnete in den ersten zwei Monaten des Jahres 2026 einen außergewöhnlichen Anstieg des Frachtaufkommens. Die kumulierten Volumina stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,6 % auf insgesamt 219.807 Tonnen. Besonders der Februar stach mit einem Zuwachs von 19 % hervor, was angesichts der kürzeren Dauer des Monats die operative Leistungsfähigkeit des Standorts unterstreicht. Parallel zum Gütervolumen stieg auch die Anzahl der Flugbewegungen im Kernbereich der reinen Frachtschifffahrt auf 4.653 Starts und Landungen, was einem Plus von 6 % entspricht. Dieser Aufwärtstrend wird maßgeblich durch die starke Positionierung des Flughafens im E-Commerce sowie durch ein florierendes Geschäft mit verderblichen Waren, insbesondere während der Valentinstagsperiode, getragen. Ein wesentlicher Faktor für das Wachstum ist die strukturelle Erweiterung des Partnernetzwerks. Emirates SkyCargo hat seine Präsenz am Liege Airport von Ad-hoc-Verbindungen auf einen festen Flugplan umgestellt. Mit sechs wöchentlichen Flügen durch Boeing 777F-Frachter verbindet die Fluggesellschaft Lüttich nun regelmäßig mit Dubai, Chicago und Hongkong. Diese neue Kapazität von zusätzlich 600 Tonnen pro Woche stärkt vor allem den Transport von pharmazeutischen Produkten und E-Commerce-Paketen. Auch der Exportsektor verzeichnete einen bemerkenswerten Sprung von 25 %, wobei insbesondere die Lieferungen auf den nordamerikanischen Kontinent mit einem Plus von 86 % massiv zunahmen. Neben dem allgemeinen Güterumschlag festigt der Flughafen seine Rolle als spezialisiertes Zentrum für den Transport lebender Tiere. Anfang Februar 2026 wurde das modernisierte „LGG Vet Center“ offiziell eingeweiht, das als Grenzkontrollstelle für die Gesundheitsprüfung und Quarantäne dient. Zusammen mit der bestehenden „Horse Inn“-Infrastruktur

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