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Flughafen Zürich rüstet Sicherheitskontrolle mit CT-Scannern auf

Der Flughafen Zürich (ZRH), der größte Flughafen der Schweiz, nimmt Anfang Dezember nach einer intensiven Testphase das erste modernisierte Geschoss seiner Sicherheitskontrolle in Betrieb. Die Kernstücke der neuen Infrastruktur sind moderne CT-Scanner und Körperscanner. Diese technologische Aufrüstung zielt darauf ab, den Prozess für Passagiere komfortabler und gleichzeitig effizienter zu gestalten. Die Investition ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms, um den Passagierfluss zu optimieren und die Kontrollstandards zu erhöhen. Für Reisende am Flughafen Zürich bedeutet die neue Technologie eine wesentliche Erleichterung beim Check-in des Handgepäcks. Dank der Leistungsfähigkeit der neuen CT-Scanner ist es Passagieren zukünftig erlaubt, Flüssigkeiten und elektronische Geräte wie Laptops oder Tablets im Handgepäck zu belassen. Die bisher notwendige Entnahme dieser Gegenstände entfällt damit, was eine deutliche Beschleunigung des Kontrollvorgangs bewirken soll. Die CT-Technologie liefert detaillierte dreidimensionale Bilder des Handgepäcks, was eine präzisere und schnellere Analyse des Inhalts durch das Sicherheitspersonal ermöglicht. Die Modernisierung der Sicherheitskontrolle im größten der drei Check-in-Bereiche des Flughafens ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität. Durch die optimierte Infrastruktur wird erwartet, dass die Wartezeiten an den Kontrollstellen verkürzt werden können, insbesondere zu Stoßzeiten. Diese Maßnahme folgt internationalen Beispielen, bei denen große Flughäfen wie London-City oder Helsinki bereits ähnliche CT-Scanner erfolgreich im Einsatz haben, um den Passagierkomfort zu steigern und gleichzeitig die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Die vollständige Modernisierung der Sicherheitskontrollstelle wird in den kommenden Monaten in mehreren Phasen erfolgen. Mit der jetzigen Inbetriebnahme des ersten modernisierten Geschosses beginnt die Umsetzung des Gesamtprojekts. Der Flughafen Zürich reagiert damit auf die steigenden Passagierzahlen und die Notwendigkeit, moderne,

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Air Baltic wirbt gezielt um Personal des Konkurrenten Smart Lynx

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic veranstaltet am 10. Dezember 2025 einen virtuellen Informationstag, der sich gezielt an die Mitarbeiter des Konkurrenten Smart Lynx Airlines richtet. Bei diesem sogenannten Online-Open-Day haben Luftfahrtprofis die Möglichkeit, sich direkt mit dem Personalmanagement (HR-Team) von Air Baltic auszutauschen und detaillierte Informationen über aktuelle Stellenangebote sowie den Bewerbungsprozess zu erhalten. Diese ungewöhnliche, direkte Ansprache des Personals eines anderen Unternehmens unterstreicht den hohen Bedarf an qualifiziertem Personal in der Luftfahrtbranche. Die Initiative von Air Baltic zielt darauf ab, Mitarbeiter aus einem breiten Spektrum von Smart Lynx abzuwerben. Vorgestellt werden offene Positionen in nahezu allen Geschäftsbereichen der Airline. Dazu gehören klassische luftfahrtspezifische Bereiche wie Cockpit, Kabine, Technik und Operations. Darüber hinaus sucht Air Baltic auch qualifiziertes Personal für verschiedene Büropositionen in Schlüsselabteilungen wie IT, E-Commerce, Revenue Management, Personalwesen (HR) und Finanzen. Das Unternehmen baut seine Kapazitäten seit einiger Zeit signifikant aus und benötigt entsprechend qualifizierte Fachkräfte. Air Baltic verfolgt ambitionierte Wachstumspläne, die eine deutliche Erweiterung ihrer Flotte und die Erschließung neuer Strecken vorsehen. Dieser Wachstumskurs wird maßgeblich durch die Verfügbarkeit von geschultem Personal bestimmt, was den Wettbewerb um Fachkräfte im baltischen Raum verschärft. Smart Lynx Airlines, ebenfalls eine in Lettland ansässige Fluggesellschaft, ist primär im Charter- und Wet-Lease-Geschäft tätig und verfügt über erfahrenes Personal, das für Air Baltic eine attraktive Zielgruppe darstellt, um den eigenen Personalbedarf schnell und effizient zu decken. Derartige gezielte Rekrutierungsmaßnahmen in der Luftfahrt sind ein Indikator für den anhaltenden Fachkräftemangel. Die Durchführung des Online-Open-Day erlaubt es Air Baltic, Mitarbeiter von Smart Lynx diskret und

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Sternekoch Glenn Verhasselt übernimmt für Brussels Airlines

Brussels Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, hat den renommierten Koch Glenn Verhasselt zum neuen Star Chef der Airline ernannt. Verhasselt, der das Zwei-Sterne-Restaurant Sir Kwinten in Lennik, Flandern, führt, wird ab Januar 2026 exklusive Menüs für die Business Class auf Langstreckenflügen kreieren. Er tritt damit die Nachfolge von Arabelle Meirlaen an. Verhasselt ist der sechzehnte Sternekoch in diesem Programm, das die Fluggesellschaft bereits seit 2013 etabliert hat, um belgische Spitzenküche hoch über den Wolken zu präsentieren. Der neue Star Chef ist in der belgischen Gastronomieszene eine feste Größe. Sein Restaurant Sir Kwinten wurde 2024 mit dem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet und Verhasselt selbst wurde 2025 vom Gault&Millau zum „Koch des Jahres“ gekürt. Seine Küchenphilosophie basiert auf Reinheit, Authentizität und absoluter Produktqualität, wobei er traditionelle Techniken mit einer zeitgenössischen Vision verbindet und dabei oft Produkte aus seiner Heimatregion Pajottenland in den Fokus rückt. Verhasselt hat bereits durchblicken lassen, dass die Gerichte für die Airline seine Handschrift tragen sollen und für die besonderen Bedingungen an Bord konzipiert sind, um den Passagieren einen Eindruck der belgischen Haute Cuisine zu vermitteln. Das kulinarische Konzept von Brussels Airlines umfasst auf Langstreckenflügen in der Business Class ein Drei-Gänge-Menü, ergänzt durch eine Auswahl an Käse und einem Dessert. Ein Blick auf die bereits veröffentlichten Pläne für Verhasselts Menü verrät Gerichte wie Grünkohl-Cannelloni mit Austernpilzen und Geflügel als Hauptspeise oder Frühlingsrollen mit geräuchertem Aal als Vorspeise. Begleitet werden die Kreationen von einer sorgfältig ausgewählten Wein- und Bierauswahl, die unter anderem von einem Master of Wine und einem Biersommelier zusammengestellt

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Flybondi ordert 25 neue Flugzeuge von Airbus und Boeing

Die argentinische Billigfluggesellschaft Flybondi hat umfangreiche Flugzeugbestellungen bei den Herstellern Airbus und Boeing bekannt gegeben. Das Gesamtvolumen der Investition beläuft sich auf rund 1,7 Milliarden US-Dollar. Die Bestellung umfasst 15 Maschinen des Typs Airbus A220-300 sowie zehn Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 10. Für beide Flugzeugmodelle wurden zudem Optionen für jeweils weitere fünf Jets vereinbart. Diese strategische Flottenerweiterung soll das Wachstum der Airline sowohl auf dem Heimatmarkt Argentinien als auch in neuen Zielgebieten in Lateinamerika und der Karibik vorantreiben. Die Auslieferung der bestellten Flugzeuge ist für den Zeitraum zwischen 2027 und 2030 vorgesehen. Die Airbus A220-300 sollen von 2027 bis 2029 in die Flotte integriert werden, während die Boeing 737 Max 10 zwischen 2027 und 2030 folgen. Ein bemerkenswerter Aspekt der Bestellung ist die Entscheidung für den Airbus A220-300, der Flybondi zur ersten Betreiberin dieses Typs in Lateinamerika macht. Der A220-300 ist bekannt für seine Effizienz im Regionalverkehr und tritt in direkte Konkurrenz zu Modellen des brasilianischen Herstellers Embraer. Die aktuell aus 14 Jets des Typs Boeing 737-800 bestehende Flotte der Airline wird durch diese neuen, modernen Flugzeuge signifikant erweitert und erneuert. Die Finanzierung dieser Großbestellung wird durch COC Global Enterprise, den Hauptinvestor von Flybondi, gesichert. Die Entscheidung für eine Mischflotte aus Airbus und Boeing spiegelt die Strategie der Airline wider, Flexibilität bei der Streckenplanung und Kapazitätsanpassung zu gewährleisten. Die Boeing 737 Max 10 ist das größte Modell der 737 Max-Familie und bietet eine höhere Passagierkapazität für stark frequentierte Routen, während der Airbus A220-300 optimal für die Erschließung neuer,

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Flughafen Kopenhagen verzeichnet passagierstärksten November

Der Flughafen Kopenhagen (CPH) hat im abgelaufenen November einen neuen Passagierrekord aufgestellt und damit seine Position als führendes Drehkreuz in der nordischen Region gefestigt. Insgesamt wurden 2,42 Millionen Reisende abgefertigt, was einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Verantwortlich für diesen Zuwachs war primär ein deutlicher Anstieg des Umsteige- und Inlandsverkehrs. Die Fluggesellschaften bieten in diesem Winter den größten Flugplan in der Geschichte des Flughafens an, was sich in den Passagierzahlen widerspiegelt. Besonders herausragend war das Wachstum im Transferverkehr, der im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent zunahm. Mittlerweile nutzt jeder vierte Passagier Kopenhagen als Umsteigeflughafen. Dieses starke Transferwachstum fördert die globale Erreichbarkeit Dänemarks und trägt zur Unterstützung ausländischer Investitionen bei. Der kommerzielle Direktor des Flughafens, Peter Krogsgaard, betonte, dass der Umsteigetrend die Verbindungen nach Europa sowie die Interkontinentalstrecken nach Nordamerika und Asien stärke und somit zur Aufrechterhaltung von Routen beitrage, die allein mit lokaler Nachfrage nicht tragfähig wären. Die meisten Umsteiger kommen aus Dänemark, Schweden und Norwegen, aber auch Reisende aus Deutschland, Italien und Polen nehmen vermehrt den Weg über CPH. Auch der Inlandsverkehr erlebte einen bedeutenden Aufschwung, mit einem Plus von 23 Prozent im November im Vergleich zum Vorjahr. Die Attraktivität des Flughafens wird durch erweiterte Langstreckenoptionen im Winterflugplan gesteigert. So wurden die Verbindungen nach Asien ausgebaut: Shanghai ist zurück im Streckennetz, die Nachfrage für Japan wächst, und neue Direktflüge nach Mumbai und Seoul wurden etabliert. Zusätzlich wird Mitte Dezember eine historische Verbindung eröffnet, wenn Vietnam Airlines die erste direkte Flugroute zwischen Dänemark und Vietnam mit

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ITA Airways startet Direktverbindung zwischen Rom und Houston

ITA Airways, die italienische nationale Fluggesellschaft, nimmt ab Mai 2026 eine neue Interkontinentalstrecke in ihr Programm auf. Die Verbindung wird Rom-Fiumicino (FCO) und Houston (IAH) erstmals direkt miteinander verknüpfen und stellt eine wichtige Ergänzung des Langstreckenprogramms für den Sommer 2026 dar. Zunächst sind ab dem 1. Mai 2026 drei wöchentliche Flüge geplant, die Frequenz wird jedoch ab Juni bis Ende Oktober auf fünf wöchentliche Umläufe erhöht. Diese Expansion unterstreicht die wachsende Bedeutung des nordamerikanischen Marktes für ITA Airways. Zum Einsatz auf der neuen Route kommt der Airbus A330-900, das modernste Langstreckenmuster der Flotte. Die Fluggesellschaft betont die fortschrittliche Technologie und das Kabinendesign im italienischen Stil. Mit Houston erweitert ITA Airways ihr nordamerikanisches Netzwerk auf insgesamt neun Ziele. Zuvor wurden bereits New York, Boston, Miami, Los Angeles, San Francisco und Washington D.C. angeflogen, ergänzt durch saisonale Verbindungen nach Chicago und Toronto. Diese Strategie zur Stärkung der Präsenz in den USA gilt als entscheidend für die Ertragskraft der Airline. Der Start der Verbindung nach Houston wurde von offizieller Seite in den USA begrüßt. Bürgermeister John Whitmire betonte, der direkte Link nach Rom werde die kommerziellen, diplomatischen und kulturellen Beziehungen mit Italien vertiefen. Auch Jim Szczesniak, der Leiter des Luftfahrtressorts in Houston, bezeichnete die Eröffnung als entscheidenden Moment, der neue Investitionen und Tourismus ankurbeln werde. Passagiere, die über Rom reisen, profitieren von umfangreichen Anschlussmöglichkeiten innerhalb Italiens, da ITA Airways von Fiumicino aus 16 Ziele und von Mailand-Linate aus weitere zwölf Destinationen bedient. ITA-CEO Joerg Eberhart hob hervor, dass die Langstreckenoperationen essenziell für die

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Pilotenmangel bei IndiGo führt zu hunderten Flugausfällen in Indien

Die größte indische Fluggesellschaft IndiGo sah sich am Mittwoch mit weitreichenden Betriebsstörungen konfrontiert, die zur Streichung von mindestens 150 Flügen und zahlreichen Verspätungen führten. Auslöser für die massiven Einschränkungen war ein Mangel an verfügbarem Flugpersonal, ausgelöst durch neue, staatlich verordnete Ruhezeitregelungen für Piloten. Tausende Passagiere waren an den wichtigsten Drehkreuzen des Landes, darunter Neu-Delhi, Mumbai, Hyderabad und Bengaluru, von den Ausfällen betroffen. Berichten von Flughafenquellen zufolge herrschten an den IndiGo-Schaltern chaotische Zustände, da frustrierte Reisende mit sich ständig ändernden Abflugzeiten und wiederholten Gate-Wechseln zu kämpfen hatten. Mehrere Flughafenvertreter und ein IndiGo-Pilot bestätigten, dass die Airline nach der Einführung neuer Vorschriften zur Minderung der Pilotenermüdung unter Crew-Engpässen leide. Diese neuen Arbeitszeit- und Ruhezeitbeschränkungen, die von der indischen Regierung am 1. Juli und 1. November umgesetzt wurden, verlängern die zwingend vorgeschriebenen Ruhezeiten. Dies erschwert die Einsatzplanung erheblich, insbesondere da IndiGo täglich über 2.200 Flüge durchführt und ihre internationale Expansion fortsetzt. In einer Stellungnahme räumte IndiGo ein, dass der Flugbetrieb in den letzten zwei Tagen „erheblich gestört“ gewesen sei. Das Unternehmen nannte eine Kombination aus widrigen Wetterbedingungen, Überlastung der Flughäfen und der Umsetzung der neuen Dienstplanregeln als Ursachen. Diese hätten einen „negativen, sich verstärkenden Effekt“ gehabt, der nicht vorhersehbar gewesen sei. Allein am Flughafen Bengaluru wurden am Mittwoch 62 IndiGo-Flüge gestrichen. Die Pünktlichkeit der Airline stürzte am Dienstag auf nur noch 35 Prozent, den schlechtesten Wert unter indischen Fluggesellschaften, im Vergleich zu den üblichen Werten von über 80 Prozent. Die aktuellen Turbulenzen ereignen sich zu einem Zeitpunkt, an dem Indien bestrebt ist, seinen

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Polen beschafft Airbus A330 Tankflugzeuge mit EU-Mitteln

Polen hat nach fast zehnjähriger Verzögerung die Beschaffung von Airbus A330 Multi-Role Tanker Transport (MRTT) Flugzeugen eingeleitet. Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz gab bekannt, dass der Kauf über das neue EU-Programm Security Action for Europe (SAFE) finanziert werden soll. Im Rahmen dieses Programms ist Warschau berechtigt, zinsgünstige Darlehen in Höhe von rund 44 Milliarden Euro für Verteidigungsinvestitionen zu erhalten. Mit dieser Entscheidung unterstreicht die polnische Regierung ihren Willen, eine entscheidende Fähigkeitslücke in der Luftwaffe zu schließen. Die Notwendigkeit zur Luftbetankung war kürzlich durch einen Vorfall unterstrichen worden, als russische Drohnen in den polnischen Luftraum eindrangen. Dabei mussten polnische F-16 Kampfjets lange Strecken zur Ostgrenze zurücklegen und waren auf die Betankung durch einen NATO-Tanker in der Luft angewiesen. Verteidigungsminister Kosiniak-Kamysz bezeichnete die Fähigkeit zur Luftbetankung als Schlüsselkapazität für die polnische Luftwaffe. Die Beschaffung von drei bis vier Tankflugzeugen stand bereits Ende 2023 unter der Regierung von Premierminister Donald Tusk zur Debatte und wird nun konkretisiert. Die Plattform des Airbus A330 MRTT zeichnet sich durch ihre hohe Vielseitigkeit aus. Abgesehen von der reinen Tankerfunktion mit einer Kapazität von rund 110 Tonnen Treibstoff und einer Reichweite von nahezu 15.000 Kilometern kann das Flugzeug flexibel eingesetzt werden. Je nach Konfiguration ist es in der Lage, etwa 45 Tonnen Fracht oder bis zu 300 Passagiere zu transportieren. Offizielle Stellen betonen, dass diese Flexibilität für die Evakuierung von Bürgern aus Krisengebieten oder zur Unterstützung anderer Langstreckenmissionen von entscheidender Bedeutung ist. Polen hatte sich im Jahr 2016 aus einer gemeinsamen europäischen Initiative zur Etablierung einer multinationalen MRTT-Flotte zurückgezogen und

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AJet erweitert Flotte um zehn Boeing 737 Max 8

Die türkische Billigfluggesellschaft AJet, eine Tochtergesellschaft von Turkish Airlines, hat einen Leasingvertrag über zehn zusätzliche Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 abgeschlossen. Der Vertrag mit dem Leasinggeber DAE Capital (Dubai Aerospace Enterprise) umfasst fabrikneue Maschinen, deren Auslieferung für die Jahre 2026 und 2027 geplant ist. Mit dieser signifikanten Erweiterung treibt AJet ihre Flottenmodernisierung und Kapazitätssteigerung voran, um ihre Position als wachsender Akteur im Low-Cost-Segment weiter zu festigen. Die Bestellung der neuen Boeing 737 Max 8 stellt eine Fortsetzung der bisherigen Flottenstrategie von AJet dar, die bereits auf dieses Muster setzt. Aktuell betreibt die Airline zehn eigene 737 Max 8. Zusätzlich sind sieben weitere Maschinen dieses Typs im Einsatz, die noch unter dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) der Muttergesellschaft Turkish Airlines geführt werden. Die 737 Max 8 gilt als wichtiges Arbeitspferd im Kurz- und Mittelstreckensegment und wird von der Airline genutzt, um ihr dichtes Netzwerk vom Heimatflughafen Istanbul Sabiha Gökçen (SAW) aus zu bedienen. Der Abschluss des Leasingvertrags mit DAE Capital, einem der weltweit größten Flugzeug-Leasinggeber, unterstreicht das internationale Vertrauen in die Wachstumspläne von AJet. DAE Capital ist ein wichtiger Partner der globalen Luftfahrtindustrie und stellt sicher, dass AJet die notwendige Finanzierung für die Flottenerweiterung erhält. Die neuen Flugzeuge werden eine wichtige Rolle bei der Expansion der Fluggesellschaft in der Türkei und über die Landesgrenzen hinaus spielen, insbesondere im Hinblick auf die steigende Nachfrage im touristischen Verkehr der Region. AJet, die Anfang 2024 aus der früheren Turkish Airlines Marke AnadoluJet hervorgegangen ist, hat den Übergang zu einem unabhängigen, auf das Low-Cost-Geschäftsmodell ausgerichteten

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Kanadische Luftfahrtaufsicht verschärft Wartungsvorschriften für Airbus A220

Die kanadische Luftfahrtaufsichtsbehörde Transport Canada hat ihre Wartungsvorgaben für den Flugzeugtyp Airbus A220 signifikant verschärft. Hintergrund ist ein seit längerem bekanntes Korrosionsproblem an den sogenannten Vorflügelschienen („Slat Tracks“), dessen bisherige Korrekturmaßnahmen als „unzureichend“ eingestuft wurden. Die aktuelle Lufttüchtigkeitsanweisung reagiert auf die Gefahr, die von einem potenziellen Versagen der Schienen ausgeht, und verpflichtet Betreiber zu strengeren Inspektionszyklen und -verfahren. Das Problem des übermäßigen Verschleißes und der Korrosion an den Vorflügelschienen des A220 begleitet die Betreiber bereits seit 2021. Damals hatte Transport Canada in einer Lufttüchtigkeitsanweisung erstmals auf die Mängel hingewiesen. Als ursprüngliche Ursachen wurden eine „unzureichende Schmierung“ der Mechanik bereits während der Produktion sowie ein zu großzügig bemessenes Nachfettungsintervall des Herstellers Airbus Canada identifiziert. Obwohl der Hersteller mit einem Service Bulletin gegensteuerte, hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Rostprobleme dadurch nicht dauerhaft behoben wurden. Die kanadische Aufsichtsbehörde begründet die erneute Verschärfung damit, dass nicht-invasive Testprotokolle und eine „mehrdeutige“ Formulierung des ursprünglichen Service Bulletins dazu geführt hätten, dass Wartungen ohne den vollständigen Ausbau der betroffenen Schienen durchgeführt wurden. In der Folge blieben Defektstellen unentdeckt. Transport Canada warnt eindringlich vor den potenziellen Konsequenzen: Ein korrosions- oder verschleißbedingter Abbruch der Vorflügel oder deren Führungsschienen könnte zu „katastrophalen Strukturschäden an den Tragflächen oder anderen Teilen des Flugzeugs“ führen. Die nun erlassenen, verbindlichen neuen Wartungsanweisungen verpflichten A220-Betreiber zur regelmäßigen Überprüfung der Mechanik auf Korrosionsschäden. Konkret müssen die Vorflügelschienen entfettet und nachgeschmiert werden. Diese Inspektionen sind nun alle 2.550 Flugstunden, mindestens aber einmal innerhalb von zwölf Monaten durchzuführen. Die Maßnahme soll die Sicherheit des in

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