Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Auftragserweiterung für Grey Wolf: US Air Force beschafft weitere Hubschrauber

Die US Air Force hat dem Luftfahrtkonzern Boeing einen weiteren Vertrag über 173 Millionen US-Dollar erteilt. Der Auftrag umfasst die Produktion von acht zusätzlichen MH-139A Grey Wolf Hubschraubern sowie damit verbundene Schulungs- und Unterstützungsleistungen. Mit dieser jüngsten Bestellung erhöht sich die Gesamtzahl der vertraglich vereinbarten Hubschrauber auf 34 Einheiten. Der Auftrag folgt auf einen vorherigen Vertrag im Wert von 178 Millionen US-Dollar aus dem Jahr 2024, der die Beschaffung von sieben Luftfahrzeugen vorsah. Die zusätzlichen Hubschrauber stellen einen wichtigen Schritt in der Modernisierung der Hubschrauberflotte der Air Force dar und sollen die in die Jahre gekommene UH-1N Huey ablösen. Die MH-139A Grey Wolf, die auf der kommerziellen Plattform Leonardo AW139 basiert und von Boeing militärisch angepasst wurde, bietet signifikante Leistungssteigerungen gegenüber ihrem Vorgänger. Sie verfügt über eine 50 Prozent höhere Reisegeschwindigkeit und Reichweite sowie eine um 30 Prozent größere Kabine. Zudem kann der Grey Wolf eine um 5.000 Pfund (etwa 2.268 kg) höhere Nutzlast transportieren. Der nun beauftragte Los umfasst die ersten Modelle, die auf der Minot Air Force Base in North Dakota stationiert werden sollen. Dies ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Initial Operational Capability (IOC), welche die Air Force für das Jahr 2026 erwartet. Erst kürzlich, im Juni 2025, schloss die Air Force die Initial Operational Test & Evaluation (IOT&E) Flüge ab, was eine zentrale Voraussetzung für die volle Einsatzbereitschaft darstellt. Die Auslieferungen der ersten einsatzbereiten Einheit auf der Malmstrom Air Force Base in Montana wurden bereits Anfang 2025 abgeschlossen. Insgesamt wurden bis dato 18 Hubschrauber

weiterlesen »

United Airlines baut internationales Streckennetz 2026 aus

United Airlines hat ihren internationalen Sommerflugplan 2026 vorgestellt, der eine signifikante Expansion des Streckennetzes vorsieht. Im Fokus stehen vier neue transatlantische Saisonziele, die alle exklusiv von der US-Fluggesellschaft bedient werden: Split (Kroatien), Bari (Italien), Glasgow (Schottland) und Santiago de Compostela (Spanien). Die neuen Nonstop-Verbindungen starten alle vom Drehkreuz Newark/New York (EWR). Split wird ab dem 30. April 2026 dreimal wöchentlich mit einer Boeing 767-300ER angeflogen, welche eine Business Class mit Liegesitzen (Polaris) bietet. Bari in der Region Apulien folgt am 1. Mai 2026 mit vier wöchentlichen Flügen, ebenfalls auf einer 767-300ER. Die kürzeren Transatlantik-Strecken nach Glasgow und Santiago de Compostela werden mit der Boeing 737 MAX 8 bedient, die keine Liegesitze in der Business Class aufweist. Der tägliche Flug nach Glasgow startet am 8. Mai 2026 und markiert die Wiederaufnahme dieser Route durch United, die zuletzt 2019 bedient wurde. Santiago de Compostela in der Region Galicien wird ab dem 22. Mai 2026 dreimal wöchentlich angeflogen. Die Fluggesellschaft wird im Sommer 2026 insgesamt 46 europäische Städte anfliegen und damit ihre Position als US-amerikanische Fluggesellschaft mit den meisten Zielen über dem Atlantik festigen. Eine weitere neue Verbindung ist der Flug von Washington Dulles nach Reykjavik (Island). Über den Atlantik hinaus erweitert United auch ihr Angebot nach Asien und in den Nahen Osten. Der Newark-Seoul-Flug wird von der bisherigen saisonalen Frequenz auf einen täglichen ganzjährigen Betrieb umgestellt. Darüber hinaus wird die Frequenz auf der wichtigen Route Newark–Tel Aviv auf bis zu drei Flüge täglich erhöht. Die dritte Frequenz startet bereits am 30. März

weiterlesen »

PMV-Übernahme: Flandern wird Hauptaktionär des Brüsseler Flughafens

Die Flämische Investitionsgesellschaft PMV (Participatiemaatschappij Vlaanderen) hat die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung am Brüsseler Flughafen (Brussels Airport Company) erfolgreich abgeschlossen. Nach Zustimmung der Belgischen Wettbewerbsbehörde (BCA) erwirbt der flämische Staatsfonds einen wirtschaftlichen Anteil von 39 Prozent an der Flughafenbetreibergesellschaft. Damit steigt Flandern zum größten einzelnen Anteilseigner auf und übertrifft die bisherige 25-Prozent-Beteiligung der belgischen föderalen Regierung. Die Akquisition erfolgte durch den Kauf der indirekten Anteile vom kanadischen Pensionsfonds Ontario Teachers’ Pension Plan (OTPP) für eine kolportierte Summe von 2,77 Milliarden Euro. Die PMV sicherte sich damit einen 52-prozentigen Anteil an der BAISA, dem privaten Konsortium, welches 75 Prozent des Flughafengesellschaftskapitals hält. Der flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele bezeichnete die Transaktion als strategische Investition, die Flandern strukturellen Einfluss und Zugang zu Dividenden sichere, da der Flughafen als wichtige regionale Wirtschaftskraft gilt. Die BCA genehmigte das Geschäft in einem vereinfachten Verfahren, da keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken festgestellt wurden. Die Verschiebung der Machtverhältnisse bei der wichtigsten nationalen Infrastruktur hat in Belgien, das traditionell von regionalen Spannungen geprägt ist, sofort politische Reaktionen ausgelöst. Die Regionalregierung Flanderns begrüßte den Zug, der ihre Position im belgischen Föderalstaat stärkt. Dagegen äußerte sich der wallonische Ministerpräsident Adrien Dolimont besorgt über die Implikationen und nannte die Entscheidung „überraschend“. Er betonte zwar, man sei zuversichtlich, dass der Flughafen kein „flämischer Flughafen“ werde, doch die Befürchtungen im französischsprachigen Landesteil beziehen sich auf einen möglichen Machtmissbrauch bei zukünftigen strategischen Entscheidungen. Die Übernahme erfolgt in einer Phase, in der der Flughafen Brüssel weiterhin mit politisch sensiblen Streitigkeiten über Lärmschutzbestimmungen und Flugrouten über der Hauptstadtregion konfrontiert ist.

weiterlesen »

Wizz Air baut Polen-Geschäft in Danzig und Breslau aus

Der Billigflieger Wizz Air stärkt seine Position auf dem polnischen Markt mit einer umfassenden Erweiterung seiner Basen an den Flughäfen Danzig Lech Walesa und Breslau (Wroclaw). Die Fluggesellschaft kündigte die Stationierung von neuen Flugzeugen an, die das Sitzplatzangebot an beiden Standorten um insgesamt über eine Million zusätzliche Plätze erhöhen werden. Diese Expansion wird von der Einführung von elf neuen Flugverbindungen und Frequenzerhöhungen auf bestehenden Strecken begleitet, was die strategische Bedeutung Polens für das Unternehmen unterstreicht. In Danzig wird Wizz Air mit der Stationierung eines neunten Airbus A321neo-Flugzeugs beginnen. Im Zuge dessen werden fünf neue Routen eröffnet, deren Start zwischen Dezember 2025 und Mai 2026 geplant ist. Zu den neuen Zielen gehören Poprad-Tatry in der Slowakei, die baltischen Hauptstädte Tallinn und Vilnius, die griechische Metropole Athen sowie das südfranzösische Nizza. Zusätzlich zu diesen bereits im Basistext genannten Verbindungen hat Wizz Air bereits früher neue Routen von Danzig nach Madrid und Catania (Sizilien) für Herbst 2025 angekündigt. Durch die Gesamterweiterung erhöht sich das Angebot auf 39 Routen in 19 Länder. Die Fluggesellschaft sieht Danzig als einen Eckpfeiler ihres polnischen Netzwerks. Auch der Standort Breslau wird erheblich aufgewertet: Hier wird im Juni 2026 ein dritter Airbus A321neo stationiert. Die ursprünglich im Basistext erwähnten sechs neuen Routen – Reykjavik, Dortmund, Varna, Gran Canaria, Catania und Ohrid – werden das Netzwerk in Breslau auf 22 Routen in 17 Länder ausdehnen. Weitere, bereits separat angekündigte neue Verbindungen von Breslau umfassen unter anderem London-Gatwick, Madrid, Nizza, Basel und Bukarest-Baneasa, wobei der Start dieser Strecken überwiegend im Dezember

weiterlesen »

Ryanair kündigt neue Salzburg-Route an: Birmingham

Die irische Fluggesellschaft Ryanair nimmt im Winterflugplan 2025 eine neue Verbindung vom Salzburger Flughafen nach Birmingham in Großbritannien auf. Ab dem 6. Dezember 2025 wird die Strecke einmal pro Woche bedient. Die Ankündigung ist Teil des erweiterten Winterprogramms der Airline für Österreich. Neben der neuen Destination Birmingham bietet Ryanair vom Salzburger Airport bereits Verbindungen nach Alicante, Dublin, Manchester und London Stansted an. Unmittelbar verbunden mit der Vorstellung der neuen Route ist die erneute und scharfe Kritik von Ryanair an der österreichischen Regierung. Der Billigflieger forderte die Abschaffung der Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro pro Passagier. Laut Unternehmensangaben bremsen diese „übermäßig hohen und nicht wettbewerbsfähigen Zugangskosten“ die Erholung des österreichischen Luftverkehrs, der im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern das Passagieraufkommen von vor der Coronakrise noch nicht wieder erreicht habe. Die Forderung reiht sich in eine Reihe ähnlicher Appelle von Ryanair und anderen Fluggesellschaften ein. Erst kürzlich hatte Ryanair bekanntgegeben, als Reaktion auf die hohen Steuern und Flughafengebühren in Wien drei Flugzeuge aus der österreichischen Hauptstadt abzuziehen und drei dortige Routen für den Winterflugplan 2025 zu streichen. Der Konkurrent Wizz Air hatte zuvor sogar die Schließung seiner Basis in Wien angekündigt und ebenfalls gestiegene Kosten als Begründung genannt. Das österreichische Verkehrsministerium betont in diesem Zusammenhang, dass Gebühren und Abgaben im Rahmen der EU-Regularien festgelegt seien. Trotz der angespannten Situation bekräftigte Ryanair sein Engagement für die österreichischen Regionalflughäfen. Man sei bereit, das jährliche Passagieraufkommen in Österreich von derzeit sieben Millionen auf zwölf Millionen Fluggäste bis zum Jahr 2030 zu steigern. Diese Wachstumsprognose

weiterlesen »

Hohe Nachfrage, steigende Preise: Gansl-Saison in Wien beginnt mit höheren Kosten

Die Martinigansl-Saison startet in Wien traditionell mit hohem Interesse bei Gästen und Wirten, steht jedoch in diesem Jahr unter dem Zeichen steigender Preise. Wie eine Umfrage der Wirtschaftskammer Wien belegt, ist das Gansl-Essen für 42 Prozent der Befragten im Herbst unverzichtbar. Dies spiegelt sich im Vorjahreskonsum wider: Über 40 Prozent der Wiener genossen das Martinigansl sogar mehrmals pro Saison. Die klassische Zubereitung von der Einmachsuppe bis zur Gänseleberterrine erfreut sich dabei der größten Beliebtheit. Trotz guter Reservierungszahlen sehen sich viele Wiener Gastronomen gezwungen, die Preise für eine Portion Martinigansl anzuheben. Die Ursache liegt in den massiv gestiegenen Betriebskosten. Neben erhöhten Pacht-, Gehalts- und Personalkosten schlagen auch die höheren Einkaufspreise für Gänse zu Buche. Branchenvertreter der Wirtschaftskammer rechnen damit, dass etwa die Hälfte der Betriebe die Portionspreise um zwei bis vier Euro erhöhen wird. Nur rund 20 Prozent versuchen, Preissteigerungen zu vermeiden. Die Kalkulation ist ohnehin knapp: Selbst bei vollständiger Verwertung der Gansl ist die Marge gering, wodurch die Wirte maßgeblich auf Einnahmen aus Beilagen und Getränken angewiesen sind. Für 85 Prozent der Wiener Gasthäuser ist die Ganslzeit von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Saison, die oft schon Mitte Oktober beginnt und typischerweise bis Ende November, teilweise auch länger, läuft, wird als ein wichtiger Zeitraum für Umsatz und Geschäft betrachtet. Ein Blick auf die aktuellen Preise in verschiedenen Wiener Lokalen bestätigt die Preisanstiege und die Bandbreite des Angebots für 2025. Das Viertel Martinigansl wird in der Gastronomie in Wien aktuell zwischen 34 Euro und 37,50 Euro angeboten, wobei einzelne Gerichte mit spezifischen

weiterlesen »

Herbstsaison an der Großglockner Hochalpenstraße verlängert

Die Großglockner Hochalpenstraße bleibt auch im Herbst 2025 – voraussichtlich bis Anfang November – für den Verkehr geöffnet, um Besuchern die Fahrt durch das Hochgebirge der Hohen Tauern zu ermöglichen. Die Saison wird traditionell über den österreichischen Nationalfeiertag hinaus verlängert und bietet Fahrgästen die Gelegenheit, die alpine Landschaft in der Spätherbstphase zu erleben. Die Wintersperre der Panoramastraße ist abhängig von den Witterungsverhältnissen und wird erst bei Einbruch des Winters endgültig verhängt. Um den Besuch in dieser Zeit attraktiver zu gestalten, werden ermäßigte Herbsttarife für die Benutzung der Mautstraße eingeführt. Diese Preisreduktion tritt am Samstag, den 11. Oktober 2025, in Kraft. Für PKW sinkt der Preis der Tageskarte von 45,00 Euro auf 35,00 Euro, während Motorradfahrer statt 35,00 Euro nur noch 28,50 Euro entrichten müssen. Auch für Busse gilt eine Ermäßigung auf 5,40 Euro pro Person. Diese vergünstigten Tarife gelten bis zum Ende der Saison. Die Öffnungszeiten der Großglockner Hochalpenstraße werden mit Fortschreiten der Jahreszeit angepasst. Bis zum 26. Oktober 2025 ist die Straße täglich von 6:00 bis 19:30 Uhr befahrbar, wobei die letzte Einfahrt um 18:45 Uhr möglich ist. Ab dem 27. Oktober 2025 gelten verkürzte Zeiten von 8:00 bis 17:00 Uhr, mit der letzten Einfahrt um 16:15 Uhr. Entlang der 48 Kilometer langen Strecke, die Österreichs höchsten Berg, den Großglockner, erschließt, können Besucher weiterhin ausgewählte Ausstellungen und Gastronomiebetriebe nutzen, deren aktuelle Verfügbarkeit an den Kassenstellen in Fusch und Heiligenblut erfragt werden kann. Die Großglockner Hochalpenstraße ist eines der wichtigsten Ausflugsziele in Österreich und verbindet die Regionen Salzburg und Kärnten

weiterlesen »

Erfolgreicher Abschluss der Vollmund-Kulinarikserie 2025 in Graz

Die Veranstaltungsreihe Vollmund der Erlebnisregion Graz beendete ihre Saison 2025 mit zwei Abendveranstaltungen in der Kanonenbastei auf dem Grazer Schlossberg. Die Kulinarik-Serie, die von Juni bis Oktober stattfand, etablierte sich laut den Verantwortlichen als neues kulinarisches Leitprodukt der Region. Sie vereinte die Gastronomie auf hohem Niveau mit wechselnden, außergewöhnlichen Schauplätzen, um die Vielfalt der Region Graz in den Vordergrund zu stellen. Insgesamt umfasste die Vollmund-Serie 2025 zehn Termine an fünf ausgewählten Orten, die jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Abenden unter dem Zeichen des Vollmonds stattfanden. Die Reise für die Gäste führte vom Hüblerhof in Semriach, über den Packer Stausee und Frohnleiten bis hin zum Graz Airport. Den Abschluss bildete die Kanonenbastei auf dem Grazer Schlossberg, wo die Besucher ein Fünf-Gänge-Menü inklusive Weinbegleitung genießen konnten. Pro Abend war die Teilnehmerzahl auf 50 Personen limitiert, und die Kosten für ein Ticket beliefen sich auf 169,00 Euro. Jede Veranstaltung wurde von steirischen Top-Köchen gestaltet, die ihre Menüs von der jeweiligen Topographie des Veranstaltungsortes inspirieren ließen. Zu den beteiligten Spitzenköchen zählten unter anderem Christof Widakovich vom Restaurant Schlossberg, der den Abschluss am Schlossberg kochte, sowie Johann Lafer am Graz Airport und Reinhard Rois in Frohnleiten. Ziel der Eventreihe ist es, die regionale Wertschöpfung zu steigern, Betriebe und Produzenten der Steiermark zu vernetzen und ein „Wir-Gefühl“ für das lokale Angebot zu schaffen. Durch die Einbeziehung regionaler Unternehmen für alle Aufträge, von der Logistik bis zur Technik, wurden die kurzen Wege bewusst gefördert. Nach dem erfolgreichen Verlauf der Saison 2025 kündigt die Erlebnisregion Graz bereits eine Neuauflage

weiterlesen »

Luftfahrtmuseum Finnland sichert Großprojekt: Finavia, Finnair und Patria sind Hauptpartner

Das geplante neue Finnische Luftfahrtmuseum in Vantaa-Aviapolis hat bedeutende Fortschritte bei der Partnersuche erzielt. Die drei größten Akteure der finnischen Luftfahrtbranche – der Flughafenbetreiber Finavia, die Fluggesellschaft Finnair und der Rüstungs- und Technologiekonzern Patria – haben sich als erste Gründungspartner für das Großprojekt verpflichtet. Ziel der Kooperation ist es, das reiche Erbe der finnischen Luftfahrt zu bewahren und gleichzeitig einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen sowie die Zukunft der Branche zu ermöglichen. Das neue Museum entsteht in direkter Nachbarschaft zum derzeitigen Standort in Aviapolis, einem rasch wachsenden Gewerbegebiet unweit des Flughafens Helsinki-Vantaa. Das ehrgeizige Bauvorhaben, dessen Gesamtbudget auf 25 Millionen Euro veranschlagt ist, soll ein neues, modernes Museumszentrum von internationalem Format schaffen. Das Zentrum wird eine Ausstellungsfläche von 6300 Quadratmetern umfassen und ist darauf ausgelegt, jährlich über 100.000 Besucher anzuziehen, was einer Verdopplung der bisherigen Besucherzahlen entspricht. Die Finnische Luftfahrtmuseumsstiftung, die das Museum betreibt und das Projekt leitet, finanziert das Vorhaben durch eine Mischung aus staatlichen Zuwendungen, Mitteln der Stadt Vantaa sowie privater Finanzierung. Alle drei Hauptpartner sind bereits Gründungsmitglieder der Stiftung. Der Baubeginn für den Neubau ist für das Frühjahr 2026 geplant. Die Eröffnung des neuen Museums ist für den Jahreswechsel 2027/2028 vorgesehen, womit es das jetzige Gebäude, dessen Mietvertrag für das Gelände spätestens 2028 ausläuft und dessen Hallen keine optimalen Bedingungen für Exponate bieten, ersetzen wird. Laut der Stiftung soll das neue Museum nicht nur ein nationales Zentrum für die Bewahrung der Luftfahrtgeschichte sein, sondern auch als Anziehungspunkt und Treffpunkt für die gesamte Luftfahrtgemeinschaft dienen. Neben Ausstellungen sind

weiterlesen »

Kusama-Kunst am EuroAirport: Blickfang für Retrospektive in der Fondation Beyeler

Ein weithin sichtbares Kunstwerk der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama ziert seit kurzem den Tower des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg. Das großflächige Banner zeigt eines von Kusamas bekanntesten Motiven, einen leuchtend gelben Kürbis mit charakteristischem Punktmuster, und dient als überregionale Werbung für die bevorstehende Retrospektive der Künstlerin in der Fondation Beyeler im nahegelegenen Riehen. Der EuroAirport nutzt die prominente Fläche des Towers, um ein internationales Publikum auf die kulturelle Vielfalt der trinationalen Region aufmerksam zu machen und die Kunstförderung zu unterstreichen. Die Präsenz des ikonischen Kürbisses, der die unverwechselbare Bildsprache der heute über 90-jährigen Künstlerin beispielhaft verkörpert, schafft eine Verbindung zwischen dem internationalen Verkehrsknotenpunkt und der regionalen Kulturlandschaft. Der Flughafen plant, den Kontrollturm künftig verstärkt für die Bewerbung kultureller Projekte im Dreiländereck einzusetzen. Die von der Fondation Beyeler präsentierte Ausstellung „Yayoi Kusama“ markiert die erste Schweizer Retrospektive der weltweit gefeierten Künstlerin. Sie umfasst einen umfassenden Überblick über Kusamas mehr als sieben Jahrzehnte umspannendes Schaffen, das neben Skulpturen und Installationen auch Malerei, Zeichnungen, Happenings und ihre berühmten „Infinity Mirror Rooms“ einschließt. Kusamas Werk, das sich durch die wiederholte Anwendung von Mustern wie den Polka Dots auszeichnet, hat ihr Kultstatus in der zeitgenössischen Kunstszene eingebracht. Die Schau in Riehen ist vom 12. Oktober 2025 bis zum 25. Januar 2026 zu sehen. Sie ist Teil einer großen Wanderausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin und ihrem Atelier organisiert wurde. Nach ihrer Station in der Schweiz wird die Retrospektive weiter ins Museum Ludwig nach Köln (März bis August 2026) und anschließend ins Stedelijk Museum in Amsterdam

weiterlesen »