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Bundesnetzagentur-Befragung: Fahrgäste fordern Pünktlichkeit vor dichterem Takt

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse ihrer bundesweiten Endkundenbefragung im Schienenpersonenverkehr für das Jahr 2024 veröffentlicht. Demnach steht die Pünktlichkeit für die Fahrgäste an erster Stelle: 80 Prozent der Befragten bevorzugen zuverlässige Verbindungen gegenüber einer höheren Zugfrequenz. Die Befragung, bei der über 2.000 Personen telefonisch interviewt wurden, zielte darauf ab, die Bewertung des Bahnangebots aus Fahrgastsicht zu erfassen und Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu identifizieren. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Befragung betrifft die Ausstattung und Sauberkeit von Toiletten in Zügen und an Bahnhöfen. Hier äußerten über die Hälfte der Fahrgäste ihre Unzufriedenheit. Die Bundesnetzagentur sieht in diesen Ergebnissen eine klare Aufforderung zum Handeln für die Eisenbahnverkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber. Während die Deutsche Bahn plant, ihr Angebot im Rahmen des Deutschlandtakts durch häufigere Verbindungen zu erweitern, zeigt die Befragung, daß die Fahrgäste eine höhere Zuverlässigkeit des bestehenden Fahrplans als wichtiger erachten. Die Befragung beleuchtete auch die Wahrnehmung der Informationskanäle im Bahnverkehr. Mobile Apps zur Reiseinformation werden von den Fahrgästen deutlich besser bewertet als Durchsagen oder Anzeigen vor Ort. Dies deutet laut Bundesnetzagentur auf den Trend zur mobilen Nutzung hin und zeigt gleichzeitig Schwächen in den stationären Informationssystemen auf, was einen Verbesserungsbedarf in der Echtzeitkommunikation an Bahnhöfen und in Zügen impliziert. Die Ergebnisse der Fahrgastbefragung sollen in die Bewertung der Marktbedingungen und zukünftige Maßnahmen zur Verbesserung der Eisenbahnregulierung einfließen.

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Verhaltener Jahresbeginn für Fraport – Ausblick bleibt positiv

Der Fraport-Konzern ist mit einem verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2025 gegangen. Wie der Flughafenbetreiber mitteilte, stiegen die Konzern-Umsatzerlöse, bereinigt um Erlöse aus Bau- und Erweiterungsmaßnahmen, im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 811,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 177,5 Millionen Euro, was einem Rückgang von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, der von positiven Einmaleffekten beeinflusst war. Im ersten Quartal, traditionell das passagierschwächste des Jahres, verzeichnete der Konzern einen negativen Netto-Gewinn von minus 26,4 Millionen Euro (Vorjahr: plus 12,7 Millionen Euro). Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte erklärte, die operative und finanzielle Entwicklung im ersten Quartal sei wie erwartet schwächer als im Vorjahr ausgefallen. Er verwies auf Sondereffekte im Vorjahresquartal, wie Corona-Kompensationen und den frühen Osterbeginn. Zudem hätten gestiegene regulatorische Kosten in Deutschland das Wachstum gebremst. Dennoch erwartet Fraport für das Gesamtjahr weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung, gestützt durch erfolgreich abgeschlossene Ausbauten an den Flughäfen Lima und Antalya. Die Passagierzahlen in Frankfurt stagnierten im ersten Quartal mit 12,4 Millionen Fluggästen nahezu (minus 0,9 Prozent). Zuwächse gab es an den griechischen Fraport-Flughäfen sowie in Lima und Antalya. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Fraport mit bis zu 64 Millionen Passagieren in Frankfurt und einem moderaten Anstieg des Konzern-EBITDA. Das Konzernergebnis wird weiterhin im erwarteten Bereich von stabil bis leicht rückläufig gesehen.

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Costa modernisiert Flotte und verkauft die Costa Fortuna

Costa Kreuzfahrten schließt im November ein umfangreiches Modernisierungsprogramm seiner Flotte ab und plant gleichzeitig eine Umstrukturierung. Die Costa Serena, die sich derzeit im Asien-Einsatz befindet, soll nach ihrer Modernisierung im Trockendock im November 2025 in den Jahren 2026 und 2027 zunächst eine Weltreise von Tokio nach Buenos Aires unternehmen, bevor sie im Frühjahr 2027 ins Mittelmeer zurückkehrt. Im Zuge dieser Neuausrichtung wird Costa die Costa Fortuna, das älteste Schiff der Flotte, im September 2026 an einen neuen Eigentümer übergeben. Die Modernisierung der Costa Serena umfasst ein neues gastronomisches Konzept mit einem zentralen Food Court, Restaurants von Sterneköchen, einer Pizzeria und einer Sushi-Bar. Auch die Hauptrestaurants, Poolbereiche und Suiten werden überarbeitet. Costa hat seit 2021 nach eigenen Angaben über 200 Millionen Euro in die Erneuerung der Flotte investiert. Mit dem Verkauf der Costa Fortuna, einem Schiff mit einer Kapazität von rund 2.700 Passagieren, verfolgt Costa das Ziel, Ressourcen auf modernisierte und stärker nachgefragte Angebote zu konzentrieren. Die Strategie von Costa zielt laut Unternehmensangaben auf Qualität, innovative Routenkonzepte und einen nachhaltigeren Betrieb ab. Die Rückkehr der modernisierten Costa Serena ins Mittelmeer soll das Angebot in den europäischen Kernmärkten stärken. Bis zur Übergabe an den neuen Eigentümer im September 2026 bleibt die Costa Fortuna im Einsatz und wird im Sommer 2026 wie geplant Kreuzfahrten nach Griechenland und in die Türkei sowie im Winter zu den Kanarischen Inseln anbieten. Der Käufer der Costa Fortuna wurde bisher nicht bekanntgegeben.

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Mehr Griechenland-Flüge ab Bremen: Kreta und Rhodos stärker angebunden

Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands profitieren von einer deutlichen Aufstockung der Flugverbindungen von Bremen nach Griechenland. Die Fluggesellschaft Sundair bietet nun viermal wöchentlich Flüge zu den griechischen Inseln an. Rhodos wird jeweils mittwochs und sonntags angeflogen. Das größte Angebot gibt es perspektivisch nach Kreta, das aktuell donnerstags und samstags bedient wird. Die Flugfrequenz nach Heraklion auf Kreta soll im Hinblick auf den Sommer schrittweise erhöht werden. Zusätzlich zum Angebot von Sundair wird ab dem 25. Mai auch Aegean Airlines jeden Sonntag von Bremen nach Kreta fliegen. Zwei Wochen später kommt ein weiterer Flug am Freitag hinzu, und ab Anfang Juli wird die Insel zusätzlich auch mittwochs angesteuert. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafens Bremen, freut sich über die verbesserte Anbindung und betont, daß dank Sundair und Aegean Airlines bis in den Oktober hinein sieben wöchentliche Flüge von Bremen in die Ägäis angeboten werden. Kreta lockt mit seiner Vielfalt an Sand- und Palmenstränden, Lagunen sowie kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Palast von Knossos und der Samaria-Schlucht. Auch Wanderer kommen im Psiloritis-Massiv auf ihre Kosten. Rhodos wiederum überzeugt mit konstant warmen Temperaturen und 300 Sonnentagen im Jahr und bietet neben kilometerlangen Sandstränden auch kulturelle Highlights wie die mittelalterliche Altstadt von Rhodos-Stadt und die Akropolis von Lindos, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Beide Inseln versprechen somit eine attraktive Kombination aus Badeurlaub und kulturellen Entdeckungen.

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AK-Erhebung enthüllt massive Preisschwankungen bei Online-Reisebuchungen je nach Endgerät

Eine aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer (AK) in Österreich zeigt, daß die Preise für Reisen auf Onlinebuchungsplattformen je nach verwendetem Endgerät – wie iPhone oder Notebook – um bis zu 80 Prozent variieren können. Diese Preisunterschiede haben sich im Vergleich zu früheren Erhebungen sogar noch verstärkt. Die AK forderte daraufhin transparentere Preisgestaltungsrichtlinien von Onlineanbietern durch die Europäische Union. Die AK ließ die Preise für Hotels und Flüge auf drei Onlinebuchungsplattformen (booking.com, fluege.de, opodo.at) mit bis zu 22 verschiedenen Endgeräten in ganz Österreich abfragen. Dabei stellte sich heraus, daß es keine eindeutige Regel gibt, welches Gerät oder welcher Buchungstag die günstigsten Preise garantiert. Bei Hotelbuchungen über booking.com wiesen Mobilgeräte zwar tendenziell niedrigere Preise auf, doch das „beste“ Buchungsgerät ließ sich nicht identifizieren. Die Preisdifferenzen zwischen den Endgeräten erreichten fast 80 Prozent. Bei Flugbuchungen über die genannten Plattformen konnten keine systematischen Preisunterschiede in Bezug auf Endgeräte oder Standorte festgestellt werden. Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die Problematik: Ein Hotel auf Korfu kostete über booking.com bei Abfrage mit einem Notebook in Wien 629 Euro, während dasselbe Angebot mit 13 anderen Endgeräten nur 350 Euro kostete – ein Unterschied von 279 Euro oder rund 80 Prozent. Lediglich bei einem Hotel in Innsbruck blieben die Preise über alle Endgeräte und Buchungstage hinweg konstant. Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik, kritisierte die Intransparenz und forderte klarere Vorschriften für Onlineanbieter auf EU-Ebene, um den Konsumenten ein besseres Preisgefühl zu ermöglichen. Die AK gab Verbrauchern drei Tipps: die Aktivitätenverfolgung im Browser einschränken, Preise mit verschiedenen Endgeräten vergleichen und Flüge tendenziell

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ADV-Fluggastbefragung: Zielaufkommen in Deutschland auf historischem Tiefstand

Der Flughafenverband ADV hat in Berlin erste Ergebnisse seiner aktuellen Fluggastbefragung veröffentlicht, die aufzeigen, daß das Zielaufkommen an deutschen Flughäfen einen historischen Tiefstand erreicht hat. Während bis 2017 der Anteil der Incoming-Passagiere, also jener Reisenden, die Deutschland per Flugzeug besuchten, auf 32 Prozent des Gesamtpassagieraufkommens anstieg, ist dieser Anteil nun auf lediglich 21 Prozent gesunken. Der ADV sieht hierin ein deutliches Zeichen für ein unzureichendes Angebot in Deutschland. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel mahnte, daß in Deutschland die Erkenntnis reifen müsse, daß jede Stärkung des Luftverkehrs zu mehr Wohlstand und Wachstum beitrage. Er verwies auf Schweden, wo die Luftverkehrsteuer abgeschafft wurde, und betonte die Wichtigkeit europäischer und interkontinentaler Gäste für den deutschen Tourismus. Die Befragung von 2024 zeige, daß das einst attraktive Reiseland Deutschland seit der Pandemie einen Abwärtstrend erlebe. Die Bundesregierung müsse bei ihren Bemühungen zur Stärkung der Attraktivität Deutschlands als Reiseziel auch den Luftverkehr berücksichtigen. Die Befragung ergab weiterhin, daß Privatreisende mit vier von fünf Passagieren die größte Gruppe im Luftverkehr darstellen. Der Anteil von Urlaubs- und Erholungsreisen wuchs im Zehnjahresvergleich moderat. Das Wachstum privater Reisen wird hauptsächlich durch Besuche von Freunden und Verwandten sowie Städte-, Event- und Kulturreisen getragen. Der Anteil der Geschäftsreisen hingegen ist seit 2014 um 15 Prozentpunkte auf nur noch 20 Prozent gesunken. Das wichtigste Anreiseverkehrsmittel zum Flughafen bleibt der PKW mit 48 Prozent. Die Angebote an den Flughäfen, insbesondere Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten, erfreuen sich großer Beliebtheit. Für die umfassende repräsentative Fluggastbefragung wurden im vergangenen Jahr über 125.000 abfliegende Passagiere an deutschen Flughäfen befragt.

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Deutsche Aircraft wählt American Data Solutions für technische Publikationen der D328eco

Der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft hat American Data Solutions (ADS) als Anbieter seiner technischen Publikationsmanagementlösungen für den neuen Regionalturboprop D328eco ausgewählt. ADS wird Deutsche Aircraft mit einer integrierten und fortschrittlichen Suite von Lösungen und Dienstleistungen ausstatten, die das MDDC Content Management System (CMS) und intuitive MDDV Interactive Electronic Technical Manuals (IETM) umfaßt, ergänzt durch dedizierten Support. Diese Werkzeuge sollen die Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung aller technischen Publikationen für Betrieb und Wartung der D328eco revolutionieren und Betreibern eine deutliche Effizienzsteigerung ermöglichen. Diese Initiative bietet die Möglichkeit, technische Handbücher direkt mit der Echtzeit-Flugzeugwartung zu verknüpfen, wodurch Betreiber sofortigen Zugriff auf die neuesten Wartungs- und Betriebstechniken sowie spezifische Ratschläge für ihre Flotte oder einzelne Flugzeugkennzeichen erhalten. Die fortschrittliche 40-sitzige D328eco soll Ende 2027 in Dienst gestellt werden. Sie baut auf der D328 auf und bietet verbesserte Treibstoffeffizienz, geringere Emissionen und modernste Avionik. Zur Unterstützung dieses Flugzeugs benötigt Deutsche Aircraft eine robuste und skalierbare Lösung für technische Publikationen, um eine nahtlose Wartung, Betriebsunterstützung und die Einhaltung globaler Luftfahrtstandards, einschließlich S1000D, zu gewährleisten. Die Expertise von ADS im Bereich des Managements technischer Daten für die Luft- und Raumfahrt macht das Unternehmen zum idealen Partner für dieses Projekt. Die MDDC CMS Suite der nächsten Generation wird die Erstellung, Speicherung und Verteilung technischer Publikationen optimieren, während das MDDV Class-6 IETM den Betreibern der D328eco weltweit einen intuitiven, interaktiven Zugriff auf wichtige Wartungs- und Betriebsabläufe ermöglicht, unterstützt durch die maßgeschneiderten Support-Dienstleistungen von ADS, die schnelle Reaktionszeiten und maximale Flottenverfügbarkeit gewährleisten sollen.

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Embraer präsentiert Mehrzweckflugzeug KC-390 Millennium in den USA

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat seine US-Demonstrationstour des Mehrzweck-Transport- und Tankflugzeugs KC-390 Millennium mit einer statischen Präsentation auf der Joint Base Andrews in Maryland abgeschlossen. An der zweitägigen Veranstaltung nahmen Vertreter des US-Militärs, Mitglieder des US-Kongresses und Pressevertreter teil. Im Laufe der vergangenen zwei Wochen präsentierte die KC-390 ihre Fähigkeiten bei verschiedenen Veranstaltungen in den Vereinigten Staaten, um das US-Verteidigungsministerium, die Raumfahrtbehörde, die öffentliche Sicherheit und Katastrophenschutzorganisationen von ihren Vorzügen zu überzeugen. Auf der Jahreskonferenz der ARSAG (Aerial Refueling Systems Advisory Group) in Las Vegas betonte Embraer, daß die KC-390 Millennium bereit sei, das US-Verteidigungsministerium bei der Bewältigung kritischer Herausforderungen in der Luftbetankung zu unterstützen, mit denen die USA und verbündete Nationen weltweit konfrontiert seien. Anschließend besuchte das Flugzeug das Kennedy Space Center in Florida, um sein Potential für Rettungsmissionen und Weltraumlogistik zu demonstrieren. Während der Special Operations Forces Week (SOF Week) in Tampa, Florida, stellte die KC-390 ihre Multimissionsfähigkeiten für Spezialkräfteoperationen vor. Bosco da Costa Junior, Präsident und CEO von Embraer Defense & Security, zeigte sich erfreut über das positive Feedback der Besucher und Flugteilnehmer während der Demonstrationen und sieht vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die KC-390 in den USA. Er hob die unschlagbare Kombination aus Leistung, Ladekapazität und niedrigen Betriebskosten hervor und äußerte die Zuversicht, daß die KC-390 die Bedürfnisse der US-Streitkräfte erfülle. Die KC-390 Millennium wird als das derzeit beste Flugzeug ihrer Kategorie beschrieben, das anspruchsvollste Missionen unter schwierigsten Bedingungen, einschließlich Luftbetankung und agiler Kampfeinsätze, durchführen kann. Es handelt sich um ein im 21. Jahrhundert entwickeltes Mehrzweckflugzeug, das höhere

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Thai Airways schließt Integration von Tochter Thai Smile ab

Die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways International hat die operative Zusammenführung mit ihrer Tochtergesellschaft Thai Smile abgeschlossen. Wie Thai Airways am 8. Mai 2025 der thailändischen Börse mitteilte, wurden sämtliche Flugaktivitäten und Dienstleistungen von Thai Smile auf die Muttergesellschaft übertragen. Thai Airways hält 99,99 Prozent der Anteile an Thai Smile. Die Börsenmeldung beinhaltet ebenfalls, daß ein Treffen der Verwalter des Restrukturierungsplans von Thai Airways am 8. Mai beschlossen hat, die rechtliche Auflösung von Thai Smile voranzutreiben. Thai Airways hatte bereits 2023 die Fusion mit ihrer Billigflugtochter beschlossen und seitdem kontinuierlich darauf hingearbeitet. Die Zusammenlegung der beiden Fluggesellschaften soll zu einer höheren operativen und finanziellen Effizienz führen. Bereits im Laufe des Jahres 2023 begann die Übertragung der zwanzig Airbus A320-200 Flugzeuge von Thai Smile zu Thai Airways. Anfang 2024 hatte Thai Smile den täglichen Flugbetrieb eingestellt. Diese zwanzig A320-200 werden nun von Thai Airways auf vielen der zuvor von Thai Smile bedienten Strecken eingesetzt. Die thailändische Zivilluftfahrtbehörde hatte die endgültige Schließung von Thai Smile bereits Anfang des Jahres genehmigt und die Angelegenheit zur endgültigen Genehmigung an den Verkehrsminister weitergeleitet.

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Dan Air nimmt Flugbetrieb nach Damaskus auf und verbindet Syrien mit Europa

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat eine neue Flugverbindung nach Damaskus, Syrien, aufgenommen und bietet damit erstmals seit längerer Zeit wieder direkte beziehungsweise indirekte Flugverbindungen zwischen Syrien und europäischen Städten an. Möglich wurde dies durch bilaterale Abkommen zwischen Rumänien und Syrien sowie die offizielle Zulassung von Dan Air als rumänische Fluggesellschaft für diese Strecken. Dan Air wird die syrische Hauptstadt Damaskus sechsmal wöchentlich von Bukarest aus anfliegen. Darüber hinaus werden zweimal wöchentlich Verbindungen von Damaskus nach Stockholm, Berlin und Frankfurt angeboten, wobei diese Flüge einen Zwischenstopp in Bukarest beinhalten. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Airbus A320 mit einer Kapazität von 180 Sitzen. Matt Ian David, CEO von Dan Air, betonte, daß die Aufnahme dieser Flüge aus der Überzeugung heraus erfolge, daß Luftfahrt verbinden und nicht isolieren solle. Syrien habe einen echten Bedarf an Verbindungen, und Dan Air habe sich entschlossen, diesen Bedarf verantwortungsvoll und professionell zu decken. Er wies auf die lange Tradition und die historischen Verbindungen zwischen Rumänien und Syrien hin. Neben Dan Air fliegen auch andere internationale Fluggesellschaften wie Qatar Airways, Turkish Airlines, Royal Jordanian und Kuwait Airways Damaskus an.

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