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Air Serbia plant Flottenwachstum und prüft Bau eigener Wartungseinrichtungen

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia plant eine Erweiterung ihrer Flotte und erwägt den Bau eigener Wartungseinrichtungen für die Linien- und Basiswartung. Wie der CEO der Fluggesellschaft, Jiri Marek, gegenüber „Aviation Week“ mitteilte, strebt das Unternehmen bis 2026 eine Flottengröße von 32 Flugzeugen an, gegenüber den derzeitigen 28. Diese Zahl beinhaltet keine Flugzeuge, die im Rahmen von Wet-Lease-Vereinbarungen im Auftrag von Air Serbia betrieben werden. Die Fluggesellschaft hat bereits eine Vereinbarung über die Lieferung eines dritten Airbus A320 im kommenden Winter unterzeichnet und verhandelt über zwei weitere Flugzeuge desselben Typs. Darüber hinaus führt die Fluglinie Gespräche über die Lieferung von zwei Embraer E195 Flugzeugen in der nächsten Wintersaison. Gleichzeitig plant Air Serbia, ihre Airbus A319 Flugzeuge schrittweise auszumustern, wobei voraussichtlich zwei Maschinen nach der Sommersaison die Flotte verlassen werden. Marek hob hervor, daß Air Serbia über achtzig planmäßige Ziele anfliegt und das Netzwerk seine kritische Masse erreicht habe. Der Anteil der Umsteigepassagiere liege bereits bei 40 Prozent mit der Möglichkeit, in naher Zukunft 50 Prozent zu übertreffen. Air Serbia bedient siebzehn Ziele im ehemaligen Jugoslawien und plant eine weitere Expansion in die breitere Balkanregion, einschließlich Bulgarien, Rumänien, Ungarn und der Slowakei. Für dieses Jahr erwartet die Fluggesellschaft die Beförderung von 4,7 Millionen Passagieren, was einer Steigerung um rund 260.000 Reisende gegenüber 2024 entspricht.

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Neue Flugverbindungen für Ljubljana nach Tirana und Las Palmas erwartet

Der Flughafen Ljubljana könnte in naher Zukunft neue Flugverbindungen nach Tirana in Albanien und Las Palmas auf Gran Canaria erhalten. Dies deutet sich nach einer kürzlich durchgeführten Ausschreibung für Flugliniensubventionen an, die darauf abzielt, die internationale Anbindung Sloweniens zu verbessern, berichtet das Portal Ex-Yu-Aviation.com. Obwohl es noch keine offizielle Bestätigung gibt, wird spekuliert, daß Wizz Air die Verbindung nach Tirana und Air Baltic die Strecke nach Las Palmas bedienen könnten. Beide Routen waren in den vergangenen Wochen kurzzeitig auf den offiziellen Webseiten der beiden Fluggesellschaften aufgeführt. Das slowenische Infrastrukturministerium gab bekannt, daß eine endgültige Entscheidung über die Förderfähigkeit der beiden Fluglinien Anfang Juni erwartet wird. Beide Fluggesellschaften wurden aufgefordert, zusätzliche Details zu liefern und ihre Vorschläge entsprechend zu überarbeiten. Flüge zwischen Ljubljana und Tirana wurden zuletzt im September 2019 von der ehemaligen slowenischen Fluggesellschaft Adria Airways durchgeführt. Diese Verbindung war stark auf Umsteigeverkehr über Ljubljana von und nach Westeuropa angewiesen. Flüge zwischen Ljubljana und Las Palmas wurden in den letzten Jahren hauptsächlich als Charterdienste angeboten. Air Baltic betreibt bereits eine saisonale Winterbasis auf Gran Canaria und bietet von dort Linienflüge zu verschiedenen europäischen Zielen an. Die Fluggesellschaft erhält bereits staatliche Subventionen für ihre Strecke Riga–Ljubljana, die im April letzten Jahres aufgenommen wurde.

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Kuehne+Nagel baut Luftfrachtgeschäft am Flughafen Lüttich aus

Der Logistikkonzern Kuehne+Nagel erweitert seine Luftfrachtaktivitäten am Flughafen Lüttich (LGG) und stärkt damit die Position des Flughafens als bedeutendes globales Frachtzentrum. Unterstützung erhält Kuehne+Nagel dabei von Atlas Air Worldwide, einem wichtigen Partner im Bereich Luftfracht. Die Expansion beinhaltet den Einsatz treibstoffeffizienter Boeing 747-8F Frachtflugzeuge, darunter die speziell gebrandete „Inspire“, für Langstrecken- und Schwerguttransporte. Kuehne+Nagel, bereits am Flughafen Lüttich etabliert, wird seine Express-, Charter- und temperaturgeführten Dienstleistungen weiter ausbauen. Dabei kommen digitale Tracking-Plattformen zum Einsatz, um die Sendungsverfolgung zu optimieren. Michael Steen, CEO von Atlas Air Worldwide, äußerte sich erfreut über die wachsende Präsenz von Kuehne+Nagel in Lüttich und betonte, daß diese Entscheidung die Rolle des Flughafens als wichtiges Drehkreuz im europäischen Logistiknetzwerk unterstreiche. Die Erweiterung unterstreicht das Vertrauen von Kuehne+Nagel in die 24/7-Infrastruktur des Flughafens Lüttich und steht im Einklang mit der globalen Wachstumsstrategie des Unternehmens im Logistikbereich.

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Lufthansa Cityline nimmt neue Verbindung von Frankfurt nach Bydgoszcz auf

Die Lufthansa-Tochter Lufthansa Cityline hat eine neue Direktflugverbindung zwischen Frankfurt am Main und der polnischen Stadt Bydgoszcz (Bromberg) eingerichtet. Dies gab die Fluggesellschaft über das soziale Netzwerk Linkedin bekannt. Die neue Strecke wird ab sofort fünfmal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Bombardier CRJ900 bedient. Die Aufnahme dieser neuen Verbindung erweitert das Streckennetz von Lufthansa ab Frankfurt und bietet Reisenden eine weitere Direktverbindung nach Polen. Bydgoszcz ist die achtgrößte Stadt Polens und ein wichtiges Zentrum in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern. Die neue Flugverbindung dürfte sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen von Interesse sein, die die Region besuchen möchten. Lufthansa Cityline setzt auf der Strecke Flugzeuge des Typs Bombardier CRJ900 ein, die für ihre Effizienz auf regionalen Strecken bekannt sind. Die fünf wöchentlichen Flüge bieten eine gute Anbindung zwischen dem wichtigen Drehkreuz Frankfurt und Bydgoszcz. Die genauen Flugzeiten und Buchungsmöglichkeiten sind auf der Webseite von Lufthansa verfügbar. Mit dieser neuen Verbindung stärkt Lufthansa ihre Präsenz in Polen weiter.

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Amadeus erzielt Gewinnanstieg im ersten Quartal 2025

Der Reisebuchungstechnologie-Anbieter Amadeus hat für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen bereinigten Nettogewinn von 364 Millionen Euro vermeldet. Dies entspricht einem Anstieg von zwölf Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis liegt damit nahezu exakt im Bereich der Erwartungen von Analysten, die laut Daten von LSEG im Durchschnitt einen Nettogewinn von 365 Millionen Euro prognostiziert hatten. Das Unternehmen, das eine zentrale Rolle im globalen Reiseökosystem spielt, konnte somit trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten ein solides Wachstum seines Gewinns erzielen. Amadeus betreibt eine der größten Datenbanken für Flugbuchungen und bietet Technologielösungen für Fluggesellschaften, Hotels und andere Akteure der Reisebranche an. Die positive Entwicklung im ersten Quartal deutet auf eine anhaltend robuste Nachfrage im Reisesektor hin, von der Amadeus profitiert. Obwohl keine weiteren Details zu den Faktoren, die diesen Gewinnanstieg ermöglichten, in der kurzen Meldung enthalten sind, deutet das Ergebnis darauf hin, daß die Geschäftsstrategie von Amadeus in einem sich dynamisch entwickelnden Marktumfeld weiterhin erfolgreich ist. Analysten werden nun die weiteren Entwicklungen und die Aussichten für das Gesamtjahr genau beobachten.

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DHL sieht sich als Gewinner in Trumps Zollpolitik

Der Logistikkonzern DHL könnte nach Einschätzung seines Vorstandsvorsitzenden Tobias Meyer von den aktuellen Zollpolitiken des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump profitieren. Die von Trump angedrohten und teilweise bereits umgesetzten Zölle im Handelskonflikt zwischen den USA und China führen laut Meyer zu einer Umstrukturierung der globalen Lieferketten, was dem Bonner Konzern zusätzliches Geschäft einbringen könnte. Meyer erklärte in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“, daß Unternehmen ihre Lieferketten anpassen, um den Auswirkungen der Zölle zu entgehen. Dies führe zu einer Zunahme von Transporten, von denen DHL als Logistikdienstleister profitieren könne. Zudem sei der Marktanteil von DHL auf der Handelsroute zwischen China und den USA im Vergleich zu anderen Routen relativ gering. Eine Verlagerung des Handelsvolumens auf andere Routen würde somit positiv für DHL ausfallen. Zusätzlich wies Meyer darauf hin, daß die Deutsche Post, der Mutterkonzern von DHL, von der zunehmenden Zollbürokratie profitiere. Die erhöhte Anzahl an Verzollungsprozessen bedeute mehr Arbeit für Dienstleister wie DHL, die diese Dienstleistungen abrechnen. Die Zollpolitik von Trump könnte somit für DHL sowohl durch die Umstrukturierung der Lieferketten als auch durch die Zunahme von Verzollungsdienstleistungen zu einem Geschäftsaufschwung führen.

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Hunnu Air nimmt Linienbetrieb mit Embraer E195-E2 nach China auf

Die mongolische Fluggesellschaft Hunnu Air hat den planmäßigen Flugbetrieb mit ihrem neuen Embraer E195-E2 Flugzeug aufgenommen und damit die erste E2-Verbindung zum chinesischen Festland etabliert. Der Jungfernflug von Ulaanbaatar zum Flughafen Peking-Daxing markiert einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der Luftverkehrsverbindungen zwischen der Mongolei und China. Die im April ausgelieferte Embraer E195-E2 Flotte von Hunnu Air soll zukünftig das Streckennetz in Asien erweitern, einschließlich Verbindungen nach Japan, Vietnam, Indien und Südkorea. Die Flugzeuge sind in einer Zwei-Klassen-Konfiguration mit 136 Sitzen ausgestattet und bieten durch den Entfall von Mittelsitzen erhöhten Komfort. Hunnu Air betrachtet die E2 als zentral für ihr regionales Wachstum. Für den Flugzeugbauer Embraer stellt dieser Erstflug ebenfalls einen bedeutenden Meilenstein dar und unterstreicht das Engagement des Unternehmens im mongolischen Luftfahrtsektor. Die Embraer E195-E2 gilt als modernes und effizientes Flugzeug, das sich gut für regionale Strecken eignet. Die Aufnahme dieser Verbindung könnte auch positive Auswirkungen auf den Tourismus und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Mongolei und China haben.

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Qatar schenkt Trump-Administration Boeing 747-8 als Übergangs-Air Force One

Die königliche Familie von Qatar plant, der Trump-Administration eine Boeing 747-8 VIP, ein sogenannter „fliegender Palast“, zu überlassen. Das etwa 400 Millionen US-Dollar teure Flugzeug soll als Übergangs-Air Force One für Präsident Trump dienen, bis seine zweite Amtszeit endet. Danach soll es an die Trump Presidential Library Foundation übergehen. Das etwa 13 Jahre alte Flugzeug war zuvor als VVIP-Maschine konfiguriert und wurde von Trump in West Palm Beach besichtigt. Es soll der US-Luftwaffe übergeben und von L3Harris für die Sicherheits- und Kommunikationsstandards des Präsidenten modifiziert werden. Diese Schenkung stellt einen beispiellosen Vorgang dar, da noch nie zuvor eine ausländische Regierung ein solch hochwertiges Flugzeug für die Nutzung durch den US-Präsidenten übergeben hat. Juristische Gutachten des Justizministeriums und des Weißen Hauses kommen zu dem Schluß, daß die Vereinbarung nicht gegen die Verfassung oder Bestechungsparagraphen verstößt, da das Flugzeug technisch gesehen an die Regierung und nicht persönlich an Trump gespendet wird. Trotzdem wirft die Schenkung erhebliche ethische Fragen auf, insbesondere angesichts des immensen Wertes des Flugzeugs und der Tatsache, daß Präsident Trump es nach seinem Ausscheiden aus dem Amt nutzen will. Die Vereinbarung spiegelt auch die wachsende Frustration über Verzögerungen im Ersatzprogramm der Air Force One durch Boeing wider. Die aktuellen VC-25As, basierend auf der Boeing 747-200, sind seit 1990 im Einsatz, und die Ersatzflugzeuge sollen erst 2029 ausgeliefert werden.

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Delta-Flug von Rom nach Atlanta muss in Dublin notlanden

Ein Flug der Delta Air Lines, DL215 von Rom-Fiumicino nach Atlanta, durchgeführt mit einem Airbus A350-900, musste am heutigen Sonntag außerplanmäßig am Flughafen Dublin landen. Grund dafür war ein medizinischer Notfall an Bord des Flugzeugs, das eigentlich nonstop über den Atlantik fliegen sollte. Die Maschine änderte ihren Kurs über der Südwestküste Irlands und steuerte Dublin an. Bei der Ankunft versuchte die Besatzung zunächst eine Landung auf der Piste 28L, musste diese jedoch aufgrund ungünstiger Windbedingungen, vermutlich Rückenwind, abbrechen und führte anschließend eine sichere Landung auf der Piste 10L durch. Die Flughafenfeuerwehr stand bereit und empfing das Flugzeug nach der Landung. Wie bestätigt wurde, war der medizinische Notfall der ausschlaggebende Grund für die Umleitung. Es wird erwartet, daß der Flug seine Reise über den Atlantik um 14:00 Uhr Ortszeit von Dublin aus fortsetzen wird. Die betroffene Person an Bord erhielt nach der Landung medizinische Hilfe.

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Tui startet mit Nonstopflügen ab Österreich in die Kalabrien-Saison

Der Reiseveranstalter Tui hat mit Beginn des 11. Mai 2025 die Kalabrien-Saison mit Erstflügen ab Innsbruck und Salzburg in Zusammenarbeit mit Eurowings erfolgreich eingeläutet. Ab dem 31. Mai 2025 erweitert sich das Angebot für österreichische Reisende: Dann können Tui-Gäste zweimal wöchentlich mit Austrian Airlines in knapp zwei Stunden direkt von Wien nach Lamezia Terme in Kalabrien fliegen. Die südlichste Region des italienischen Festlands gilt als Geheimtipp für Erholungssuchende und besticht durch unberührte Landschaften und Küsten. Tui bietet für Kalabrien im Sommer 2025 eine breite Auswahl an Unterkünften, die von All-Inclusive-Clubs über Apartmentanlagen bis hin zu Resorts nur für Erwachsene reicht. Kurzentschlossene Urlauber können sich derzeit Sommerreisen nach Kalabrien mit Preisnachlässen von bis zu 40 Prozent sichern und mit dem Flex Tarif Upgrade ihre Buchungen flexibel gestalten. Dieses Upgrade ermöglicht je nach Buchungszeitpunkt und Flugart eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung bis zu 15 oder 29 Tage vor der Abreise. Besonders hervorgehoben werden das neue Tui Suneo La Conchiglia für Erwachsene in Klippenlage am Capo Vaticano mit Blick auf die Äolischen Inseln sowie der Tui Magic Life Calabria, der sich ideal für Familien eignet und über ein umfangreiches Sportangebot und einen Wasserpark verfügt. Auch das Tui Blue Tropea, ein Adults-only-Resort mit Panoramablick und direktem Zugang zum Strand Baia di Riaci, ist bei Paaren sehr beliebt. Tui bewirbt Kalabrien als ein Stück ursprüngliches Italien mit feinen Sandstränden, einsamen Buchten und historischen Orten, das für Familien, Paare und Alleinreisende gleichermaßen attraktiv ist.

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