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Boeing: Streik hinterlässt deutliche Spuren in den Auslieferungen

Der monatelange Mechanikerstreik bei Boeing hat im Oktober 2024 die Flugzeugproduktion des US-Konzerns erheblich beeinträchtigt. Im Oktober konnte Boeing lediglich 14 Flugzeuge an Kunden ausliefern, darunter neun 737 MAX und drei 787-10. Insgesamt lieferte Boeing im Jahr 2024 bisher 305 Flugzeuge aus, was einen deutlichen Rückstand von 254 Maschinen gegenüber dem europäischen Konkurrenten Airbus bedeutet. Der Streik, der seit dem 13. September andauerte, wurde nun nach monatelangen Verhandlungen mit einer Gehaltserhöhung von 38 Prozent und Einmalzahlungen für die Beschäftigten beendet. Der Tarifkonflikt führte zu massiven Produktionsausfällen, die sowohl Boeing als auch dessen Zulieferer schwer belasteten. Insgesamt haben die Produktionsverzögerungen und der Streik weitreichende Folgen für die Luftfahrtbranche. Airlines, die auf eine rechtzeitige Lieferung von Flugzeugen angewiesen sind, müssen weiterhin mit ungewissen Zeitplänen und möglichen Umstellungen bei der Flugzeugflotte rechnen. Der Streik hatte auch Auswirkungen auf die Zulieferer, wie etwa Spirit AeroSystems, die aufgrund der Lieferprobleme bei Boeing Personal entlassen mussten.

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Münchner Messe Food & Life 2024 lockt Besucher mit Kulinarik, Start-ups und Workshops

Vom 27. November bis 1. Dezember 2024 präsentiert die Messe Food & Life auf dem Münchner Messegelände eine breite Auswahl an kulinarischen Angeboten und regionalen Spezialitäten. Rund 250 Aussteller aus verschiedenen europäischen Regionen stellen in Halle A4 ihre handwerklich gefertigten Produkte vor. Zu den besonderen Programmpunkten zählen Probiertouren, Kochshows sowie eine „Weihnachtsbäckerei“ für Familien, in der Kinder zusammen mit Kuchentratsch-Plätzchen dekorieren können. Die Messe findet parallel zur Heim+Handwerk statt und erwartet an fünf Tagen Besucherinteresse aus ganz Deutschland. Die diesjährige Food Start.up Area hebt kreative Ideen der Gastronomieszene hervor: Insgesamt 20 Start-ups präsentieren neue Konzepte wie Energy-Kaugummis, Kombucha aus München und vegane Instant-Currysoßen. Mit der Verleihung des „Foodchanger 2024“-Awards werden die besten innovativen Start-ups von einer Fachjury prämiert. Der Preis wird am 30. November um 11 Uhr auf der Kochbühne verliehen. Ein weiteres Highlight der Messe sind geführte Probiertouren durch das Münchner Unternehmen Weis(s)er Stadtvogel, bei denen Besucher an ausgewählten Stationen Wissenswertes über die Herstellung regionaler Produkte erfahren und direkt probieren können. Die Anmeldung erfolgt über die Website des Anbieters. Auf der Kochbühne bieten bekannte Persönlichkeiten wie Veronique Witzigmann und Antje de Vries live Einblicke in ihre kulinarischen Geheimnisse. Zudem präsentiert das Start-up Good Crop regionale Hülsenfrüchte und Getreidesorten als Fertiggerichte und setzt sich für nachhaltige Ernährung ein. Der Münchner Ernährungsrat und Slow Food München informieren ebenfalls über ihre Projekte und die Bedeutung regionaler Lebensmittel. Die Messe ist täglich von 9:30 bis 18:00 Uhr geöffnet und kann über den Eingang Ost betreten werden. Besucher können Online-Tickets im Vorverkauf für 15

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Umweltbedenken dämpfen Kreuzfahrt-Interesse

Eine neue Studie der Unternehmensberatung Simon-Kucher zeigt, dass Umweltsorgen ein entscheidender Faktor dafür sind, warum viele Deutsche Kreuzfahrten kritisch sehen. Rund 51 Prozent der Befragten äußern Umweltbedenken, besonders unter den Millennials, die Kreuzfahrten zunehmend als Belastung für die Natur wahrnehmen. Trotz dieser Bedenken ziehen fast 70 Prozent der Deutschen eine Kreuzfahrt in Erwägung. Jeder vierte Befragte zeigt sogar großes Interesse, eine Kreuzfahrt zu buchen, und dies trotz der negativen Umweltauswirkungen, die damit verbunden sind. Interessanterweise sind etwa 79 Prozent der Deutschen bereit, für einen CO₂-Ausgleich zu zahlen. Jüngere Reisende unter 45 Jahren würden sogar rund ein Viertel des Ticketpreises investieren, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Neben der Bereitschaft, höhere Kosten zu tragen, zeigen sich viele auch offen für Verzicht: So könnten sich zahlreiche Urlauber vorstellen, auf Pools, Buffets und unbegrenzte Speisemöglichkeiten an Bord zu verzichten, um die Reise nachhaltiger zu gestalten. Doch ob diese Anpassungen tatsächlich ausreichen, um die Umweltbelastungen der Kreuzfahrtindustrie zu mindern, bleibt fraglich. Trotz der zunehmenden Verwendung von Flüssigerdgas (LNG) und technischen Maßnahmen wie Abgasreinigungsanlagen, die Emissionen reduzieren sollen, kämpft die Branche weiterhin mit hohen CO₂-Werten, die auf den großen Energiebedarf der Schiffe zurückzuführen sind. Die Umstellung auf nachhaltigere Alternativen ist kostspielig und gestaltet sich angesichts der komplexen Infrastruktur sowie strikter Umweltvorgaben schwierig. Daher gelten Kreuzfahrten nach wie vor als umweltschädlicher als andere Transportarten, auch wenn Technologien wie die Nutzung von Hybridantrieben, Solarenergie oder Luftschmierungssystemen entwickelt werden, um den Energieverbrauch zu senken. Durch ihre Umweltpolitik strebt die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) eine Reduzierung der maritimen Emissionen um mindestens

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Erhältlich: Digitale Vignette 2025 mit neuen Preisen

Seit dem 12. November 2024 können Autofahrer die Digitale Vignette 2025 erwerben. Angeboten wird sie im ASFINAG Mautshop und über die ASFINAG-App, sowie an Tankstellen, Trafiken und über Partner wie ÖAMTC, ARBÖ und ADAC. Sie wird jedoch erst ab dem 1. Dezember 2024 gültig. Damit Kunden ihre Vignette rechtzeitig zum Start des Gültigkeitszeitraums nutzen können, ist der 13. November 2024 die letzte Frist für den Online-Kauf. Hier greift eine gesetzlich vorgeschriebene Konsumentenschutzfrist von 18 Tagen, innerhalb derer die Vignette erst nach Ablauf der Rücktrittsfrist in Kraft tritt. Für Kurzzeitvignetten wie die 1-Tages- und 10-Tages-Variante entfällt die Wartefrist bei Online-Kauf, sie gelten sofort ab dem gewählten Datum. Doch auch sie sind erst ab dem 1. Dezember 2024 für den Verkehr nutzbar. Im Vergleich zu Vorjahren gibt es eine Preissteigerung von 7,7 Prozent: Die Jahresvignette für Pkw kostet nun 103,80 Euro und 41,50 Euro für Motorräder. Zudem führt die ASFINAG mit der Klebe-Vignette in „Seegrün“ eine neue Farbe für das kommende Jahr ein.

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Saisonende am Flughafen Lübeck: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sundair

Die Fluggesellschaft Sundair und der Flughafen Lübeck haben die Saison 2024 erfolgreich abgeschlossen. Von April bis Anfang November waren verschiedene Urlaubsziele wie Mallorca, Rhodos, Kreta, Korfu und Kos im Angebot. Die Stationierung eines Airbus A319 ermöglichte bequeme Flugzeiten, sodass Reisende bereits früh abfliegen und abends zurückkehren konnten. Laut Holger Conrad, Verkaufsleiter von Sundair, bewährte sich die Kooperation mit dem Lübecker Flughafen, der alle operationellen Anforderungen gut umsetzte. Im Jahr 2025 wird Sundair aufgrund eines temporären Mangels an Flugzeugen vorerst kein Flugzeug in Lübeck stationieren. Der Flughafen plant jedoch weiterhin ein erweitertes Angebot an Gruppen- und Sonderreisen zu Zielen wie Lappland, Nordspanien und Zypern. Flughafen-Geschäftsführer Prof. Jürgen Friedel betonte, dass neue Ziele für 2025 voraussichtlich Anfang Dezember bekanntgegeben werden, um den Passagieren weiterhin abwechslungsreiche Flugoptionen zu bieten.

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Verkehrsprobleme durch Andreas-Gabalier-Konzert in Graz und Nations-League-Spiel in Wien erwartet

Am Wochenende des 16. und 17. November 2024 werden durch zwei Großveranstaltungen in Graz und Wien erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet. Am Samstag, den 16. November, tritt Andreas Gabalier mit seiner „Halftime Show 1984“ in der Grazer Stadthalle auf. Tausende Besucher werden erwartet, was laut ARBÖ insbesondere rund um die Conrad-von-Hötzendorf-Straße und andere Zufahrtswege zu längeren Wartezeiten und Staus führen dürfte. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten Konzertbesuchern zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie den Straßenbahnlinien 4, 5 und 6, um die Situation zu entschärfen. Am Sonntag, den 17. November, bestreitet das österreichische Nationalteam der Männer sein letztes Nations-League-Spiel im Ernst-Happel-Stadion gegen Slowenien. Spielbeginn ist um 18 Uhr, und zahlreiche Fans werden ihre Anreise mit dem Auto antreten, was nach Angaben des ARBÖ auch in Wien zu Verkehrsstaus führen könnte. Betroffen sind voraussichtlich die Südosttangente (A23) und Straßen in der Nähe des Stadions wie die Meiereistraße und Stadionallee. Auch hier empfiehlt der ARBÖ die Nutzung von Park+Ride-Anlagen und die Anreise mit den U-Bahn-Linien U2 und den Buslinien 77A, um den Parksuchverkehr zu verringern.

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Verdi-Tarifverträge für Bodenverkehrsdienste in Deutschland allgemeinverbindlich

Die Gewerkschaft Verdi hat in einer als historisch bezeichneten Entscheidung erreicht, dass die Tarifverträge für Bodenverkehrsdienste an deutschen Verkehrsflughäfen allgemeinverbindlich werden. Der Tarifausschuss des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stimmte am Donnerstag zu, dass sowohl der Mantel- als auch der Entgelttarifvertrag künftig nach dem Tarifvertragsgesetz für alle Unternehmen in der Branche verpflichtend gelten, ausgenommen kleinere Flughäfen. Dies betrifft vor allem Dienstleistungen wie die Gepäck- und Passagierabfertigung an deutschen Verkehrsflughäfen. Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle betonte die Bedeutung dieses Schrittes: „Damit wird unser Branchentarifvertrag zum allgemeinverbindlichen Branchentarifvertrag.“ Die Löhne in der Branche werden damit in zehn Stufen je nach Tätigkeit verbindlich geregelt, wobei der Einstiegslohn bei 17 Euro pro Stunde liegt. Der Tarifvertrag war im Februar 2024 nach mehrjährigen Verhandlungen zwischen Verdi und den Arbeitgeberverbänden VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) und ABL (Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr) geschlossen worden. Beide Seiten hatten sich gemeinsam für die Allgemeinverbindlichkeit stark gemacht, um einheitliche Standards in der Branche zu schaffen. Die Entscheidung gilt als wegweisender Schritt zur Sicherung fairer Arbeitsbedingungen und soll die Position der Beschäftigten stärken.

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100. Frachtflugzeug-Umbau bei Elbe Flugzeugwerke abgeschlossen

Die Elbe Flugzeugwerke (EFW) haben ihr 100. umgerüstetes Frachtflugzeug an einen Kunden ausgeliefert. Bei dem umgebauten Modell handelt es sich um einen Airbus A330 P2F („Passenger to Freighter“), der in einer EFW-Anlage in China umgebaut wurde. Das Umrüstungsprogramm, das 2017 begann, entstand in Zusammenarbeit zwischen ST Engineering und Airbus und bietet Kunden die Möglichkeit, Passagierflugzeuge verschiedener Airbus-Modelle für den Frachtverkehr umzurüsten. Seit dem Start des Programms wurden insgesamt 49 A330, 47 A321 und vier A320 zu Frachtflugzeugen umgebaut. Die Elbe Flugzeugwerke besitzen die Musterzulassungen und leiten das gesamte Umrüstungsprogramm. Zu den angebotenen Modellen gehören neben dem A330 auch die Varianten A321 P2F und A320 P2F, die ab 2020 beziehungsweise 2022 verfügbar wurden. Der P2F-Markt wächst derzeit stark, da die Nachfrage nach Frachtkapazitäten kontinuierlich steigt. Vor allem nach den Einschränkungen im Passagierverkehr durch die Corona-Pandemie 2020/21 wuchs das Interesse an Frachtlösungen erheblich.

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Lufthansa setzt größere Flugzeuge auf der Strecke Nürnberg–Frankfurt ein

Die Lufthansa hat seit dem 10. November 2024 die Flugverbindung zwischen Nürnberg und Frankfurt aufgewertet. Anstelle der bisher eingesetzten kleineren CRJ900-Regionaljets bedient die Airline die Strecke nun hauptsächlich mit den größeren Airbus-Modellen A319 und A320. Auf dieser Verbindung, die bis zu fünfmal täglich durchgeführt wird, setzt Lufthansa im Winterflugplan zusätzlich auch CRJ1000-Flugzeuge ihres Wetlease-Partners Cityjet ein. Mit der Umstellung auf die Airbus-Modelle reagiert Lufthansa auf eine steigende Nachfrage nach dieser innerdeutschen Zubringerverbindung zum Drehkreuz Frankfurt und ermöglicht ihren Passagieren ein erhöhtes Sitzplatzangebot und verbesserten Komfort. Auch im Zuge von Nachhaltigkeitszielen sollen die neu eingesetzten Flugzeugtypen bei hoher Auslastung effizientere Verbindungen bieten. Der Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg erhält durch diese Änderung eine gestärkte Anbindung an das Lufthansa-Netzwerk, was die Region weiter mit internationalen Zielen verknüpft.

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Lufthansa kurz vor Einstieg bei ITA Airways

Der geplante Einstieg der Lufthansa bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways steht vor dem Abschluss. Laut einer Mitteilung des italienischen Finanzministeriums sind alle erforderlichen Dokumente rechtzeitig bei der EU-Wettbewerbsbehörde eingereicht worden. Die italienische Regierung zeigt sich zuversichtlich, dass die Europäische Kommission die Transaktion endgültig genehmigen wird. Nach den bisherigen Vereinbarungen soll die Lufthansa zunächst für 325 Millionen Euro eine 41-prozentige Beteiligung an ITA erwerben. In den kommenden Jahren könnte die deutsche Airline durch zusätzliche Investitionen in Höhe von bis zu 800 Millionen Euro eine vollständige Übernahme des italienischen Staatsunternehmens anstreben. Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung betrifft die Abgabe von Start- und Landerechten an andere Airlines, eine Auflage der EU-Kommission zur Sicherstellung des Wettbewerbs. Obwohl es Berichten zufolge in den letzten Verhandlungen Unstimmigkeiten über den Kaufpreis gab, bestätigte das Finanzministerium, dass die Bedingungen gegenüber der ursprünglichen Vereinbarung unverändert blieben. Lufthansa hat sich bislang nicht dazu geäußert. Der ITA-Vorgänger Alitalia wurde 2020 aufgelöst und durch die staatlich kontrollierte ITA Airways ersetzt, die weiterhin mit finanziellen Herausforderungen zu kämpfen hat.

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