
FedEx leitet Wiederinbetriebnahme der McDonnell Douglas MD-11 nach Testflügen ein
Der globale Logistiksektor bereitet sich auf die Rückkehr eines markanten Akteurs am Himmel vor. Nachdem die Flotte der McDonnell Douglas MD-11 nach einem tragischen Absturz einer Maschine der Konkurrenzgesellschaft UPS im November 2025 vorübergehend stillgelegt wurde, hat FedEx Express nun eine Serie von entscheidenden Testflügen gestartet. Ziel dieser Operationen ist die Validierung technischer Modifikationen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Flugzeughersteller Boeing und der US-Luftfahrtbehörde FAA entwickelt wurden. Die Testflüge, die am vergangenen Wochenende vom zentralen Hub in Memphis aus starteten, markieren den Beginn einer schrittweisen Reintegration der verbliebenen 29 Frachtmaschinen in das operative Netzwerk des Zustelldienstes. Während die Ermittlungen der Nationalen Transportsicherheitsbehörde NTSB zum Unfall in Louisville noch andauern, deutet die aktuelle Entwicklung darauf hin, dass eine technische Lösung zur Behebung struktureller Schwachstellen gefunden wurde, die den sicheren Weiterbetrieb des dreistrahligen Klassikers ermöglichen soll. Analyse der Testflugaktivitäten am Standort Memphis Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs wird von Experten und Marktbeobachtern genauestens verfolgt. Daten von Flugverfolgungsdiensten belegen, dass die MD-11F mit der Registrierung N621FE am 9. Mai 2026 den Flughafen Memphis für einen etwa 75-minütigen Rundflug verließ. Nur einen Tag später folgte ein Überführungs- und Testflug zum Miami International Airport. Parallel dazu absolvierte eine zweite Maschine desselben Typs, registriert unter N521FE, zwei Testflüge, wobei das zweite Ziel der Flughafen Los Angeles war. Diese Flugbewegungen dienen nicht nur der technischen Überprüfung der Systeme, sondern sind notwendige Voraussetzung für die Erteilung der endgültigen Betriebserlaubnis durch die FAA. Branchenkenner werten die Wahl der Flugziele Miami und Los Angeles als strategisch bedeutsam, da diese Routen








