
Ligabue Gruppe investiert in die Zukunft der Flotte und erwirbt die MS Hamburg
Die Ligabue Group, die Muttergesellschaft des Hamburger Reiseveranstalters Plantours Kreuzfahrten, hat ihre jüngste und wohl bedeutendste Investition in die Flotte bekanntgegeben. Nachdem die italienische Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren bereits den Bau und Einsatz des modernen Flusskreuzfahrtschiffes Lady Diletta ermöglicht und zuletzt das Boutiqueschiff Sans Souci erworben hatte, hat sie nun auch das Hochseeschiff Hamburg übernommen. Dieser strategische Schritt, der durch eine umfassende Modernisierung des Schiffes im kommenden Jahr ergänzt wird, unterstreicht das Engagement der Ligabue Group für das Wachstum ihres Kreuzfahrtgeschäfts. Die Übernahme festigt nicht nur die Position der Reederei, sondern spiegelt auch das Vertrauen in den Nischenmarkt der Spezialkreuzfahrten wider. Die Geschichte eines Schiffes: Von der Columbus zur MS Hamburg Die Geschichte der MS Hamburg ist so bewegt wie die Meere, die sie befährt. Das Schiff lief 1997 unter dem Namen C. Columbus für Hapag-Lloyd vom Stapel. Mit einer Länge von rund 144 Metern und einer Kapazität für nur etwa 400 Passagiere wurde es als Expeditions- und Boutiqueschiff konzipiert. Sein kleiner Tiefgang und seine kompakten Ausmasse erlaubten es dem Schiff, Häfen und Wasserwege anzulaufen, die für die riesigen Kreuzfahrtschiffe unzugänglich sind, darunter die grossen Seen Nordamerikas und enge arktische Fjorde. Nach der Jahrtausendwende wechselte das Schiff den Eigner und fuhr fortan für Plantours Kreuzfahrten unter dem Namen MS Hamburg. Unter der Flagge des Hamburger Veranstalters etablierte es sich als Aushängeschild für Reisen abseits der ausgetretenen Pfade. Das Schiff ist bekannt für seine speziellen Routen, die oft kulturelle oder abenteuerliche Ziele ansteuern, von den kanarischen Inseln bis hin zu







