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Eurojet Turbo GmbH liefert neue Triebwerke für Italiens Eurofighter

Das Konsortium Eurojet Turbo GmbH, verantwortlich für das EJ200-Triebwerk des Eurofighter Typhoon, hat einen neuen Vertrag mit der NATO Eurofighter & Tornado Management Agency (NETMA) unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Eurojet bis zu 54 neue EJ200-Triebwerke an die italienische Luftwaffe liefern. Diese Beschaffung ist Teil der Ersatzbeschaffung für die Eurofighter Tranche I und unterstreicht das erneute Interesse am Programm, folgend auf den kürzlich bekanntgegebenen Halcon II-Vertrag. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte in Rom durch Air Vice Marshal (AVM) Simon Ellard (aD), den General Manager der NETMA, und Ralf Breiling, CEO von Eurojet. Die Fertigung der Triebwerksmodule obliegt den vier Partnerunternehmen von Eurojet: Rolls-Royce aus Großbritannien, MTU Aero Engines aus Deutschland, ITP Aero aus Spanien und Avio Aero aus Italien. Die Endmontage der Triebwerke wird vom italienischen Partner Avio Aero übernommen, was die industrielle Zusammenarbeit innerhalb Europas hervorhebt. Ralf Breiling von Eurojet äußerte sich zufrieden nach der Unterzeichnung. Er betonte, die Vereinbarung bestätige das „starke, anhaltende Vertrauen der Nationen in das EJ200-Triebwerk und die Eurofighter-Plattform“ und stärke die europäische Verteidigungszusammenarbeit. Auch AVM Simon Ellard von NETMA hob die Bedeutung des neuen Auftrags für Italien hervor, der auf den Halcon II-Vertrag folge und eine „neue Ära“ für das Programm markiere. Er unterstrich die Wichtigkeit des Eurofighter Typhoon für die kollektive Sicherheit Europas und die Fähigkeit des EJ200-Triebwerks, die nötige Leistung für die Sicherung des Himmels über Italien und der Ostflanke der NATO zu gewährleisten. Das Eurojet-Konsortium managt das EJ200-Triebwerksprogramm, dessen Anteilseigner die genannten europäischen Unternehmen sind. Das EJ200 ist bekannt für seine fortschrittliche

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China Airlines verstärkt Flotte inmitten florierenden Luftverkehrs

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines plant eine signifikante Erweiterung und Modernisierung ihrer Flotte, wie aus einer jüngsten Einreichung an der Taipei Stock Exchange vom 25. Juni 2025 hervorgeht. Der Aufsichtsrat der Fluggesellschaft hat eine Transaktion im Werte von annähernd zwei Milliarden US-Dollar genehmigt, welche die Anschaffung von bis zu dreizehn zusätzlichen Flugzeugen vorsieht. Diese umfassen fünf Maschinen des Typs Airbus A350-900 sowie acht Flugzeuge des Typs A321neo. Obwohl ein spezifisches Abkommen noch nicht endgültig geschlossen zu sein scheint, ist vorgesehen, daß zumindest fünf der A321neo-Maschinen von der Aircraft Lease Corporation (ALC) geliefert werden sollen. Diese neuesten Pläne gesellen sich zu bereits getätigten Großbestellungen und unterstreichen den dynamischen Kurs der taiwanesischen Luftfahrtunternehmen, ihre Kapazitäten angesichts einer wiedererstarkenden Reisenachfrage und des zunehmenden Wettbewerbs im asiatisch-pazifischen Raum massiv auszubauen und zu erneuern. Die Flottenstrategie von China Airlines: Wachstum auf breiter Basis Die jüngste Ankündigung von China Airlines reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen zur Flottenerneuerung und -erweiterung, welche die Fluggesellschaft in den vergangenen Monaten vorgenommen hat. Die Beschaffung von fünf Airbus A350-900 unterstreicht das Bestreben, die Langstreckenkapazitäten zu stärken und den Komfort für Reisende auf Interkontinentalflügen zu erhöhen. Die A350-Familie gilt als eine der modernsten und effizientesten Großraumflugzeuge am Markte, welche für ihre Reichweite und ihr angenehmes Kabinenerlebnis geschätzt wird. Diese Maschinen werden voraussichtlich auf wichtigen Langstreckenverbindungen zum Einsatz kommen, um die globalen Reichweite von China Airlines zu festigen und neue Destinationen zu erschließen. Die Entscheidung für acht A321neo-Flugzeuge deutet indes auf eine Stärkung der regionalen und mittellangen Streckennetzes hin. Die

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Ferien-Dilemma für Familien: Sommerbetreuung wird zur Zerreißprobe – ÖGB fordert nationalen Kraftakt

Die bevorstehenden neun Wochen Sommerferien, oft als Zeit der Erholung und Unbeschwertheit idealisiert, entpuppen sich für zahlreiche österreichische Familien als eine immense organisatorische und finanzielle Belastung. Besonders Alleinerziehende und Familien mit Kindern mit Behinderung stehen vor großen Herausforderungen, wie Christa Hörmann, geschäftsführende Bundesfrauenvorsitzende des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB), eindringlich mahnt. Mehr als ein Viertel der Eltern wisse nicht, wie eine durchgehende Betreuung ihrer Kinder im Sommer sichergestellt werden solle, was viele an ihre Grenzen bringe. Der ÖGB kritisiert das alljährlich wiederkehrende Chaos und fordert einen nationalen Sommerbetreuungsgipfel, um endlich bundesweit einheitliche Mindeststandards und kostenlose ganztägige Ferienangebote zu schaffen. Das alljährliche Ferien-Chaos: Wenn die Sommerpause zur Last wird Die langen Sommerferien sind eine wohlverdiente Auszeit für Schüler, doch für deren Eltern, insbesondere wenn beide Elternteile berufstätig sind oder es sich um Alleinerziehende handelt, stellen sie eine immense logistische Herausforderung dar. Die Diskrepanz zwischen neun Wochen Schulferien und der deutlich kürzeren Urlaubszeit der Eltern führt zu einer Betreuungslücke, die jedes Jahr aufs Neue gestopft werden muß. Christa Hörmann vom ÖGB verweist auf diese prekäre Situation: „Mehr als ein Viertel weiß nicht, wie es eine durchgehende Betreuung ihrer Kinder im Sommer sicherstellen soll.“ Dies verdeutlicht das Ausmaß des Problems und die Notwendigkeit dringender Lösungen. Das Chaos sei, so Hörmann, ein alljährliches Phänomen, das sich seit Jahren wiederhole, ohne daß die Politik adäquate Maßnahmen ergreife: „Auch die vergangene Bundesregierung hat weiter zugeschaut und keine Maßnahmen gesetzt.“ Diese Untätigkeit führt dazu, daß Familien in Eigenregie und oft unter großer Anstrengung Lösungen finden müssen. Eine Umfrage der

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 VKI-Test von Sonnenschutzmitteln offenbart Überraschungen und kritische Mängel

Angesichts der besorgniserregenden Zunahme von Hautkrebserkrankungen ist ein wirksamer Sonnenschutz von entscheidender Bedeutung. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat in seiner jüngsten Untersuchung 19 verschiedene Sonnenschutzmittel auf ihre Schutzwirkung und Qualität geprüft. Die Ergebnisse, die in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift „Konsument“ veröffentlicht werden, offenbaren eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen Preis und Leistung: Gleich drei teure Produkte sind im Test gänzlich durchgefallen, während einige der günstigsten Mittel zu den Testsiegern gehören. Dies unterstreicht einmal mehr, daß der Preis keineswegs ein Garant für Qualität ist und Verbraucher sich nicht blind auf Markennamen verlassen sollten. Die Untersuchung liefert wichtige Erkenntnisse für den Schutz vor schädlicher UV-Strahlung und gibt Aufschluß über die Haltbarkeit von Sonnencremes aus dem Vorjahr. Mangelhafter Schutz bei hochpreisigen Produkten Der VKI hat 19 Sonnenschutzmittel, darunter Cremes, Lotionen und Sprays mit Lichtschutzfaktor (LSF) 30, 50 und 50+, auf ihre Wirksamkeit gegen schädliche ultraviolette (UV-)Strahlung geprüft. Die Ergebnisse sind in einigen Fällen ernüchternd, insbesondere bei Produkten aus dem höheren Preissegment. Drei Produkte fielen im Test als „nicht zufriedenstellend“ durch: Hierzu zählen die beiden teuersten Mittel von Coola (mit einem Preis von 19,77 Euro pro 100ml) und Sol de Janeiro (17,98 Euro pro 100ml), sowie der Sonnenspray von Vichy (10 Euro pro 100ml). Alle drei Produkte hielten den vom Hersteller ausgelobten UV-Schutz nicht ein und boten zudem eine kürzere Schutzdauer als beworben. Dies ist besonders kritisch, da ein unzureichender UV-Schutz das Risiko von Sonnenbrand und langfristigen Hautschäden erheblich erhöht. Die Tatsache, daß ausgerechnet hochpreisige Markenprodukte in puncto Kernleistung – dem UV-Schutz – versagen, ist

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Süße Verlockung auf hoher See: Scandlines bereichert Fährreisen mit dänischem Qualitätseis von „Hansens Is“

Im bevorstehenden Hochsommer des Jahres 2025 verspricht Scandlines, die renommierte Fährgesellschaft zwischen Deutschland und Dänemark, ihren Passagieren ein besonders schmackhaftes Erlebnis auf See. Seit dem 27. Juni 2025 können Reisende auf den stark frequentirten Routen Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser feinstes Eis des dänischen Eisherstellers „Hansens Is“ genießen. Diese Erweiterung des kulinarischen Angebotes an Bord kommt pünktlich zum Ende des Schuljahres und dem Beginn der Hauptsaison für den Fährverkehr, wenn fast drei Millionen Passagiere die Überfahrt für ihre Urlaubsreise nutzen. Die Kooperation mit „Hansens Is“ untermauert das Bestreben von Scandlines, die Überfahrt nicht nur als reinen Transport, sondern als einen integralen und genußvollen Theil der Reise zu gestalten – als „die beste Pause auf der Reise“. Die Bedeutung der Fährverbindungen für den nordeuropäischen Verkehr Die Fährverbindungen zwischen Deutschland und Dänemark, insbesondere die Routen Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser, bilden seit Jahrzehnten essentielle Achsen im nordeuropäischen Verkehrsnetz. Sie verbinden nicht nur zwei Nachbarländer, sondern dienen auch als wichtige Transitstrecken für Reisende, die weiter nach Skandinavien oder ins übrige Europa wollen. Die Fähren von Scandlines, darunter moderne Hybridfähren, die für ihre Effizienz und ihren Reisekomfort bekannt sind, befördern jährlich Millionen von Personen und hunderttausende von Fahrzeugen. Diese Routen sind von immenser Bedeutung für den Handelsverkehr, den Tourismus und den kulturellen Austausch, indem sie eine bequeme und zeitsparende Alternative zu langen Landrouten bieten. Besonders in den Sommermonaten, wenn die Schulferien in Deutschland beginnen und viele Familien ihre Reiseziele in Dänemark oder weiter nördlich ansteuern, erlebt der Fährverkehr seinen Höhepunkt. Die Überfahrt wird für viele Reisende zu einem

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Barbie und Condor schmieden Allianz für Abenteuer und Inspiration

In einer Kooperation haben die Spielzeugikone Barbie aus dem Hause Mattel und die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor eine neue Partnerschaft unter dem Motto „Barbie liebt Condor – Wenn Träume abheben!“ bekanntgegeben. Diese Zusammenarbeit, die mit einer umfassenden Sommerkampagne im Jahre 2025 startet, zielt darauf ab, die Begeisterung für Reisen und Abenteuer bei Kindern, insbesondere Mädchen, zu entfachen und sie durch inspirierende Vorbilder in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken. Die Allianz vereint Barbies langjährige Mission der Mädchenförderung mit Condors Expertise in der weltweiten Reisevermittlung und verspricht eine bunte Welt voller Möglichkeiten, spannender Erlebnisse und nahbarer, realer Vorbilder – an Bord, im Handel und auf digitalen Plattformen. Zwei Marken, eine Vision: Empowerment durch Spiel und Reise Die Kooperation zwischen Mattel und Condor gründet auf einer gemeinsamen Vision: Kinder, insbesondere Mädchen, zu inspirieren und ihnen die Augen für eine Welt voller Möglichkeiten zu öffnen. Barbie, seit ihrer Einführung im Jahre 1959, hat sich als mehr als nur eine Puppe etabliert; sie ist eine kulturelle Ikone, die das grenzenlose Potential jedes Mädchens zu entfalten sucht. Mit über 175 verschiedenen Puppenmodellen, die Inklusion feiern und eine einzigartige Stimme auf multiplen Plattformen nutzen, spricht Barbie eine breite Zielgruppe an. Die Marke hat über Generationen hinweg ihre Relevanz bewiesen, indem sie sich kontinuierlich weiterentwickelt und dabei ihrer Kernbotschaft treu bleibt: Mädchen zu zeigen, daß alles möglich ist. Ob Ärztin, Astronautin oder Präsidentin – Barbie verkörpert die Vielfalt beruflicher Wege und individueller Träume. Condor, gegründet im Jahre 1956, bringt seit über sechs Jahrzehnten Gäste an die schönsten Urlaubsziele und

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Wiener Tourismus im Mai 2025: Nächtigungszahlen stagnieren, doch Umsatz wächst kräftig

Der Wiener Tourismus zeigte im Mai des Jahres 2025 ein gemischtes Bild. Während die Anzahl der Nächtigungen mit rund 1,7 Millionen nur knapp unter dem Vorjahreswert lag (-1%), konnte der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe im April 2025 ein beachtliches Plus von 23 % auf 133 Millionen Euro verzeichnen. Im bisherigen Jahresverlauf von Jänner bis Mai wurden insgesamt 7,1 Millionen Gästenächtigungen gezählt, was einem Zuwachs von 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der kumulierte Nächtigungsumsatz von Jänner bis April erreichte rund 359 Millionen Euro, ein Plus von 13 %. Diese Zahlen deuten auf eine Erholung des Tourismus nach den Herausforderungen der letzten Jahre hin, jedoch mit einem differenzierten Blick auf die einzelnen Märkte und die Auslastung der Betriebe. Nächtigungsentwicklung im Mai und im bisherigen Jahresverlauf Der Mai 2025 schloß mit 1.716.000 Nächtigungen ab, was einem leichten Rückgang von 1 % im Vergleich zum Mai 2024 entspricht. Dieser leichte Rückgang im Einzelmonat könnte verschiedene Ursachen haben, darunter mögliche Verschiebungen von Feiertagen oder saisonale Ereignisse, die im Vorjahr anders fielen. Trotz dieser Stagnation im Mai blickt Wien auf einen positiven Jahresauftakt zurück. Zwischen Jänner und Mai verzeichnete die Stadt insgesamt 7.101.000 Übernachtungen, was einem bemerkenswerten Zuwachs von 7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Diese kumulierte Zunahme zeigt, daß die Stadt als Reiseziel über die ersten Monate des Jahres hinweg attraktiv geblieben ist und eine konstante Besucherfrequenz aufweist. Österreich selbst führt im Jahresverlauf weiterhin die Liste der Top-10-Märkte für Wien an. Im Mai 2025 verbuchten österreichische Gäste 308.000 Übernachtungen, was einem leichten Rückgang von

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Spirit Airlines klagt gegen das Bündnis von JetBlue und United Airlines wegen mutmaßlicher Wettbewerbsverzerrung

Eine neue und vielbeachtete Klage erschüttert derzeit die Luftfahrtbranche der Vereinigten Staaten. Spirit Airlines, ein namhafter Ultra-Niedrigpreis-Fluggesellschaft (ULCC), hat beim US-Ministerium für Verkehr (Department of Transportation, DOT) eine förmliche Beschwerde gegen die jüngst angekündigte Partnerschaft zwischen JetBlue Airways und United Airlines eingereicht. Spirit beurtheilt diese Kooperation, welche unter dem Namen „Blue Sky“ bekannt ist, als „wettbewerbswidrig“ und zieht Parallelen zur vormaligen „Northeast Alliance“ (NEA) zwischen JetBlue und American Airlines, die im Jahre 2023 von einem Bundesrichter für unzulässig erklärt wurde. Die Beschwerde legt offen, daß Spirit befürchtet, JetBlue könnte durch die Partnerschaft zu einem „de facto Vasallen von United“ werden, begünstigt durch das weitaus größere globale Netz der letzteren Gesellschaft. Dieser Vorstoß unterstreicht die wachsenden Spannungen im hart umkämpften US-Luftverkehrsmarkt und wirft grundsätzliche Fragen zur Wettbewerbskontrolle und Konsolidirung in der Branche auf. Die „Blue Sky“-Partnerschaft: Eine neue Form der Zusammenarbeit Die „Blue Sky“-Partnerschaft wurde von JetBlue und United Airlines bereits früher in diesem Jahre angekündigt und umfaßt eine Reihe von Kooperationsmaßnahmen, welche die beiden Fluggesellschaften enger miteinander verknüpfen sollen. Zu den Kernpunkten der Vereinbarung gehört die Bereitstellung von Flugzeiten (sogenannten „Slots“) durch JetBlue für United am John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York. Ab dem Jahre 2027 soll United dort Zugang für bis zu sieben tägliche Hin- und Rückflüge erhalten. Des Weiteren ist ein Austausch von Flugzeiten am Flughafen Newark (New Jersey) vorgesehen, welcher für United als wichtiges Drehkreuz dient. Auch im Bereich der Vielfliegerprogramme ist eine umfassende Zusammenarbeit geplant, die es den Kunden beider Fluglinien ermöglichen soll,

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Niederlande übergeben F-16-Kampfjets an Rumänien zur Stärkung der Luftkampf-Ausbildung in Europa

Auf dem unlängst abgehaltenen NATO-Gipfel in Den Haag, welcher vom 24. bis 25. Juni 2025 stattfand, wurde eine bemerkenswerte Transaktion bekanntgegeben, die die Stärkung der Luftstreitkräfte in Osteuropa und die Ausbildungskapazitäten der Militärallianz nachhaltig beeinflussen dürfte. Die Niederlande haben sich dazu entschlossen, Rumänien achtzehn F-16-Kampfflugzeuge für einen symbolischen Betrag von nur einem Euro zu überlassen. Die Bestätigung dieses Geschäfts erfolgte durch den rumänischen Verteidigungsminister Ionuț Moșteanu. Obwohl diese achtzehn Maschinen nun formell der rumänischen Luftwaffe zugesprochen werden, sind sie in Wirklichkeit bereits seit November 2023 am Europäischen F-16-Kampfjet-Ausbildungszentrum (EFTC) in Fetești, Rumänien, stationiert. Ihre Hauptaufgabe wird auch weiterhin die umfassende Schulung von Piloten aus verschiedenen Mitgliedsländern der NATO sein, einschließlich der Ausbildung ukrainischer Kampfpiloten, was die strategische Bedeutung dieses Zentrums hervorhebt. Das Europäische F-16-Ausbildungszentrum: Ein Knotenpunkt der Luftkampf-Schulung Das Europäische F-16-Kampfjet-Ausbildungszentrum (European F-16 Training Fighter Center, EFTC) in Fetești, Rumänien, ist das Resultat einer gemeinsamen europäischen Initiative, die darauf abzielt, die Einsatzbereitschaft und Interoperabilität der F-16-Flotten in Europa zu stärken. Dieses hochmoderne Zentrum, welches auf dem Luftwaffenstützpunkt 86 „Locotenent aviator Gheorghe Mociorniță“ angesiedelt ist, wurde ins Leben gerufen, um eine zentrale Anlaufstelle für die Ausbildung von Piloten und technischem Personal an diesem weit verbreiteten Kampfflugzeug zu bieten. Die Idee entstand aus der Erkenntnis, daß viele europäische Luftwaffen ihre F-16-Bestände entweder modernisiren oder durch neuere Flugzeuge wie die F-35 ersetzen und gleichzeitig die Fähigkeiten ihrer Piloten und jener von Partnernationen auf einem hohen Niveau halten müssen. Seit seiner physischen Einrichtung im November 2023 dient das EFTC als Dreh- und Angelpunkt für

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Preisstreit um Kampfjets: Die Schweiz und die Vereinigten Staaten ringen um die Kosten für F-35-Lieferungen

Ein unerwarteter Zwist belastet derzeit die Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika. Im Mittelpunkt des Disputs steht der Preis für die von Bern bestellten 36 F-35-Kampfflugzeuge. Während die schweizerische Regierung unter der Annahme handelte, die Jets seien zu einem Festpreis von rund sechs Milliarden Franken (etwa 6,4 Milliarden Euro) erworben worden, vertritt die US-amerikanische Behörde Defense Security Cooperation Agency (DSCA) nun eine abweichende Auffassung. Dieser Konflikt droht, die im Jahre 2022 getroffene Beschaffungsentscheidung, welche bereits in Europa und der Schweiz für erhebliche Kontroversen sorgte, neu aufzurollen und stellt die Verläßlichkeit internationaler Rüstungsgeschäfte in Frage. Die umstrittene Wahl des F-35: Ein Blick zurück Die Entscheidung der Schweiz, im Rahmen des Rüstungsprogrammes „Air2030“ 36 Kampfflugzeuge des Typs F-35 „Lightning II“ von der Vereinigten Staaten zu beschaffen, hatte bereits im Jahre 2022 hohe Wellen geschlagen. Die damalige Verteidigungsministerin Viola Amherd hatte die Wahl des amerikanischen Jets gegenüber den europäischen Anbietern, dem Eurofighter „Typhoon“ und dem französischen Mehrzweckkampfflugzeug Rafale, entschieden verteidigt. Ihre Hauptargumentation basierte auf der vermeintlichen Kostengünstigkeit des F-35. In einer vielbeachteten Erklärung hatte Amherd betont, es habe „nicht anders entschieden werden können“, da der F-35 im Vergleich zu seinen europäischen Konkurrenten als die wirtschaftlichste Option hervorgegangen sei. Diese Einschätzung stützte sich auf eine umfassende Evaluation durch die schweizerische Beschaffungsbehörde Armasuisse, welche die Offerten der verschiedenen Hersteller genau unter die Lupe nahm. Die Argumente für den F-35 waren vielfältig. Neben dem Anschaffungspreis wurden auch die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer und die Systemleistung berücksichtigt. Die F-35 wurde als das

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