
Deutliche Gebührenerhöhungen für Führerschein und Zulassung, alte Parkscheine verlieren Gültigkeit
Die Belastung für Kraftfahrer in Österreich steigt ab kommendem Dienstag erneut erheblich. Neben deutlichen Erhöhungen der Gebühren für die Ausstellung von Führerscheinen und Zulassungsscheinen endet in Wien auch die Übergangsfrist für die Nutzung alter Kurzparkscheine, welche mit dem 30. Juni 2025 ihre Gültigkeit verlieren. Diese Maßnahmen, so die Kritik des ARBÖ, stellen die fünfte und sechste Steuer- und Abgabenanpassung in diesem Jahr dar, die primär die motorisierte Individualmobilität betreffen. KommR Mag. Gerald Kumnig, Generalsekretär des ARBÖ, bezeichnet die Kostenexplosion als untragbar und wirft der Regierung vor, ein aus dem Ruder gelaufenes Staatsbudget einmal mehr auf Kosten der Autofahrer sanieren zu wollen. Die fortwährende Erhöhung der Belastungen für Autofahrer stößt auf scharfen Protest der Interessenvertretungen. Explosion der Gebühren: Führerschein und Zulassung werden teurer Ab dem kommenden Dienstag werden Kraftfahrer in Österreich tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn es um grundlegende Dokumente für die Teilnahme am Straßenverkehr geht. Die Gebühr für das Ausstellen eines Führerscheins steigt empfindlich um 29,50 Euro und erreicht somit einen neuen Betrag von 90 Euro. Dies ist eine bemerkenswerte Erhöhung, die nahezu eine Verdopplung der bisherigen Kosten darstellt. Der Führerschein ist ein unverzichtbares Dokument für jeden, der ein motorisiertes Fahrzeug führen möchte, und die Kosten dafür betreffen jeden neuen Fahranfänger sowie jeden, der einen Ersatzführerschein benötigt oder eine Erweiterung seiner Fahrerlaubnis beantragt. Noch drastischer fällt die Erhöhung bei der Gebühr für das Ausstellen des Zulassungsscheins aus. Die Zulassung eines Personenkraftwagens (Pkw) wird künftig rund 265 Euro kosten. Auch hier handelt es sich um einen signifikanten Preissprung, der








