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GOL sichert Finanzierungspaket in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar

Die brasilianische Fluggesellschaft GOL Linhas Aéreas Inteligentes hat das zur Beendigung ihres Chapter-11-Restrukturierungsverfahrens notwendige Finanzierungspaket in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar finalisiert. Dabei stellten neue Investoren mehr Mittel bereit als ursprünglich erwartet. Dies gab das Unternehmen am 16. Mai 2025 in einer Börsenmitteilung bekannt. Die Genehmigung des Restrukturierungsplans durch das Gericht wurde für den 20. Mai 2025 erwartet, und GOL plant, das Verfahren Anfang Juni 2025 abzuschließen. Höheres Interesse neuer Investoren ermöglicht Anpassung des Finanzierungsplans Ursprünglich hatte GOL geplant, 495,5 Millionen US-Dollar von neuen Investoren zu erhalten. Aufgrund des hohen Interesses und vorläufiger Zusagen in Höhe von 796,5 Millionen US-Dollar entschied sich die Fluggesellschaft jedoch, die Struktur der Finanzierung anzupassen. In diesem Zuge wurden Verhandlungen mit einer Gruppe von Inhabern der 8,00-prozentigen vorrangig besicherten Anleihen von Gol Finance aus Luxemburg geführt, um deren Zusage von ursprünglich 125 Millionen US-Dollar auf 50 Millionen US-Dollar zu reduzieren. Die dadurch freigewordenen 75 Millionen US-Dollar wurden neuen Investoren zugewiesen. Die hohe Nachfrage ermöglichte es GOL zudem, den Zinssatz für die Finanzierung von 14,625 Prozent auf 14,375 Prozent zu senken. Das Gesamtpaket umfasst des Weiteren 1,25 Milliarden US-Dollar, die von Castlelake und Elliott Investment Management bereitgestellt werden, sowie 30 Millionen US-Dollar an neuem Kapital aus dem Bezugsrechtsangebot 2026. Nächste Schritte im Restrukturierungsprozess Nach der nun erfolgten Finalisierung des Finanzierungspakets stand die gerichtliche Genehmigung des Chapter-11-Restrukturierungsplans am 20. Mai 2025 auf der Tagesordnung. GOL zeigte sich zuversichtlich, das Restrukturierungsverfahren Anfang Juni 2025 erfolgreich abschließen zu können. Das Unternehmen erwartet, gestärkt aus diesem Prozess hervorzugehen und seine

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Wiener Gericht spricht Rollstuhlfahrer und Ehefrau Schadenersatz wegen fehlender Barrierefreiheit zu

Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien hat einem Rollstuhlfahrer und seiner Ehefrau Schadenersatz zugesprochen, nachdem dem Mann im Jänner 2023 der Besuch eines Restaurants aufgrund fehlender Barrierefreiheit der WC-Anlagen verwehrt wurde. Der Kläger, Hans-Jürgen Groß, plante ein Abendessen mit seiner Frau, konnte die Toilette des Lokals jedoch nicht nutzen, da der Zugang nur über drei Stufen möglich war. Eine mobile Rampe oder ein Haltegriff, die eine einfache Lösung dargestellt hätten, waren nicht vorhanden. Das Gericht sah in der fehlenden Barrierefreiheit eine Diskriminierung des Rollstuhlfahrers, da ihm ein gleichwertiger Restaurantbesuch unmöglich gemacht wurde. Auch seine Ehefrau, Bianca Groß, die den Jahrestag mit ihm verbringen wollte, wurde durch diese Barriere benachteiligt. Hans-Jürgen Groß zeigte sich enttäuscht darüber, daß aus der geplanten Überraschung ein „monatelanges Ringen um ein WC, ohne das niemand auskommt“ wurde. Er betonte, daß eine einfache Lösung wie eine mobile Rampe den Zugang ermöglicht hätte. Das Gericht urteilte, daß nicht nur der Rollstuhlnutzer selbst, sondern auch seine Ehefrau als nahestehende Person diskriminiert wurde, da auch ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch die fehlende Barrierefreiheit eingeschränkt war. Hans-Jürgen Groß erhielt einen Schadenersatz von 1.000 Euro, seine Ehefrau 700 Euro. Das Urteil ist rechtskräftig, eine Revision wurde ausgeschlossen. Signalwirkung für die Rechte von Menschen mit Behinderungen Theresa Hammer, Geschäftsführerin des Klagsverbands, begrüßte das Urteil als wichtiges Signal. Sie betonte, daß Barrierefreiheit ein Menschenrecht und keine Frage der Kulanz sei und daß Restaurants sicherstellen müßten, daß auch ihre WC-Anlagen barrierefrei zugänglich sind. Der Klagsverband unterstützte die Klage ebenso wie der ÖZIV-Burgenland, dessen Präsident Hans-Jürgen

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Verstärkte Grenzkontrollen in Deutschland belasten Reisebusverkehr – Flixbus reagiert

Seit dem 7. Mai 2025 führt die deutsche Bundespolizei an den Landesgrenzen verstärkte Kontrollen durch, um die von der Regierung angekündigte restriktivere Migrationspolitik umzusetzen. Diese Maßnahme betrifft insbesondere den Reisebusverkehr, da diese laut Polizei häufig von Personen genutzt würden, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollen. Der Flixbus-Chef André Schwämmlein äußerte sich zu den Auswirkungen auf sein Unternehmen und dessen Fahrgäste. Angesichts der häufigeren Kontrollen von Reisebussen bemüht sich Flixbus nach eigenen Angaben, die negativen Folgen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten. André Schwämmlein erklärte gegenüber BuzzFeed News Deutschland, daß das Unternehmen in den Fahrplänen bereits genügend Zeit für mögliche Verzögerungen durch Polizeikontrollen einplane. Generell seien die Fahrpläne ohnehin mit einem gewissen Puffer versehen, um Verspätungen zu berücksichtigen. Zusätzlich setzt Flixbus auf eine konsequente Kontrolle der Ausweisdokumente beim Einstieg in Busse auf internationalen Linien. Laut Schwämmlein müssen alle Fahrgäste ein gültiges Ausweisdokument vorlegen, um mitfahren zu können. Diese Maßnahme diene dazu, effizientere und reibungslosere Abläufe bei den Polizeikontrollen in den Fernbussen zu gewährleisten. Forderung nach engerer Zusammenarbeit mit den Behörden Eine Sprecherin von Flixbus wies jedoch darauf hin, daß die gründliche Überprüfung von Dokumenten nach EU-Recht allein den Behörden obliege. In diesem Zusammenhang würde das Unternehmen eine engere Zusammenarbeit mit den zuständigen staatlichen Stellen begrüßen. Dies könnte beispielsweise durch die Präsenz von Beamten nicht nur an den Grenzen, sondern auch an den Haltestellen der internationalen Buslinien erfolgen, ähnlich wie es bereits an Flughäfen und einigen Bahnhöfen üblich ist. Die verstärkten Grenzkontrollen und deren Auswirkungen auf den Reisebusverkehr und

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CLIA prognostiziert Rekordjahr für Kreuzfahrten in 2025

Der internationale Kreuzfahrtverband Cruise Lines International Association (CLIA) erwartet für das Jahr 2025 die höchste Anzahl an Kreuzfahrtgästen weltweit. Laut dem aktuellen „State of the Cruise Industry Report“ wird ein neuer Höchstwert von 37,7 Millionen Passagieren prognostiziert. Dies entspricht einem Anstieg von knapp neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr, in dem bereits 34,6 Millionen Menschen eine Kreuzfahrt unternahmen, was einem Zuwachs von 9,3 Prozent gegenüber 2023 entsprach. Die positive Entwicklung führt die CLIA vor allem auf den Einsatz größerer Schiffe durch die Reedereien zurück. Diese erhöhte Kapazität ermöglicht es, mehr Passagiere aufzunehmen und somit die Gesamtzahlen zu steigern. Darüber hinaus verweist der Verband auf die erfolgreiche Erschließung neuer Zielgruppen, wodurch die Attraktivität von Kreuzfahrten weiter zunimmt. Georg Ehrmann, Geschäftsführer von CLIA Deutschland, betonte, daß es der Branche zunehmend gelinge, neue Kundensegmente anzusprechen. Die meisten Kreuzfahrtgäste stammen weiterhin aus Nordamerika, wo 2024 rund 20,5 Millionen Passagiere verzeichnet wurden. Europa folgt mit 8,4 Millionen Reisenden auf dem zweiten Platz. Das beliebteste Fahrtgebiet bleibt die Karibik mit etwa 15 Millionen Gästen, gefolgt vom Mittelmeer mit 5,8 Millionen Passagieren. Weitere europäische Regionen verzeichneten rund drei Millionen Kreuzfahrtteilnehmer. Die CLIA repräsentiert weltweit etwa 60 Reedereien, darunter große Anbieter wie AIDA Cruises, TUI Cruises und MSC Cruises. In die Marktanalyse fließen jedoch auch Daten von Nichtmitgliedern ein. Für Deutschland sind die Häfen Hamburg, Kiel, Rostock-Warnemünde und Bremerhaven wichtige Standorte für Kreuzfahrten und profitieren von dem erwarteten Wachstum. Die Prognosen deuten darauf hin, daß die Kreuzfahrtindustrie ihre Position im globalen Tourismusmarkt weiter festigen wird.

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Hahnair lanciert „Distriply“ – Neue Tools sollen NDC-Buchungen für Reisebüros vereinfachen

Der in Dreieich ansässige Airline-Vertriebsspezialist Hahnair hat eine neue Produktreihe unter dem Namen „Distriply by Hahnair“ vorgestellt, die Reisebüros die Buchung von Flugprodukten auf Basis des Datenstandards NDC (New Distribution Capability) erleichtern soll. Das Unternehmen kündigte an, mit dieser Initiative sowohl Fluggesellschaften als auch Reiseagenturen neue Vertriebskanäle zu eröffnen und die bestehenden, auf globalen Distributionssystemen (GDS) basierenden Lösungen von Hahnair zu ergänzen. Als erste Anwendung wurde nun „Distriply One“ auf den Markt gebracht. Laut Hahnair zielt „Distriply“ darauf ab, allen Reiseberatern einen unkomplizierten Zugang zu umfangreichen NDC-Inhalten zu ermöglichen, und zwar unabhängig davon, ob das Reisebüro über eine Akkreditierung durch die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) verfügt oder nicht. Das Unternehmen bewirbt ein Plug-and-Play-Konzept mit intuitiven Prozessen, das leistungsstarke Lösungen für Reisebüros jeder Größe bieten soll. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der effizienten und nahtlosen Bearbeitung von Prozessen wie Buchungsänderungen, Flugplanabweichungen und Stornierungen. Kirsten Rehmann, die Chefin von Hahnair, wirbt für die neuen Tools mit dem Hinweis, daß „Distriply für einen niedrigschwelligen Zugang zu fortschrittlichen NDC-Technologien steht, konzipiert mit dem Wissen aus mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung“. Sie betonte, daß Hahnair die Herausforderungen und Abläufe in Reisebüros kenne und diesen mit höchsten Leistungs- und Servicestandards begegne. Die Leitung der neuen Marke „Distriply“ übernimmt Rachel Pascall, die diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Position als Vice President New Distribution bei Hahnair wahrnehmen wird. Erster öffentlicher Auftritt in Salt Lake City Die neue Marke „Distriply“ wird ihren ersten öffentlichen Auftritt am heutigen 20. Mai auf der Asta Travel Advisor Conference in Salt Lake City

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Rauchentwicklung an Turkish Airlines Boeing 777 nach Landung in Berlin löst Feuerwehreinsatz aus

Am Dienstagvormittag kam es nach der planmäßigen Landung einer Boeing 777-300ER der Turkish Airlines auf dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu einer Rauchentwicklung im Bereich des Fahrwerks. Die alarmierte Flughafenfeuerwehr eilte daraufhin mit einem Großaufgebot zum Flugzeug. Der Flug TK 1721 aus Istanbul war um 9:04 Uhr gelandet und hatte den BER sogar etwa 15 Minuten vor der geplanten Zeit erreicht. Unmittelbar nach dem Aufsetzen der schweren Langstreckenmaschine vom Typ Boeing 777-300ER trat am Fahrwerk Rauch aus, was die automatischen Alarmsysteme auslöste und die Einsatzkräfte auf den Plan rief. Die Flughafenfeuerwehr rückte umgehend mit mehreren Fahrzeugen an den Landeort aus. Eine Sprecherin des BER konnte jedoch kurz nach dem Vorfall gegenüber der „Bild“-Zeitung Entwarnung geben. Sie erklärte, daß die Ursache für die Rauchentwicklung eine heißgelaufene Bremse an der Boeing 777 gewesen sei. Ein Brand sei zu keiner Zeit festgestellt worden. Die betroffene Boeing 777-300ER mit dem Luftfahrzeugkennzeichen TC-JJY wurde nach der Landung zunächst auf einer sogenannten Außen- oder Feldposition abgestellt. Die Passagiere und die Besatzung konnten das Flugzeug über die regulären Flugzeugtreppen sicher verlassen. Nach ersten Angaben des Flughafens kam es durch den Zwischenfall nicht zu wesentlichen Behinderungen des weiteren Flugbetriebs am BER. Hintergründe zu heißgelaufenen Flugzeugbremsen Das Phänomen heißgelaufener Bremsen ist im Luftverkehr nicht ungewöhnlich und kann insbesondere nach Landungen auftreten, bei denen die Bremsen des Flugzeugs stark beansprucht wurden. Dies kann beispielsweise bei kürzeren Landebahnen, höheren Landegewichten oder auch bei notwendigen Not- oder Schnellbremsungen der Fall sein. Die Bremsen moderner Verkehrsflugzeuge sind hochentwickelt und darauf ausgelegt, die schweren

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Debakel am Himmel: L’Odyssey lässt Passagiere und Flughäfen im Stich

Die vollmundig angekündigte neue „Fluggesellschaft“ L’Odyssey, die ab dem kommenden Sommer regionale Verbindungen ab Tours und Nîmes etablieren wollte, hat sich als Luftnummer entpuppt. Nur zwei Wochen vor dem geplanten Erstflug wurden sämtliche Flüge für die Saison 2025 ersatzlos gestrichen. Die fadenscheinige Begründung des Unternehmens, unvorhergesehene Konditionen des „Wet-Lease-Partners“, genau genommen hätte es sich um Charterflüge gehandelt, hätten den Betrieb wirtschaftlich unmöglich gemacht, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack und wirft ein düsteres Licht auf die Seriosität sogenannter virtueller Fluggesellschaften. Von ambitionierten Plänen zu abruptem Rückzug Die Ankündigungen von L’Odyssey klangen vielversprechend: Verbindungen nach Ajaccio, Barcelona, Bastia, Florenz, Genf und Nizza sollten den Tourismus ankurbeln und den Menschen in der Region neue Reisemöglichkeiten eröffnen. Doch schon frühzeitig offenbarte das Projekt fragwürdige Züge. Ständige Änderungen der Strecken und eine quälend langsame Startphase des Ticketverkaufs nährten erste Zweifel. Auch die mehrfach wechselnde Flottenplanung – von ATR 72 zu Saab 2000 – wirkte wenig professionell. Die nun erfolgte Totalabsage, nachdem bereits im März ein Großteil der Nîmes-Flüge gestrichen worden war, markiert den Tiefpunkt einer von Anfang an holprigen Entwicklung. Die Reaktion der betroffenen Flughäfen fällt entsprechend vernichtend aus. Die Betreibergesellschaft Edeis wirft L’Odyssey „Mangel an Professionalität“ und „fehlende Transparenz“ vor. Die Behauptung von L’Odyssey, ohne vorherige Gespräche über die Flugstreichungen informiert worden zu sein, steht im Kontrast zur Einschätzung von Edeis, die die Buchungszahlen als ermutigend bezeichnet. Die Ankündigung rechtlicher Schritte zur Geltendmachung von Schadenersatzforderungen unterstreicht die Verärgerung über das Vorgehen der virtuellen Airline. Noch schlimmer trifft es die Kundschaft, die nicht nur um ihre

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Verhandlungen zwischen Pratt & Whitney und streikender Gewerkschaft werden wieder aufgenommen

Nachdem der Streik von rund 3.000 Beschäftigten des Flugzeugtriebwerkherstellers Pratt & Whitney in Connecticut in die dritte Woche gegangen ist, haben das Unternehmen und die Internationale Vereinigung der Maschinenarbeiter und Luftfahrtarbeiter (IAM) angekündigt, ihre Verhandlungen am 22. Mai 2025 wieder aufzunehmen. Die Arbeiter waren am 5. Mai in den Ausstand getreten und legten ihre Arbeit in den Werken in East Hartford und Middletown nieder. Die IAM Local Lodge 1746 in East Hartford erklärte in einer Mitteilung vom 19. Mai, man wisse nicht, was man erwarten solle, rief die Mitglieder jedoch auf, weiterhin an den Streikposten teilzunehmen, um Solidarität zu zeigen. Die Gewerkschaft argumentiert, daß das aktuelle Angebot des Unternehmens in Bezug auf Arbeitsplatzsicherheit, Löhne und Altersvorsorge unzureichend sei. Pratt & Whitney hingegen betonte, weiterhin an einer neuen Vereinbarung interessiert zu sein, welche die Beiträge der Beschäftigten anerkenne und die langfristige Zukunft hochqualifizierter Arbeitsplätze in Connecticut sichere. Politische Unterstützung für die Streikenden Der Streik hat auch politische Aufmerksamkeit erregt. So nahm der Senator von Connecticut, Chris Murphy, am 16. Mai an einer Kundgebung der streikenden Maschinisten in Middletown teil und forderte Pratt & Whitney auf, den Arbeitern ein faires Angebot zu unterbreiten, angesichts eines Gewinnanstiegs des Mutterkonzerns im Jahr 2024 um 77 Prozent. Die Connecticut AFL-CIO, die die Gewerkschaften des Bundesstaates vertritt, bekräftigte ihre Unterstützung für die streikenden IAM-Mitglieder in ihrem Kampf um Arbeitsplatzsicherheit, faire Löhne und eine sichere Altersvorsorge. Pratt & Whitney hatte zuvor ein Vertragsangebot vorgelegt, das eine Erhöhung der Gesamtvergütung (einschließlich Löhnen, Boni und Altersvorsorgeleistungen) um 18,6 Prozent

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Austrian Airlines setzt im Winterflugplan auf Linate und verstärkt Langstrecken

Austrian Airlines hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 vorgestellt, der ab dem 26. Oktober 2025 gilt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bedienung von Reisezielen, die sich für Kurzurlaube in den Herbstferien eignen. Zudem gibt es Anpassungen im Italien-Programm und eine Aufstockung der Flüge nach Bangkok. Insgesamt bietet Austrian Airlines auf der Kurz- und Mittelstrecke 73 Destinationen mit bis zu 980 wöchentlichen Flügen an, während auf der Langstrecke zehn Ziele bis zu 48 Mal pro Woche bedient werden. Mehr Flüge in den Herbstferien und neue Italien-Verbindungen Die Herbstferien, die sich in Österreich zunehmender Beliebtheit für kurze Auszeiten erfreuen, werden von Austrian Airlines mit 85 zusätzlichen Flügen bedacht. Hierbei stehen Destinationen wie Zypern (Larnaca), Mallorca, Varna sowie Rom, Catania, Dubrovnik, Split und Valencia im Mittelpunkt, die sich durch kurze Flugzeiten und angenehme Temperaturen auszeichnen. Im Italien-Programm gibt es eine wichtige Änderung: Ab dem Winterflugplan wird Austrian Airlines alle Flüge nach Mailand zum Flughafen Linate verlegen, der näher am Stadtzentrum liegt als der bisher angeflogene Flughafen Malpensa. Diese Anpassung erfolgte durch die Übernahme von Slots der ITA Airways, die ebenfalls zur Lufthansa Group gehört. Zudem werden die Verbindungen nach Rom-Fiumicino bereits zum Ende des Sommerflugplans auf bis zu 18 wöchentliche Flüge erhöht, was eine bessere Anbindung an das Drehkreuz der ITA Airways ermöglicht. Langstrecken bleiben stabil, Bangkok wird aufgestockt Für Reisende, die im Winter Kälte und Schnee suchen, bleiben die Ziele im finnischen Lappland – Rovaniemi, Kittilä und Ivalo – im Programm. Die erfolgreichen „Skiflüge“ von Brüssel, Amsterdam, Kopenhagen und

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Lufthansa Group präsentiert Winterflugplan 2025/26 mit erweitertem Angebot

Die Lufthansa Group, bestehend aus Lufthansa, Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines, Eurowings und Discover Airlines, hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 vorgestellt, der am 26. Oktober 2025 in Kraft tritt. Ein zentrales Anliegen der Gruppe ist ein stabiler, pünktlicher und verlässlicher Flugplan über alle ihre Fluggesellschaften hinweg, insbesondere während der wichtigen Weihnachtsreisezeit. Darüber hinaus wird das Angebot im Premiumsegment durch die verstärkte Einführung der neuen Allegris Kabine bei Lufthansa erweitert. Ein Höhepunkt des Winterflugplans von Lufthansa ist die Ausweitung des Angebots an Langstreckenflügen, die mit der neuen Allegris Kabine in allen Klassen ausgestattet sind. Ab dem 26. Oktober werden Flugzeuge mit dieser modernen Kabinenausstattung täglich von München nach New York (JFK und Newark), Chicago, Shanghai, Kapstadt, Miami und Tokio eingesetzt. Zudem wird Bengaluru in Indien dreimal wöchentlich angeflogen. Bereits zehn Airbus A350-900 sind im Winterflugplan für Lufthansa mit der neuen Kabine unterwegs. Lufthansa plant zudem die Einführung von Allegris in Frankfurt mit der Boeing 787-9 sowie die Nachrüstung der bestehenden Boeing 747-8 Flotte. Aufgrund hoher Nachfrage werden die Verbindungen von Frankfurt nach Bydgoszcz (Polen) und von München nach Oradea (Rumänien) fortgeführt. A380-Enthusiasten können sich auf Flüge ab München nach Bangkok, Delhi, Los Angeles und San Francisco freuen. Erweiterungen bei den Schwestergesellschaften Austrian Airlines wird im Winter die Verbindungen von Innsbruck nach Brüssel, Warschau und Kopenhagen beibehalten und Amsterdam als neue Destination ab Innsbruck hinzufügen. Die Frequenz der Flüge von Wien nach Bangkok wird auf bis zu zwei tägliche Verbindungen erhöht. Zudem wird Austrian Airlines ab dem 26. Oktober in

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