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Ermittlungen gegen Lieferanten und Einkaufsmanager von TAP Air Portugal wegen Betrugs mit Flugzeugteilen

Die portugiesische Justiz ermittelt gegen mehrere Personen wegen des dringenden Verdachts, gebrauchte Flugzeugteile als fabrikneu deklariert und an die Fluggesellschaft TAP Air Portugal geliefert zu haben. Im Zuge der seit 2023 laufenden Untersuchungen wurden am Mittwoch von der Sonderkommission „Blindflug“ zehn Objekte in ganz Portugal durchsucht und Haftbefehle vollstreckt. Drei Verdächtige befinden sich in Untersuchungshaft, darunter ein Einkaufsmanager der staatlichen Fluglinie. Vorwürfe der Gefährdung der Flugsicherheit und Korruption Die Vorwürfe gegen die drei Festgenommenen wiegen schwer und umfassen Gefährdung der Flugsicherheit, bandenmäßigen Betrug, Urkundenfälschung, Korruption und Steuerstraftaten. Die mutmaßliche Gruppe, zu der auch der Einkaufsmanager von TAP Air Portugal gehören soll, wird beschuldigt, minderwertige Triebwerksteile mit gefälschten Dokumenten an die Fluggesellschaft geliefert zu haben. Aufgeflogen war die Angelegenheit im Jahr 2023, als Techniker von TAP Air Portugal bei der Wartung von Triebwerken auf Ersatzteile stießen, die sichtbare Gebrauchsspuren aufwiesen, obwohl sie als Neuware deklariert waren. Dies weckte den Verdacht und führte schließlich zur Einleitung der Ermittlungen. Verbindungen zu früheren Fälschungsfällen in der Luftfahrtbranche? Es ist derzeit noch unklar, ob auch tatsächlich gefälschte Ersatzteile geliefert wurden. Im Jahr 2023 hatte die Aufdeckung eines Netzwerks um den britischen Teilehändler AOG Aviation für Aufsehen gesorgt. Dieses Netzwerk hatte gefälschte Teile für CFM-Triebwerke in Umlauf gebracht und somit die Sicherheit von Flugzeugen potenziell gefährdet. Es ist denkbar, daß die aktuellen Ermittlungen in Portugal auch mögliche Verbindungen zu solchen oder ähnlichen Fällen untersuchen. TAP Air Portugal selbst hatte den Vorfall zur Anzeige gebracht und kooperiert mit den portugiesischen Behörden. Gegenüber der Presse gab die Fluggesellschaft

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Russland plant deutliche Kürzung der Mittel für zivile Flugzeugprogramme

Russland beabsichtigt, die für seine zivilen Flugzeugprogramme vorgesehenen Mittel um fast ein Viertel zu reduzieren. Dies geht aus Berichten russischer Medien hervor. Entsprechende Änderungen des Föderalen Budgets, sollten sie genehmigt werden, würden die Subventionen für den Erwerb und die Wartung von in Rußland hergestellten Flugzeugen und Hubschraubern von 101,2 Milliarden Rubel (etwa 1 Milliarde US-Dollar) auf 78,8 Milliarden Rubel (etwa 788 Millionen US-Dollar) senken, was einem Rückgang von 22 Prozent entspricht. Es wird erwartet, daß Flugzeugleasinggesellschaften und Fluglinien zu den ersten gehören werden, die von diesen Budgetkürzungen betroffen sein werden. Allerdings haben Branchenkenner, die von der russischen Wirtschaftszeitung „Kommersant“ zitiert werden, die Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Industrie heruntergespielt. Sie argumentieren, daß russische Flugzeugprogramme, insbesondere das Mittelstreckenflugzeug MC-21, ohnehin hinter dem Zeitplan zurückliegen. Daher würden kurzfristig praktisch keine Flugzeuge von den Kürzungen betroffen sein. Rostec hält an Lieferplänen für MC-21 und SJ-100 fest Der staatliche Luft- und Raumfahrt- sowie Rüstungskonzern Rostec, der sowohl den MC-21 als auch den SJ-100 (die modernisierte Version des Regionaljets Superjet) produziert, bekräftigte, daß er an seinen Plänen festhält, mit den Auslieferungen beider Flugzeugtypen bis zum Jahr 2026 zu beginnen. Eine andere Frage ist jedoch, wie sich dies auf die Investitionsentscheidungen von Leasinggesellschaften auswirken wird, die längere Zeiträume berücksichtigen müssen. Zu den Zielen dieser Kürzungen gehören auch Subventionen, die es Leasinggesellschaften ermöglichten, die Zinskosten für Kredite zur Finanzierung von Flugzeugkäufen zu senken. Im gegenwärtigen Umfeld hoher Zinssätze in Rußland könnten die Auswirkungen auf die Branche durchaus bedeutend sein. Die nun geplanten Budgeteinschnitte im zivilen Luftfahrtsektor erfolgen

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Eurowings-Airbus streift Landebahn bei Durchstartmanöver in Paderborn

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Eurowings Europe hat am heutigen Freitag bei einem abgebrochenen Landeanflug auf den Flughafen Paderborn/Lippstadt kurz die Landebahn berührt. Wie aus ersten Informationen hervorgeht, setzte das Heck des Flugzeugs während des Durchstartmanövers auf. Der Flug EW 6838 kam aus Palma de Mallorca. Nach einem zweiten Anflug landete die Maschine mit dem Kennzeichen 9H-EUT sicher in Paderborn. Durchsacken im Endanflug führte zu Durchstarten Nach Aussagen von Passagieren soll die A320 im Endanflug auf Paderborn zunächst durchgesackt sein, woraufhin die Piloten entschieden, den Landevorgang abzubrechen und durchzustarten. Bei diesem Manöver, das darauf abzielt, in einer sicheren Höhe erneut Anlauf zur Landung zu nehmen, kam es dann zur Berührung der Landebahn mit dem Heck des Flugzeugs, einem sogenannten Tailstrike. Ein Tailstrike kann entstehen, wenn der Anstellwinkel des Flugzeugs beim Start oder der Landung zu groß wird, wodurch das Heck des Rumpfes die Piste berührt. Dies kann verschiedene Ursachen haben, darunter falsche Trimmungseinstellungen, zu frühes oder zu starkes Rotieren beim Start oder eben eine ungewöhnliche Fluglage während der Landung. Obwohl moderne Flugzeuge über einen Hecksporn oder Sensoren verfügen können, um Tailstrikes zu verhindern oder den Kontakt zu minimieren, können solche Ereignisse dennoch vorkommen. Sichere Landung beim zweiten Versuch Nach dem Durchstartmanöver führte die Besatzung einen zweiten Anflug auf Paderborn durch, der diesmal ohne weitere Zwischenfälle verlief. Der Airbus A320 landete sicher auf dem Flughafen. Ob es bei der Berührung der Landebahn zu Schäden am Flugzeug gekommen ist, war zunächst nicht bekannt. In solchen Fällen werden Flugzeuge üblicherweise einer eingehenden Inspektion

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Vereinigtes Königreich übergibt Souveränität über Chagos-Archipel an Mauritius

Nach jahrelangen Verhandlungen haben das Vereinigte Königreich und Mauritius am 22. Mai 2025 ein Abkommen geschlossen, welches die Souveränität über den Chagos-Archipel an Mauritius überträgt. Gleichzeitig wird durch die Vereinbarung der Fortbestand der strategisch bedeutenden britisch-amerikanischen Militärbasis auf Diego Garcia für mindestens die kommenden 99 Jahre gesichert. Gemäß den Bedingungen des Vertrages erlangt Mauritius die Souveränität über den gesamten Chagos-Archipel, einschließlich Diego Garcia. Das Vereinigte Königreich behält jedoch die volle operative Kontrolle über Diego Garcia durch einen 99-jährigen Pachtvertrag mit einer Option auf eine Verlängerung um weitere 40 Jahre. Für die Nutzung der Insel wird das Vereinigte Königreich Mauritius jährlich 101 Millionen Pfund zahlen, was über die gesamte Pachtdauer eine Summe von 3,4 Milliarden Pfund ergibt. Diego Garcia – Ein strategischer Pfeiler der Verteidigung Die Basis auf Diego Garcia ist seit über fünf Jahrzehnten ein Eckpfeiler der britischen und amerikanischen Verteidigungsstrategie. Sie bietet entscheidende Unterstützung für Operationen im gesamten Nahen Osten, Ostafrika und Südasien. Zu ihren Kapazitäten gehören ein Tiefseehafen, ein Flugfeld sowie fortschrittliche Kommunikations- und Überwachungssysteme, die maßgeblich an der Terrorismusbekämpfung und der Informationsbeschaffung beteiligt waren. Das Abkommen beinhaltet Vorkehrungen, um eine fremde militärische Präsenz auf den äußeren Inseln des Archipels zu verhindern. So wird eine 24 Seemeilen breite Pufferzone um Diego Garcia eingerichtet, um den Betrieb der Basis zu schützen. Darüber hinaus wird ein strenger gemeinsamer Entscheidungsfindungsprozeß alle Aktivitäten auf den übrigen Inseln regeln, um sicherzustellen, daß diese den Betrieb der Basis nicht beeinträchtigen. Der britische Verteidigungsminister John Healey betonte die zunehmende Bedeutung der Militärbasis auf Diego Garcia

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Condor erweitert europäisches Streckennetz – Herausforderung im Wettbewerb mit etablierten Anbietern

Die Fluggesellschaft Condor hat bekanntgegeben, die Städte Mailand in Italien und Prag in der Tschechischen Republik dauerhaft in ihren Flugplan aufzunehmen. Nachdem diese Verbindungen bereits im Sommer 2025 erfolgreich eingeführt wurden, sollen sie ab dem Winterflugplan 2025/26, der Ende Oktober beginnt, bis zu zweimal täglich angeflogen werden. Dieser Schritt von Condor erfolgt vor dem Hintergrund einer gestiegenen Nachfrage und dient dem Ausbau des eigenen Streckennetzes, insbesondere als Zubringer zu den Langstreckenflügen ab Frankfurt. Man bereitet sich offensichtlich darauf vor, dass man eines Tages die Lufthansa-Sonderkonditionen für Zubringer endgültig verlieren könnte. Wettbewerbsumfeld auf den Strecken nach Mailand und Prag Mit der Aufnahme von Mailand und Prag in den Winterflugplan betritt Condor ein umkämpftes Terrain, auf dem bereits etablierte Fluggesellschaften wie Lufthansa, Ryanair und Easyjet präsent sind. Die Lufthansa bietet von verschiedenen deutschen Flughäfen regelmäßige Verbindungen nach Mailand (hauptsächlich zu den Flughäfen Linate und Malpensa) und nach Prag an. Als etablierte Netzwerk-Airline bedient Lufthansa primär Geschäftsreisende und Passagiere, die Wert auf ein umfassendes Serviceangebot legen. Die Flugzeiten und Frequenzen sind in der Regel hoch, was insbesondere für Umsteigeverbindungen innerhalb des Lufthansa-Netzwerks von Vorteil ist. Ryanair und Easyjet hingegen sind als Billigfluggesellschaften bekannt und operieren auf diesen Strecken mit dem Fokus auf preissensible Freizeitreisende. Ryanair bedient sowohl Mailand (Flughafen Bergamo) als auch Prag von verschiedenen europäischen Städten aus, wobei der Preis oft das entscheidende Kriterium für die Wahl dieser Airline ist. Easyjet bietet ebenfalls Verbindungen nach Mailand (Malpensa und Linate) und Prag an und konkurriert primär über den Preis, aber auch über die

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Sanierungsbericht der Deutschen Bahn offenbart Licht und Schatten

Die Deutsche Bahn hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den ersten Quartalsbericht zum umfassenden Sanierungsprogramm „S3“ vorgelegt. Aus dem 50-seitigen Bericht, über den die „Süddeutsche Zeitung“ zuerst berichtete, geht hervor, daß sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns im ersten Quartal dieses Jahres leicht verbessert hat und die Sanierung insgesamt „besser voran kommt als geplant“. Gleichzeitig warnt die Bahn jedoch vor Risiken in verschiedenen Unternehmensbereichen, welche die gesteckten Jahresziele gefährden könnten. Um diesen Risiken zu begegnen, seien in allen drei Sanierungsfeldern – Wirtschaftlichkeit, Infrastruktur und Betrieb – bereits „Gegensteuerungsmaßnahmen“ eingeleitet worden. DB Infrago mit deutlichen Problemen Besonders kritisch stellt sich die Situation in der Infrastruktursparte DB Infrago dar. Der Gewinn dieser gemeinwohlorientierten Tochtergesellschaft liegt deutlich unter den Erwartungen. Dies ist unter anderem auf hohe Schadenersatzzahlungen und einen schleppenden Verkauf von Grundstücken zurückzuführen. Obwohl DB Infrago mengenmäßig mehr saniert als geplant, sind die Auswirkungen auf den Bahnbetrieb immens. Die durch die Infrastruktur bedingten Verspätungen übersteigen mit mehr als 5800 sogenannten „Lost Units“ pro Tag das Ziel von 5200 Einheiten deutlich. Und die Hauptbauphasen des Jahres stehen erst noch bevor. Diese Entwicklung beeinträchtigt auch die Pünktlichkeit der Züge erheblich. Im Fernverkehr soll die Pünktlichkeit bis 2027 wieder auf 75 bis 80 Prozent steigen, wobei für 2025 ein Zwischenziel von 66 bis 71 Prozent gesetzt wurde. Im ersten Quartal erreichte die Pünktlichkeit im Fernverkehr jedoch lediglich 66,3 Prozent und sank im April sogar auf besorgniserregende 61,9 Prozent. Auch bei DB Regio und DB Cargo liegen die Pünktlichkeitswerte eher am unteren Rand der für 2025 gesteckten Zielkorridore.

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Falsche Bombendrohung legt Hawaiian Airlines Flug in San Diego lahm – Militärangehöriger festgenommen

Am Montagvormittag kam es am internationalen Flughafen von San Diego (SAN) zu erheblichen Störungen, als ein Passagier an Bord eines Airbus A330 der Hawaiian Airlines, der sich zum Abflug nach Honolulu (HNL) bereit machte, eine Bombendrohung meldete. Der Vorfall führte zu einem Großeinsatz von Sicherheitskräften und einer mehrstündigen Verspätung des Fluges HA15. Ein 35-jähriger Militärangehöriger wurde festgenommen. Gegen 08:45 Uhr Ortszeit, als sich Flug HA15 der Hawaiian Airlines zum Start nach Honolulu bereit machte, informierte der Passagier John Stea eine Flugbegleiterin über eine angebliche Bombendrohung. Laut NBC San Diego gab Stea an, daß die Person neben ihm eine Bombe besitze. Der Kapitän wurde umgehend informiert und alarmierte die lokalen Behörden. Aus Sicherheitsgründen wurde der Airbus A330 auf eine sichere Position auf dem Flugfeld gerollt. Der Flughafen San Diego International bestätigte den Vorfall auf seinen sozialen Medien und versicherte, daß in Zusammenarbeit mit der Hafenpolizei und Hawaiian Airlines die Sicherheit aller Passagiere gewährleistet werde. Der übrige Flugbetrieb am Flughafen wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Großeinsatz von Sicherheitskräften und Evakuierung des Flugzeugs Nachdem das Flugzeug an einer sicheren Stelle abgestellt worden war, trafen lokale und bundesstaatliche Strafverfolgungsbehörden ein. Die 283 Passagiere und 10 Besatzungsmitglieder mußten das Flugzeug verlassen, damit es auf Sprengkörper untersucht werden konnte. Die Hafenpolizei setzte ein SWAT-Team und Sprengstoffspürhunde ein, und die Gemeinsame Terrorismus-Task Force nahm die Ermittlungen auf. Später unterstützten auch die Feuerwehr von San Diego und das FBI die Untersuchung. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge waren vor Ort. Die Passagiere wurden über eine mobile Treppe aus dem Flugzeug gebracht

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Betrunkener Fluggast in Nürnberg aus Mallorca-Flugzeug entfernt – Widerstand gegen Polizei

Einem 35-jährigen Mann ist sein geplanter Flug von Nürnberg nach Palma de Mallorca zum Verhängnis geworden. Der Pilot schloss den erheblich alkoholisierten Passagier am Montag von dem Flug aus. Als sich der Mann weigerte, den Anweisungen des Bordpersonals Folge zu leisten, musste die Polizei einschreiten. Bei der anschließenden Abführung leistete der Betrunkene Widerstand und schubste eine Polizistin. Der Vorfall ereignete sich am Montag, als ein Flugzeug vom Albrecht Dürer Airport Nürnberg zur beliebten Ferieninsel Mallorca starten sollte. Noch vor dem Abheben stellte die Besatzung fest, daß einer der Passagiere stark alkoholisiert war. Der Pilot entschied daraufhin, den 35-jährigen Mann zum Schutz der Sicherheit an Bord von der Beförderung auszuschließen. Polizeieinsatz und Widerstandshandlungen Nachdem der Mann sich weigerte, das Flugzeug zu verlassen, wurde die Flughafenpolizei hinzugezogen. Die Beamten forderten den Mann auf, das Flugzeug zu verlassen, doch dieser kam der Aufforderung nicht nach. In der Folge legten die Polizisten dem 35-Jährigen Handfesseln an, um ihn aus dem Flugzeug zu bringen. Hiergegen wehrte sich der Mann heftig und schubste im Gerangel eine Polizistin gegen die Bordwand des Flugzeugs. Die Beamtin wurde durch den Stoß glücklicherweise nicht verletzt. Blutentnahme und Ausnüchterungszelle Die Polizei brachte den renitenten Fluggast schließlich zur Dienststelle auf dem Flughafengelände. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt, um den genauen Grad seiner Alkoholisierung festzustellen. Anschließend verbrachte der 35-Jährige die Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Statt den Urlaub auf Mallorca anzutreten, fand sich der Mann somit in der Obhut der Polizei wieder. Der Flug

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Uganda Airlines nimmt Nonstop-Verbindung zwischen Entebbe und London-Gatwick auf

Seit dem 18. Mai 2025 bietet Uganda Airlines eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Entebbe (EBB) in Uganda und dem Flughafen London-Gatwick (LGW) in Großbritannien an. Diese neue Route stellt die erste direkte Flugverbindung zwischen den beiden Ländern seit einem Jahrzehnt dar, nachdem British Airways ihre Flüge zwischen London-Heathrow (LHR) und Entebbe eingestellt hatte. Gatwick statt Heathrow aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen Wie bereits im März 2025 berichtet wurde, war London-Heathrow zunächst die bevorzugte Wahl von Uganda Airlines für ihr britisches Drehkreuz. Die begrenzte Verfügbarkeit von Start- und Landezeitnischen (Slots) sowie wirtschaftliche Überlegungen führten jedoch dazu, daß sich die Fluggesellschaft für Gatwick als ihren britischen Zielflughafen entschied. Uganda Airlines wird für diese neue Verbindung einen Airbus A330-800neo einsetzen. Dieser Flugzeugtyp ist relativ selten, da bisher nur acht Exemplare gebaut wurden, einschließlich eines Testflugzeugs von Airbus. Aktuell wird die A330-800neo weltweit nur von zwei weiteren Fluggesellschaften betrieben: Air Greenland und Kuwait Airways. Die ugandische Fluggesellschaft konfiguriert ihre A330-800neo in einer Drei-Klassen-Anordnung mit insgesamt 258 Sitzen (20 in der Business Class, 28 in der Premium Economy und 210 in der Economy Class). London als neue internationale Hauptdestination Mit der Einführung dieser Route wird London zur wichtigsten internationalen Destination im Streckennetz von Uganda Airlines. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Fluggesellschaft einen strategischen Plan umsetzen will, der eine deutliche Vergrößerung ihrer Flotte und eine Verdopplung ihres Streckennetzes innerhalb des nächsten Jahrzehnts vorsieht. Es wird spekuliert, daß Uganda Airlines die Anschaffung von Airbus A320- und A321neo-Flugzeugen erwägt, um die Kapazitätslücke zwischen ihren beiden A330-800neo und den

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Vereinigung Cockpit stoppt vorerst Pläne zur Absenkung globaler Pilotenausbildungsstandards

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat gemeinsam mit internationalen Partnern einen bedeutenden Erfolg im Bereich der Flugsicherheit erzielt. Im Rahmen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) konnte ein Vorstoß zur Absenkung der weltweiten Ausbildungsstandards für Berufspilotinnen und -piloten vorläufig gestoppt werden. In den vergangenen Monaten hatte sich innerhalb der ICAO-Arbeitsgruppe „Pilot Training and Licensing Panel“ (PTLP) eine Initiative formiert, die darauf abzielte, die bestehenden Ausbildungsanforderungen zu lockern. Ein zentraler Punkt dieser Bestrebungen war die verstärkte Anrechnung von Simulatorstunden auf die geforderte Anzahl realer Flugstunden im Flugzeug. Befürworter aus der Industrie argumentierten, daß moderne, datengestützte Trainingskonzepte, bekannt als Competency-Based Training and Assessment (CBTA), ein ausreichendes Maß an Sicherheit gewährleisten würden, auch bei einer Reduzierung der realen Flugzeit. Die Vereinigung Cockpit und ihr internationaler Dachverband IFALPA (International Federation of Air Line Pilots’ Associations) lehnten diese Pläne jedoch entschieden ab. Die VC argumentierte in mehreren Sitzungen der ICAO-Gremien, daß die tatsächliche Flugerfahrung durch keine Technologie vollständig ersetzt werden könne, insbesondere in komplexen oder unvorhersehbaren Situationen. Die Pilotenvereinigung warnte eindrücklich vor einer möglichen Fragmentierung der globalen Ausbildungsqualität und den damit verbundenen langfristigen Risiken für die Sicherheit des Luftverkehrs. Etappensieg für die Pilotenausbildung Anja Granvogl, Vorständin für Flight Safety bei der VC, bezeichnete den erreichten Erfolg als „Meilenstein für die Integrität der Pilotenausbildung weltweit“. Sie betonte, daß die Wirksamkeit fundierter Argumente, internationaler Zusammenarbeit und fachlicher Präsenz in den Gremien demonstriert worden sei, auch gegenüber wirtschaftlich starken Interessen. Für die VC stehe fest, daß Sicherheit nicht verhandelbar sei. Die VC investiert seit Jahren erhebliche Ressourcen in die Weiterentwicklung und

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