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Deutsche Aircraft stellt D328eco vor: Ambitionierter Neustart in der Regionalflugzeugproduktion

Am Standort Oberpfaffenhofen präsentierte Deutsche Aircraft das erste Testflugzeug der D328eco (TAC 1). Die Veranstaltung zog Vertreter aus Politik und Wirtschaft an, darunter der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), Marie-Christine von Hahn. Die D328eco basiert auf der bekannten Dornier 328 und soll in der Klasse der Regionalflugzeuge durch verbesserte Wirtschaftlichkeit und Leistung überzeugen. Die Präsentation markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur möglichen Wiederbelebung der Entwicklung und Produktion von Passagierflugzeugen in Deutschland. Politische Unterstützung und industrielle Erwartungen Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder würdigte das Projekt als bedeutenden Meilenstein für den Luftfahrtstandort Bayern und sicherte die fortgesetzte Unterstützung des Landes zu. Er betonte die lange Tradition Bayerns in der Luftfahrtindustrie und die Investitionen in Forschung und Entwicklung. Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hob die Bedeutung der bayerischen Luft- und Raumfahrtbranche hervor. Marie-Christine von Hahn vom BDLI unterstrich die potentielle Signalwirkung der D328eco für die gesamte deutsche Luftfahrtindustrie. D328eco: Evolution oder Revolution der Regionalflugzeugklasse? Deutsche Aircraft betont, daß die D328eco auf der bewährten Basis der Dornier 328 aufbaut und durch moderne Technologien in puncto Wirtschaftlichkeit, Emissionen und Kundenerlebnis verbessert wurde. Das Unternehmen hebt die angestrebte höhere Treibstoffeffizienz (40 bis 50 Prozent sparsamer als vergleichbare aktuelle Regionaljets), die optimierte Betriebsleistung auch auf kürzeren und anspruchsvolleren Landebahnen sowie die Integration moderner Avionik und Fertigungsverfahren hervor. Es bleibt jedoch abzuwarten, inwieweit die D328eco tatsächlich neue Maßstäbe in der hart umkämpften Klasse der Regionalflugzeuge setzen kann. Der Markt wird von etablierten Herstellern und deren

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TAP Air Portugal Airbus A330 landet in Lissabon mit nur einem Triebwerk und hydraulischem Ausfall

Ein Airbus A330 der TAP Air Portugal, der von Newark nach Lissabon flog, mußte letzte Woche mit nur einem funktionierenden Triebwerk landen, nachdem während des Fluges ein Triebwerksausfall aufgetreten war. Erschwerend kam hinzu, daß der Großraum-Zweidecker, der den Drehkreuz in New Jersey mit fast zweistündiger Verspätung verlassen hatte, beim Sinkflug auf die portugiesische Hauptstadt auch noch einen hydraulischen Ausfall erlitt. Daraufhin setzte die Besatzung eine „PAN PAN“-Meldung ab. Glücklicherweise konnte das betroffene zweistrahlige Flugzeug sicher in Lissabon landen, wobei keine Verletzungen von Passagieren oder Besatzungsmitgliedern des Transatlantikfluges aus den Vereinigten Staaten gemeldet wurden. Das Flugzeug schien jedoch außer Betrieb genommen worden zu sein, da es in den drei Tagen seit dem Vorfall nicht mehr geflogen ist. Untersuchen wir genauer, was an Bord geschah. Verspätete Ankunft in Lissabon nach ereignisreichem Flug TAP Air Portugal Flug TP204 ist ein regulärer transatlantischer Nachtflug vom Newark Liberty International Airport (EWR) im US-Bundesstaat New Jersey. Sein Ziel ist der Flughafen Humberto Delgado (LIS), der die portugiesische Hauptstadt Lissabon bedient und als Hauptdrehkreuz von TAP Air Portugal fungiert. Laut Flightradar24 wird die Strecke täglich bedient, was ihre Bedeutung unterstreicht. Die portugiesische Fluggesellschaft und Star Alliance-Mitglied setzt auf dieser Strecke bevorzugt moderne Airbus-Jets ein, entweder in Form des schmalrumpfigen A321LR (aus der A320neo-Familie) oder des breitrumpfigen A330-900 (aus der A330neo-Familie). An bestimmten Tagen kommen jedoch ältere Airbus A330-200 Zweistrahler aus der älteren A330ceo-Familie zum Einsatz, so wie am 22. Mai. Tatsächlich war für letzten Donnerstag ein A330-200 mit der Registrierung CS-TOO für diesen Flug vorgesehen. Nach einer

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Ende der Freigepäck-Ära: Southwest Airlines führt Gebühren für Aufgabegepäck ein

Die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines hat ihre langjährige Praxis beendet, wonach Passagiere zwei Gepäckstücke kostenlos aufgeben konnten. Wie das Unternehmen nach vorheriger Ankündigung nun umsetzte, werden seit Dienstag Gebühren für aufgegebenes Gepäck erhoben. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Änderung in der Geschäftsstrategie von Southwest, die bisher mit ihrer großzügigen Gepäckregelung warb. Demnach kostet das erste aufgegebene Gepäckstück nun 35 Dollar (etwa 31 Euro), für das zweite Gepäckstück fallen 45 Dollar an. Von diesen Gebühren ausgenommen sind bestimmte Vielfliegerkunden mit den Status „A-List Preferred“ und Passagiere, die den höchsten Premium-Tarif gebucht haben; sie dürfen weiterhin zwei Gepäckstücke kostenfrei aufgeben. Kunden mit dem „A-List“-Status können ein Gepäckstück kostenlos einchecken, ebenso Inhaber von Co-Branding-Kreditkarten. Finanzielle Gründe und Kurswechsel der Airline Southwest Airlines hatte bereits im März angekündigt, die sogenannte „Bags Fly Free“-Regelung zu beenden, um ihre Einnahmen zu steigern. Dieser Schritt erfolgt in einer Zeit, in der die Fluggesellschaft unter Druck steht, ihre finanzielle Leistung zu verbessern und sich an die Gepäckgebühren anderer großer US-Fluggesellschaften anzupassen. Analysten sehen darin eine Reaktion auf den Druck von Investoren, die eine Steigerung der Rentabilität fordern. Gleichzeitig zog Southwest ihre Finanzprognose für das laufende Jahr zurück, was das „Wall Street Journal“ zuerst berichtete. Als Grund nannte die Airline die Unsicherheiten durch den amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt und dessen Auswirkungen auf die Nachfrage. Die Einführung von Gepäckgebühren und die Zurücknahme der Finanzprognose deuten auf eine Phase der strategischen Neuausrichtung bei Southwest Airlines hin. Es bleibt abzuwarten, wie die Kunden auf diese Veränderungen reagieren und ob andere Billigfluggesellschaften ähnliche Schritte in

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Zwischenfall auf ANA-Flug: Passagier wollte Tür während des Fluges öffnen

Eine Boeing 787-9 der All Nippon Airways (ANA), der am 24. Mai 2025 als Flug 114 von Tokio nach Houston unterwegs war, mußte außerplanmäßig in Seattle-Tacoma International Airport landen, nachdem ein Passagier versucht hatte, während des Fluges eine Ausgangstür zu öffnen. Das Flugzeug landete sicher, wo die Strafverfolgungsbehörden den Passagier in Empfang nahmen. Der betroffene Passagier wurde von Mitreisenden und der Besatzung an Bord zurückgehalten. Die Behörden bestätigten später, daß sich der Mann in einer medizinischen Notlage befand und nach der Ankunft in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Vorfall führte zu einer mehrstündigen Verspätung des Fluges. Passagier mit medizinischer Krise – Zweiter Passagier auffällig Der Vorfall ereignete sich auf ANA Flug 114, der mit einer Boeing 787-9 (Kennzeichen JA934A) durchgeführt wurde, einem täglichen Linienflug vom internationalen Flughafen Tokio-Haneda zum Interkontinentalflughafen Houston. Der Flug befand sich etwa neun Stunden auf seinem zwölfstündigen Flug, als die Besatzung die Umleitung einleitete. Laut Daten von Flightradar24 landete das Flugzeug um 04:31 Uhr in Seattle und blieb bis 06:52 Uhr am Boden. Die Maschine erreichte Houston schließlich um 12:42 Uhr, fast vier Stunden später als geplant. Die Polizei von Seattle teilte den Medien mit, daß der Mann, der versucht hatte, die Ausgangstür während des Fluges zu öffnen, „eine medizinische Krise hatte“ und später ins Krankenhaus gebracht wurde. Es ist unklar, ob er mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen muß. Zusätzlich wurde, wie die BBC berichtete, ein weiterer Passagier wegen „unruly behavior“ (auffälligem Verhalten) aus dem Flugzeug entfernt. Während des unplanmäßigen Stopps wurde der zweite Passagier aufgeregt und

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Flix greift mit Milliardeninvestition in neue Züge die Deutsche Bahn an

Das deutsche Mobilitätsunternehmen Flix, bekannt für seine Fernbusse und die Marke Flixtrain, plant mit dem Kauf von bis zu 65 neuen Hochgeschwindigkeitszügen eine deutliche Ausweitung seines Angebots im Schienenverkehr und will damit das Kerngeschäft der Deutschen Bahn herausfordern. „Wir wollen damit nicht nur beim Zug selbst und unserem digitalen Produkt, sondern auch beim Netz ein Angebot machen, das den Wettbewerb mit den Staatsbahnen keinesfalls scheuen muss“, erklärte Flix-Chef André Schwämmlein gegenüber dem „Handelsblatt“. Das Unternehmen investiert dafür insgesamt 2,4 Milliarden Euro in Züge des spanischen Herstellers Talgo, wobei die Lokomotiven von Siemens geliefert werden sollen. 30 Züge sind bereits fest bestellt, eine Option für 35 weitere besteht. Ein besonderer Fokus von Flix liegt auf dem grenzüberschreitenden Verkehr. „Wir wollen mit dem gleichen Zug ganz bewusst mehrere Länder bedienen können“, so Schwämmlein. Hierfür nehmen Flix und Talgo entsprechende Anpassungen an den Zügen vor, um einen Einsatz in „zahlreichen europäischen Ländern“ zu ermöglichen. Laut Informationen des „Handelsblatts“ erzielt die Bussparte von Flix auf diesen internationalen Strecken die höchsten Gewinne, was die strategische Bedeutung des grenzüberschreitenden Zugverkehrs für das Unternehmen unterstreicht. Finanzierung aus Eigenkapital und Krediten – Deutsche Bahn wartet ebenfalls auf Talgo Flix finanziert den Kauf der Züge aus einer Mischung aus Eigenkapital und Krediten. „Die Finanzierung ist eine Mischung aus Equity, also Eigenkapital, und Krediten. Wir kaufen die Züge ganz regulär. Das ist möglich, wenn man eine Bilanz hat, die stark genug ist“, sagte Schwämmlein. Bisher agierte Flix im Zugverkehr primär als Technologieplattform, während Partner die Züge besaßen und betrieben. Die

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Deutsche Flughäfen verlieren im globalen Luftfrachtboom an Boden

Deutschlands Flughäfen verpassen nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) zunehmend die Chancen des globalen Booms in der Luftfracht. Hauptgeschäftsführer Joachim Lang und Fraport-Vorstand Pierre Dominique Prümm bemängeln mangelnde Flexibilität, zu hohe Kosten und eine schleppende Digitalisierung bei den zuständigen Behörden als wesentliche Gründe für diese Entwicklung. Während die weltweite Steigerungsrate im Luftfrachtbereich bei etwa 11,3 Prozent lag, verzeichnete Deutschland im vergangenen Jahr lediglich ein Wachstum von 1,8 Prozent im Ladevolumen. Prognosen deuten darauf hin, daß die Luftfracht in Deutschland in den kommenden Jahren weiter zurückfallen könnte. Ein zentraler Kritikpunkt von Joachim Lang betrifft die unzureichende Vorbereitung des Zolls auf die stetig wachsende Anzahl kleiner E-Commerce-Sendungen, insbesondere aus China. Er äußerte die Erwartung, daß andere Versandhändler die Logistikmethoden chinesischer Unternehmen wie Temu und Shein nachahmen würden, und betonte die Notwendigkeit einer schnellen Digitalisierung der Behörden, in der andere Länder seiner Einschätzung nach schneller voranschreiten. Ökonomische Faktoren und Verlagerung von Frachtströmen entscheidend Pierre Dominique Prümm hob hervor, daß im Frachtgeschäft die ökonomischen Kriterien Zeit und Geld eine noch größere Rolle spielten als im Passagierverkehr. Bereits geringfügige Änderungen könnten erhebliche Verschiebungen bei den Warenströmen bewirken. In den vergangenen Jahren hätten deutsche Flughäfen bereits massiv Geschäft an westeuropäische Konkurrenten wie Luxemburg, Brüssel und Lüttich verloren. Zudem werde deutsche Luftfracht zunehmend über Drehkreuze im Mittleren Osten abgewickelt. Im vergangenen Jahr verlor Frankfurt sogar seine Position als größter europäischer Umschlagplatz für Luftfracht an Istanbul. Dieser Verlust der Spitzenposition unterstreicht die Dringlichkeit der von BDL und Fraport geäußerten Kritik. Forderungen des BDL zur Stärkung des

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Boeing entgeht Strafverfolgung im 737-Max-Fall durch Vergleich mit US-Justizministerium

Das US-Justizministerium (DOJ) gab am 23. Mai 2025 bekannt, eine Einigung mit dem Flugzeugbauer Boeing erzielt zu haben, wodurch das Unternehmen einer strafrechtlichen Verfolgung im Zusammenhang mit den zwei tödlichen Abstürzen seiner 737 Max-Flugzeuge in den Jahren 2018 und 2019 entgeht. Im Rahmen dieser sogenannten Non-Prosecution Agreement (NPA) räumte Boeing ein, sich verschworen zu haben, um die rechtmäßige Tätigkeit der Aircraft Evaluation Group der Federal Aviation Administration (FAA) zu behindern und zu beeinträchtigen. Die Vereinbarung verpflichtet Boeing zur Zahlung oder Investition von über 1,1 Milliarden US-Dollar. Dies beinhaltet eine kriminelle Geldstrafe von 487,2 Millionen US-Dollar, der gesetzlichen Höchststrafe, die teilweise durch eine bereits gezahlte Strafe von 243,6 Millionen US-Dollar aus einer 2021 getroffenen Deferred Prosecution Agreement (DPA) aufgewogen wird. Zusätzlich wird Boeing 444,5 Millionen US-Dollar in einen Fonds für die Hinterbliebenen der Absturzopfer einzahlen, ergänzend zu den bereits im Rahmen der früheren Vereinbarung zugesagten 500 Millionen US-Dollar. Weitere 455 Millionen US-Dollar sollen in die Verbesserung der Compliance-, Sicherheits- und Qualitätsprogramme von Boeing investiert werden. Gemischte Reaktionen von Familien der Opfer und deren Rechtsvertretern Die Familien der Opfer und deren Rechtsvertreter äußerten gemischte Reaktionen auf diesen Vergleich. Laut Aussagen des DOJ signalisierten die Angehörigen und Anwälte von über 110 Opfern entweder Unterstützung oder keinen Einwand gegen die Vermeidung eines Gerichtsverfahrens. Mehrere andere Familien lehnten die Einigung jedoch entschieden ab und brachten ihre Empörung und Enttäuschung darüber zum Ausdruck, daß Boeing der direkten Verantwortung entgeht. Catherine Berthet, die ihre Tochter beim zweiten Absturz in Äthiopien im Jahr 2019 verlor, zeigte sich „absolut

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US-Justizministerium beendet Untersuchung von Bombardier-Verkäufen an Garuda Indonesia ohne Anklage

Das Justizministerium der Vereinigten Staaten (DOJ) hat stillschweigend eine Untersuchung gegen Bombardier Aerospace eingestellt. Diese Untersuchung betraf den Verkauf von CRJ1000ER-Flugzeugen an Garuda Indonesia (GA) im früheren Jahrzehnt. In einer am 1. Mai 2025 eingereichten Meldung an der Börse von Toronto gab der Flugzeughersteller bekannt, am 1. April eine Mitteilung des DOJ erhalten zu haben, daß die Untersuchung in dieser Angelegenheit sowie ein separates Geschäft mit Eisenbahnausrüstung in Aserbaidschan abgeschlossen worden sei. Die Garuda-Untersuchung lief seit Anfang 2020. Zwischen 2012 und 2015 erwarb Garuda Indonesia achtzehn CRJ-Flugzeuge im Rahmen eines korrupten Beschaffungsprozesses, der letztendlich dazu führte, daß ein ehemaliger CEO von Garuda und andere vor indonesischen Gerichten angeklagt und verurteilt wurden. Das Fehlverhalten reichte über die Bombardier-Bestellung hinaus und betraf auch Airbus und Rolls-Royce. Keine Anklage gegen Bombardier oder Mitarbeiter Die Börsenmeldung von Bombardier hielt fest: „Gegen das Unternehmen oder seine Direktoren, leitenden Angestellten oder Mitarbeiter wurden keine Anklagen erhoben.“ Bombardier hatte auch eine interne Untersuchung eingeleitet, die offenbar noch andauert. Das Unternehmen reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. In den letzten Monaten haben verschiedene US-Regierungsbehörden mehrere Untersuchungen eingestellt, darunter eine Klage wegen chronischer Verspätungen gegen Southwest Airlines, die vom ehemaligen Verkehrsminister Pete Buttigieg angestoßen worden war. Eine DOJ-Klage gegen Boeing im Zusammenhang mit den Abstürzen der B737 MAX in den Jahren 2018-19 wird voraussichtlich in den kommenden Wochen außergerichtlich beigelegt. Korruption bei Garuda Indonesia führte zu Verurteilungen in Indonesien Die Korruptionsaffäre bei Garuda Indonesia hatte weitreichende Folgen in Indonesien. Mehrere hochrangige Manager, darunter der damalige CEO Emirsyah Satar,

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Boeing überarbeitet Schubstreben der 777X zur Behebung von Materialermüdung

Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat einem Bericht von Aviation Week zufolge die Schubstreben für sein lang erwartetes Großraumflugzeug Boeing 777X überarbeitet. Es wird erwartet, daß diese modifizierten Komponenten im Laufe dieses Sommers in die Testflugzeuge eingebaut werden. Die Neugestaltung der Schubstreben ist eine Reaktion auf ein Problem mit Materialermüdung in den tragenden Bauteilen, welches zuvor eine viermonatige Verzögerung der Zertifizierungstests verursacht hatte. Probleme mit den Schubstreben führten zur Testflotten-Erdung Im August 2024 mußte Boeing seine 777X-Testflotte vorübergehend am Boden lassen, nachdem an einem der Testflugzeuge gebrochene Schubstreben entdeckt worden waren. Weiterführende Inspektionen zeigten ähnliche Risse an denselben Bauteilen auch bei anderen Flugzeugen. Dieses Problem führte dazu, daß alle vier Testflugzeuge des 777X-Testprogramms außer Betrieb genommen wurden. Boeing hat das Problem nach eigenen Angaben behoben und die Zertifizierungsflüge Mitte Januar 2025 wieder aufgenommen. Laut dem Bericht von Aviation Week plant der Flugzeugbauer nun, die überarbeiteten Schubstreben im Rahmen umfassenderer Designverbesserungen für die 777X zu installieren. Die Zertifizierung der Boeing 777X war ursprünglich für 2020 geplant. Das Flugzeug soll die nächste Generation des populären 777-Großraumflugzeugs darstellen und Verbesserungen in Bezug auf Effizienz, Reichweite und Passagierkomfort bieten. Zertifizierung verzögert sich weiter – Erste Auslieferungen frühestens 2026 Die Zertifizierung der Boeing 777X sah sich jedoch bereits mit mehreren Verzögerungen aufgrund verschiedener technischer Herausforderungen während der Tests konfrontiert. Einer der größeren Rückschläge ereignete sich im Jahr 2020, als ein unerwartetes Nickmoment auftrat, das die Flugzeugnase ohne Piloteneingriff ansteigen ließ und jahrelange Verzögerungen zur Folge hatte. Weitere Probleme traten Mitte August 2024 mit dem Bruch der

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„Leaf“ – Hi Fly zieht zweite Malta-Tochter hoch

Die portugiesische Wet-Lease-Spezialistin Hi Fly baut ihre Geschäftstätigkeit mit der Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Malta weiter aus. Unter dem Namen „Leaf“ – kurz für Lease & Fly – hat die neue maltesische Fluggesellschaft von Hi Fly bereits ihr eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erhalten, wie das Portal Mavio News berichtet. Das erste und bislang einzige Flugzeug der neuen Gesellschaft ist ein Airbus A340-300 mit der Registrierung 9H-SUN. Interessanterweise betreibt Hi Fly mit Hi Fly Malta bereits eine weitere Tochtergesellschaft auf der Mittelmeerinsel. Strategische Expansion im Wet-Lease-Markt Die Gründung von Leaf unterstreicht die strategische Ausrichtung von Hi Fly, ihre Präsenz im globalen Wet-Lease-Markt weiter zu stärken. Malta hat sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Standort für Fluggesellschaften entwickelt, nicht zuletzt aufgrund seiner steuerlichen Rahmenbedingungen und der effizienten Zulassungsverfahren für Flugbetriebe. Die Wahl Maltas als Standort für die neue Tochtergesellschaft liegt somit nahe, da Hi Fly Malta bereits seit längerem erfolgreich von dort aus operiert. Der Airbus A340-300 (Kennzeichen 9H-SUN), das erste Flugzeug von Leaf, ist ein Langstreckenflugzeug, das typischerweise für die Vermietung an andere Fluggesellschaften eingesetzt wird, die kurzfristig Kapazitäten benötigen oder neue Strecken ohne eigene Flugzeuge bedienen möchten. Dieses Flugzeugmodell ist bekannt für seine Reichweite und seine vier Triebwerke, was es für bestimmte Langstreckendienste prädestiniert. Hi Fly selbst verfügt über eine beachtliche Flotte von Großraumflugzeugen, darunter Airbus A330 und A340, die weltweit im Wet-Lease für verschiedene Kunden im Einsatz sind. Wettbewerbsvorteile durch maltesische AOCs Die Erlangung eines zusätzlichen eigenen maltesischen AOCs für Leaf bietet Hi Fly zusätzliche Flexibilität und

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