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Corendon Airlines baut Winterflugplan aus – Sharm El Sheik als neue Destination

Der türkisch-maltesisch-niederländische Ferienflieger Corendon Airlines erweitert sein Angebot ab Deutschland für den kommenden Winter und nimmt Sharm El Sheik in Ägypten neu in den Flugplan auf. Von Düsseldorf, Hannover und Nürnberg aus wird die Airline jeweils zweimal wöchentlich den Badeort auf der Sinai-Halbinsel anfliegen. Diese Erweiterung folgt auf eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Gründer Yildiray Karaer, der Mineralogie studierte, erkannte früh das Potential des Tourismus in der Türkei. Gemeinsam mit seinem Partner Atilay Uslu gründete er die Corendon-Gruppe, zu der heute neben Hotels und einem Reiseveranstalter auch drei Fluggesellschaften in der Türkei, den Niederlanden und Malta gehören. Anlässlich eines Jubiläums in Antalya zeigte sich Karaer zuversichtlich hinsichtlich der Zukunft des Unternehmens, das nach einer Krise im Jahr 2022 wieder stabilisiert wurde. Der Name „Corendon“ hat seinen Ursprung im Mineral Korund, dem zweithärtesten Mineral nach Diamant. Dies erklärt auch die Unternehmensfarbe Rot. Gründer Karaer sieht darin eine passende Symbolik für sein Unternehmen. Strategische Anpassung im deutschen Markt Corendon Airlines hat eine strategische Anpassung ihres Angebots in Deutschland vorgenommen. Während sich die Fluggesellschaft aus Bremen und Kassel zurückzog und das Programm in Paderborn und Frankfurt reduzierte, liegt der Fokus nun auf anderen Standorten. Dennoch bedient Corendon mit ihrer maltesischen Schwester im Sommer mehr deutsche Flughäfen als jede andere Fluglinie. Besonders stark ist die Präsenz in Düsseldorf, Hannover, Köln/Bonn und Nürnberg, wo die Airline eigene Basen betreibt. Die Fluggesellschaft zeigt sich zufrieden mit der laufenden Sommersaison, beobachtet aber eine veränderte Nachfrage. Das Wachstum bei Reisen in die Türkei ist nicht mehr so stark

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Zusatzeinnahmen: American Airlines setzt auf verbesserte Kundenerfahrung

American Airlines, eine der größten Fluggesellschaften weltweit, richtet ihren Fokus verstärkt auf die Verbesserung des Kundenerlebnisses. Heather Garboden, Chief Customer Officer des Unternehmens, erläuterte in einem Gespräch mit dem „Tell Me Why“-Podcast, welche Neuerungen Passagiere in naher Zukunft erwarten können. Demnach reagiere die Fluggesellschaft auf veränderte Kundenbedürfnisse, insbesondere der jüngeren Generationen. Garboden betonte, daß American Airlines traditionell einen zuverlässigen Flugbetrieb in den Vordergrund gestellt habe, also den Transport von Passagieren und deren Gepäck von A nach B. In den letzten Jahren hätten sich jedoch die Erwartungen der Kunden gewandelt. Insbesondere die Nachfrage nach Premium-Kabinen wie Main Cabin Extra, Premium Economy, Business oder Flagship First sei gestiegen. Laut Garboden sind mittlerweile über 55 Prozent der Kunden von American Airlines Millennials oder jünger, was die Fluggesellschaft dazu veranlaßt habe, den Fokus nun auf die umfassende Kundenerfahrung zu legen, anstatt sich primär auf den reinen Transport zu konzentrieren. „Mehr als 55 Prozent unserer Kunden sind Millennials oder jünger. Jüngere Generationen legen mehr Wert auf Erlebnisse und sind bereit, dafür zu bezahlen“, so Garboden. Neugestaltung des Kundenerlebnisses in mehreren Bereichen American Airlines hat bereits mit der Umgestaltung des Kundenerlebnisses begonnen, und das gesamte Team von 130.000 Mitarbeitern sei über die neue Ausrichtung informiert. Die Fluggesellschaft habe sich mit führenden Unternehmen aus verschiedenen Branchen getroffen, die für ihren erstklassigen Kundenservice bekannt sind, um Einblicke und Anregungen für die eigene Transformation zu gewinnen. Ein Teil dieser Bemühungen ist die kürzlich eröffnete Flagship Lounge und der erneuerte Admirals Club am Philadelphia International Airport (PHL), die unter anderem

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Börsengang  von Air Baltic verzögert sich möglicherweise bis 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic könnte ihren lang erwarteten Börsengang bis ins Jahr 2026 verschieben, da die Wahrscheinlichkeit einer Börsennotierung im Jahr 2025 laut dem aktuellen Quartalsbericht des Unternehmens „erheblich gesunken“ ist. Die Airline plant, ihr Budget sorgfältig zu verwalten, um die Liquidität bis zum voraussichtlichen Börsengang im Jahr 2026 zu sichern. Im Bericht schloss die Fluggesellschaft die Möglichkeit nicht aus, zusätzliche Mittel von der lettischen Regierung, dem derzeitigen Mehrheitsaktionär, zu beantragen, sollte sich das wirtschaftliche Klima verschlechtern. „Sollten sich die Marktbedingungen im Vergleich zum ersten Quartal nicht verbessern, oder sollten die Treibstoffpreise deutlich steigen oder sich die Triebwerksengpässe verschärfen, könnten sich die finanzielle Leistungsfähigkeit und die Liquidität der Fluggesellschaft verschlechtern“, warnte Air Baltic. Die lettische Ministerpräsidentin Evika Siliņa hatte eine staatliche Intervention aufgrund der Vorschriften der Europäischen Kommission zu staatlichen Beihilfen ausgeschlossen. Sie wandte sich bezüglich potenzieller Investitionen an die Regierungen Litauens und Estlands, jedoch mit begrenztem Erfolg. Ein Viertel der Flotte am Boden Im ersten Quartal 2025 standen durchschnittlich dreizehn Flugzeuge des Typs Airbus A220-300 von Air Baltic aufgrund von Problemen mit den Pratt & Whitney PW1000-Triebwerken am Boden. Diese Zahl war im Jahresvergleich um zehn gestiegen und entsprach dem Niveau des vierten Quartals 2024. Das Unternehmen geht davon aus, daß die Triebwerksprobleme im Jahr 2025 und 2026 anhalten werden. Um das Problem der stillgelegten Flugzeuge zu mindern, schloss Air Baltic ein Wet-Lease-Abkommen mit Carpatair über zwei Airbus A319-100 und einen Airbus A320-200 ab. In einem Interview erklärte der Interims-Vorstandsvorsitzende und Chief Operating Officer von Air Baltic, Pauls

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US-Senatoren fordern Strafverfolgung von Boeing im Fall der 737 Max-Abstürze

Zwei US-Senatoren haben das US-Justizministerium (DOJ) eindringlich aufgefordert, Boeing in einem Strafverfahren wegen Betrugs im Zusammenhang mit den beiden tödlichen Abstürzen von Flugzeugen des Typs 737 Max in den Jahren 2018 und 2019 strafrechtlich zu verfolgen und eine vorläufige Vereinbarung abzulehnen, die es dem Konzern ermöglichen würde, sich einem Schuldbekenntnis zu entziehen. Auch ein Anwalt, der die Familien der Opfer vertritt, riet dem Justizministerium, Boeing nicht einer strafrechtlichen Verfolgung entkommen zu lassen. In einem Schreiben, das der Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte, bezeichnete der Anwalt Paul Cassell es gegenüber dem DOJ als Justizirrtum, Boeing einen Prozeß oder ein Schuldbekenntnis zu ersparen. Er fügte hinzu, daß weitere Zugeständnisse an den Hersteller „völlig unangemessen“ wären. Das Schreiben zitierte auch Bezirksrichter Reed O’Connor, der diesen Fall als das tödlichste Unternehmensverbrechen in der Geschichte der USA bezeichnet hatte. Cassells Brief erfolgte etwa eine Woche, nachdem das DOJ den Familien der Opfer in einem Treffen eine vorläufige Vereinbarung ohne Strafverfolgung mit Boeing skizziert hatte. Eine endgültige Entscheidung, ob diese Vereinbarung abgeschlossen oder Boeing vor Gericht gebracht wird, steht jedoch noch aus. Cassell argumentierte gegenüber dem DOJ, daß der Vorschlag der Regierung es dem Flugzeugbauer faktisch ermöglichen würde, sein eigener Bewährungshelfer zu werden, indem er einen unabhängigen Aufseher umgehen und seinen eigenen Compliance-Berater einsetzen könnte. Kurz nach Cassells Schreiben forderten auch die US-Senatoren Elizabeth Warren und Richard Blumenthal das DOJ auf, den Flugzeugbauer für die tragischen Abstürze strafrechtlich zu verfolgen und den Deal abzulehnen. Sie erklärten, es wäre ein schwerwiegender Fehler, Boeing und seinen Führungskräften zu erlauben,

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Konkursmasse Alitalia bietet Flugzeugtriebwerke und Ersatzteillager zum Verkauf an

Die Konkursverwaltung der ehemaligen italienischen Fluggesellschaft Alitalia hat öffentliche Ausschreibungen für den Verkauf von Flugzeugtriebwerken und eines umfangreichen Lagers mit Komponenten, Materialien und Ersatzteilen veröffentlicht. Dies folgt auf frühere Verkaufsbemühungen im Zuge der Insolvenz der einstigen nationalen Fluglinie. In separaten Bekanntmachungen fordern die Insolvenzverwalter Angebote für den Erwerb von drei General Electric-Triebwerken – zwei des Typs CF34-8E5 und einem GE90-90B – ein. Interessenten können bis zum 27. Juni bindende Angebote einreichen, die bis zum 31. Dezember 2025 gültig sein müssen. Des Weiteren steht der gesamte Lagerbestand eines technischen Warenhauses am Flughafen Rom Fiumicino zum Verkauf. Dieses umfaßt Flugzeugkomponenten, Materialien (Verbrauchsmaterialien, Verschleißteile, Umlaufteile, Werkzeuge und Reparaturgegenstände) sowie Ersatzteile. Die Firma Atitech S.p.A., welche bereits im Jahr 2022 den Wartungszweig von Alitalia erwarb, besitzt ein Vorkaufsrecht zum letztendlich gebotenen Preis. Für dieses Lager müssen bindende Angebote bis zum 18. Juli eingegangen sein und ebenfalls bis zum 31. Dezember 2025 gültig sein. Fortsetzung der Veräußerung von Vermögenswerten nach Insolvenz Diese aktuellen Verkaufsbemühungen sind Teil der Abwicklung der Konkursmasse von Alitalia. Bereits im Jahr 2024 hatte es eine Ausschreibung für den Verkauf einer gebrauchten Boeing 777-200ER inklusive zweier GE90-94B-Triebwerke gegeben. Alitalia und ihre regionale Tochtergesellschaft Alitalia CityLiner waren im Mai 2017 aufgrund von Zahlungsunfähigkeit unter eine gerichtlich beaufsichtigte Sonderverwaltung gestellt worden. Die italienische Regierung setzte daraufhin Verwalter ein, um die Fluggesellschaft zu stabilisieren und nach einer Restrukturierung oder einem Käufer zu suchen. Anfänglich zeigten Unternehmen wie easyJet, Ryanair und Delta Air Lines Interesse. Gründung von ITA Airways als Nachfolgegesellschaft Nach gescheiterten Verhandlungen und den

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Norse Atlantic nimmt saisonale Verbindung Berlin – New York JFK wieder auf

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways haben die Wiederaufnahme der saisonalen Flugverbindung zwischen Berlin und dem John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York bekanntgegeben. Die norwegische Fluggesellschaft, die auf Langstrecken-Billigflüge spezialisiert ist, bedient diese Strecke nun wieder, nachdem der Betrieb über den Winter pausiert hatte. Norse Atlantic hatte die Verbindung Berlin-New York JFK erstmals im August 2022 aufgenommen und zunächst einen ganzjährigen Betrieb angestrebt. Im Jahr 2023 wechselte die Fluggesellschaft jedoch zu einem saisonalen Angebot, wobei die Flüge im Oktober 2023 eingestellt und im Mai 2024 wieder aufgenommen wurden. Nach einer erneuten Pause über mehrere Monate ist die Strecke nun seit dem 23. Mai wieder aktiv. Abendlicher Abflug für entspannte Reise Gemäß den Angaben des Flughafens Berlin Brandenburg startet Flug NO 601 von Berlin um 19:20 Uhr Ortszeit und erreicht New York JFK planmäßig um 22:00 Uhr Ortszeit. Der Flughafen hob in einer Mitteilung hervor, daß der späte Abflug eine entspannte Reise ermögliche, mit einer Ankunft in New York am Abend, so daß Passagiere ausgeruht in den nächsten Tag starten könnten. Norse Atlantic setzt auf dieser Strecke Flugzeuge des Typs Boeing 787-9 ein und bedient die Verbindung montags, mittwochs, freitags und sonntags. Daten von Flugverfolgungsseiten zeigten, daß Flug NO 602 bereits am 23. Mai von New York JFK nach Berlin geflogen ist. Die Maschine mit der Kennung LN-FND war verspätet um 01:02 Uhr in New York gestartet und landete um 14:15 Uhr in der deutschen Hauptstadt. Langjährige Verbindung mit Unterbrechungen Norse Atlantic bedient

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Aida Cruises gibt Sommerprogramm 2027 frei – Schwedische Ostseeziele neu im Angebot

Die Kreuzfahrtgesellschaft Aida Cruises hat die Routen für die Sommersaison 2027 zur Buchung freigeschaltet. Das Programm, das Reisen im Zeitraum von März bis Oktober 2027 umfasst, beinhaltet nach Angaben der Reederei über 470 Kreuzfahrten unterschiedlicher Dauer. Während das Gros des Angebots auf bewährten Routen basiert, gibt es mit Ystad und Lysekil zwei neue schwedische Anlaufhäfen im Nordeuropa-Programm. Bewährte Routen und neue Ostsee-Ziele im Fokus Das Sommerprogramm 2027 setzt weiterhin auf beliebte Klassiker wie Nordland-Kreuzfahrten ab/bis Hamburg, Mittelmeer-Reisen mit Start und Ende in Palma de Mallorca sowie Ostsee-Routen, die Häfen wie Riga (Lettland), Klaipeda (Litauen) und Danzig (Polen) anlaufen. Auch Ziele in Großbritannien, Grönland und am Nordkap bleiben fester Bestandteil des Aida-Angebots, ebenso wie Kreuzfahrten nach Istanbul und zu den griechischen Inseln. Eine Neuerung im Nordeuropa-Programm stellen die beiden schwedischen Städte Ystad und Lysekil dar. Ystad ist bekannt als Schauplatz der populären Wallander-Krimis, während Lysekil ein Badeort mit historischen Sehenswürdigkeiten ist. Diese beiden Destinationen erweitern das Spektrum der Ostsee-Kreuzfahrten von Aida um interessante kulturelle und landschaftliche Aspekte. Frühbucherrabatte für Aida Premium-Tarif Für Reisende, die ihren Urlaub frühzeitig planen, bietet Aida Cruises attraktive Konditionen. Bei Buchung zum „Aida Premium“-Tarif bis zum 31. Oktober 2026 winken Frühbucherrabatte von bis zu 300 Euro pro Person. Dieser Tarif beinhaltet in der Regel zusätzliche Leistungen wie die Wahl der Kabinennummer und inkludierte Getränkepakete. Mit der Freischaltung des Sommerprogramms 2027 unterstreicht Aida Cruises seine Position als einer der großen Anbieter von Kreuzfahrten im europäischen Raum. Die Kombination aus bewährten Routen und neuen Zielen soll dabei ein breites

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Konkurs von Air Belgium wirft Schlaglicht auf fehlenden Insolvenzschutz für Fluggesellschaften

Das endgültige Aus für die belgische Fluggesellschaft Air Belgium, die am 30. April 2025 offiziell Insolvenz anmeldete, hat in der europäischen Reisebranche Besorgnis über den unzureichenden Schutz bei Airline-Insolvenzen ausgelöst. Der Zusammenbruch der einst ambitionierten Fluglinie hinterläßt unbezahlte Rückerstattungsforderungen in Höhe von nahezu acht Millionen Euro, wobei über fünf Millionen Euro davon Reisebüros und Reiseveranstalter tragen müssen. Air Belgium, gegründet mit dem Ziel, Belgien an Langstreckenziele anzubinden, fand nie eine stabile Geschäftsgrundlage. Anfänglich auf Linienflüge nach Asien und in die Karibik ausgerichtet, wechselte die Fluggesellschaft häufig ihre Strategie – von Passagierflügen zu Chartergeschäften und schließlich zu Fracht- und ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance). Im September 2023 kündigte sie den vollständigen Rückzug aus dem Linienpassagierverkehr an, um sich auf Fracht und Leasing zu konzentrieren. Dieser Kurswechsel erwies sich als nicht ausreichend. Reisevermittler fordern besseren Schutz vor Airline-Pleiten Der Konkurs von Air Belgium ließ nicht nur Passagiere gestrandet zurück, sondern offenbarte auch erhebliche Schwächen im europäischen Reiseökosystem. Laut dem Europäischen Reisebüro- und Veranstalterverband (ECTAA) ist die Insolvenz ein weiterer schmerzlicher Hinweis auf das systemische Risiko, das von Reisevermittlern getragen wird. Diese kleinen und mittleren Unternehmen, die 98 Prozent des Sektors ausmachen, sind rechtlich verpflichtet, Kunden bei einer Airline-Pleite alternative Beförderungsmöglichkeiten anzubieten – oft ohne Aussicht auf Erstattung durch die insolvente Fluggesellschaft. Frank Oostdam, Präsident der ECTAA, bezeichnete die Situation als „inakzeptabel“ und betonte, daß Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet werden müßten, finanzielle Garantien für den Fall einer Insolvenz zu leisten. „Der Konkurs von Air Belgium ist ein weiterer deutlicher Beweis dafür, daß das

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Passagierin verklagt United Airlines nach Verletzung durch fallenden Koffer

In einem ungewöhnlichen Fall hat eine Passagierin die Fluggesellschaft United Airlines verklagt, obwohl es sich bei dem zugrundeliegenden Vorfall nicht um ein schwerwiegendes sicherheitsrelevantes Ereignis handelte. Eugenia Lyashenko, so der Name der Klägerin, erlitt im Juni 2023 auf einem Flug von Boston nach London Heathrow Verletzungen, als ein schwerer Rollkoffer aus einem geöffneten Gepäckfach fiel und sie traf. Sie wirft der Fluggesellschaft vor, daß die Kabinenbesatzung die Verantwortung dafür trage, den Koffer nicht ordnungsgemäß verstaut zu haben. Die Klage, die vor einem Bundesgericht in Massachusetts eingereicht wurde, wirft United Airlines vor, die Sicherheit der Passagierkabine nicht ausreichend gewährleistet zu haben, insbesondere im Hinblick auf die ordnungsgemäße Verladung und Sicherung von Gepäck in den Gepäckfächern über den Sitzen. Lyashenko argumentiert, daß die Flugbegleiter hätten einschreiten und sicherstellen müssen, daß der schwere Koffer sicher verstaut war, anstatt die Passagiere dies selbst handhaben zu lassen. Sie macht geltend, daß die Versäumnisse der Besatzung direkt zu schweren Verletzungen an ihrem Kopf, Nacken und Rücken geführt hätten. Berufung auf das Montrealer Übereinkommen Als rechtliche Grundlage für ihre Klage führt Lyashenko das Montrealer Übereinkommen an, einen Vertrag, der die Haftung internationaler Luftverkehrsgesellschaften für Verletzungen von Passagieren während des Fluges, des Einsteigens oder des Aussteigens regelt. Dieses Übereinkommen sieht vor, daß Fluggesellschaften automatisch für alle Schäden haften, es sei denn, sie können nachweisen, daß sie alle angemessenen Maßnahmen ergriffen haben, um eine solche Verletzung zu verhindern. In ihrer Klage fordert Lyashenko eine nicht näher bezifferte Schadensersatzsumme, die ihre medizinischen Kosten, Verdienstausfälle und zusätzliche immaterielle Schäden wie Schmerzen

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Air Europa nimmt als erste spanische Fluggesellschaft die Boeing 737 Max 8 in ihre Flotte auf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat als erster Betreiber in Spanien die Boeing 737 Max 8 in ihre Flotte aufgenommen. Das neue Flugzeug stieß am 21. Mai 2025 zur nunmehr 42 Maschinen umfassenden Flotte hinzu. Die Übernahme erfolgte im Rahmen eines bereits 2022 vereinbarten Leasingvertrages mit AerCap. Die Einführung der Boeing 737 Max 8 markiert für Air Europa den Beginn einer Modernisierung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte. Noch in diesem Jahr sollen drei weitere Maschinen dieses Typs folgen, im Jahr 2026 zwölf und bis Mitte 2027 weitere vier. Laut Informationen von ch-aviation erwartet Air Europa die Auslieferung von insgesamt 29 Flugzeugen des Typs Max 8. Erneuerung der Flotte und Senkung der Betriebskosten im Fokus Juan José Hidalgo, Präsident von Air Europa, betonte, daß die Aufnahme dieses Flugzeugtyps eine neue Ära für die Fluggesellschaft einläute. Neben der Fortsetzung der laufenden Flottenmodernisierung setze man auf modernste Technologie, um in Bezug auf Wirtschaftlichkeit weiterhin führend zu sein. Er fügte hinzu, daß dieses Modell auch zur Reduzierung der Betriebskosten, einschließlich der Wartungskosten, beitrage und somit die langfristigen Rentabilitätsziele des Unternehmens unterstütze. Air Europa plant, die Boeing 737 Max 8 zunächst auf kontinentalen Mittelstrecken sowie auf innerstaatlichen Kurzstrecken einzusetzen. Ein Sprecher der Fluggesellschaft wies darauf hin, daß dies den Flottenerneuerungsprozeß fortsetze, dessen Konsolidierung auf ausschließlich Boeing-Modelle bereits vor einigen Jahren abgeschlossen worden sei. Die derzeit aktive Flotte von Air Europa besteht aus 17 Boeing 737-800, neun 787-8 Dreamlinern und 16 787-9 Dreamlinern. AerCap und Boeing begrüßen die Auslieferung Aengus Kelly, CEO von AerCap, zeigte sich stolz,

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