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Wechsel an der Eurowings-Spitze: Max Kownatzki als Favorit für die Nachfolge von Jens Bischof gehandelt

Die Lufthansa Group steht vor einem bedeutenden Führungswechsel in ihrer wichtigen Tochtergesellschaft Eurowings. Konzernchef Carsten Spohr bestätigte am Donnerstag in Frankfurt, dass Jens Bischof, der Eurowings in den letzten Jahren erfolgreich zu einem zuverlässigen Gewinnbringer transformiert hat, Ende 2025 wie geplant mit Erreichen seines 60. Lebensjahres aus der Geschäftsführung ausscheiden wird. Die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren, wobei ein Name in Branchenkreisen als klarer Favorit gehandelt wird: Max Kownatzki, derzeitiger Vorstandsvorsitzender des Lufthansa-Joint-Ventures SunExpress. Sollte Kownatzki an die Spitze von Eurowings wechseln, wäre dies eine bemerkenswerte personelle Rochade innerhalb des Lufthansa-Konzerns und würde Bischof ein weiteres Mal auf einem Chefposten nachfolgen. Bischof selbst hatte bereits im Jahr 2020 das Ruder bei SunExpress an Kownatzki übergeben, als er den CEO-Posten bei Eurowings antrat. Die potenzielle Besetzung durch Kownatzki würde die Strategie des Konzerns fortsetzen, Führungskräfte mit tiefgehender Erfahrung im Low-Cost- und Touristiksegment auf Schlüsselpositionen zu setzen. Bischofs Erbe: Transformation zur Value-Airline Jens Bischof trat den Posten des Eurowings-Chefs im März 2020 an, kurz vor der globalen Luftfahrtkrise. Seine Amtszeit war von einer radikalen Neuausrichtung geprägt. Bischof forcierte die Transformation von Eurowings, die in den Jahren zuvor mit Komplexität und roten Zahlen zu kämpfen hatte, hin zu einer fokussierten und profitablen Value-Airline für europäische Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese strategische Neuausrichtung zahlte sich in den letzten beiden Geschäftsjahren aus. Eurowings, die größte deutsche Ferienfluggesellschaft, erzielte 2024 erneut ein positives Jahresergebnis. Das gesamte Point-to-Point-Geschäftsfeld der Lufthansa Group, bestehend aus Eurowings und der Beteiligung an SunExpress, schloss das Jahr 2024 mit einem bereinigten ebit von

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Airbus trotzt Engpässen: Hersteller hält an 820 Auslieferungen fest – Konzernumbau des Auftragsvolumens

Der europäische Luftfahrthersteller Airbus hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 insgesamt 507 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert und hält damit trotz eines von CEO Guillaume Faury als „komplex und dynamisch“ beschriebenen operativen Umfelds an seinem ehrgeizigen Ziel von rund 820 Auslieferungen für das Gesamtjahr fest. Die Bilanz des Konzerns für die ersten neun Monate bis zum 30. September 2025 zeigte eine solide finanzielle Leistung, gestützt durch wachsende Umsätze in allen drei Hauptdivisionen, obwohl das Auftragsvolumen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückging. Airbus erwirtschaftete in diesem Zeitraum einen Umsatz von 47,4 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) belief sich auf 4,1 Milliarden Euro, während das berichtete Ebit bei 3,4 Milliarden Euro lag. Die Erträge pro Aktie erreichten 3,34 Euro. Der freie Cashflow vor Kundenfinanzierung war jedoch mit -0,9 Milliarden Euro noch negativ, was die hohe Belastung durch die Vorfinanzierung des Produktionshochlaufs widerspiegelt. Faury bestätigte, dass die Auslieferungen weiterhin am Ende des Jahres stark gebündelt (backloaded) seien. Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass der Umsatz im Kerngeschäft Verkehrsflugzeuge um drei Prozent auf 33,9 Milliarden Euro stieg, primär durch die höhere Zahl von Auslieferungen und ein Zuwachs im Dienstleistungsgeschäft. Auch die Sparten helicopters und defense and space trugen signifikant zum Konzernergebnis bei und verzeichneten Umsatzsteigerungen von 16 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro beziehungsweise 17 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Der Flaschenhals Lieferkette: Modifizierte Hochlaufpläne Die primäre Herausforderung für Airbus bleibt die Instabilität und Kapazitätsgrenze in der globalen Lieferkette. Um das Produktionsziel von 820 Flugzeugen zu erreichen, müsste das

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Neuausrichtung trotz Rekordergebnissen: ANA stellt Betrieb der Low-Cost-Marke Air Japan ein

Der japanische Luftfahrtgigant All Nippon Airways (ANA) hat am 30. Oktober 2025 inmitten der Bekanntgabe von Rekordergebnissen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 eine tiefgreifende strategische Entscheidung getroffen: die Einstellung des Flugbetriebs unter der Marke Air Japan. Obwohl Air Japan als juristische Einheit mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator Certificate) innerhalb der ANA Group bestehen bleiben wird, werden ihre operativen Aufgaben von der Hauptlinie ANA übernommen. Die Entscheidung zur Markenrealignierung wurde mit den Herausforderungen des globalen Geschäftsumfelds begründet, darunter der militärische Konflikt in der Ukraine, Verzögerungen bei Flugzeugauslieferungen sowie die verlängerten Bodenzeiten der Boeing 787-Flugzeuge. Diese unerwartete Restrukturierung betrifft AirJapans derzeitige Flotte von zwei Boeing 787-8-Flugzeugen, die touristische Verbindungen zwischen Tokio-Narita und drei asiatischen Zielen – Seoul-Incheon, Bangkok und Singapur – bedienen. Diese Dienste werden bis zum 29. März 2026 eingestellt. Die zweite Low-Cost-Marke des Konzerns, Peach, die eine reine Airbus-Schmalrumpfflotte betreibt, ist von dieser Umstrukturierung nicht betroffen. Die Stilllegung von AirJapan, die erst 2022 als hybrider, wertorientierter internationaler Carrier zur Konkurrenzierung von Japan Airlines’ (JAL) Zipair Tokyo gestartet wurde, markiert das Ende eines kurzlebigen Experiments im wachsenden Segment des asiatischen Preisfliegermarktes. Sie unterstreicht die Notwendigkeit für ANA, die Ressourceneffizienz angesichts globaler Engpässe und interner Herausforderungen zu maximieren. Rekordgewinne und die Rolle des internationalen Verkehrs Die strategische Entscheidung zur Einstellung von AirJapan wird von einem beeindruckenden finanziellen Fundament untermauert. ANA meldete für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2025/26 ein historisches Betriebsergebnis: Der Betriebsertrag erreichte einen Rekordwert von 1,19 Billionen Yen (etwa 7,9 Milliarden US-Dollar), bei einem operativen Gewinn von 97,6

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Turbulente Zeiten bei Swiss: Triebwerksmangel zwingt zur Stilllegung der Airbus A220-100 Flotte

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, sieht sich aufgrund der weltweiten Probleme mit den Pratt & Whitney Geared Turbofan (GTF)-Triebwerken zu drastischen operativen Maßnahmen gezwungen. Wie Swiss-Finanzvorstand Dennis Weber am Donnerstag bei der Vorstellung der Quartalsbilanz in Zürich bekannt gab, zieht die Fluggesellschaft bis auf Weiteres ihre gesamte Flotte von neun Airbus A220-100 aus dem Betrieb. Die Triebwerke dieser stillgelegten Maschinen sollen demontiert und als Ersatzteile verwendet werden, um die Verfügbarkeit der größeren und strategisch wichtigeren 21 Airbus A220-300 zu gewährleisten. Diese Entscheidung ist ein deutliches Zeichen für die kritische Lage, die der anhaltende Triebwerksmangel in der Luftfahrtindustrie verursacht. Die Reaktivierung der A220-100 ist bei Swiss nicht vor dem Jahr 2027 geplant. Der Finanzvorstand betonte, dass die Konzentration auf den Betrieb der A220-300-Flotte auch dazu beitragen werde, die Betriebskosten zu senken und die operative Stabilität zu verbessern. Die Notmaßnahme, die Flotte zu verkleinern, erfolgt in einer Zeit, in der Swiss bereits ein schwierigeres Marktumfeld verzeichnet. Der Betriebsgewinn für die ersten neun Monate 2025 sank auf 411,2 Millionen Franken, was einem Rückgang von fast einem Fünftel im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Laut Weber ist dies unter anderem auf eine schwächere Nachfrage nach Economy-Tickets auf den Transatlantikstrecken zurückzuführen. Der GTF-Krise entkommen: Die strategische Stilllegung Die Stilllegung der A220-100-Flotte durch Swiss ist die direkteste Reaktion einer europäischen Fluggesellschaft auf die GTF-Triebwerkskrise, die seit 2023 die Luftfahrtbranche in Atem hält. Die von Pratt & Whitney hergestellten Triebwerke der pw1100g- und pw1500g-Serien, die sowohl die Airbus A320neo- als auch

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Trotz massiver Standortkosten: Eurowings setzt Wachstumskurs fort

Die Eurowings, als sogenannte Value-Airline der Lufthansa Group, hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Wachstumskurs fortgesetzt und ihre operative Stabilität auf ein branchenführendes Niveau gehoben. Mit über 18 Millionen beförderten Passagieren auf 133.000 Flügen verzeichnete die Airline einen Zuwachs von mehr als 600.000 Gästen gegenüber dem Vorjahr. Ein herausragender Wert ist die Zuverlässigkeit von über 99 Prozent, der die Airline an die Spitze der Branche katapultiert und zu einer hohen Kundenzufriedenheit, dokumentiert durch einen net promoter score (nps) von 42, geführt hat. Gleichzeitig steht der Erfolg von Eurowings unter dem Vorzeichen einer wachsenden Diskrepanz zwischen der hohen Reisenachfrage und den stark steigenden Standortkosten in Deutschland. Diese Kostenbelastung führt zu einer strategischen Verschiebung im Streckennetz: Während das Mittelstrecken- und Ferienprogramm massiv ausgebaut wird, setzt sich der Rückbau des innerdeutschen Angebots fort. CEO Jens Bischof betonte, dass die hervorragende Leistung der Teams umso mehr Respekt verdiene, da man sich in einem Markt bewege, in dem steigende Kosten Flüge zunehmend unrentabel machen. Das Point-to-Point-Geschäftsfeld der Lufthansa Group, zu dem Eurowings gehört, schloss die ersten neun Monate des Jahres 2025 mit einem positiven operativen Ergebnis (adjusted Ebit) von 61 Millionen Euro ab. Strategische Fokussierung auf die Mittelstrecke Angesichts der hohen touristischen Nachfrage und der strategischen Neuausrichtung hat Eurowings ihren Fokus klar auf die Mittelstrecke und attraktive Feriendestinationen gelegt. Der bevorstehende Winterflugplan 2025/26 ist von einer deutlichen Erweiterung des Angebots geprägt, insbesondere von deutschen Regionalflughäfen. Als eine der bemerkenswertesten Ergänzungen nimmt Eurowings erstmals eine direkte Verbindung von Düsseldorf in die Metropole

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Externe Turbulenzen und Kosten bremsen Brussels Airlines: Operatives Ergebnis im dritten Quartal sinkt um 14 Prozent

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines, ein Mitglied der Lufthansa Group, hat im traditionell stärksten dritten Quartal 2025 ein bereinigtes ebit von 68 Millionen Euro erzielt. Dieses Ergebnis liegt 14 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals 2024. Trotz einer beeindruckenden Steigerung der Passagierzahlen um zwölf Prozent und einer hohen Auslastung des europäischen Streckennetzes wurde das Finanzergebnis durch erhebliche externe Störungen und eine unter den Erwartungen liegende Entwicklung der Afrika-Routen belastet. Insgesamt beförderte Brussels Airlines im dritten Quartal fast 2,8 Millionen Passagiere auf knapp 20.000 Flügen, was einen Anstieg der Fluganzahl um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Während das europäische Netzwerk in den Hochsommermonaten Juli und August finanziell außergewöhnlich gut performte und die Umsätze das Vorjahresniveau übertrafen, geriet das Subsahara-Afrika-Geschäft ins Hintertreffen. Das Management bleibt jedoch zuversichtlich, das Jahr 2025 als drittes Jahr in Folge mit einem soliden positiven Gesamtergebnis abschließen zu können. Gespaltene Netzwerkleistung: Europa als Zugpferd Die robuste Nachfrage im europäischen Freizeitreiseverkehr und die anhaltend hohe Auslastung zu wichtigen kontinentalen Reisezielen waren im dritten Quartal der zentrale finanzielle Anker für Brussels Airlines. Die positive Entwicklung in Europa spiegelt den allgemeinen Trend in der europäischen Luftfahrt wider, in der die Nachfrage nach Urlaubsreisen weiterhin stark ist und die Ticketpreise auf einem stabilen Niveau hält. Im Gegensatz dazu sah sich das Subsahara-Afrika-Netzwerk, ein historisch wichtiger und strategisch bedeutender Bereich für die belgische Fluggesellschaft, mit Problemen konfrontiert. Eine Reihe von Flugausfällen, die teilweise auf unvorhergesehene technische oder operationelle Störungen zurückzuführen waren und außerhalb des direkten Einflussbereichs der Fluggesellschaft lagen, verhinderte die vollständige

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Swiss verzeichnet Ergebnisrückgang trotz operativer Verbesserung und Investitionsoffensive

Die Swiss International Air Lines hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein operatives Ergebnis (adjusted Ebit) von 411,2 Millionen Schweizer Franken erzielt. Obwohl das Resultat weiterhin positiv ist, markiert es einen Rückgang von rund 19,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (505,0 Millionen Schweizer Franken). Trotz des traditionell stärksten dritten Quartals, das ein operatives Ergebnis von 216,2 Millionen Schweizer Franken auswies, verfehlte die Airline die Erwartungen. Als Hauptgründe für den Ergebnisrückgang nannte die Unternehmensleitung eine Kombination aus Preisdruck und anhaltend steigenden Kosten. Insbesondere die Nachfrageschwäche auf den ertragsstärksten Nordamerikastrecken, gepaart mit gestiegenen Gebühren, Abgaben und Personalkosten, belastete die Bilanz. Erfreulich ist jedoch die deutliche Steigerung der Pünktlichkeit und der Stabilität des Flugbetriebs sowie die Ankunft des ersten Airbus A350 als Startschuss für eine umfassende Investition in das Kundenerlebnis und die zukünftige Flotte. Schwächelnde Nachfrage im Premiummarkt Nordamerika Der für Swiss wichtigste und ertragsstärkste Markt, die Nordamerika-Strecken, zeigte sich in den ersten neun Monaten des Jahres überraschend schwach. Wie Finanzchef (cfo) Dennis Weber erläuterte, musste die Nachfrage vor allem in der Economy Class durch tiefere Ticketpreise stimuliert werden, was direkt auf die Erträge drückte. Die Branche kämpfe momentan generell mit einer sich abschwächenden Nachfrage. Die operativen Erträge des Konzerns stagnierten insgesamt bei 4,2 Milliarden Schweizer Franken. Die finanzielle Delle im traditionell stärksten dritten Quartal unterstreicht die aktuellen Herausforderungen. Trotz der Sommerferien lag das operative Ergebnis von Juli bis September mit 216,2 Millionen Schweizer Franken um 10,2 Prozent unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (240,8 Millionen Schweizer Franken). Steigende Kosten als

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Geopolitische Turbulenzen und Standortkosten bremsen Austrian Airlines

Trotz herausragender operativer Leistungen und einer signifikant gesteigerten Kundenzufriedenheit verzeichnete Austrian Airlines im wichtigen dritten Quartal 2025 einen Gewinnrückgang, der die Erwartungen deutlich verfehlte. Die Fluggesellschaft erzielte von Juli bis September ein bereinigtes EBIT von 119 Millionen Euro, was 14 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals lag (139 Millionen Euro). Als Hauptgründe für die finanzielle Dämpfung identifizierte CEO Annette Mann die schwierige geopolitische Lage in wichtigen Kernmärkten, insbesondere im Nahen Osten, und die anhaltend ungünstigen Rahmenbedingungen am Luftfahrtstandort Österreich. Mit 4,7 Millionen beförderten Passagieren konnte Austrian Airlines ihre Passagierzahlen leicht steigern, während die operativen Kennzahlen beeindruckende Verbesserungen zeigten: Die Pünktlichkeit bei Abflügen stieg um 13,7 Prozentpunkte, und die Kundenzufriedenheit lag deutlich über dem Vorjahreswert. Dennoch rechnet die Fluggesellschaft insgesamt mit einem positiven Jahresergebnis, das jedoch nicht ausreichen wird, um die geplanten milliardenschweren Investitionen in die Flotte und das Kundenerlebnis aus dem eigenen Cashflow zu finanzieren. Als klares Bekenntnis zum Standort Wien kündigte die Airline trotz der unbefriedigenden Bedingungen eine Kapazitätserweiterung im Sommerflugplan 2026 an. Geopolitische Belastungen in wichtigen Kernmärkten Das dritte Quartal, traditionell die stärkste Reisezeit, war für Austrian Airlines von externen Schocks geprägt. Die geopolitische Lage im Nahen Osten, einem seit Langem wichtigen und profitablen Markt für die Fluggesellschaft, wirkte sich direkt negativ auf die Geschäftszahlen aus. Verbindungen von und nach Tel Aviv mussten zeitweise ausgesetzt werden und wurden erst am 1. August schrittweise wieder aufgenommen. Routen nach Teheran sollen nach aktuellem Stand erst am 1. November wieder bedient werden. Der Ausfall von Flügen in diese Regionen führte nicht

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Unsicherheit im transatlantischen Luftverkehr: US-Strafzölle gefährden Embraer-Auftragsrekord

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer, ein globaler Marktführer im Regionaljet-Segment, sieht sich mit ernsten Herausforderungen konfrontiert, die direkt aus der US-Handelspolitik der Trump-Administration resultieren. CEO Francisco Gomes Neto warnte öffentlich vor möglichen Auftragsstornierungen und Lieferverzögerungen, sollte die US-Regierung ihre Strafzölle auf brasilianische Importe beibehalten oder erhöhen. Angesichts eines aktuell rekordhohen Auftragsbestands von 31,3 Milliarden US-Dollar, wovon ein erheblicher Teil auf US-Kunden entfällt, könnte eine Fortsetzung der Zollpolitik erhebliche finanzielle Belastungen nach sich ziehen. Die zusätzliche finanzielle Last von schätzungsweise zwei Millionen US-Dollar pro Flugzeug trifft Fluggesellschaften, die ohnehin in einem margenschwachen Markt operieren. Die Situation unterstreicht die komplexe Verflechtung von internationaler Handelspolitik und der sensiblen globalen Luftfahrtlieferkette. Embraer hofft, zu einer Null-Zoll-Politik zurückkehren zu können, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit und die Versorgung seiner wichtigsten Kunden zu sichern. Handelskonflikt bedroht milliardenschweren Auftragsbestand Embraer, dessen Geschäftsfelder von kommerzieller Luftfahrt über Business Jets bis hin zu Verteidigung und Service reichen, verzeichnete Ende des dritten Quartals einen Auftragsbestand, oder „Backlog“, von 31,3 Milliarden US-Dollar. Dieser Wert stellt einen neuen historischen Rekord für das Unternehmen dar, der im Vergleich zum Vorquartal um fünf Prozent und zum Vorjahr um 38 Prozent gestiegen ist. Die kommerzielle Luftfahrt trägt mit 15,2 Milliarden US-Dollar den größten Anteil an diesem Volumen, gefolgt von der Geschäftsluftfahrt mit 7,3 Milliarden US-Dollar, Service und Support mit 4,9 Milliarden US-Dollar und dem Segment Verteidigung und Sicherheit mit 3,9 Milliarden US-Dollar. Dieser robuste Auftragsbestand fußt auf 490 fest bestellten kommerziellen Flugzeugen, darunter die modernen Modelle der E2-Familie (E195-E2, E190-E2) und 200 der bewährten E175-Jets. Die Unsicherheit

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Humanitäre Geste in der Haushaltskrise: US-Fluggesellschaften versorgen unbezahlt arbeitendes Flughafenpersonal

Der anhaltende Shutdown der US-Bundesregierung, der mittlerweile seit rund vier Wochen andauert, hat gravierende Auswirkungen auf Tausende von Bundesangestellten, die in kritischen Funktionen an den Flughäfen arbeiten. Zahlreiche Mitarbeiter, darunter das Personal der US-Verkehrssicherheitsbehörde (tsa), des Zoll- und Grenzschutzes (cbp) sowie der US-Luftfahrtbehörde (faa), sind gezwungen, ohne Bezahlung weiterzuarbeiten oder wurden in einen unbezahlten Zwangsurlaub geschickt. Als Reaktion auf diese finanzielle Notlage haben mehrere große US-Fluggesellschaften eine beispiellose Unterstützungsaktion ins Leben gerufen, indem sie an ausgewählten Drehkreuzen kostenlose Mahlzeiten an die betroffenen Flughafenmitarbeiter ausgeben. Medienberichte, unter anderem von CBS News und dem Magazin People, bestätigen, dass Airlines wie United, Delta und JetBlue diese Hilfsaktionen an ihren wichtigsten Standorten organisiert haben. Am Dienstag erlebten viele dieser Bundesangestellten einen ersten Gehaltsausfall, was die wirtschaftliche Belastung für die betroffenen Familien dramatisch erhöht. Die Hilfsaktion der Fluggesellschaften, die über die Bereitstellung von Speisen hinausgeht und auch auf die moralische Unterstützung abzielt, unterstreicht die enge, wenn auch ungewöhnliche Solidarität zwischen den privaten Luftfahrtunternehmen und dem staatlichen Personal, das für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs unerlässlich ist. Die Folgen der Haushaltssperre für den Flugbetrieb Der seit Wochen schwelende Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern im US-Kongress hat zur Haushaltssperre geführt, wodurch die Finanzierung zahlreicher staatlicher Behörden und Institutionen fehlt. Im sensiblen Bereich der Luftfahrt und Flughafensicherheit hat dies zur Folge, dass essenzielles Personal weiterhin arbeiten muss, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, jedoch ohne dafür entlohnt zu werden. Betroffen sind zentrale Berufsgruppen, deren Arbeitsniederlegung das gesamte Flugsystem zum Erliegen bringen würde: Der Gehaltsausfall, der für viele Bundesmitarbeiter am

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