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Swiss verlegt ihren rechtlichen Sitz von Basel nach Kloten

Die Schweizerische Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat ihren rechtlichen Firmensitz von Basel nach Kloten verlegt, in unmittelbare Nähe ihres operativen Hauptsitzes am Flughafen Zürich. Der Umzug, der bereits am 9. Mai erfolgte, ist einer Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu entnehmen. Bislang war die Adresse der Swiss im zentralen Basler Viertel St. Alban-Vorstadt, an der Malzgasse 15, wo auch Stiftungen, eine Anwaltskanzlei und andere Unternehmen ihren juristischen Sitz haben. Die Wahl von Basel als ursprünglicher Sitz der Swiss im Jahr 2002 war historisch bedingt. Die Fluggesellschaft entstand nach dem Zusammenbruch der Swissair und wurde auf der Basis der Regionalfluggesellschaft Crossair aufgebaut, die ihren Hauptsitz in Basel hatte. Nach der Umwandlung von Crossair in Swiss wurde deren Domizil beibehalten. Dabei spielten wohl auch die Gründungsaktionäre eine Rolle, zu denen mit der Großbank UBS sowie den Pharmaunternehmen Roche und Novartis gewichtige Basler Konzerne gehörten. Nun ist die heutige Swiss International Air Lines auch rechtlich in Kloten ansässig – über diese Veränderung, die im Amtsblatt mitgeteilt wurde, berichtete zunächst Aerotelegraph.com. Abschied von Basel als Flugstandort bereits 2015 Die operative Steuerung der Swiss erfolgte jedoch von Beginn an vom Hauptsitz in Kloten aus, in direkter Nachbarschaft zum Flughafen Zürich. Nun vollzieht die Fluggesellschaft auch formell den Schritt und verlegt den rechtlichen Sitz ebenfalls nach Kloten an die Obstgartenstrasse 25. Das Datum der Sitzverlegung birgt eine gewisse Ironie, da Swiss erst vor zehn Jahren ihre Linienflüge ab Basel eingestellt hatte. Am 31. Mai 2015 hob mit Flug LX486 nach London City das letzte Flugzeug der

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Edelweiss nimmt Nonstopflug Zürich-Seattle auf und feiert Erstflug

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat am heutigen Montag, dem 2. Juni 2025, erstmals eine Nonstopverbindung von Zürich nach Seattle in den Vereinigten Staaten aufgenommen. Der Jungfernflug wurde am Flughafen Zürich mit einer feierlichen Zeremonie gebührend gefeiert. Beim symbolischen Durchschneiden des roten Bandes am Gate zelebrierten Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss, und Chantal Weinmann, Manager Marketing Services des Flughafens Zürich, gemeinsam mit der Crew die offizielle Eröffnung der neuen Flugstrecke. Mit der Aufnahme von Seattle in ihren Flugplan bedient Edelweiss nun insgesamt vier Feriendestinationen in den USA direkt ab Zürich. Zu den bereits bestehenden Verbindungen nach Tampa Bay (Florida), Las Vegas und Denver kommt nun Seattle als weiteres attraktives Ziel hinzu. Die saisonalen Flüge nach Seattle werden zweimal wöchentlich, jeweils montags und samstags, durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A340 mit einer Kapazität von 314 Sitzplätzen. Die Flugverbindung ist zunächst bis zum 15. September 2025 geplant. Seattle: Ein neues Ziel im Pazifischen Nordwesten Bernd Bauer, CEO von Edelweiss, zeigte sich begeistert über die neue Verbindung: „Seattle ist ein Reiseziel, das mit Innovationsgeist und kultureller Vielfalt begeistert. Für viele unserer Gäste ist es ein lang ersehnter Traum, die faszinierende Region des Pazifischen Nordwestens zu entdecken – sei es beim Wandern in den Nationalparks, beim Erkunden der Inselwelt des Puget Sound oder als Startpunkt eines Roadtrips. Mit der neuen Direktverbindung ab Zürich ermöglichen wir nicht nur eine bequeme und angenehme Anreise, sondern schaffen unvergessliche Reiseerlebnisse.“ Seattle, eingebettet zwischen dem Puget Sound und der Bergkette der Cascade

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Hitzequelle im Gepäckfach zwingt Eurowings-Airbus zur Notlandung in Nürnberg

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Eurowings mußte am Montag seinen Flug von Nürnberg nach Palma de Mallorca kurz nach dem Start abbrechen und sicher zum Nürnberger Flughafen zurückkehren. Nach Informationen der Polizei reagierte die Besatzung auf eine ungewöhnliche Wärmeentwicklung, die aus einem der Gepäckfächer im Passagierraum gemeldet wurde. Der Flug mit der Nummer EW 6817 hob planmäßig in Nürnberg ab, drehte jedoch auf Höhe von München um und landete nach etwa 48 Minuten Flugzeit wieder sicher am Startflughafen. Zuerst hatte das Nachrichtenportal „Nordbayern“ über den Vorfall berichtet und sich dabei auf Angaben der Polizei bezogen, wonach es an Bord zu einer Hitzeentwicklung in einem Gepäckfach gekommen sei. Crew reagiert umgehend auf ungewöhnliche Wärmeentwicklung Nachdem die Crew über die Hitzequelle in einem der Gepäckfächer informiert worden war, handelte sie umgehend gemäß der Sicherheitsprotokolle. Um die Ursache der Wärmeentwicklung zu überprüfen und jegliches Risiko auszuschließen, entschied sich die Cockpitbesatzung zur Umkehr und zur Rückkehr nach Nürnberg. Eine Sprecherin der Bundespolizei bestätigte den Vorfall und erklärte, daß nach der Landung des Flugzeugs Spezialisten an Bord gingen, um der Sache nachzugehen. Die genaue Ursache für die gemeldete Hitzeentwicklung in dem Gepäckfach war zunächst unklar. Es wird spekuliert, daß es sich um einen technischen Defekt eines mitgeführten elektronischen Gerätes gehandelt haben könnte, dessen Akku überhitzte. Solche Vorfälle sind in der Luftfahrt nicht gänzlich unbekannt und werden in der Regel sehr ernst genommen, da überhitzte oder beschädigte Lithium-Ionen-Batterien ein Brandrisiko darstellen können. Die Untersuchungen der zuständigen Behörden sollen nun klären, was die Wärmeentwicklung ausgelöst hat und

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Türkei führt Geldbußen für Passagiere ein, die vor dem Parken des Flugzeugs aufstehen

Fluggäste, die an türkischen Flughäfen landen, müssen sich künftig auf mögliche Geldstrafen einstellen, wenn sie sich zum Aussteigen bereiten, bevor das Flugzeug sicher am Terminal geparkt hat und die Anschnallzeichen erloschen sind. Dies ist der Kern einer neuen Verordnung, die von den türkischen Luftfahrtbehörden erlassen wurde, um die Sicherheit der Passagiere während des gesamten Fluges bis zum Abschalten der Triebwerke am Zielflughafen zu gewährleisten. Laut der Hürriyet Daily News drohen Passagieren in der Türkei, die ihre Sicherheitsgurte lösen, versuchen, auf Gepäckfächer zuzugreifen oder sich im Gang aufhalten, bevor das Flugzeug vollständig zum Stehen gekommen ist, nun Geldbußen gemäß den neuen Bestimmungen der staatlichen Zivilluftfahrtbehörde. Die aktualisierten Regeln, die auch darauf abzielen, den Ausstiegsprozeß für alle reibungsloser und für die Kabinenbesatzung sowie das Flughafenpersonal einfacher zu gestalten, traten Anfang Mai 2025 in Kraft. Die Verordnungen wurden nach Beschwerden von Passagieren und Flugzeugkontrollen erlassen, die laut der türkischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt eine wachsende Zahl von Sicherheitsverstößen während des Rollens nach der Landung aufzeigten. „Trotz Durchsagen, die die Passagiere über die Regeln informieren, stehen viele auf, bevor das Flugzeug seine Parkposition erreicht und bevor das Anschnallzeichen ausgeschaltet wird“, kommentierte die Luftfahrtbehörde. „Dieses Verhalten beeinträchtigt die Sicherheit von Passagieren und Gepäck und mißachtet die Zufriedenheit und die Ausstiegspriorität anderer Reisender“, fügte sie hinzu. Regelmäßigen Flugreisenden ist bekannt, daß es zunehmend üblich ist, daß Passagiere aufstehen, auf Gepäckfächer zugreifen oder sich in der Kabine bewegen, kurz nachdem das Flugzeug gelandet ist. Dies führt oft zu chaotischen Szenen, da die Kabinenbesatzung Schwierigkeiten hat, die wachsende Zahl

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Südkoreanisches Marineflugzeug P-3C Orion bei Übung abgestürzt: Mindestens zwei Besatzungsmitglieder tot

Ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ P-3C Orion der Marine der Republik Korea ist am 29. Mai 2025 während einer Trainingsübung nahe Pohang in der Provinz Nord-Gyeongsang abgestürzt. Bei dem Unglück kamen mindestens zwei der vier Besatzungsmitglieder ums Leben. Das Flugzeug war um 13:45 Uhr Ortszeit vom Luftwaffenstützpunkt Pohang gestartet und stürzte etwa sieben Minuten später in einen Berghang in der Nähe des Stützpunktes. Rettungskräfte im Einsatz – Schicksal weiterer Besatzungsmitglieder unklar Nach Berichten über dichten Rauch und Feuer wurden umgehend Rettungskräfte zum Absturzort entsandt, darunter 40 Feuerwehrleute und zwei Hubschrauber. Zwei Leichen konnten aus den Trümmern geborgen werden, während der Verbleib der beiden anderen Besatzungsmitglieder zum gegenwärtigen Zeitpunkt unbekannt ist. Die Suchoperationen dauern an. Zivile Opfer wurden nicht gemeldet. Der Absturzort, ein bewaldeter Berghang nahe Sinjeong-ri, war von Rauchschwaden verhüllt. Aufnahmen lokaler Medien zeigten die Folgen des Aufpralls und des anschließenden Brandes. Die Marine der Republik Korea hat eine spezielle Task Force unter der Leitung des Vizechefs der Marineoperationen eingesetzt, um die Situation zu bewältigen und die Ursache des Absturzes zu untersuchen. Vorsorglich wurden alle Trainingsübungen und Flugoperationen mit der gesamten P-3-Flotte bis auf Weiteres ausgesetzt. P-3C Orion seit Jahrzehnten Eckpfeiler der maritimen Überwachung Die Lockheed P-3C Orion ist seit ihrer Indienststellung im Jahr 1995 ein wichtiger Bestandteil der südkoreanischen Fähigkeiten zur maritimen Überwachung und zur U-Boot-Jagd. Das Unglück ereignet sich nur wenige Monate, nachdem die Marine mit der Umstellung auf die Boeing P-8A Poseidon begonnen hat. Das erste dieser neuen Flugzeuge traf im Juni 2024 beim Marinefliegerkommando Pohang ein. Die

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WestJet vollzieht Integration von Sunwing Airlines und vereinheitlicht Narrowbody-Flotte

Die WestJet Group hat die Integration von Sunwing Airlines erfolgreich abgeschlossen und damit alle Operationen mit Schmalrumpfflugzeugen unter der Marke WestJet zusammengeführt. Dies ist die zweite derartige Konsolidierung innerhalb der kanadischen Gruppe in den letzten zwei Jahren, nachdem bereits im November 2023 die Integration der Billigflugtochter Swoop vollzogen wurde. WestJet betreibt nun alle Strahlflugzeuge unter einem einzigen Air Operator’s Certificate (AOC). Dies umfasst 16 zuvor von Swoop genutzte Flugzeuge, weitere neun Maschinen der ehemaligen Lynx Air, die nach deren Geschäftsaufgabe übernommen wurden, und nun auch die verbliebenen Flugzeuge von Sunwing Airlines. Im nächsten Schritt plant das Unternehmen, die Kabinenausstattung dieser Flugzeuge an den Standard von WestJet anzupassen. Diese Umrüstungsarbeiten sollen voraussichtlich im Laufe des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Die nun abgeschlossene Integration von Sunwing Airlines folgt auf die bereits erfolgte Eingliederung von Swoop im November 2023. Diese Konsolidierung der verschiedenen Marken unter dem Dach der WestJet Group zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz zu steigern und den Kunden ein einheitlicheres Produkterlebnis zu bieten. Die Integration von Lynx Air-Flugzeugen nach deren Aus im Frühjahr 2025 ergänzte diesen Prozess. Die Vereinheitlichung der Narrowbody-Flotte unter einem AOC ist ein bedeutender Schritt für die WestJet Group. Es wird erwartet, daß die geplante Kabinenumrüstung zu einem einheitlichen Reiseerlebnis für die Passagiere führen wird, unabhängig davon, mit welchem Flugzeug der zuvor separaten Fluggesellschaften sie reisen. Die Integration von Sunwing, einer Gesellschaft, die sich auf Urlaubsreisen konzentrierte, könnte WestJet auch neue Möglichkeiten im touristischen Segment eröffnen, insbesondere in Verbindung mit dem Reiseveranstalter Sunwing Vacations, der weiterhin als

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Anklage im Skandal um gefälschte Flugzeugteile von AOG Technics erhoben

Der Skandal um den Londoner Teilehändler AOG Technics, der im Jahr 2023 die Luftfahrtindustrie in Aufruhr versetzte, hat eine neue Wendung erfahren. Das Unternehmen, das aus lediglich drei Mitarbeitern bestanden haben soll, steht im Verdacht, mit gefälschten Triebwerksteilen gehandelt und dabei erhebliche Gewinnspannen erzielt zu haben. Nun hat die britische Strafverfolgungsbehörde „Serious Fraud Office“ (SFO) Anklage gegen den mutmaßlichen Hauptverantwortlichen erhoben. Im Jahr 2023 wurden zahlreiche namhafte Fluggesellschaften, darunter Delta, United, American Airlines und Ryanair, Opfer des dubiosen Teilehändlers AOG Technics. Über die in London ansässige Firma sollen Triebwerksersatzteile, darunter Lager, in die Lieferketten der Airlines gelangt sein, wobei die Herkunftsnachweise dieser Teile gefälscht gewesen sein sollen. Die britische Luftfahrtbehörde CAA und die europäische Luftfahrtaufsicht EASA reagierten auf den dringenden Verdacht und informierten die Fluggesellschaften am 4. August 2023. In der Folge wurde das Unternehmen geschlossen. Noch im selben Jahr erfolgte die Verhaftung des Geschäftsführers von AOG Technics durch das auf Wirtschaftskriminalität spezialisierte „Serious Fraud Office“. Nun, knapp zwei Jahre nach Bekanntwerden des Skandals, hat das SFO am Mittwoch die Erhebung der Anklage gegen Jose Z. wegen „gewerbsmäßigen Betrugs“ bekanntgegeben. Dem angeklagten Teilehändler drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft. Ein erster Gerichtstermin in dieser Angelegenheit ist für den 2. Juni angesetzt. Betroffene Triebwerkstypen und mögliche Folgewirkungen Nach jüngsten Erkenntnissen betraf der Handel mit gefälschten Teilen vor allem das weit verbreitete A320- und Boeing 737-Triebwerk CFM56. In geringerem Umfang sollen aber auch verdächtige Komponenten für das Langstreckentriebwerk CF-6 über AOG Technics gehandelt worden sein. Der Skandal hatte

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Mann klettert über Flughafenzaun am BER: Kurzzeitige Einschränkungen im Flugverkehr

Am Feiertag Christi Himmelfahrt ereignete sich am Hauptstadtflughafen BER ein sicherheitsrelevanter Vorfall. Nach Angaben der Bundespolizei kletterte ein 26 Jahre alter Mann über den Sicherheitszaun des Flughafengeländes. Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Mann jedoch relativ zügig stellen, wie eine Sprecherin bestätigte. Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag gegen 13.30 Uhr. Der Mann soll bei seiner Feststellung einen verwirrten Eindruck gemacht haben. Weiterhin wurde berichtet, daß er Verletzungen aufwies, weshalb zusätzlich Rettungskräfte zum Ort des Geschehens hinzugezogen wurden, um ihn medizinisch zu versorgen. Die Art und Schwere der Verletzungen wurden zunächst nicht näher bekannt gegeben. Vorläufige Festnahme und Ermittlungen aufgenommen Die Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den 26-jährigen Mann vorläufig fest. Gegen ihn wurden Ermittlungen eingeleitet. Die Sprecherin der Bundespolizei teilte mit, daß nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr sowie wegen des unbefugten Betretens des Vorfelds ermittelt werde. Ein gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr liegt vor, wenn durch Handlungen die Sicherheit des Luftverkehrs konkret gefährdet wird. Das unbefugte Betreten des Vorfelds, also des sicherheitsrelevanten Bereichs eines Flughafens, stellt ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat dar, da es die Sicherheit des Betriebs beeinträchtigen kann. Als Reaktion auf den Sicherheitsvorfall wurden aus Vorsichtsmaßnahmen kurzzeitig Einschränkungen im Flugbetrieb am BER vorgenommen. Eine Sprecherin des Flughafens teilte mit, daß der Flugverkehr für eine gewisse Zeit über nur eine Start- und Landebahn abgewickelt wurde. Diese Maßnahme diente dazu, die Sicherheit auf dem Gelände zu gewährleisten, während die Situation unter Kontrolle gebracht wurde. Keine direkten Auswirkungen auf Passagiere oder Flugpläne Trotz der kurzzeitigen Einschränkung

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Aeroitalia plant Verkauf seiner insolventen Tochter Aeroitalia Regional bis Ende 2025

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia beabsichtigt, ihre ruhende und insolvente Tochtergesellschaft Aeroitalia Regional bis zum Ende des Jahres 2025 zu verkaufen. Dies teilte der Geschäftsführer von Aeroitalia, Gaetano Intrieri, dem Luftfahrtnachrichtenportal ch-aviation mit. Die Regionalfluggesellschaft, die früher unter dem Namen AirConnect operierte, soll potentiellen Käufern angeboten werden, sobald ihr Restrukturierungsprozess abgeschlossen ist, was voraussichtlich bis Ende dieses Jahres der Fall sein wird. Vier Interessenten für Aeroitalia Regional Laut Intrieri zeigen derzeit vier Parteien Interesse am Kauf von Aeroitalia Regional. Die endgültige Entscheidung über den Verkauf soll jedoch erst nach Abschluß der Restrukturierung getroffen werden. Im vergangenen Jahr gab es in italienischen Medien Berichte, wonach das Start-up Aerolinee Siciliane Aeroitalia Regional übernommen habe, um den eigenen Markteintritt zu beschleunigen und die Notwendigkeit einer eigenen Zertifizierung zu umgehen. Intrieri dementierte dies jedoch und erklärte, daß das Start-up nie ein bindendes Angebot zur Übernahme der Regionaltochter abgegeben habe. Zuletzt betrieb Aeroitalia Regional zuvor zwei Flugzeuge des Typs ATR72-600, die später an die Hauptfluggesellschaft übertragen wurden. Aktuell verfügt die Gesellschaft über keine aktiven Flugzeuge in ihrer Flotte. Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hatte das Air Operator Certificate (AOC) der Fluggesellschaft am 7. November 2024 ausgesetzt, wobei der genaue Grund für diese Entscheidung nicht bekannt gegeben wurde. Das Zertifikat ist weiterhin suspendiert, wurde aber nicht widerrufen. Das Unternehmen trat im Januar 2025 aufgrund seiner Unfähigkeit, steigende Schulden zu bedienen, in ein Insolvenzreorganisationsverfahren ein. AirConnects kurzer Flug und die Übernahme durch Aeroitalia Aeroitalia Regional ging aus der rumänischen Fluggesellschaft AirConnect hervor, welche 2021 gegründet wurde und im März 2023

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USA stoppen Export von Flugzeugtriebwerken und Technologie an chinesischen Flugzeugbauer COMAC

Die Vereinigten Staaten haben den Export von Flugzeugtriebwerken und anderer luftfahrtbezogener Technologie an die Commercial Aircraft Corporation of China (COMAC) ausgesetzt. Dies berichtete die New York Times am 28. Mai 2025. Laut dem Bericht seien im Rahmen derselben Strategie auch Verkäufe bestimmter US-Technologien wie Halbleiter und Chemikalien gestoppt worden. Dieser Schritt der US-Regierung scheint eine Eskalation der jüngsten Handelsspannungen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten darzustellen. Hintergrund der Eskalation: Handelskrieg und kritische Mineralien Nachdem der frühere Präsident Donald Trump einen Handelskrieg mit Zöllen gegen China begonnen hatte, reagierte das Land mit Einschränkungen des Zugangs der USA zu kritischen Mineralien. Die nun erfolgte, jüngste Eskalation der USA scheint eine Reaktion darauf zu sein. Laut der New York Times hatte die US-Regierung erwartet, daß China die Beschränkungen für den Export kritischer Mineralien lockern würde, nachdem sich die Spannungen zwischen China und den USA Anfang Mai 2025 etwas entspannt hatten. Ein schwerwiegender Zollkonflikt zwischen den beiden Ländern war ausgebrochen, nachdem die USA am 2. April 2025 weitreichende Steuererhöhungen gegen Dutzende von Ländern, darunter China, angekündigt hatten. Am 12. Mai 2025 kam es zu einem vorläufigen Waffenstillstand zwischen den beiden Wirtschaftsmächten. Die USA senkten daraufhin die Zollerhöhungen auf chinesische Importe von 145 Prozent auf 30 Prozent, und China reduzierte die Zollerhöhungen auf US-Importe von 125 Prozent auf 10 Prozent. Diese Lockerung der Zölle soll für 90 Tage gelten, wobei eine geringe Anzahl von Importen von der Reduzierung ausgenommen ist. Die New York Times berichtete, daß das US-Handelsministerium einige Lizenzen ausgesetzt hat, die es in den USA

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