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Global Airlines startet mit A380-Premiere: Neue transatlantische Verbindungen ab Mai 2025

Ein britischer Neuling wagt den Sprung über den Atlantik – mit einem Superjumbo und ambitionierten Plänen. Die britische Fluggesellschaft Global Airlines hat den Vorverkauf für ihre ersten transatlantischen Flüge eröffnet. Ab Mai 2025 sollen Passagiere von Glasgow und Manchester aus nonstop nach New York-JFK reisen können. Zum Einsatz kommt dabei ein Airbus A380, der größte Passagierjet der Welt, den das Unternehmen vollständig erworben hat. Die geplanten Flüge sind wie folgt terminiert: Die Ticketpreise variieren je nach Klasse und Strecke. In der Economy Class beginnen sie bei etwa 219 Pfund (ca. 290 US-Dollar) für die Strecke New York–Manchester. Business-Class-Tickets kosten zwischen 1.605 und 2.042 Pfund (ca. 2.129 bis 2.711 US-Dollar), während die First Class mit Preisen von 2.726 bis 3.502 Pfund (ca. 3.617 bis 4.650 US-Dollar) zu Buche schlägt. Partnerschaft mit Hi Fly: Betrieb ohne eigene Betriebsgenehmigung Obwohl Global Airlines die Flüge unter eigenem Namen vermarktet, verfügt das Unternehmen derzeit über keine eigene Betriebsgenehmigung (AOC). Daher wird der Flugbetrieb vorerst vom portugiesischen Wet-Lease-Anbieter Hi Fly übernommen. Die Flüge werden mit dem Airbus A380 durchgeführt, der auf Hi Flys maltesischer AOC registriert ist. Hi Fly bringt umfangreiche Erfahrung im Betrieb von gebrauchten A380-Flugzeugen mit. Das Unternehmen war das erste, das einen A380 aus zweiter Hand erfolgreich in Betrieb nahm. Die Zusammenarbeit mit Hi Fly ermöglicht es Global Airlines, den Flugbetrieb aufzunehmen, während parallel an der Erlangung einer eigenen Betriebsgenehmigung gearbeitet wird. Die Flotte: Erwerb von gebrauchten A380-Flugzeugen Global Airlines hat bislang zwei gebrauchte Airbus A380 erworben. Der erste, ehemals bei Singapore Airlines

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Universal Air erweitert Streckennetz: Neue Verbindungen zwischen Deutschland, Ungarn und Italien

Die maltesische Fluggesellschaft Universal Air baut ihr europäisches Streckennetz weiter aus. Seit Ende März 2025 verbindet die Airline Leipzig/Halle mit Debrecen in Ungarn. Zudem startet am 29. Mai 2025 eine neue Verbindung zwischen München und Rimini an der italienischen Adriaküste. Mit diesen neuen Routen setzt Universal Air ihre Strategie fort, weniger frequentierte Strecken zu bedienen und dabei sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber anzusprechen. Am 30. März 2025 nahm Universal Air den Linienbetrieb zwischen Leipzig/Halle und Debrecen auf. Die Strecke wird zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, mit einer De Havilland Canada Dash 8-400 bedient, die über 78 Sitzplätze verfügt. Die Route verbindet die sächsische Metropole mit der zweitgrößten Stadt Ungarns, die für ihre Universität, kulturellen Sehenswürdigkeiten und Thermalbäder bekannt ist. Diese Verbindung richtet sich sowohl an Touristen als auch an Geschäftsreisende. Debrecen bietet Zugang zum Hortobágy-Nationalpark, einem UNESCO-Welterbe, und ist ein bedeutendes Zentrum für Bildung und Forschung in Ungarn. Neue Verbindung: München – Rimini Ab dem 29. Mai 2025 nimmt Universal Air eine neue Verbindung zwischen München und Rimini auf. Die Flüge werden bis zum 23. Oktober 2025 jeweils donnerstags durchgeführt. Rimini, bekannt für seine Strände und historischen Stätten, ist ein beliebtes Reiseziel an der italienischen Adriaküste. Die Strecke wird ebenfalls mit einer Dash 8-400 bedient, was eine effiziente Verbindung zwischen Süddeutschland und der italienischen Riviera ermöglicht. Diese neue Route erweitert das Angebot für Urlauber und stärkt die touristische Anbindung zwischen Deutschland und Italien. Zudem bietet sie eine Alternative zu bestehenden Verbindungen und könnte insbesondere für Reisende aus Bayern attraktiv sein.

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Airbus A321neo von Frontier Airlines setzt hart auf – Teile brechen ab und gelangen in Triebwerk

Am 15. April 2025 kam es auf dem Flughafen San Juan in Puerto Rico zu einem dramatischen Zwischenfall, der für Besatzung und Passagiere der Frontier Airlines 3506 von Orlando nach San Juan beinahe zu einer Katastrophe geführt hätte. Der Airbus A321neo, ein modernes Flugzeug der US-amerikanischen Billigfluggesellschaft, setzte bei seinem ersten Landeversuch hart auf der Landebahn auf, was zu schwerwiegenden Schäden am Bugfahrwerk führte. Teile des Fahrwerks brachen ab und gelangten in das linke Triebwerk des Flugzeugs. Trotz des beängstigenden Vorfalls konnte die Crew das Flugzeug erfolgreich wieder zum Flughafen zurückführen und die Maschine sicher landen. Der Vorfall wird derzeit von den zuständigen Behörden untersucht, wobei die genaue Ursache des harten Aufsetzens und der damit verbundenen Schäden noch unklar ist. Der Zwischenfall: Was genau passierte am Flughafen San Juan? Der Airbus A321neo mit der Flugnummer 3506 war am 15. April 2025 von Orlando auf dem Weg nach Puerto Rico. Der Flug verlief zunächst ohne außergewöhnliche Vorkommnisse, doch als das Flugzeug gegen 16 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen San Juan landete, ereignete sich ein Vorfall, der für Besatzung und Passagiere äußerst beunruhigend war. Berichten zufolge setzte das Flugzeug beim ersten Landeversuch mit ungewöhnlich hoher Wucht auf der Landebahn auf. Das Bugfahrwerk, das bei einer Landung entscheidend für das Abfedern des Aufpralls ist, brach dabei offenbar. Es kam zu einem Abbruch eines Rads des Bugfahrwerks, und Teile des beschädigten Fahrwerks gelangten in das linke Triebwerk, ein CFM LEAP-1A, das für die Antriebskraft des Airbus verantwortlich ist. Als Folge des Vorfalls entschied die

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Reisen mit psychischen Erkrankungen: Wichtige Hinweise und Rechte für Flugpassagiere

Das Reisen per Flugzeug ist für viele Menschen eine selbstverständliche Angelegenheit, die regelmäßig Teil ihres Lebens ist. Für Menschen mit psychischen Erkrankungen jedoch kann die Vorstellung, in einem engen Flugzeug zu sitzen, starker Lärmbelastung ausgesetzt zu sein und sich den Herausforderungen einer unvorhersehbaren Reiseroute zu stellen, ein erheblicher Stressfaktor sein. Flugreisen stellen in solchen Fällen nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Herausforderung dar. Doch auch für Menschen mit psychischen Erkrankungen sind Flugreisen grundsätzlich möglich, wenn sie gut vorbereitet sind und wissen, wie sie ihre Reise sicher und komfortabel gestalten können. Dieser Artikel beleuchtet im Detail, welche Vorkehrungen Flugpassagiere mit psychischen Erkrankungen treffen sollten, welche Rechte sie haben und welche Unterstützung von den Fluggesellschaften erwartet werden kann. Ärztliche Atteste und das Fit-to-Fly-Zertifikat Bevor eine Reise mit dem Flugzeug angetreten wird, sollte der Passagier mit psychischer Erkrankung unbedingt den Hausarzt oder Facharzt für Psychiatrie aufsuchen. Dies dient nicht nur der Beurteilung der körperlichen Gesundheit, sondern auch der Feststellung, ob die psychische Verfassung des Reisenden den Flug gesundheitlich unbedenklich macht. Fluggesellschaften verlangen in vielen Fällen ein sogenanntes „Fit-to-Fly-Attest“. Dieses Attest bestätigt, dass der Passagier in der Lage ist, die Reise ohne gesundheitliche Risiken für sich selbst oder andere zu unternehmen. Wichtig: Viele Airlines verlangen die ärztliche Bescheinigung auf ihrem eigenen Vordruck, der entweder auf der Homepage zum Download verfügbar ist oder aber auf Anfrage durch den Kundenservice zugeschickt wird. Dies sollte unbedingt beachtet werden, da es immer wieder vorkommt, dass wenn der airline-eigene Vordruck nicht genutzt wird, dass die Beförderung verweigert

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Sicher reisen mit Diabetes: Umfassende Vorbereitung für Flugpassagiere

Für Menschen mit Diabetes mellitus stellt das Reisen, insbesondere mit dem Flugzeug, besondere Herausforderungen dar. Eine sorgfältige Planung und Vorbereitung sind unerlässlich, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dieser Artikel bietet eine grobe Übersicht über die notwendigen Vorkehrungen, von medizinischen Attesten über den Umgang mit Sicherheitskontrollen bis hin zur richtigen Lagerung von Insulin und Notfallmaßnahmen bei Unterzuckerung. Individuelle Einzelheiten sollten mit einem Arzt sowie der durchführenden Fluggesellschaft besprochen werden, da die Bedürfnisse einzelner Menschen äußerst unterschiedlich sein können. Vorbereitung und ärztliche Bescheinigungen Vor Antritt einer Flugreise sollten Diabetiker frühzeitig, idealerweise vier bis sechs Wochen im Voraus, einen Termin bei ihrem behandelnden Arzt oder ihrer Ärztin vereinbaren. Dabei wird nicht nur der aktuelle Gesundheitszustand überprüft, sondern auch eine ärztliche Bescheinigung ausgestellt, die die Notwendigkeit der Mitführung von Medikamenten und medizinischem Zubehör bestätigt. Diese Bescheinigung ist besonders wichtig für die Sicherheitskontrollen am Flughafen und kann in mehreren Sprachen verfasst sein, um Missverständnisse zu vermeiden. Es ist ratsam, die Fluggesellschaft im Voraus über die Mitführung von medizinischem Equipment wie Insulinpumpen, Blutzuckermessgeräten oder Spritzen zu informieren. Einige Fluggesellschaften bieten spezielle Diabetiker-Mahlzeiten an, die im Vorfeld bestellt werden können. Zudem kann es hilfreich sein, einen Sitzplatz am Gang zu reservieren, um während des Fluges leichter aufstehen und sich bewegen zu können. Sicherheitskontrollen am Flughafen Während der Sicherheitskontrollen müssen alle medizinischen Geräte und Flüssigkeiten, einschließlich Insulin, separat vorgezeigt werden. Insulinpumpen und kontinuierliche Glukosemesssysteme sollten nicht durch Körperscanner oder Röntgengeräte geführt werden, da dies ihre Funktion beeinträchtigen kann. Stattdessen sollte das Sicherheitspersonal

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Singapore Airlines: Umfassende Modernisierung der Lounges am Flughafen Changi

Singapore Airlines (SIA) hat mit einem umfassenden Umbauprojekt an ihren exklusiven Lounges im Terminal 2 des Flughafens Changi begonnen. Mit einer Investitionssumme von 45 Millionen Singapur-Dollar (umgerechnet rund 34 Millionen US-Dollar) verfolgt die Fluggesellschaft das Ziel, das Serviceerlebnis am Boden deutlich zu verbessern. Die Modernisierung der SilverKris- und KrisFlyer-Gold-Lounges soll in mehreren Etappen bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Die Maßnahme kommt nicht überraschend: Bereits seit mehreren Jahren setzt Singapore Airlines gezielt auf den Ausbau des Premiumsegments. In Terminal 3 hat die Fluggesellschaft mit der Neugestaltung ihrer Lounges Maßstäbe gesetzt. Das aktuelle Vorhaben in Terminal 2 soll nun an diesen Standard anknüpfen und ihn auf ein neues Niveau heben. Erweiterter Raum und neue Ausstattung Die Business-Class-SilverKris-Lounge wird um etwa 30 Prozent vergrößert. Reisende sollen künftig in den Genuss weitläufigerer Sitzbereiche kommen, die verschiedene Zonen zum Arbeiten, Ausruhen oder für den Rückzug in private Ecken bieten. Ein besonders gestalteter Ruhebereich mit Liegesesseln sowie eine neu konzipierte Wohnlounge mit Wingback Chairs, Sofa-Sitzplätzen und abgetrennten Arbeitsbereichen werden den Anforderungen moderner Geschäftsreisender gerecht. Die First-Class-SilverKris-Lounge erhält ein umfassendes Facelift. Neben einer Vergrößerung der Kapazität wird sie mit hohen Decken und großzügigen Fensterflächen ausgestattet, um ein helles und offenes Ambiente zu schaffen. Live-Kochstationen, ein gehobenes Buffet und Barista-Services am Morgen sollen den Aufenthalt zu einem erstklassigen Erlebnis machen. Für Erholung sorgen luxuriös ausgestattete Rückzugsräume mit Massagesesseln und eigens entwickelten Ruhebetten. Auch Economy-Reisende mit Vielfliegerstatus profitieren Ein weiterer Schwerpunkt des Renovierungsprojekts liegt auf der Modernisierung der KrisFlyer-Gold-Lounge. Sie richtet sich an Vielflieger mit Star-Alliance-Gold-Status, die in der

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Eurofighter-Intervention aus Klagenfurt: Temporäre Verlegung zur Sicherung der Luftraumüberwachung

Von 18. bis 22. April 2025 wird der österreichische Luftraum erstmals für mehrere Tage vom Flughafen Klagenfurt aus überwacht. Drei Eurofighter des Bundesheeres übernehmen in dieser Zeit die aktive Luftraumkontrolle. Hintergrund sind personelle Engpässe am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg sowie strategische Überlegungen zur dezentralen Einsatzführung. Am Freitag, dem 18. April 2025, werden drei Eurofighter des Bundesheeres am Flughafen Klagenfurt stationiert. Diese Maßnahme dient der temporären Verlegung der aktiven Luftraumüberwachung, die bis einschließlich Dienstag, den 22. April, von Kärnten aus durchgeführt wird. Die Entscheidung für diesen Schritt basiert auf der Notwendigkeit, die Einsatzbereitschaft des Bundesheeres trotz personeller Engpässe am Hauptstandort Zeltweg aufrechtzuerhalten. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung dieser Maßnahme: „Die lückenlose Überwachung unseres Luftraums hat höchste Priorität. Ich bedanke mich beim Verantwortlichen des Flughafens Klagenfurt für die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Luftstreitkräften.“ Generalmajor Gerfried Promberger, Air Chief des Österreichischen Bundesheeres, unterstrich die Notwendigkeit der Verlegung: „Die zeitweise Verlegung des Einsatzflugbetriebs ist unverzichtbar, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen und den geordneten Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.“ Hintergrund: Personalmangel und infrastrukturelle Herausforderungen Die Entscheidung zur Verlegung der Eurofighter basiert auf einem akuten Personalmangel am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg. Im November 2024 war der österreichische Luftraum aufgrund von fehlendem Personal für mehrere Tage ungeschützt. Diese Situation führte zu Überlegungen, die Luftraumüberwachung auf mehrere Standorte zu verteilen, um die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres zu gewährleisten. Der Flughafen Klagenfurt wurde als geeigneter Standort identifiziert, da bereits eine gewisse Infrastruktur vorhanden ist und viele Heeresangehörige aus der Region stammen. Erste Gespräche mit dem Flughafen Klagenfurt fanden bereits im November 2024 statt.

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Finanzkrise im bosnischen Luftraum: Eurocontrol friert Zahlungen an BHANSA ein

Ein internationales Schiedsgerichtsurteil führt zur Blockade von Eurocontrol-Zahlungen an die bosnische Flugsicherungsbehörde BHANSA. Die Folge: Eine existenzielle Bedrohung für den Luftverkehr über Bosnien und Herzegowina. Die Luftfahrtbranche Bosnien und Herzegowinas steht vor einer ernsten Herausforderung. Die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) hat sämtliche Zahlungen an die bosnische Flugsicherungsbehörde BHANSA eingefroren. Hintergrund ist ein Schiedsgerichtsurteil zugunsten des slowenischen Unternehmens Viadukt, das Bosnien und Herzegowina wegen der einseitigen Kündigung eines Konzessionsvertrags verklagt hatte. Obwohl BHANSA nicht direkt in den Streit involviert war, trifft die finanzielle Blockade die Behörde hart und gefährdet die Stabilität des Luftverkehrs im Land. Hintergrund des Konflikts Der Ursprung des Problems liegt in einem Streit zwischen der Republik Srpska, einer der beiden Entitäten Bosnien und Herzegowinas, und dem slowenischen Unternehmen Viadukt. Letzteres hatte einen Konzessionsvertrag für ein Wasserkraftprojekt am Fluss Vrbas, der jedoch von der Republik Srpska einseitig gekündigt wurde. Ein internationales Schiedsgericht sprach Viadukt daraufhin eine Entschädigung in Höhe von etwa 56 Millionen Euro zu. Da die Republik Srpska die Zahlung verweigerte, wurde ein Vollstreckungsverfahren gegen den Gesamtstaat Bosnien und Herzegowina eingeleitet. Infolgedessen ordnete ein Gericht in Brüssel an, dass Eurocontrol alle Zahlungen an BHANSA einfrieren müsse. BHANSA ist für die Flugsicherung im gesamten bosnischen Luftraum verantwortlich und finanziert sich hauptsächlich durch Gebühren, die Eurocontrol für die Nutzung des Luftraums erhebt. Mit dem Einfrieren dieser Zahlungen steht die Behörde vor erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Laut BHANSA können grundlegende Betriebskosten wie Treibstoff, Wartung und Gehälter nicht mehr gedeckt werden. Die Gewerkschaft der Fluglotsen warnt vor einem möglichen Zusammenbruch

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Ostern in Kroatien: Zwischen jahrhundertealter Tradition und kultureller Identität

In Kroatien ist Ostern weit mehr als ein kirchlicher Feiertag – es ist ein Ausdruck gelebter Kultur, religiöser Verwurzelung und familiärer Gemeinschaft. Besonders in der Region Dalmatien und auf den Inseln der Adria ist das Osterfest mit einer Vielzahl von Bräuchen verbunden, die teilweise seit Jahrhunderten gepflegt werden. Diese Traditionen verbinden das Religiöse mit dem Alltäglichen, das Gemeinschaftliche mit dem Spirituellen – und bieten Reisenden zugleich tiefe Einblicke in eine einzigartige kulturelle Welt. Während die Temperaturen im Frühjahr bereits angenehm mild sind und die Natur in voller Blüte steht, entfaltet sich in den Städten, Dörfern und Kirchen des Landes eine feierliche Atmosphäre, die von tiefer Symbolik, historischen Ritualen und festlichem Miteinander geprägt ist. Palmsonntag: Symbolischer Auftakt der Osterwoche Die Osterzeit beginnt in Kroatien mit dem Palmsonntag, der vielerorts als der erste bedeutende Festtag der heiligen Woche betrachtet wird. Ein besonders eindrucksvoller Brauch ist das „Umivanje u cvijeću“ – das Waschen mit Blütenwasser. Dabei sammeln Gläubige am Samstag vor Palmsonntag Frühlingsblumen wie Schleierkraut oder Veilchen, legen diese in eine Schale mit Wasser und waschen sich am Sonntagmorgen damit. Die symbolische Handlung steht für eine Reinigung von Körper und Geist und markiert zugleich den Übergang vom Winter zum Frühling. Zentral für den Palmsonntag ist auch die Segnung von Oliven- oder Palmzweigen, die in den Kirchen an Gläubige verteilt werden. Diese Zweige, oftmals kunstvoll geflochten, werden in vielen Haushalten an Bilderrahmen oder Türrahmen angebracht und gelten als Schutzsymbol. In Süddalmatien, etwa in der Region rund um Dubrovnik, bringen Kinder die traditionellen „Pome“ –

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Preisvergleiche lohnen sich – Deutsche Bahn oft teurer als europäische Konkurrenz

Im Jahr 2024 nutzten rund 133,4 Millionen Fahrgäste den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Gleichzeitig steigen die Ticketpreise kontinuierlich, was viele Reisende dazu veranlasst, nach günstigeren Alternativen zu suchen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, daß internationale Bahnunternehmen oft deutlich günstigere Preise für dieselben Strecken anbieten. Ein genauer Vergleich der Ticketpreise kann daher erhebliche Einsparungen ermöglichen. Die Untersuchung verdeutlicht, daß die Preise für Bahnreisen ins Ausland stark variieren können, je nachdem, bei welchem Anbieter die Tickets gekauft werden. Beispielsweise kostet eine Hin- und Rückfahrt von München nach Zagreb über die Deutsche Bahn 184,98 Euro, während die Österreichischen Bundesbahnen für dieselbe Strecke nur 92,70 Euro verlangen – eine Ersparnis von über 47 Prozent. Ähnliche Preisvorteile ergeben sich bei Reisen nach Italien, Tschechien, Polen und Slowenien. So sind etwa Tickets nach Warschau über PKP Intercity rund 39 Prozent günstiger als bei der Deutschen Bahn. Auch für Ziele wie Prag oder Ljubljana kann ein Vergleich mit den nationalen Bahngesellschaften des Zielstaates zu erheblichen Ersparnissen führen. Wer über die Osterfeiertage nach Italien reist, sollte ebenfalls auf die dortigen Anbieter achten: Bei Trenitalia kostet eine Fahrt rund 165,89 Euro, während über die Deutsche Bahn für dieselbe Strecke 371,69 Euro verlangt werden – ein Unterschied von über 44 Prozent. Deutsche Bahn nicht immer teurer Es gibt jedoch auch Strecken, auf denen die Deutsche Bahn preislich konkurrenzfähig oder sogar günstiger ist. Eine Reise von Berlin nach Paris kostet bei der Deutschen Bahn 139,99 Euro, während das französische Bahnunternehmen für dieselbe Verbindung 233 Euro verlangt – eine Ersparnis von nahezu 50

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