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Arctic Pro Cruises: Ein neuer Name für ein erweitertes Angebot in der Arktis

Der Veranstalter Iceland Pro Cruises hat sich in Arctic Pro Cruises umbenannt und setzt mit dieser Namensänderung ein deutliches Zeichen für die Erweiterung seines Portfolios. Ab der Arktis-Saison 2025 bietet das Unternehmen nicht nur seine bewährten Island-Seereisen an, sondern auch neue Reisen in weitere arktische Regionen, einschließlich Grönlands. Durch die Umfirmierung trägt Arctic Pro Cruises der Tatsache Rechnung, dass das Angebot des Unternehmens nun deutlich vielfältiger ist als zuvor. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf den erfolgreichen Neustart der Reederei, der nach dem Verkauf des gecharterten Expeditionsschiffs „Seaventure“ durch die Reederei Scylla im September 2024 initiiert wurde. Mit dem neuen Namen möchte Arctic Pro Cruises insbesondere seine Kunden auf das erweiterte Reiseangebot aufmerksam machen, das nun auch Zubucher- und Gruppenreisen zu neuen Zielen umfasst. In Kombination mit den traditionellen Island-Reisen werden nun auch Reisen zu weiteren arktischen Gebieten angeboten. In den kommenden Jahren können Reisende somit nicht nur die atemberaubende Landschaft Islands erleben, sondern auch die unberührte Natur Spitzbergens und Grönlands erkunden. Besonders hervorzuheben ist die Erweiterung des Reiseportfolios durch neue Partnerschaften, wie etwa die Zusammenarbeit mit Oceanwide Expeditions und Plantours. Expeditionskreuzfahrten mit einem besonderen Fokus auf die Arktis Arctic Pro Cruises bietet derzeit vier Schiffe für seine Expeditionskreuzfahrten an: das Oceanwide-Expeditions-Trio „Hondius“ (170 Passagiere), „Ortelius“ und „Plancius“ (jeweils 108 Passagiere) sowie das Plantours-Schiff „Hamburg“ mit Platz für 400 Gäste. Alle Schiffe sind auf Expeditionskreuzfahrten spezialisiert und bieten ein intensives Erlebnis der Natur, das den Passagieren eine ganz besondere Perspektive auf die arktischen Regionen ermöglicht. Die bis zu 18-tägigen Kreuzfahrten

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United Airlines setzt auf Expansion der Palma-de-Mallorca-Flüge

Die Reisepläne vieler Europäer und zunehmend auch von US-amerikanischen Urlaubern richten sich für den kommenden Sommer erneut auf die beliebten Inselziele im Mittelmeer, insbesondere Palma de Mallorca. Die spanische Insel hat sich nach den pandemiebedingten Einbrüchen schnell erholt und verzeichnete 2024 einen Rekordanstieg der Passagierzahlen. Auch United Airlines, eine der größten Fluggesellschaften der USA, setzt auf das gestiegene Interesse an Mallorca und verlängert ihre saisonalen Direktflüge zwischen New York und Palma. Die Flüge sollen nicht nur die Insel als Urlaubsziel weiter stärken, sondern auch die Bindung von US-Reisenden an europäische Destinationen intensivieren. Seit 2022 bietet United Airlines saisonale Nonstop-Flüge von New York (Newark) nach Palma an, wobei die Verbindung in den Sommermonaten besonders beliebt ist. Palma de Mallorca, die Hauptstadt der gleichnamigen Insel, hat sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot für internationale Touristen entwickelt. Laut offiziellen Statistiken verzeichnete der Palma de Mallorca Flughafen (PMI) 2024 mehr als 33 Millionen Passagiere, was einen Anstieg von rund 12% im Vergleich zum Vorpandemieniveau von 2019 bedeutet. Die Nachfrage nach Direktflügen von den USA, speziell von der Ostküste, ist ein klarer Indikator für das wachsende Interesse an dieser Mittelmeerdestination. United Airlines reagiert auf diese Entwicklung mit der Entscheidung, ihre saisonale Verbindung auszuweiten. Von Mai bis Oktober 2025 wird die Fluggesellschaft zusätzlich zur bisherigen dreimal wöchentlichen Frequenz weitere Flüge anbieten und die Saison um einen Monat verlängern. Dies stellt eine Steigerung der Kapazität von 50% im Vergleich zum Vorjahr dar. Erfolgreiche Verbindung und potenzielle Erweiterungen Die Flugroute Newark-Palma wurde im Jahr 2022 ins

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Boeing und Royal Jordanian stärken Partnerschaft

Im Rahmen der MRO Middle East Konferenz am 10. Februar 2025 haben Boeing und Royal Jordanian mehrere bedeutende Servicevereinbarungen unterzeichnet, die die Wartung und Effizienz der 787 Dreamliner-Flotte der jordanischen Fluggesellschaft unterstützen sollen. Die Vereinbarungen beinhalten Programme zum Austausch von Bauteilen, Verbesserungen der Internetverbindung an Bord sowie den Einstieg in das Landing Gear Exchange Program, das speziell auf die Wartung der Landeklappen und Fahrwerke der Flugzeuge ausgerichtet ist. Diese neuen Partnerschaften sollen Royal Jordanian nicht nur eine schnellere und effizientere Wartung ermöglichen, sondern auch das Passagiererlebnis durch optimierte Technologien an Bord weiter verbessern. Erweiterung der Komponenten- und Reparaturservices Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Vereinbarungen ist die Verlängerung und Erweiterung des Boeing 787-9 Component Services Program von Royal Jordanian. Dieses Programm garantiert der Airline schnellen und unkomplizierten Zugang zu Ersatzteilen, die für die Instandhaltung ihrer Dreamliner-Flotte notwendig sind. Boeing beschreibt die Initiative als eine umfassende Austausch- und Reparaturlösung, die die Effizienz bei der Verwaltung von hochpreisigen, schnell austauschbaren Bauteilen steigert. „Dieses umfassende Rotables-Austausch- und Reparaturprogramm trägt dazu bei, die Effizienz beim Management der hochpreisigen und line-replaceable Units (LRUs) zu verbessern“, erklärte Boeing in einer Pressemitteilung. Diese Vereinbarung trägt dazu bei, den Betrieb von Royal Jordanian zu optimieren und gleichzeitig die Ausfallzeiten der Flugzeuge zu minimieren. Landing Gear Exchange Program: Reduktion von Wartungskosten Eine weitere wichtige Neuerung ist die Einführung des Landing Gear Exchange Program von Boeing, das Royal Jordanian eine vereinfachte Lösung zur Wartung und zum Austausch von Fahrwerken bietet. Diese Vereinbarung soll helfen, die Wartungs- und Bestandsmanagementkosten zu senken und

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Croatia Airlines weitet Flugbetrieb aus: Neue Strecken ab Zagreb ab Sommer 2025

Croatia Airlines, die nationale Fluggesellschaft Kroatiens, plant, ihren Betrieb am Flughafen Zagreb (ZAG) im Sommer 2025 erheblich auszubauen. Mit der Einführung von fünf neuen Flugverbindungen will die Airline nicht nur ihre Präsenz in Europa stärken, sondern auch Städte anfliegen, die zuvor aufgrund der globalen Gesundheitskrise während der COVID-19-Pandemie gestrichen wurden. Die neuen Ziele umfassen Direktflüge von Zagreb nach Prag, Bukarest, Madrid, Mailand und Hamburg. Die geplanten Routen spiegeln die Strategie von Croatia Airlines wider, sich auf zentrale europäische Destinationen zu konzentrieren, um ihre Position auf dem internationalen Luftfahrtmarkt zu festigen. Einblicke in die neuen Strecken Ab dem 2. Juni 2025 wird Croatia Airlines die ersten zwei neuen Routen nach Mailand (MXP) und Prag (PRG) aufnehmen. Beide Strecken werden dreimal pro Woche bedient. Ab Juli 2025 folgen drei weitere Verbindungen nach Hamburg (HAM), Bukarest (OTP) und Madrid (MAD). Der erste Flug nach Hamburg wird am 1. Juli 2025 starten, während der Flug nach Madrid einen Tag später, am 3. Juli, aufgenommen wird. Alle fünf neuen Verbindungen werden mit dem Airbus A220-300 durchgeführt, einem modernen Flugzeug mit einer Kapazität von 149 Passagieren in einer einzigen Kabinenklasse. Interessanterweise handelt es sich bei einigen dieser Ziele um Strecken, die von Croatia Airlines bereits vor der Pandemie bedient wurden. So war die Airline bis 2019 unter anderem nach Prag, Mailand und Bukarest geflogen, bevor die Corona-Pandemie die Flugpläne der Gesellschaft zum Erliegen brachte. Der Flug nach Hamburg ist eine Premiere für die Airline, da die Route zuletzt 2012 bedient wurde und seitdem nicht mehr im

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Lilium. Übergang in neue Gesellschaft geht mit Verzögerungen einher

Die Zukunft des bayerischen Flugtaxi-Herstellers Lilium scheint vorerst gesichert. Ein Konsortium aus mehreren Investoren hat das Unternehmen vor dem drohenden Insolvenzverfahren gerettet und stellt mit einer neuen Gesellschaft die Weichen für die Weiterentwicklung des revolutionären Projekts. Im Zuge der Übernahme wird das Betriebsvermögen der bisherigen Lilium GmbH sowie der Lilium eAircraft GmbH in die neue Lilium Aerospace GmbH überführt, in der etwa 750 der rund 1.000 Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden sollen. Doch der Übergang von Lilium in die neue Gesellschaft verläuft nicht ganz reibungslos, wie ein aktueller Medienbericht enthüllt. Investoren haben bislang 200 Millionen Euro in das Projekt gesteckt, um das Unternehmen vor dem endgültigen Zusammenbruch zu bewahren und die Fertigstellung sowie die Zulassung des Flugtaxis voranzutreiben. Diese Finanzspritze ist notwendig, um die ambitionierten Pläne von Lilium zu realisieren und die Vision eines marktreifen Flugtaxis weiter zu verfolgen. Die angestrebte Zulassung der eAircraft soll in den kommenden Jahren erfolgen, wobei das Unternehmen auch weiterhin auf die Unterstützung durch Investoren angewiesen ist, um die Entwicklung voranzutreiben. Der Übergang in die neue Gesellschaft wurde bereits zum Jahresbeginn vollzogen, doch wie nun bekannt wurde, kam es im Januar zu einer Verzögerung bei der Gehaltsauszahlung. Laut einem Bericht der WirtschaftsWoche standen die Gehälter für den Januar bis Anfang Februar aus. Lilium informierte seine Mitarbeiter vorab per E-Mail über die verspätete Auszahlung, was mit den „Komplexitäten des Transfers“ begründet wurde. Dieser Vorfall wirft einen Schatten auf die reibungslose Durchführung des Übergangsprozesses und zeigt, wie schwierig es ist, ein so komplexes Unternehmen umzustrukturieren. Trotz der Verzögerung hat

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Airbus verschiebt Wasserstoff-Flugzeug: Zeitplan auf unbestimmte Zeit verzögert

Der europäische Flugzeughersteller Airbus wird sein ursprünglich für 2035 geplantes Wasserstoffflugzeug nicht wie vorgesehen zur Serienreife bringen. Die bisherigen Planungen im Rahmen des sogenannten „zero-e“-Programms wurden zurückgestellt, und ein neuer Zeitplan ist derzeit ungewiss. Damit verschiebt sich ein ehrgeiziges Vorhaben der Luftfahrtindustrie um mindestens fünf bis zehn Jahre. Bereits 2020 hatte Airbus das „zero-e“-Programm vorgestellt, das mehrere Konzepte für wasserstoffbetriebene Flugzeuge umfasste. Ziel war es, gegen 2027 mit ersten Testflügen zu beginnen und bis 2035 ein marktreifes Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb zu entwickeln. Als Teil dieser Bemühungen wollte der Hersteller ein Geschäftsreisetriebwerk vom Typ GE Passport auf Wasserstoff umrüsten und an einer modifizierten A380 testen. Doch diese Pläne wurden nun verworfen. Airbus bestätigte am Freitagabend, dass das Unternehmen die Entwicklungsstrategie überdenken müsse. Der ursprüngliche Zeitplan sei nicht mehr realistisch, sodass die Arbeiten an den geplanten Systemtests zunächst eingestellt wurden. Gründe für die Verzögerung Die Entscheidung kommt nicht völlig überraschend. Bereits in den vergangenen Monaten hatten Brancheninsider Zweifel geäußert, ob das Projekt in der angedachten Geschwindigkeit realisierbar sei. Nach Einschätzungen von Luftfahrtexperten gibt es mehrere Herausforderungen, die die Entwicklung eines Wasserstoffflugzeugs erheblich erschweren: Laut der französischen Gewerkschaft Force Ouvrière verzögert sich die Zeitachse um mindestens fünf bis zehn Jahre. Airbus selbst hat bislang keinen neuen Termin für den möglichen Start des Programms genannt. Auswirkungen auf die Branche Die Verzögerung des Projekts hat weitreichende Folgen für die Luftfahrtindustrie. Airbus hatte bereits mehrere Industriepartner für das „zero-e“-Programm gewonnen, die nun möglicherweise ihre Investitionen neu bewerten müssen. Konkurrenten wie Boeing oder kleinere Luftfahrtunternehmen hatten sich

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Führungswechsel bei Southwest Airlines: Vorstandsumstrukturierung abgeschlossen

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines steht vor einem weiteren bedeutenden Schritt in ihrer laufenden Restrukturierung. Im April 2025 werden zwei weitere Mitglieder des Verwaltungsrates, Elaine Mendoza und Eduardo F. Conrado, ihre Posten räumen. Damit setzt sich der tiefgreifende Wandel fort, der im vergangenen Jahr mit der Intervention des aktivistischen Hedgefonds Elliott Investment Management begann. Die bevorstehenden Rücktritte von Mendoza und Conrado markieren das letzte Kapitel eines umfassenden Führungswechsels bei Southwest Airlines. Die Fluggesellschaft hatte in den letzten Jahren zunehmende Kritik an ihrer Unternehmensführung erhalten, insbesondere nach operativen Schwierigkeiten und einer wachsenden Konkurrenz im hart umkämpften Billigflugsegment. Im Jahr 2024 erwarb Elliott Investment Management eine Beteiligung von 1,9 Milliarden US-Dollar an Southwest und forderte tiefgreifende Änderungen in der Unternehmensstruktur. Im Zuge einer Einigung mit dem Hedgefonds wurde beschlossen, die Anzahl der Vorstandsmitglieder von 15 auf 13 zu reduzieren. Elliott erhielt das Recht, fünf neue Direktoren zu ernennen, was seine Kontrolle über die Unternehmensführung stärkte. Die nun angekündigten Rücktritte stehen im Einklang mit dieser Neuausrichtung. Laut einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC erfolgten die Rücktritte jedoch nicht aufgrund von internen Konflikten oder Meinungsverschiedenheiten. Wer sind die scheidenden Vorstandsmitglieder? Eduardo F. Conrado ist eine angesehene Führungspersönlichkeit im Gesundheits- und Technologiesektor. Der ehemalige Manager von Motorola Solutions ist derzeit Präsident von Ascension, einer der größten gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen der USA. Elaine Mendoza hingegen ist Gründerin und CEO von Conceptual Mindworks, einem Unternehmen für medizinische Informatik und Softwareentwicklung. Beide traten dem Vorstand erst im Jahr 2023 bei und gehörten zu den ersten Neubesetzungen unter dem aktuellen

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Anhaltende Triebwerksprobleme zwingen Air New Zealand zu Flugstreichungen

Air New Zealand sieht sich weiterhin mit erheblichen betrieblichen Herausforderungen konfrontiert, die auf anhaltende Probleme mit den Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken ihrer Boeing 787-9 Dreamliner-Flotte zurückzuführen sind. Diese Schwierigkeiten haben die Fluggesellschaft dazu veranlasst, mehrere internationale Routen auszusetzen und ihre Flottenstrategie zu überdenken. Erst kürzlich gab Air New Zealand bekannt, dass die saisonalen Nonstop-Flüge zwischen Auckland und Seoul, die planmäßig am 29. März 2025 enden sollten, nicht wie vorgesehen im Oktober 2025 wieder aufgenommen werden. Stattdessen werden Passagiere auf alternative Routen mit Zwischenstopps in asiatischen Städten wie Singapur, Taipeh oder Hongkong verwiesen, von wo aus Partnerfluggesellschaften Verbindungen nach Seoul anbieten. Jeremy O’Brien, Chief Commercial Officer von Air New Zealand, äußerte sein Bedauern über diese Entscheidung und betonte, dass die Überprüfung des Streckennetzes notwendig sei, um den Betrieb angesichts der aktuellen Triebwerksprobleme effizient zu gestalten. Bereits zuvor hatte die Fluggesellschaft die Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindungen zwischen Auckland und Chicago O’Hare International Airport verschoben. Ursprünglich war geplant, diese Flüge im Oktober 2024 wieder aufzunehmen; nun wird eine Wiederaufnahme erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 angestrebt. Diese Verzögerung steht im Zusammenhang mit der erwarteten Lieferung neuer Boeing 787-Flugzeuge, die mit GE GEnx-1B-Triebwerken ausgestattet sein werden, da man sich entschieden hat, von Rolls-Royce zu General Electric zu wechseln. Finanzielle Auswirkungen und Flottenmanagement Die technischen Probleme haben nicht nur betriebliche, sondern auch finanzielle Konsequenzen für Air New Zealand. Für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2025 prognostiziert die Fluggesellschaft einen Rückgang des Vorsteuergewinns auf 120 bis 160 Millionen NZ-Dollar, verglichen mit 185 Millionen NZ-Dollar im Vorjahreszeitraum.

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Fly Dubai eröffnet modernes Ausbildungszentrum für Piloten in Dubai

Die Fluggesellschaft Fly Dubai steht kurz der Inbetriebnahme ihres neuen Trainingszentrums. Die Einrichtung stellt einen bedeutenden Schritt in der Expansionsstrategie der Airline dar und unterstreicht die Bedeutung professioneller Pilotenausbildung für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Das neue Ausbildungszentrum, das sich auf dem Campus von Fly Dubai in Dubai befindet, erstreckt sich über eine Fläche von 38.000 Quadratfuß und wurde mit einer erheblichen Investition errichtet. Es beherbergt derzeit zwei Full-Flight-Simulatoren (FFS) für Flugzeuge der Boeing-737-Familie, wobei zwei weitere Simulatoren bis Ende 2026 installiert werden sollen. Diese hochentwickelten Trainingssysteme ermöglichen es den Piloten, verschiedene Flugbedingungen und Szenarien in einer sicheren Umgebung zu erproben. Nach Angaben der Fluggesellschaft ist das neue Zentrum darauf ausgelegt, jährlich über 43.000 Trainingsstunden zu absolvieren. Die gesteigerte Flexibilität bei der Pilotenausbildung sowie der sofortige Zugang zu den Simulatoren sollen dazu beitragen, den wachsenden Bedarf an qualifizierten Piloten sowohl für Fly Dubai als auch für andere Fluggesellschaften zu decken. „Die erhöhte Flexibilität in den Trainingsplänen und der sofortige Zugriff auf die Simulatoren werden nicht nur die Ausbildungsqualität von Fly Dubai steigern, sondern langfristig auch anderen Airlines zur Verfügung stehen“, erklärte das Unternehmen in einer Stellungnahme. Investition in die Zukunft der Luftfahrt Neben den Flugsimulatoren bietet das Zentrum eine Vielzahl weiterer Ausbildungseinrichtungen, darunter Briefing- und Debriefing-Räume, Klassenzimmer sowie computergestützte Trainingsräume. Die modulare Bauweise der Anlage ermöglicht eine zukünftige Erweiterung, um sich an die sich stetig ändernden Anforderungen der Luftfahrtbranche anzupassen. Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender von Fly Dubai, betonte die strategische Bedeutung des neuen Zentrums: „Ich

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Finnair plant mögliche Stellenkürzungen für Piloten

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat angekündigt, Verhandlungen mit ihren Piloten über mögliche Stellenstreichungen aufzunehmen. Hintergrund sind anhaltende Streiks der finnischen Transportpilotenvereinigung (SLL), die sich für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen einsetzt. Sollte die Arbeitsniederlegung zu Änderungen in den Kooperationsverträgen der Airline führen, könnten bis zu 90 der rund 1.000 Finnair-Piloten vorübergehend oder dauerhaft von Personaleinsparungen betroffen sein. Der Tarifkonflikt zwischen Finnair und der Pilotengewerkschaft dauert bereits seit Herbst 2024 an. In dieser Zeit hat die SLL ihre Streikmaßnahmen ausgeweitet, zuletzt auch durch das Verbot von Bereitschaftsdiensten für Flüge, die von Partnerfluggesellschaften durchgeführt werden. Dies betrifft nicht nur die eigentlichen Einsätze, sondern auch die Flüge, mit denen Piloten zu ihren Einsätzen transportiert werden. Da diese Einschränkungen den operativen Betrieb von Finnair erheblich beeinträchtigen, sieht sich die Fluggesellschaft gezwungen, über neue Optionen für ihre Kooperationsverträge nachzudenken – einschließlich einer möglichen Beendigung dieser Vereinbarungen. Eine solche Maßnahme hätte direkte Auswirkungen auf das Arbeitsaufkommen der Piloten und könnte Personalkürzungen unausweichlich machen. Kaisa Aalto-Luoto, Chief People Officer von Finnair, äußerte ihr Bedauern über die angespannte Situation: „Es ist traurig, daß die langanhaltenden Arbeitskampfmaßnahmen der Pilotengewerkschaft uns in eine Lage gebracht haben, in der wir über Stellenkürzungen sprechen müssen.“ Sie betonte, daß Finnair in seiner über 100-jährigen Geschichte noch nie aus rein operativen Gründen Pilotenkapazitäten reduzieren mußte – nicht einmal nach der Schließung des russischen Luftraums, die das Geschäftsmodell der Airline erheblich beeinträchtigte. Streitpunkt: verpflichtende Stand-by-Dienste für Piloten Ein zentraler Punkt des Tarifstreits ist die Einführung von verpflichtenden Stand-by-Schichten für Piloten. Während Finnair dies als eine gängige

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