secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Anhaltendes Wachstum am Flughafen Wien: Passagierzahlen steigen im Jänner 2025 um 3,4 Prozent

Der Flughafen Wien verzeichnete im Jänner 2025 einen Anstieg des Passagieraufkommens um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, was die kontinuierliche Erholung und das Wachstum des Luftverkehrs in der Region unterstreicht. Im ersten Monat des Jahres 2025 nutzten insgesamt 1.890.102 Passagiere den Flughafen Wien, was einem Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber Jänner 2024 entspricht. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg dabei um 6,1 Prozent auf 1.542.649, während die Zahl der Transferpassagiere um 7,2 Prozent auf 340.378 zurückging. Die Flugbewegungen erhöhten sich um 4,0 Prozent auf 15.778 Starts und Landungen. Auch das Frachtaufkommen verzeichnete einen Anstieg um 3,1 Prozent auf 21.541 Tonnen. Die Entwicklung in den einzelnen Destinationen zeigt ein differenziertes Bild: Das Passagieraufkommen nach Westeuropa stieg leicht um 0,5 Prozent auf 636.267 Reisende. Nach Osteuropa reisten 135.798 Passagiere, was einem Zuwachs von 3,2 Prozent entspricht. Deutlichere Steigerungen gab es bei den Verbindungen nach Nordamerika mit 27.864 Passagieren (+11,4%) und nach Afrika mit 26.803 Passagieren (+21,9%). In den Nahen und Mittleren Osten flogen 67.422 Reisende (+1,6%), während der Ferne Osten mit 53.016 Passagieren einen signifikanten Anstieg von 38,3 Prozent verzeichnete. Auch die Beteiligungen des Flughafens Wien entwickelten sich positiv: Der Flughafen Malta begrüßte im Jänner 2025 insgesamt 507.574 Passagiere, was einem Anstieg von 9,0 Prozent entspricht. Am Flughafen Kosice stieg das Passagieraufkommen um 21,9 Prozent auf 38.675 Reisende. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Erholung des Luftverkehrs nach den pandemiebedingten Einbrüchen der vergangenen Jahre. Bereits im Jahr 2024 konnte der Flughafen Wien mit 31,72 Millionen Passagieren einen neuen Rekord verzeichnen, der sogar das

weiterlesen »

Avia Solutions Group: Neuer Service-Standort in Manila eröffnet

Die Avia Solutions Group (ASG), weltweit führender Anbieter von ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), hat ihr neues Global Services Center auf den Philippinen eröffnet. Mit diesem strategischen Schritt baut das in Dublin ansässige Unternehmen seine Präsenz in Südostasien weiter aus. Die neue Einrichtung in Manila wird nicht nur technische und betriebliche Unterstützung für die konzerneigenen Fluggesellschaften sowie Wartungs-, Reparatur- und Überholungsdienste (MRO) bieten, sondern auch zentrale Unternehmensfunktionen wie IT, Lohnbuchhaltung und Finanzwesen übernehmen. Die Wahl der Philippinen als Standort für das neue Zentrum ist kein Zufall. Die Region ist laut Prognosen einer der am schnellsten wachsenden Luftfahrtmärkte weltweit. Eine Analyse von Boeing geht davon aus, daß der Luftverkehr in Südostasien in den kommenden zwanzig Jahren jährlich um acht Prozent wachsen wird. ASG sieht hier große Chancen und plant langfristig, eine eigene Luftverkehrsbetreiberlizenz (Air Operator Certificate, AOC) auf den Philippinen zu erlangen. Jonas Janukenas, CEO von Avia Solutions Group, hebt hervor, daß die Entscheidung für die Philippinen vor allem auf den hochqualifizierten Arbeitsmarkt und die günstige geographische Lage zurückzuführen sei. Mit der Expansion wolle das Unternehmen seine operative Effizienz steigern und neue Märkte erschließen. Führungswechsel und neue Karrieremöglichkeiten An der Spitze des neuen Servicezentrums steht Fernando Bernardo Beluan, ein erfahrener Branchenexperte mit über 15 Jahren internationaler Erfahrung. Er wird die Geschäftsaktivitäten leiten und das philippinische Team aufbauen. Beluan betont die Bedeutung der neuen Einrichtung für die lokale Wirtschaft und verweist auf die zahlreichen Arbeitsplätze, die in den Bereichen Technik, IT und Finanzen entstehen werden. „Die Eröffnung dieses Servicezentrums unterstreicht das Vertrauen

weiterlesen »

Hotelhygiene unter der Lupe: Wie sauber ist Ihr Zimmer wirklich?

Mit dem bevorstehenden Valentinstag steigt die Nachfrage nach romantischen Hotelaufenthalten rasant an. Laut aktuellen Daten sind die Suchanfragen für „Valentine’s Hotel Packages“ im vergangenen Monat um 300 Prozent gestiegen, während Buchungen insgesamt um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen haben. Doch so verlockend der Gedanke an ein luxuriöses Hotelbett oder ein entspannendes Bad auch sein mag – Sauberkeit bleibt ein oft unterschätztes Thema. Neue Untersuchungen zeigen, daß Hotelzimmer weitaus unhygienischer sein können, als man es erwarten würde. Tatsächlich wurden auf vielen Oberflächen mehr Bakterien gefunden als in einem durchschnittlichen Haushalt, einem Flugzeug oder sogar in einer Schule. Besonders betroffen sind hoch frequentierte Bereiche wie Bettdecken, Fernbedienungen und Badezimmer. Experten raten daher zu gewissen Vorsichtsmaßnahmen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Unsichtbare Gefahren: Die fünf schmutzigsten Stellen in Hotelzimmern 1. Bettüberwürfe und Zierkissen: Die oft übersehenen Keimträger Während Bettlaken nach jedem Gastwechsel gewaschen werden, gilt dies nicht für dekorative Elemente wie Bettüberwürfe, Zierkissen und Plaids. Diese Textilien können über Wochen oder sogar Monate hinweg unbeachtet bleiben und bieten eine ideale Umgebung für Staub, Hautschuppen und Bakterien. Ehemalige Hotelangestellte berichten, daß große Decken und Überwürfe in vielen Hotels nur dann gereinigt werden, wenn sie sichtbare Flecken oder unangenehme Gerüche aufweisen. Gäste können sich schützen, indem sie solche Textilien vor dem Schlafengehen vom Bett entfernen oder sie mit einem eigenen Reisehandtuch abdecken. 2. Fernbedienungen und Telefone: Ein Sammelbecken für Keime Die Fernbedienung ist eines der am häufigsten berührten Objekte in einem Hotelzimmer – und zugleich eine der unhygienischsten Oberflächen. Studien ergaben, daß sich

weiterlesen »

Reisetrends 2025: Thailand und Japan im Aufwind, Malta bleibt beliebt

Die Reiselust der Briten bleibt ungebrochen, und die aktuellen Suchanfragen für Flugreisen zeigen deutliche Veränderungen in den bevorzugten Destinationen für das Jahr 2025. Besonders Ziele in Asien verzeichnen eine wachsende Nachfrage, während einige europäische Länder an Interesse verlieren. Neue Datenanalysen von Reboot Online zeigen, welche Reiseziele besonders gefragt sind und wo das Interesse nachlässt. Mit 41.664 Suchanfragen im Januar 2025 führt Thailand die Liste der beliebtesten Reiseziele an. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 27 Prozent. Die wachsende Beliebtheit des südostasiatischen Landes wird vor allem auf die jüngere Generation zurückgeführt, die zunehmend nach exotischen und erschwinglichen Urlaubszielen sucht. Besonders beliebte Regionen wie Phuket und Koh Samui verzeichnen Rekordzahlen an Touristen. Ein Grund für den Anstieg könnte auch die veränderte Arbeits- und Reisegestaltung vieler junger Menschen sein. Digitale Nomaden und Langzeitreisende nutzen vermehrt flexible Arbeitsmodelle, um Zeit in Südostasien zu verbringen. Zudem locken günstige Lebenshaltungskosten und eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Australien: Beliebt für Reisen und Auswanderung Auf Platz zwei der Liste steht Australien mit 31.582 Suchanfragen im Januar, ein Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neben klassischen Urlaubsreisen spielt der Wunsch vieler Briten, für eine längere Zeit im Ausland zu leben und zu arbeiten, eine große Rolle. Besonders das Working-Holiday-Visum erfreut sich wachsender Beliebtheit. Die Zahl der britischen Anträge stieg in den letzten drei Jahren deutlich an, was sich in den erhöhten Suchanfragen widerspiegelt. Japan: Rekordtourismus und steigendes Interesse Mit einem Anstieg der Suchanfragen um 42 Prozent zeigt Japan die größte Wachstumsrate unter den beliebtesten

weiterlesen »

Flughafenverband ADV warnt vor steigenden Personalkosten

Die bevorstehenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sorgen für Unruhe in der deutschen Luftverkehrsbranche. Der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) warnt vor den möglichen wirtschaftlichen Folgen eines hohen Tarifabschlusses für die angeschlagenen Flughäfen im Land. In einer Zeit, in der viele Flughäfen noch immer mit den finanziellen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie kämpfen, könnten weitere Lohnerhöhungen die Belastungsgrenze vieler Standorte überschreiten. Die wirtschaftliche Situation vieler deutscher Flughäfen bleibt angespannt. Laut ADV schrieben im Jahr 2023 nur sechs von 23 Flughäfen schwarze Zahlen. Die Passagierzahlen haben sich bislang nicht vollständig von den pandemiebedingten Einbrüchen erholt. Gemessen am Vorkrisenniveau liegt der Luftverkehr in Deutschland derzeit hinter den Werten von 2013. Hinzu kommt der zunehmende Wettbewerbsdruck auf die deutschen Standorte. Airlines weichen aufgrund hoher regulatorischer Abgaben und Steuern zunehmend auf alternative Flughäfen in Nachbarländern aus. Dies erschwert es den deutschen Flughäfen, steigende Betriebskosten durch höhere Entgelte für Fluggesellschaften auszugleichen. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärt dazu: „Die Möglichkeiten sind begrenzt, die rasant steigenden Personalkosten durch eine Anhebung der Flughafenentgelte auszugleichen.“ Personalkosten steigen massiv – Flughäfen geraten unter Druck Der Flughafenverband weist darauf hin, dass die Personalkosten seit dem Ende der Pandemie bereits um rund 20 Prozent gestiegen seien. Eine weitere Erhöhung der Löhne um durchschnittlich elf Prozent, wie von Gewerkschaften gefordert, könnte die wirtschaftliche Stabilität vieler Standorte ernsthaft gefährden. „Wir erleben Kostensteigerungen auf fast allen Ebenen. Es ist also keine Frage des Wollens, sondern des Könnens“, betont Beisel. Neben gestiegenen Personalkosten machen den Flughäfen auch höhere Energiepreise, neue Sicherheitsanforderungen und Inflation zu schaffen. Ohne zusätzliche Einnahmequellen könnten viele

weiterlesen »

Southwest Airlines: Boeing 737-700 muß kurz nach dem Start nach Sacramento zurückkehren

Ein Flug der Southwest Airlines von Sacramento nach Denver mußte am 8. Februar 2025 kurz nach dem Start zum Ausgangsflughafen zurückkehren. Die Boeing 737-700 mit der Flugnummer 2301 meldete ein mögliches Triebwerksproblem, weshalb die Crew sich entschloß, den Flug abzubrechen. Die Maschine landete sicher, und die Passagiere wurden auf ein Ersatzflugzeug umgebucht. Der Vorfall ereignete sich nur 32 Minuten nach dem Abflug. Laut Flugdaten von FlightAware hob das Flugzeug um 08:52 Uhr Ortszeit von der Startbahn 35L des Sacramento International Airport ab. Während des Steigflugs auf eine Höhe von 4000 Fuß meldete die Crew Unregelmäßigkeiten. Nur eine Minute nach Erreichen dieser Höhe entschieden sich die Piloten, umzukehren und nach Sacramento zurückzukehren. Laut dem Nachrichtenportal The Aviation Herald informierte die Crew die Fluglotsen über eine mögliche Triebwerksstörung, weshalb die Maschine umgehend zum Ausgangsflughafen zurückkehren mußte. Die Landung erfolgte um 09:24 Uhr Ortszeit, also nur 32 Minuten nach dem Start. Angespannte Stimmung unter den Passagieren Mehrere Passagiere berichteten über beunruhigende Erlebnisse während des Fluges. Christine Buff, eine Reisende, die nach Raleigh in North Carolina unterwegs war, schilderte ihre Eindrücke dem Nachrichtensender KCRA 3. „Ich roch etwas Seltsames, es war nicht wie frische Luft, sondern eher wie brennende Kabel“, sagte Buff. Sie beschrieb außerdem ein lautes Geräusch während des Startvorgangs: „Als wir abhoben, wurde es plötzlich sehr laut. Es gab einen dumpfen Knall.“ Einige Passagiere gaben an, vermeintliche Flammen am Triebwerk gesehen zu haben. Kurz darauf informierte der Pilot die Reisenden, daß der Flug abgebrochen und nach Sacramento zurückgekehrt werde, um eine technische

weiterlesen »

Gol Boeing 737 Max kollidiert mit Bodenfahrzeug in Rio de Janeiro

Ein Vorfall am internationalen Flughafen Galeão in Rio de Janeiro hat am 11. Februar 2025 für Aufsehen gesorgt: Eine Boeing 737 Max 8 der brasilianischen Fluggesellschaft Gol Linhas Aéreas Inteligentes kollidierte während des Startlaufs mit einem Bodenfahrzeug. Glücklicherweise konnten alle Insassen des Flugzeugs unverletzt evakuiert werden. Die Maschine mit der Registrierung PS-GPP war für den Flug G31674 nach Fortaleza Pinto Martins International Airport vorgesehen und befand sich bereits im Startlauf, als es zu dem unerwarteten Zwischenfall kam. Videos, die in sozialen Netzwerken verbreitet wurden, zeigen das beschädigte Flugzeug nach der Kollision. Daten von Flightradar24 bestätigen, daß das Flugzeug seine Startbewegung begann, jedoch abrupt gestoppt wurde. Passagiere berichteten, daß zunächst alles normal schien, bevor ein lautes Geräusch zu hören war und die Piloten die Startsequenz sofort unterbrachen. Nach dem Zwischenfall wurde die Boeing 737 Max 8 auf der Startbahn gestoppt, und die Passagiere konnten das Flugzeug sicher über mobile Treppen verlassen. Die brasilianischen Behörden untersuchen den Vorfall, um die genaue Ursache zu klären. Erste Berichte deuten darauf hin, daß das Fahrzeug, mit dem das Flugzeug kollidierte, zum Flughafenpersonal gehörte und sich unbefugt auf der aktiven Startbahn befand. Funkverkehr und erste Erklärungen In Aufnahmen des Funkverkehrs, die von der brasilianischen Nachrichtenagentur Globo veröffentlicht wurden, informierte die Cockpitbesatzung die Fluglotsen über die Kollision und den Grund für den abgebrochenen Start. In einer Stellungnahme bestätigte der Flughafen Galeão, daß das betroffene Bodenfahrzeug tatsächlich zu den eigenen Betriebseinheiten gehöre. Die Umstände, die zur Kollision führten, werden nun von den Behörden untersucht. Die Fluggesellschaft Gol erklärte,

weiterlesen »

Riß in Cockpitscheibe: KLM-Flug mit belgischer Königin Mathilde sicher in Costa Rica gelandet

Ein Vorfall an Bord eines KLM-Langstreckenfluges hat für Aufmerksamkeit gesorgt: Am 9. Februar 2025 erlitt eine Boeing 787-9 Dreamliner auf dem Weg von Amsterdam nach San José, Costa Rica, einen Riß in der Cockpitscheibe. An Bord befand sich die belgische Königin Mathilde, die zu einer humanitären Mission nach Mittelamerika reiste. Die Fluggesellschaft KLM bestätigte das Problem, betonte jedoch, daß die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Das betroffene Flugzeug mit der Registrierung PH-BHD startete regulär vom Flughafen Amsterdam-Schiphol und befand sich auf seinem planmäßigen Flug zum internationalen Flughafen Juan Santamaría in San José. Erst in einer späten Phase des Fluges entwickelte sich ein Riß in der mehrschichtigen Cockpitscheibe. Die Crew entschied sich, den Flug fortzusetzen, und erhielt vorrangige Landeerlaubnis in Costa Rica, um eine reibungslose und sichere Ankunft zu gewährleisten. Nach der Landung tauchten in den sozialen Medien Bilder auf, die den sichtbaren Schaden an der Frontscheibe des Flugzeuges zeigten. Dies führte zu Spekulationen über mögliche Risiken während des Fluges. KLM stellte jedoch klar, daß moderne Flugzeuge für solche Vorfälle konstruiert seien. Die Cockpitscheiben bestehen aus mehreren Schichten, um selbst bei einem Bruch die strukturelle Integrität des Flugzeuges aufrechtzuerhalten. Königin Mathilde unverletzt – Reaktionen auf den Vorfall Königin Mathilde, die 52jährige Ehefrau von König Philippe, war als reguläre Passagierin auf dem Flug. Sie blieb ebenso wie alle anderen Reisenden unverletzt und setzte ihr Programm in Costa Rica wie geplant fort. Ihr Besuch in dem zentralamerikanischen Land ist Teil einer humanitären Initiative, bei der sie soziale

weiterlesen »

Eurowings gründet eigenen Reiseveranstalter

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihr Geschäftsfeld und steigt mit einem eigenen Reiseveranstalter in den Markt ein. Die neu gegründete Eurowings Holidays GmbH mit Sitz in Köln wird ab dem 1. April 2025 offiziell ihren Betrieb aufnehmen und bietet künftig maßgeschneiderte Reisepakete an. Mit diesem Schritt verstärkt Eurowings seine Präsenz im Touristiksektor und setzt auf Synergien zwischen dem Flug- und Veranstaltergeschäft. Die neue Gesellschaft basiert auf der bereits etablierten Marke Eurowings Holidays, die seit 2020 unter der HLX-Gruppe von Touristikunternehmer Karlheinz Kögel aufgebaut wurde. Zur schnellen Umsetzung und Etablierung des Geschäfts übernimmt Eurowings Holidays Personal sowie touristische IT-Systeme von Kögels Unternehmen. Insbesondere die Binoli GmbH, eine Tochter der HLX-Gruppe, bringt ihr Know-how und mehr als 50 Mitarbeitende in das neue Unternehmen ein. Insgesamt starten rund 100 Touristik-Experten mit der neuen Marke. Über den Kaufpreis der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart. Strategischer Expansionskurs und neue Geschäftsmöglichkeiten Mit der Gründung eines eigenen Reiseveranstalters positioniert sich Eurowings noch stärker im Feriensegment und nutzt die langjährige Erfahrung der HLX-Gruppe. Das Unternehmen setzt dabei auf ein dynamisches Veranstaltermodell, das flexiblere Reiseangebote ermöglicht als klassische Pauschalreisen. Karlheinz Kögel, bekannt als Pionier der Last-Minute-Reisebranche und Gründer von L’TUR, hat dieses Konzept maßgeblich geprägt. Die Idee dahinter: Reisende können individuelle Pakete aus Flug, Hotel und Transfer kombinieren und erhalten gleichzeitig eine höhere Flexibilität bei Buchung und Stornierung. Besonders hervorzuheben ist der digitale Ansatz von Eurowings Holidays. Die enge Zusammenarbeit mit der Eurowings Digital GmbH, einer Tochtergesellschaft mit Spezialisierung auf E-Commerce, Data Science und Künstliche Intelligenz, soll das Wachstum und

weiterlesen »

Biman Bangladesh Airlines: Ein Aufruf zur Stabilität trotz Reformvorschlägen der Regierung

Die Debatte um die Zukunft von Biman Bangladesh Airlines, der nationalen Fluggesellschaft Bangladeschs, hat kürzlich eine neue Wendung genommen. Angesichts der Empfehlungen einer Regierungskommission zur Aufspaltung der Airline meldete sich der Vorsitzende von Biman, Abdul Muyeed Chowdhury, zu Wort. In einer Stellungnahme am 6. Februar 2025, die auf einer Veranstaltung in einem Hangar in Dhaka abgegeben wurde, widersprach Chowdhury den Vorschlägen der „Economic Strategy Realignment Taskforce“ und bezeichnete die Idee einer Aufspaltung als „unlogisch“. Der Vorsitzende betonte, dass Biman derzeit keine Probleme habe und die Airline weiterhin auf einem stabilen Kurs sei. Diese Aussagen kamen, nachdem die Taskforce, die mit der Reform von Staatsunternehmen beauftragt wurde, Biman als „wertlos“ bezeichnet hatte und eine Aufspaltung der Fluggesellschaft in zwei Teile empfahl. Biman Bangladesh Airlines im Aufwind Die jüngsten Aussagen des Biman-Vorsitzenden fallen in eine Zeit, in der die staatliche Fluggesellschaft Erfolge in ihrer Betriebsführung vorweisen kann. Chowdhury, der im August 2024 als Vorsitzender der Airline eingesetzt wurde, hob hervor, dass Biman unter seiner Führung inzwischen in der Lage ist, sogenannte C-Checks in eigener Regie durchzuführen, anstatt diese auf externe Dienstleister auszulagern. C-Checks sind gründliche Wartungsinspektionen, die regelmäßig an Flugzeugen durchgeführt werden, um ihre Sicherheit und Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Chowdhury betonte, dass diese Entscheidung „Millionen gespart“ habe und zeigte sich zuversichtlich, dass Biman in der Lage ist, auch weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. „Dies war nur möglich, weil alle bei Biman zusammengearbeitet haben. Wie könnte das passieren, wenn Biman nicht gut arbeitet?“, fragte Chowdhury rhetorisch und widersprach damit den negativen Bewertungen, die

weiterlesen »