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ACA: „Behörden müssen Verantwortung für Flüge in Krisengebiete übernehmen“

Die österreichische Pilotenvereinigung ACA erinnert daran, dass man seit vielen Jahren empfiehlt, dass Flüge in Krisengebiete nach Möglichkeit verhindert werden müssen. Darunter fallen nicht nur Starts und Landungen in solchen Regionen, sondern auch Überflüge. Auch diese müssten diesen Sicherheitsvorkehrungen entsprechen. Gemeinsam mit dem europäischen Dachverband ECA fordert die ACA, dass es im Idealfall ein unabhängiges Risk-Assessment einer EU-Behörde gibt, die den betroffenen Luftraum für ‚gesperrt‘ erklärt. So gehen die Vereinigten Staaten etwa mit Krisengebieten um. Leider gibt es bis heute keine diesbezügliche Stelle oder Behörde. Die Austrian Cockpit Association fordert daher, dass die nationalen Behörden Verantwortung übernehmen sollen und klare Vorgaben machen sollen. Derzeit ist es so, dass – abgesehen von wenigen Ausnahmen – die Entscheidung, ob in solche bzw. über solche Gebiete geflogen wird, fast ausschließlich bei der jeweiligen Fluggesellschaft liegt. „Zu den Aufgaben der Staaten zählt, dass es adäquate Reisewarnungen gibt. Außerdem sollten Flugverbotszonen oder -Beschränkungszonen veröffentlicht werden. Das Risk-Assessment dafür sollte unter Zuhilfenahme von Experten aus Pilotenverbänden und Airlines erstellt werden“, erklärt Flugkapitän Sebastian Feiner, ACA Security Experte. So lange Flüge noch durchgeführt werden, müssen die Crews rechtzeitig und regelmäßig mit den bestmöglichen Sicherheitsinformationen versorgt werden. Der Commander eines Fluges hat die finale Entscheidung über die Durchführung zu treffen. Seine Einschätzung darf auf keinen Fall vom Management einer Airline hinterfragt oder gar missachtet werden. Feiner weiters: „Der Abschuss der MH17 über der Ukraine im Jahr 2014 ist uns Flight Crews noch im Gedächtnis. Es sollten geeignete Vorkehrungen getroffen werden, damit solche Katastrophen nie mehr passieren.“

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Iberia verpasst A320neo-Flotte größere Overhead-Bins

Das spanische IAG-Mitglied Iberia will ihre bestehenden A320neo-Reihe-Maschinen mit neuen Overhead-Bins der Elbe Flugzeugwerke ausstatten. Es handelt sich um die so genannten L-Bins, für die sich bereits der Mitbewerber Lufthansa entschieden hat. Die neuen Handgepäckfächer sollen sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass sie über mehr Stauraum verfügen und ermöglichen, dass Trolleys im IATA-Standardformat auch hochkannt eingelegt werden können. Iberia erwartet sich dadurch, dass sich das Ein- und Aussteigen beschleunigt. Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat sich in Europa als Branchenstandard durchgesetzt, dass auf Linienflügen die Aufgabe von Gepäckstücken in der Economy-Class nur noch gegen Aufpreis möglich ist. Die Folge daraus: Um Geld sparen zu können reisen immer mehr Passagiere nur mit Handgepäck und in den Kabinen wird es dadurch in den Overhead-Bins ziemlich eng. Immer wieder kommt es vor, dass Trolleys und Co mangels verfügbarem Stauraum verladen werden müssen. „Wir sind stolz darauf, diesen Vertrag mit Airbus, einem unserer wichtigsten Partner, bekannt geben zu können, denn mit den neuen L-Fächern von Airbus können wir die Erfahrungen unserer Kunden verbessern. Die neuen Gepäckfächer erhöhen die Kapazität des Handgepäcks in unserer A320neo-Flotte um 60 %. Darüber hinaus führt diese Verbesserung auch zu einem schnelleren Ein- und Aussteigen, was es uns erleichtert, unsere strengen Pünktlichkeitsziele einzuhalten und unseren Kunden einen hervorragenden Service zu bieten“, so Alberto Garcia, Fleet Planning Director bei Iberia. Die Umrüstung der Kabinen wird ab Anfang 2025 unter der Leitung des Iberia-Technikbetriebs erfolgen. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Vorgang pro Flugzeug in etwa fünf Tage in Anspruch nehmen wird.

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Pakistan: Finanzlage von PIA weiterhin stark angespannt

Die angeschlagene Finanzlage bei Pakistan International Airlines hat sich in den letzten Tagen weiter verschärft. Zeitweise hat man Treibstoff nur noch gegen sofortige Barzahlung erhalten, denn der Mineralölkonzern, mit dem man einen Vertrag hat, verweigerte die Lieferung auf Rechnung. Die Folge daraus: Viele Flüge mussten gestrichen werden. Vertragspartner von Pakistan International Airlines ist die staatliche Pakistan State Oil. Es kommt öfters vor, dass dieser Konzern kurzfristig die Belieferung auf sofortige Barzahlung umstellt, denn die Fluggesellschaft soll laut lokalen Medien häufiger Schulden anhäufen. Es wurde zwischenzeitlich zwar eine Zahlungsvereinbarung geschlossen, jedoch hat diese auch zur Folge, dass Pakistan International nicht mehr an so viel Kerosin wie für den regulären Flugbetrieb benötigt, kommt. Man musste daher den Betrieb weiter einschränken. Erst kürzlich haben staatsnahe Banken der Airline ein Darlehen gewährt. Dem Vernehmen nach wurde dieses hauptsächlich zur Begleichung von Lohnschulden verwendet. Das Geld soll aber nicht ausreichen, denn nun wurde bekannt, dass sich die Geschäftsleitung sowohl an das Finanzministerium als auch an Kreditinstitute gewandt hat und um einen weiteren Notkredit gebeten hat. Ohne diesen könnte man den Flugbetrieb auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Die Regierung will kein frisches Geld bereitstellen, jedoch signalisiert man, dass man eine Staatshaftung für Kredite, die von Banken vergeben werde, möglicherweise eingehen könnte.

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F-35A: Rumänien vor teuerstem militärischem Einkauf aller Zeiten

Das EU-Mitglied Rumänien steht vor der bisher teuersten militärischen Bestellung des Landes, denn der Verteidigungsausschuss des Parlaments hat grünes Licht für den Ankauf von 32 Lockheed Martin F-35A gegeben. Die Regierung lässt sich das Vorhaben etwa 6,5 Milliarden U.S.-Dollar kosten, berichtet die lokale Nachrichtenseite G4Media unter Berufung auf parlamentarische Dokumente. Die Übernahme der Kampfjets soll in zwei Phasen erfolgen: Zunächst sollen 16 Exemplare angeschafft werden. Diese dienen als Ersatz für die zur Ausflottung bestimmten F-16. In einer zweiten Phase sollen abermals 16 Stück übernommen werden. Seit 2016 hat Rumänien zahlreiche gebrauchte F-16 übernommen. Diese stammen beispielsweise aus Portugal und Norwegen und haben in die Jahre gekommene MiG-21 ersetzt. Dieser Prozess wurde am 15. Mai 2023 offiziell abgeschlossen. Mittelfristig will man die Gebrauchtflugzeuge durch neue Kampfjets des Typs F-35A ersetzen. In den budgetierten Anschaffungskosten in der Höhe von 6,5 Milliarden U.S.-Dollar sind auch Simulatoren, Munition und anfänglicher technischer Support durch den Hersteller enthalten. Nachdem die geplante Order schon verschiedene gesetzlich vorgesehene Ausschüsse positiv durchlaufen hat, ist damit zu rechnen, dass in Kürze der Kaufvertrag mit Lockheed Martin unterschrieben wird.

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Quartalszahlen: Pratt & Whitney mit 2,5 Milliarden U.S.-Dollar Verlust

Der U.S.-amerikanische Triebwerkshersteller Pratt & Whitney steckt tief in den roten Zahlen. Die Konzernmutter RTX musste für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust im Ausmaß von 984 Millionen U.S.-Dollar verkünden. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal hat man noch 1,4 Milliarden U.S.-Dollar verdient. Das Gruppenergebnis wurde maßgeblich von der Triebwerkssparte Pratt & Whitney in den Keller gezogen. Dieser musste einen operativen Verlust von 2,5 Milliarden U.S.-Dollar verkünden. Der Umsatz lag nur noch bei 926 Millionen U.S.-Dollar – etwa 83 Prozent weniger als im dritten Quartal des vorherigen Geschäftsjahres. Hinter der finanziellen Miesere steckt, dass es zu einem Rückruf nahezu aller GTF-Triebwerke gekommen ist. In den Scheiben ist ein Metallpulver enthalten, das sich als problematisch herausgestellt hat. Diese Triebwerke werden hauptsächlich beim Maschinentyp Airbus A320neo eingesetzt. Da Pratt & Whitney nicht schnell genug Tauschtriebwerke liefern kann, mussten zahlreiche Carrier bereits Teile ihrer A320neo-Reihe-Flugzeuge stilllegen. Indirekt sind auch andere Maschinentypen betroffen, da der Hersteller stark auf das GTF-Problem fokussiert ist und es als Folge daraus auch bei anderen Antrieben zu Lieferverzögerungen kommt. Es ist nicht damit zu rechnen, dass die Probleme binnen kurzer Zeit behoben werden können. Derzeit geht Pratt & Whitney davon aus, dass es etwa drei Jahre dauern bis alle Triebwerke überholt sind. Im Schnitt werden in diesem Zeitraum etwa 350 Maschinen pro Jahr nicht zur Verfügung stehen. Betroffen sind nur jene Flugzeuge der A320neo-Reihe, die mit Triebwerken dieses Herstellers ausgestattet sind. Jene, die zum Beispiel auf Leap der Konkurrenz setzen, sind nicht betroffen. Das Finanzergebnis des RTX-Konzerns ist jedenfalls

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Polen: Vinci und IFM beteiligen sich an künftigem Zentralflughafen

Die Unternehmen Vinci Airports und IFM Global Infrastructure Fund wurden in Polen als bevorzugte Investoren für die Errichtung des geplanten neuen Zentralflughafens nahe Warschau ausgewählt. Die beiden Unternehmen sollen rund acht Milliarden polnische Zloty investieren. Die Errichtung des neuen Airports gilt als Prestigeprojekt der derzeit amtierenden Regierung. Derzeit ist geplant, dass der Neubau im Jahr 2028 ans Netz gehen soll. Der Staatscarrier Lot soll diesen Flughafen zu einem großen Drehkreuz entwickeln. In diesem Zusammenhang wurde kürzlich bekannt, dass diese Airline die Flotte stark erweitern will. Der Neubau wird eine Kapazität für etwa 40 Millionen Passagiere und eine Million Tonnen Fracht pro Jahr haben, so ein Sprecher der staatlichen CPK. Es handelt sich um ein ziviles Projekt, jedoch ist auch eine militärische Mitnutzung vorgesehen. Von der Eröffnung an soll der Zentralflughafen auf dem Schienenweg sowie mittels Fernbusse mit den größten Städten Polens verbunden werden. Es wird davon ausgegangen, dass der eine oder andere Regionalflughafen, der momentan an Warschau-Chopin angebunden ist, künftig nur noch auf dem Landweg mit dem geplanten Großflughafen verbunden sein wird. Noch hat man nicht endgültig über die Zukunft des Chopin-Airports entschieden, denn derzeit gibt es verschiedene Varianten. Dieser könnte für den Point-to-Point-Verkehr am Netz bleiben, als General Aviation Platz genutzt werden oder aber vom Netz genommen werden. Aufgrund der innerstädtischen Lage gilt das Areal als äußerst wertvoll. Indirekte Auswirkungen hat das Bauprojekt auch auf die Standorte Radom und Modlin. Der zuerst genannte Airport wird ohnehin nur sehr schwach genutzt, denn lediglich Lot und künftig auch Wizz Air bieten

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Lufthansa lässt City Airlines im Sommer 2024 starten

Der jüngste Flugbetrieb der Lufthansa Group, City Airlines, soll im Sommer 2024 den Flugbetrieb aufnehmen. Die Maschinen werden in Frankfurt am Main und München stationiert und sollen neben Lufthansa Cityline und Air Dolomiti für Zubringerdienste eingesetzt werden. Ab November 2023 beginnt die Rekrutierung des operativen Personals. Zum Start werden Pilotinnen und Piloten sowie Mitarbeitende für die Kabine gesucht. In einer Mitteilung von Lufthansa heißt es, dass auch englischsprachige Piloten berücksichtigt werden. Dies ist ein Paradigmenwechsel, denn bislang waren gute Deutschkenntnisse eine Grundvoraussetzung für einen Job beim Kranich. Für interessierte Wechsler innerhalb des Konzerns können Angebote zu freiwilligen Wechselkonditionen verhandelt werden. Dies umfasst insbesondere das Personal von Lufthansa CityLine. „Mit City Airlines wollen wir Perspektiven für die kommenden Jahrzehnte schaffen und nachhaltig Arbeitsplätze am Standort Deutschland sichern. Nur so können wir wachsen und die Drehkreuze in München und Frankfurt nachhaltig stärken“, so Jens Fehlinger, Geschäftsführer von City Airlines. Zunächst wird City Airlines mit gebrauchten Airbus A319 an den Start gehen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auf Regionaljets der Embraer E2-Reihe oder Airbus A220 umgeflottet werden. Laut City Airlines laufen derzeit die Evaluierungen. Eine endgültige Entscheidung bei welchem Hersteller über die Muttergesellschaft bestellt wird ist noch nicht gefallen.

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Flughafen Klagenfurt wegen Powerbank, USB-Verteiler und Asia-Food evakuiert

Am Dienstag, den 24. Oktober 2023, musste der Flughafen Klagenfurt kurzzeitig gesperrt werden. Gegen 10 Uhr 15 entdeckten die Mitarbeiter bei der Sicherheitskontrolle einen verdächtigen Gegenstand. Die Polizei ordnete vorsorglich die Evakuierung des Terminals an. Ein Sprengstoffexperte nahm dann das verdächtige Handgepäckstück, das laut Mitteilung der Exekutive einem asiatischen Passagier gehört haben soll, genauer unter die Lupe. Nach sehr kurzer Zeit konnte der Beamte Entwarnung geben, denn die verdächtigen Gegenstände stellten sich als harmloser USB-Verteiler, Powerbank und asiatische Lebensmittel-Spezialität heraus. Erklärt wurde der Vorfall damit, dass die drei Gegenstände auf der Röntgenaufnahme unglücklich übereinandergelegen haben sollen. Die Exekutive hob unmittelbar nach der Entwarnung des Experten die Sperre auf. Um etwa 10 Uhr 40 konnte der reguläre Flugbetrieb wiederaufgenommen werden. Allerdings hatte dies für den Austrian-Airlines-Flug nach Wien Auswirkungen: Dieser verspätete sich um etwa 30 Minuten. Da es in Klagenfurt ohnehin nicht sonderlich viele Flüge gibt, kommt es extrem selten vor, dass sich Flüge hier Verspätungen, die am Boden verursacht werden, einfangen. Am Dienstag ist es aufgrund besonderer Vorsicht des Sicherheitspersonals bzw. der Polizei passiert. Die Evakuierung hatte aber für jene Personen, die die Sicherheitskontrolle bereits absolviert hatten, die „Nebenwirkung“, dass diese wegen dem Verlassen des Sicherheitsbereichs (zum Zweck der vorsorglichen Räumung) erneut kontrolliert werden mussten. Offiziellen Angaben nach soll aufgrund der temporären Sperre des Terminals niemand seinen Flug verpasst haben.

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Wien: Wieder Probleme und Verzögerungen beim neuen Fernbusterminal

Der geplante Fernbusterminal für Wien ist abermals ins Stocken geraten. Diesmal gibt es erhebliche Unstimmigkeiten zwischen der Wien Holding und der Investorengruppe DBR um Ariel Muzicant und Markus Teufel. Das städtische Unternehmen hat nun bekanntgegeben, dass der Vertrag aufgelöst wurde. Schon seit vielen Jahren ist man sich innerhalb der Politik einig, dass Wien wieder einen zentralen Fernbusbahnhof braucht. Es gibt allerdings erhebliche Abweichungen wo dieser denn errichtet werden soll. Einige sprechen sich für die so genannten Waldmanngründe in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo die Österreichische Postbus AG bereits jetzt ein Busterminal betreibt aus. Andere wollen einen Neubau beim Verteilerkreis, aber die Stadt Wien hat im Jahr 2021 entschieden, dass dieser beim Stadion Center entstehen wird. Dort unterhält die Firma Geschwindl bereits jetzt einen kleinen Busterminal für den Fernverkehr. Einstiger zentraler Busbahnhof ist heute ein Shopping-Center Mehr oder weniger fix ist lediglich, dass die Postbus AG den Bestand beim Hauptbahnhof nicht mehr betreiben will, denn Eigentümer ÖBB riecht das Geld, denn man vermutet, dass man die bahneigenen Grundstücke gewinnbringend vermarkten und damit verbauen kann. Blaguss Reisen, Betreiber des Busbahnhofs unter der Autobahnbrücke in Erdberg, würde den Bestand nach der Eröffnung des Neubaus auflassen. Derzeit ist Erdberg nämlich jener Busbahnhof, der von den meisten Anbietern genutzt wird. Zunehmend entdeckt Flixbus zwar auch die Waldmanngründe für sich, denn dort ist das Ambiente allemal ansprechender als unter der A23-Brücke. Ein Nischendasein fristet der Standort Stadion Center, denn seit der Übernahme von Mein Fernbus durch Flixbus fahren hier nur noch wenige Busse, vorwiegend in Richtung

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Perm: Boeing 737 von Smartavia verpasst das Pistenende

Am Dienstag, den 24. Oktober 2023 ist die von Smartavia betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung RA-73654 nach der Landung auf dem Flughafen Perm rund 50 Meter über die Landebahn hinausgeschossen. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer 5N583 auf dem Weg von St. Petersburg (Pulkovo) nach Perm. Der Flug ist bis zur Landung ohne Auffälligkeiten verlaufen. Die Maschine kam auf der Runway nicht rechtzeitig zum Stehen und überschoss das Pistenende. Dabei ist die RA-73654 ins Schleudern geraten. Diese Boeing 737-800 kam auf einer Wiese zum Stehen. Offiziellen Angaben nach konnten die sechs Besatzungsmitglieder und 186 Fluggäste das Flugzeug unverletzt verlassen. Aufnahmen zeigen, dass das Aussteigen direkt auf dem Feld erfolgt ist. Anschließend wurde die RA-73664 aus ihrer misslichen Lage herausgeschleppt. Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art, der sich auf dem Flughafen Perm ereignet hat. Erst am 22. September 2023 ist eine von Turkish Airlines unter der Marke Anadolujet betriebe Boeing 737 über das Pistenende hinausgerutscht. Fast identisch ist es am 8. Jänner 2023 einem baugleichen Flugzeug von Pobeda geschehen.

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