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Fraport AG meldet stärkstes Quartal in der Firmengeschichte

Der Flughafenbetreiber Fraport AG konnte im dritten Quartal 2023 das Ebitda um 14 Prozent auf 478 Millionen Euro steigern. Damit hat man die bislang stärksten drei Monate in der langjährigen Firmengeschichte erzielt. Gegenüber dem dritten Quartal 2022 konnte man den Überschuss sogar verdoppeln. Auch liegt der Gewinn deutlich über dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie erzielen konnte. Als besonders stark haben sich die 14 Airports in Griechenland sowie der Flughafen Antalya erwiesen. Diese haben den Löwenanteil zu den starken Zahlen geleistet. Dies dürfte an der hohen Nachfrage zu Urlaubsdestinationen liegen. An den meisten Standorten konnte man das Vorkrisenaufkommen deutlich übertreffen. In Frankfurt am Main ist die Situation anders, denn Konzernchef Stefan Schulte rechnet damit, dass man im Gesamtjahr 2023 etwa 85 bis 90 Prozent des Aufkommens von 2019 erreichen wird. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres hat man lediglich 82 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen können. Im kürzlich abgelaufenen Oktober 2023 waren es 88 Prozent. Der Fraport-Konzern prognostiziert, dass man in Frankfurt am Main bis Jahresende 2023 zwischen 60 und 63,5 Millionen Fluggäste haben wird. Den konzernweiten Gewinn schätzt man zwischen 1,04 und 1,2 Milliarden Euro ein.

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Hamburg-Vorfall: Deutsche Politik diskutiert Flughafensicherheit kontrovers

Im Nachgang des Geiselnahme-Vorfalls, der sich am Wochenende am Flughafen Hamburg ereignet hat, werden in der deutschen Bundespolitik nun kontroverse Vorwürfe erhoben. Beispielsweise fordern CDU und CSU die Verbesserung des Schutzes deutscher Airports. Die Polizeigewerkschaft äußerte bereits erhebliche Kritik und verwies unter anderem darauf, dass bereits die Klimakleber gezeigt hätten wie einfach es ist in die Sicherheitsbereiche deutscher Flughäfen einzudringen und dort für Unfug zu sorgen. Allerdings hätten weder die Betreiber noch die Politik, die die Rahmenbedingungen vorgibt, etwas daraus gelernt. Vielmehr wurden die Aktivitäten der Klimakleber regelrecht heruntergespielt. Wohl gar nicht beabsichtigt haben die selbsternannten Aktivisten eklatante Sicherheitsmängel an den deutschen Airports aufgezeigt. Zwar ist deren Intention eine gänzlich andere und beschränkt sich auf Sachbeschädigungen und auf möglichst viel Wirbel, jedoch macht man damit auch potentielle Terroristen darauf aufmerksam wie einfach es in Deutschland ist auf Vorfelder und direkt zu Flugzeugen zu gelangen. Je nach Vorfall hatten die Klimakleber so einiges an Zeit zur Verfügung und konnten beispielsweise einen Privatjet mittels Farbe beschmutzen. In Sylt wurden die Triebwerke schwer beschädigt. Die Geiselnahme in Hamburg hat gezeigt, dass die Airports offenbar nicht darauf vorbereitet sind, wenn eine Person mit strafrechtlich relevanten Absichten mit Hilfe eines handelsüblichen Personenkraftwagens in das Areal eindringen möchte. Genau dies wird auch von der Polizeigewerkschaft kritisiert, denn diese führt an, dass es für die Bevölkerung schon fast absurd wirkt, dass Weihnachtsmärkte mit Betonbarrieren gesichert werden, jedoch an Airports allenfalls Schranken und Zäune, die offenbar keinen ausreichenden Schutz bieten, vorhanden sind. Wenig überraschend: In der Bundespolitik gibt

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Ita-Übernahme: Lufthansa könnte Slots in München und Frankfurt verlieren

Die geplante Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa könnte für den deutschen Luftfahrtkonzern mit schmerzhaften Auflagen verbunden sein. Die EU-Kommission fordert, dass ab den Drehkreuzen Frankfurt und München das Angebot in Richtung Asien und Nordamerika reduziert wird. Konkret muss Lufthansa Start- und Landerechte an Mitbewerber abgeben. Dies würde den Kranich-Konzern durchaus hart treffen, denn genau diese Routen gelten aufgrund hoher Nachfrage als besonders lukrativ. Laut einem Bericht der italienischen Zeitung „Il Sole 24 Ore“ will die EU-Kommission die geplante Übernahme nur unter harten Auflagen bewilligen. Seitens Lufthansa will man die Vorgänge rund um die Prüfung nicht kommentieren. Man rechnet weiterhin mit grünem Licht gegen Jahresanfang 2024. Formell handelt es sich um ein so genanntes Pre-Notification-Verfahren, bei dem die Bedingungen ausgelotet werden. Offiziell angemeldet wurde die beabsichtigte Transaktion nämlich noch nicht. Bemerkenswert ist, dass Lufthansa in der offiziellen Kommunikation zuletzt davon sprach, dass man mit der Freigabe noch vor Jahresende 2023 rechnet. Nun spricht man von „Anfang 2024“. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man umfangreiche Unterlagen vorlegen muss. Diese umfassen auch die Planungen bezüglich dem Catering an Bord.

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Malaysia: Leasinggeber entziehen My Airline die Flugzeuge

Die malaysische Fluggesellschaft My Airline, die am 12. Oktober 2023 den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen musste, ist nun damit konfrontiert, dass die Leasinggeber reihenweise das Fluggerät zurückziehen. Dies erfolgt auch über die Zivilluftfahrtbehörde, denn bei dieser beantragen die Eigentümer der Maschinen die so genannte De-Registrierung. Mittlerweile wurden auf diesem Weg sechs Maschinen abgemeldet und in die Obhut der Leasinggeber zurückgeführt. Derzeit sind noch vier Airbus A320 auf My Airline eingetragen. Eigenen Angaben nach musste der Flugbetrieb am 12. Oktober 2023 aus finanziellen Gründen eingestellt werden. Das Unternehmen steht auch aufgrund des Umstands, dass man die Passagiere ohne jegliche Betreuungsleistungen hat sitzen lassen, in der Kritik. Mittlerweile gibt es auch strafrechtliche Ermittlungen gegen das Management. Konkret betroffen sind Mehrheitsaktionär und Firmengründer Goh Hwan, der am 17. Oktober 2023 ebenso wie sein erwachsener Sohn und seine Ehefrau verhaftet wurden. Die Staatsanwaltschaft von Malaysia wirft diesen Verstöße gegen das lokale Gesetzt zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Erträgen aus ungesetzlichen Aktivitäten vor. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren läuft, wobei auf die Unschuldsvermutung hinzuweisen ist. Ein möglicher Neustart dürfte ziemlich kompliziert werden, denn die Zivilluftfahrtbehörde hat mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 die Betriebsgenehmigung suspendiert. Zuvor wurde My Airline aufgefordert die finanzielle Leistungsfähigkeit nachzuweisen und zu den Vorfällen ab 12. Oktober 2023 Stellung zu beziehen. Die Mavcom erklärte, dass man bis zum Ende der Deadline keine zufriedenstellende Antwort erhalten habe. Wie es mit den vier verbliebenen Flugzeugen weitergeht, ist völlig unklar. In einem Statement betont My Airline, dass diese weiterhin im Camo von My Airline

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Konsortium will SAS mit 1,21 Milliarden U.S.-Dollar versorgen

Der skandinavischen Fluggesellschaft SAS soll seitens eines Konsortiums, dem auch der auf Sale-and-Leaseback-Transaktionen spezialisierte Anbieter Castlelake angehört, frische Finanzmittel in der Höhe von 1,21 Milliarden U.S.-Dollar erhalten. Der Zusammenschluss von Investoren besteht unter anderem aus Apollo, Castlelake, Lind Invest, Air France-KLM und dem dänischen Staat. Das involvierte Luftfahrtunternehmen beabsichtigt rund 25,26 Millionen U.S.-Dollar in SAS zu investieren. Castlelake beabsichtigt rund 32 Prozent zu übernehmen. bei Air France KLM sollen 20 Prozent landen, der dänische Staat 26 Prozent und der Rest entfällt auf kleinere Aktionäre. Der Gesamtbetrag, der in den Betreiber investiert wird, beläuft sich real auf 1,16 Milliarden Dollar. Castlelake beabsichtigt ein Darlehen in der Höhe von 505,25 Millionen U.S.-Dollar zu gewähren. Damit sollen Kredite refinanziert werden. Auch soll sich die Liquidität verbessern. Zumindest teilweise sollen die Mittel auch für Abfindungen an das Personal verwendet werden. Anko van der Werff, Vorstandsvorsitzender von SAS, sagte bei der Ankündigung der umfangreichen Finanzspritze: „Mit dem Abschluss dieser Investitionsvereinbarung unternimmt SAS den nächsten Schritt in seinem Chapter 11-Verfahren in den USA“. Der Konzern wird nun so bald wie möglich die Genehmigung des US-Gerichts für die Investitionsvereinbarung und die neue Schuldnerfinanzierung einholen und hofft, die erforderliche Genehmigung des Gerichts im November 2023 zu erhalten.

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Amsterdam-Slots: Jetblue bleibt hartnäckig

Unter dem Deckmantel „Lärm- und Umweltschutz“ will die niederländische Regierung die Anzahl der Start- und Landemöglichkeiten am Flughafen Amsterdam-Schiphol einschränken. Nun bahnt sich ein transatlantischer, diplomatischer Streit an. Hintergrund ist, dass Jetblue für den Sommer 2024 keine Slots zugeteilt bekommen hat. Man hat keine historischen Rechte, so dass man wegen der Reduktion nicht mehr berücksichtigt wurde. Auch KLM muss einige Frequenzen aufgeben, denn auch der Platzhirsch hat künftig weniger Start- und Landerechte zur Verfügung. Jetblue will den Rauswurf aber nicht auf sich sitzen lassen und hat bereits Rechtsmittel eingebracht. Zusätzlich hat man bei U.S.-amerikanischen Verkehrsministerium beantragt, dass der Air France-KLM-Konzern sanktioniert wird, da aus der Sicht von Jetblue die niederländische Regierung gegen bestehende Luftfahrtabkommen verstoßen würde. Zunächst hat der Protest auch Erfolg, denn KLM soll künftig mit weiteren bürokratischen Hürden sanktioniert werden. Konkret muss sich der Carrier – trotz Openskies-Abkommen – die Flugpläne genehmigen lassen. Es ist nicht auszuschließen, dass die U.S.-Amerikaner dann die eine oder andere Frequenz einfach ablehnen. Eigentlich will Jetblue aus „Rache“ den gesamten Air France-KLM-Konzern aus New York-JFK gebannt haben, aber soweit ist es (noch) nicht gekommen. Doch dem nicht genug: Jetblue hat angekündigt, dass man sowohl gegen die Niederlande als auch gegen die Europäische Kommission vor Gericht ziehen wird. Letzterer wirft man vor, dass diese die Einhaltung der Luftverkehrsabkommen nicht ausreichend überwachen würde und zulassen würde, dass die niederländische Regierung dagegen verstößt. Der U.S.-amerikanischer Carrier ist keinesfalls das einzige Unternehmen, das rechtlich gegen die geplante Reduktion der Kapazität in Schiphol vorgeht. Mehrere Branchenverbände klagen gemeinsam.

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Regiojet stellt 20 Doppeldecker mit nur 58 Sitzen in Dienst

Der tschechische Fernbus- und Eisenbahnbetreiber Regiojet stockt eine Busflotte um 20 Exemplare des Typ Setra S531 DT auf. Es handelt sich um Doppelstockbusse, die in der Konfiguration eine Besonderheit aufweisen. Das Busmodell selbst ist weitverbreitet und leistet sowohl bei Charteranbietern als auch bei Flixbus-Franchisenehmern bzw. –subunternehmern schon lange gute Dienste. Normalerweise setzen Unternehmer Doppelstockbusse ein, um möglichst viele Passagiere befördern zu können. Bei Regiojet scheint es darum nicht zu gehen, denn man bestuhlt die riesigen Fahrzeuge mit lediglich 58 für Fahrgäste bestimmte Sitzplätze. Laut Hersteller Setra kann dieses Modell maximal 93 Passagiere befördern. Die „übliche Bestuhlung“ soll bei Sitzen für 80 Fahrgäste liegen. Regiojet hat somit erheblich weniger Plätze verbaut. Im Oberdeck bietet man anstatt der branchenüblichen 2+2-Bestuhlung eine 1+2 Anordnung an. Diese soll Reisenden deutlich mehr Platz bieten. Im Gegensatz zum Konkurrenten Flixbus ist auch in den neuen Setra-Bussen von Regiojet ein Entertainment-System mit Einzelsitzen an jedem Platz verbaut. Im Bereich der hinteren Treppe ist ein Verkaufsautomat für Getränke und Snacks verbaut, wobei Kaffee und Tee weiterhin kostenfrei erhältlich sein soll. Regiojet teilte weiters mit, dass man in Kürze wieder Stewards auf den Bussen einsetzen wird. Diese sind nebst der Kontrolle der Fahrkarten auch für den Verkauf von Tickets, das Servieren von kostenfreien Heißgetränken sowie für den Verkauf von Snacks und Getränken zuständig. Weiters bieten diese nach Verfügbarkeit Zeitungen und eine Flasche kostenloses Wasser an. Der personalbediente Service wurde im Zuge der Corona-Pandemie ausgesetzt und soll nun wieder reaktiviert werden.

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Airlines vor frostigem Winter und unklarem Sommer 2024

Viele Geschäftsführer europäischer Fluggesellschaften wollen sich derzeit nicht anmerken lassen, dass nach dem äußerst starken Sommer 2023 die Vorausbuchungszahlen ins Stocken gekommen sind. Man zeigt sich zufrieden und kaschiert damit, dass der Winter 2023/24 sowie Sommer 2024 möglicherweise schwächer werden könnte. Abgesehen von wenigen Ausnahmen präsentieren viele Carrier Rekordzahlen für das dritte Quartal 2023, in denen zumindest teilweise auch der Sommer 2023 enthalten ist. Die Nachfrage war enorm hoch und den meisten Fluggesellschaften ist es gelungen die Flugzeuge bei mitunter stark erhöhten Ticketpreisen zu füllen. Doch nicht überall ist man zuversichtlich, dass es auch im Winter 2023/24 rosig laufen wird, denn zum Beispiel Norse Atlantic Airways denkt über eine 45 Millionen U.S.-Dollar schwere Anleihe nach. Mit dieser will man über den Winter kommen. Während zum Beispiel Lufthansa-Chef Carsten Spohr zuletzt von einem nicht enden wollenden Sommer sprach, ist Ryanair-CEO Michael O’Leary nicht so optimistisch. Dieser spricht gar davon, dass die große Party vorbei ist. Ähnlich äußern sich in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits die Geschäftsführer von American Airlines und Jetblue. Die Luftfahrtbranche hat in diesem Jahr von einem starken Nachholbedarf, der aufgrund der Corona-Pandemie entstanden ist, profitiert. Gleichzeitig konnte man sich die allgemeinen Teuerungen nützlich machen, denn nach dem Motto „alles ist jetzt teurer“ konnte man auch Abnehmer für die Tickets finden. Vielen Menschen war es regelrecht egal, dass man im Alltag nicht mehr weiß wie man über die Runden kommt, denn drei Jahre lang hat man sich an alle sinnbefreiten Corona-Regeln gehalten und nun wollte man endlich wieder

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Ryanair will dank hohem Gewinn wieder Dividenden ausschütten

Bei der Billigfluggesellschaft Ryanair scheint das laufende Geschäftsjahr, das Ende März 2024 endet, besser zu laufen als ursprünglich angenommen. Das Management korrigiert die Gewinnprognose nach oben und prognostiziert einen Überschuss zwischen 1,85 und 2,05 Milliarden Euro. Zunächst hatte Ryanair für das aktuelle Geschäftsjahr überhaupt keine Gewinnprognose abgegeben. Dies wurde mit verschiedenen unberechenbaren Faktoren wie dem Krieg in der Ukraine begründet. Die Vorperiode konnte der irische Konzern mit einem Überschuss von 1,3 Milliarden Euro abschließen. Somit rechnet man nun mit einer signifikanten Steigerung. An die Aktionäre sollen zunächst 400 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Dieser Betrag setzt sich aus einer Dividende in der Höhe von 35 Cent pro Aktie zusammen. Die Summe ist zunächst für das laufende Geschäftsjahr vorgesehen. Künftig will man 25 Prozent des jeweiligen Vorjahresgewinn als Dividende ausbezahlen. Ryanair schließt auch nicht aus, dass es wieder zu Sonderausschüttungen und Aktienrückkäufen kommen konnte. Dies war vor der Corona-Pandemie durchaus üblich. Der Umsatz ist im zweiten Quartal (Juli bis September 2023) auf 4,9 Milliarden Euro gestiegen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte sich die Ryanair Group somit um 23 Prozent verbessern. Gleichzeitig hat man 11 Prozent mehr Passagiere an Bord gehabt. Bemerkenswert ist auch, dass Ryanair selbst angibt, dass die durchschnittlichen Ticketerlöse um 14 Prozent erhöht waren. Der Überschuss wird mit 1,5 Milliarden Euro kommuniziert.

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Günther Ofner: „Luftfahrt wird aus ideologischen Gründen angefeindet“

Die österreichische Aviation-Wirtschaft läuft in den letzten Tagen regelrecht Sturm gegen das luftfahrtfeindliche Klima, das unter anderem vom grün geführten Verkehrsministerium vorgegeben wird. Mit Hilfe von Studien widerlegt man Aussagen, die das Fliegen als besonders klimaschädlich darstellen. Erst kürzlich wurde aufgrund einer Studie bekannt, dass die Einstellung von Inlandsflügen nicht zu einer Verlagerung auf die Schiene geführt hat, sondern auf die Straße. Die überwiegende Mehrheit der Reisenden wollen von Bahnanreisen bzw. Air-Rail-Produkten nichts wissen und fahren stattdessen lieber mit dem Auto nach Wien oder München. Dadurch entstehen höhere Kohlenstoffdioxid-Emissionen gegenüber dem Flugzeug. Dieser Umstand wird jedoch – vermutlich aus ideologischen Gründen – von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), die selbst gerne Privatjets nutzt, gar nicht erwähnt. Bislang hält man eisern am Plan fest, dass Inlandsflüge „aus dem Verkehr gezogen werden“ sollen. Der im Rahmen des Future Business Austria – Standort- und Infrastruktursymposiums vorgestellte Österreichische Infrastrukturreport 2024 dokumentiert klare Handlungsempfehlungen der heimischen Managerinnen und Manager für die Zukunft der österreichischen Luftfahrtinfrastruktur. Die repräsentative Befragung für den Österreichischen Infrastrukturreport 2024 konstatiert entsprechende Zukunftserwartungen an die heimische Luftfahrtpolitik: 73 Prozent der Befragten wünschen sich, dass die Rolle des Flughafen Wien als Luftverkehrsdrehkreuz gesichert und ausgebaut werden soll. 56 Prozent der heimischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus der Wirtschaft erwarten zudem, dass die Kapazitäten der heimischen Flughäfen erhöht und multimodale Anbindungen verbessert werden sollen. „Der gezielte Infrastrukturausbau ist von immenser Bedeutung für den heimischen Wirtschaftsstandort und sorgt für Wohlstand, Wachstum und Arbeitsplätze. Dies gelte insbesondere auch für die Luftfahrtinfrastruktur“, so Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner. „Die Luftfahrt

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