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Papierlos: Austrian Airlines führt Aviatar-Logbook ein

Derzeit führt Austrian Airlines als erste Airline der Lufthansa Group das Aviatar Technical Logbook im Flugbetrieb ein. Es handelt sich um eine Art App, die auf einem Tablet PC installiert wird und die Zusammenarbeit zwischen Piloten und Wartungsteams verbessern soll. Entwickelt wurde diese Lösung von der Konzernschwester Lufthansa Technik. Laut Medienerklärung sollen dabei die neuesten Big-Data-Technologien zum Einsatz kommen. „Das Aviatar Technical Logbook ist die perfekte Lösung für die Bedürfnisse von Austrian Airlines“, sagte Wolfgang Ramminger, Projektleiter für die Einführung des Technical Logbook auf einer IATA-Konferenz in Vietnam. „Bei Austrian Airlines nennen wir es ‚eTAL‘ für Electronic Technical Aircraft Logbook. Unsere Piloten haben die innovative Lösung getestet und waren sich einig: Durch das intuitive Design ist es so einfach zu bedienen wie moderne Anwendungen auf Smartphones. Besonders die innovative OnePageView, die das Aviatar-Team für uns entwickelt hat, ist für unsere Flugbesatzungen von Vorteil. Sie zeigt alle für den Kapitän relevanten Informationen übersichtlich auf einem Bildschirm an. Neben einem benutzerfreundlichen Design bietet das Technical Logbook von AVIATAR auch offene Schnittstellen für viele verschiedene Arten von Datenquellen, die es Crews und Technikern ermöglichen, innerhalb der Anwendung auf verwandte Daten zuzugreifen. Durch unsere gestrafften und optimierten Prozesse können wir jährlich 2,5 Tonnen Papier einsparen, was auch für mich persönlich ein wichtiger Vorteil ist und zeigt, wie wir von der Digitalisierung profitieren.“ Vorausgefüllte Textblöcke und Eingabemasken sollen es den Piloten erleichtern Meldungen an den Technikbetrieb schneller zu übermitteln. Beispielsweise können Fehler, Störungen oder kosmetische Unschönheiten in die App eingetragen werden. Der Technikbetrieb bekommt dann

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Lufthansa Technik Malta wartet künftig auch Boeing 787

Seit über 20 Jahren unterhält Lufthansa Technik auf dem Areal des maltesischen Flughafens Luqa einen großen Wartungsstützpunkt. Dieser soll nun in das europäische Kompetenzzentrum für die Überholung von Großraumflugzeugen weiterentwickelt werden. Das Portfolio wird um die Base-Maintenance für Boeing 787 erweitert. LTM investiert derzeit mehrere Millionen Euro in die Ausbildung seiner technischen Experten, Werkzeuge und Materialien. Das erste Flugzeug wird voraussichtlich im Frühjahr 2024 in den Hangars eintreffen. „Es ist mir eine Freude, meine Position als neue CEO von Lufthansa Technik Malta mit einer so wichtigen Investition in unser Unternehmen zu beginnen. Mit der Erweiterung unseres Portfolios werden wir nicht nur zum Kompetenzzentrum für die Überholung von Großraumflugzeugen in Europa, um unsere Boeing 787-Betreiber in der Region zu bedienen, sondern wir werden auch unsere lokale Präsenz stärken und neue Möglichkeiten für aktuelle und zukünftige Mitarbeiter schaffen“, so Maria Cilia, Leiterin Base Maintenance Services und CEO von Lufthansa Technik Malta. Lufthansa Technik Malta wurde im Jahr 2002 als Joint Venture zwischen Lufthansa Technik und Air Malta gegründet. Das Unternehmen mit Sitz am Malta International Airport bietet umfassende Wartungs- und Überholungsservices für Kurzstreckenflugzeuge der Typen Airbus A320 und A320neo sowie für Langstreckenflugzeuge der Muster Airbus A330, A340 und A350 an. LTM beschäftigt rund 500 Luftfahrtexperten und betreut eine Vielzahl internationaler Kunden. Das Leistungsspektrum von LTM hat sich im Laufe der Jahre um umfangreiche Base Maintenance Services erweitert. Das Unternehmen war auch das erste, das eine Lufthansa Technik Innovation Bay betrieb, in der neue Technologien erprobt wurden – von drohnengestützten Inspektionen des Flugzeugrumpfes

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Sommer 2023: Hochsaison für den Zoll am Flughafen Wien

In den Sommermonaten waren besonders viele Reisende am Flughafen Wien unterwegs. Für die Beamten der österreichischen Zollverwaltung war dies wieder Hochsaison, denn viele Passagiere hatten Gegenstände dabei, die zollpflichtig waren bzw. gar nicht eingeführt werden dürfen. Nicht jeder Fluggast ist vorsätzlich ein Schmuggler, denn manchmal ist es auch nur bloße Unwissenheit. Doch diese schützt nicht vor Strafe. Jene, die mit Vorsatz der Abgabenhinterziehung unterwegs waren, wussten wohl sehr genau, dass zum Beispiel die Überschreitung der Freimenge bei Zigaretten angemeldet werden muss. Wer korrekterweise den roten Kanal wählt, die Waren anmeldet und den Zoll bezahlt, kommt günstig davon. Geht man aber durch den grünen Weg und wird erwischt, dann kommt eine mitunter empfindlich teure Strafe dazu. Die österreichische Zollverwaltung präsentiert eine durchaus positive Bilanz für die Sommermonate Juni bis August 2023. Am Flughafen Wien wurden jeweils 19.028 Reisende kontrolliert und im Reiseverkehr 29.043 Kontrollen durchgeführt, was zu 1.495 Feststellungen führte. Auch die mobilen Kontrolleinheiten leisteten mit insgesamt 764 Einsätzen und 70.877 Kontrollen umfangreiche Arbeit. Ein Hauptaugenmerk lag im Bereich der Produktpiraterie: Hier stellten die Zöllnerinnen und Zöllner Waren im Gesamtwert von über 14 Millionen Euro sicher. Es handelt sich unter anderem um 1.480 Kleidungsstücke, 1.217 Mobiltelefone und ähnliches sowie 26.460 Schuhe. Auch 11.186 Stück persönliches Zubehör im Wert von 11.106.640 Euro wurden festgestellt. Im Rahmen der Cash-Control-Aktivitäten wurden insgesamt 49 Aufgriffe getätigt und Bargeldmengen von insgesamt 835.289,40 Euro sichergestellt. Diese intensiven Kontrollen sind nicht nur eine Maßnahme gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung, sondern auch gegen die Finanzierung illegaler Aktivitäten. Zudem wurden sechs

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Gericht: HolidayCheck siegt in Fake-Bewertungen-Prozess

Viele Internetnutzer kennen sie: Fake-Bewertungen. Ein vermeintlich tolles Produkt wird besonders gut bewertet oder aber unverständlich schlecht. Dennoch spielen diese bei der Buchung von Hotels oder beim Kauf von Produkten eine wichtige Rolle. HolidayCheck hat nun vor Gericht einen Sieg gegen einen weltweit aktiven Anbieter von Fake-Bewertungen errungen. Hotels, die auf Buchungsportalen überhaupt keine Rezensionen haben, werden seltener gebucht als jene, die viele Bewertungen aufweisen können. Leider bedienen sich manche Anbieter so genannter Fake-Rezensionen, um vermeintlich besser dazustehen. Oder was es auch gibt: Die Konkurrenz wird mittels Fake-Bewertungen gezielt schlecht gemacht. Kann man den Rezensionen trauen? Da damit so viel Schindluder getrieben wird, sollte man aufmerksam sein. Ein Indiz dafür, dass etwas nicht stimmen könnte: Ein Hotel hat fast ausschließlich positive Bewertungen und inhaltlich beschreiben diese zum Teil Dinge, die es in dem Haus gar nicht gibt. Dann sollten die Alarmglocken schrillen, denn auch ein Top-Haus, mit dem fast alle Reisenden zufrieden sind, hat mal einen Gast, dem einfach gar nichts gefallen hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass negative Bewertungen geschrieben werden, ist viel höher als, dass sich Leute, für die alles gepasst hat, die Zeit für positive Rezensionen nehmen. Aber auch bei besonders vielen negativen Bewertungen sollte man aufpassen. Es könnte nämlich sein, dass eine spezielle Agentur gegen das Hotel angesetzt wurde, denn je negativer die „Bewertungen“, desto geringer die Buchungszahlen. Es könnte ja sein, dass die Konkurrenz einfach nichts vergönnt. HolidayCheck hat im Gerichtsverfahren gegen Goldstar Marketing gewonnen und einen vollstreckbaren Titel auf Unterlassung, Schadensersatz, Auskunft und Erstattung der Kosten

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Tipp: Bewerbertag bei Austro Control

Die österreichische Flugsicherung Austro Control befindet sich wieder auf der Suche nach Personen, die sich für die Ausbildung zum Fluglotsen interessieren. Dazu veranstaltet man 7. Oktober 2023 im Zeitraum von 10 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 einen Informationstag. Am Standort Schnirchgasse 7, 1030 Wien, können sich interessierte Personen vor Ort über die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten informieren. Welche Aufgaben haben Fluglotsinnen und Fluglotsen, wie laufen Auswahlverfahren und Ausbildung ab, wie groß müssen die Sicherheitsabstände zwischen Flugzeugen sein, wie funktioniert ein Radar, wer gibt Start- oder Landefreigaben und wieviel verdient man? All diese Fragen und viele mehr beantworten Fluglotsinnen und Fluglotsen persönlich, live und vor Ort im Austro Control-Besucherzentrum. Führungen in den 360° Tower-Simulator von Austro Control ermöglichen dazu einen faszinierenden Einblick in die praxisnahe Ausbildung. Weiters werden Tower-Simulator-Führungen angeboten. Für diese ist eine Voranmeldung unter www.startfrei.at notwendig. Gesucht werden junge Menschen im Idealalter zwischen 17 und 26 Jahren mit Matura, die gerne im Team arbeiten und stressresistent sind. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control-Ausbildungszentrum in Wien statt. Austro Control nimmt bis zu 40 Trainees pro Jahr auf. Bewerbungen sind jederzeit möglich: www.startfrei.at

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September 2023: Wizz Air mit 5,5 Millionen Fluggästen

Die Wizz Air Group hatte im September 2023 gruppenweit 5.538.773 Passagiere an Bord ihrer Airbus-Flotte. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 21 Prozent zulegen und das obwohl einige Routen aufgrund der Probleme mit Pratt & Whitney-Triebwerken ausgedünnt werden mussten. Der pinkfarbene Lowcoster dürfte von der hohen Auslastung profitiert haben, denn diese konnte auf 92,4 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr lag diese bei 87 Prozent und im bisherigen Jahresverlauf bei durchschnittlich 84,6 Prozent. Die signifikante Verbesserung liegt aber nicht nur an der weiterhin hohen Nachfrage, sondern auch daran, dass auf manchen Routen weniger Flüge zur Verfügung stehen, so dass bestehende Verbindungen besser ausgelastet sind. Wizz Air hat sich im September 2023 auch ein neues Experiment einfallen lassen. Auf einigen Airports werden vor dem Boarding auf den Flughafen-Screens Videos abgespielt, in denen Passagieren Verhaltensempfehlungen für das Boarding, den Flug und das Aussteigen gegeben werden. Eigenen Angaben nach will der Billigflieger dadurch erreichen, dass das Boarding und das De-Boarding beschleunigt werden und man folglich die Standzeit am Boden weiter minimieren kann. Es wird sich noch zeigen, ob die Videos den gewünschten Erfolg bringen, denn erfahrungsgemäß werden Werbevideos auf Flughafen-Screens oftmals kaum beachtet. Fluggesellschaften unternehmen immer wieder Versuche, um das Boarding zu beschleunigen. Manche Carrier haben sich dazu so genanntes Gruppen-Boarding einfallen lassen. Letztlich hängt die Umsetzung aber vom Bodenpersonal ab und nicht immer halten diese sich an die Vorgaben der Airline. Beim Busboarding kann das „Einsteigen“ in Gruppen ad absurdum geführt werden, denn in vielen Fällen werden im Fahrzeug dann die Reisenden wieder

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Play rechnet trotz starkem Sommer 2023 mit Jahresverlust

Der Billigflieger Play konnte im Zeitraum zwischen Juni und August 2023 einen Gewinn nach Steuern in der Höhe von 12 Millionen U.S.-Dollar einfliegen. Damit konnte der Carrier unter Beweis stellen, dass man profitabel fliegen kann. Im Vergleich dazu: Im Vorjahreszeitraum flog man einen Verlust von drei Millionen U.S.-Dollar ein. Auf der Nordhalbkugel müssen viele Fluggesellschaften im Sommer möglichst viel Geld verdienen, denn im Winter ist die Nachfrage traditionell geringer. Gelingt das nicht, so kann gerade bei kleineren Carriern die kalte Jahreszeit besonders frostig werden. Immer wieder kommt es vor, dass im Winter das Geld ausgeht und der Gang zum Insolvenzrichter angetreten werden muss. Play ist es eigenen Angaben nach gelungen, dass man im Sommer 2023 profitabel unterwegs war und sich ein finanzielles Polster aufbauen konnte. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 63 Millionen U.S.-Dollar auf 116 Millionen U.S.-Dollar gestiegen. Die Auslastung verbesserte sich auf 89 Prozent. An Bord hatte man im Sommer 2023 bislang 537.000 Passagiere. Während man im Vorjahr noch tief in den roten Zahlen steckte, rechnet Firmenchef Birgir Jonsson nun damit, dass man für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres auch einen Gewinn ausweisen kann. Derzeit werden etwa vier Millionen U.S.-Dollar prognostiziert. Unter dem Strich werden aber weiterhin rote Zahlen stehen. Das laufende Geschäftsjahr werde Play laut Jonsson mit einem Betriebsverlust von etwa 10 Millionen U.S.-Dollar abschließen. Damit werde man sich gegenüber der Vorperiode deutlich verbessern, denn in diesem lag der Fehlbetrag bei 44 Millionen U.S.-Dollar. Die Zeichen stehen auch weiterhin auf Expansion, denn in denn bis

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Southwest Airlines hat B737 Nummer 1.000 übernommen

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest gilt als besonders treuer Boeing-Kunde. In der langjährigen Firmengeschichte hat man besonders viele B737 in verschiedenen Varianten ab Werk übernommen. Bislang 1.000 Stück, um genau zu sein. Der U.S.-amerikanische Hersteller verpasste der Jubiläumsmaschine aus diesem Anlass sogar eine Gedenkplankette, die direkt neben dem Typenschild angebracht wurde. Auf dieser ist zu lesen: „1.000th Boeing 737 delivered to Southwest Airlines September 2023“. Das betroffene Flugzeug trägt die Registrierung N8885Q und ist eine Boeing 737-Max-8, die am 29. September 2023 übernommen wurde. Abgesehen Boeing 717, die man bedingt durch die Übernahme von AirTran/ValuJet kurzzeitig in der Flotte hat, setzt Southwest Airlines seit der Firmengründung ausschließlich auf Boeing 737. Das Unternehmen ist derzeit der weltgrößte Operator dieser Reihe. Derzeit verfügt man über 386 B737-700, 201 B737-800 und 204 B737-Max-8. Weiters wartet man auf die Auslieferung von 192 B737-Max-7 und 261 B737-Max-8. Der U.S.-amerikanische Hersteller hofft bereits auf Nachbestellungen…

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Philippinen: Bombendrohung sorgt für Ärger in Bicol

Am 2. Oktober 2023 sorgte eine vermeintliche Bombendrohung zur temporären Schließung des philippinischen Flughafens Bicol. An Bord einer Cebu-Pacific-Maschine, die nach Manila fliegen sollte, wurde in der Toilette ein zerknüllter Zettel mit der Aufschrift „Bomb?“ gefunden. Der Kapitän von Flug SJ326 entschied die Exekutive zu informieren. Alle 130 Fluggäste und Besatzungsmitglieder mussten die Maschine verlassen. Anschließend wurden die Gepäckstücke sowie das Handgepäck aller Insassen akribisch genau durchsucht. Gefunden wurde nichts. Auch konnte die Polizei nach Untersuchung des Jets Entwarnung geben. Die Zivilluftfahrtbehörde der Philippinen erklärte, dass das Kabinenpersonal von Cebu Pacific den Zettel in einer der Toiletten gefunden habe. Das zerknüllte Papierstück soll im Fach, in dem sich das WC-Papier befindet, versteckt gewesen sein. Rein vorsorglich habe der Kapitän die Exekutive um Unterstützung gebeten. Die Fluggesellschaft Cebu Pacific bestätigte den Vorfall und erklärte: „Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Passagiere und die Besatzung aus dem Flugzeug geholt, um eine zusätzliche Sicherheitskontrolle zu ermöglichen. Die Passagiere wurden in den Bereich vor dem Abflug gebracht, wo sie betreut und mit Mahlzeiten versorgt wurden. Ihre Taschen wurden ebenfalls ausgeladen, um sie einer Sicherheitskontrolle zu unterziehen“. Aber nicht nur der Cebu-Pacific-Flug war von einer Verspätung betroffen, sondern die Zivilluftfahrtbehörde verfügte eine temporäre Schließung des Biscol International Airports. Fünf ankommende Maschinen wurden nach Manila umgeleitet und weitere fünf Flugzeuge durften bis zum Aufheben der Sperre nicht starten. Derzeit ermittelt den die Behörden den Täter.

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Ural Airlines will Airbus A320 vom Acker ausfliegen

Jener Airbus A320, der am 12. September 2023 aufgrund eines technischen Problems in einem Acker in Russland gelandet ist, soll nun dort wieder starten und zu einem Flughafen überstellt werden. Laut Ural Airlines habe man die Triebwerke an Ort und Stelle überprüft und festgestellt, dass diese nicht überholt werden müssten. Somit wäre es die einfachste und billigste Lösung den Mittelstreckenjet, der sich seit der Notlandung weiterhin auf dem russischen Acker befindet, dort einfach zu starten. Techniker der Airline hätten den Triebwerksstrombereich bereits von Erde, Stroh und sonstigem Unrat befreit. Im Anschluss habe man die Antriebe und das Flugzeug akribisch genau untersucht und ist zum Schluss gekommen, dass einem Start auf dem Acker nichts im Wege stehen könnte. Zuvor will man aber noch einige Komponenten sowie das Fahrwerk genauer unter die Lupe nehmen. Auch zieht Ural Airlines in Erwägung, dass die Sitze ausgebaut werden könnten. Dies soll das Startgewicht des Airbus A320 verringern. Bislang hat man nämlich keine Erfahrungen wie eine Maschine dieses Typs auf unbefestigtem Grund, um genau zu sein auf einem Feld, gestartet werden kann. Die Maschine mit der Registrierung RA-73805 musste am 12. September 2023 eine Notlandung auf einem Acker nahe Novosibirsk absolvieren. Die Maschine befand sich eigentlich auf dem Weg von Sotschi nach Omsk. Aufgrund des Ausfalls des Hydrauliksystems wollte man nach Novosibirsk ausweichen. Allerdings reichte das Kerosin nicht mehr aus, weshalb der Kapitän von Flug U61383 entscheiden musste, dass eine Notlandung auf einem Feld absolviert werden muss. Diese ist auch gelungen, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder

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