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Bahamas: Zwei Crystal-Kreuzfahrtschiffe wurden versteigert

Die Auflösung der insolventen Reederei Crystal Cruise schreitet voran, denn auf den Bahamas-Inseln wurden mit der Symphony und der Serenity bereits zwei Schiffe versteigert. Beide Schiffe sind über 20 Jahre alt und erzielten äußerst unterschiedliche Verkaufserlöse. Die Serenity, die bei Crystal im Jahr 2003 in Dienst gestellt wurde, brachte der Insolvenzmasse 103 Millionen Dollar ein. Die 26 Jahre alte Symphony kam für lediglich 25 Millionen U.S.-Dollar unter den Hammer. Zu den Käufern wurden keine näheren Angaben gemacht. Weitere Vermögenswerte wie Kundendaten und Markenrechte wurden bislang nicht versteigert. Die Endeavor soll in Kürze ebenfalls zu Geld gemacht werden. Allerdings bahnt sich hier an, dass der Masseverwalter dieses Schiff freihändig verkaufen kann, da es diverse Interessenten für das Expeditionsschiff geben sollen. Einen offiziellen Kommentar gibt es dazu aber nicht. Die Versteigerung der beiden anderen Schiffe hat zur Folge, dass die neuen Eigentümer den Hafen verlassen können. Aufgrund des Insolvenzverfahrens lagen die Crystal und die Symphony seit Feber 2022 an der Kette. Ein Gericht hatte dies verfügt, da die Reederei erhebliche Rückstände unter anderem beim Treibstofflieferanten sowie kreditgebenden Banken hatte.

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A330neo-Wetlease: Air Senegal wechselte von Hifly Malta zu Airhub Aviation

Die maltesische Airhub Aviation konnte dem Mitbewerber Hifly Malta den Wetlease-Auftrag von Air Senegal abluchsen. Seit 17. Juni 2022 wird der Airbus A330neo mit der Registrierung 9H-SZN von zuerst genannter Fluggesellschaft betrieben. Der erste Flug erfolgte am 17. Juni 2022 von Dakar nach Marseille. Es folgen weitere Flüge von Dakar zum John F. Kennedy International Airport in den Vereinigten Staaten. „Wir fühlen uns sehr geehrt, diesen Airbus A330-900neo in unserer Flotte begrüßen zu dürfen. Der Betrieb eines modernen Flugzeugs dieses Kalibers spiegelt das Engagement von Airhub Aviation wider, unseren Kunden weltweit außergewöhnliche und qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten“, sagte Husam Kharoufah, Vice President – Commercial bei Airhub Aviation. Air Senegal hat seit 2019 aus verschiedenen Gründen die 9H-SZN von Hifly Malta betreiben lassen. Das Muster kam auf diversen Strecken ab Dakar zum Einsatz. Nun wechselte man den Wetlease-Operator innerhalb von Malta, denn Air Senegal hat nun Airhub Aviation mit dem Betrieb dieses Airbus A330neo beuaftragt.

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Ryanair nimmt fünf Strecken ab Asturias auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair legt mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 eine Reihe von neuen Strecken ab dem spanischen Asturias auf. Auch den deutschen Flughafen Weeze will man ansteuern. Der Flughafen Asturias befindet sich nicht sonderlich weit von jenem von Bilbao entfernt und steht mit diesem in direkter Konkurrenz. Ryanair beabsichtigt ab 1. November 2022 dreimal wöchentlich nach London-Stansted zu fliegen. Einen Tag später sollen zwei Umläufe pro Woche nach Dublin aufgenommen werden. Das deutsche Weeze soll ab 3. November 2022 jeweils zweimal pro Woche angesteuert werden. Charleroi und Rom-FCO folgen in selbiger Frequenz zum 4. November 2022. Der Flughafen Asturias ist neu im Streckennetz von Ryanair. Die genannten Routen werden in Kürze zur Buchung freigegeben.

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Günther Ofner verspricht: „Nichtabgefertige Flugzeuge wird es in Österreich nicht geben“

Es steht Aussage gegen Aussage: Die Gewerkschaft Vida warnt, dass besonders in den Sommerferien lange Wartezeiten am Flughafen Wien-Schwechat entstehen können. Airportchef Günther Ofner weist dies in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann zurück. Der Manager hebt hervor, dass seiner Ansicht nach aufgrund der Kurzarbeit viele Arbeitsplätze erhalten geblieben sind. „Die im internationalen Vergleich hierzulande wesentlich bessere Lage verdanken wir vor allem auch der hohen Einsatzbereitschaft und dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wofür ihnen höchste Anerkennung gebührt. Die Pünktlichkeit im Flugverkehr in Österreich ist auf einem Rekordhoch. Die Kritik, dass mancherorts lange Wartezeiten auftreten würden, ist absolut nicht nachvollziehbar und klar zurückzuweisen. Es ist sehr bedauerlich, dass von Vida-Gewerkschafter Liebhardt Unwahrheiten, etwa über angebliche Wartezeiten, verbreitet werden, die die tolle Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ungerechtfertigt in ein schiefes Licht rücken“, so Ofner. Allerdings betreibt der Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG in gewisser Weise auch Realitätsverweigerung, denn in den letzten Wochen ist es am von ihm geleiteten Airport wiederholt zu längeren Wartezeiten an den Check-in-Schaltern sowie an den Sicherheitskontrollen gekommen. Bislang handelt es sich jedoch um Einzelfälle, die während der Stoßzeiten aufgetreten sind. Bereits vor der Corona-Pandemie ist es im Rekordjahr 2019 besonders im Terminalkomplex 1/2 häufiger zu sehr langen Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle gekommen. Pikant: Teilweise waren nur wenige Linien offen. Der Personalmangel im Bereich des Sicherheitspersonals beim Wiener Flughafen ist also keine Neuigkeit, sondern wurde durch die Corona-Pandemie allenfalls verschärft. Viele Beschäftigte haben sich in anderen Branchen neu orientiert, da die Bezugseinbußen durch die Kurzarbeit in diesen Jobs durchaus

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Ab Frankfurt, Düsseldorf und München: Corendon Europe nimmt Ras Al Khaimah auf

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Winterflugplan 2022/23 einen Mittelstreckenjet des Typs Boeing 737-800 in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) stationieren. Von dort aus werden unter anderem drei Deutschland-Strecken bedient. Ras Al Khaimah ist das nördlichste Emirat der VAE und besonders für zahlreiche Badeorte bekannt. Vor Ort unterhält Air Arabia eine Basis. In der Vergangenheit hat SunExpress Deutschland im Auftrag von FTI Charterflüge ab Berlin, Hannover, Dresden, Leipzig, Stuttgart, Frankfurt am Main und München bedient. Corendon Europe bietet im Winterflugplan 2022/23 drei wöchentliche Flüge zwischen Düsseldorf und Ras Al Khaimah an. Von Frankfurt am Main aus steuert man den VAE-Airport zweimal pro Woche an. In selbiger Frequenz wird man ab München fliegen. Vorerst ist das Programm bis zum 1. Mai 2023 befristet. Corendon Europe erklärt unter anderem, dass man mit zahlreichen Veranstaltern kooperieren würde. Daher sind Tickets derzeit nur über Tour Operator buchbar.

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Italien: Sicherheitspersonal im Pisa und Florenz zum Streik aufgerufen

An den italienischen Flughäfen Pisa und Florenz ist das Sicherheitspersonal am 25. Juni 2022 zum Streik aufgerufen. Derzeit ist vorgesehen, dass im Zeitraum von 11 Uhr 00 bis 15 Uhr 00 die Arbeit niedergelegt werden soll. Die Arbeitskampfmaßnahme wurde offiziell beim Ministerium für Transport und Infrastruktur angemeldet und von diesem im italienischen Streik-Dashboard veröffentlicht. Sofern die Arbeitsniederlegungen nicht kurzfristig abgesagt werden, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Besonders bei der Sicherheitskontrolle könnte es zu enorm langen Wartezeiten kommen. Es ist davon auszugehen, dass einige Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Florenz und Pisa streichen könnten oder aber diese verspätet durchführen werden. Personen mit Tickets zu diesem beiden Airports sollten die Lage im Auge behalten und sich bei ihrer Airline über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren.

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Ex-Niki-Chef Christian Lesjak wird Condor-Vertriebsleiter

Die Ferienfluggesellschaft Condor bekommt mit Wirksamkeit zum 1. September 2022 einen neuen Vertriebschef. Paul Schwaiger wird mit 68 Jahren in den Ruhestand treten. Seine Funktion übernimmt der ehemalige Niki-Geschäftsführer Christian Lesjak. Schwaiger ist seit 2016 für die Verkaufsleitung von Condor zuständig. Zuvor war er rund 15 Jahre lang für SunExpress tätig. Christian Lesjak war in der Vergangenheit bei Air Berlin ehe er jahrelang Geschäftsführer von Niki war. Momentan ist der Manager Senior Vice President Network and Resource Management bei Finnair. Christian Lesjak wurde nach der Übergabe von Niki an Air Berlin Geschäftsführer der österreichischen Fluggesellschaft. Kurz nachdem Stefan Pichler den Vorstandsvorsitz der deutschen Airline übernommen hatte wurde er von Thomas Suritsch und Christina Hackl abgelöst. Beide waren nicht sonderlich lange im Amt, denn kurz darauf folgte Oliver Lackmann als Firmenchef.

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Flughafen Miami: Flugzeug nach Landung in Brand geraten

Ein aus der Dominikanischen Republik kommendes Passagierflugzeug ist gestern unmittelbar nach der Landung in der US-Stadt Miami in Brand geraten. Alle Menschen an Bord von Flug 203 der Airline Red Air seien in Sicherheit gebracht worden, berichtete der US-Sender NBC. Demnach befanden sich 126 Passagiere sowie die Crewmitglieder in dem Flugzeug. Drei seien mit leichteren Verletzungen in örtliche Krankenhäuser gebracht worden, so der ORF. Nach Angaben des Flughafen Miami war das vordere Fahrgestell der Maschine zusammengebrochen. Daraufhin sei Feuer ausgebrochen. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie gleich nach Landung der Maschine Flammen und schwarzer Rauch aufstiegen. Die Feuerwehr von Miami löschte den Brand. Einige Flüge hätten sich als Folge des Zwischenfalls verspätet. Red Air sei eine noch relativ neue Fluggesellschaft mit Sitz in der Dominikanischen Republik und gerade für den Tourismus auf der Karibikinsel interessant. Die Maschine war in der Hauptstadt Santo Domingo gestartet.

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Wizz Air fliegt von Wien nach Saudi-Arabien

Der ungarische Low-Coster startet in Saudi-Arabien: Im September nimmt sie drei Strecken ab Dammam auf, darunter auch Wien-Damman. Sie führen von der Stadt am Persischen Golf nach Abu Dhabi (viermal wöchentlich), Rom (zweimal wöchentlich) und Wien (ebenfalls zweimal wöchentlich). Die Flüge von Wizz Air zwischen Wien und Dammam finden immer am Montag und Freitag statt. Sie dauern rund 5:30 Stunden und werden mit Airbus A321 durchgeführt. Erstflug ist am 30. September. Die neuen Routen unterstützten den wachsenden saudi-arabischen Tourismussektor und stünden im Einklang mit dem Programm Vision 2030, einer strategischen und ehrgeizigen Vision zur Verdreifachung des Passagieraufkommens im Königreich Saudi-Arabien bis 2030, so Wizz Air.

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Deutsche Luftwaffe will A400M mit 50 Prozent SAF-Beimischung betreiben

Die deutsche Luftwaffe und der Flugzeugbauer Airbus arbeiten im Bereich der Umstellung auf Sustainable Aviation Fuel (SAF) zusammen. Geplant ist, dass die Transportflugzeuge des Typs A400M zunächst mit 40 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff betrieben werden sollen. Airbus bereitet Schritte vor, um der deutschen Luftwaffe in naher Zukunft eine technische Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen zu können. Damit ist Deutschland, das insgesamt 53 Maschinen bestellt hat, die erste Kunden-Nation, die eine schrittweise Umstellung ihrer A400M-Flotte auf SAF einleitet. „Das Ziel der Luftwaffe ist es, eine Umstellung auf Nachhaltigkeit für ihre Flotte einzuleiten. Ihre Mission ist unsere. Wir unterstützen diese wichtigen Bemühungen gerne, nicht nur für die A400M, sondern für die gesamte Airbus-Flotte, vom VIP-Transport bis zum Kampfjet“, sagte Mike Schoellhorn, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space. „Der Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft ist die Pflicht eines jeden. Die Umstellung von erdölbasiertem Kerosin auf nachhaltige Kraftstoffe spielt eine wichtige Rolle bei den Bemühungen der Luftfahrt um eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Unsere Regierungsflugzeuge sind bereits für SAF freigegeben. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie sind wir bestrebt, auch die A400M zu zertifizieren. Mit Blick auf die Zukunft unterstützen wir alle Aktivitäten zur Einführung von SAF für unsere gesamte Flotte, einschließlich der Kampfflugzeugflotte“, sagte Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der deutschen Luftwaffe. Neben der Unterstützung nationaler Kunden-Aktivitäten hat Airbus einen langfristigen Fahrplan aufgestellt, wie eine 100-prozentige SAF-Befähigung und -Zertifizierung für die A400M erreicht werden kann. In einem ersten Schritt plant Airbus 2022 den Testflug eines A400M-Flugzeugs mit einer Treibstoffladung von bis zu 50 Prozent SAF. Dieser erste

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