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Rund 300 Flugzeuge: Airbus und Boeing buhlen um Air-India-Großbestellung

Die erst kürzlich privatisierte Fluggesellschaft Air India soll eine Großbestellung von bis zu 300 Narrowbodies planen. Weiters will man Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 anschaffen, wobei die erste Tranche im April 2023 geliefert werden soll. Die Flotte von Air India ist zum Teil in die Jahre gekommen, denn seit dem Jahr 2006 hat man kein fabrikneues Flugzeug mehr gekauft. Man hat jedoch einige neue Flugzeuge über Leasinggeber bezogen. Ursache hierfür war insbesondere die angespannte Finanzlage, denn der Carrier konnte nur mit staatlicher Hilfe in der Luft gehalten werden. Dier neue Eigentümer Tata Sons will die Flotte möglichst rasch erneuern. Lokale Medien berichten, dass auf der Langstrecke der Maschinentyp Airbus A350 angeschafft werden soll. Im Bereich der Kurz- und Mittelstrecke wird von einem Bedarf von bis zu 300 Narrowbodies geschrieben. Offiziell kommentieren wollen Air India bzw. Tata Sons die Berichterstattung noch nicht. Die Agentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf Tata Sons nahestehende Personen unter anderem, dass man kurzfristig 20 Airbus A350 bestellen möchte. Diese sollen ursprünglich für Aeroflot bestimmt gewesen sein, jedoch dürfen diese aufgrund der Sanktionen nicht ausgeliefert werden. Auch befinde man sich in Gesprächen über die Abnahme von Airbus A350-1000, die eigentlich für Qatar Airways vorgesehen waren. Intern sucht das Unternehmen bereits Piloten, die ein Typerating für A350 machen wollen. Mit Airbus und Boeing sowie Leasinggebern laufen Gespräche über die Erneuerung der Mittelstreckenflotte. Dabei stehen die Muster der A320neo-Reihe sowie der B737-Max-Familie zur Diskussion. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob man bei einem Hersteller kaufen wird oder aber die

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Fracht: Korean Air Cargo konnte in Wien stark zulegen

In den letzten Jahren konnte Korean Air Cargo das Frachtaufkommen am Flughafen Wien-Schwechat stark steigern. Unternehmensangaben nach trägt dazu auch bei, dass eine erhöhte Nachfrage im Bereich von Automobilprodukten besteht. Diese sind für Werke in Mittel- und Osteuropa bestimmt und werden über Wien aus Asien und anderen Regionen eingeflogen. Ein weiteres Standbein sind elektronische und pharmazeutische Güter. Derzeit bietet Korean Air Cargo bis zu 13 Cargo-Flüge pro Woche an. „Für die kommende Zukunft erwarten wir einen weiteren Anstieg der nachgefragten Tonnagen zwischen Seoul-Incheon und Europa. Trotz der Corona-Krise konnten wir am Flughafen Wien ohne Staus und Unterbrechungen zuverlässig eine hohe Tonnagenausweitung erzielen“, so Regional Cargo Manager Park Joonseok. Korean Air Cargo führt seit 2004 Frachtflüge nach Wien-Schwechat durch. Ursprünglich setzte man primär den Maschinentyp Boeing 747-400F ein. Seit einigen Jahren fliegt man auch mit B777F und B747-8F. Während der Corona-Pandemie konnte man eine 40-prozentige Steigerung der Tonnage verzeichnen. Im Jahr 2019 hatte der koreanische Carrier rund 27.700 Tonnen. Im Vorjahr waren es 39.800 Tonnen, so dass sich Wien-Schwechat zum wichtigsten Cargo-Drehkreuz in Europa entwickelte. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich in den nächsten Jahren das Aufkommen weiter steigern wird.

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A350-Mängel: Airbus und Qatar Airways führen wieder Gespräche

Der Flugzeugbauer Airbus und Qatar Airways führen wieder Gespräche über die vom Golfcarrier behaupteten Qualitätsmängel am Maschinentyp Airbus A350. Die beiden Konzerne führen in London mehrere Gerichtsverfahren. Laut Airbus-Chef Guillaume Faury befindet sich der Austausch mit Qatar Airways in einem frühen Stadium und bislang wurde keine Einigung erzielt. Gegenüber Bloomberg sagte der Manager weiters, dass es sich um „keine einfachen Diskussionen“ handelt und man „noch nicht zu einem Abschluss gekommen“ ist. Man wolle weiterhin versuchen eine Lösung mit dem Golfcarrier zu finden. Qatar Airways wirft dem europäischen Flugzeugbauer eklatante Qualitätsmängel vor. Dabei geht es um Lack- und Oberflächenschäden am Airbus A350. Die beiden Konzerne tragen in London diverse Streitigkeiten, die daraus resultieren, vor Gericht aus. Vorläufiger Höhepunkt war, dass Airbus eine Großbestellung über 50 Airbus A321neo storniert hat und vor Gericht erreicht hat, dass die Lieferslots neu vergeben werden dürfen. Auch muss man aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung die bestellten Maschinen des Typs Airbus A350-100 abnehmen und bezahlen.

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Boeing evaluiert Dreamliner-Frachtvariante

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing denkt über eine Cargo-Variante der B787 „Dreamliner“ nach. Diese könnte als indirekter Nachfolger der B767 fungieren, denn voraussichtlich ab 2028 werden deren Triebwerke die neuen Emissionsstandards nicht mehr erfüllen. Flugzeuge, die bereits über aufrechte Zulassungen verfügen, sind von den Verschärfungen der Umweltauflagen dem heutigen Informationsstand nach nicht betroffen. Vorgesehen ist, dass Neubauten ab 2028 strengere Emissionsauflagen erfüllen müssen. Aktuell wäre die Boeing 767 betroffen. Für diese gibt es keinen direkten Nachfolger. Boeing kann sich vorstellen, dass man eine Frachtvariante des Dreamliners auf den Markt bringt. Dessen Triebwerke würden bereits heute die für 2028 geplanten Umweltauflagen erfüllen. Cargo-Chef Brian Hermesmeyer sagte unter anderem, dass man diesen Weg seitens Boeing als „natürlichen Ansatzpunkt“ betrachtet. Allerdings wird der Markt darüber entscheiden, ob die U.S.-Amerikaner ab Werk Cargo-Dreamliner anbieten werden. Man wird diesen Schritt nur dann setzen, wenn eine entsprechende Nachfrage besteht. Derzeit evaluiert man diese. Hermesmeyer fügte hinzu, dass dies grundsätzlich für alle Passagierflugzeuge, die man im Portfolio hat, gilt: Wenn eine wirtschaftlich sinnvolle Nachfrage seitens Frachtkunden ist, würde man auch eine Cargoversion anbieten. Der Rumpf der Boeing 787 besteht überwiegend aus Kohlefasern und nicht aus Aluminium. Dies stellt die Ingenieure für viele Fragen, die noch geklärt werden müssen. Beispielsweise muss man noch evaluieren wie die Struktur verstärkt werden kann, denn für die Cargovariante werden große Türen zum Be- und Entladen notwendig. Somit befindet man sich derzeit in einer Art Forschungsphase, denn zum Zeitpunkt der Entwicklung des Dreamliners waren Frachtversionen noch kein Thema.

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Budapest: Bestwert seit Pandemiebeginn im Mai 2022 erzielt

Der Flughafen Budapest konnte im Mai 2022 rund 1,1 Millionen Passagiere zählen. Damit hat man seit dem Beginn der Corona-Pandemie einen neuen Höchststand erreicht. Im direkten Vergleich mit der Leistung von Mai 2021 konnte man sich Verzwölffachen. Am Wochenende hat die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress eine Nonstop-Verbindung nach Izmir reaktiviert. Mit der Aufnahme der wöchentlichen Verbindung nach Izmir bietet Budapest nun 8.356 wöchentliche Sitze zu vier türkischen Flughäfen an und ergänzt damit die bestehenden Verbindungen nach Antalya, Istanbul und Sabiha Gökçen. „Es ist immer eine große Freude, einen neuen Flug mit einem etablierten Airline-Partner willkommen zu heißen, vor allem, wenn dieser unser Streckennetz um ein so attraktives Ziel erweitert. Der Service von SunExpress verbessert unsere Verbindungen in die Türkei weiter und ermöglicht es uns, zahlreiche Frequenzen und Dienste in das transkontinentale Land anzubieten“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport. Eigenen Angaben nach werden im Sommer 2022 insgesamt 122 Destinationen ab dem größten Flughafen Ungarns angeboten.

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Jetblue baut den Verkehr zwischen den USA und UK weiter aus

Die U.S.-amerikanische Jetblue hat am Flughafen London-Heathrow permanente Start- und Landerechte zugeteilt bekommen. Diese treten mit dem 29. Oktober 2022 in Kraft und ermöglichen dem Carrier eine dauerhafte Präsenz auf dem größten Airport des Vereinigten Königreichs. Bislang hatte Jetblue in Heathrow lediglich temporäre Slots. Gleichzeitig will man das Flugangebot in Richtung UK ausbauen und zwar mit einer zusätzlichen Rotation nach Gatwick. Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2022 bietet man drei tägliche Flüge zwischen New York und London an. Davon werden zwei von/nach Heathrow und einer von/nach Gatwick durchgeführt. „Der Luftverkehrskorridor zwischen den USA und Großbritannien gehört zu den verkehrsreichsten der Welt, und um im Wettbewerb bestehen zu können, erhöht JetBlue die Zahl der Flüge über den Nordatlantik von nur einem täglichen Flug im letzten Sommer auf fünf in diesem Herbst“, sagte Robin Hayes, Chief Executive Officer von JetBlue. „Und mit permanenten Slots in Heathrow – den am stärksten nachgefragten Slots weltweit – sind wir nun in der Lage, einen langfristigen Service auf einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt anzubieten. Dies ist eine unglaubliche Chance für eine Fluggesellschaft wie JetBlue, da wir transatlantische Reisende mit unseren günstigen Preisen und unserem preisgekrönten Service bekannt machen.“ Mit Wirksamkeit zum 4. August 2022 wird Jetblue die Nonstop-Verbindung zwischen Boston (Logan) und London-Gatwick aufnehmen. Heathrow wird ab der U.S.-Metropole ab 20. September 2022 angesteuert. Eigentlich wollte man die neuen Routen schon früher aufnehmen, jedoch gab es bei Hersteller Airbus Lieferverzögerungen für die benötigten A321LR.

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Oman Air tritt Luftfahrtbündnis Oneworld bei

Golfcarrier Oman Air wird voraussichtlich in 2024 dem Luftfahrtbündnis Oneworld beitreten. Dies gaben die Allianz und die Fluggesellschaft am Montag im Zuge der Iata-Hauptversammlung in Doha bekannt. Als so genannter Sponsor, der Oman Air während dem Beitrittsverfahren begleiten wird, fungiert Qatar Airways. Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Carrier mit Sitz in Muscat im Laufe des Jahres 2024 dem Bündnis beitreten wird. Anschließend sollen alle Vorteile der Oneworld auch bei Oman Air angewandt werden. Nach Royal Jordanian und Qatar Airways wird Oman Air das dritte Allianzmitglied im Nahen Osten. „Die Aufnahme von Oman Air in Oneworld ist ein entscheidender Moment auf unserem Weg, den Passagieren durch unsere sich entwickelnden Partnerschaften und Allianzen mehr Reiseoptionen zu bieten. Wir freuen uns, der weltweit führenden Airline-Allianz in einer Zeit beizutreten, in der die Nachfrage nach Reisen zunimmt. Wir freuen uns darauf, die Oneworld-Mitglieder an Bord von Oman Air begrüßen zu dürfen, damit sie den Höhepunkt der omanischen Gastfreundschaft und all das erleben können, was das Sultanat Oman in Bezug auf Geschichte, Kultur und Naturschönheiten zu bieten hat“, so Oman-Air-Chef Eng Abdulaziz Al Raisi.

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Spohr: Lufthansa entscheidet im Juli 2022 über A380-Comeback

Eigentlich wollte Lufthansa-Chef Carsten Spohr die 14 Airbus A380 endgültig ausflotten. Doch nun denkt der Manager laut darüber nach, dass zumindest ein Teil reaktiviert werden könnte. Der Kranich-Konzern besitzt derzeit noch acht Exemplare, die sich im Long Time Storage befinden. Einst war der Airbus A380 das Flaggschiff des Lufthansa-Konzerns. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde die Teilflotte außer Betrieb genommen. Einige Exemplare haben bereits Lufthansa verlassen, so dass man nur noch über acht abgestellte Superjumbos verfügt. Der ursprünglichen Ankündigung des Carsten Spohr nach würde es kein Comeback geben. Diese Aussage wiederholte er erst im April 2022 gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Ganz sicher scheint sich der Kranich-Konzernchef aber nicht mehr zu sein, denn bereits im Mai 2022 stellte er in Aussicht, dass bei „unerwartet starker Nachfrage“ zumindest ein Teil der acht Airbus A380 wieder in den Liniendienst gestellt werden könnte. Im Zuge der in Doha abgehaltenen Iata-Hauptversammlung sagte Spohr, dass die entsprechende Entscheidung im Juli 2022 fallen wird.

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South African Airways mit neuer Repräsentanz in Deutschland

Die Fluggesellschaft South African Airways ist wieder in Deutschland vertreten. Man unterhält aber kein eigenes Büro mehr, sondern hat „Discover The World“ zum General Sales Agent ernannt. Bereits vor der Corona-Pandemie war die Finanzlage von SAA stark angespannt. Im Zuge des Groundings, dem ein Insolvenzverfahren folgte, wurde das Deutschland-Büro, das sich in Frankfurt am Main befand, geschlossen. Die betroffenen Mitarbeiter wurden gekündigt. Nun lässt man sich durch einen so genannten GSA vertreten. Dazu schloss man mit dem Anbieter „Discover The World“ einen Vertrag. Ziel der Kooperation ist es, dass die Kooperation mit Reiseanbietern und Firmenkunden neu aufgebaut und fortgesetzt werden kann.

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Kofferchaos sorgte für Frust in London-Heathrow

Am Samstag kam es im Terminal 2 des Flughafens London-Heathrow zu erheblichen Problemen im Bereich der Gepäckanlage. Die Folgen daraus: Ein riesiger Rückstau an Koffern und sonstigen Gepäckstücken. Viele Reisende mussten ohne ihre Utensilien abheben. Zwar konnte der Airport den Ausfall im Laufe des Tages wieder in den Griff bekommen, jedoch haben viele Passagiere ihre Koffer nicht an den Bändern erhalten bzw. mussten in Heathrow ohne ihr Reisegepäck abheben. Den Betroffenen wurde mitgeteilt, dass die Nachlieferung etwa zwei Tage in Anspruch nehmen wird. Die Problematik vom Wochenende soll laut Flughafen Heathrow in keinem Zusammenhang mit der angespannten Personalsituation stehen. Es handelt sich um einen technischen Defekt, der behoben werden konnte. Man arbeitet nun den Rückstau ab. Die meisten Flughäfen im Vereinigten Königreich leiden unter akutem Personalmangel. Gatwick entschied sich dazu, dass die Anzahl der täglichen Flüge beschränkt wird. Eine vergleichbare Maßnahme gab auch der niederländische Airport Amsterdam-Schiphol bekannt.

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