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Malta: Harmony Jets steigt ins Fracht- und Ambulanzgeschäft ein

Der maltesische Businessjet-Operator Harmony Jets hat einer seiner Falcon 50 eine neue Livery verpasst. Gleichzeitig wurde dieses Flugzeug umfassend überholt. Die Arbeiten wurden in Zusammenarbeit mit dem Dassault Structure Repair Team. Das Unternehmen ergreift über seine Part-145 eine Reihe von Initiativen, um seine eigene Flotte autonom warten zu können. Harmony Jets hat aktiv neue Mitarbeiter rekrutiert, da das Unternehmen seine Aktivitäten über VIP-Flüge hinaus auf Fracht- und Ambulanzflüge ausdehnen will. Zu den neuen Mitgliedern des Teams gehören der CAMO-Manager Ayman Amara, der stellvertretende Ground Operations Manager Enrico Santos, der Head of Dispatch Mahesh Manohor, Crew Dispatcher Malika Rreskini und Junior Dispatcher Ferdinando Valente. Das in Malta ansässige Unternehmen hat außerdem eine Tochtergesellschaft in Dubai eröffnet, um die kommerziellen Aktivitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten auszubauen, berichtet Mavio News. Interessanterweise hat das Unternehmen offiziell seine ATO (Approved Training Organisation) gegründet, so dass es nun nicht nur externe Schulungen anbieten, sondern auch seine eigenen Piloten typisieren kann. CTKI wird Jean-Pierre Johanny sein, während HoT Bruno Motais de Narbonne sein wird.

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Personalmangel: Gatwick muss Anzahl der Flüge beschränken

Der Flughafen London-Gatwick sorgte in den letzten Wochen wiederholt als „Chaos-Hotspot“ des Vereinigten Königreichs für Aufsehen. Nun gaben die Betreiber bekannt, dass die Anzahl der Flüge im Juli und August 2022 beschränkt werden. Täglich soll es im Juli 2022 maximal 825 Flüge geben. Im August 2022 will man 850 Verbindungen pro Tag zulassen. Vor der Corona-Pandemie waren es rund 900 Stück pro Tag. Der Flughafen Gatwick setzt diese Maßnahme eigenen Angaben nach, um einen „zuverlässigen Servicestandard“ bieten zu können. Der zweitgrößte Airport der britischen Hauptstadt leidet unter massivem Personalmangel. Enorm lange Wartezeiten an den Schaltern und der Sicherheitskontrolle gehören mittlerweile zum alltäglichen Bild. Kürzlich musste Vueling komplett ohne Passagiere abheben, weil diese trotz Abwartens des Kapitäns in der Siko-Warteschlange „steckengeblieben“ sind und noch dazu für das Boarding kein Bodenpersonal verfügbar war. Die Beschränkungen in Gatwick sind kein Einzelfall. Erst kürzlich gab der Flughafen Amsterdam-Schiphol, der in den letzten Wochen wiederholt mit chaotischen Zuständen, die auf Personalmangel zurückzuführen sind, aufgefallen ist, bekannt, dass die Anzahl der Passagiere, die den Airport pro Tag nutzen können, beschränkt wird.

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Gatwick: 82-jähriger Rollstuhlfahrer nach Sturz von Rolltreppe verstorben

Am Flughafen London-Gatwick ist es Anfang dieser Woche zu einem tragischen Todesfall gekommen: Ein 82-jähriger Rollstuhlfahrer wollte nach einem Easyjet-Flug nicht länger auf seinen PRM-Service warten. Daraufhin machte sich der Senior selbst auf den Weg in Richtung Terminal und stürzte eine Rolltreppe hinunter. Den Unfall überlebte der Mann nicht. Am Mittwoch kam der 82-Jährige mit Easyjet auf dem Flughafen Gatwick an. Eigentlich sollte er vom Dienstleister Wilson James, der in Gatwick so genannte PRM-Services für Personen mit eingeschränkter Mobilität durchführt, begleitet werden. Offiziellen Angaben nach half der Mitarbeiter gerade drei anderen Personen. Der Mann wollte nicht länger warten und machte sich auf eigene Faust auf den Weg aus dem Flugzeug in Richtung Gepäckausgabe. Als er auf der so genannten Skybridge zum Nordterminal eine Rolltreppe hinauffahren wollte, kam es zum fatalen Unfall. Der Rollstuhlfahrer stürzte und erlag den Verletzungen. Das Kabinenpersonal von Easyjet hat den Unfall bemerkt und eilte sofort zum Passagier und leistete Erste Hilfe. Auch verständigte die Crew unverzüglich den flughafeneigenen Rettungsdienst, der rasch an Ort und Stelle war. Allerdings waren alle Bemühungen vergebens, denn der Mann verstarb laut Polizei Sussex gegen 12 Uhr 50 Lokalzeit. Der Flughafen London-Gatwick bestätigt den tragischen Vorfall und spricht den Hinterbliebenen aufrichtiges Beileid aus. Man betont aber ausdrücklich, dass kein Zusammenhang mit dem aktuellen Personalmangel besteht. Der Mitarbeiter des PRM-Services war gerade damit beschäftigt drei anderen Passagieren mit eingeschränkter Mobilität zu helfen. „Es ist normal, dass ein Mitarbeiter drei hilfsbedürftige Passagiere aussteigen lässt, indem er sie nacheinander den kurzen Weg zum wartenden Buggy

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Probleme nicht im Griff: Amsterdam führt Tageshöchstgrenzen für Passagiere ein

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol bekommt die Personalprobleme, aus denen das Chaos resultiert, das in den vergangenen Wochen wiederholt Schlagzeilen gemacht hat, nicht in den Griff. Nun will man die Anzahl der Passagiere, die pro Tag ab diesem Airport abfliegen dürfen, deckeln. Eine solche Maßnahme ist – abgesehen im Rahmen von Coronamaßnahmen in einigen wenigen Ländern – nicht üblich und kommt nur sehr selten vor. Der Flughafen Schiphol sieht sich aber nicht in der Lage die Personalprobleme rasch lösen zu können und will nun, dass im Juli 2022 Tageshöchstgrenzen die Situation entspannen sollen. Der Deckel ist nicht einheitlich, sondern je nach Verkehrstag und erwartetem Aufkommen unterschiedlich. So schwankt dieser zwischen 67.500 Passagieren im Juli 2022 und rund 72.500 Reisenden im August 2022. Welche Auswirkungen die Tageshöchstgrenzen auf das Flugangebot haben werden, ist derzeit noch unklar. Es ist aber davon auszugehen, dass einige Flüge gestrichen werden müssen, um die von Schiphol beschlossene Kapazitätsgrenze nicht zu überschreiten. Besonders fehlt es in Amsterdam an Sicherheitsmitarbeitern. Daraus resultieren derzeit enorm lange Warteschlangen an den Siko-Linien. Der Airport begründet die nunmehrigen Maßnahmen damit, dass man auf dem Arbeitsmarkt so schnell keine zusätzlichen Mitarbeiter bekommt. Man will mit der Deckelung der abfliegenden Passagiere erreichen, dass es weniger lange Warteschlangen gibt sowie weniger Reisende ihre Flüge deswegen verpassen.

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Fliegendes Brussels-Personal zu mehrtägigem Streik aufgerufen

Die Gewerkschaften haben das fliegende Personal der belgischen Lufthansa-Tochter Brussels Airlines zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Streik soll im Zeitraum vom 23. bis 25. Juni 2022 über die Bühne gehen. Es handelt sich nicht um die einzige Einschränkung, die in der kommenden Woche in der belgischen Luftfahrt bevorsteht, denn am 20. Juni 2022 streikt das Sicherheitspersonal am Flughafen Brüssel. Der Airport ersucht Passagiere, die Tickets für diesen Tag haben, dringend darum, dass diese auf andere Termine umbuchen. Viele Fluggesellschaft haben ihre für Montag geplanten Brüssel-Flüge bereits abgesagt. Bei Brussels Airlines sind Piloten und Flugbegleiter zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Hintergründe sind laut Gewerkschaft unter anderem der akute Personalmangel sowie angeblich hoher Druck auf die Beschäftigten. Der Streiktermin ist wohl nicht zufällig gewählt, denn zeitgleich findet in Brüssel ein wichtiger EU-Gipfel statt. Es ist damit zu rechnen, dass der eine oder andere Regierungschef auf Privat- oder Regierungsjets umsteigen wird.

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Ryanair-Streik soll auf Frankreich, Italien und Belgien ausgeweitet werden

Der ursprünglich nur in Spanien von Gewerkschaften angekündigte Streik bei der Billigfluggesellschaft Ryanair weitet sich auf immer mehr Länder aus. Nach portugiesischen Arbeitnehmervertretern rufen nun auch zwei italienische Gewerkschaften für den 25. Juni 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. In Spanien, Portugal, Frankreich und Belgien sind vergleichbare Maßnahmen angekündigt. Damit könnte es ab dem 24. Juni 2022 zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr der Ryanair Group kommen. Derzeit ist nicht absehbar wie viele Mitarbeiter sich tatsächlich beteiligen werden. Konzernchef Michael O’Leary gab sich in einem Interview wenig besorgt und sprach gar von „Mickey-Mouse-Gewerkschaften“. Die Arbeitnehmervertreter fordern unter anderem höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Da unklar ist wie viele Flugbegleiter bzw. Piloten in den einzelnen Ländern gewerkschaftlich organisiert sind, ist nicht abschätzbar wie viele Flüge ausfallen werden. Es ist aber damit zu rechnen, dass es zu massiven Unregelmäßigkeiten kommen könnte.

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Fahrkartenverkauf: Deutsche Bahn will Reisebüros keine Provisionen bezahlen

In der Luftfahrt erhalten Reisebüros nur noch von sehr wenigen Airlines Provisionen für den Verkauf von Flugtickets. Nun will auch die Deutsche Bahn AG nachziehen und die Vermittlung von Fahrscheinen nicht mehr vergüten. Das stößt naturgemäß auf Kritik. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass Reisebüros für die Buchung von Flugtickets Servicegebühren verlangen. Der Grund dafür ist, dass beispielsweise Lufthansa schon lange keine Provisionen mehr bezahlt und die Agenturen andernfalls überhaupt keinen Verdienst hätten. Die Höhe der Reservierungsgebühr variiert je nach Reisebüro. Von etwa fünf Euro bis zu 100 Euro ist so ziemlich alles dabei. Die Deutsche Bahn AG zahlt jenen Agenturen, mit denen man Vermittlungsverträge hat, bis zu sechs Prozent des Fahrkartenpreises als Vergütung. Das soll sich nun ändern, denn künftig soll es überhaupt keine Provision mehr geben. Zunächst sollen ICE-Fahrkarten betroffen sein. Reisebüros mit DB-Lizenz sollen ab Jänner 2023 nichts mehr bekommen. Der Deutsche Reiseverband hält das auch mit Blick auf den Klimaschutz für „eine strategisch komplett falsche Entscheidung“. Man fordert, dass die Politik einschreitet und das Vorhaben unterbindet. Mit der Maßnahme will die DB den Direktvertrieb, insbesondere über das Internet und die App, stärken. An vielen kleineren Bahnhöfen befinden sich aber Reisebüros, die aufgrund schon lange abgeschaffter Personenkassen dort den Verkauf von Fahrkarten übernommen haben. Bei Null-Provision und möglicher Servicegebühren der Agenturen ist damit zu rechnen, dass viele Reisebüros aus dem Vertrieb von Bahn-Fahrkarten aussteigen werden. Dieser gilt als personalintensiv, weil nicht nur lukrative Fernverkehrstickets verkauft werden, sondern der meiste Ansturm Kurzstreckenfahrscheine haben will, an denen die Agenturen

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Kostenfalle: Mitnahme von Kleinkindern bei den ÖBB

Kleinkinder sind laut Beförderungsbedingungen der ÖBB-Personenverkehr Reisende bis einen Tag vor dem sechsten Geburtstag. Diese fahren in Zügen und Bussen der ÖBB-Personenverkehr kostenlos und ohne Ticket in Begleitung einer oder eines Erwachsenen mit. Bei der Buchung eines Tickets für ein Kleinkind über die ÖBB-Website und die ÖBB-App (online/Mobile) bei der ÖBB-Personenverkehr AG geht das Bahnunternehmen davon aus, dass das Kind sich den Platz mit einer oder einem Erwachsenen teilt.   Sofern kein freier Platz verfügbar ist und sofern es sich nur um kurze Fahrzeiten handelt, kann das Kleinkind im Tageszug eventuell auf dem Schoß der oder des Erwachsenen mitfahren. Schwieriger ist dies auf längeren Strecken und im Nachtreiseverkehr. Auch dort wird davon ausgegangen, dass das Kind sich mit einer oder einem Erwachsenen den Sitz-, Schlaf- oder Liegewagenplatz teilt. Somit wird etwa bei der Buchung eines Tickets für eine Erwachsene oder einen Erwachsenen und ein Kind im Alter von fünf Jahren nur ein Ticket für die erwachsene Person angeboten. Dies ist jedoch den Kundinnen und Kunden nicht immer klar bzw. nicht von allen auch so gewünscht. Darüber wird im online/Mobile Buchungssystem weder informiert, noch eine optionale Möglichkeit der Buchung für das Kleinkind angeboten. Bereits seit 2017 bemüht sich die APF um die Lösung dieser Problematik, welche bei den betroffenen Kundinnen und Kunden berechtigten Ärger verursacht. Die APF schlug vor, dass über den fehlenden eigenen Platz für das Kleinkind dezidiert auch bei der Buchung informiert wird. Zudem soll die Buchung dahingehend geändert werden, dass bei Angabe eines Kleinkindes die Möglichkeit, für das

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Sommerurlaub: Malta setzt weiterhin auf 3G-Regel bei der Einreise

Seitens der maltesischen Tourismusbehörde geht man davon aus, dass man heuer wesentlich mehr Urlauber als in den vergangenen beiden Jahren haben wird. Im Inland wurden nahezu alle Coronaregeln – inklusive der Maskenpflicht – aufgehoben. Bei der Einreise setzt man aber weiterhin auf die 3G-Regel. Wenn Reisende vollständig geimpft sind, sich in den letzten sechs Monaten von COVID-19 erholt haben oder einen negativen COVID-19-Test vorweisen können, der innerhalb von 72 Stunden für den PCR-Test und 24 Stunden für den Schnelltest vor der Einreise durchgeführt wurde, ist keine Quarantäne erforderlich. Sowohl der PCR- als auch der Schnelltest gelten als gleichwertig, wenn es um die Einreisebestimmungen geht. Wenn eines dieser Dokumente bei der Ankunft nicht vorgelegt wird, gilt eine 10-tägige obligatorische Quarantäne, die nach einem negativen Test auf 7 Tage verkürzt wird. Neben der Lockerung dieser Vorschriften ist es auch nicht mehr notwendig, auf Flügen nach Malta eine Maske zu tragen, ebenso wie in allen Innen- und Außenbereichen nach der Ankunft, einzige Ausnahme sind Krankenhäuser. Die gleiche Regel gilt auch für Veranstaltungen in Malta. Die Beschränkungen für die Bestuhlung wurden aufgehoben und die maximale Kapazität für öffentliche Versammlungsräume wurde auf den Stand von vor COVID-19 zurückgesetzt.

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Mit Boeing 737 Max 10: Qatar Airways bringt Tochtergesellschaft an den Start

Golfcarrier Qatar Airways beabsichtigt eine Tochtergesellschaft, die den Maschinentyp Boeing 737 Max 10 betreiben soll, an den Start zu bringen. Welche Ausrichtung diese haben wird ist noch völlig offen. Nachdem der europäische Flugzeugbauer Airbus eine Großbestellung für A321neo gestrichen hat, unterschrieb Qatar Airways vorsorglich eine Absichtserklärung über den Erwerb von 25 Boeing 737 Max 10. Bislang wurde diese noch nicht in eine Festbestellung umgewandelt. Firmenchef Akbar Al Baker erklärte nun gegenüber Gulf News, dass dieser Maschinentyp nicht auf dem AOC von Qatar Airways registriert wird. Er sagte, dass diese bei einer Tochtergesellschaft zum Einsatz kommen wird. Nähere Einzelheiten nannte der Manager nicht, so dass die Spekulation im Raum steht, dass man eine Billigfluggesellschaft an den Start bringen könnte. Das Unternehmen will dies aber weder bestätigen noch dementieren.

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