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ITB Berlin 2022 findet wieder nur virtuell statt

Die ITB Berlin 2022 kann aufgrund der Ausbreitung der Virus-Mutante Omikron nicht wie geplant als Präsenzmesse stattfinden. Der Kongress wird somit erneut in digitaler Form durchgeführt. Die weltgrößte Reisemesse, die vom 9. bis 13. März 2022 stattfinden sollte, musst nun aufgrund der Ausbreitung der Virus-Mutante Omikron abgesagt werden. Gecancelt ist die Messe als Präsenzveranstaltung, die digitale Alternative wird, wie bereits im vergangenen Jahr, an allen drei Tagen stattfinden. Im März 2023 soll die ITB Berlin wieder als physischer Event zurückkehren.  „Mit großem Bedauern müssen wir Ihnen heute leider mitteilen, dass die ITB Berlin 2022 mit ihrem Präsenzteil nicht wie geplant stattfinden kann. Aufgrund jüngster Entwicklungen und begleitenden Verordnungen im Zuge der Corona-Pandemie können wir Ihnen nicht die nötige Planungssicherheit für eine Durchführung der Präsenztage der ITB Berlin Anfang März bieten. Die aktuelle pandemische Lage und die damit verbundenen verschärften Reisebeschränkungen sowie die Begrenzung der Teilnehmeranzahl bei Großveranstaltungen bewegten uns zu diesem Schritt“, hieß es dazu von Seiten der ITB. Noch vor wenigen Wochen herrschte die Überzeugung vor, die ITB in Berlin durchführen zu können – mit den strengen vom Berliner Senat vorgeschriebenen Zugangsbeschränkungen. Angesichts der inzwischen hohen Inzidenzraten, der Bedrohung durch die neue Omikron-Variante und der immer strengeren Einreisebedingungen vieler Staaten haben sich die Macher nun doch zu einer Absage der Messe entschlossen.

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Bern: Neuer Regierungsjet für die Schweiz?

Der Schweizer Bundesrat ist derzeit von einer Pannenserie des Regierungsflugzeugs geplagt. Dieses geriet in der Eidgenossenschaft in den Fokus, denn selbst ein Treffen mit dem japanischen Kaiser ist aufgrund von Triebwerksproblemen ausgefallen. Nun wird im Parlament die Anschaffung eines zweiten Jets für den Bundesrat gefordert. Die Pannenserie habe die Schweiz regelrecht blamiert, da nicht zu offiziellen Terminen angereist werden konnte oder aber Regierungsmitglieder regelrecht gestrandet sind. Derzeit verfügt die Regierung der Schweiz über einen Falcon 900. Dieser wurde im Jahr 2012 gebraucht vom Fürstentum Monaco angekauft. Diskutiert wird nun, ob ein zweiter Jet mit höherer Reichweite angekauft wird. Grundsätzlich hätte man bereits ein zweites Flugzeug zur Verfügung und zwar eine Pilatus PC-24. Allerdings ist die Range für Fernziele nicht ausreichend, weshalb dieser Businessjet primär innerhalb Europas zum Einsatz kommt. Seitens des Bundesrats will man sich zur aktuellen Diskussion nicht äußern. Andere Staaten, beispielsweise Österreich, haben keine Regierungsflotte. Bundeskanzler und Minister nutzen – zumindest offiziell – primär Linienflüge. In der Praxis werden jedoch zumeist Businessjets von privaten Betreibern gechartert.

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Geplatzte Air-Europa-Übernahme kostet IAG 75 Millionen Euro

Gegen eine Abschlagszahlung in der Höhe von 75 Millionen Euro entlässt Globalia die International Airlines Group aus dem am 4. November 2019 unterfertigten Kaufvertrag. Damit wird die Fluggesellschaft Air Europa nicht an die IAG verkauft. Die beiden Konzerne haben sich darauf geeinigt, dass zusätzlich zur Vertragsstrafe in der Höhe von 40 Millionen Euro weitere 35 Millionen Euro seitens der IAG an Globalia zu bezahlen sind. Damit kauft sich die IAG-Tochter Iberia aus den Verpflichtungen heraus. Globalia und die International Airlines Group verhandeln derzeit über alternative Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Vorstellbar ist, dass vertiefte Codeshare-Kooperationen vereinbart werden könnten. Der Air-Europa-Eigentümer will zudem prüfen wie die spanische Fluggesellschaft neu aufgestellt werden kann. Die Suche nach einem anderen Käufer bzw. Partner ist nicht ausgeschlossen.

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Play kündigt Baltimore und Boston an

Die isländische Billigfluggesellschaft Play plant im April 2022 die ersten beiden USA-Strecken aufzunehmen. Ab Keflavik sollen Baltimore und Boston angeflogen werden. Das Europa-Netz soll dabei als Zubringer fungieren. Zunächst soll ab 20. April 2022 Baltimore angesteuert werden. Die Flüge zum Logan Airport folgen dem aktuellen Planungsstand nach am 11. Mai 2022. Der Carrier plant die beiden Destinationen mit Airbus A321neo anzufliegen. Vorgesehen ist auch, dass ein längerer Zwischenstopp in Island gebucht werden kann. Dies soll Passagieren ermöglichen das Land und die Hauptstadt Reykjavik zu erkunden. Im Laufe des Jahres 2022 sollen weitere Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen werden.

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Tampa Bay: Eurowings Discover führte ersten USA-Flug durch

Unter der Flugnummer 4Y64 hat Eurowings Discover am 16. Dezember 2021 den ersten Passagierflug in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika durchgeführt. Nach rund zehn Stunden Flugzeit ist der Airbus A330 in Tampa Bay gelandet. Angaben des Carriers nach war die Verbindung „nahezu ausgebucht“. Auch ortet man eine „gute Nachfrage“ auf dieser Strecke. Ab sofort stehen vier wöchentliche Frequenzen nach Tampa Bay im Flugplan. Ab dem Sommerflugplan 2022 kommen zudem sechs weitere Ziele in Amerika hinzu: Fort Myers, Las Vegas (ab März 2022 auch ab München), Salt Lake City, Anchorage, Halifax und Calgary. Bereits am Sonntag (12.12.2021) und Dienstag (14.12.2021) war Eurowings Discover Richtung USA unterwegs – mit 40 Tonnen Fracht statt Passagieren ging es mit einem Airbus 330 von Frankfurt nach Atlanta. Derzeit besteht der Flugplan von Eurowings Discover aus neun Langstreckenzielen sowie fünf Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke. Die Flotte besteht aus den Maschinentypen Airbus A330 und A320.

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Ab Mai 2022: Air Dolomiti übernimmt Innsbruck-Frankfurt

Ab 2. Mai 2022 soll die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti bis zu dreimal täglich zwischen Innsbruck und Frankfurt am Main fliegen. Derzeit liegt die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz brach. Als Alternative gibt es einen Lufthansa-Bus nach München, der jedoch äußerst schwach ausgelastet ist. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der Strecke nach Frankfurt und die damit verbundene Anbindung an eines der größten internationalen Luftfahrt-Drehkreuze“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta und ergänzt: „Mit Air Dolomiti und ihren modernen Embraer-Jets haben wir zukünftig auf dieser so wichtigen Strecke auch ein hochqualitatives Produkt.“ Geplant sind drei tägliche Rotationen inklusive der für die heimische Wirtschaft so wichtigen Tagesrandverbindung mit besten Anschlüssen an das weltweite Lufthansa-Streckennetz. Die Flüge werden bereits ab Mitte nächster Woche auf www.lufthansa.com bzw. www.airdolomiti.de buchbar sein. Der Flugplan auf einen Blick: Abflug in INN Ankunft in FRA Flugnummer Mo Di Mi Do Fr Sa So ab 06:35 Uhr 07:40 Uhr EN 8057 / LH 6919 x x x x x x x 03.05.2022 10:40 Uhr 11:45 Uhr EN 8051 / LH 6913 x x x x x x x 02.05.2022 13:35 Uhr 15:40 Uhr EN 8053 / LH 6915 x x x x x x x 02.05.2022 Abflug in FRA Ankunft in INN Flugnummer Mo Di Mi Do Fr Sa So ab 08:55 Uhr 10:05 Uhr EN 8050 / LH 6912 x x x x x x x 02.05.2022 12:40 Uhr 13:50 Uhr EN 8052 / LH 6914 x x x x x x x 02.05.2022 21:00 Uhr 22:10 Uhr EN

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Flair Airlines will Expansion beschleunigen

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair wird die Flotte mit Hilfe von 14 geleasten Boeing 737-Max-8 erweitern. Diese sollen bis Mitte 2023 dazukommen. Die Maschinen stammen aus der Order, die Aktionär 777 Partners kürzlich getätigt hat. Momentan besteht die Flotte des Lowcosters aus 12 Maschinen. In den Sommerflugplan 2022 will man mit 20 Flugzeugen fliegen. Bis Mitte 2023 will man dann 30 Maschinen in der Luft haben. Mittelfristig, also bis etwa 2025, sollen es gar 50 Boeing 737 Max werden. Flair Airlines wird vom ehemaligen Wizz-Air-Hungary-Chef Stephen Jones geleitet. Der Manager wechselte fast unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit in den Chefsessel des kanadischen Startups. Maßgeblich hinter der Fluggesellschaft steht 777 Partners, die auch an der australischen Bonza beteiligt sind.

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Flottenerneuerung: Qantas bestellt bei Airbus

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas beglückt den europäischen Flugzeugbauer Airbus mit einer Großbestellung im Bereich Narrowbodies. Der Carrier hat sich auch für die Langstreckenvariante des A321 entschieden. Die Regionalflotte von Qantas ist durchaus in die Jahre gekommen. Das Rückgrat im Eigenbetrieb sind momentan in die Jahre gekommene Boeing 737-800 sowie B717. Diese will man mit Airbus A220 und A320neo ersetzen. Qantas will zunächst 20 A220-300 und 20 A321XLR kaufen. Weiters sicherte man sich Optionen für 94 weitere Exemplare der A220- und A320-Reihen. Die Auslieferungen der Neubestellungen sollen innerhalb der nächsten 13 Jahre erfolgen. Zuvor hatte die größte Fluggesellschaft Australiens auch die Konkurrenzmodelle Boeing 737 Max und Embraer E2 evaluiert. Man hat sich jedoch für Airbus entschieden und begründet die Entscheidung unter anderem mit operativen Vorteilen.

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Vergleich geschlossen: De Havilland und Spicejet begraben das Kriegsbeil

Der kanadische Flugzeugbauer De Havilland und die indische Fluggesellschaft Spicejet haben sich hinsichtlich der eingeklagten Anzahlungen, die der Carrier nicht geleistet hatte, geeinigt. Betroffen ist die Order über 25 DHC Dash 8-400 aus dem Jahr 2017. Spicejet hatte nach der Abnahme einiger Turbopropflugzeuge die Überweisung der Anzahlungen für die nächsten Maschinen aus der Order eingestellt und betrachtete den Kaufvertrag zunächst als nichtig. De Havilland brachte im Vereinigten Königreich, das als Gerichtsstandort für Streitigkeiten vereinbart war, eine Klage gegen die Billigfluggesellschaft ein. Insgesamt forderte der Hersteller 43 Millionen U.S.-Dollar ein. Nun konnte man eine außergerichtliche Einigung erzielen. Diese hat zur Folge, dass De Havilland die Klage zurückziehen wird. „Das Unternehmen freut sich bekannt zu geben, dass es am 13. Dezember 2021 mit dem Flugzeughersteller von DHC-8-400-Flugzeugen (De Havilland Aircraft of Canada Limited) eine Vergleichsvereinbarung getroffen hat, in der die Parteien vereinbart haben, alle ihre Streitigkeiten beizulegen“, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart.

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Ryanair-Chef O’Leary liebäugelt mit 1G-Regel

Bislang hat sich der irische Billigflieger Ryanair stets gegen jegliche Beschränkungen des Reiseverkehrs in Europa ausgesprochen. Nun fordert Konzernchef Michael O’Leary, dass Fliegen für Geimpfte möglich sein muss und würde in Kauf nehmen, dass Ungeimpfte nicht mehr befördert werden dürfen. Die Äußerung, die er getätigt hat, steht im direkten Zusammenhang mit den Einreise- und Quarantänebestimmungen des Vereinigten Königreichs. Diese wurden in den letzten Wochen wiederholt verschärft und die Testpflichten treffen auch Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Michael O’Leary ist der Ansicht, dass die häufigen und kurzfristigen Änderungen zu Verwirrungen geführt haben und meint, dass Geimpfte in jedem Fall befördert werden müssen. „Ich sehe keine Rechtfertigung für die Vorschriften der britischen Regierung, dass Passagiere, die bereits das Vernünftige getan haben und sich impfen lassen, jetzt vor ihrer Reise und, noch lächerlicher, zwei Tage nach ihrer Reise Tests ablegen müssen“, so der Manager gegenüber Independent. „Anstatt eine Impfpflicht einzuführen müssen die Verantwortlichen die Impfung für Menschen immer attraktiver machen. Ich würde mich also dafür einsetzen Flugreisen auf Geimpfte zu beschränken“.

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