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Jetlines will mit A320 von GlobalX starten

Das kanadische Unternehmen Jetlines will im März 2022 mit einem von GlobalX gecharterten Airbus A320 den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst geht man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, befindet sich jedoch bereits im Antragsverfahren für AOC und Betriebsgenehmigung. Sobald man die behördlichen Zulassungen in der Tasche hat will man die Routen selbst mit Airbus A320 bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll im Dezember 2021 aufgenommen werden. Zunächst hat man Charterflüge ab Toronto nach Miami und Fort Lauderdale im Angebot. Derzeit geht man davon aus, dass die Strecken für zunächst sechs Wochen von GlobalX bedient werden. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen war ursprünglich die Muttergesellschaft von Jetlines. Allerdings trennte man sich im Juni 2021 von der Beteiligung. Die Flotte von GlobalX besteht derzeit aus zwei Airbus A320 und einem A321. Man plant im kommenden Jahr mit bis zu zehn A321F in das Frachtgeschäft einzusteigen. Auch die Passagierflotte soll auf etwa zehn Maschinen ausgebaut werden.

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ITA-Chef biedert Übernahme durch Lufthansa an

Die Führung des Alitalia-Nachfolgers ITA Airways biedert sich zunehmend dem Mitbewerber Lufthansa an und hofft nun darauf in deren Firmengruppe „aufgenommen“ zu werden. In einem Interview mit dem Handelsblatt wirbt Firmenchef Alfredo Altavilla regelrecht darum übernommen zu werden. „Es wäre falsch, eigenständig zu bleiben, weil wir im Vergleich zu den drei grossen in Europa tätigen Airline-Gruppen immer zu klein wären. Wir sind eine hübsche Junggesellin, die viele Verehrer hat“, so der Manager gegenüber dem Handelsblatt. Er hofft darauf, dass sich Lufthansa für einen Kauf des Alitalia-Nachfolgers interessiert. Laut italienischen Medien soll es parallel bereits erste Gespräche mit Air France-KLM geben. Der französisch-niederländische Konzern war am Vorgänger Alitalia beteiligt, hatte jedoch irgendwann die Lust verloren und sich nur noch wenig eingebracht. Zuletzt soll es Treffen gegeben haben, die in lokalen Medien als regelrechte Geheimtreffen dargestellt wurden. Klar ist aber, dass das ITA-Management erkannt hat, dass man ohne starken Partner nur beschränkt überlebensfähig ist und schon bald in Alitalia-Tradition hohe Verluste einfliegen würde. Der italienische Markt ist stark umkämpft und besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke sind Easyjet, Ryanair, Wizz Air, Blue Air und Volotea stark vertreten. Altavilla hofft, dass man als Teil einer internationalen Firmengruppe im Jahr 2023 schwarze Zahlen einfliegen kann. Er nannte keinen Favoriten, durch den man übernommen werden möchte. Die Andeutung hat aber ziemlich klar: Lufthansa sollte es im Idealfall werden. Ausweichend meint der Manager nur: „schön und reich“ solle der künftige Partner sein. Und dann streut er schon Rosen: Die Geschäftsmodelle Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels

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Neue Flybe errichtet erste Basis in Birmingham

Die „neue Flybe“ wird ihre erste Basis auf dem Flughafen Birmingham einrichten. Dort soll auch die Unternehmenszentrale der Flybe Ltd. angesiedelt werden. Man geht davon aus, dass man etwa 200 zusätzliche Mitarbeiter einstellen wird. Mit dem Maschinentyp DHC Dash 8-400 will man ab Anfang 2022 Passagierflüge ab Birmingham anbieten. Die „neue Flybe“ woll sowohl domestic als auch international fliegen. Gegenüber „The Business Desk“ hebt Firmenchef Dave Pflieger die geografische Lage dieses Airports hervor. Dieser habe ein besonders großes Einzugsgebiet. „Ich möchte auch betonen, dass ein wichtiger Schwerpunkt für Flybe vom ersten Tag an die ökologische Nachhaltigkeit sein wird und sicherzustellen, dass wir alles tun, um unseren CO2-Fußabdruck und unsere Treibhausgase zu reduzieren. Unsere gesamte Flotte wird aus der De Havilland Canada Dash 8-400 bestehen, einem schnellen Turboprop-Flugzeug, das kurze Strecken fast so schnell wie ein Regionaljet aber mit geringeren CO2-Emissionen zurücklegen kann. Darüber hinaus werden wir auch mit lokalen Wohltätigkeitsorganisationen und Partnern zusammenarbeiten, die sich auf die Umwelt sowie andere Zwecke konzentrieren, die mit unseren Unternehmenszielen und -werten in Einklang stehen“, so der Flybe-CEO.

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Flughafen Wien erwartet heuer schwarze Null

Der Wiener Flughafen registrierte bis Oktober 13 Prozent mehr Fluggäste als noch im Vorjahr. Die Umsätze der Gruppe sind nach neun Monaten etwa so hoch wie 2020. Die Flughafen Wien AG hat sich im dritten Quartal etwas von der Coronakrise erholen können. Dank eines zuletzt gegenüber dem ersten Halbjahr deutlich gestiegenen Passagieraufkommens und des harten Sparkurses sieht das Unternehmen für 2021 eine „schwarze Null im Jahresergebnis in Reichweite“, konkret erwartet man vier Millionen Euro Plus, so der Airport. Bis September schrieb man heuer nur 0,1 Millionen Euro Minus, nach 41,3 Millionen Euro Nettoverlust in den ersten drei Quartalen 2020. Der Aufwärtstrend in der Verkehrsentwicklung hat bei der Flughafen Wien AG zuletzt angehalten: Im Oktober wurden vier Mal so viele Passagiere wie im Oktober 2020 verzeichnet. Am Airport Wien-Schwechat waren es 1,57 Millionen, in der gesamten Gruppe 2,02 Millionen, freilich jeweils 44 Prozent weniger als 2019. Von Jänner bis Oktober lag heuer die Zahl der Passagiere in Wien-Schwechat mit 8,37 Millionen um 13,0 Prozent über dem Vorjahr, aber 68,8 Prozent unter dem Vergleichswert des Vor-Corona-Jahres 2019. Die Zahl der Flugbewegungen am Airport Schwechat sank in den ersten neun Monaten um 9,4 Prozent gegenüber 2020 bzw. um 63,9 Prozent gegenüber 2019 auf 72.977 Starts und Landungen, im Oktober kamen noch 14.533 hinzu (38 Prozent unter 2019). Das Frachtaufkommen stieg von Jänner bis September auf 188.177 Tonnen, um 19,2 Prozent mehr als 2020 und um 9,5 Prozent unter 2019. Im Oktober betrug es 24.679 Tonnen. Fürs Gesamtjahr 2021 geht man von über 10 Millionen

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Neue Regeln verkomplizieren Einreise nach Österreich

Die Lage scheint sich zuzuspitzen. Die österreichische Regierung schärft daher auch in puncto Einreisebestimmungen nach und zieht die Zügel straffer an. Grundsätzlich muss an den Grenzen ab sofort ein 2,5-G-Nachweis vorgezeigt werden. Antigen- und Antikörpertests verlieren damit ihre Gültigkeit – mit einigen Ausnahmen. Denn für Pendler (Beruf, Schule, Studium, familiäre Zwecke, Lebenspartner) gilt weiterhin die 3-G-Regel. Das geht aus der geänderten Einreiseverordnung hervor. Wie auch österreichweit wird die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises von einem Jahr auf neun Monate verkürzt. Für diese Anpassung an die dritte Covid-19-Maßnahmenverordnung gilt eine Übergangsfrist bis zum 6. Dezember. Einige Kürzungen müssen auch Pendler hinnehmen: Die bisher privilegierte Dauer von PCR-Tests wird von sieben Tagen auf 72 Stunden verkürzt. Antigentests sind künftig nur noch 24 statt 48 Stunden gültig. Der „Ninja-Pass“ für Schüler gilt für die Einreise als Ausnahme.

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Nigeria: Ibom Air bestellt zehn Airbus A220

Die sich im Eigentum der Regionalregierung von Akwa Ibom (Nigeria) befindliche Ibom Air unterzeichnete während der Dubai Air Show eine Fixbestellung über zehn Airbus A220. Damit wird die Teilflotte des Carriers auf zwölf Exemplare anwachsen. Ibom Air hat bereits zwei A220-300 in Betrieb. Diese tragen die Registrierungen SU-GFA, SU-GFD. Weiters besteht die Flotte aus fünf Bombardier CRJ-900, die noch das Rückgrat bilden. Diese sollen durch die Neuzugänge ersetzt werden, so dass die Flotte netto um fünf Maschinen ausgebaut wird. „Als Organisation freuen wir uns bei Ibom Air über das steile Wachstum, das wir in etwas mehr als zweieinhalb Jahren seit Aufnahme unserer Geschäftstätigkeit erzielt haben, ein Wachstum, das hauptsächlich auf die massive Akzeptanz unseres Produkts und unserer Marke durch das nigerianische inländische Flugpublikum zurückzuführen ist. Die Aufnahme des A220 in unsere Flotte wird unsere Wachstumsstrategie unterstützen und die betriebliche Effizienz steigern. Es wird unseren Passagieren auch mehr Platz und ein verbessertes Kabinenerlebnis bieten, als ein Mehrwert für unsere Wahl“, so Ibom-Air-Chef Mfon Udom.

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Indien: Start-up Akasa Air bestellt 72 Boeing 737 Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing konnte auf der Dubai Air Show einen größeren Auftrag aus Indien an Land ziehen. Das Start-up Akasa Air, hinter dem der Milliardär Rakesh Jhunjhunwala steht, bestellt 72 Boeing 737 Max. Boeing konnte nach Ryanair und Vietjet Air einen dritten Kunden für die Boeing 737 Max 200 gewinnen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Billigfliegerversion der Max 8. Gelegentlich wird behauptet, dass diese besonders eng bestuhlt sein soll, jedoch ist dies für die Passagiere nicht spürbar. Ein ausführliches Portrait zu diesem Maschinentyp, betrieben von der Ryanair-Tochter Malta Air, unter diesem Link. Akasa Air ist bislang keine Meile geflogen und hat den Starttermin immer wieder verschoben. In der jüngsten Mitteilung schreibt man vage von „Sommer 2022“. Man wird sowohl die Standardversion Boeing 737 Max 8 als auch die 200er-Variante abnehmen. Wie viele genau von welcher Version wurde nicht mitgeteilt. Insgesamt sollen es jedenfalls 72 Flugzeuge sein.

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Air Tanzania bestellt vier Boeing-Maschinen

Die Fluggesellschaft Air Tanzania hat auf der Dubai Air Show die Bestellung von zwei Boeing 737 Max, einer B787-8 und einem Frachtflugzeug des Typs Boeing 767-300 bekanntgegeben. Der Dreamliner soll insbesondere im Europa-Verkehr eingesetzt werden. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt 726 Millionen U.S.-Dollar. Die Order ist nicht gänzlich neu, denn bislang wurde diese in der Pipeline nicht identifiziert. Immer wieder geben Hersteller und Airlines Bestellungen aus Prestigegründen während großer Messen bekannt. „Unser Flaggschiff 787 Dreamliner ist bei unseren Passagieren beliebt und bietet konkurrenzlosen Bordkomfort und höchste Effizienz für unser Langstreckenwachstum“, sagte Ladislaus Matindi, CEO von Air Tanzania. „Der767 Freighter wird Air Tanzania außergewöhnliche Fähigkeiten und Flexibilität verleihen, um die Passagier- und Frachtnachfrage innerhalb Afrikas und darüber hinaus zu decken.“

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USA: Freight Runners Express stellt Saab 2000 in Dienst

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Freight Runners Express führte kürzlich den ersten Passagierflug mit dem Muster Saab 2000 durch. Das eigentlich auf Cargoflüge spezialisierte Unternehmen bietet seit einiger Zeit auch Charter- und Wetlease-Dienstleistungen an. Bislang setzte der Carrier im Bereich der Passage auf drei Turbopropflugzeuge des Typs Embraer 120. Diese sind mit 30 Sitzplätzen bestuhlt und werden unter der Marke ACE Air Charter Express vermarktet. Die Saab 2000, die auf der Heckflosse das ACE-Logo trägt und ansonsten komplett weiß gehalten ist, wurde als N508FR in das U.S.-amerikanische Luftfahrtregister eingetragen. Dieses Turbopropflugzeug hat eine langjährige Geschichte in Europa hinter sich. Zunächst wurde es – wie viele Saab 2000 – im Jahr 1994 an Crossair ausgeliefert. Nach der Ausflottung bei Swiss ging die HB-IZE als D-AOLA zur mittlerweile nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaft OLT. Zwischen 2007 und 2019 war diese Saab 2000 als G-CERY für Eastern Airways unterwegs. Seit Juli 2019 war das Turbopropflugzeug abgestellt und wurde nun bei Freight Runners Express unter der Marke ACE wieder in den kommerziellen Flugdienst gestellt. Der offizielle Erstflug beim U.S.-amerikanischen Operator wurde ab dem University-Oxford Airport durchgeführt. Der Carrier stellte auch nachstehendes Video online.

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