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Rom: Alitalia-Ground-Handling an Swissport verkauft

Der Bodendienstleister Swissport hat den Zuschlag für den Ground-Handling-Bereich der sich in Abwicklung befindlichen Alitalia erhalten. Man wird daher künftig am Flughafen Rom-Fiumicino unter anderem für Ita Airways tätig sein. Die Insolvenzverwalter von Alitalia haben vor einiger Zeit den Bereich Ground Handling zum Verkauf ausgeschrieben. Neben Swissport haben sich auch einige andere Anbieter interessiert und Gebote abgegeben. Der Zuschlag ging letztlich an Swissport. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens wird man das Bodenabfertigungsgeschäft am Flughafen Rom-Fiumicino übernehmen und die Mitarbeiter werden von Alitalia – Società Aerea Italiana S.p.A. in außerordentlicher Verwaltung – zu Swissport wechseln. „Mit dem Wiederaufschwung der Nachfrage nach Flugreisen nach der COVID-Krise konzentrieren sich die Fluggesellschaften weltweit wieder auf ihre Kernkompetenzen wie Flugplanqualität, Marketing, digitaler Vertrieb sowie sicherer und zuverlässiger Flugbetrieb“, erklärt Warwick Brady, President & CEO der Swissport International AG. „Immer mehr Fluggesellschaften entscheiden sich für Swissport als bevorzugten Servicepartner und vertrauen uns die Abwicklung auch komplexer Home Base Operations an.“ Mit Rom-Fiumicino erweitert Swissport ihr wachsendes globales Flughafennetz um ein wichtiges europäisches Geschäfts- und Freizeitzentrum und setzt damit ihre rasche Expansion fort. Der Marktführer im Bereich der Bodenverkehrsdienste mit Sitz in Zürich, Schweiz, bietet rund 850 Fluggesellschaften auf sechs Kontinenten ein umfassendes Angebot an Bodenverkehrsdiensten und Luftfrachtabfertigung. In Europa übernimmt Swissport das komplette Hub-Management für Airlines an deren Heimatbasis, unter anderem an den Flughäfen Zürich (Schweiz), München (Deutschland) und Helsinki (Finnland). „Wir freuen uns über die Expansion von Swissport nach Italien und die Übernahme des Bodenabfertigungsgeschäfts von Alitalia am Flughafen Rom-Fiumicino“, sagt Marina Bottelli, General Manager Italien

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Elizabeth-Line: Heathrow-Stansted-U-Bahn geht in Teilbetrieb

Stolze 113 Kilometer soll die neue U-Bahn-Linie Elizabeth-Line im Endausbau lang werden. Die Flughäfen Heathrow und Stansted sollen dann miteinander verbunden werden. Am Dienstag gingen die ersten Streckenabschnitte in Betrieb. Die Elizabeth-Linie wird zunächst als drei getrennte Bahnen betrieben, wobei die Züge aus Reading, Heathrow und Shenfield ab Herbst dieses Jahres an die zentralen Tunnel angeschlossen werden.  Die neue Linie wird für die Erholung Londons von der Pandemie von entscheidender Bedeutung sein, da sie dazu beiträgt, eine auf das Auto ausgerichtete Erholung zu vermeiden, indem sie neue Reisemöglichkeiten bietet, die Regeneration in der gesamten Hauptstadt unterstützt und der britischen Wirtschaft schätzungsweise 42 Milliarden Pfund zuführt.  Auf der Elizabeth-Linie werden von Montag bis Samstag zwischen 06:30 und 23:00 Uhr 12 Züge pro Stunde zwischen Paddington und Abbey Wood verkehren. Die Arbeiten werden auch während der Betriebszeiten und an Sonntagen fortgesetzt, um eine Reihe von Tests und Software-Updates zu ermöglichen, damit ab Herbst ein intensiverer Betrieb möglich ist.   Alle Züge zwischen Reading und Heathrow nach Paddington und Shenfield nach Liverpool Street, die derzeit unter dem Namen TfL Rail verkehren, werden in Elizabeth Line umbenannt. Kunden, die von Reading oder Heathrow nach London reisen, müssen in Paddington umsteigen, um den zentralen Abschnitt der Strecke zu erreichen, und Kunden, die von Shenfield nach London reisen, müssen in Liverpool Street umsteigen. Die Züge aus Reading, Heathrow und Shenfield werden im Herbst an die zentralen Tunnel angeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Frequenz auf 22 Züge pro Stunde in der Spitze zwischen Paddington und Whitechapel

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OLG Wien kippt 32 Ryanair-Klauseln

Die Billigfluggesellschaft Ryanair erlitt vor dem Oberlandesgericht Wien eine juristische Schlappe. Die Arbeiterkammer Wien hatte gegen 35 Klauseln der Allgemeinen Beförderungsbedingungen geklagt. Davon wurden 32 Stück gerichtlich gekippt. Neben vielen unklaren Formulierungen und unzulässigen Beschränkungen bei der Geltendmachung von Ansprüchen sind auch diverse Gebühren verboten. Wesentlich für Konsumenten: die unzulässige Check-in-Gebühr, wenn man während der Buchung nicht klar darauf hingewiesen wird. Die zu Unrecht verlangte Check-in-Gebühr kann man mit dem AK Musterbrief zurückholen. Das Handelsgericht Wien hatte in erster Instanz mehrere Klauseln der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Ryanair für unzulässig erklärt. Dagegen ging der irische Lowcoster vor dem Oberlandesgericht Wien in Berufung. Dieses bestätigte das Urteil des HG Wien weitgehend. Mal wieder waren die Check-in-Gebühren, die bereits bei der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion gekippt wurden, der Dreh- und Angelpunkt des juristischen Vorgehens der Arbeiterkammer. Unzulässig ist das Erheben der Check-in-Gebühr dann, wenn Ryanair nicht bereits während dem Buchungsvorgang deutlich und unmissverständlich auf die Höhe hingewiesen hat. Mittlerweile hat der Carrier die Optik im Reservierungsvorgang geändert und weist tatsächlich darauf hin. Nicht erlaubt ist auch die Gebühr für das Neuausstellen der Bordkarte (20 Euro, wenn man sie nicht bei sich hat). Weitere Gebühren sind ebenfalls gesetzwidrig, wie ein gesondertes Entgelt für die Rückerstattung der Steuern – etwa bei Nichtantritt des Fluges – wenn die Fluglinie dafür Schuld hat. Auch die Frist für die Rückerstattung des Geldes an Konsument:innen ist viel zu kurz. Allgemeine Geschäftsbedingungen intransparent In den Beförderungsbedingungen sind zahlreiche Klauseln unklar formuliert, es gibt pauschale und kaskadenartige Verweise. Viele Bestimmungen sind für

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Vereinigung Cockpit warnt vor vielen Streichungen im Sommer 2022

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ist der Ansicht, dass die Geschäftsleitungen von Fluggesellschaften im Zuge der Coronapandemie zu viel Personal abgebaut haben. Die “mangelnde Sozialpartnerschaft” würde sich nun bei der Rückkehr zum Normalbetrieb rächen, so die VC. An vielen Flughäfen und bei zahlreichen Airlines herrscht akuter Personalmangel. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass viele Beschäftigte im Zuge der Pandemie abgebaut wurden. Teilweise haben zahlreiche Mitarbeiter von Fluggesellschaften und Airports auch aufgrund der niedrigen Einkommen während der Kurzarbeit ihre Jobs an den Nagel gehängt und sich in anderen Branchen neu orientiert. Die Vereinigung Cockpit ist der Ansicht, dass die Geschäftsleitungen Fehlplanungen vollzogen haben, die im Sommer 2022 aufgrund von Personalmangel zu zahlreichen Flugausfällen führen könnten. Weiters: “Durch diese Fehlplanungen werden massive Flugausfälle provoziert, die den Unternehmen und deren Anteilseignern Schäden in Millionenhöhe zufügen werden. Insgesamt ist die Stabilität des Luftverkehrs in Deutschland und Europa gefährdet. Passagiere müssen sich für den Sommer auf lange Wartezeiten und Flugausfälle gefasst machen”. „Dass der radikale Stellenabbau in vielen Bereichen der Luftfahrt sich bei der Erholung negativ auswirken würde, war seit langem klar“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Jetzt zeigt sich, dass eine vorausschauende Personalpolitik und eine starke Sozialpartnerschaft nicht nur den Arbeitnehmern helfen, sondern dass auch die Unternehmen selbst direkt profitieren.“ Herth kritisiert hierbei auch den Einsatz von Kurzarbeitergeld mit gleichzeitigem Stellenabbau und Kündigungsdrohungen: „Das Ziel der Politik ist immer, mit dem Kurzarbeitergeld Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen zu halten. Die Messlatte für die Unternehmen, die in der Krise vom Staat unterstützt wurden, lag

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Ausgabe neuer Aktien: Air France-KLM will Schuldenberg reduzieren

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM will sich mit Hilfe einer Kapitalerhöhung Finanzmittel in der Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro beschaffen. Diese soll über die Ausgabe neuer Aktien bewerkstelligt werden. Das Unternehmen will die Einnahmen unter anderem zur Tilgung der von den Niederlanden und Frankreich gewährten Staatskredite verwenden. Derzeit befindet man sich mit dem Investmentfonds Apollo in finalen Verhandlungen über ein Investment in der Höhe von 500 Millionen Euro. Das Geld soll an eine Wartungstochter ausgezahlt und zur Reduktion des staatlichen Darlehens verwendet werden. Zusätzlich will Air France-KLM mit Hilfe der Ausgabe neuer Aktien etwa 2,3 Milliarden Euro erlösen. Die Zeichnungsfrist läuft vom 27. Mai 2022 bis zum 9. Juni 2022. Allerdings sind die vorgesehenen Einnahmen trotz enormer Höhe eher ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn die Firmengruppe war bereits vor der Corona-Pandemie hoch verschuldet. Der geplante Erlös reicht vorne und hinten nicht aus, um die staatlichen Darlehen komplett zurückzahlen zu können. Dazu kommt, dass man zunächst nachrangige Anleihen in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro zurückzahlen möchte. Diese wurden auch vom französischen Staat gezeichnet. Es handelt sich nicht um die erste Geldbeschaffungsaktion von Air France-KLM, denn bereits im Vorjahr setzte man eine vergleichbare Maßnahme. Während sich die Niederlande nach der ersten Staatshilfe eher zurückhaltend gezeigt haben, zeichnete Frankreich im Vorjahr ebenfalls. Einige Anleihen sind nun fällig und sollen auch mit Mitteln der jüngsten Ausgabe neuer Aktien getilgt oder zumindest reduziert werden. Das Gesamtvolumen der Kapitalerhöhung – unter Berücksichtigung aller Maßnahmen – beträgt rund vier Milliarden Euro. Die Fluggesellschaft

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DAT fliegt mit Airbus A320 für Finnair

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird im Sommer 2022 einen von Danish Air Transport betriebenen Airbus A320 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags ab Kopenhagen einsetzten. Damit will man Nachfragespitzen abfangen. 07Laut Mitteilung soll die Maschine im Juni zwischen Helsinki und Kopenhagen eingesetzt werden. Zwischen Juli und Oktober 2022 soll DAT für Finnair zwischen der Hauptstadt Finnlands und Oulu fliegen. Weiters kommt diese Maschine auch zwischen Helsinki und Lissabon zum Einsatz. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Finnair im Sommer 2022 mit mehreren Airbus A321 im Auftrag von British Airways ab London-Heathrow fliegen wird. „Wir bereiten uns auf eine arbeitsreiche Sommersaison vor, und diese Vereinbarung mit DAT unterstützt unser Ziel, einen stabilen und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, da die Reisetätigkeit jetzt wieder zunimmt“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer bei Finnair.   DAT ist eine dänische Fluggesellschaft, die regionale Strecken in Dänemark, Norwegen, Italien, Deutschland und Finnland bedient und Charter- und ACMI-Dienste anbietet. Das Cockpit- und Kabinenpersonal für diese Flüge kommt von DAT, und die Flüge werden nach dem Servicekonzept von Finnair durchgeführt. 

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Klimaticket: City Airport Train gewährt nun 50 Prozent Rabatt

Das österreichische Klimaticket hat auf dem City Airport Train, der zwischen Flughafen Wien und Bahnhof Wien-Mitte Landstraße verkehrt, keine Gültigkeit. Ab 1. Juni 2022 soll man zumindest einen Preisnachlass in der Höhe von 50 Prozent bekommen. Die Privatbahn ist ein Joint-Venture der Österreichischen Bundesbahnen und der Flughafen Wien AG. Man ist kein Mitglied des Verkehrsverbund Ostregion und unter anderem aus diesem Grund nicht in das Klimaticket einbezogen. Auch die von Blaguss Reisen und Dr. Richard durchgeführten inländischen Fernbusverkehre unter der Marke Flixbus sind kein Bestandteil des Klimatickets. „Der City Airport Train leistet mit diesem Angebot nicht nur einen Beitrag zur nachhaltigen Reisegestaltung, sondern reagiert auch auf die rege Nachfrage seiner Passagiere. Wir sind stolz, so den Klimaschutz unterstützen und für alle InhaberInnen des KlimaTickets diese Reduktion anbieten zu können“, so die CAT Geschäftsführer Christoph Korherr und Michael Forstner.   Weiters erhalten Inhaber der Jahreskarte der Wiener Linien sowie der ÖBB-Vorteilscard beim CAT einen Preisnachlass in der Höhe von 50 Prozent. Im Zuge der Fahrkartenkontrolle sind die beiden zuvor genannten Karten oder das Klimaticket gemeinsam mit dem City-Airport-Train-Fahrschein vorzuweisen.

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Turkish kehrt nach Leipzig zurück – nach Graz aber nicht

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird am 30. Juni 2022 ab Leipzig/Halle die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Istanbul reaktivieren. Es handelt sich um eine der letzten Routen in der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region, die ein Comeback feiert. Der Carrier kündigt an, dass man ab Ende Juni 2022 wieder täglich zwischen Istanbul und Leipzig/Halle v.v. fliegen wird. Damit ist der ostdeutsche Airport wieder an das Hauptdrehkreuz des türkischen Star-Alliance-Mitglieds angebunden. Verglichen mit den Wiederaufnahmen der Verbindungen zu anderen Airports hat sich Turkish Airlines recht spät für Leipzig/Halle entschieden. Bislang wurden jedoch noch nicht alle Verbindungen, die man vor der Pandemie hatte, reaktiviert. Beispielsweise liegt die Strecke Graz-Istanbul weiterhin brach. Derzeit gibt es seitens Turkish Airlines zumindest keine kurzfristigen Wiederaufnahmepläne. Man evaluiert die Lage laufend, aber eine Rückkehr im Sommerflugplan 2022 ist eher unwahrscheinlich. In Österreich fokussiert man sich im Bereich der Passagierflüge auf Wien und Salzburg. Der Flughafen Linz wird im Rahmen von Cargo-Verbindungen angesteuert.

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Easyjet Europe verkleinert Präsenz am BER deutlich

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird eigenen Angaben nach die Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg um rund ein Drittel reduzieren. Hatte man vor der Pandemie in Tegel und Schönefeld noch 34 Flugzeuge stationiert, sollen es künftig nur noch elf Stück am BER sein. Die Gewerkschaft Verdi ist mit der Verkleinerung des bislang größten deutschen Easyjet-Standorts naturgemäß nicht glücklich. Man spricht von einem “Schlag ins Gesicht der Beschäftigten”. Auch für den defizitären Flughafen Berlin-Brandenburg ist die Entscheidung von Easyjet durchaus problematisch, denn bislang ist Easyjet der größte Anbieter an diesem Airport. Derzeit hat man 18 Airbus-Jets ab dem BER im Einsatz. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 soll auf elf Maschinen reduziert werden. Die Folge daraus ist, dass auch Jobs abgebaut werden. Derzeit geht man davon aus, dass etwa 275 Vollzeitstellen in den Bereichen Cockpit und Kabine wegfallen könnten. Entsprechende Gespräche mit der Personalvertretung laufen bereits. Easyjet wuchs im Zuge der Übernahme von ehemaligen Air-Berlin-Slots am Flughafen Berlin-Tegel stark. Bereits zuvor war man mit einer zweistelligen Anzahl von Flugzeugen in Berlin-Schönefeld tätig. Klammheimlich fuhr man die Anzahl der stationierten Maschinen von einst 34 Stück auf nur noch 18 zurück. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist die schleichende Verkleinerung kaum aufgefallen, denn der Carrier hat nie wieder die volle Kapazität, die man vor Corona ab der deutschen Bundeshauptstadt hatte, angeboten. Viele Strecken, darunter unter anderem Wien und Stuttgart, sind bereits weggefallen. Vom zuletzt genannten Airport hat man sich nach dem Vorbild des Mitbewerbers Ryanair Group gänzlich zurückgezogen. Bei Easyjet ist seit einiger Zeit offensichtlich, dass man

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ÖBB liebäugelt mit Reservierungspflicht in Zügen

Zuletzt häuften sich Berichte über überfüllte Züge und Passagiere, die wieder aussteigen mussten. Bei den ÖBB möchte man deshalb alle Optionen prüfen, dieses Problem zu lösen. Die Auslastung der Zuggarnituren der ÖBB steigt kontinuierlich an – vor allem im Fernverkehr. Nicht zuletzt deshalb prüfe die Staatsbahn weitere Optionen – darunter die verpflichtende Sitzplatzreservierung: „Wir schauen uns alle Möglichkeiten an“, sagte ein ÖBB-Sprecher im „Kurier“ (Dienstagsausgabe). Zuletzt seien verschiedene internationale Modelle analysiert und eigene Fahrgäste zum Thema Reservierungen befragt worden. In den nächsten Wochen werde alles zusammengeführt und dann entschieden, wie es weitergeht. Von einer Reservierungspflicht bis zu Maßnahmen, um Kurzstreckenreisende von Fern- in Nahverkehrszüge zu bringen und dadurch Kapazitäten freizumachen, liegen alle Optionen auf dem Tisch. Fest steht schon jetzt: Die Echtzeit-Information über die Belegung von Zügen wird ausgebaut. Hier geht es beispielsweise auch um konkrete Informationen über Alternativzüge mit geringerer Auslastung. Immer mehr Menschen fahren mit der Bahn Das Abflauen der Pandemie, hohe Spritpreise und die Klimaticket-Jahreskarte haben die Zahl der Bahnreisenden nach dem Einbruch 2020 und 2021 heuer wieder kräftig steigen lassen. Im Fernverkehr lag die Auslastung in den vergangenen Wochen bereits leicht über dem Vorkrisenniveau. Vor allem im grenzüberschreitenden Fernverkehr – sowohl in den Tag- als auch in den Nachtzügen – gebe es eine „besonders starke Nachfrage“, hieß es dieser Tage von den ÖBB zur APA. An den starken Reisewochenenden wie nun zu Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam stellen die ÖBB mit mehr Garnituren und Extrazügen bis zu 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Mehr soll laut Sprecher aus

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