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Ukraine: AOC von Air Ocean Airlines suspendiert

Erst im Herbst 2021 ist die ukrainische Fluggesellschaft Air Ocean Airlines mit Antonow An-148 im Inlandsverkehr gestartet, musste jedoch wenige Wochen später den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen. Laut ukrainischer Zivilluftfahrtbehörde wurden AOC und Betriebsgenehmigung aus nicht näher bezeichneten Gründen suspendiert. Der Markteintritt von Air Ocean Airlines brachte auf einigen Strecken einen intensiven Wettbewerb, denn mit Motor Sich Airlines und Bees Airlines gab es zum Teil drei Domestic-Anbieter ab Kiew-Schuljany. Dazu kommt der indirekte Konkurrenzkampf mit Carriern, die den abgelegenen Borispil-Airport nutzen. Auf einer Route flog Motor Sich Airlines mit Antonow An-24 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Ocean Airlines. Offensichtlich hat sich dieses Muster im Inlandsverkehr bewährt, denn auf jenen Strecken, auf denen man im Wettbewerb mit Motor Sich Airlines war, performte diese hinsichtlich der Auslastung deutlich besser. Unter dem Strich steht aber, dass sich die Inlandsflüge mit An-148 für den Newcomer nicht gerechnet haben, weshalb Anfang Jänner 2022 der Flugbetrieb temporär ausgesetzt werden musste. Man strebt zwar für Mitte/Ende März 2022 einen Neustart an, jedoch könnte dieser durchaus kompliziert werden, denn die Zivilluftfahrtbehörde der Ukraine hat AOC und Betriebsgenehmigung von Air Ocean Airlines suspendiert. Das bedeutet konkret, dass man derzeit zur Durchführung kommerzieller Flüge gar nicht befugt ist. Das Amt nannte für die Entscheidung keine näheren Gründe, jedoch kann Air Ocean Airlines bei Erfüllung aller Voraussetzungen die Zulassungen wieder erhalten.

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Smartwings-Eigentümer wollen CSA übernehmen und mit A220 ausstatten

Bei der insolventen Fluggesellschaft CSA stehen größere Änderungen bevor, denn das Unternehmen könnte aus dem Smartwings-Konzern herausgelöst werden. Gleichzeitig soll die Flotte mit Hilfe von geleasten AIrbus A220 modernisiert werden. Als Investor tritt Prague City Air auf. Das Unternehmen ist mit Smartwings insofern verbunden, da die Gründer identisch sind. Allerdings hängt der Plan an einem seidenen Faden, denn nicht alle CSA-Gläubiger sind darüber erfreut, dass die Quote recht gering ausfallen soll. Dabei sollen Lieferanten wie Lufthansa Technik rund 50 Prozent erhalten, jedoch andere lediglich 4,6 Prozent. Dementsprechend ist die mehrheitliche Zustimmung der Gläubiger derzeit nicht gesichert.  Derzeit ist angedacht, dass Prague City Air, die sich im Eigentum der Smartwings-Gründer und -Eigentümer Jiří Šimáně sowie der Familie Vik befindet, den angeschlagenen Carrier übernehmen soll. Das würde zu einer Herauslösung aus dem Smartwings-Konzern führen. Gleichzeitig würde man kurzfristig 125 Millionen Tschechische Kronen bereitstellen. Derzeit ist Smartwings mit 98 Prozent der größte Einzelaktionär von CSA. Weiters ist vorgesehen, dass lediglich der Airbus A319 mit der Registrierung OK-REQ reaktiviert werden soll. Hintergrund ist, dass dieser sich im Eigentum von CSA befindet und als Sicherheit für Kredite verwendet werden könnte. Sämtliche andere Maschinen sind geleast und sollen, falls nicht bereits geschehen, an die Lessoren zurückgegeben werden. Als Ersatz sollen andere Maschinen organisiert werden. Gleichzeitig sollen spätestens im nächsten Jahr vier fabrikneue Airbus A220-300 eingeflottet werden. Es handelt sich um jene Bestellung, die aus finanziellen Gründen storniert wurde und Airbus nicht ganz glücklich damit war. Die Flugzeuge sollen nun über einen Leasinggeber bezogen werden. Dies deutet

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Linate: ITA verschiebt Stuttgart – Easyjet baut Berlin stark aus

Die Fluggesellschaft ITA Airways wird die für den Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 geplanten Flüge von Mailand-Linate nach Stuttgart und Barcelona vorläufig nicht aufnehmen. Gleichzeitig hebt der Mitbewerber Easyjet die Frequenzen von Berlin in die italienische Metropole deutlich an. ITA Airways hatte bis zuletzt geplant, dass mit Beginn des Sommerflugplans 2022 die Ziele Barcelona und Stuttgart ab Mailand-Linate angeflogen werden sollen. Dies setzt man nicht um. Die Airline machte auf Anfrage keine näheren Angaben, bestätigte jedoch den Umstand. Einen fixen neuen Termin gibt es momentan noch nicht. Daher ist derzeit nicht absehbar ob und wann ITA die beiden Städte von Linate aus ansteuern wird. Der Mitbewerber Easyjet scheint mit den Buchungszahlen auf der Strecke Berlin-Mailand Linate durchaus zufrieden zu sein. In mehreren Schritten hebt man die Frequenzen von derzeit sieben wöchentlichen Flügen auf 26 Umläufe pro Woche an. Der Ausbau erfolgt mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022. Man hält sich bei entsprechender Nachfrage auch eine weitere Aufstockung offen.

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Irischer Leasingeber untersagt SkyUp Einflug in die Ukraine

Am Samstag durfte eine von SkyUp betriebene Boeing 737 nicht in den Luftraum der Ukraine einfliegen, weil der Eigentümer des Leasingflugzeuges verlangt hatte. Der Lessor hat mittlerweile unterbunden, dass die UR-SQO den Luftraum der Ukraine nutzt. Daher ist der Mittelstreckenjet in Chișinău “gestrandet”. Es kommt definitiv nicht alltäglich vor, dass eine Leasinggesellschaft ihrem Kunden untersagt ihren Heimatflughafen anzusteuern. Am Samstag war SkyUp mit der UR-SQO auf dem Weg von Funchal nach Kiew-Borispil. Der irische Eigentümer dieser Boeing 737 verlangte dann, dass das Flugzeug außerhalb der Ukraine landet und verbot die Nutzung des Luftraums dieses Staats. Die Flugroute hätte über Gebiete geführt, die seitens des Lessors als problematisch eingestuft wurden. Zum Schutze des Eigentums entschied man sich von vertraglich geregelten Vorbehalten Gebrauch zu machen. SkyUp Airlines leistete Folge und wich nach Chișinău in der Republik Moldau aus. “Am 12. Februar 2022 informierte der in Irland ansässige Leasinggeber die Fluggesellschaft über ein sofortiges Einflugverbot  für die UR-SQO in den ukrainischen Luftraum. Trotz aller Bemühungen der Fluggesellschaft und der Bereitschaft der Regierungsbehörden der Ukraine, den Leasinggeber zu kontaktieren, lehnte der Eigentümer des Flugzeugs rundweg ab, gerade zu einem Zeitpunkt, als das Flugzeug bereits nach Kiew flog”, so SkyUp in einem Statement. Das betroffene Flugzeug ist die Boeing 737 mit der Registrierung UR-SQO und trägt die Seriennummer MSN 40880. Ursprünglich wurde der rund zehn Jahre alte Jet an Pegasus Airlines ausgeliefert und fliegt seit August 2021 für die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp. Eigentümer und Leasinggeber ist Deucalion Aviation.

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Lübeck Air kündigt Visby-Flüge an

Im August 2022 wird Lübeck Air vorerst vier Umläufe zwischen Lübeck und dem schwedischen Visby anbieten. Diese sollen mit einer von Air Alsie betriebenen ATR72-500 durchgeführt werden. Die Ticketpreise starten bei 120 Euro oneway. „Das besondere an der neuen Verbindung ist, dass dem Reisenden durch unsere Partnerschaft mit den Gotland Fähren ab Rostock viel Flexibilität geboten wird“, erläutert Jürgen Friedel, Lübeck Air Geschäftsführer. Adam Jacobsson von Destination Gotland ergänzt: „Die Reise nach Schweden mit der 18 Stunden dauernden Fährfahrt zu starten und dann nach dem Urlaub in nur 2h wieder in Norddeutschland zu landen, ist nur einer der Möglichkeiten, die sich bieten.“ Für die nächsten Jahre strebt man den Ausbau der Flugverbindung, die im August 2022 an zunächst vier Dienstagen bedient werden soll, an. Als Fluggerät kommt eine von Air Alsie betriebene ATR72-500 zum Einsatz.

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Weeze: Ticketverkäufer Green Airlines will Hamburg und Heringsdorf anbieten

Der deutsche Ticketverkäufer Green Airlines beabsichtigt ab Weeze Charterflüge nach Heringsdorf und Hamburg zu vermarkten. Die zuletzt genannte Destination soll von einer nicht bezeichneten Fluggesellschaft an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag bedient werden. Heringsdorf will man ab 7. Mai 2022 jeweils an Samstagen anfliegen lassen. Aus den veröffentlichten Flugplandaten geht der Operating Carrier, der die Charterflüge durchführen soll, nicht hervor. Der IATA-Twoletter-Code GN ist derzeit nicht vergeben, bestätigte der Weltluftfahrtverband auf Anfrage. Dennoch wird dieser von Ticketverkäufer Green Airlines verwendet. Die seitens dieses Unternehmens angekündigten Charterflüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden finden sich nicht mehr im jüngst veröffentlichten “Sommerflugplan”. Dieser scheint sich nun auf Weeze zu fokussieren. Ab Paderborn kündigt man wieder Charterflüge nach Westerland an. Hinsichtlich Heringsdorf kommentierte der örtliche Airport den Umstand, dass Tickets zwischen Weeze und Heringsdorf im Verkauf sind, jedoch der Flughafen diese nicht auf der eigenen Homepage listet, nicht.

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Salzburg fordert 4 Uhr 00-Railjet zum Flughafen Wien

Seit einiger Zeit gibt es keine Austrian-Airlines-Inlandsflüge zwischen Salzburg und Wien. Diese wurden auf die Schiene verlagert, jedoch gibt es ein Problem: Die Frühwelle kann aufgrund der Fahrzeiten der Railjets oftmals nicht erreicht werden. Die Salzburger Landespolitik fordert nun eine zusätzliche Verbindung, die Salzburg Hauptbahnhof um etwa 4 Uhr 00 verlassen soll. Diese soll es ermöglichen, dass Flugpassagiere die Morgenwelle am Flughafen Wien-Schwechat erreichen können und zwar unabhängig davon, ob diese mit Austrian Airlines oder einer anderen Fluggesellschaft fliegen. Allerdings dürfte es für das Erreichen der Frühflüge von Ryanair und Wizz Air eher knapp werden, denn viele Verbindungen heben bereits zwischen 5 Uhr 00 und zirka 7 Uhr 00 ab. Aufgrund der Fahrzeit von Salzburg Hbf zum Flughafen Wien-Schwechat, die in etwa zwei Stunden und 49 MInuten beträgt, wird es eng. Eine Verknüpfung als Kooperationszüge (Austrian Airlines/ÖBB) hätte zur Folge, dass viele Morgenflüge der AUA besser ab Salzburg erreichbar sind. Derzeit happert es daran, dass eben der erste Zug zu spät am Flughafen Wien-Schwechat eintrifft. Nicht zu unterschätzen ist, dass der Flughafen München ein ernsthafter Konkurrent ist, denn bis München-Ost, wo man auf die Schnellbahn zum Franz-Josef-Strauß-Airport umsteigen kann, beträgt die Fahrzeit unter 1,5 Stunden. Auf der Westbahn-Strecke gibt es im Gegensatz zur Südbahn keine Vergabe der Verkehre. Das bedeutet konkret, dass die Eisenbahnunternehmen ÖBB und Westbahn eigenwirtschaftlich verkehren und dafür keine Förderungen erhalten. Davon ausgenommen waren die Corona-Lockdowns, in denen beide Anbieter aufgrund von Notvergaben zeitlich befristet unterstützt wurden. Das Ansinnen der Salzburger Landesregierung hängt also in erster Linie

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Eurowings Discover kündigt Mbombela an

Die Fluggesellschaft Eurowings Discover startet im November 2022 drei wöchentliche Flüge von Frankfurt am Main zum Kruger Mpumalanga International Airport. Eigenen Angaben nach ist man der erste interkontinentale Carrier, der diesen Flughafen ansteuert. Eurowings Discover wird im Zeitraum von 15. November 2022 bis 25. März 2023 drei wöchentliche Umläufe nach Mbombela anbieten. Geflogen wird nicht nonstop, sondern mit Zwischenstopp in Windhoek. Zielgruppe der neuen Verbindung sind Personen, die Safari im Krüger Nationalpark erleben wollen. Die Fluggesellschaft erklärt auch, dass sich Mbombela auch für Weiterreisen nach Simbabwe, Mosambik und Swasiland eignen soll. Seit ihrem Start im Juli 2021 erweitert die Ferienfluggesellschaft ihren Flugplan stetig um Destinationen auf dem afrikanischen Kontinent. Schon heute fliegt Eurowings Discover Reisende ab Frankfurt nach Mombasa, Sansibar, Mauritius und Windhoek. Im Sommerflugplan 2022 kommen dann Victoria Falls und Kilimandscharo auf der Langstrecke sowie Djerba, Hurghada und Marsa Alam auf der Mittelstrecke hinzu. Die wöchentlichen Flüge nach Windhoek werden ganzjährig von fünf auf sieben aufgestockt, Mombasa wird ab Sommer ganzjährig vier- statt zweimal wöchentlich angeflogen. Eurowings Discover ist derzeit die einzige europäische Airline, die Direktflüge nach Victoria Falls und Windhoek anbietet. „Afrika ist für uns ganz klar einer der wichtigsten und stärksten Märkte. Unsere Buchungszahlen zeigen, dass es Reisende aus ganz Europa vermehrt in die Weite und Schönheit dieses Kontinents zieht. Als Ferienfluggesellschaft setzen wir daher in diesem Jahr auf ein vielseitiges Afrika-Programm und werden dieses in Zukunft weiter ausbauen”, erklärt Helmut Wölfel, Chief Commercial Officer von Eurowings Discover. Lesetipp: Aviation.Direct hat in diesem Artikel das Kurz- und

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ITA Airways nimmt Kurs auf Hamburg

Die Fluggesellschaft ITA Airways verbindet ab dem 27. März 2022 Hamburg mit Mailand-Linate. Dem aktuellen Planungsstand nach soll diese Route täglich bedient werden. Die ITA Airways-Flüge starten täglich jeweils um 12:20 Uhr in Mailand-Linate und landen nach knapp zwei Stunden um 14:00 in Hamburg. Ab Hamburg startet die Verbindung um 14:50 Uhr, mit einer Landung um 16:30 Uhr in Mailand-Linate. Die Strecke wird mit Airbus-Maschinen der Typen A319 und A320 bedient. „Hamburg Airport heißt ITA Airways ganz herzlich willkommen. Über den Stadtflughafen Mailand-Linate gelangen unsere Passagiere schnell und komfortabel in das Mailänder Zentrum, vor allem Geschäftsreisende schätzen die gute Lage“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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ANA erhält Gold-Auszeichnung bei den S&P Sustainability Awards

Die größte japanische Fluggesellschaft wurde bei den S&P Global Sustainability Awards 2022 mit Gold ausgezeichnet – als einziges Unternehmen der Luftfahrtbranche. „Nachhaltigkeit ist ein zentraler Kern all unserer Aktivitäten im Unternehmen. Wir sind stolz darauf, zum zweiten Mal in Folge neben anderen weltweit führenden Unternehmen in die prestigeträchtige Gold-Klasse der S&P Global Sustainability Awards aufgenommen zu sein“, sagte Chikako Miyata, Senior Vice President und Director of Corporate Sustainability bei der ANA Holding. „Der Fokus auf Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmenskultur, und wir werden unser ehrgeiziges Umwelt-, Sozial- und Governance-Konzept weiterführen. Die wichtige Anerkennung mit dieser Auszeichnung motiviert uns zu weiteren Anstrengungen und treibt die Innovation in diesem wichtigen Bereich von Wirtschaft und Gesellschaft voran.“

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