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Israel: El Al baut weitere 1.500 Mitarbeiter ab

Die Fluggesellschaft El Al steht vor dem Abbau von 1.500 Stellen. Auch plant man die Flotte um 26 Maschinen zu verkleinern und die Chartermarke Sun d’Or aufzugeben. Die Gewerkschaft hat bereits Widerstand angekündigt. El Al will die derzeit aus 45 Maschinen bestehende Flotte auf 29 oder weniger Jets verkleinern. Aus einem Anschreiben an die Belegschaft geht hervor, dass man sich künftig auf das Nordamerika-Geschäft fokussieren will und daher zahlreiche Europa-Strecken aufgeben will. Daher wird der Flottenabbau überwiegend das Muster Boeing 737 treffen. Der Personalstand soll um 1.500 Mitarbeiter auf 2.800 Beschäftigte reduziert werden. Derzeit befinden sich noch etwa 1.400 Mitarbeiter in unbezahlten Urlauben. Seit dem Beginn der Coronapandemie wurden bereits etwa 2.000 Beschäftigte abgebaut bzw. viele davon haben El Al freiwillig verlassen und sich anderweitig neu orientiert. Die Gewerkschaft sieht die Maßnahmen kritisch, denn man geht davon aus, dass es im Zuge der Erholung des Luftverkehrs zu einem erhöhten Personalbedarf kommen wird. Daher hält man den Abbau von festangestellten Mitarbeitern für kontraproduktiv und fordert das Einschreiten der Regierung. Die Marke Sun d’Or, unter der seit 1977 Charter- und Ferienflüge durchgeführt werden, soll aufgegeben werden. Allerdings ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen, denn El-Al-Chef Avigal Soreq sagte, dass man die Aktivitäten im Bereich Pauschalreisen ausbauen will. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass für eine Fortführung des Ablegers die Verwaltungs- und Betriebskosten drastisch gesenkt werden müssen. Daher gilt es das weitere Schicksal von Sun d’Or abzuwarten.

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Chile öffnet die Grenzen unter komplizierten Auflagen

Das südamerikanische Chile will sich ab Anfang Oktober 2021 wieder öffnen. Die Einreise ist dann unter zahlreichen Auflagen wieder möglich. Bislang hält der Staat seine Grenzen seit rund 18 Monaten weitgehend geschlossen. Wer ab Oktober 2021 in Chile einreisen möchte, muss zahlreiche Dinge beachten. Zunächst ist vorgesehen, dass die vollständige Impfung gegen Covid-19 vorhanden sein muss. Weiters muss eine Eidesstattliche Erklärung für die Einreise (“Declaración Jurada Para Viajeros”) bis spätestens 72 Stunden vorher über www.c19.ci ausgefüllt werden muss. Weiters ist eine Versicherung, die Covid-19-Erkrankungen abdeckt und eine Deckungssumme von mindestens 30.000 U.S.-Dollar aufweist, verpflichtend. Bei der Grenzkontrolle muss zusätzlich ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Darüberhinaus ist ein so genannter Mobilitätspass unter www.mevacuno.gob.cl zu beantragen und vorzuweisen. Unmittelbar nach der Einreise ist eine fünftägige Quarantäne anzutreten. Das gilt ausdrücklich auch für Geimpfte. Im elektronischen Einreiseformular müssen das Hotel oder eine Privatadresse angegeben werden. Während der ersten 14 Tage des Aufenthalts muss man täglich den Gesundheitszustand, Aufenthaltsort und etwaige Testergebnisse an das Gesundheitsministerium melden. Informationen dazu sind im Mobilitätspass zu finden.

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Thailand: Bangkok verschiebt touristische Öffnung

Für Personen, die einen Urlaub in Thailand planen, dürfte die momentan verwirrende Situation rund um die Öffnung für den internationalen Tourismus nicht gerade einfach sein. Es wird nun erwogen, dass sich die Hauptstadt Bangkok frühestens ab November 2021 öffnen soll. Wiederholt verschob Thailand den Neustart der Touristik nach hinten. Zuletzt wurde angekündigt, dass sich die Regionen schrittweise zwischen Anfang und Mitte Oktober für den internationalen Tourismus öffnen sollen. Die Hauptstadt wird dem derzeitigen Informationsstand nach einen Sonderweg gehen und frühestens ab der zweiten Novemberwoche vollständig Geimpfte zu touristischen Zwecken einreisen lassen. Die lokalen Behörden begründen die Entscheidung damit, dass die Durchimpfungsrate bei nur 42 Prozent liegt und man erst ab mindestens 70 Prozent die Hauptstadt für Touristen freigegeben will. Der frühestmögliche Zeitpunkt, der für die Öffnung kommuniziert wurde, ist die zweite Novemberwoche. Es bleibt daher abzuwarten wie sich die anderen Regionen Thailands verhalten werden. Auch ist noch völlig unklar welche Auswirkungen dies alles auf Umsteiger haben wird.

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Carsten Spohr will Air Dolomiti weiter ausbauen

Die italienische Lufthansa-Tochter AIr Dolomiti könnte in Zukunft weiter wachsen, denn Konzernchef Carsten Spohr sagte im Zuge der Begrüßung des neuen Geschäftsführers, dass man im Lufthansa-Vorstand erwägt “Air Dolomiti weitere Flugzeuge zu überlassen”. Bemerkenswert ist auch, dass bei der Veranstaltung, die in Verona stattgefunden hat, auch Vertreter des Flugzeugherstellers Embraer anwesend waren. Diese haben ein Modell eines Embraer 195-E2 in den Farben des italienischen Carriers ausgestellt. Lokale Medien spekulieren nun, dass dies ein erstes Indiz für eine mögliche Einflottung von E2-Jets bei Air Dolomiti sein könnte. Auf Anfrage wollte das Unternehmen den im vorherigen Absatz beschriebenen Umstand nicht näher kommentieren. Derzeit sind Verkäufer von Embraer und Airbus verstärkt bei potentiellen Kunden für die E2-Reihe bzw. die A220-Serie vorstellig. Beide Hersteller versuchen Neuaufträge an Land zu ziehen.

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Hamburg: Condor und Eurowings nehmen Beirut auf

Gleich zwei Fluggesellschaften werden Anfang November 2021 Nonstop-Flüge von Hamburg nach Beirut aufnehmen. Dabei handelt es sich um Eurowings und Condor, die sich somit auf einer weiteren Libanon-Strecke Konkurrenz machen werden. Der Ferienflieger Condor beabsichtigt ab 5. November 2021 von Hamburg nach Beirut zu fliegen. Derzeit ist ein wöchentlicher Umlauf, der jeweils an Freitagen durchgeführt werden soll, geplant. Der Mitbewerber Eurowings will ab 7. November 2021 zunächst an Sonntagen fliegen. Zwischen 17. Dezember 2021 und 14. Jänner 2022 plant Eurowings zwei wöchentliche Rotationen, die jeweils an Freitagen und Sonntagen durchgeführt werden sollen. Ab 18. Feber 2022 will die Lufthansa-Tochter durchgehend zweimal pro Woche fliegen. Ab Deutschland liefern sich Sundair, Eurowings und Condor einen zunehmend härter werdenden Wettbewerb auf Strecken nach Beirut. Diese Route war vor der Corona-Pandemie eher ein Nischengeschäft, wurde jedoch mitten in der Krise von mehreren Fluggesellschaften entdeckt. Die Nachfrage im so genannten ethnischen Verkehr ist durchaus hoch.

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Vueling erlangt 18 Ex-Air-France-Slotpaare in Paris-Orly

Aufgrund einer Anordnung der EU-Kommission im Zusammenhang mit der Staatshilfe für Air France musste der Carrier am Flughafen Paris-Orly Slots abgeben. 18 Paare wurden der IAG-Tochter Vueling zugeschlagen. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Start- und Landerechte der einstigen Level-Operation von OpenSkies ebenfalls bei Vueling gelandet sind, ist der spanische Billigflieger in der Lage eine groß angelegte Expansion ab Paris durchzuführen. Slots in Orly gelten als besonders begehrt, denn dieser Airport befindet sich wesentlich näher an der Innenstadt als Charles de Gaulle oder gar Beauvais. Bezüglich dem Zuschlag für die IAG-Tochter sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager: „Dies wird es Vueling ermöglichen, seine Aktivitäten an diesem stark überlasteten Flughafen auszuweiten und dazu beizutragen, faire Preise und eine größere Auswahl für europäische Verbraucher zu gewährleisten. Es trägt auch dazu bei, dass die erhebliche Kapitalunterstützung für Air France es der Fluggesellschaft ermöglicht hat, aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, ohne den Wettbewerb auf dem Binnenmarkt unangemessen zu verzerren.“

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Gol baut Mitflugplattform mit 250 E-Flugzeugen auf

Der Leasinggeber Avolon hat im Juni 2021 mitgeteilt, dass man 500 VA-X4-Elektroflugzeuge bestellt hat. Nun konnte man die Hälfte bei der brasilianischen Fluggesellschaft Gol unterbringen.  In Kooperation mit der Grupo Comporte will Gol eine Mitflugplattform ins Leben rufen. Dazu verpflichtete man sich gegenüber Avolon zur Abnahme von bis zu 250 VA-XE eVTOL-Flugzeugen. Die von Vertical Aerospace hergestellten Elektroflugzeuge sollen im Jahr 2024 auf den Markt kommen und vier Passagiere und einen Piloten bei einer Geschwindigkeit von rund 200 Meilen pro Stunde etwa 100 Meilen weit fliegen. Mit diesen E-Flugzeugen will Gol eine Mitflugplattform aufbauen und damit den Ultrakurzstreckenverkehr emissionsfrei durchführen. “Die heutige Ankündigung stellt einen bedeutenden Schritt beim Aufbau einer eVTOL-Mitflugplattform dar, die den kommerziellen Luftfahrtmarkt in Brasilien neu gestalten wird. Die Einsatzmöglichkeiten des VA-X4 sind enorm. Gol und Grupo Comporte bringen beide ein breites und vielfältiges Netzwerk sowie nachgewiesene Erfolgsbilanzen bei der Skalierung mehrerer Unternehmen mit, was sie zu idealen strategischen Partnern für Avolon macht. Ihr beispielloser Marktzugang, gepaart mit unseren fundierten Kenntnissen und Beziehungen zum brasilianischen Luftfahrtmarkt, verschafft uns eine starke Position, um von der erwarteten Nachfrage nach emissionsfreien VA-X4 Ultrakurzstrecken-Transporten zu profitieren”, erklärt Avolon-Chef Dómhnal Slattery.

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Griechenland: Orange2Fly meldet Insolvenz an

Die griechische Charterfluggesellschaft Orange2Fly ist pleite. Der Carrier musste beim zuständigen Gericht in Athen einen Insolvenzantrag einbringen. Gegründet wurde der Carrier im Jahr 2015 und hatte zuletzt vier Airbus A320 in Betrieb. Der Umsatz lag im Jahr 2020 bei 11,5 Millionen Euro. Der Carrier schrieb einen Nettoverlust in der Höhe von 3,7 Millionen Euro. Insgesamt häuften sich Verluste in der Höhe von 9,5 Millionen Euro. Bei Gläubigern soll Orange2Fly mit 11,6 Millionen Euro in der Kreide stehen. Weiters heißt es seitens Kreditschutzverbänden, dass die Fluggesellschaft keine offenen Bankkredite habe. Ob die kleine Fluggesellschaft fortgeführt werden kann oder nicht, ist noch offen. Zunächst übernimmt ein Insolvenzverwalter die Führung und wird sich einen Überblick über die tatsächliche Lage verschaffen.

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Bis 2022: Air Baltic stellt gekündigte Piloten wieder ein

Die lettische Fluggesellschaft möchte bis zum nächsten Sommer 320 zusätzliche Besatzungsmitglieder einstellen – 120 Piloten und 200 Flugbegleiter.  Ein besonderes Augenmerk soll auf die Wiedereinstellung ehemaliger Piloten, die aufgrund der Pandemie entlassen werden mussten, gelegt werden. Natürlich plane das Unternehmen auch mit Absolventen der hauseigenen Pilotakademie.  „Wir freuen uns über eine steigende Nachfrage nach Reisen und fliegen in diesem Jahr verschiedene neue Destinationen an. Im Zuge einer weltweit steigenden Durchimpfungsrate und gelockerten Reisebeschränkungen sind wir bereit, unseren Flugbetrieb wieder an den Gegebenheiten anzupassen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, unsere ehemaligen Mitarbeiter wieder einzustellen und unsere Crew für die nächste Sommersaison um neue Teammitglieder zu erweitern“, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Neben Piloten werd die Fluggesellschaft auch erfahrene Flugbegleiter sowie Kandidaten ohne Vorkenntnisse in der Luftfahrt begrüßen. Der Wiedereinstellungsprozess beginnt im Herbst dieses Jahres und wird schrittweise bis Anfang Sommer 2022 dauern. Insgesamt beschäftigt die Airline derzeit 1366 Mitarbeiter – darunter 200 Piloten und 342 Kabinenpersonal.

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USA: Swiss freut sich auf offene Grenzen für Geimpfte

Im Zuge der angekündigten Einreiseerleichterungen in die USA ist bei der AUA-Schwester eine steigende Nachfrage nach Freizeit-, Besuchs- und Geschäftsreisen spürbar. „Wir begrüßen die angekündigten Einreiseerleichterungen in die USA sehr und beobachten kurzfristig eine stark steigende Nachfrage nach Freizeit-, Besuchs-, und auch Geschäftsreisen. Insbesondere für die veränderten Bedürfnisse und Ansprüche unserer Geschäftsreisenden bieten wir umfangreiche Angebote und Services an“, so Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss. Insgesamt verzeichne die Fluggesellschaft wieder einen deutlich höheren Anteil an Geschäftsreisenden, insbesondere gelte dies auch für kleine und mittelständische Unternehmen in der Schweiz mit internationaler Ausrichtung. Das Streckennetz umfasst bei noch geringerer Kapazität aktuell über 90 Prozent der Zielorte von 2019 ab Zürich und Genf. Lounge-Angebot wird erweitert Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, erweitert der Carrier auch ihr aktuelles Lounge-Angebot am Flughafen Zürich und öffnet die Swiss Alpine Lounge ab dem 7. Oktober täglich von 06:00 -18:00 Uhr für Senatoren und Star Gold Gäste. Fluggästen der Lufthansa-Tochter stehen zudem das Lounge Center A einschliesslich der First Class Lounge sowie die Senator Lounge im Dock E mit verlängerten Öffnungszeiten zur Verfügung.

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