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Malpensa: Mann zündete Check-in-Schalter an und sorgte für Chaos

Der Mailänder Flughafen Malpensa wurde am 20. August 2025 Schauplatz eines chaotischen Vorfalls, als ein Passagier am Terminal 1 die Check-in-Schalter in Brand setzte. Der Vorfall, der sich gegen 11:00 Uhr Ortszeit ereignete, führte zu einer Teilräumung des Flughafens und verursachte erhebliche Störungen im Flugverkehr. Berichten zufolge versah der Verdächtige, ein mit einem Hammer bewaffneter Mann, die Schalter mit einer brennbaren Flüssigkeit, setzte sie in Brand und zerstörte anschließend Monitore und Fernsehbildschirme. Augenzeugen und in sozialen Medien kursierende Videoaufnahmen belegen das Geschehen, das glücklicherweise keine Verletzten forderte. Tathergang und schnelle Reaktion Nachdem der Mann das Feuer gelegt hatte, brach unter den anwesenden Reisenden Panik aus. Während einige in Sicherheit flohen, gelang es anderen Passagieren, den Verdächtigen zu überwältigen und festzuhalten, bis die Sicherheitskräfte eintrafen. Diese schnelle und entschlossene Reaktion verhinderte möglicherweise eine Eskalation der Lage. Die Rettungskräfte und die Flughafenfeuerwehr konnten das Feuer zügig löschen und so weiteren Schaden begrenzen. Die Lombardi Airports Association, die den Betrieb der Flughäfen in der Region Mailand überwacht, gab später bekannt, daß die Situation unter Kontrolle gebracht und der Täter festgenommen worden war. Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen der Flughafensicherheit in einem Umfeld, in dem nicht nur terroristische Bedrohungen, sondern auch akute Gewalttaten von Einzelpersonen eine Rolle spielen. Solche Angriffe können schnell zu einer Massenpanik führen, auch wenn keine physischen Schäden an Personen auftreten. Die Tatsache, daß hier Privatpersonen beherzt eingriffen und den Mann stoppten, zeigt die Wichtigkeit der zivilen Wachsamkeit. Auswirkungen auf den Flugbetrieb und die Passagiere Die Zerstörung am Terminal 1 und

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Italien verhängt Millionen-Geldbuße gegen Ryanair

Die italienische Kartellbehörde AGCM hat die irische Fluggesellschaft Ryanair zu einer Geldstrafe von 1,34 Millionen Euro verurteilt. Grund für das Bußgeld sei die Verweigerung der vollständigen Herausgabe interner Dokumente im Rahmen eines laufenden Verfahrens. Das Verfahren der AGCM betrifft den langjährigen Rechtsstreit zwischen Ryanair und Online-Reisebüros. Die Behörde hatte Unterlagen zur Geschäftsplanung der Jahre 2021 bis 2023 angefordert. Die unvollständige Offenlegung wurde von der AGCM als Verstoß gegen die kartellrechtliche Aufklärungspflicht gewertet. Ryanair hat die Entscheidung in einer Stellungnahme kritisiert und die Geldstrafe als einen PR-Versuch der Behörde bezeichnet, um deren angeblich ineffizienten Besuch in den Büros zu kaschieren. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte, daß man gegen die Entscheidung Rechtsmittel einlegen werde. Der Konflikt zwischen Fluggesellschaften und Online-Reisebüros beschäftigt die Branche seit Jahren, da Fluggesellschaften direkte Buchungen bevorzugen, um Provisionszahlungen zu vermeiden. Ryanair hat die Geldbuße binnen 30 Tagen zu begleichen, kann aber innerhalb von sechs Monaten Widerspruch bei einem Verwaltungsgericht einlegen.

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Thailand plant Programm zur Förderung des Inlandstourismus

Die Regierung von Thailand erwägt ein Förderprogramm, das internationalen Touristen kostenlose Inlandsflüge anbietet. Die Initiative mit dem Namen „Buy International, Free Thailand Domestic Flights“ zielt darauf ab, den Tourismus in weniger bekannten Regionen des Landes anzukurbeln. Das geplante Programm, das von Thailands Minister für Tourismus und Sport vorgelegt wurde, hat ein Budget von 700 Millionen Baht. Es soll, bei Genehmigung, von September bis November 2025 laufen und mindestens 200.000 zusätzliche Besucher anziehen. Der Vorschlag kommt, nachdem die Zahl der ausländischen Touristen in diesem Jahr unter den Erwartungen geblieben ist. Von Jänner bis Juli 2025 wurden 5,6 Prozent weniger internationale Gäste gezählt als im Vorjahreszeitraum. Zudem hat die Zentralbank ihre Prognose für die Touristenzahlen für das Jahr 2025 nach unten korrigiert. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit sechs Fluggesellschaften umgesetzt werden soll, sieht eine Subventionierung von Flügen bis zu 3.500 Baht pro Person vor. Der Fokus liegt auf der Förderung von Zielen, die von der UNESCO ausgewiesen sind, sowie anderer regionaler Orte.

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Gedämpfter Sommeransturm im deutschen Luftverkehr

Die deutschen Flughäfen verzeichneten im Juli 2025 ein gedämpftes Passagierwachstum, das hinter den Erwartungen an einen klassischen Sommeransturm zurückblieb. Mit 21,76 Millionen Fluggästen wurde zwar ein Anstieg gegenüber dem Vormonat Juni verzeichnet, jedoch erreichte der Passagierverkehr lediglich 87,4 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. Die Branche sieht die Hauptursache hierfür in einem eingeschränkten Flugangebot. Während der europäische Verkehr sich nahezu erholt hat, stagniert das innerdeutsche Fluggeschäft weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Luftfracht hingegen zeigt sich als Lichtblick mit dem stärksten Zuwachs seit Monaten. Die Diskrepanz zwischen der steigenden Reiselust der Bevölkerung und den begrenzten Kapazitäten der Fluggesellschaften prägt die aktuelle Lage der deutschen Luftfahrt. Der Juli im Detail: Kaum Dynamik trotz Anstieg Obwohl der Juli traditionell zu den stärksten Reisemonaten zählt, fehlte dem Passagierverkehr in Deutschland die gewohnte Dynamik. Die Zahlen der Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) belegen einen Anstieg von 1,14 Millionen Passagieren im Vergleich zum Juni, doch die Erholung gegenüber 2019 bleibt mit einem Minus von 12,9 Prozent deutlich hinter den Erwartungen zurück. Besonders auffällig ist die unterschiedliche Entwicklung in den verschiedenen Marktsegmenten. Der innerdeutsche Flugverkehr stagniert weiterhin und konnte sich kaum vom Juni erholen. Mit nur 2,13 Millionen Passagieren erreichte er lediglich 46,5 Prozent des Niveaus von 2019. Die Gründe hierfür sind vielfältig, von einer gestiegenen Beliebtheit alternativer Reisemethoden wie der Bahn bis hin zur Verlagerung von Geschäftsreisen auf digitale Kommunikationsmittel. Viele Fluggesellschaften haben auf diesem Segment ihre Kapazitäten drastisch reduziert, da die Rendite auf den Strecken oft als geringer eingeschätzt wird. Ganz anders sieht es im europäischen Verkehr

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Condor nimmt Flugverbindung von München nach La Palma auf

Der Ferienflieger Condor wird im nächsten Sommer eine neue Flugverbindung zwischen München und der Kanareninsel La Palma anbieten. Dies gab die Tourismusministerin der Inselregierung, Raquel Rebollo, nach Gesprächen mit der Fluggesellschaft bekannt. Die wöchentliche Verbindung ist für den Zeitraum vom 29. April bis zum 21. Oktober 2026 geplant und soll jeweils am Mittwoch stattfinden. Die neue Route soll die Anbindung der Insel für Reisende aus dem süddeutschen Raum weiter verbessern. Das Angebot ergänzt eine bereits angekündigte Verbindung des direkten Konkurrenten Discover Airlines. Die Lufthansa-Tochter wird ebenfalls eine wöchentliche Route zwischen München und La Palma anbieten, die bereits im Oktober dieses Jahres starten soll. Dies deutet auf einen verstärkten Wettbewerb um die deutschen Reisenden auf die Kanarischen Inseln hin. Mit den neuen Flugangeboten ist die Insel La Palma in der kommenden Wintersaison sowie im Sommer 2026 direkt an das Drehkreuz München angebunden.

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Dan Air reduziert Flugverbindungen nach Syrien

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air wird ihre Flugverbindungen in die syrische Hauptstadt Damaskus ab September schrittweise reduzieren. Die Fluggesellschaft wird die Frequenz der Flüge von Bukarest aus signifikant senken. Die Route, welche derzeit viermal wöchentlich mit einem Airbus A319 bedient wird, soll ab dem 9. September 2025 nur noch dreimal pro Woche angeboten werden. Die Flugfrequenz wird weiter auf zwei Flüge pro Woche ab dem 19. September und schließlich auf einen Flug pro Woche ab dem 16. Oktober fallen. Der internationale Flugverkehr nach Syrien ist seit Jahren stark eingeschränkt. Nur wenige Fluggesellschaften aus der Region und Rußland bieten regelmäßige Verbindungen an. Die Sicherheitslage und die politische Instabilität limitieren weiterhin die Zahl der anfliegenden Gesellschaften. Die sukzessive Reduzierung der Flüge nach Damaskus deutet darauf hin, daß die Route nicht die erwartete kommerzielle Nachfrage erfüllt oder daß operative Herausforderungen eine Anpassung notwendig machen. Die Entscheidung ist als ein strategischer Schritt zur Optimierung des Streckennetzes zu werten. Über die bevorstehende weitere Reduktion seitens Dan Air berichtete zunächst das auf Flugplandaten spezialisierte Portal Aeroroutes.com.

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Flugbegleiter kritisieren Mängel in Lufthansas Allegris-First-Class

Die Einführung des neuen „Allegris“-Kabinenkonzepts der Lufthansa, insbesondere der ersten Klasse, wird von den eigenen Mitarbeitern scharf kritisiert. In einem internen Schreiben haben die Personalvertreter der Flugbegleiter erhebliche Mängel in der Ausführung und im geplanten Personaleinsatz der neuen Premium-Kabine bemängelt. Die Kritik richtet sich vor allem gegen die „Suite Plus“, die als Herzstück der neuen ersten Klasse beworben wurde, aber in der praktischen Anwendung, insbesondere für zwei Personen, Schwächen aufweist. Darüber hinaus sorgt die geplante Reduzierung des Personals in der ersten Klasse für Unruhe und Burcht die Servicequalität nachhaltig zu mindern. Der Konzern, der mit „Allegris“ sein Premium-Angebot aufwerten wollte, sieht sich nun mit Bedenken bezüglich der Funktionalität und des Passagiererlebnisses konfrontiert. Mängel im Design der Allegris-Kabine Die „Allegris“-Produktlinie, die nach zahlreichen Verzögerungen und Zertifizierungsproblemen endlich debütierte, sollte die Lufthansa in der Premium-Klasse konkurrenzfähig halten. Insbesondere die „Suite Plus“, eine Doppel-Suite mit einem ausklappbaren Doppelbett, sollte ein herausragendes Merkmal sein. Dieses Konzept ähnelt dem, was andere Premium-Airlines wie Singapore Airlines in ihren A380-Jets eingeführt haben. Die Kritik der Crew-Vertreter zielt jedoch genau auf die praktische Umsetzung dieses Konzepts ab. Laut dem internen Schreiben, über das auch das Fachmagazin „aeroTELEGRAPH“ berichtete, hat die „Suite Plus“ mehrere Mängel. So verfügt sie für zwei Personen lediglich über einen einzigen Bildschirm und einen einzigen Tisch. Zudem wird die fehlende Privatsphäre und das Gefühl der Enge bemängelt. Die Crew-Vertreter schrieben in ihrem Brief: „Paare haben selten die gleichen Schlafgewohnheiten oder Filmvorlieben. Statt einer exklusiven, komfortablen Atmosphäre entsteht ein Gefühl der Enge und des Drucks –

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United Airlines erwartet Passagierrekorde zum Labor Day Weekend

Die US-Fluggesellschaft United Airlines rechnet mit einem Passagierrekord über das bevorstehende Labor Day-Wochenende in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen erwartet in dem Zeitraum von 28. August bis 2. September 2025 über drei Millionen Reisende. Insgesamt erwartet die Fluggesellschaft 3,1 Millionen Passagiere, das sind 220.000 mehr als im Vorjahr. Täglich sollen im Schnitt 500.000 Reisende auf 4.500 Flügen befördert werden. Für die gesamten Sommermonate Juni, Juli und August prognostiziert United Airlines ein Rekordhoch von über 50 Millionen Fluggästen. Die Nachfrage nach internationalen Verbindungen sei im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen. Neben populären inneramerikanischen Zielen wie Las Vegas und Orlando sind internationale Destinationen wie London, Cancun und die deutsche Metropole Frankfurt stark nachgefragt. Die erwarteten Zahlen unterstreichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen in den USA. United Airlines positioniert sich mit seinen Flugkapazitäten zur Deckung der erwarteten Spitzen im inländischen und internationalen Flugverkehr.

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Neuseelands Militär modernisiert Flotte: Airbus-Langstreckenflugzeuge ersetzen alte Boeing-Flotte

Die neuseeländische Verteidigungsstreitkraft (New Zealand Defence Force) investiert über zwei Milliarden US-Dollar in eine umfassende Modernisierung ihrer militärischen Transportkapazitäten. Im Zentrum der Beschaffung stehen zwei Airbus A321XLR, die als Ersatz für die veralteten Boeing 757-Transportflugzeuge der Royal New Zealand Air Force (RNZAF) dienen sollen. Der Schritt, zivile Langstreckenflugzeuge für militärische Zwecke zu erwerben, unterstreicht die Priorität, eine moderne und effiziente Luftbrücke für den Personal- und Materialtransport zu schaffen. Parallel dazu wird auch die Marineflotte mit neuen Militärhubschraubern des Typs Sikorsky MH-60R Seahawk erneuert, um die enge Zusammenarbeit mit dem australischen Militär zu stärken. Ein Langstreckenflugzeug für vielseitige Einsätze Die Entscheidung Neuseelands, sich für den Airbus A321XLR zu entscheiden, ist ein strategischer Schritt, der die Vielseitigkeit des Flugzeugs hervorhebt. Mit einer Reichweite von 8700 Kilometern übertrifft der A321XLR die Vorgängermodelle Boeing 757 deutlich, deren Reichweite bei maximal 7220 Kilometern lag. Diese gesteigerte Reichweite vereinfacht Missionen erheblich, insbesondere solche, die eine lange Strecke ohne Zwischenlandung erfordern, wie zum Beispiel die Unterstützung der Forschungsstationen in der Antarktis oder humanitäre Missionen in entlegenen Regionen des Pazifiks. Die beiden Flugzeuge werden in einer sogenannten „lease to buy“-Vereinbarung mit der Air Lease Corporation erworben. Die Kosten für die Beschaffung belaufen sich auf 620 Millionen US-Dollar an Kapitalkosten, zuzüglich 80,86 Millionen an Betriebsausgaben für die ersten vier Jahre. Die A321XLRs werden auf dem Fliegerhorst Whenuapai stationiert und von der 40. Staffel der RNZAF betrieben. Ihre Hauptaufgaben umfassen den Transport von militärischem Personal, aber auch humanitäre Hilfsaktionen, Katastrophenhilfe und diplomatische Flüge. Die Wahl eines nicht modifizierten Verkehrsflugzeugs in

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Viele Air-Canada-Flugbegleiter lehnen Tarifvertrag ab

Die Flugbegleiter der kanadischen Fluggesellschaft Air Canada haben eine vorläufige Tarifvereinbarung abgelehnt. Der ausgehandelte Vertrag, der einen viertägigen Streik beendete, erfüllt nach Ansicht der Beschäftigten nicht ihre Lohnforderungen. Zu den Hauptkritikpunkten zählen unzureichende Einstiegslöhne und eine fehlende Vergütung für Wartezeiten zwischen den Flügen. Der Präsident der CUPE-Sektion, Wesley Lesosky, bestätigte die Unzufriedenheit vieler Mitglieder. Das abgelehnte Paket sah Lohnerhöhungen von 20 Prozent für Berufseinsteiger und 16 Prozent für erfahrene Kräfte über vier Jahre vor. Die Verhandlungen waren zuvor durch die Drohung der Regierung mit einer Zwangsschlichtung beeinträchtigt worden, was die Verhandlungsposition der Gewerkschaft erschwerte. Bei der nun erfolgten Ablehnung wird der Lohnstreit in ein Schlichtungsverfahren überführt, ein erneuter Streik ist rechtlich ausgeschlossen. Der ursprüngliche viertägige Arbeitskampf hatte bereits erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb und das Unternehmen. Er betraf rund eine halbe Million Passagiere und bewog Air Canada dazu, ihre Jahresprognose zurückzuziehen.

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