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Neuseelands Militär modernisiert Flotte: Airbus-Langstreckenflugzeuge ersetzen alte Boeing-Flotte

Die neuseeländische Verteidigungsstreitkraft (New Zealand Defence Force) investiert über zwei Milliarden US-Dollar in eine umfassende Modernisierung ihrer militärischen Transportkapazitäten. Im Zentrum der Beschaffung stehen zwei Airbus A321XLR, die als Ersatz für die veralteten Boeing 757-Transportflugzeuge der Royal New Zealand Air Force (RNZAF) dienen sollen. Der Schritt, zivile Langstreckenflugzeuge für militärische Zwecke zu erwerben, unterstreicht die Priorität, eine moderne und effiziente Luftbrücke für den Personal- und Materialtransport zu schaffen. Parallel dazu wird auch die Marineflotte mit neuen Militärhubschraubern des Typs Sikorsky MH-60R Seahawk erneuert, um die enge Zusammenarbeit mit dem australischen Militär zu stärken. Ein Langstreckenflugzeug für vielseitige Einsätze Die Entscheidung Neuseelands, sich für den Airbus A321XLR zu entscheiden, ist ein strategischer Schritt, der die Vielseitigkeit des Flugzeugs hervorhebt. Mit einer Reichweite von 8700 Kilometern übertrifft der A321XLR die Vorgängermodelle Boeing 757 deutlich, deren Reichweite bei maximal 7220 Kilometern lag. Diese gesteigerte Reichweite vereinfacht Missionen erheblich, insbesondere solche, die eine lange Strecke ohne Zwischenlandung erfordern, wie zum Beispiel die Unterstützung der Forschungsstationen in der Antarktis oder humanitäre Missionen in entlegenen Regionen des Pazifiks. Die beiden Flugzeuge werden in einer sogenannten „lease to buy“-Vereinbarung mit der Air Lease Corporation erworben. Die Kosten für die Beschaffung belaufen sich auf 620 Millionen US-Dollar an Kapitalkosten, zuzüglich 80,86 Millionen an Betriebsausgaben für die ersten vier Jahre. Die A321XLRs werden auf dem Fliegerhorst Whenuapai stationiert und von der 40. Staffel der RNZAF betrieben. Ihre Hauptaufgaben umfassen den Transport von militärischem Personal, aber auch humanitäre Hilfsaktionen, Katastrophenhilfe und diplomatische Flüge. Die Wahl eines nicht modifizierten Verkehrsflugzeugs in

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Viele Air-Canada-Flugbegleiter lehnen Tarifvertrag ab

Die Flugbegleiter der kanadischen Fluggesellschaft Air Canada haben eine vorläufige Tarifvereinbarung abgelehnt. Der ausgehandelte Vertrag, der einen viertägigen Streik beendete, erfüllt nach Ansicht der Beschäftigten nicht ihre Lohnforderungen. Zu den Hauptkritikpunkten zählen unzureichende Einstiegslöhne und eine fehlende Vergütung für Wartezeiten zwischen den Flügen. Der Präsident der CUPE-Sektion, Wesley Lesosky, bestätigte die Unzufriedenheit vieler Mitglieder. Das abgelehnte Paket sah Lohnerhöhungen von 20 Prozent für Berufseinsteiger und 16 Prozent für erfahrene Kräfte über vier Jahre vor. Die Verhandlungen waren zuvor durch die Drohung der Regierung mit einer Zwangsschlichtung beeinträchtigt worden, was die Verhandlungsposition der Gewerkschaft erschwerte. Bei der nun erfolgten Ablehnung wird der Lohnstreit in ein Schlichtungsverfahren überführt, ein erneuter Streik ist rechtlich ausgeschlossen. Der ursprüngliche viertägige Arbeitskampf hatte bereits erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb und das Unternehmen. Er betraf rund eine halbe Million Passagiere und bewog Air Canada dazu, ihre Jahresprognose zurückzuziehen.

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Sommer 2026: Corendon expandiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Corendon Airlines, eine türkisch-niederländisch-maltesische Fluggesellschaft, hat ihren Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgelegt und plant eine signifikante Kapazitätsausweitung. Mit einem Wachstum von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem verstärkten Fokus auf den deutschsprachigen Markt sowie Polen und Großbritannien, positioniert sich die Airline für eine ambitionierte Wachstumsstrategie. Die Gesellschaft, die nach eigenen Angaben jährlich rund 10 Millionen Passagiere befördert, setzt dabei insbesondere auf eine Stärkung ihrer Basen in Deutschland und eine Ausweitung des Flugangebots zu populären Feriendestinationen. Der Sommerflugplan 2026 von Corendon Airlines sieht eine konsequente Konzentration auf die Kernstrecken vor. Christian Hein, Head of Sales & Marketing bei Corendon Airlines, erläuterte, daß die Wachstumsstrategie vor allem durch ein zweistelliges Kapazitätswachstum gestärkt werde. Besonderes Augenmerk liegt auf den vier deutschen Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg, wo jeweils zwei, in Düsseldorf sogar vier Flugzeuge stationiert werden. Dies soll den Reisenden eine größere Flexibilität bei der Urlaubsplanung ermöglichen. Ein zentrales Ziel der Expansion ist die Metropole Antalya an der Türkischen Riviera. Von allen 19 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Corendon Airlines anfliegt, soll es im Sommer 2026 mindestens dreimal pro Woche Flüge nach Antalya geben. Von den deutschen Basen wird das Angebot nochmals intensiviert: Ab Düsseldorf sind drei tägliche Flüge geplant, während von Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg zweimal täglich Flüge angeboten werden sollen. Neben der Ausweitung des Angebots nach Antalya kündigt die Airline auch neue Routen an. Ganz neu im Flugprogramm ist die Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und Heraklion auf der griechischen Insel Kreta. Zudem werden

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Flughafen Paderborn/Lippstadt automatisiert Fluggastbrücken

— Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat die Automatisierung seiner Fluggastbrücken erfolgreich umgesetzt. Das System automatisiert den Andockvorgang für die gängigen Verkehrsflugzeuge der Typen Airbus A320 und Boeing 737. Die neuartige Technologie basiert auf einem robusten Sensornetzwerk und einem digitalen Zwilling des Vorfelds. Ein von dem Fraunhofer IEM entwickelter Algorithmus steuert die Positionierung der Brücken in Echtzeit. Mit der Automatisierung reagiert der Flughafen auf den Personalmangel in der Luftfahrtbranche. Die Technologie soll die operativen Prozesse auf dem Vorfeld beschleunigen und effizienter gestalten. Eine iPad-basierte Visualisierung in Echtzeit ermöglicht die Überwachung der Abläufe und wird auch für die Ausbildung von Mitarbeitern genutzt. Mit dieser Implementierung positioniert sich der regionale Flughafen als Vorreiter bei der Nutzung moderner Automatisierungstechnologien. Der Einsatz solcher Systeme kann die Sicherheit des Betriebs erhöhen und zur Effizienzsteigerung beitragen.

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Airbus setzt auf alternativen Treibstoff für Flugzeugauslieferungen

Die Luftfahrtindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Im Ringen um die technologische Fortentwicklung und die Anpassung an neue Marktbedingungen steht der Treibstoff der Zukunft im Mittelpunkt. Ein bedeutender Schritt wurde am 25. August 2025 mit der Auslieferung eines Airbus A220-300 an Air France markiert. Der Flug von Mirabel in Kanada nach Paris erfolgte mit einer Treibstoffmischung, die zu fünfzig Prozent aus einem alternativen, aus nachhaltigen Quellen gewonnenen Flugzeugtreibstoff, kurz SAF (Sustainable Aviation Fuel), bestand. Das Flugzeug, das den Namen Vaison-la-Romaine trägt, ist die sechsundvierzigste Maschine dieses Typs in der Flotte von Air France. Diese Auslieferung ist mehr als nur ein Routinevorgang; sie symbolisiert eine fortschreitende Entwicklung in der Luftfahrt, bei der alternative Treibstoffe eine immer wichtigere Rolle spielen. Es war zugleich das erste Mal, daß der Airbus-Standort in Kanada solche Zertifizierungen direkt an einen Kunden ausgab. Die Luftfahrtindustrie, die traditionell stark auf fossile Brennstoffe angewiesen ist, sondirt seit geraumer Zeit Wege, ihre Treibstoffabhängigkeit zu diversifizieren und die technologische Basis ihrer Flugzeugflotten zukunftsfähig zu gestalten. Airbus, einer der globalen Marktführer in der Flugzeugproduktion, hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2030 alle seine Modelle, einschließlich der Hubschrauber, für den Betrieb mit hundert Prozent SAF zu zertifizieren. Aktuell sind alle Maschinen bereits für den Betrieb mit einer fünfzigprozentigen Beimischung zugelassen. Ein Meilenstein für die Branche Die Nutzung von alternativen Treibstoffen bei Überführungsflügen ist ein klares Zeichen für das Engagement der Flugzeughersteller und Fluggesellschaften, neue Wege zu beschreiten. Der Flug von Mirabel nach Paris mit einer fünfzigprozentigen Mischung aus SAF und

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„We Will Rock You“ kehrt nach Stuttgart zurück

Am 17. Oktober 2025 kehrt das weltbekannte Musical „We Will Rock You“ nach einer fünfzehnjährigen Abwesenheit nach Stuttgart zurück. Stage Entertainment kündigt die Premiere im Stage Palladium Theater an und verspricht eine umfassend überarbeitete Neuinszenierung der beliebten Rockshow, die auf den Welthits der legendären Band Queen basiert. Die Überarbeitung unter der Leitung von Ben Elton, dem Co-Entwickler des Originals, soll dem Stück eine frische und moderne Note verleihen, ohne seinen Kern zu verlieren. Fans und Liebhaber des Musicals können sich auf eine zeitgemäße Interpretation der ikonischen Geschichte freuen, die sich in Sprache, Besetzung und Choreographie von den früheren Inszenierungen abhebt. Die Überarbeitung eines Klassikers Die Rückkehr von „We Will Rock You“ ist nicht nur eine einfache Wiederaufnahme, sondern eine bewußte Neuinterpretation des Musicals. Ben Elton, der ursprüngliche Schöpfer des Buches und renommierter Comedian und Drehbuchautor, hat sich erneut der Materie angenommen. Ein zentrales Element der Überarbeitung ist die Aktualisierung der Sprache und die Modernisierung der Dialoge. Während die berühmten Queen-Songs wie „Bohemian Rhapsody“, „We Are The Champions“ und „Another One Bites The Dust“ erstmals vollständig in ihrer Originalsprache Englisch präsentiert werden, wurde die deutsche Übersetzung der Dialoge überarbeitet, um den zeitgenössischen Sprachgebrauch widerzuspiegeln. Diese Entscheidung, die Musikstücke im Original zu belassen, ist eine Abkehr von früheren deutschen Produktionen, in denen Teile der Lieder übersetzt wurden. Dies dürfte bei Puristen und internationalen Fans Anklang finden und die musikalische Authentizität des Stücks stärken. Die neue Besetzung wurde bewußt jünger und diverser gewählt, um dem Stück einen erfrischenden Twist zu verleihen und es

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Deutsche Flughäfen reduzieren CO₂-Ausstoß deutlich

Der Flughafenverband ADV hat mitgeteilt, daß seine Mitglieder ihren betrieblichen CO₂-Ausstoß seit 2010 um 56 Prozent senken konnten. Die deutschen Flughäfen streben an, diesen Wert bis zum Jahr 2030 auf 65 Prozent zu steigern. Die Minderung wurde durch eine Reihe von Investitionen in moderne Technologien erreicht. Dazu zählen unter anderem die Umstellung der Fuhrparks auf alternative Antriebe, der Ausbau von Photovoltaik- und Blockheizkraftwerken sowie die energetische Sanierung von Terminalgebäuden. Zudem werden moderne Gebäudeleitsysteme und der Einsatz von effizienter LED-Beleuchtung angeführt. Nach Angaben des ADV-Hauptgeschäftsführers Ralph Beisel bedürfen die Flughäfen zur Fortsetzung dieser Entwicklung weiterer finanzieller Spielräume. Er betonte, daß staatlich induzierte Standortkosten, wie die Luftverkehrsteuer und Gebühren für die Luftsicherheit, die notwendigen Investitionen beeinträchtigen. Der Verband appelliert an die Politik, die finanziellen Rahmenbedingungen zu verbessern, um eine weitere Reduzierung des CO₂-Ausstoßes zu ermöglichen. Gefordert werden unter anderem eine Reduzierung der staatlichen Abgaben sowie gezielte Förderprogramme für effizientere Technologien und die Infrastruktur der Flughäfen.

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Österreichisches Bundesheer im Assistenzeinsatz gegen Waldbrände

Seit dem 24. August 2025 steht das Österreichische Bundesheer im Assistenzeinsatz in der Steiermark. Im Raum Murau ist ein Heereshubschrauber im Einsatz, um die lokalen Feuerwehren bei der Bekämpfung von Waldbränden zu unterstützen. Der Einsatz erfolgt auf Anforderung der zivilen Einsatzkräfte und unterstreicht die Rolle des Bundesheeres als verlässlicher Partner bei der Bewältigung von Naturkatastrophen. Ein Agusta Bell 212 Transporthubschrauber wurde für die Brandbekämpfung mobilisiert, der in der Lage ist, große Mengen Löschwasser aus der Luft abzuwerfen. Diese Unterstützung aus der Luft ist bei schwer zugänglichem Gelände von entscheidender Bedeutung. Der Einsatz und die Rolle des Bundesheeres Der aktuelle Einsatz des Bundesheeres in der Steiermark ist ein Beispiel für die vielfältigen Aufgaben, die dem Militär im zivilen Bereich zukommen. Das Österreichische Bundesheer verfügt über spezialisierte Einheiten und Gerätschaften, die bei Katastrophenfällen, wie etwa Hochwasser, Lawinen oder eben Waldbränden, schnell und effektiv eingesetzt werden können. Die Unterstützung der zivilen Rettungskräfte ist gesetzlich verankert und erfolgt auf Anforderung durch die zuständigen Behörden. Diese sogenannten Assistenzeinsätze sind ein wichtiger Pfeiler der nationalen Sicherheitsstruktur und gewährleisten, daß bei Großereignissen zusätzliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Der in Murau eingesetzte Agusta Bell 212 Transporthubschrauber ist ein robustes und vielseitiges Fluggerät, das sich für derartige Einsätze besonders eignet. Mit seiner Kapazität, rund 1.000 Kilogramm Löschwasser pro Anflug aufnehmen zu können, spielt er eine wichtige Rolle bei der Eindämmung des Feuers. Der Hubschrauber kann Wasser aus nahegelegenen Gewässern aufnehmen und gezielt über den Brandherden abwerfen. Dies ermöglicht eine schnelle und präzise Brandbekämpfung, insbesondere in unwegsamem Gelände, das für

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Wiener Tourismus im ersten Halbjahr 2025 mit Zuwachs

Die Wiener Tourismusbranche verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Zuwachs bei den Übernachtungen und dem Gesamtumsatz. Der Umsatz der Beherbergungsbetriebe überstieg in den ersten sechs Monaten des Jahres die Marke von einer halben Milliarde Euro. Zwischen Jänner und Juli wurden in der Hauptstadt insgesamt 10,6 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Obwohl die Übernachtungen im Juli um zwei Prozent leicht zurückgingen, konnte der Umsatz im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf rund 632 Millionen Euro gesteigert werden. Die Herkunft der Besucher zeigt eine Verschiebung: Während die Zahl der Gäste aus den Vereinigten Staaten und der Schweiz zurückging, stieg die Zahl der Nächtigungen von Besuchern aus Polen und der Türkei deutlich an. Deutschland führt weiterhin die Liste der wichtigsten Herkunftsmärkte an, gefolgt von Österreich. Die Auslastung der Hotelzimmer lag im Juli bei rund 73 Prozent, im Vergleich zu etwa 77 Prozent im Vorjahr. Dies ist auch auf eine Zunahme der verfügbaren Hotelbetten um 3,5 Prozent zurückzuführen, was eine Markterweiterung signalisiert.

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Wirtschaftliche Turbulenzen bei Spirit Airlines: Die Billigairline kämpft ums Überleben

Spirit Airlines, eine der führenden Billigfluggesellschaften in den Vereinigten Staaten, befindet sich in einer kritischen finanziellen Lage. Knapp zwei Jahre nach dem gescheiterten Kaufangebot durch JetBlue Airways in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar sieht sich die Airline nun gezwungen, externe Berater zu engagieren, um ihre verbleibenden Optionen zu prüfen. Eine anhaltend schwache Inlandsnachfrage nach touristischen Flügen und die Forderung von Kreditkartenfirmen nach zusätzlichen Sicherheiten verschärfen die Situation. Das Management hat in seinem jüngsten Quartalsbericht sogar davor gewarnt, daß das Unternehmen möglicherweise nicht über die nächsten zwölf Monate hinaus überleben kann. Finanzielle Schieflage und Restrukturierungsversuche Die finanzielle Misere von Spirit Airlines hat sich in den letzten Monaten dramatisch zugespitzt. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, haben interne Bemühungen um eine kurzfristige Restrukturierung der Finanzen nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Aus diesem Grund hat sich die Airline dazu entschieden, externe Experten hinzuzuziehen, um die verbleibenden strategischen und finanziellen Möglichkeiten auszuloten. Erschwerend kommt hinzu, daß Kreditkartenfirmen von Spirit Airlines „zusätzliche Sicherheiten“ eingefordert haben. Dies ist ein deutliches Zeichen für das schwindende Vertrauen der Finanzpartner in die Solvenz des Unternehmens. Solche Forderungen sind oft ein Indikator dafür, daß eine Firma in Liquiditätsschwierigkeiten gerät. Um dringend benötigtes Kapital zu beschaffen, greift die Fluggesellschaft zu drastischen Maßnahmen. In einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung kündigte Spirit Airlines an, verschiedene Vermögenswerte zu veräußern, darunter Ersatztriebwerke, Gate-Rechte an einigen Flughäfen sowie ganze Flugzeuge und Immobilien. Der Verkauf von Kernvermögenswerten wie Flugzeugen und Gate-Rechten ist in der Luftfahrtindustrie ein Signal für eine tiefe Krise, da diese für den operativen Betrieb unerläßlich

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